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Dragon Age 3-Gedanken


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106 réponses à ce sujet

#1
Gantoris85

Gantoris85
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Liebes Bioware-Team,

 

bezüglich eines dritten Teils der Dragon Age Reihe hier
einige meiner Gedanken zur Thematik:

 

Der am Ende von Dragon Age 2 eskalierte Konflikt zwischen
den Templern und den Magiern bietet ein tolles Setting für den dritten Teil der
Reihe. Der Magier Anders, der durch seine „Besessenheit“ des Geistes
Gerechtigkeit erst für diese Ausweitung der religiösen Streitigkeiten
verantwortlich zeichnet, sollte auch im dritten Teil wieder eine zentrale Rolle
spielen, auch als Gruppenmitglied. So komme ich auch schon zur übergreifenden
Rahmenhandlung: In eurer Spielwelt existieren hinter dem Schleier im Nichts ja
die Todsünden (Hochmut, Habgier, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid, Faulheit) in
Form von Dämonen. Diese wurden bereits oft in eurer Geschichte Teil der
Handlung und bieten in diesem nun den gesamten Kontinent übergreifenden
Konflikt eine sehr gute Basis für den weiteren Verlauf der Geschichte. Die
Todsünden erhalten ihre Berechtigung in der Handlung aber nur durch die
Thematisierung der jeweiligen Tugenden. Der im Magier Anders aktive
„Gerechtigkeit“ fungiert bereits als sich in die Geschicke der Welt
einmischende Instanz der Erbauer-nahen Geister. Es deutete sich allerdings
recht offensichtlich an, dass „Gerechtigkeit“ und mit ihm auch der Magier
Anders, den Sinn für das rechte und maßvolle Verhalten verloren haben und sich
eher in Rache, denn Gerechtigkeit ergehen. Damit ist auch schon eine weitere
Tugend genannt: Mäßigung. Dazu kämen dann noch Tugenden wie Treue und
Beständigkeit usw., die alle, so wie „Gerechtigkeit“ auch, personifiziert
werden können. Der Zwiespalt, in dem sich Anders und Gerechtigkeit befinden,
sorgte dafür, dass der Kontinent nun in Flammen aufgeht und ich rate euch, die
anderen Tugenden mit ins Spiel zu bringen, indem sie versuchen, ihren Bruder
„Gerechtigkeit“, der Anders Gedanken teilt, von seinem Weg der Untugend
abzubringen. Denn offensichtlich hat „Gerechtigkeit“ seinen Weg der Tugend
verlassen und steht eben nicht mehr für die Tugend Gerechtigkeit.

Das heißt kurz gefasst: Personifiziert die anderen Tugenden
und lasst sie eine Rolle in „Gerechtigkeits“ Werdegang spielen! Dabei sind
Ausflüge in das von euch großartig gestaltete „Nichts“ natürlich an der
Tagesordnung, genauso materialisieren sich aber auch einige (oder alle) der
anderen Tugenden in der realen Welt.

 

Weiterhin stellt der Krieg zwischen Templern und Magiern und
die vernichtende und unerforschte Macht, die die Magier in ihrer Verzweiflung
und Rachsucht einsetzen, eine Gefahr für das Gefüge der Realität dar. Denkbar
wäre, auf diesem Gedanken aufbauend, das „Nichts“ bis zur schwarzen Stadt des
Erbauers zugänglich zu machen und diese als einen zentralen Storypunkt zu
behandeln. Das heißt: Durch das ständige Aufreißen der Realität und des
„Nichts“ öffnen sich Wege zur Stadt des Erbauers und hier kommen die Helden der
Wahrheit, bzw. der Lösung des Templer/Magier-Problems auf die Spur. Die Stadt
des Erbauers wurde ja bereits einmal von den Magiern aus Tevinter betreten…wir
wissen, was dann aus ihnen wurde, aber ich glaube, es steht noch offen, was aus
dem Erbauer, bzw. den Bewohnern seiner Stadt wurde. Was ist die schwarze Stadt
für ein Ort? Existiert der Erbauer dort noch? Was geschah mit ihm und allen
anderen Wesen in der Stadt, nachdem die Sterblichen sie entweiht und damit
seine „Unberührbarkeit“ gebrochen hatten? (Analog vielleicht zu den Elfen,
deren Unsterblichkeit durch die Berührung mit den Menschen aufgelöst wurde, ist
der nun schwarzen Stadt des Erbauers und ihm selbst ein ähnliches Schicksal
wiederfahren? Oder ist er zu einem zornigen Wesen geworden, dem seine Schöpfung
zuwider geworden ist, so wie Gott, der sich nach der Sintflut nicht mehr aktiv
in die Geschicke seiner Schöpfung einmischen wollte?)

 

Ein dritter Hauptstorypunkt -neben der Stadt des Erbauers
und dem Versuch der Tugenden, den Magier Anders inklusive seines Passagiers
Gerechtigkeit wieder zum tugendhaften zu beeinflussen- könnten die Reaktionen
der Qunari auf die Geschehnisse sein. Denkbar wäre folgende Storyentwicklung:
Die Qunari liegen ja mehr oder weniger im Krieg mit dem Reich von Tevinter und
momentan besteht meines Wissens eine Pattsituation. Allerdings geht das Reich
Tevinter im Zuge der Kontinent übergreifenden Unruhen ebenfalls in Flammen auf
und ist durch die Templer und Magier Konflikte geschwächt. Diesen Umstand
nutzen die Qunari, um den Kontinent abermals anzugreifen und einen
Eroberungszug zu starten. Dabei ist ihr Ziel aber auch, genauso wie z. b. in
Dragon Age 2, den Pfuhl der Verderbtheit und Ziellosigkeit, den die Menschenreiche
für die Qunari darstellen, zu reinigen. Das heißt, sie versuchen, die Menschen
zum Qun zu bekehren und so eine gesellschaftliche Ordnung herzustellen.

Dagegen wäre es gleichzeitig auch möglich, dass einige
Elemente im Reich Tevinter versuchen, den Einflussbereich des Imperiums wieder
auszuweiten.

Fazit: Aus dem Norden folgt eine weitere gesellschaftliche
Bedrohung für die Menschen, nämlich die Qunari.

 

Als nächstes stellt sich natürlich die Frage, wie die Zwerge
und Elfen zur den Zwistigkeiten unter den Menschen stehen. Gibt es Aufstände
bei den Stadtelfen, die die Gelegenheit nutzen, ihre gesellschaftliche Stellung
zu verbessern? Die Dalish-Elfen gehen vielleicht erbarmungslos gegen jedwede
Menschen vor, die die Natur betreten und kommen damit aufgrund des geschwächten
und beschäftigten Militärs der Menschen ungescholten davon, weiten ihre
Autorität also aus?

Werden die Zwerge von einer neuen Welle von dunkler Brut
überschwemmt und suchen sie händeringend, aber ungehört nach Hilfe in den
Menschenstädten, wobei die Menschen sich aber nachvollziehbarer Weise nur um
den Templer und Magier Konflikt kümmern und um die Invasion der Qunari?
Versinken die verbliebenen Zwergenbastionen folglich nach und nach in dunkler
Brut, ohne etwas dagegen unternehmen zu können und gleichzeitig erreicht die
dunkle Brut natürlich verstärkt wieder die Oberfläche?

 

Diese Storypunkte zusammengenommen ergeben also folgendes
Bild: Die Menschenreiche sehen sich mit umstürzenden, sozialen Unruhen
konfrontiert (Templer/Magier) und gleichzeitig drohen die Qunari und die dunkle
Brut den Kontinent in einer sprichwörtlichen Zange zu zerquetschen, ganz zu
schweigen von den Elfen, die das Chaos durch ihr berechtigtes Aufbegehren noch
unterstützen. Was bleibt, ist nur ein einziger Ausweg: Die Helden müssen die
Stadt des Erbauers erreichen und dort um Hilfe ersuchen, sofern an diesem Ort
Unterstützung zu erwarten ist.

 

 

Wichtige, aus Dragon Age 1 und 2 in den dritten Teil zu
übernehmende Gruppenmitglieder sind meiner Ansicht nach:

 

Anders: wie schon oben erwähnt ein wichtiger Charakter für
die Handlung.

Alistair: Als König von Ferelden und Grauer Wächter könnte
ihm eine große Rolle zufallen, evtl. schließt er sich dem Heldentrupp an, weil
Fereldens Regierung zusammenbricht, durch die verschiedenen Unruhen ausgelöst
und er will sich auf die Suche nach „DEM“ Grauen Wächter machen, dem Helden von
Dragon Age 1, damit dieser ihm hilft, dem Chaos Einhalt zu gebieten.

Fenris: Er könnte ein Paradebeispiel für eine
Anti-Magier-Haltung sein und auf diese Art der Gruppe eine gewisse Würze
verleihen, auch im ständigen Streit mit Anders.

Varric: Als Verbindungsglied zwischen klassischen Zwergen
wie Oghren und der Welt der Oberfläche, gleichzeitig als Mittelsmann und
Erzähler, gehört Varric als abwechslungsreicher und wenig klischeehafter
Charakter in die Gruppe.

Leliana: Sie kommt ja sowieso vor, denke ich

Zevran: Als Bindeglied zu Antiva, durch ihn als
Gruppenmitglied könnten die Ereignisse in Antiva beleuchtet werden.

Morrigan (und ihre Mutter, falls sie nicht tot ist): Sie
könnte mit dem Kind des Grauen Wächters eine Rolle spielen

 

Soweit einige meiner Gedanken.

 

Gruß,

Gantoris

#2
Guest_The_Loki_*

Guest_The_Loki_*
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Man hat am Ende die Option Anders zu töten. Der Oberschreiberling von DA, David Gaider, hat bestätigt, dass wenn man ihn getötet hat er auch tot bleibt auch wenn man das nicht für Gerechtigkeit annehmen sollte.

Qunari-Krise, Darkspawn und der schon angekündigte Krieg? Ich denke das Ganze wäre doch etwas viel auf einmal. Ich denke das Qunari und Darkspawn hier und da wieder auftauchen, besonders erstere wenn man nach Minrathous, der Hauptstadt des Reichs von Tevinter reisen kann, allerdings sollte man sich das für später aufbewahren. Zuviele Köche verderben den Brei.

Was die Geister des Nichts angeht: Die Geister des Nichts leben in einem teils recht extremen Ausmaß ihre Eigenschaft aus: Dämonen der Wollust, die sich selbst befingern, Heldenmut der auf mich sehr kampfversessen wirkt und Gerechtigkeit der seine teils extremen Ansichten schon in Awakening zeigt. Die Verbindung mit Anders hat es nur verschlimmert, zudem sind (bei ihm) Rache und Gerechtigkeit eh eng verbunden.

Was die von dir benannten potentiellen Begleiter angeht:

Außer Varric, Morrigan und der unsterblich gemachten Leliana können alle von dir genannten Begleiter getötet werden.Ich persönlich bin kein Freund davon soviele unsterbliche Figuren zu erschaffen. Wer tot ist soll auch tot bleiben von daher sind mir neue Begleiter lieber als alten Begleitern weitere Screentime zu verschaffen.

Wenn wir uns einer Sache sicher sein können, dann das Flemeth lebt. Das Kind Morrigans (das übrigens auch von Loghain bzw Alistair gezeugt werden kann) ist übrigens eine optionale Auswahl: Der Wächter kann das dunkle Ritual auch ablehnen.

#3
Gantoris85

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Sicherlich sind die Entscheidungen, vor allem was das Überleben oder den Tod von Charakteren angeht, sehr weitreichend in den meisten Spielen von Bioware. Die Erfahrung lehrt uns allerdings, das nichts, was im Vorfeld als sicher dargestellt wird, auch sicher ist. Deshalb lassen sich in jeglicher Hinsicht durchaus Spekulationen anstellen, die aber eben immer genau das bleiben werden, denn nicht einmal der Entwickler selbst steht eisern hinter den eigenen Entscheidungen. Interessant erscheinen mir die Möglichkeiten, die der unterschiedliche Stand der Charaktere (tot oder lebend) mit sich ziehen, auch für den jeweiligen Spielstart im Zuge von eventuellen "Origin"-Geschichten (Lebt Anders? Oder ist er tot? Was bedeutet das für den Start des Spiels und die weitere Handlung?). Dies kann alle Charaktere betreffen. Besonders auch die Sache mit dem Kind: Möglich wäre, dass Bioware einen Schnitt setzt und voraussetzt, dass es das Kind gibt und/oder es von einem bestimmten Char gezeugt wurde. Andererseits könnte der Entwickler auch -wenn dieser Aspekt überhaupt nochmal thematisiert wird- verschiedene Alternativen zur Auswahl stellen.

#4
Janus198

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Gantoris85 wrote...
Sicherlich sind die Entscheidungen, vor allem was das Überleben oder den Tod von Charakteren angeht, sehr weitreichend in den meisten Spielen von Bioware. Die Erfahrung lehrt uns allerdings, das nichts, was im Vorfeld als sicher dargestellt wird, auch sicher ist.

Sorry, aber Anders bleibt tot, wenn er getötet worden ist. Dran wird wohl nicht gerüttelt.
Das war übrigens nicht so unter bestimmten Vorraussetzungen Todessituation wie bei Leliana,
sondern war in der Haupthandelung festverwurzelt. Eigentlich war das letzte noch große Entscheidung.
Ich sehe es eher anders (HaHa). Man sollte vielleicht Anders generell töten, damit man freier bezüglich
bei Gerechtigkeit wäre. Der könnte dann bei jeden Spieler in einen toten Anders stecken oder in einen
anderen Körper.

Gleiches gilt für Alistair und Loghain. Beide sind zu sehr mit der Origin Haupthandlung verbunden,
das man da irgendwas festlegen müsste.

Nochmal David Gaider hat bestätigt, dass Anders (Nicht Gerechtigkeit), Nathaniel, Alistair, Loghain
und Zevran tot bleiben, wenn man sie getötet hat.
Warum sollten sie es sich anders überlegen?
Ach ja obwohl nichts offizielles über Fenris gesagt wurde, nehme ich auch an, dass es für ihn auch gilt.

The_Loki wrote...
Außer Varric, Morrigan und der unsterblich
gemachten Leliana können alle von dir genannten Begleiter getötet
werden.Ich persönlich bin kein Freund davon soviele unsterbliche Figuren
zu erschaffen. Wer tot ist soll auch tot bleiben von daher sind mir
neue Begleiter lieber als alten Begleitern weitere Screentime zu
verschaffen.

Wenn es der Geschichte dient, dann ist für mich ok. Bei Anders hat sich das schon gelohnt und ich
fand das mit der Fahnenflucht ganz gut erklärt. Das es mit den anderen Epilogen mit ihm und
Gerechtigkeit nicht so ganz hinhaute, ist was anderes.
Ich weiß es hat einige gestört, dass Leliana unsterblich gemacht wurde, aber hey viele haben sie getötet
unter diesen bestimmten Bedingungen? Nicht so viele schätze ich mal.
Daher kann man das verschmerzen, wenn sie ähnlich wie bei Anders wieder gut in DA Spiel (DA 3 vielleicht?)
eingebaut wird und ordentlich die Story bereichert.

Hier noch mal eine Liste von Leuten, die für eine Gefährenrückkehr in Frage kämen.

-Morrigan
-Leliana
-Sten (jemand anders hat ihn aus dem Käfig gelassen. Die Frage ist nur wie regelt man das mit seinen Schwert?)
-Shale (Wenn es eine gute Erklärung gibt, wie sie überleben konnte warum nicht?)
-Gerechtigkeit (entweder im toten Anders oder in einen neuen Körper)
-Sketch
-Silas
-Jerrik
-Brogan
-Ariane
-Finn
-Aveline
-Isabela
-Merrill (Sie ist verdammt schwerig zu töten. Daher wer weiß? Leliana lässt grüssen. :devil:
Allerdings wüsste ich nicht was ihr Charakter noch für Geschichten bringt um als
erneutige Gefährtin zurechtfertigen. Also eher nicht=
-Sebastian
-Varric
-Tallis

Silas, Brogan und Jerrik habe ich nur der Vollständigkeit genannt. Die sind mir zu langweilig.
Bei Aveline kann ich es mir eigentlich auch nicht vorstellen. Ich mag sie sehr, aber erneut?
Das würde nicht passen. Sie ist eine Stadtwache durch und durch.

Modifié par Janus198, 27 mai 2012 - 12:35 .


#5
Gantoris85

Gantoris85
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Merill wäre sicherlich ein interessanter Charakter, der für eine weitere Gruppenzugehörigkeit in Frage käme und zwar unter dem Aspekt, inwiefern die Dalish-Elfen in die Handlung involviert sind. Sie hatte in der Vergangenheit bestimmte Ambitionen, was ihr Volk angeht. Deshalb gewinnt ihre Person eventuell an Bedeutung. Allerdings fand ich sie nicht sonderlich symphatisch, deswegen würde ich mir eine andere Elfe als Begleitung wünschen, falls es überhaupt eine geben wird.

Wie schon gesagt, besonders auch im Hinblick auf aktuelle Ereignisse in den Entwicklungsprozessen von Spielen: Nichts ist sicher, auch nicht die Aussagen von Autoren oder Producern. Vorfeldentscheidungen führen nicht immer zu den entsprechenden erwarteten Auswirkungen. Bezüglich Anders heißt dies, sein Tod oder Leben ist nicht in Stein gemeißelt, genauso wenig ist sicher, ob er überhaupt wieder vorkommt. Weil dies die einzige Konstante ist, mit der man rechnen kann, nämlich dass Versicherungen von Entwicklern unsicher sind, habe ich auch mit den verschiedenen Storypunkten gespielt. Die weitere Verwendung von Charakteren wird nicht immer von vorher getroffenen Entscheidungen beeinflusst, das zeigen sowohl Film, Buch als auch Videospiele.
Es wäre aber interessant zu sehen -sofern Anders in Dragon Age 3 vorkommt- ob die Entwickler beispielsweise zwei alternative Möglichkeiten bieten, nämlich einmal ein lebender und einmal ein toter Anders, je nach dem, wie man sich entschieden hat (falls man den Spielstand überhaupt übernehmen kann, auch dies kann sich tagtäglich ändern, völlig unabhängig davon, wie sehr bestimmte am Entwicklungsprozess beteiligte Personen sich heute sicher bezüglich einer Alternative sind).

Wenn ich mich recht erinnere, kann der Arishok aus Dragon Age 2 auch abziehen und somit überleben. Da du Sten als mögliches Gruppenmitglied erwähnst, fällt mir dazu ein, dass der Arishok, der den Hafen von Kirkwall besetzte, vielleicht eine Rolle in Bezug auf die Eroberungs- und Bekehrungsversuche der Qunari spielen könnte, erlebte er die Ziellosigkeit der Menschen, Elfen und Zwerge doch in Kirkwall aus erster Hand und zwar auch für den Spieler sichtbar.

#6
Kwengie

Kwengie
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mir ist es eigentlich egal, was als Haupthandlung genommen wird, nur sollte dieses Dragon Age wieder ein fantastisches Rollenspielerlebnis, wie es Origins geboten hat, bieten.
Wenn Gefährten aus dem ersten Teil wieder auftauchen, bitte ich, diese nicht so stark zu verändern, da man diese im ersten Teil liebgewonnen und ich mich mit denen identifiziert bzw. auseinandergesetzt habe.

Und bitte veröffentlicht wieder ein entsprechendes Modtool, denn mit diesem kann man sein eigenes Dragon Age erschaffen und die Gefährten entsprechend anpassen.
Ich nenne nur die HaarMod von Leliana und es gab sehr viele Fans dieser Mod.

... also Bioware, macht was, daß Ihr Euch als Rollenspielmeister wieder beweist und lasst Euch von EA nicht so viel reinreden.

Modifié par Kwengie, 27 mai 2012 - 09:27 .


#7
Andreas Braeu

Andreas Braeu
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Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht: Aber ich bezweifle, dass sich die Elfen einfach aufbegeren würden, sondern dass irgendwo in Thedas eine Revolution ausgelöst wurde. Wie man schon in Dragon Age: Origins sehen konnte werden Elfen verdammt schlecht behandelt, dass der Konflikt irgendwann eskaliert ist unvermeidbar!

Zum Thema Anders: Ich hätte die Idee, wenn Anders getötet wurde, dass Gerechtigkeit dessen Körper übernimmt. Außerdem ist Gerechtigkeit doch nur wegen Anders Hass zu Rache geworden und ohne Anders Geist (der den Hass enthält), wieder zu Gerechtigkeit wird und endlich erkennt was er getan hat und sich ins Exil begibt um nie wieder jemanden zu schaden!

Ich stimme dem Vorschlag zu, dass das Reich von Tevinter mitmischt. Die Magister sehen eine Chance ihre Herrschaft über die Welt wiederherzustellen und wollen sie ergreifen! Aber das könnte zur Spaltung der Magierseite führen, da es ja auch viele Magier gibt die das Reich verabscheuen. Bedenkt, dass der Endkampf möglicherweise gegen Tevinter und dem derzeitigen Archon stattfinden könnte.

Sollten wir uns nicht lieber noch fragen, welche Königreiche und Länder auf wessen Seite sind: Orlais steht zu 100% hinter der Kirche, aber was ist mit Anderfels, Antiva, Rivain, Nevarra, Freie Marschen und Ferelden? Ich denke, dass König Alistair die Magier unterstützen wird (da er ja die Situation der Magier verbessern will).

Folgende Personen würde ich gerne als Gruppenmitglieder (wieder)sehen:
Varric Tethras- Er hilft bei der Suche nach Hawke.
Bethany/Carver Hawke- Hilft auch bei der Suche nach Hawke.
Conner Guirrin- Müsste ja schon erwachsen sein.
König Alistair Theirin- Will sein Königreichretten und seinen guten Freund den Helden von Ferelden finden.
Fergus Cousland, Fenarel, Soris, Jowan, Rica oder Gorim(je nach Herkunft des Wächters)

Mit fereldischen Grüßen aus Vigils Wacht und Kirkwall

Modifié par Andreas Bräu, 28 mai 2012 - 09:21 .


#8
Dukemon

Dukemon
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Isabela und Varric dürften knifflig werden, vor allem will man dann auch wissen was sie mit König Alistair in Antiva gesucht haben und wohin ihr Weg sie geführt hat. Würde aber definitiv ein Garant für viel Gesprächsstoff in der Gruppe des neuen Helden sein. Alle waren ein Teil einer Legende und folgten der Person die zur Legende wurde und nun laufen diese mal wieder jemanden hinterher der auch noch mal seine Legende schmiedet.^^
Gerade die Großmäuler Varric und Alistair dürften herrlich Sarkastisch werden.^^


Silas aus Lelianas Lied würde Sinn ergeben, da Silas wesentlich mehr Bedeutung hatte, als die Zwerge in Amgarrak. :D Silas ist der Kirchen beigetreten, das ein Angebot von Schwester Dorothea war. Und da sind wir auch schon wieder bei der Göttlichen, Leliana als Sucher und Silas mutmaßliches Schicksal bei der Kirche.^^

ASUNDER SPOILER


Ich gehe davon aus, dass Wynnes Tod ebenfalls nicht mehr Canon ist, wegen ihres Auftritts in Asunder. Zu Wynne gesellt sich dann auch Shale zu, die nun Canon vom Wächter gefunden wird und sie am Ende mit Wynne reist. Wynnes Reise wird bereits in Awakening angedeutet.

Damit wäre Shale in Zusammenhang mit Rhys nicht unwahrscheinlich als Gefährten aufzutauchen in Dragon Age 3.

Modifié par Dukemon, 28 mai 2012 - 10:17 .


#9
Gantoris85

Gantoris85
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Eine Einmischung durch das Reich von Tevinter in den Konflikt zwischen Templern und Magiern, der sich meiner Ansicht nach aufgrund seiner gesellschaftlichen und politischen Tragweite durchaus verselbstständigen und auf andere Bereiche übergehen könnte, wäre wirklich spannend. So könnte sich das Reich von Tevinter aufgrund der sozialen und militärischen Brüchigkeit der anderen Länder dazu veranlasst sehen, gierig den eigenen Machtbereich wieder auszudehnen, andererseits könnte die Bedrohung durch die Qunari, die logischerweise diese Brüchigkeit auch als günstige Gelegenheit sehen, um wieder anzugreifen, das Reich von Tevinter in eine Zwickmühle manövrieren: Einerseits ist die Gelegenheit für Tevinter da, den Machtbereich auszudehnen, andererseits fallen die Qunari wieder ein...was soll also getan werden? Wenn sich dabei die Interessen von Tevinter aufspalten in einerseits Macht-und Terriotoriumerweiterung und andererseits Abwehr der Qunari, besteht die Gefahr, dass beides nicht erfolgreich ist und Tevinter dadurch im Extremfall (oder gar nicht ganz so extrem?) als qunarische Provinz endet, die somit Fuß auf dem Kontinent gefasst hätten. Eine Einbeziehung von Antiva wäre an dieser Stelle auch möglich. Arbeiten verschiedene Elemente in Antiva mit Tevinter zusammen, um deren Interessen durchzusetzen und wird das Militär Antivas benutzt, um die einfallenden Qunari abzuwehren, sodass Tevinter seinen Interessen der Territorialerweiterung nachgehen kann? Heißt also, ein Zweckbündnis zwischen Tevinter und Antiva, letzteres sollte natürlich vielversprechenden Nutzen daraus ziehen.

Bei allen möglichen Charakterkonstellationen ist natürlich auch zu berücksichtigen, ob sämtliche in Comics und weiteren Medien erfolgten Handlungsverläufe in Dragon Age 3 Niederschlag finden. Da der Entwickler meiner Meinung nach wahrscheinlich nicht den Konsum von Comics o. ä. bei den Spielern voraussetzt, heißt das vielleicht, dass die Charaktere aus deinem Beispiel -also Varric, Isabella und Alistair- nicht als Gruppenmitglieder zur Verfügung stehen in dieser Konstellation oder dass auf die Ereignisse in Comics usw. nicht eingegangen wird, so als wären sie nie geschehen.
Natürlich kann es genauso gut anders sein, sodass diese Charaktere vorkommen und sich dann über Ereignisse unterhalten, die vielen Spielern nicht geläufig sind.

Gerade Alistair als ehemaliger Templer, Grauer Wächter und König von Ferelden, gleichzeitig Befürworter für bessere Zustände für die Magier, hat meines Erachtens einen festen Platz zumindest als wichtiger und aktiver NPC in Dragon Age 3.

Der Gedanke zu einem toten, von Gerechtigkeit übernommenen Anders, dessen Geisterlöschung auch die Rachegedanken ad acta legen würde und Gerechtigkeit wieder eher zu seinem Grundsatz zurückführen würde, ist wirklich sehr interessant und würde den Grundstein für zwei völlig unterschiedliche Storyausgangspunkte legen: Anders+Gerechtigkeit, immer noch von Gerechtigkeit/Rache beseelt und toter Anders, von Gerechtigkeit allein als Körper benutzt, der nun ganz andere Ansichten auf die Dinge hätte, auch wenn er natürlich Anders Gedanken und Gefühle immer noch in seiner Erinnerung hätte.

Modifié par Gantoris85, 29 mai 2012 - 09:25 .


#10
Janus198

Janus198
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[quote]Gantoris85 wrote...
Wie schon gesagt, besonders auch im Hinblick auf aktuelle Ereignisse in den Entwicklungsprozessen von Spielen: Nichts ist sicher, auch nicht die Aussagen von Autoren oder Producern. Vorfeldentscheidungen führen nicht immer zu den entsprechenden erwarteten Auswirkungen. Bezüglich Anders heißt dies, sein Tod oder Leben ist nicht in Stein gemeißelt, genauso wenig ist sicher, ob er überhaupt wieder vorkommt.
[/quote]
Natürlich kann alles anzweifeln, aber bei Anders scheint mir das relativ fix zu sein.  Der reine und voralllem lebende Anders wird mit 99,99% keine wichtige Rolle mehr spielen. Anders (HaHa) wäre es wenn er eine tote Leiche,
die von Gerechtigkeit kontrolliert, wäre.
Warum ich mir so verdammt sicher bin. Nun die Anders war eine der wichtigsten Entscheidungen in DA 2,
daher wagt es Bioware es nicht zu ändern. Schon die Unsterblichkeit von Leliana ist manchen Fan
sauer aufgestoßen. Aber Anders? Das würde einige ziemlich verärgern, weil nicht gerade wenige
ihn nicht verschont haben.
Außerdem ich vertraue David Gaider, wenn er sagt das Anders tot bleibt. Zombieform mit Gerechtigkeit
wäre er aber weiterhin möglich.

[quote]Andreas Bräu wrote...
Folgende Personen würde ich gerne als Gruppenmitglieder (wieder)sehen:
Varric Tethras- Er hilft bei der Suche nach Hawke.
[/quote]
Nichts dagegen einzuwenden, obwohl er DA 3 wohl eher nach Hawke sucht.
Hawkes Verschwinden ist ja eher eine Art um einen Haupthelden loszuwerden.
Siehe Revan.

[quote]
Bethany/Carver Hawke- Hilft auch bei der Suche nach Hawke.
[/quote]
Ziemlich unwahrscheinlich, da erstens nur einer von den beiden immer lebt.
Und sie/er kann auch in den tiefen Wegen sterben. Meredith kann sogar noch die Zirkelmagierin Bethany
am Ende töten. (Welches Scheusal macht nur sowas :crying:)
Außerdem wenn es Bioware nicht gelingt einen vernünftigen Gesichtsimport der beiden zum Funktionieren
zu bringen, dann sollen sie die beiden nicht wiederholen. Nicht einmal für einen kleinen Cameo.

[quote]
Conner Guirrin- Müsste ja schon erwachsen sein.
[/quote]
Kann auch tot sein.

[quote]
König Alistair Theirin- Will sein Königreichretten und seinen guten Freund den Helden von Ferelden finden.
[/quote]
Kann auch tot sein oder was anderes als König sein.

[quote]
Fergus Cousland
[/quote]
Das ginge, aber warum sollte er Highever verlassen?

[quote]
Fenarel
[/quote]
Zu viele Schicksale, daher nein. (Obwohl bestimmt gleich einer was anderes erzählen will. :D)

[quote]
Soris
[/quote]
Ich bin mir nicht sicher, aber kann er nicht auch sterben? Sonderlich interessant fand ich ihn auch nicht.
Daher diese Unkenntnis.

[quote]
Jowan
[/quote]
Vermutung Überwiegend tot bei den meisten Spielern.

[quote]
Rica oder Gorim
[/quote]
Ich halte sie persönlich für uninteressant, aber sie haben den Vorteil das immer leben.

[quote]
(je nach Herkunft des Wächters)
[/quote]
Zu aufwendig. Ich denke das jeder Spieler außer den typischen Tag 1 DLC Charakter immer die selben
Leute haben.

[quote]Dukemon wrote...
Isabela und Varric dürften knifflig werden,
vor allem will man dann auch wissen was sie mit König Alistair in Antiva
gesucht haben und wohin ihr Weg sie geführt hat.
[/quote]
Und was ist wenn er tot  oder was anderes als König (Grauer Wächter oder Säufer) ist?
Der Comic gilt nicht als Canon.

[quote]
Silas aus
Lelianas Lied würde Sinn ergeben, da Silas wesentlich mehr Bedeutung
hatte, als die Zwerge in Amgarrak. :D Silas ist der Kirchen beigetreten,
das ein Angebot von Schwester Dorothea war. Und da sind wir auch schon
wieder bei der Göttlichen, Leliana als Sucher und Silas mutmaßliches
Schicksal bei der Kirche.^^
[/quote]
Silas war ein Charakter zum Vergessen. Sonderlich in Erinnerung ist er mir nie geblieben. Den meisten
wird es wohl ähnlich gehen. "Silas wer soll das sein?"
Da kann man lieber einen neuen Charakter von neu auf erschaffen.

[quote]
Ich gehe davon aus, dass Wynnes Tod
ebenfalls nicht mehr Canon ist, wegen ihres Auftritts in Asunder. Zu
Wynne gesellt sich dann auch Shale zu, die nun Canon vom Wächter
gefunden wird und sie am Ende mit Wynne reist. Wynnes Reise wird bereits
in Awakening angedeutet.
Damit wäre Shale in Zusammenhang mit Rhys nicht unwahrscheinlich als Gefährten aufzutauchen in Dragon Age 3.[/quote]
Das ist eine gute Frage. Ich glaube erstmal das Wynne tot bleibt egal ob sie in Origins oder in Asunder starb.
Am besten wäre es Evangeline nicht großartig zu verwenden, dann hätte man das Problem mit Wynnes Geist nicht.
Bei Shale bin ich mir nicht sicher was sie noch aus der Figur machen.

Modifié par Janus198, 29 mai 2012 - 12:31 .


#11
Guest_The_Loki_*

Guest_The_Loki_*
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Fergus hätte evtl den Grund das Highever auch durch den Krieg, wie eigentlich jede Stadt bedroht ist. Evtl kann man auch einfach schreiben, dass es (mal wieder) eine aggressive Invasion gab. :whistle:

Modifié par The_Loki, 29 mai 2012 - 03:15 .


#12
Gantoris85

Gantoris85
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Fall ein Spielstandimport in Dragon Age 3 möglich ist (ähnlich wie in der Mass Effect Reihe), gibt es ja beispielsweise für Charaktere wie Alistair unterschiedliche "Start"-Voraussetzungen. Dabei ist dann zu berücksichtigen, ob diese Charaktere tot sind oder wenn sie leben, was sie momentan machen, was recht einfach zu konzipieren ist, wenn man den Aufwand von Mass Effect dagegen hält. Ich bin gespannt.

Gehst du also davon aus, dass Anders in Dragon Age 3 auf jeden Fall tot sein wird, allenfalls als von Gerechtigkeit beseelte Leiche vorkommt? Das wäre sehr schade.
Ich habe in all meinen drei Durchgängen Anders am Leben  und Sebastian weggehen lassen (oha...wird Sebastian dann wohl Kirkwall schleifen...? Möglich wäre es ja, oder?). Ob die meisten Spieler Anders getötet haben oder nicht, lässt sich ja nur schwer feststellen, denn die meisten Spieler tun ihre Meinung bekanntermaßen gar nicht kund. Es wäre für mich begrüßenswert, eine Alternative zu haben, denn Anders hängt mir sehr am Herzen. Das heißt, wenn er unumstößlich zu Beginn des dritten Teils tot wäre, würde dieser Umstand ebenfalls bei vielen Spielern auf Unverständnis stoßen.

Dezent interessanter als das Vorkommen oder Nicht-Vorkommen von diversen Nebencharakteren  ist meiner Meinung nach aber immer noch die Handlung an sich und ihre Tragweite. Ob Bethany, bzw. Carver oder Sketch oder diverse andere Chars wieder ein Auftreten haben oder nicht, sagt noch nichts über die Qualität und Glaubwürdigkeit der Handlung des Spiels aus. Prinzipiell sind die Charaktere ja nur Handlungsträger, die dem Spieler einen Bezug zur Story verschaffen, wenn diese allerdings zu klein angelegt ist, gerade in Dragon Age 3...interessanter als eine "wir sammeln die Armeen aller Völker"-Story wäre finde ich immer noch eine Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen gesellschaftlichen Aspekten, die aus dem Templer-Magier-Konflikt hervorgehen, sodass man eher Gegner hat wie den Arishok in Dragon Age 2, der ja nicht wirklich ein Endgegner im Sinne beispielsweise des Erzdämons ist, sondern eher eingeflochten in die Welt als Solche und nicht etwa "nur" eine relativ abstrakte Bedrohung von außen darstellt, die alles droht zu vernichten. Vielmehr hätte der Arishok, um bei diesem Beispiel zu bleiben, Kirkwall *umgestaltet* und nicht direkt vernichtet.
Genauso wie Elfenaufstände oder die Intrigen aus dem Reich von Tevinter interessantere Bedrohungen darstellen würden als z.b.: Wir vernichten in einer Endschlacht gegen den Oberobermagier entweder alle Magie oder wir vernichten in einer leicht anderen Endschlacht den Obertempler.

#13
Quatre

Quatre
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Janus198 wrote...
Und was ist wenn er tot  oder was anderes als König (Grauer Wächter oder Säufer) ist?
Der Comic gilt nicht als Canon.

Zumindest nicht für die aktuellen Spiele. Denkbar, dass Gaider und co. ihre Meinung ändern. Eine langsam fortschreitende Kanonisierung wird bei zukünftigen Dragon Age-Titeln unvermeidbar sein. Anders und Leliana waren vermutlich nur der Anfang. Der Auftritt von Wynne und Shale in "Asunder" (vor allem ihre Aktion im White Spire) dürfte ebenfalls Kanon werden.

Silas war ein Charakter zum Vergessen. Sonderlich in Erinnerung ist er mir nie geblieben. Den meisten
wird es wohl ähnlich gehen. "Silas wer soll das sein?"
Da kann man lieber einen neuen Charakter von neu auf erschaffen.

Da muss ich natürlich widersprechen: Silas ist weitgehend unbekannt, was aber wiederum Potenzial mit sich bringt: Die Autoren haben bei ihm mehr Spielraum, dennoch ist er kein Unbekannter - ein kleinerer Teil der Fans kennt ihn bereits. Auch das könnte vorteilhaft sein.

Modifié par Quatre04, 29 mai 2012 - 07:07 .


#14
Dukemon

Dukemon
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"Zumindest nicht für die aktuellen Spiele. Denkbar, dass Gaider und co. ihre Meinung ändern. Eine langsam fortschreitende Kanonisierung wird bei zukünftigen Dragon Age-Titeln unvermeidbar sein. Anders und Leliana waren vermutlich nur der Anfang. Der Auftritt von Wynne und Shale in "Asunder" (vor allem ihre Aktion im White Spire) dürfte ebenfalls Kanon werden. "

Wynne hat in Asunder eine tragende Rolle, Gaider hat bewusst Wynne genommen und damit ist auch ihr Tod nun nicht mehr Canon. Ich glaube nicht, dass man für Wynne in den Spielen einen Ersatz erfindet der das macht was Wynne getan hat, sollte man Wynne getötet haben. Immerhin weiß nur Wynne um ihren Sohn und seiner Magie.^^

Vermutlich werden die meisten Entscheidungen aus dem Standard Spielstand, den man wählen kann in DA2, Canon werden.

Modifié par Dukemon, 29 mai 2012 - 08:25 .


#15
Andreas Braeu

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Verzeihung! Aber es war nicht meine Idee, dass aus Anders/ Gerechtigkeit eine von Gerechtigkeit beseelte Leiche wird.Sondern laut meinem Wissen über "Wandelnde Leichen", haben Dämonen bereits seit langem tote Körper beseelt, oder irre ich mich. Da Gerechtigkeit/Rache zum Zeitpunkt des Todes ja schon in Anders Körper war, könnte dieser Umstand bewirken, dass Gerechtigkeit's Geist zur Seele von Anders Körper wird und der Verwesungsvorgang deshalb nicht mal beginnen kann. Damit die Frage nicht, könnte es doch sein, dass Gerechtigkeit die Heilmagie von Anders irgendwie bewirkt (unterbewusst) und die Wunde heilt, die von Hawke zugefügt wurde. 
Zum Thema Bethany bzw. Carver: Natürlich könnten beide bereits tot sein, aber ich konnte es einfach nicht übers Herz bringen Bethany zu töten und bei Carver trotz Feindseligkeiten war er immer noch Teil der Familie. 
Mit fereldischen Grüßen aus Vigils Wacht und Kirkwall

Modifié par Andreas Bräu, 30 mai 2012 - 06:57 .


#16
Dukemon

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Hinter Gerechtigkeit steht ein Vielleicht
Hinter Anders steht ein Definitiv Tod, auch keine wundersame Rettung durch Gerechtigkeit

Selbst wenn Gerechtigkeit weiter an Anders Körper festhält, so hat er immer noch seine eigene Stimme nicht die von Anders.

#17
Gantoris85

Gantoris85
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Achso, das wäre natürlich auch eine Möglichkeit, dass Gerechtigkeit die tödliche Wunde heilt, sofern Hawke sie überhaupt geschlagen hat, denn es gibt ja zwei Möglichkeiten, nämlich ihn leben zu lassen oder ihn zu töten. Da Anders also genauso gut in Dragon Age 3 zu den Lebenden gehören kann, würden sich dadurch drei Möglichkeiten ergeben für den "Start":
Anders lebt; Anders ist tot und als dritte: Anders lebt auch, aber durch Gerechtigkeits Einfluss verursacht, das heißt, er wäre auf Hawke, sofern dieser vorkommt, nicht gut zu sprechen, denn dieser hat ihn in diesem dritten Fall ja umgebracht.

#18
Schlunzi

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Isabela und ihr Problem mit Castilion müsste gelöst werden und dann wäre da noch die Sache mit der Erweiterung für das Nichts genauso wie im ersten Teil.

Man müsste auf die Kunari Insel kommen und herausfinden, wo Tallis geblieben ist.

#19
Guest_The_Loki_*

Guest_The_Loki_*
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Par Vollen wäre durchaus interessant, vor allem hinsichtlich des möglicherweise fehlenden Arishok.

Was die Tallis (Tallis ist ja wie Sten und Arishok ein Rang) angeht wäre es auch interessant, besonders bei der zeitlichen Abfolge der Online-Serie mit Tallis in der Hauptrolle und Mal der Assassinin.

#20
Dukemon

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In DA3 gibt es keinen Grund nach Par Vollen zu reisen.

#21
Janus198

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Gantoris85 wrote...
Gehst du also davon aus, dass Anders in Dragon Age 3 auf jeden Fall tot sein wird, allenfalls als von Gerechtigkeit beseelte Leiche vorkommt? Das wäre sehr schade.

Erstmal das wäre viel wahrscheinlicher als das Anders unsterblich gemacht wird. Besonders nach Gaiders
Aussagen. Aber ich persönlich rechne damit das man lebenden  Anders wiedersieht, wenn man ihn verschont
hat. Großartiges darf man aber da nicht erwarten. Höchstens was auf Nathaniel Nebenquest Niveau.
Also Anders ist erledigt für die DA Serie.
Die Frage ist nur was will Bioware noch mit Gerechtigkeit machen?

Das heißt, wenn er unumstößlich zu Beginn des dritten Teils tot wäre, würde dieser Umstand ebenfalls bei vielen Spielern auf Unverständnis stoßen.

Ich meine wenn das vernünftig erklärt wird, habe ich persönlich nichts dagegen.
Es hängt ja davon ab ob mehr Gerechtigkeit DA 3 bereichert.
Außerdem Anders hat sich mit seiner Tat schon viele Feinde gemacht. Der wichtigste davon wäre ja Sebastian, der hat ja noch eine Rechnung mit ihm offen. Hawke kann ja nicht auf seinen/ihren Anders aufpassen.

Dukemon wrote...
In DA3 gibt es keinen Grund nach Par Vollen zu reisen.

Ach was. :innocent: Schon DA 3 selbst gespielt?
Zwar wird Orlais und der Magier Templer weitaus wahrscheinlicher sein als Par Vollen aber
völlig ausgeschlossen ist das nicht.
Daher könnte Bioware schon noch einen Grund dafür finden.

Modifié par Janus198, 03 juin 2012 - 09:18 .


#22
Quatre

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Janus198 wrote...
Ach was. :innocent: Schon DA 3 selbst gespielt?
Zwar wird Orlais und der Magier Templer weitaus wahrscheinlicher sein als Par Vollen aber
völlig ausgeschlossen ist das nicht.
Daher könnte Bioware schon noch einen Grund dafür finden.


Das hängt ja wohl auch davon ab, wie wichtig die Qunari in DA3 sein werden. Ansonsten gibt es da keinen nennenswerten Grund.

#23
Porenferser

Porenferser
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Ich denke mal man hätte es in DA2 nicht angedeutet wenn sie nicht wichtig wären.
Möglich wäre es sogar, im ME3-Style, dass man sich zwischen Tevinter und Qunari als Verbündete gegen Magier/Templer entscheiden muss (sollte klar sein wer für wen ist).

Modifié par Porenferser, 03 juin 2012 - 04:08 .


#24
Gantoris85

Gantoris85
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Wie schon angedeutet, wurde durch den Tod oder zumindest den langen Aufenthalt des Arishoks in Kirkwall (dieser Aufenthalt und die Bedrohung durch die Qunari in einer derartig wichtigen Stadt wird sich wohl rumgesprochen haben) das Interesse der Qunari an den Menschen wahrscheinlich neu entflammt. Deshalb, wenn man alle Ereignisse und die Erkenntnisse der Qunari über die Menschen, die sie in DA 2 gesammelt haben, zusammen nimmt, erscheint es mir absolut plausibel (es muss natürlich nicht so sein), dass eine Einmischung der Qunari als ein Hauptaspekt von Dragon Age 3 in den Entwicklungsprozessen von Bioware eine Rolle spielt. Immerhin war es für den Spieler in Dragon Age 2 zum ersten Mal direkt "spielbar" und erfahrbar (in dieser ausgeprägten Dimension!), wie sehr der Konflikt zwischen Menschen und Qunari zündelt. Und ein hoher Anführer der Qunari hat den minderwertigen Wust, in dem Menschen usw leben, selbst mitbekommen (und der Spieler hat dies nicht durch Einträge im Kodex, sondern DIREKT "erspielt") und wollte diesen Irrsinn mit Gewalt beseitigen (was ein Finalkapitel der Story in DA2 war). Ob der Arishok entkommen ist oder tot da liegt...die Qunari sind als ein enorm aktiver Teil des für uns "spielbaren" Teils des Dragon Age-Universums mit "wehenden Bannern" eingeführt worden, als Bedrohung in Dragon Age 2 fast gleichwertig zum Templer/Magier Konflikt (von der Vehemenz der Integrität her).
Fazit: Vielleicht ist es nicht so, aber nichtsdestotrotz weist dies alles darauf hin, dass die Qunari durchaus eine wichtige Rolle spielen könnten in dem flammenden Konflikt, der den Kontinent eventuell verschlingt.
Oder ist das allen Ernstes nicht so? (wie gesagt, wir spekulieren ja sowieso nur bisher)
Der Konflikt mit den Qunari nimmt ja in DA2 eine größere Rolle ein als der Konflikt zwischen Elfen und Menschen, die Bedrohung durch die dunkle Brut und ist ein ebenso großes Kapitel, (das mit der Enthauptung des Vicomtes endet!), wie der Konflikt zwischen Meredith und Orsino.

Wegen Anders sehe ich das dann einerseits wie du: Man wird vielleicht den lebenden Anders wiedersehen, wenn man ihn verschont hat in DA2.
Andererseits würde ich mir wünschen (und ich wüsste auch keinen plausiblen Grund, der dagegen spräche), dass Anders+Gerechtigkeit eine weitere tragende Rolle spielen, Anders natürlich wie gesagt nur, wenn man ihn am Leben gelassen hat. Immerhin ist er die tragende Figur in DA2 für den Spieler gewesen, der -gekoppelt mit Einflüssen aus dem Nichts in Form von Gerechtigkeit- den Magier/Templer Konflikt innerhalb der Gruppe erfahrbar macht. Es ist also an dieser Stelle zu sagen, dass er eine immense Daseinsberechtigung in DA3 hätte. 
(Mich wundert, dass hier immer mit absoluter Gewissheit gesagt wird, Anders sei auf jeden Fall weg, nur weil ein Autor gesagt hat, Anders bliebe tot, WENN man ihn getötet hat, wie gesagt, sein Tod ist nur EINE der beiden Möglichkeiten, völlig gleichwertig zur anderen; oder liegt diese "Sicherheit" bezüglich der "Nutzlosigkeit" der Figur Anders in DA3 noch an was anderem? Wird Anders einfach von den meisten Postenden hier nicht gemocht? Hat man schon einen anderen Charakter, der ebenso offensichtlich wie Anders den Templer/Magier-Konflikt in die Gruppe des Spielers transportieren kann, mit all dem Hass oder der Freude, je nachdem ob man Anders nun mag oder nicht?)
Natürlich könnte man ebensogut einen anderen Charakter, der in diesen Konflikt passt, neu einbringen. Aber so offensichtlich wie Anders erscheint im Moment keine andere Figur, die diesen Storypart als Einzelfigur von der globalen Ebene auf die Einzelcharakterebene runterbrechen kann.

#25
Quatre

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Porenferser wrote...

Ich denke mal man hätte es in DA2 nicht angedeutet wenn sie nicht wichtig wären.
Möglich wäre es sogar, im ME3-Style, dass man sich zwischen Tevinter und Qunari als Verbündete gegen Magier/Templer entscheiden muss (sollte klar sein wer für wen ist).


Antiva wurde bislang auch nur einem Comic behandelt. Ich vermute mal, wenn wir Par Vollen sehen, dann zuerst in Print-Format ...