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Dragon Age 3-Gedanken


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106 replies to this topic

#26
Alessa

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Gantoris85 wrote...

Wegen Anders sehe ich das dann einerseits wie du: Man wird vielleicht den lebenden Anders wiedersehen, wenn man ihn verschont hat in DA2.
Andererseits würde ich mir wünschen (und ich wüsste auch keinen plausiblen Grund, der dagegen spräche), dass Anders+Gerechtigkeit eine weitere tragende Rolle spielen, Anders natürlich wie gesagt nur, wenn man ihn am Leben gelassen hat. Immerhin ist er die tragende Figur in DA2 für den Spieler gewesen, der -gekoppelt mit Einflüssen aus dem Nichts in Form von Gerechtigkeit- den Magier/Templer Konflikt innerhalb der Gruppe erfahrbar macht. Es ist also an dieser Stelle zu sagen, dass er eine immense Daseinsberechtigung in DA3 hätte. 
(Mich wundert, dass hier immer mit absoluter Gewissheit gesagt wird, Anders sei auf jeden Fall weg, nur weil ein Autor gesagt hat, Anders bliebe tot, WENN man ihn getötet hat, wie gesagt, sein Tod ist nur EINE der beiden Möglichkeiten, völlig gleichwertig zur anderen; oder liegt diese "Sicherheit" bezüglich der "Nutzlosigkeit" der Figur Anders in DA3 noch an was anderem? Wird Anders einfach von den meisten Postenden hier nicht gemocht? Hat man schon einen anderen Charakter, der ebenso offensichtlich wie Anders den Templer/Magier-Konflikt in die Gruppe des Spielers transportieren kann, mit all dem Hass oder der Freude, je nachdem ob man Anders nun mag oder nicht?)
Natürlich könnte man ebensogut einen anderen Charakter, der in diesen Konflikt passt, neu einbringen. Aber so offensichtlich wie Anders erscheint im Moment keine andere Figur, die diesen Storypart als Einzelfigur von der globalen Ebene auf die Einzelcharakterebene runterbrechen kann.


Ganz meine Meinung! Anders ist für die Geschichte viel zu wichtig, um einfach so zu verschwinden. Außerdem hat David Gaider selbst bei einem Interview vor wenigen Monaten gesagt, dass man sich bei Anders in mehrerer Hinsicht die Option offengelassen hat, ihn in einem weiteren Dragon Age Teil zu "verwenden".

Dass die Geschehnisse von Kirkwall (und somit auch Anders eventueller Tod) von Varric erzählt werden, geschieht nicht ohne Grund. Varric selbst behauptet von sich, ein "passionierter Lügner" zu sein und die Geschichten gerne so "hinzubiegen", dass sie "gut" werden. Und in seinen Augen ist eine Geschichte nur dann "gut", wenn der Held stirbt. Welche Schlussfolgerung legt das nahe? Der Stil, die Geschichte durch den "passionierten Lügner" Varric erzählen zu lassen, bietet jedes gewünschte "Hintertürchen" für das Auftauchen eines "toten Helden", der für Varrics "gute Geschichte" gestorben ist.

Es würde mich über alle Maßen wundern, wenn Anders in DA3 keine Rolle spielen würde. Als spielbares Mitglied der Gruppe wird er aber wohl eher nicht zurückkehren, da er ja für viele Spieler mit Hawke "verbandelt" ist. Leider. Ich würde es mir wünschen, ihn wieder in der Gruppe zu haben, dann eben als "NO ROMANCE OPTION".

Edited by Alessa-00, 06 June 2012 - 09:11 AM.


#27
Guest_The_Loki_*

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Davey schrieb aber auch, dass wenn Anders getötet wurde bleibt er tot.
Fehlte auch grade noch, dass man eine weitere Leliana (weil diese eben für DA2 unsterblich gemacht wurde), die fröhlich Kirchen in die Luft sprengt, erschafft. Insbesondere da durch ihn viele umgekommen sind; ich möchte nicht wissen wie viele Unschuldige (Kinder, Kranke, Anhänger von Andraste die gegen Meredith sind) durch diesen Bomberman für Arme umgekommen sind.

Und die Rolle von Anders würde ich auch nicht überbewerten - wenn eine Stange Dynamit explodiert ist die Zündschnur (Anders) bei weitem das geringste Problem.

Die Option Rache im toten Körper von Anders zum Companion zu machen halte auch für nicht gut. "Gerechtigkeit" war schon in DAA ein Wiedergänger-Begleiter, dass brauchen wir beim besten Willen kein zweites Mal.

#28
Alessa

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The_Loki wrote...

Davey schrieb aber auch, dass wenn Anders getötet wurde bleibt er tot.
Fehlte auch grade noch, dass man eine weitere Leliana (weil diese eben für DA2 unsterblich gemacht wurde), die fröhlich Kirchen in die Luft sprengt, erschafft. Insbesondere da durch ihn viele umgekommen sind; ich möchte nicht wissen wie viele Unschuldige (Kinder, Kranke, Anhänger von Andraste die gegen Meredith sind) durch diesen Bomberman für Arme umgekommen sind.

Und die Rolle von Anders würde ich auch nicht überbewerten - wenn eine Stange Dynamit explodiert ist die Zündschnur (Anders) bei weitem das geringste Problem.

Die Option Rache im toten Körper von Anders zum Companion zu machen halte auch für nicht gut. "Gerechtigkeit" war schon in DAA ein Wiedergänger-Begleiter, dass brauchen wir beim besten Willen kein zweites Mal.



"Davey" schreibt aber nur. Er entscheidet nicht, wer "weiterlebt" und wer nicht. Wenn "man" entscheidet, dass Anders genug Fans hat, die ihn wiedersehen wollen, dann wird er in DA3 seine Rolle bekommen, so wie er sie in DA2 schon wegen seiner Fans bekommen hat. Denn das bringt Cash und das ist alles, woran "man" interessiert ist. In dem von mir erwähnten Interview, geht Gaider auch auf die vielen Dinge ein, die in DA2 letztlich ganz anders gemacht wurden, als es die ganze Zeit über vorher geplant war.

Wenn Bioware den Eindruck hätte erwecken wollen, dass Anders mit seiner Sprengung "viele Unschuldige, Kinder, Kranke" usw. getötet hat, dann hätte man sie in dem Filmausschnitt der Sprengung gezeigt. Bioware hat keine Skrupel Tragik und Tod zu zeigen. Die einzigen Personen, die jedoch dort zu sehen waren, waren einige Templer und Elthina. Dass noch weitere Leute, noch dazu "Unschuldige, Kinder, Kranke" dabei umgekommen sein sollen, wird vom Zuschauer lediglich hineingedeutet. Zu diesem Effekt gibt es sehr interessante psychologische Tests.

Natürlich wäre der Krieg Magier/Templer auch ohne Anders passiert. Jedoch erst viel später. Durch seine mutige Tat wurden die Magier anschließend in ganz Thedas von den Templern derart unter Druck gesetzt, dass sie endlich die Kraft und den Mut gefunden haben, aufzustehen und zu kämpfen. Insofern ist Anders Rolle keineswegs überbewertet, wenn man ihn - zu diesem Zeitpunkt - als "viel zu wichtig um zu verschwinden" bezeichnet.

Rache oder Gerechtigkeit möchte ich nicht wiedersehen. Anders, ob mit oder ohne den Geist in seinem Inneren, hingegen auf jeden Fall.

#29
Guest_The_Loki_*

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Davey ist der Lead Writer von Dragon Age, dass bedeutet, dass sein Wort zu gut 95% Gewicht haben wird.

Die Kirche in Kirkwall war ein zentraler Platz in der Oberstadt in Kirkwall. Um die Sache ein für allemal zu klären habe ich Gaider angetweetet, denn wenn das einer wissen muss, dann der Lead Writer.

Man sollte seine Rolle nicht unter- aber auch nicht überbewerten. Im Endeffekt war er nur Mittel zum Zweck, damit DA3 seinen Main Plot hat. Ob es wiederum wirklich mutig ist eine Kirche mit Sprengstoff (Sela Petrae ist eine Anspielung auf Salpeter) in die Luft zu jagen ist eine Frage, die hier schon mehrfach diskutiert wurde.

Afaik sind Anders und Rache untrennbar miteinander verbunden, was allerdings nur bedeutet, dass man Rache ohne Anders und Anders mit Rache aber nicht Anders ohne Rache treffen kann.

#30
Alessa

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The_Loki wrote...

Davey ist der Lead Writer von Dragon Age, dass bedeutet, dass sein Wort zu gut 95% Gewicht haben wird.

Die Kirche in Kirkwall war ein zentraler Platz in der Oberstadt in Kirkwall. Um die Sache ein für allemal zu klären habe ich Gaider angetweetet, denn wenn das einer wissen muss, dann der Lead Writer.

Man sollte seine Rolle nicht unter- aber auch nicht überbewerten. Im Endeffekt war er nur Mittel zum Zweck, damit DA3 seinen Main Plot hat. Ob es wiederum wirklich mutig ist eine Kirche mit Sprengstoff (Sela Petrae ist eine Anspielung auf Salpeter) in die Luft zu jagen ist eine Frage, die hier schon mehrfach diskutiert wurde.

Afaik sind Anders und Rache untrennbar miteinander verbunden, was allerdings nur bedeutet, dass man Rache ohne Anders und Anders mit Rache aber nicht Anders ohne Rache treffen kann.




Und dennoch ist vieles von dem, was "Davey" für DA2 vorgesehen hatte nicht umgesetzt worden... so viel zu deinen 95%.

Alles, was von dem abweicht, das man in der Szene sieht, ist und bleibt hineingedeutet... denn etwas anderes kann niemand nachweisen.

Ob es mutig ist, etwas zu tun, wofür man - aller Voraussicht nach - getötet wird, nur um einen Wandel ins Rollen zu bringen, der tausenden Unterdrückten die Freiheit und zukünftigen Generationen die Gleichberechtigung bringen wird? Nun, ich würde sagen... JA, das IST mutig!

Laut deinem, so gern zitierten, "Davey", sind Anders und Gerechtigkeit/Rache NICHT untrennbar miteinander verbunden. Gaider hat, mehr als einmal, gesagt, dass Anders sich von Justice trennen kann, wenn beide es wollen. Somit ist Anders auch ohne Rache/Gerechtigkeit immer noch möglich... laut "Davey".

#31
Guest_The_Loki_*

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Das schiebe ich auf den Zeitmangel. 1 Jahr ist für ein Spiel zu wenig.

Nicht alle Magier sehen in den Zirkeln eine Unterdrückung. Eigentlich ist das nur bei den Libertärianern der Fall (Anders, Orsino mal so als Beispiele). Tatsächlich bin ich, auch wenn ich Merediths Taten nicht gutheiße, der Meinung, dass Zirkel notwendig sind. Bestes Beispiel hierfür dürfte Connor sein.

Wenn man zudem die Geschichte der Chantry, Blutmagie, die Herkunft der Dunklen Brut und Corypheus betrachtet sind dies die Worst Case Szenarien, was passiert wenn Magier "zuviel Freiheit" haben.

Anders gefragt (Wortspiel ungewollt): Kann man langfristigen Frieden erreichen, wenn man seine Ziele auf verbrannte Erde und den Leichen unzähliger ziviler Opfer, die wenig bis nichts mit diesem Magier-Templer-Mist am Hut hatten, aufbaut?

Zudem kann ich nicht mit einen Zirkel Seite an Seite kämpfen, dessen Erster Verzauberer einen Mörder über Jahre gedeckt hat der die Mutter meines Helden getötet hat (Orsino gesteht, dass er Verbindungen zu Quentin hatte wenn man mit den Templern ein Bündnis schließt).

Was die Führung in Kirkwall angeht sind alle ziemlich fehlpositioniert. In Ferelden sieht man ja ganz klar wie ein Zirkel funktionieren kann.

Edited by The_Loki, 06 June 2012 - 03:06 PM.


#32
Alessa

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The_Loki wrote...

Das schiebe ich auf den Zeitmangel. 1 Jahr ist für ein Spiel zu wenig.

Nicht alle Magier sehen in den Zirkeln eine Unterdrückung. Eigentlich ist das nur bei den Libertärianern der Fall (Anders, Orsino mal so als Beispiele). Tatsächlich bin ich, auch wenn ich Merediths Taten nicht gutheiße, der Meinung, dass Zirkel notwendig sind. Bestes Beispiel hierfür dürfte Connor sein.

Wenn man zudem die Geschichte der Chantry, Blutmagie, die Herkunft der Dunklen Brut und Corypheus betrachtet sind dies die Worst Case Szenarien, was passiert wenn Magier "zuviel Freiheit" haben.

Anders gefragt (Wortspiel ungewollt): Kann man langfristigen Frieden erreichen, wenn man seine Ziele auf verbrannte Erde und den Leichen unzähliger ziviler Opfer, die wenig bis nichts mit diesem Magier-Templer-Mist am Hut hatten, aufbaut?

Zudem kann ich nicht mit einen Zirkel Seite an Seite kämpfen, dessen
Erster Verzauberer einen Mörder über Jahre gedeckt hat der die Mutter
meines Helden getötet hat (Orsino gesteht, dass er Verbindungen zu
Quentin hatte wenn man mit den Templern ein Bündnis schließt).

Was
die Führung in Kirkwall angeht sind alle ziemlich fehlpositioniert. In
Ferelden sieht man ja ganz klar wie ein Zirkel funktionieren kann.



Ob Zeitmangel, Profitstreben... was auch immer die Gründe waren... es ist so geschehen. Das heißt, dass David Gaiders Aussage zu Anders Wiederkehr in DA3 nach eventuellem "Tod" in DA2, keinerlei Sicherheit gibt, dass es tatsächlich so sein wird.

Sicherlich gibt es Magier, die keine Folter, keine Vergewaltigung, keine willkürliche sadistische Gewalt durch ihre Unterdrücker erfahren haben und somit tatsächlich daran glauben, dass sie nicht unterdrückt werden. Die beiden dürfen gerne weiterhin unter der Herrschaft der Templer bleiben. Die anderen wollen Kinder, wie Connor weiterhin ausbilden, schulen, sie lehren, mit ihren Fähigkeiten umzugehen... jedoch ohne, dass sie hierzu ihren Eltern entrissen und den Rest ihres Lebens von Templern beaufsichtigt und eingesperrt werden.

Deine Theorie - und diejenige, die die Kirche predigt, um die Leute in Angst vor Magiern zu versetzen - besagt also, dass es zwangsläufig zu einer Wiederholung der vergangenen Ereignisse kommen würde, sobald die Magier ihre Freiheit und Gleichberechtigung erhalten? Dass es ausgeschlossen ist, dass die Magier aus der Geschichte gelernt haben und in der Lage sind, eine Wiederholung zu verhindern? Nun, nach dieser Theorie müsste Deutschland ein einziges Hochsicherheitsgefängnis mit Rund-um-die-Uhr-Überwachung sein.

Anders gefragt: Wie viele bedeutende Revolutionen wurden gemacht, wieviel Menschenrecht, Freiheit und Gleichberechtigung erkämpft, ohne Blut zu vergießen... auch das von Unbeteiligten? Oft ist der Weg in die Freiheit und in den Frieden ein blutiger. Auch Andraste hat sich ihren Sieg blutig erkämpft.

Du stellst also deine eigenen persönlichen Empfindungen über das Leben unzähliger Unschuldiger? Du hasst Orsino, weil er den Mörder der Mutter deines Helden unterstützt hat und nimmst dafür in Kauf, dass unzählige unschuldige Magier abgeschlachtet werden?

Dass der Zirkel in Kirkwall ein Extrem war, stimmt. Deshalb hat der Zirkel in Ferelden aber noch lange nicht "funktioniert". Er war weniger willkürlich grausam, als der in Kirkwall. Dennoch wurde auch dort gefoltert, vergewaltigt und gequält.

Edited by Alessa-00, 06 June 2012 - 04:28 PM.


#33
Guest_The_Loki_*

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Ich denke das es genug Äquiterianer und Loyalisten gibt, die gerne im Zirkel geblieben wären, aber warscheinlich werden nur die wenigsten dazu eine Chance haben, da es mit Sicherheit genug Templer gibt, die wegen Anders nicht gut auf Magier zu sprechen sind. Grade bei Magiern wie Connor habe ich die Sorge, dass irgendwelche Magier, speziell die aus Tevinter, sie ausnutzen können.

Der gemeine Deutsche hat nicht die Macht eines Qunari-Schlachtschiffes oder kann sich in eine Abscheulichkeit verwandeln die alleine ein ganzes Dorf abschlachten kann (Merediths Schwester z.B.). Das beste Beispiel für den Machtmissbrauch von Magiern ist nach wie vor das Reich von Tevinter, wo immernoch fröhlich Sklavenhandel und Blutmagie praktiziert wird und die führenden Köpfe eben allesamt Magier bzw. Maleficare sind und eben dies (Sklavenhandel und Blutmagie) praktizieren. Es muss was die Zirkel und besonders die Templer angeht meiner Meinung nach eine Art Reformation geben.

Hardliner wie Meredith dürften niemals Teil des Ordens werden, daher MUSS die Kirche ihre Rekrutierungsstrategie grundlegend überdenken. Beispiel wäre, dass Elthina in Akt 3 hätte fordern müssen, dass Meredith den Weg für einen neuen Vicomte freimachen soll.

Wenn man mit den Templern verbündet ist ergeben sich einige Magier in der Galgenburg und hier entscheide ich mich stets dafür diese zu verschonen. Da Orsino wiederum ein Maleficar ist und man ihm offensichtlich nicht trauen kann habe ich beim Großteil der dortigen Magier (außer Bethany und besagten Magiern) so meine Zweifel, ob man ihnen trauen kann. Hätte sich Orsino an Meredith oder wenigstens Hawke vor den Mord an Mama Hawke gewendet würde ich an die Sache wieder anders rangehen.

Allerdings habe ich beim Zirkel in Ferelden die Hoffnung, hinsichtlich der guten Beziehung zwischen Irving und dem Knight-Captain, dass diese Subjekte entsprechend bestraft werden.

#34
Alessa

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The_Loki wrote...

Ich denke das es genug Äquiterianer und Loyalisten gibt, die gerne im Zirkel geblieben wären, aber warscheinlich werden nur die wenigsten dazu eine Chance haben, da es mit Sicherheit genug Templer gibt, die wegen Anders nicht gut auf Magier zu sprechen sind. Grade bei Magiern wie Connor habe ich die Sorge, dass irgendwelche Magier, speziell die aus Tevinter, sie ausnutzen können.

Der gemeine Deutsche hat nicht die Macht eines Qunari-Schlachtschiffes oder kann sich in eine Abscheulichkeit verwandeln die alleine ein ganzes Dorf abschlachten kann (Merediths Schwester z.B.). Das beste Beispiel für den Machtmissbrauch von Magiern ist nach wie vor das Reich von Tevinter, wo immernoch fröhlich Sklavenhandel und Blutmagie praktiziert wird und die führenden Köpfe eben allesamt Magier bzw. Maleficare sind und eben dies (Sklavenhandel und Blutmagie) praktizieren. Es muss was die Zirkel und besonders die Templer angeht meiner Meinung nach eine Art Reformation geben.

Hardliner wie Meredith dürften niemals Teil des Ordens werden, daher MUSS die Kirche ihre Rekrutierungsstrategie grundlegend überdenken. Beispiel wäre, dass Elthina in Akt 3 hätte fordern müssen, dass Meredith den Weg für einen neuen Vicomte freimachen soll.

Wenn man mit den Templern verbündet ist ergeben sich einige Magier in der Galgenburg und hier entscheide ich mich stets dafür diese zu verschonen. Da Orsino wiederum ein Maleficar ist und man ihm offensichtlich nicht trauen kann habe ich beim Großteil der dortigen Magier (außer Bethany und besagten Magiern) so meine Zweifel, ob man ihnen trauen kann. Hätte sich Orsino an Meredith oder wenigstens Hawke vor den Mord an Mama Hawke gewendet würde ich an die Sache wieder anders rangehen.

Allerdings habe ich beim Zirkel in Ferelden die Hoffnung, hinsichtlich der guten Beziehung zwischen Irving und dem Knight-Captain, dass diese Subjekte entsprechend bestraft werden.



Ich würde sagen, wir einigen uns darauf, dass wir uns hier nicht einig werden. Denn sonst artet das hier noch in eine Diskussion zu den Ereignissen in Asunder aus.

Asunder macht deutlich, wie die Situation der Magier in den Zirkeln ist und wie die Aquitarianer, zu denen Wynne und später auch ihr Sohn Rhys gehören, dazu stehen. Ebenso erfährt man dort, dass sogar die Göttliche, Justina, die Zirkel von der Kirche lösen und somit den Magiern ihre Selbstverwaltung geben möchte. Aber, wie gesagt... lassen wir das.

Der Gedankenaustausch war auf jeden Fall sehr interessant und hat mir gefallen. ;)

#35
Guest_The_Loki_*

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Zumindest sind wir uns in folgenden Punkten einig:

Die Zirkel, so wie sie sind, funktionieren nicht.
Orsino, Meredith und Eltina sind unfähig.
Rache, nein danke.

Was Asunder angeht warte ich ab, bis er auf Deutsch erscheint, dann kann man das evtl via PN fortführen.

#36
Alessa

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The_Loki wrote...

Zumindest sind wir uns in folgenden Punkten einig:

Die Zirkel, so wie sie sind, funktionieren nicht.
Orsino, Meredith und Eltina sind unfähig.
Rache, nein danke.

Was Asunder angeht warte ich ab, bis er auf Deutsch erscheint, dann kann man das evtl via PN fortführen.



Stimmt... grins. In den Punkten sind wir uns auf jeden Fall einig. ^_^

Ich hab das Buch gelesen. Die Geschichte lohnt sich wirklich. Ich würde es dir ja übersetzen... aber ich denke, bis ich die 400 Seiten fertig habe, erscheint es auch auf Deutsch.

Eine Fortsetzung dann via PN hört sich gut an. Wird bestimmt interessant.  :blush:

#37
Alessa

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Dukemon wrote...

Hinter Gerechtigkeit steht ein Vielleicht
Hinter Anders steht ein Definitiv Tod, auch keine wundersame Rettung durch Gerechtigkeit

Selbst wenn Gerechtigkeit weiter an Anders Körper festhält, so hat er immer noch seine eigene Stimme nicht die von Anders.




Hinter Gerechtigkeit würde ich eher ein seeeehr unwahrscheinlich setzen. Mit Rache könnte man hingegen rechnen. Allerdings würde ich persönlich gerne darauf verzichten, diese neue Version von Gerechtigkeit in DA3 anzutreffen.

Hinter Anders steht keineswegs ein "definitiv tot". Erstens gibt es die Möglichkeit, Anders am Ende von DA2 nicht zu töten und zweitens hat uns DA2 bereits gezeigt, dass es für keinen Charakter ein "definitiv tot" gibt, wenn er genug Fans hat, die ihn lebend sehen wollen. Um Anders' Überleben zu erklären, würde Bioware nicht einmal eine "wundersame Rettung durch Gerechtigkeit" benötigen, da bereits der Stil der Geschichte (subjektive Erzählung durch den "passionierten Lügner" Varric) ein, von den Autoren geschickt implementiertes, Hintertürchen für einen lebenden Anders liefert.

Der Geist in Anders' Körper könnte ebenso mit Anders' Stimme sprechen, wie Gerechtigkeit zuvor mit Kristoffs Stimme gesprochen hat.

Edited by Alessa-00, 07 June 2012 - 01:34 PM.


#38
Janus198

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Alessa-00 wrote...
Hinter Gerechtigkeit würde ich eher ein seeeehr unwahrscheinlich setzen. Mit Rache könnte man hingegen rechnen.

So unwahrscheinlich ist das nicht wir wissen nicht was eher entsteht wenn Anders tot ist.

Hinter Anders steht keineswegs ein "definitiv tot". Erstens gibt es die Möglichkeit, Anders am Ende von DA2 nicht zu töten.

Das war damit doch nicht gemeint. Anders bleibt definitiv tot, wenn er vorher schon von Hawke getötet worden ist.

und zweitens hat uns DA2 bereits gezeigt, dass es für keinen Charakter ein "definitiv tot" gibt, wenn er genug Fans hat, die ihn lebend sehen wollen.

Du spielst wohl auf Leliana an, aber das war schon ganz andere Sache. Leliana konnte man nur
unter ganz bestimmten Umständen töten. Und das war so am Rande des eigentlichen Spiels.
Ergo haben nur ein paar Leute sie auch getötet. Da Bioware Leliana noch für was großes
brauchen, haben sie daher unsterblich gemacht. Klar ist das blöd für die wenigen Spieler die
sich die Mühe gemacht haben sie umzubringen.

Aber Anders ist eine ganz andere Sache. Es haben nicht wenige (also wie Leliana) ihn getötet.
Auch muss man auch beachten, dass die Entscheidung über Anders Schicksal während
der DA 2 Haupthandlung getroffen wurden. Das war also nichts verstecktes wie bei Leliana
gewesen. Jeder DA 2 Spieler (der es auch durchgespielt hat) hatte sich zu entscheiden was mit
Anders passiert. Eigentlich war sogar die letzte wichtige Entscheidung im Spiel und das soll
bedeutungslos werden in dem man Anders wiederbelebt? Sorry, aber das geht zu weit
und das würde die Fans schon ordentlich "anpissen". Ich habe Anders überwiegend am Leben
gelassen, aber man sollte die Entscheidungen besonders die wichtigen seiner Spiele schon
akzeptieren.
Deshalb bleibt Anders tot, wenn er von Hawke getötet worden ist. Das heißt Anders
wird nie mehr eine große Rolle in den Spielen ausfüllen. Vorrausgesetzt sie spielen
ja nach DA 2.
Außerdem verstehe ich echt nicht wieso man den Aussagen des Leadwriters so dermaßen
misstraut.  Wenn er sagt, das er tot bleibt, dann ist das so.
Daher hat Anders ausgedient. Vielleicht wird noch was mit seinen Körper und Gerechtigkeit gemacht.
Wie Loki schon sagte Anders wurde nur dazu gebraucht um den Hauptplot von DA 3 einzuleiten,
in dem er die Kirche sprengt. Da kommt nichts großes mehr außer einen kleinen Cameo.

Um Anders' Überleben zu erklären, würde Bioware nicht einmal eine "wundersame Rettung durch Gerechtigkeit" benötigen, da bereits der Stil der Geschichte (subjektive Erzählung durch den "passionierten Lügner" Varric) ein, von den Autoren geschickt implementiertes, Hintertürchen für einen lebenden Anders liefert.

Ach bitte. Dann könnte man gleich das gesamte Spiel hinterfragen was nun wahr war oder nicht.
Leliana hat schon einige erzürnt. Ich konnte damit leben, aber ich will echt nicht wissen was in den Foren
und anderswo los ist, wenn sie Anders unsterblich machen.

#39
Guest_The_Loki_*

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Um das ganze zu beenden: Warten wir ab bis, hoffentlich erst in ca 2 Jahren, DA3 erscheint. Dann wissen wir, was mit Anders geschieht oder eben nicht. Ansonsten ist die Diskussion eh wie ein Hund, der seinen Schweif nachjagt: Wir bewegen uns im Kreis.

#40
Janus198

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The_Loki wrote...
Um das ganze zu beenden: Warten wir ab bis, hoffentlich erst in ca 2 Jahren, DA3 erscheint. Dann wissen wir, was mit Anders geschieht oder eben nicht. Ansonsten ist die Diskussion eh wie ein Hund, der seinen Schweif nachjagt: Wir bewegen uns im Kreis.

Das kann ich auch schon heute sagen. :innocent: Anders bleibt tot, wenn er von Hawke getötet worden ist.
Anders, wenn er verschont worden ist, taucht vielleicht wiederauf als Cameo oder wird
universell getötet damit Bioware freier bei Gerechtigkeit wäre.
Oder er taucht  möglicherweise als toter Wirtskörper für Gerechtigkeit auf.

Außer als totes Gerechtigkeits/Rache Gefäss wird er für DA 3 keine große Rolle mehr spielen.
Sorry, da könnt ihr mich noch so rechthaberisch oder sonst wie nennen, das wird so passieren.

Außerdem zu guter Letzt eines der wichtigen Ziele von Bioware für DA 3 den Aspekt der Entscheidungen
mehr zu berücksichtigen. Und das schließt auch vorherige Teile mit ein.
Und trotzdem soll Bioware eine der wichtigsten Entscheidungen von DA 2 einfach bedeutungslos
machen in dem Anders (warum auch immer) zurück ins Leben bringt?
Sorry, aber das schon sehr sehr unwahrscheinlich. Ich kann es mir nicht vorstellen, das
es so passiert.

#41
Quatre

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Unabhängig von der Frage, wer nun tot bleibt und wer nicht, wird es in Zukunft noch einige Retcons geben (müssen). Und es wird eine fortschreitende Kanonisierung der Ereignisse geben - selbst wenn man die Comics und Bücher außen vor lässt.

Der Grund ist einfach: Je mehr Entscheidungen hinzukommen, desto größer wird der Rattenschwanz an Eventualitäten, die in zukünftigen Spielen berücksichtigt werden müssen. Und das schränkt die Autoren immer weiter ein und zwingt sie dazu, immer neue Wege zu beschreiten, damit es bei den älteren Story-Strängen zu keinen Kollisionen kommt. Da ist es nur vorteilhaft, wenn ein paar Figuren und Handlungen nebenbei "rausfliegen" - vor allem, wenn es dazu nichts mehr zu erzählen gibt.

Und es ist auch hilfreich, immer neue Helden ins Rennen zu schicken. Das hat zwei Gründe: Zum einen muss man nicht immer stärkere, unglaubwürdigere Bedrohungen aus dem Ärmel schütteln, zum anderen hat man mehr Spielraum: Bei Dragon Age geht es nicht nur um den Wächter oder Hawke oder Cassandra oder Maric oder Alistair oder Rhys - sondern um alle Helden des Zeitalters.

Edited by Quatre04, 07 June 2012 - 06:27 PM.


#42
Alessa

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The_Loki wrote...

Um das ganze zu beenden: Warten wir ab bis, hoffentlich erst in ca 2 Jahren, DA3 erscheint. Dann wissen wir, was mit Anders geschieht oder eben nicht. Ansonsten ist die Diskussion eh wie ein Hund, der seinen Schweif nachjagt: Wir bewegen uns im Kreis.


Danke ... weise gesprochen. Ich denke auch, dass wir hier alle argumentieren können, bis es Gummibärchen regnet ... was und wer letztlich wirklich in DA3 ist, muss man einfach abwarten.

#43
Guest_The_Loki_*

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Janus198 wrote...

The_Loki wrote...
Um das ganze zu beenden: Warten wir ab bis, hoffentlich erst in ca 2 Jahren, DA3 erscheint. Dann wissen wir, was mit Anders geschieht oder eben nicht. Ansonsten ist die Diskussion eh wie ein Hund, der seinen Schweif nachjagt: Wir bewegen uns im Kreis.

Das kann ich auch schon heute sagen. :innocent: Anders bleibt tot, wenn er von Hawke getötet worden ist.
Anders, wenn er verschont worden ist, taucht vielleicht wiederauf als Cameo oder wird
universell getötet damit Bioware freier bei Gerechtigkeit wäre.
Oder er taucht  möglicherweise als toter Wirtskörper für Gerechtigkeit auf.

Außer als totes Gerechtigkeits/Rache Gefäss wird er für DA 3 keine große Rolle mehr spielen.
Sorry, da könnt ihr mich noch so rechthaberisch oder sonst wie nennen, das wird so passieren.


Mir gings auch nur darum das die Diskussionen erst dann ein Ende haben werden wenn DA3 erscheint. Von mir aus kann Anders, wenn er getötet wurde, in den Straßen der Unterstadt verfaulen ;)

#44
Dukemon

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"Hinter Gerechtigkeit würde ich eher ein seeeehr unwahrscheinlich setzen. Mit Rache könnte man hingegen rechnen. Allerdings würde ich persönlich gerne darauf verzichten, diese neue Version von Gerechtigkeit in DA3 anzutreffen."

Es scheint zwar nicht einfach zu sein, aber so wie ich Asunder verstanden habe, kann ein Geist, jetzt unbeachtet ob Tugend oder Sünde, kann der Geist sich wieder in seine ursprüngliche Existenz verwandeln oder in eine andere(?).

#45
Alessa

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Dukemon wrote...

"Hinter Gerechtigkeit würde ich eher ein seeeehr unwahrscheinlich setzen. Mit Rache könnte man hingegen rechnen. Allerdings würde ich persönlich gerne darauf verzichten, diese neue Version von Gerechtigkeit in DA3 anzutreffen."

Es scheint zwar nicht einfach zu sein, aber so wie ich Asunder verstanden habe, kann ein Geist, jetzt unbeachtet ob Tugend oder Sünde, kann der Geist sich wieder in seine ursprüngliche Existenz verwandeln oder in eine andere(?).



Ich denke, du spielst damit auf Cole an. Ich meinte meine Aussage eher so, dass ich davon ausgehe, dass Bioware vielleicht eher Rache als Gerechtigkeit zurückkehren lassen würde, weil Gerechtigkeit ja schon "altbekannt" ist und Rache komplett anders (Wortspiel...grins) wäre. Rache wäre dann quasi ein neuer, interessanter Charakter und womöglich ebenso polarisierend, wie Anders in DA2 ... zumindest könnte ich mir vorstellen, dass Bioware das so sieht. Ich persönlich möchte weder Gerechtigkeit noch Rache in DA3 sehen.

#46
Guest_The_Loki_*

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Naja eig ist Rache nur Gerechtigkeit im Rage-Modus. Da die Geister des Nichts nur ihre eigene Eigenschaft kennen und ausleben ist diese Verwandlung nicht verwunderlich, da Rache und Gerechtigkeit in ihrer reinen Auslegung schon nahe verbandelt sind.

#47
Dukemon

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Nö. Wenn wir hier über Asunder reden..,


Cole ist ein Geist des Glaubens gefangen in der Welt der Sterblichen ohne Wirtskörper. Er übernimmt auch niemanden und hat keinerlei Motivation dazu. Seine Entwicklung ist, dass er zwar immer noch dieser Geist ist, sich aber manifestiert hat und die Naturgesetze ihn "aufgenommen" haben, aber mit keinem Verlust seiner Macht als Geist.
Ich meinte Wynne, weil sie auch ein Geist des Glaubens ist.

#48
Alessa

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Dukemon wrote...

Nö. Wenn wir hier über Asunder reden..,


Cole ist ein Geist des Glaubens gefangen in der Welt der Sterblichen ohne Wirtskörper. Er übernimmt auch niemanden und hat keinerlei Motivation dazu. Seine Entwicklung ist, dass er zwar immer noch dieser Geist ist, sich aber manifestiert hat und die Naturgesetze ihn "aufgenommen" haben, aber mit keinem Verlust seiner Macht als Geist.
Ich meinte Wynne, weil sie auch ein Geist des Glaubens ist.



Erstens sollten wir denjenigen, die Asunder noch nicht gelesen haben, vielleicht das Vergnügen lassen, es selbst zu lesen und zweitens ... ummm ... denke ich, dass du da was falsch verstanden hast in Bezug auf das, was Cole ist. Er hat sehr wohl einen Körper. Und Wynne ist kein Geist. Sie ist ein Mensch, der einen Geist in sich trägt ... wie Anders mit Gerechtigkeit.

#49
Quatre

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Naja, Cole ist im Endeffekt auch nur eine Abscheulichkeit: Ein Geist plus der Körper eines Jungen.

#50
Gantoris85

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Es wäre sicherlich auch interessant, abseits von einzelnen Charakteren über die möglichen Story-Szenarien von DA3 zu diskutieren, wie ich es eingangs angerissen habe und zwischendurch auch versucht habe, fortzuführen.

Bezüglich der Aussagen von Lead Designern, Autoren, PR-Leuten usw sehe ich es ganz klar so (und an Mass Effect 3 und vielen weiteren Beispielen kann man diese Erfahrung festmachen): "Misstrauen" ist auf jeden Fall angebracht. Es kann mir auch keiner erzählen, dass noch allen Ernstes jemand glaubt, was ein führender am Entwicklungsprozess beteiligter Mitarbeiter einer Firma ein paar Jahre vor Release des Spiels sagt, bzw. dass dessen Aussage als absolut gültig angesehen wird.

Aber eine große Rolle spielt das sowieso nicht, es soll ja eher um den Storyverlauf, mögliche Nebenhandlungsstränge usw gehen.

Den Magier Anders als Mittel zum Zweck zu bezeichnen, damit DA3 seinen Hauptplot hat und ihn (Anders) somit als nebensächlich anzusehen...nun. Ein einzelner Charakter, der  wahrscheinlich Auslöser für den Hauptplot (!) eines ganzen Spiels (!) ist? Und dieser Charakter kam in beiden (!) Vorgängerspielen vor? Und er bewegt sich als Figur im Kern des größten gesellschaftlichen Konfliktherdes (Magier-Templer), den der GANZE Kontinent (!) anscheinend zu bieten hat? Hm, solch ein Charakter ist augenscheinlich enorm wichtig. Wenn Anders nur eine "Zündschnur" ist, was sind dann alle anderen Gruppenmitglieder im Verhältnis zu ihm? ;)

Aber dennoch: Wenn man ihn umgebracht hat, dann wird er in DA3 auch tot sein, das halte ich für sehr wahrscheinlich. Was mich allerdings wundert ist, dass dieser Umstand anscheinend eine solch zementierte Sicherheit bezüglich Anders Rolle im Falle seines Überlebens leistet, nämlich allenfalls die Option auf einen Cameo-Auftritt. Was diese Sache angeht, traue ich Bioware durchaus mehr Kreativität zu, d. h.: Anders kann durchaus bei den Spielern, die ihn verschont haben, eine große Rolle in DA3 spielen und bei den Spielern, die ihn getötet haben, ist und bleibt er tot...und es passiert eben etwas anderes.
Oder lässt sich das Konzept Ashley Williams/ Kaidan Alenko oder auch Urdnot Wrex nicht weiterentwicklen/ausbauen/den Wiederspielwert noch mehr erhöhen/u.ä. und noch besser auf die jeweils getroffenen Entscheidungen der Spieler anwenden? Also ich traue Bioware sowas durchaus zu.

Gut, darüber hinaus gibt es aber sicherlich noch viele Gedanken zu Hauptstory/Nebenstory (von mir aus auch gekoppelt an wiederkehrende/neue Charaktere, aber gern auch allgemein)