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Schwächen in der Story von ME3 und seiner Vorgänger


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142 réponses à ce sujet

#1
nos_astra

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In meiner Diskussionsfeude habe ich watz65s Ashley-Post vom Weg abgebracht. Ich dachte, es wird Zeit das OT-Thema auszulagern, für den Fall, dass es jemand diskutieren will.

Es geht im Prinzip um die Frage, ob ME3 und sein relativ seltsames Gurkenende nicht der erfolglose Versuch von Bioware ist, sich aus der Sackgasse hinauszumanövrieren, in die sie sich schon vor ME3 hineingeschrieben haben.

OT begann hier mit der Frage, was Shepard in ME2 eigentlich erreicht hat. Wurde überhaupt etwas erreicht?
Denn ME3 beginnt damit, dass Shepard unter Arrest steht und niemand auf den Angriff der Reaper vobereitet ist. Hätte man nie davon erfahren, hätte es kaum schlimmer laufen können.

In der Folge baucht man also die Superwunderwaffe Crucible und den Catalyst. Wozu das geführt hat, wissen wi alle.

klarabella wrote...

Was auch immer Kaidan und Ashley tun, ist vermutlich sowieso sinnvoller als fast alles was Shepard in ME2 tut. Tatsächlich vergeudet Shepard in ME2 größtenteils nur wertvolle Zeit gegen einen vergleichsweise unwichtigen Gegner, ruiniert seinen Ruf, hält wichtige Infomationen zurück und setzt falsche Pioritäten.

Aus der Sicht der Allianz / Außenstehenden ja. Nur würde ich die Collectoren nicht als unwichtigen Gegner bezeichnen. Wer weiß was die alles angestellt hätten wenn Shepard sie nicht stoppte.

Was hätten sie schon anstellen sollen?
Die Collectors/Kollektoren haben ein popliges Schiff (Cruiser-Klasse, denke ich). Schlimmstenfalls hätten sie das Terminus-Systeme leergeräumt, solange bis die Allianz die Schnauze voll gehabt hätte. Spätestens, wenn sie in den Ratsraum eingedrungen wären, wäre das das Ende für das Schiff gewesen.
Und ob der menschliche Reaper irgendeine Bedrohung darstellt, ist auch fragwürdig. Ist auch egal, denn ein Reaper mehr oder weniger, macht den Kohl nicht fett.

Hätte Shepard Cerberus den Finger gezeigt und die Normandy freudestrahlend der Allianz übergeben, zusammen mit Keijis Greybox als Geschenk oben drauf, das hätte Shepards Ruf gut getan und die Chancen, dass die Allianz und der Rat zuhören und Vorbereitungen treffen, deutlich gesteigert. DAS wäre Gold wert gewesen.

Es war ja von Anfang an klar, dass man gegen die Reaper eine Flotte braucht. Woher sollte die denn sonst kommen?

Deshalb sag ich ja, dass Ashley und Kaidan das einzig Sinnvolle tun: Bei der Allianz bleiben und darauf hoffen, dass die die Kurve kriegen, weil ohne deren Schiffe geht eh nix.


OT endet mit diesem Post von Gezeichneter.

Modifié par klarabella, 10 mai 2012 - 09:17 .


#2
nos_astra

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Gezeichneter wrote...

klarabella wrote...

Die Collectors/Kollektoren haben ein popliges Schiff (Cruiser-Klasse, denke ich). Schlimmstenfalls hätten sie das


Das ist falsch, Vega erzählt zB das er auch auf seiner Mission ein Schiff der Kollektoren zerstört hat. Nur weil Shepard immerwieder von einem und dem selben Schiff verfolgt wurde ist die Annahme sie hätten nur ein Schiff nicht haltbar.


Es können aber auch nicht viel mehr als diese zwei Schiffe gewesen sein, sonst ist Shepards Plan mit eine einzelnen Fregatte und 10 Söldnern die Collectors/Kollektoren anzugeifen, völlig absurd.

Wenn es mehr Schiffe waren, warum kommen TIM und Shepard dann auf die Idee, dass eine "paramilitärische" Bodentruppe gegen eine Vielzahl von Kollektorenschiffen eine gute Idee wäre?

#3
Nerewar1

Nerewar1
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Nun was ME3 angeht wisen wir ja alle was da alles kommt. Das man wegen dem dämliche Fleischklops die Geschichte so verwirt. Aber nehme an dass das ganze richtig ist dan, haten die Kollektoren einfach zu wenige Truppen also nur zwei Schife oder sie haben einfach ein neus Schiff gebaut.

#4
Nerewar1

Nerewar1
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Was Shep erreicht hat ist das man mehr über die Reaper weis und sie ein Werkzeug weniger haben
wen sie ankomen. Das Shep sich der Alianz sich ergeben hat ist der eigentlich Schwachsin, da diese Deppen sie einfch einschperten war das doch klar das daraus nicht wird. Ich war recht froch als ich wie die Alianz von den Reapern massakrirt wird, das haben die Dreckssäke ja auch verdint.
Dafon abgesen häte ich gegen die Alianz gekämpft schatat mich den deppen zu ergeben und & Monate im Gefängnis zu versauern. BW häte auch einbauen könne ab man sich der Alianz ergibt oder nicht dem zu folge sote sich auc das ganze auch auswirken , wo man sich werend des angrifes befinten , welche Leute man auf den Schiff hat, wie die Normandy aussieht und das wichtigste das man auch mehr Resursen und Ausrüstung hat, weil man in der Zwischenzeit etwas getan hat und die Norandy nicht von der Alianz geplündert wurde.

#5
Binemaya

Binemaya
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@Nerewar1  
Sorry aber dein Text ist voller Rechtschreibfehler und so sehr  schwer lesbar.
Ich hab mir mal die Freiheit rausgenommen und ihn korrigiert das dieser Verständlich wird.



Was Shep erreicht hat ist das man mehr über die Reaper weiß, und Sie ein Werkzeug weniger haben
wen Sie ankommen. Das Shep sich der Allianz  ergeben hat ist der eigentliche Schwachsinn, da diese Deppen Sie/Ihn einfach einsperrten, war  doch klar das daraus nichts wird. Ich war recht froh als ich sah wie die Allianz von den Reapern massakriert wird, das haben die Dreckssäcke ja auch verdient.
Davon abgesehen hätte ich gegen die Allianz gekämpft statt mich den Deppen zu ergeben und 6 Monate im Gefängnis zu versauern. BW hätte auch einbauen können ob man sich der Allianz ergibt oder nicht dem zu folge sollte sich auch das Ganze auch auswirken , wo man sich während des Angriffes befindet , welche Leute man auf den Schiff hat, wie die Normandy aussieht und das wichtigste das man auch mehr Ressourcen und Ausrüstung hat, weil man in der Zwischenzeit etwas getan hat und die Normandy nicht von der Allianz geplündert wurde.

Modifié par Binemaya, 10 mai 2012 - 11:40 .


#6
gokhlayeh

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@klarabella
ok du findest me2 und me3 dumm. persönlich frage an dich, warum spielst du spiele die du dumm findest?:huh:

#7
nos_astra

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gokhlayeh wrote...
@klarabella
ok du findest me2 und me3 dumm. persönlich frage an dich, warum spielst du spiele die du dumm findest?:huh:

:blink: Ich glaube, ich habe mit keiner Silbe erwähnt, ob ich die Spiele dumm finde. Ich finde, Bioware hat beim Plot derbe geschludert hat und überlege insgeheim, was man hätte anders machen können. Nur so zum Spaß.

Ist das verboten?

#8
gokhlayeh

gokhlayeh
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klarabella wrote...

Was hätten sie schon anstellen sollen?
Die Collectors/Kollektoren haben ein popliges Schiff (Cruiser-Klasse, denke ich). Schlimmstenfalls hätten sie das Terminus-Systeme leergeräumt, solange bis die Allianz die Schnauze voll gehabt hätte. Spätestens, wenn sie in den Ratsraum eingedrungen wären, wäre das das Ende für das Schiff gewesen.
Und ob der menschliche Reaper irgendeine Bedrohung darstellt, ist auch fragwürdig. Ist auch egal, denn ein Reaper mehr oder weniger, macht den Kohl nicht fett.


Die Kollektoren wollten nicht in den Ratssektor, sie wollten Menschen für ihren Terminator. Und wenn sie die Terminussysteme leergeräumt hätten, hätten sie ihr Ziel mehr als erreicht.

Ein Reaper mehr oder weniger macht den Kohl nicht fett. Aber ein Mensch mehr schon. Deswegen verstehe ich die Aussage nicht, dass Shepperd nichts sinnvolles getan hat.

klarabella wrote...

Ist das verboten?


Die Frage kannst du dir selber beantworten.

Modifié par gokhlayeh, 10 mai 2012 - 01:54 .


#9
Bansaiben

Bansaiben
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Nein, es ist nicht verboten. Es ist vollkommen in Ordnung solche Fragen mal aufzuwerfen.
Tatsächlich steht das Szenario von ME2 auf wackeligen Beinen, insbesondere was das Verhalten der Allianz betrifft und Shepards Einstellung gegenüber Cerberus.
Während die Allianz in ME1 und ME3 mir sehr entscheidungsfreudig scheint, zögert sie in ME2 wenn es darum geht die Entführung tausender menschlicher Kolonisten zu untersuchen.
Wirklich? Hackett hat doch auch nicht gezögert als es plötzlich hieß er solle die Flotte mobilisieren um die Citadel vor Sovereign zu retten, ohne überhaupt zu wissen worauf er stoßen würde.
Warum also ist das verschwinden dutzender menschlicher Kolonien nicht absolute Priortiät bei der Allianz?
Gut, gehen wir jetzt einfach mal davon aus das würde Sinn ergeben, dann stellt sich immer noch die Frage, warum Shepard nicht einmal versucht die Allianz bzw. Hackett zu kontaktieren.
Keiner kann überzeugender sein als Shepard und das weiß er/sie auch. Trotzdem lässt er/sie sich lieber auf eine Organisation ein mit der er/sie schlechte Erfahrungen gemacht hat und einem Mann dem man offensichtlich nicht vertrauen kann.
Natürlich kann man sich dieses ganze Story-Konstrukt noch etwas zu Recht biegen und dann er gibt es irgendwie auch Sinn, doch vollkommen objektiv betrachtet ist die Handlung nicht zu 100% nachvollziehbar.

Was jetzt den Sinn von Shepards Mission angeht, da sehe ich die Sache ganz anders.
Die Kollektoren davon abzuhalten weiter Kolonisten zu entführen versteht sich doch von selbst.
Mal abgesehen davon, dass man nicht weiß in welcher Verbindung sie genau mit den Reapern stehen. In ME2 geht es einfach nicht darum die Reaper aufzuhalten, sondern ihre Vorboten. Mehr kann Shepard auch nicht machen. Was soll er sonst tun? Den Reapern entgegen fliegen?
Das ihm zusätzlich keine offizielle Institution glaubt ist letztlich auch egal, da die Zeit sowieso nicht mehr ausreicht um neue Flotten aus dem Boden zu stampfen.

Zusammenfassend: Die Allianz verhält sich definitiv zu neutral und damit auch untypisch. Shepards Gründe sofort mit Cerberus zusammen zu arbeiten sind schwammig aber in begrenzten Maße nachvollziehbar. Was Shepard am Ende erreicht ist das Beste was er im Rahmen den Handlung erreichen kann. Er schlägt die Reaper wenigstens minimal zurück.

Wir dürfen auch nicht vergessen, das in ME2 noch nach der Dark Energy Story gearbeitet wurde.
Hätte man auch in ME3 an dieser Story festgehalten, dann wäre Shepards Sieg gegen die Kollektoren weit aus bedeutender rüber gekommen.

Modifié par Bansaiben, 10 mai 2012 - 08:31 .


#10
Codebreaker819

Codebreaker819
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Bansaiben wrote...

Wir dürfen auch nicht vergessen, das in ME2 noch nach der Dark Energy Story gearbeitet wurde.
Hätte man auch in ME3 an dieser Story festgehalten, dann wäre Shepards Sieg gegen die Kollektoren weit aus bedeutender rüber gekommen.


Hat nicht bereits Drew Karpyshyn bestätigt das er Teil eines Autorenteams war und schon zu ME1 zeiten die Entwicklung des ganzen Konflikts zwischen Organischen und Synthetischen der Ausganspunkt war. 

Woher kommt eigentlich diese Dunkle Energie Wäre Originall Gerücht? Wenn es in ME2 umgeändert wäre dann hätten sich in ME1 aber Hinweise dazu gefunden. Aber in ME1 gibts nur ziemliche Hinweise auf einen Konflikt zwischen Organischen und Synthetischen.

#11
Forst1999

Forst1999
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Ich denke, Shepard hat in ME2 schon einiges erreicht: Die Kolonien in den Terminussystemen waren schutzlos, da sie nuneinmal nicht zur Allianz gehörten. Jeder Versuch der Allianz ihnen zu helfen, wurde recht feindseelig aufgenommen (siehe Ash/Kaidan auf Horizon). Die normlle Abschreckungstaktik, die die Allianz bei Piraten anwendet (sie verfolgen und vernichten, wenn sie eine Allianzkolonie angegriffen haben), funktioniert bei den Kollektoren nicht. Shepard hat also schonmal Millionen von Leben gerettet.
Ein Reaper mehr oder weniger mag nicht viel sein, aber es ist definitiv was wert, das der Menschenreaper nicht fertiggestellt wurde. Die Kollektoren waren vielleicht nicht sehr zahlreich, konnten aber schnell und unauffällig zuschlagen. Sie loszuwerden, war ein großer Schritt.
Desweiteren hat man auf dem Gebiet der Geth, Quarianer und Kroganer sehr wichtige Schritte unternommen, ohne die das Ergebnis in ME3 sehr viel schlechter ausfallen kann.
Zudem hat man einen ganzen Haufen der besten Kämpfer und Köpfe der Galaxie frühzeitig für den Kampf gegen die Reaper mobilisiert.
Man hat also soviel erreicht, wie nur möglich war, solange noch niemand wirklich an die Reaper glaubte. Dass man mit intensiveren Vorbereitungen beim Flottenbau die Reaper ohne Tiegel oder ähnliches hätte besiegen können, glaube ich nicht. Schon die Schlacht um die Citadel machte klar, dass ein konventioneller Sieg nicht möglich ist. Jemand hat sich tatsächlich mal die Mühe gemacht, die Reaper am Ende von ME2 zu zählen. 200-300, anscheinend alles große. Könnten natürlich noch mehr weiter hinten sein. Voll ausgewachsene Schlachtschiffe gibt es in der Galaxie nach optimistischen Schätzungen 150. Um wie viel hätte man diese Zahl in 3 Jahren erhöhen können? Besonders, da man mit unbewiesen Geschichte von Monstern aus der Tiefe des Weltalls schlecht die ganze Wirtschaft der Galaxie umkrempeln kann.

Sicherlich hätte ein richtige Planung der Handlung den Spielen gutgetan, besonders dem Ende, Diese "Synthetisch kontra Organisch" Prämisse des Katalysators hätte nach ME1 wohl noch nicht so viel Widerspruch hervorgerufen, als wirklich jede bewusstseinsfähige Maschine automatisch feindseelig war. Dieser "Dunkle Energie"-Schrott war nach ME2 sicher eine Option, auch wenn ich nicht glaube, dass das in ME1 jemals angesprochen wurde. Ich bin sicher, dass sie bei Bioware noch andere Ideen durchgegangen sind, aber eben erst zu spät, um es für die ganze Serie passend zu machen.

#12
Bansaiben

Bansaiben
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Ja das stimmt schon, Karpyshyn hatte mit ME2 wenig bis nichts mehr am Hut.
Aber er hatte, als er an der Story von ME1 arbeitete, wohl diese Dunke Energie Thematik für die nächsten Teile bereits skizziert. Wohlgemerkt 'skizziert', und nicht vollkommen durchdacht.
Ich würde gerne den Original Post verlinken, aber ich habe keine Ahnung mehr wo das zu finden ist.
Das war jedenfalls Teil dieses großen Storyleaks im Herbst 2011.
Das mag nun der Wahrheit entsprechen oder auch nicht. Fakt ist aber, dass man besonders in ME2 auf Indizien trifft die für diese Theorie sprechen (Menschen-Reaper, Haestrom, Omega Virus).
Andererseits ist es schon seltsam, dass in ME1 (mal abgesehen von dem Titel 'Mass Effect') so wenig Hinweise gestreut wurden.
Ob Karpyshyn das wirklich mal eine Theorie bestätigt hat, weiß ich nicht, aber wenn das stimmt dann ist die Diskussion über diese beiden Themen hinfällig.
Da es meines Wissens nach kein offizielles Statement zu dem Thema gibt, und man eigentlich auch dieses wieder in Frage stellen könnte, bleibt es wohl jedem selbst überlassen was er glaubt.
Wahrscheinlich war man sich in ME1 noch gar nicht sicher wie und ob man überhaupt die Motivation der Reaper erklären will.
Ich persönlich denke, dass die beiden Storygerüste gewollt gleichwertig unterstützt wurden
- besonders in ME2 - damit die Storywriter von ME3 eine Alternative haben, falls das eine doch nicht passen sollte.

Modifié par Bansaiben, 11 mai 2012 - 01:28 .


#13
Dukemon

Dukemon
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"Hätte Shepard Cerberus den Finger gezeigt und die Normandy freudestrahlend der Allianz übergeben, zusammen mit Keijis Greybox als Geschenk oben drauf, das hätte Shepards Ruf gut getan und die Chancen, dass die Allianz und der Rat zuhören und Vorbereitungen treffen, deutlich gesteigert. DAS wäre Gold wert gewesen."

Geht nicht, da Shepard an Bord Miranda, oberste Agentin des Unbekannten, Jacob, der mit der Arbeit der Allianz nicht zufrieden ist im Gegensatz zu Cerberus und zu Miranda gehört, und EDI den Großteil der Geschichte die Beschränkungen hat und daher nur dem Cerberus Protokoll folgt und sie hätte Joker und Co daran gehindert die Normandy in Allianz Gebiet zu verschiffen um sie auszuliefern. Auf Horizon kriegt er eben auch noch mal von einem Bewohner die Antiphatie zu spüren, die die Kollonisten gegenüber der Allianz haben, weil Kaidan enthüllt dass es Shepard ist. Außerdem sieht Shepard die Notwendigkeit den Kolonisten zu helfen und nach dem er erste mal auf dem Kollektoren Schiff ist wird ihm auch klar, dass es nicht lange bei den Kolonien in den Terminus Systemen bleiben wird. Und da der Rat ihn ignoriert und die Allianz sich an ihre Regeln versteift, bleibt Shepard nur der Ärger mit Cerberus, weil diese ihm die Ausrüstung gegeben haben, um diese Operation durchzuführen. Man sieht an den Storys von James und Steve was die Allianz alles erreicht hat, nach Shepards Tod, nichts und hat obendrein ihre Soldaten verfüttert. Bei Kaidan kriegt man es hautnah mit.
Die Kollektoren in ME2 beschreiben zu dem den Bogen zu den Protheanern, da Shepard in ME2 weniger mit Sendern zu tun hat musste/wollte man andere Wege finden Shepards Visionen weiterhin Bedeutung zu geben. In ME2 findet Shepard ja nur ein kleines Artefakt in einer Nebenmission.

Modifié par Dukemon, 11 mai 2012 - 02:53 .


#14
Taryn12

Taryn12
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Erstmal muss ich sagen das ich es langsam lächerlich finde wie die Story der Vorgänger oder des Vorgängers nur wegen dem Schund Ende auseinandergenommen wird :/

Außerdem ist das Verhalten der Allianz meiner Meinung nach durchaus nachvollziehbar, sie haben zwar ihren Rat im Sitz bekommen aber spielen dennoch nur eine Untergeordnete Rolle ( Das erwähnt Udina auch in ME3 und deswegen Putscht er wahrscheinlich größtenteils auch) !

Um es anders auszudrücken Anderson steht nun nach ME1 zwar auch dort oben und kann sich die Anliegen der Galaxis anhören aber viel zu sagen hat er nicht, das ist auch völlig normal da die Menschen frisch dazugekommen sind und außerdem nicht allzu viel vertrauen genießen.

De fakto muss die Allianz auch das tun was der Rat befiehlt, der Rat befiehlt ( Steht im Intro Text von ME2) Die Reaper Sache zu vertuschen, der Allianz kommt das wahrscheinlich auch gelegen weil man dann keine Massenpanik oder Hysterien fürchten muss, was glaubt ihr den was auf den Welten losgewesen wäre wenn jetzt alle sagen würden " Ja..die Reaper die könnten uns echt auslöschen...sollten wohl einen Weg finden..." ?

Außerdem kriegt man doch auf Horizon mit das die Allianz bei den Kolonisten keinen guten Stand hat, allein dadurch geschuldet das sie in Überfälle in Terminus etc. nicht eingreifen dürfen.

Nur so am Rande: Unsere heutigen Regierungen würden solch eine Bedrohung ebenfalls Leugnen...es ist auch nicht unwahrscheinlich das Regierungen Leute die zu Laut schreien zum schweigen bringen würden !

Sprich Shepard hat überhaupt keine andere Wahl als sich auf Cerberus einzulassen...würde er es nicht tun würden sie vermutlich sofort versuchen ihn zu töten ( Aus Organisationen wie Cerberus steigt man nicht einfach so aus) und die Kollektoren würden fröhlich weiter sammeln während der Rat nichts tun will und die Allianz nichts tun darf !

Irgendwann würde man vielleicht unruhig werden aber dann wäre es höchstwahrscheinlich zu spät...

Das einzige was mir bis heute nicht in den Kopf will ist : Warum einen Reaper in Menschenform bauen ? Soll der Vertrauen erwecken oder was? Aber wir haben ihn ja zerstört damit erübrigt sich die Frage :)

So far...

#15
nos_astra

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Forst1999 wrote...
Ich denke, Shepard hat in ME2 schon einiges erreicht: Die Kolonien in den Terminussystemen waren schutzlos, da sie nuneinmal nicht zur Allianz gehörten. Jeder Versuch der Allianz ihnen zu helfen, wurde recht feindseelig aufgenommen (siehe Ash/Kaidan auf Horizon). Die normlle Abschreckungstaktik, die die Allianz bei Piraten anwendet (sie verfolgen und vernichten, wenn sie eine Allianzkolonie angegriffen haben), funktioniert bei den Kollektoren nicht. Shepard hat also schonmal Millionen von Leben gerettet.

Millionen Leben, die dann wieder verloren gehen, weil die galaktische Gemeinschaft nicht vorbereitet ist und Shepard leider nichts unternommen hat, um das zu ändern.

Hätte Shepard die Kollektoren ignoriert und sich darauf verlassen, dass die Allianz sich irgendwann schon um das Problem kümmern wird, dafür aber die Zusammenarbeit mit Cerberus verweigert, hätte das möglicherweise deutlich mehr gebracht.

Idealerweise hätte Shepard als Doppelagent gearbeitet und der Allianz z.B. die Reaper-IFF-Technik übergeben. Kontrolle über Mass Relays? Na sowas, könnte nützlich sein. 

Forst1999 wrote...
Ein Reaper mehr oder weniger mag nicht viel sein, aber es ist definitiv was wert, das der Menschenreaper nicht fertiggestellt wurde. Die Kollektoren waren vielleicht nicht sehr zahlreich, konnten aber schnell und unauffällig zuschlagen. Sie loszuwerden, war ein großer Schritt.

Die Kollektoren waren weder schnell noch unauffällig. Sie setzen die Kommunikation außer Betrieb, Veetor konnte Beweismaterial aufzeichnen und Cerberus hat offenbar keine Probleme, Seeker einzusammeln, damit Mordin sie untersuchen kann. Auch die Infos hätte Shepard einfach an die Allianzs weiterleiten können.

Das hat den Vorteil, dass Shepard der Allianz und dem Rat BEWEISE liefert und außerdem seine Glaubwürdigkeit wiederherstellt. 

Der menschliche Reaper kann so wertvoll nicht gewesen sein, denn ARRIVAL sagt uns, dass die Reaper in zwei Tagen unsere Galaxie erreicht haben werden. Was auch immer die Kollektoren jetzt in den zwei Tagen mit dem Dinge hätten erreichen wollen, offenbar war es allenfalls ein unausgegorener Plan ... D (nach Plan A - Keeper aktivieren das Citadel-Relay, Plan B - Saren/Conduit, Plan C - Alpha-Relay). Vielleicht ist es aber auch nur Beschäftigungstherapie für die Kollektoren.

Forst1999 wrote...
Desweiteren hat man auf dem Gebiet der Geth, Quarianer und Kroganer sehr wichtige Schritte unternommen, ohne die das Ergebnis in ME3 sehr viel schlechter ausfallen kann.

Da zu diesem Zeitpunkt nicht klar war, inwiefern sich das positive auswirken würde, ist diese Wirkung reiner Zufall.

Forst1999 wrote...
Zudem hat man einen ganzen Haufen der besten Kämpfer und Köpfe der Galaxie frühzeitig für den Kampf gegen die Reaper mobilisiert.

Man hat 12 Squadmates mobilisiert ... gegen einen Feind, der mit Hunderschaften übermächtiger Raumschiffe angerückt kommt, von denen einer allein reicht, um eine halbe Flotte zu vernichten.

Hätte man sich stattdessen darauf konzentriert die Allianz und den Rat zu mobilisieren, man stelle sich vor, was das gebracht hätte.

Forst1999 wrote...
Jemand hat sich tatsächlich mal die Mühe gemacht, die Reaper am Ende von ME2 zu zählen. 200-300, anscheinend alles große. Könnten natürlich noch mehr weiter hinten sein. Voll ausgewachsene Schlachtschiffe gibt es in der Galaxie nach optimistischen Schätzungen 150. Um wie viel hätte man diese Zahl in 3 Jahren erhöhen können? Besonders, da man mit unbewiesen Geschichte von Monstern aus der Tiefe des Weltalls schlecht die ganze Wirtschaft der Galaxie umkrempeln kann.

Um einige. Vor allem hätte man alles mit Reapertechnik aufwerten können, die ja ganz offenbar vorhanden ist. Und dann wäre da noch diese Abmachung, die Flottenstärke der einzelnen Völker begrenzt. Hätte man die Aufgehoben, wäre die Zahl der Schiffe auf Allianz-/Ratsseite explodiert.

Forst1999 wrote...
Sicherlich hätte ein richtige Planung der Handlung den Spielen gutgetan, besonders dem Ende, Diese "Synthetisch kontra Organisch" Prämisse des Katalysators hätte nach ME1 wohl noch nicht so viel Widerspruch hervorgerufen, als wirklich jede bewusstseinsfähige Maschine automatisch feindseelig war. Dieser "Dunkle Energie"-Schrott war nach ME2 sicher eine Option, auch wenn ich nicht glaube, dass das in ME1 jemals angesprochen wurde. Ich bin sicher, dass sie bei Bioware noch andere Ideen durchgegangen sind, aber eben erst zu spät, um es für die ganze Serie passend zu machen.

Es wurde immer behauptet, dass Mass Effect als Trilogie konzipiert wurde. Davon merkt man insgesamt aber recht wenig. Die Geschichte verliert nach ME1 völlig den Fokus. Zwei Jahre werden ohne Not übersprungen, das letzte Jahr wird mit Nebenquests vergeudet und am Anfang von ME3 ist man kein Stück weiter als am Ende von ME1. Die Situation ist fast identisch. Hätte man da wirklich eine zusammenhängende Geschichte erzählt, wäre die magische Wunderwaffe namens Tiegel mit dem Überaschungsgast Catalyst vielleicht unnötig gewesen. :unsure:

Eigentlich schade. Da wäre deutlich mehr drin gewesen.

Modifié par klarabella, 11 mai 2012 - 04:36 .


#16
Andrycha

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Was den Reaper in Menschensform angeht - ich vermute einfach so werden die Völker "konserviert". Der Reaper wäre wahrscheinlich nach der Fertigstellung ins Orkusnebel geflogen und dort verweilt, in einer Art "Zoo" wo all die geernteten Rassen sich befinden.

#17
nos_astra

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Andrycha wrote...
Was den Reaper in Menschensform angeht - ich vermute einfach so werden die Völker "konserviert". Der Reaper wäre wahrscheinlich nach der Fertigstellung ins Orkusnebel geflogen und dort verweilt, in einer Art "Zoo" wo all die geernteten Rassen sich befinden.

Das vermute ich auch.

Er stellt damit aber keine unmittelbare Bedrohung dar, die höchste Priorität hat, oder?

#18
nos_astra

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Taryn12 wrote...
Nur so am Rande: Unsere heutigen Regierungen würden solch eine Bedrohung ebenfalls Leugnen...es ist auch nicht unwahrscheinlich das Regierungen Leute die zu Laut schreien zum schweigen bringen würden !

Der einzige Grund eine Bedrohung zu leugnen wäre:
1. Massenpanik vermeiden
2. nicht ausreichend Beweise, um die Bedrohung einzuschätzen (siehe 1.)
3. nicht genug Ressourcen, um sich der Bedrohung zu stellen (siehe 1.)

Gewöhnlich bestehen Regierungen aus vielen Personen, die wiederrum jede Menge Ausschüsse und Experten haben. Es gibt Lobbyisten. Es gibt das Militär. Es gibt die PRESSE!

Taryn12 wrote...
Sprich Shepard hat überhaupt keine andere Wahl als sich auf Cerberus einzulassen...würde er es nicht tun würden sie vermutlich sofort versuchen ihn zu töten ( Aus Organisationen wie Cerberus steigt man nicht einfach so aus) und die Kollektoren würden fröhlich weiter sammeln während der Rat nichts tun will und die Allianz nichts tun darf !

Shepard hat nur eine Chance, die Galaxie muss gemeinsam gegen die Reaper handeln. Cerberus hilft dabei gar nicht, sondern schadet diesem Ansinnen.

Die Kollektoren sind dabei weitgehend Nebensache und die verlorenen Kolonien Kollateralschaden, den die Allianz oder der Rat früher oder später hätten behebn müssen. Immerhin, irgendwann kriegen auch andere Kolonien davon Wind, bekommen Angst, es folgen Flüchtlingsströme in den Ratsraum. Das lässt sich nicht verstecken.

Taryn12 wrote...
Irgendwann würde man vielleicht unruhig werden aber dann wäre es höchstwahrscheinlich zu spät...

Zu spät für was? Die Kollektoren haben nicht viele Schiffe, sie sind eine Bedrohung für einzelne Kolonien, aber mehr auch nicht.

Taryn12 wrote...
Das einzige was mir bis heute nicht in den Kopf will ist : Warum einen Reaper in Menschenform bauen ? Soll der Vertrauen erwecken oder was? Aber wir haben ihn ja zerstört damit erübrigt sich die Frage :)

Taucht das Ding nicht in ME3 wieder auf und alle wundern sich, wie Cerberus etwas aus der gesprengten Basis retten konnte?

Modifié par klarabella, 11 mai 2012 - 04:46 .


#19
Andrycha

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Ja, im Nachhinein weiß man immer mehr.
Nur zu dem Zeitpunkt von ME2 war vieles im Verborgenen. Die Reaper waren zwar immer noch als Bedrohung da aber nicht wirklich Präsent bzw. die Allianz / Rat hat sie nicht weiterhin als Bedrohung gesehen, sogar verleugnet. Collectoren wurden ja auch nicht sofort in Verbindung zu Reapern gebracht sondern erst viel Später. Wie gesagt, wäre der Shepard mit der Nachricht drüber dass Collectoren für die Reaper arbeiten hätten die ihm noch größeren Vogel gezeigt als am Ende von ME1.

#20
gokhlayeh

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klarabella wrote...

Er stellt damit aber keine unmittelbare Bedrohung dar, die höchste Priorität hat, oder?


Er stellte eine Bedrohung für die Menschen in den Terminussystemen dar. Und du argumentierst damit, dass Sheppi zur Allianz hätte gehen sollen? Und die zaubern dann eine Überflotte aus dem Nichts? Die Reaper sind konventionell nicht zu besiegen schon vergessen?

klarabella wrote...

Taucht das Ding nicht in ME3 wieder auf und alle wundern sich, wie Cerberus etwas aus der gesprengten Basis retten konnte?


Taucht das "Ding" nicht nur dann auf wenn du die Kollektorenbasis nicht zerlegt hast?

#21
nos_astra

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gokhlayeh wrote...
Er stellte eine Bedrohung für die Menschen in den Terminussystemen dar. Und du argumentierst damit, dass Sheppi zur Allianz hätte gehen sollen? Und die zaubern dann eine Überflotte aus dem Nichts? Die Reaper sind konventionell nicht zu besiegen schon vergessen?

Woher will Shepard wissen, dass die Reaper konventionell nicht zu besiegen sind?
Shepard war erst tot, dann beschloss Shepard umgehend für Cerberus zu arbeiten, um Menschen im Terminus-System vor etwas zu retten, dass vielleicht etwas mit den Reapern zu tun hat oder auch nicht.

Bis zur Entdeckung des Zaubertiegels gibt es doch sowieso keine andere Möglichkeit als konventionell zu kämpfen.

gokhlayeh wrote...

klarabella wrote...
Taucht das Ding nicht in ME3 wieder auf und alle wundern sich, wie Cerberus etwas aus der gesprengten Basis retten konnte?

Taucht das "Ding" nicht nur dann auf wenn du die Kollektorenbasis nicht zerlegt hast?

Nee, ich glaube, das Ding "überlebt" immer.
www.youtube.com/watch

#22
gokhlayeh

gokhlayeh
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Da ist selbst Shepperd überrascht wie Cerberus den geborgen hat. Aber als Schlamperei am Plot würde ich das nicht bezeichnen. Es ist in diesem Video auch nicht nachvollziehbar wie ME2 durchgespielt wurde. Ich muss ME3 nochmal zocken und darauf achten.

Es war nicht nur Shepperd sondern vor allem Hackett (also die Allianz) dass die Reaper nicht konventionell zu besiegen sind. Und jetzt frage ich dich, wo hätte man die Flotte hernehmen sollen um die Reaper konventionell zu besiegen? Wäre es zu einer konventionellen Schlacht gekommen, wäre das Ende für mich auch nicht befriedigend gewesen. Eben weil es nahezu unmöglich ist so eine Übermacht auf diesem Wege zu besiegen.

#23
Codebreaker819

Codebreaker819
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Konventionell machen die Reaper aus der Raumschiff Armada der Zivilisationen nen riesigen Trümmerhaufen. Auf Rannoch brauchte es die gesamte Quarianische Flotte um einen kleinen Reaper zu besiegen. Bei der letzten Schlacht sind es aber weit über 200 große Reaperkampfschiffe. Allein die Schussfrequenz des Vorboten reicht aus um jede Armee auszuradieren.

#24
mccool78

mccool78
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Auf Rannoch können die Quarianer nur mit sehr schwachen Geschossen auf den Reaper gefeuert haben, sonst wäre Shepard mit eingeäschert worden.

#25
gokhlayeh

gokhlayeh
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@mccool
Na mit Atombomben haben sie sicherlich nicht geschossen. Und wenn man die von codebreaker erwähnten 200 kampfschiffe mit nuklearen Waffen beschossen hätte. Hätten sich die Alliierten mit samt der Erde zerlegt.