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Dragon Age 3-Gedanken


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106 Antworten in diesem Thema

#51
KarmaYogiji

KarmaYogiji
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hallo tapfere Helden (und miese Prolls (; ),

ich hab vor kurzem erst Dragon Age 2 gespielt und war begeistert.

aber eine sache fand ich fehlt in hinblick aufs gameplay.
Ich find die Idee so toll, dass ich sie unbedingt an den mann bringne will, aber ich hab bisher noch keine email adresse gefunden, der man das schicken kann.. die kommunity managerin ist: jessica merizan, aber der kann man nur auf twitter folgen... und ihr nichts schreiben (wäre auch sicher ne flut an pm die sie kriegen würde) darum hoffe ich mal dass das hier jemanden begeistert der es weitersagt an die "erschaffer" von Dragon Age 3.

ALSO MEINE IDEE::
die kämpfe kann man pausieren.
Das nimmt der Spiel den Fluss und die "action", macht aber Sinn und Spass wegen der Taktik.
Wie wäre es , wenn man sich nach dem Kampf alles nochmal in "echtzeit" ansehen könnte? !?!?!?!!!!

und dann eventuell auch noch speichern als "mein super heftiger fight gegen 3 oger 1 dämon und 20 Höllenwölfe", und das kann man sich dann wenn man will immer wieder ansehen.

was haltet ihr davon? wäre doch ne coole sache oder?
mlg
Tobias

Bearbeitet von KarmaYogiji, 13 Juni 2012 - 05:10 .


#52
Guest_The_Loki_*

Guest_The_Loki_*
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Nach dem Kampf alles in Echtzeit?
Erinnert mich ein bisschen an Beat'em Up-Spiele. Da die Kämpfe in DA aber eigentlich immer Gruppenkämpfe sind finde ich das etwas unübersichtlich, besonders da Magier und Bogen-Schurken doch meist ein ganzes Stück weg von der Action sind und dann im worst case außerhalb des Videos. Daher mein Fazit: Nette Idee, aber man sollte die Ressourcen dann evtl doch anders belegen.

#53
Alessa

Alessa
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Zu den Spekulationen um ein mögliches Wiedersehen mit Anders / Gerechtigkeit / Rache in DA3 ist im englischen Forum ein neuer Thread erstellt worden und darin hat David Gaider gestern Abend einige Beiträge abgegeben.

Hier eine Zusammenfassung seiner Aussagen:

1. Kann es sein, dass Anders in DA3 wieder lebendig ist, obwohl man ihn in DA2 getötet hat?

Aussage Gaider sinngemäß: Anders ist tot, wenn er getötet wurde. Aber wenn es die Story erfordern sollte, bin ich allerdings auch nicht abgeneigt, so etwas zu tun.


2. Kann man mit Gerechtigkeit / Rache in einem toten Anders rechnen?

Aussage Gaider sinngemäß: Eine besessene Andersleiche wäre ziemlich albern. Ich denke, dass ich DAGEGEN eine Abneigung hätte.


3. Was geschieht mit Gerechtigkeit / Rache, wenn Anders stirbt?

Aussage Gaider sinngemäß: Wenn man Anders glaubt, wäre Gerechtigkeit dann befreit. Wenn nicht, wird er mit ihm zusammen zerstört. Egal wie, Gerechtigkeit wird Anders Leiche nicht übernehmen. Ein toter Anders ist fort.


4. Wäre es möglich, Anders und Gerechtigkeit / Rache im Nichts zu trennen, indem man den Geist dort tötet?

Aussage Gaider sinngemäß: Ich überlasse das der Spekulation, obwohl ich bezweifle, dass das eine gute Lösung wäre. Das würde jedenfalls sicher nicht einfach Gerechtigkeit töten und Anders befreien.


Hier ist der Link zum Thread für diejenigen, die es interessiert: social.bioware.com/forum/1/topic/315/index/12589241/2

Bearbeitet von Alessa-00, 18 Juni 2012 - 07:27 .


#54
Gantoris85

Gantoris85
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Wie man unschwer aus seinen Aussagen schließen kann, regiert weiter die Spekulation, d.h. jeder, der Anders verschont hat, kann damit rechnen, ihn in DA3 wiederzusehen und da die ganze "Anders/Gerechtigkeit"-Sache noch so im Gespräch ist (wahrscheinlich der Wichtigkeit des Charakters Anders für die Story von DA2 geschuldet, schließlich hat eben NICHT ein x-beliebiger Magier die Kirche gesprengt und damit einen Krieg ausgelöst, sondern dies hat nunmal Anders getan), scheinen ebenfalls Spekulationen eine Grundlage zu haben, die darauf hindeuten, dass Anders -bei Überleben- mehr als einen Gastauftritt haben wird.
Andernfalls könnte der Autor auch schreiben: Ein toter Anders bleibt tot und ein lebender Anders kriegt einen kleinen Gastauftritt.
Schreibt er das? Nein. Er lässt die weitere Verwendung des lebenden Anders und von Gerechtigkeit offen. Warum? Möglicherweise, um die Diskussionen aufrecht zu erhalten und außerdem, um sich nicht mit allzu statischen Aussagen, die sich jederzeit während des Entwicklungsprozesses ändern können, ins Abseits zu schießen.
Selbstverständlich wird auch eine Möglichkeit gefunden, Anders in jedem Fall zurückzubringen, wenn es die Handlung erfordert, wobei ich schon glaube, dass Anders tot bleibt, wenn er in DA2 getötet wurde, so wie in Mass Effect auch Wrex und Kaidan/Ashley tot bleiben, wenn sie getötet wurden, was aber schlicht und ergreifend als Konsequenz hat, dass ein ANDERER Charakter einspringt.

Klärt mich auf, ist Leliana wohl generell auf der Seite der Templer? Eine oberflächliche Überlegung: Wer Anders verschont hat und auf Seiten der Magier eingreifen will, kriegt Anders in die Gruppe in DA3. Wer den Krieg für die Templer entscheiden will und die Magier wieder -sicherheitshalber- unter Kontrolle bringen will (vllt will auch die Kirche lieber diese Sicherheit, bei aller Liebe und Neutralität), und Anders getötet hat, kriegt Leliana in DA3 in die Gruppe.
Ist nur ein Beispiel.

Bearbeitet von Gantoris85, 18 Juni 2012 - 07:45 .


#55
Alessa

Alessa
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Gantoris85 wrote...

Klärt mich auf, ist Leliana wohl generell auf der Seite der Templer? Eine oberflächliche Überlegung: Wer Anders verschont hat und auf Seiten der Magier eingreifen will, kriegt Anders in die Gruppe in DA3. Wer den Krieg für die Templer entscheiden will und die Magier wieder -sicherheitshalber- unter Kontrolle bringen will (vllt will auch die Kirche lieber diese Sicherheit, bei aller Liebe und Neutralität), und Anders getötet hat, kriegt Leliana in DA3 in die Gruppe.
Ist nur ein Beispiel.


Leliana ist, zumindest wie es aus Asunder hervorgeht, nicht auf der Seite der Templer. Sie ist die "rechte Hand" der Devine Justina und die hat ja eine ganz besonders interessante Einstellung zu den Magiern. Ich will hier nicht spoilern, daher sage ich dazu mal nicht mehr.

#56
Guest_The_Loki_*

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Gaider sagt, dass man ihn nur wiederbelebt, wenn man ihn wirklich brauchen sollte. Grade weil er viele Schicksale hat (Verschont und Pro-Magier, Verschont als Buße an der Seite der Templer, Getötet) wäre es schlicht falsch ihn in einem zu wichtigen Plot einzubauen.

Im Krieg gibts im Grunde 3 Fraktionen: Die Magier die ihre Freiheit wollen, Templer die einfach alle Magier und deren Verbündeten töten wollen und die Kirche die das Ganze möglichst friedlich beenden will (inklusive der Göttlichen, den Suchern sowie evtl einigen noch loyalen Templern und Loyalisten unter den Magiern).Leliana würde ich aufgrund ihrer Verbindung zu Justina und ihrer Persönlichkeit erstmal zur dritten Fraktion zählen. Allerdings bin ich wie mehrfach erwähnt gegen einen der beiden als Begleiter. Anders war schon Begleiter in DAA und DA2 und sollte meiner Meinung nach eher einen Auftritt wie Nathaniel und Zevran bekommen. Zu Leliana: Im Stile von Sandal und Bodhan bzw. als Questgeberin gerne aber nicht als Begleiterin.

#57
Alessa

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The_Loki wrote...

Gaider sagt, dass man ihn nur wiederbelebt, wenn man ihn wirklich brauchen sollte. Grade weil er viele Schicksale hat (Verschont und Pro-Magier, Verschont als Buße an der Seite der Templer, Getötet) wäre es schlicht falsch ihn in einem zu wichtigen Plot einzubauen.

Im Krieg gibts im Grunde 3 Fraktionen: Die Magier die ihre Freiheit wollen, Templer die einfach alle Magier und deren Verbündeten töten wollen und die Kirche die das Ganze möglichst friedlich beenden will (inklusive der Göttlichen, den Suchern sowie evtl einigen noch loyalen Templern und Loyalisten unter den Magiern).Leliana würde ich aufgrund ihrer Verbindung zu Justina und ihrer Persönlichkeit erstmal zur dritten Fraktion zählen. Allerdings bin ich wie mehrfach erwähnt gegen einen der beiden als Begleiter. Anders war schon Begleiter in DAA und DA2 und sollte meiner Meinung nach eher einen Auftritt wie Nathaniel und Zevran bekommen. Zu Leliana: Im Stile von Sandal und Bodhan bzw. als Questgeberin gerne aber nicht als Begleiterin.


Ich würde mal sagen, zu Anders lässt Gaider sich und der Story da alle Möglichkeiten offen. Er vermeidet es, eine definitive Aussage zu machen. Sogar, als er sagt, dass Anders tot ist, wenn man ihn getötet hat, schiebt er ein "Aber ..." hinterher.

Was er definitiv als lächerlich und ausgeschlossen aufführt, ist eine besessene Andersleiche und ein Wiedersehen mit Gerechtigkeit ohne einen lebenden Anders. Da lässt er keine Zweifel offen, dass es DAS in DA3 nicht geben wird.

Bearbeitet von Alessa-00, 18 Juni 2012 - 08:12 .


#58
Guest_The_Loki_*

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Deswegen mein Einwand ihn wie Nathaniel und Zevran in DA2 einzubauen: Auftritt im Nebenquest wenn er überlebt, ansonsten nicht.

#59
Gantoris85

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War auch nur ein Beispiel. Leliana könnte in dem Fall dann auch in der Guppe sein, als Aushängeschild der Kirche. Und Anders eben für die Magier. Für die Templer...
Nebenbei: Warum wurde eigentlich Leliana "unsterblich" gemacht? Bitte um Aufklärung, meines Wissens nach konnte man sie nur durch eine unglückliche Aktion, die nicht so sehr durchdesigned wirkte, bei ihrer Rekrutierung töten. Ist das richtig?
Meines Erachtens eher ein Zufall. Und wenn ich als geistiger Schöpfer in so einer Situation sage: verdammt, die brauche ich eigentlich aber noch für später, dann ist das einfach mein gutes Recht, damit habe ich die Figur aber nicht (was sehr anprangernd und negativ von Seiten der Spieler klingt), "unsterblich" gemacht. Schwer zu erklären. Aber dieses Wort ..hmpf, sie wurde "unsterblich" gemacht, welche Charaktere werden wohl noch unsterblich, hmpf...klingt so, als ob manche Spieler sagen (überspitzt) "ich will meinen Willen durchgesetzt haben und wenn ich es durch einen Bug oder einen seltsamen Zufall geschafft habe, ein Gruppenmitglied zu töten, dann soll es auch im nächsten Spiel tot bleiben, sonst bin ich beleidigt! Hauptsache, ich habe meinen Willen, ob das die Storyabsichten des geistigen Schöpfers behindert, ist mir egal! Ich habs geschafft...Alistair zu töten und der soll auch tot bleiben, basta!"
Naja, ist nicht so gut erklärt, was für einen Eindruck ich bei diesem Wort habe und vllt irre ich mich auch und man konnte Leliana außer in der Taverne auch noch an anderer Stelle offiziell töten oder vllt ist sie wirklich z.b. vom Erbauer "unsterblich" gemacht worden, also kann sie in DA3 auch nicht sterben?^^

Gerade ein Charakter, der viele mögliche Schicksale hat, ist und bleibt ein interessanterer Charakter als manch anderer, auch weil so eine Vielfalt an Schicksalen den Entwicklern die Möglichkeit eröffnet, unterschiedliche Einstiege für diesen Charakter zu kreieren, was sich dann von manch anderen Spielen abhebt. Deswegen sind gerade solche Charaktere wie Anders dafür geschaffen, eine wichtige Position in einem weiteren Spiel einzunehmen, weil man hier aufgrund unterschiedlicher Spielstartvoraussetzungen als Entwickler die Kreativitäts- und Spieldesignmuskeln spielen lassen kann.
Für mein Empfinden, wenn ich zb an Garrus denke, der durch drei Spiele hinweg in der Gruppe ist und dadurch ein sehr charismatischer Charakter wird und außerdem die Bindung zu ihm stark erhöht und ausgebaut wird, habe ich gern Charaktere über mehrere Spiele hinweg im Team.
Schon bei Spielen wie Gothic war es toll, die alten Gefährten wiederzutreffen und auch bei The Witcher wird sich kaum jemand beschwert haben, die alten Gefährten wieder dabei zu haben. Denke ich.
Wobei es ja eigentlich eher um die Einsatzmöglichkeiten solcher Charaktere geht und nicht um den persönlichen Geschmack, jedenfalls habe ich den Thread deswegen eröffnet, nicht um darüber zu diskutieren wen man mag oder nicht, sondern welche Szenarien es geben könnte und von mir aus auch, welche Charaktere eine Rolle spielen könnten.

#60
Guest_The_Loki_*

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Leliana wurde afaik unsterblich gemacht, weil man sie aufgrund ihrer engen Verbindung zur Göttlichen (folglich Lelianas Lied) noch brauchte. Da sie, wie Alessa schrieb, die rechte Hand der Göttlichen ist denke ich, dass sie noch eine gewisse Rolle in der Zukunft haben wird.

Man hat 2 Optionen sie zu töten: Man lässt sie in Lothering oder nachdem man Andrastes Asche zerstört hat.

Dragon Age und Mass Effect kann man nicht vergleichen.

Mass Effect dreht sich um Commander Shepard als Hauptfigur und die Spielereihe ist in einem Zeitraum von ca 3-4 Jahren und in der Hälfte davon ist Shepard tot.

Dragon Age dreht sich um mehrere Helden in einen Zeitraum von bisher mindestens 10 Jahren (9:30 beginnt DAO, 9:40 wird Varric von Cassandra interviewt) und ich gehe mal davon aus, dass man in DA3 nochmals mindestens 2 Jahre weiter ist, also mitten im Kriegsgeschehen.

Der Wächter und Hawke gelten als verschwunden/unauffindbar bzw. tot im Falle des Wächters (wenn das Ritual nicht stattfand). Von daher haben die alten Gefährten, besonders da sie sich untereinander nicht komplett grün sind (z. B. Sten respektiert nur den Hund und Shale, Alistair mag Morrigan nicht aber dafür Wynne) ihrer Wege: Sten kehrt nach Par Vollen zurück, Zevran kümmert sich um die Krähen, Leliana geht spätestens nach der Hexenjagd - nach der der Wächter als verschollen gilt - zur Göttlichen etc.

Aus diesem Grund bin ich gegen zuviel Gefährtenrecycling, denn wer interessiert sich schon für eine unbekannte Type, wenn besagte Person eine alte Gefährtin des Helden von Ferelden im Schlepptau hat?

#61
Gantoris85

Gantoris85
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Spiele wie Dragon Age, Mass Effect, Witcher u. ä. kann man ohne weiteres vergleichen.
Vor allem wenn es um die mögliche Wiederverwendung von Charakteren geht, besonders eben in einer Spielereihe.
Aus diesem Grund ist der Vergleich zwischen den beiden Spielen ja so spannend, auch im Hinblick auf die Designentscheidungen, die bezüglich einiger Charaktere in Mass Effect getroffen wurden und die nun für DA3 getroffen werden. Tendenziell ist die Aufmachung der beiden Spielereihen als ähnlich zu bezeichnen, besonders was die Ausarbeitung von Charakteren angeht und der Bezug, der dadurch zwischen Spieler und Gruppenmitgliedern aufgebaut wird. Jegliches Spiel unterscheidet sich von einem anderen in vielen Aspekten, auch nicht nur was die Zeitspanne oder unterschiedliche Hauptcharaktere angeht, da gibt es noch viel mehr Unterscheidungsmöglichkeiten, dennoch sind diese Spiele selbstverständlich miteinander zu vergleichen.
Spezifiziert: Ich vergleiche das Design der Gruppenmitglieder in Mass Effect und Dragon Age. Schwer zu glauben, dass sich diese beiden Spiele was die Teammitglieder und den Einfluss, den man als Spieler auf sie nehmen kann, NICHT vergleichen lassen.

Was Leliana angeht scheint es mir dann so zu sein, dass sie nicht unsterblich gemacht wurde, denn ihr Tod scheint mir vom Entwickler nicht wirklich als ernsthaft inszenierte Alternative geplant zu sein (aber das ist nur meine Meinung, man kann genauso gut den gegenteiligen Eindruck haben).
Hm...Stichwort Baldurs Gate: Dort kann man viele Charaktere töten. Zb. Edwyn. Oder Drizzt. Oder oder. Trotzdem kommen -auch die beiden genannten- Charaktere in Baldurs Gate 2 vor. Noch ein gutes Beispiel wäre Sarevok. Der kam storybedingt wieder. Und zwar egal ob die Fans gekreischt haben, dass man ihn doch getötet habe und er gefälligst tot bleiben sollte.
Deswegen sollte man als Spieler wohl nicht zu gierig agieren und darauf pochen, dass sich jede kleine Entscheidung, die man treffen konnte, auch tatsächlich auswirkt, nur damit sie sich auswirkt.
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass kreative Spieledesigner wie Bioware heutzutage mit zunehmender Komplexität ihrer Spiele nur von einem Fettnäpfchen ins nächste tappen können, weil sich einige Spieler ständig über irgendwelche Entscheidungen beschweren, die aus ihrer Sicht nicht gut genug oder gar nicht zur Geltung kommen.
Bioware sollte fast einen geradlinigen Shooter ohne Gruppenmitglieder machen, auf die man Einfluss nehmen kann. Dann kann sich auch keiner mehr beschweren.
Worauf ich hinaus will: Wenn jetzt Sten (der aus DA1) wieder vorkommen würde in DA3, wette ich darauf, dass doch tatsächlich eine Hundertschaft Spieler kommt und sich allen Ernstes darüber beschwert, sie hätten Sten doch im Käfig gelassen und somit sei er aller Wahrscheinlichkeit doch tot. Und Bioware würde ihre Entscheidungen nicht berücksichtigen -.-
Naja gut, das soll aber eigentlich auch nicht Thema sein ;)

Somit lässt sich also -wieder geschmacklich- festhalten, dass einige eher neue Charaktere in DA3 wollen und einige würden auch alte Bekannte (wichtig: Ich bin nicht Hawke oder der Wächter, ich bin der Spieler. Und ICH kenn nunmal Morrigan, Leliana oder Anders, darauf kommt es an) gern wiedersehen.


Edit: Verstehe ich es richtig, dass man Leliana in der Taverne gar nicht TÖTEN kann, sondern sie nur zurücklassen kann?
Und bei der Quest mit Andrastes Asche, kann man sie da denn aktiv töten? Oder auch nur zurücklassen o ä.?

Bearbeitet von Gantoris85, 18 Juni 2012 - 10:24 .


#62
Janus198

Janus198
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The_Loki wrote...
Gaider sagt, dass man ihn nur wiederbelebt, wenn man ihn wirklich brauchen sollte.
Grade weil er viele Schicksale hat (Verschont und Pro-Magier, Verschont als Buße an der Seite der Templer, Getötet) wäre es schlicht falsch ihn in einem zu wichtigen Plot einzubauen. 

Korrekt. Nur wenn es absolut nicht anders (ich weiß ^_^) geht, sollte Anders wieder ins Leben zurückgebracht
werden. Aber dem ist nicht der Fall. Meiner Meinung hat nach er mit der Sprengung der Kirche
keinen weiteren größeren Verwendungszweck.
Außerdem müsste Bioware eine der Hauptentscheidungen in DA 2 ignoieren und man darf nicht
vergessen, das Anders in DA 2 ziemlich umstritten in der Beliebheitskala war.

Einige mochten ihn, aber während andere ihn regelrecht hassten und richtig froh drüber waren,
das man ihn endlich töten durfte besonders nach der Aktion mit der Kirche.
Daher wäre es in Bioware besten Interesse Anders nicht wiederzubeleben, weil man
das Risiko nicht abschätzen kann, wie die Fans diesen Schritt aufnehmen werden.
Desweiteren müsste falls Bioware dies wirklich tuen sollte Anders wieder als Gruppenmitglied
bringen, sonst könnte man es gleich sein lassen.


Die einzige Möglichkeit wo Anders noch eine große Rolle spielen konnte, wäre als toter Wirtskörper
von Gerechtigkeit/Rache, aber das Gaider ja ausgeschlossen.
Ergo spielt Anders für die weiteren nachfolgenden Teile keine Rolle mehr.
Wenn man aber Anders am Leben gelassen hat, bekommt man kleinen Cameo. Aber mehr nicht.

Anders war schon Begleiter in DAA und DA2 und sollte meiner Meinung nach eher einen Auftritt wie Nathaniel und Zevran bekommen.

Wenn überhaupt, aber ich schätze mal drauf kann man sich einstellen.

Zu Leliana: Im Stile von Sandal und Bodhan bzw. als Questgeberin gerne aber nicht als Begleiterin.

Ich sage es mal so sie hat noch Potenzial als Gefährtin. Sprich da sie in DA 3 im Gegensatz zu DAO die rechte Hand der Göttlichen ist, könnte man den Charakter durchaus nochmal bringen.
Man könnte ihren Charakter daher noch vertiefen. 

Man hat 2 Optionen sie zu töten: Man lässt sie in Lothering oder nachdem man Andrastes Asche zerstört hat.

Ob sie beim ersten wirklich stirbt? Sie kann ja offscreen abgehauen sein. Zumindest haben wir für
diesen Fall keine In-Game Leiche wie beim zweiten Fall.

Gantoris85 wrote...
Und wenn ich als geistiger Schöpfer in so
einer Situation sage: verdammt, die brauche ich eigentlich aber noch für
später, dann ist das einfach mein gutes Recht, damit habe ich die Figur
aber nicht (was sehr anprangernd und negativ von Seiten der Spieler
klingt), "unsterblich" gemacht. Schwer zu erklären. Aber dieses Wort
..hmpf, sie wurde "unsterblich" gemacht, welche Charaktere werden wohl
noch unsterblich, hmpf...klingt so, als ob manche Spieler sagen
(überspitzt) "ich will meinen Willen durchgesetzt haben und wenn ich es
durch einen Bug oder einen seltsamen Zufall geschafft habe, ein
Gruppenmitglied zu töten, dann soll es auch im nächsten Spiel tot
bleiben, sonst bin ich beleidigt! Hauptsache, ich habe meinen Willen, ob
das die Storyabsichten des geistigen Schöpfers behindert, ist mir egal!
Ich habs geschafft...Alistair zu töten und der soll auch tot bleiben,
basta!"

Ich finde wir sollten zwischen nur unter bestimmten Bedingungen (Leliana oder Merrill), die nicht
jeder Spieler gemacht haben und Entscheidungen in der Hauptquest, die alle Spieler durchlaufen
haben (Sofern sie es denn durchgespielt haben, aber das nehme ich mal an. [smilie]http://social.bioware.com/images/forum/emoticons/uncertain.png[/smilie] )unterscheiden.
Dazu zähle ich Alistair/Loghain (Entweder Thronsaal oder beim Erzdämon), Zevran, Nathaniel, Velanna
und eben Anders.
Man kommt in DA 2 nicht herum sich zu entscheiden was mit Anders nun passieren soll.


Gerade
ein Charakter, der viele mögliche Schicksale hat, ist und bleibt ein
interessanterer Charakter als manch anderer, auch weil so eine Vielfalt
an Schicksalen den Entwicklern die Möglichkeit eröffnet, unterschiedliche Einstiege für diesen Charakter zu kreieren, was sich dann von manch anderen Spielen abhebt.

Deswegen sind gerade solche Charaktere wie Anders dafür geschaffen,
eine wichtige Position in einem weiteren Spiel einzunehmen, weil man
hier aufgrund unterschiedlicher Spielstartvoraussetzungen als Entwickler
die Kreativitäts- und Spieldesignmuskeln spielen lassen kann.

Vorausgesetzt man macht sich die Mühe, aber gerade Anders zeigt wie sehr man vereinfachen musste um
ihn wiederzubringen.

Worauf ich hinaus will: Wenn jetzt Sten
(der aus DA1) wieder vorkommen würde in DA3, wette ich darauf, dass doch
tatsächlich eine Hundertschaft Spieler kommt und sich allen Ernstes
darüber beschwert, sie hätten Sten doch im Käfig gelassen und somit sei
er aller Wahrscheinlichkeit doch tot. Und Bioware würde ihre
Entscheidungen nicht berücksichtigen -.-

Wieso das wäre doch logisch. Dann hat jemand anders ihn aus dem Käfig gelassen. Also mir
reicht das Erklärung. Ich denke mal eine Wiederkehr würde den meisten keine Bauchschmerzen bereiten.
Anders wäre die Sache mit seinen Schwert.
Aber er wäre überhaupt nicht so schlimm, als wenn Alistair plötzlich nach seinen heldenhaften
Opfertot gegen den Erzdämon wieder aufersteht.

Edit: Verstehe ich es richtig, dass man Leliana in der Taverne gar nicht TÖTEN kann, sondern sie nur zurücklassen kann?

Korrekt. Das heißt das sie nicht im Dorf bleiben muss.

Und bei der Quest mit Andrastes Asche, kann man sie da denn aktiv töten? Oder auch nur zurücklassen o ä.?

Man muss aktiv (also im Spiel) gegen sie kämpfen. Einige wenige Spieler haben es sogar geschafft
ihr den Kopf abzuschlagen. Was eine Wieberbelebung eigentlich ziemlich unmöglich macht.

Bearbeitet von Janus198, 18 Juni 2012 - 11:28 .


#63
Gantoris85

Gantoris85
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Ah, immerhin gibt es also eine Möglichkeit, Leliana aktiv zu töten, wobei da -ich erdreiste mich jetzt auch mal einfach per Bauch zu sprechen- meiner Ansicht die Tatsache greift, dass dies kaum Spieler gemacht haben. Deshalb wurde mit Leliana kein unsterblicher Charakter erzeugt.
Seltsam wirklich. Gerade Charaktere, die umstritten sind, sind dafür geschaffen, wieder im Spiel vorzukommen. Um eben die Spieler (ob sie den entsprechenden Charakter nun lieben oder hassen) emotional zu bewegen, in BEIDE Extreme. Nochmal: Sarevok musste man auch töten. Sogar zweimal. Dennoch kam er wieder und man musste ihn wiederbeleben, dafür hatte man zwei Optionen.
Zwar hatten wir das schon, aber mir ist es -siehe auch obigen Satz- absolut schleierhaft, wie Anders keine wichtige Rolle mehr einnehmen könnte, vor allem weil man sieht, dass Bioware sich absolut die Mühe macht, verschiedene Spieleinstiege zu designen.
Meines Erachtens greift hier zu sehr die Geschmacksfrage bei Aussagen wie "Anders hat keine Rolle mehr".
Aber "Ich mag Anders nicht und er soll nicht mehr vorkommen" hat nichts zu tun mit "Anders könnte noch eine wichtige Rolle spielen". Und letzteres ist, wenn man sich die Story anschaut, absolut der Fall.
Nur weil man einen Charakter nicht mag und ihn weg haben will, ist es noch lange nicht so, dass er nicht noch eine Rolle spielen könnte.
Zum Beispiel mochte ich Merril überhaupt nicht. Aber deswegen sage ich jetzt nicht: Merril hatte sowieso nur eine Nebenrolle und die ist erschöpft. Punkt, das ist so und kann nicht anders sein.
Nein im Gegenteil. Merril könnte im Zuge eines Plots mit den Dalishelfen eine weitere wichtige Rolle spielen, denn sie hat ja schoneinmal das Lebensgefühl dieser Elfen und schließlich sogar gepaart mit den Eindrücken eines Stadtelfen IN die Gruppe des Spielers transportiert. Und da die Elfen vllt einen EInfluss auf den Kriegsverlauf haben werden...hat Merril durchaus eine gute Daseinsberechtigung (und das könnte man jetzt weiterspinnen, was genau sie machen könnte usw). Und trotzdem mag ich Merril überhaupt nicht.

#64
Guest_The_Loki_*

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Leliana taucht aber auch bei den Spielern auf, die ihr den Schädel abgesäbelt haben -> Unsterblich.

Anders ist insofern erledigt, als daser seine Aufgabe - den Ausbruch des Krieges - erfüllt hat. Anders wurde diese Rolle zugetragen, da er aufgrund seiner Vergangenheit mit dem Wächter für die meisten Spieler einen stärkeren Bezug hat, als wenn ein No-Name-Magier oder neuer Gefährte das erledigt hätte. Ob Anders nun weiterlebt oder nicht hat für den Krieg keinerlei Bedeutung. Wie ich bereits in einer Metapher ausdrückte ist er die Zündschnur und die Sprengung der Kirche die Stange Dynamit: Niemand interessiert sich für die Zündschnur, wenn man versuchen muss den Schaden der Explosion unter Kontrolle zu halten.

Ich würde dennoch die Gefährten nicht überbewerten, insbesondere wenn diese sterben können: Grade durch diese Sterblichkeit ist ihnen eine weitere wichtige Rolle verwehrt, da sich viele Spieler stets über die Unsterblichkeit aufregen werden.

Die alten Gefährten aus DAO und DAA (Nathaniel, Zevran, Leliana, Alistair) hatten stets nur kleine Gastauftritte die absolut entbehrlich waren bzw hatten nur Anspielungen (Sten, Shale, Morrigan, Oghren) oder wurden nicht weiter groß beachtet (Wynne, Loghain) und das sollte so bleiben. Bioware sollte in Zukunft den Schritt sterblichen Gefährten nur kleine Nebenrollen und Erwähnungen zuzuschreiben beibehalten, da dies weniger Zeit und Geld in Anspruch nimmt und auch weniger Spieler verärgert.

Stärkeres Augenmerk sollte man auf Figuren legen, die im Spiel nicht sterben: Isabella, Varric und der langweilige Sebastian. Ihnen könnte man durchaus noch Gastrollen und Sebastian eine größere Nebenrolle zuschreiben.

#65
Alessa

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The_Loki wrote...

Leliana taucht aber auch bei den Spielern auf, die ihr den Schädel abgesäbelt haben -> Unsterblich.

Anders ist insofern erledigt, als daser seine Aufgabe - den Ausbruch des Krieges - erfüllt hat. Anders wurde diese Rolle zugetragen, da er aufgrund seiner Vergangenheit mit dem Wächter für die meisten Spieler einen stärkeren Bezug hat, als wenn ein No-Name-Magier oder neuer Gefährte das erledigt hätte. Ob Anders nun weiterlebt oder nicht hat für den Krieg keinerlei Bedeutung. Wie ich bereits in einer Metapher ausdrückte ist er die Zündschnur und die Sprengung der Kirche die Stange Dynamit: Niemand interessiert sich für die Zündschnur, wenn man versuchen muss den Schaden der Explosion unter Kontrolle zu halten.

Ich würde dennoch die Gefährten nicht überbewerten, insbesondere wenn diese sterben können: Grade durch diese Sterblichkeit ist ihnen eine weitere wichtige Rolle verwehrt, da sich viele Spieler stets über die Unsterblichkeit aufregen werden.

Die alten Gefährten aus DAO und DAA (Nathaniel, Zevran, Leliana, Alistair) hatten stets nur kleine Gastauftritte die absolut entbehrlich waren bzw hatten nur Anspielungen (Sten, Shale, Morrigan, Oghren) oder wurden nicht weiter groß beachtet (Wynne, Loghain) und das sollte so bleiben. Bioware sollte in Zukunft den Schritt sterblichen Gefährten nur kleine Nebenrollen und Erwähnungen zuzuschreiben beibehalten, da dies weniger Zeit und Geld in Anspruch nimmt und auch weniger Spieler verärgert.

Stärkeres Augenmerk sollte man auf Figuren legen, die im Spiel nicht sterben: Isabella, Varric und der langweilige Sebastian. Ihnen könnte man durchaus noch Gastrollen und Sebastian eine größere Nebenrolle zuschreiben.



Urgh ... bitte nicht Sebastian ... das wäre die reinste Folter für mich. Es sei denn, man hätte dann endlich die Möglichkeit, ihn zu "entleben" ... grins.  :whistle:

#66
Gantoris85

Gantoris85
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Hm, das sehe ich komplett anders. Die Zündschnur ist sogar ziemlich interessant, gerade in einer mittelalterlichen Fantasywelt liegt sehr viel Bedeutung auf konkreten Personen, die ein bestimmtes Amt bekleiden oder die für eine bestimmte Situation verantwortlich zeichnen (anders als in unserer heutigen Zeit, wobei selbst bei uns noch deutliche Spuren des Personenkultes vorhanden sind). Im Mittelalter fungierten Einzelpersonen in ihrer Wichtigkeit als absolutes Aushängeschild.
Wie ich schon einmal gesagt habe: Wenn eine Figur, die für die Auslösung eines ganzen Krieges verantwortlich ist und außerdem einen, oder vllt DEN, Hauptkonflikt der ganzen Storyline in die Gruppe transportiert (Merril zb wird obwohl sie Magierin ist, eine andere Rolle zugedacht, Anders dagegen ist für den Magier-Templer Konflikt da), uninteressant ist...dann ist keine Figur interessant. Sebastian? Uninteressant, außerdem nur ein DLC Charakter, er hat im Vergleich zu Anders nichts zum Hauptkonflikt beizutragen. Varric? Uninteressant. Erzählt nur die Geschichte und klebt sich an Hawke. Hawke? Uninteressant. Wen interessiert schon, wer den Konflikt in Kirkwall beendet hat, kann doch jeder gewesen sein. Isabella? Das Buch kann jeder gestohlen haben, sie war nur die Zündschnur, die den Konflikt mit dem Arishock ausgelöst hat. Uninteressant. Sten, Oghren, Nathaniel, Wynne? Alle extrem uninteressant, sie haben im Verhältnis zu Anders überhaupt nichts deartig Geballtes zur Haupthandlung beigetragen. Sie waren nichtmal eine Zündschnur ;)
So ließe sich diese Serie fortsetzen, was mich wieder ganz objektiv (egal ob ich die Chars mag oder hasse) dazu führt: Ein Charakter, der konkrete Auswirkungen auf die Haupthandlung hatte, die jetzt den ganzen Kontinent betrifft, BLEIBT im Fokus und sicherlich auch im Interesse der Entwickler.

ABER: Ich kann absolut nachvollziehen, dass du der Meinung bist, der Entwickler solle sich auf Chars konzentrieren, die nicht sterben können, zwecks "Mühe-Einsparung" und leichterem Umgang mit den Spielern. Wobei Spieler wie ich dann ankommen könnten und sagen: Wir wollen aber gerade diese Konfliktentscheidungen! Wir wollen, dass ein Charakter mal in DA3 lebt und mal, dass der selbe Charakter tot ist, wenn wir uns im Vorgänger anders entschieden haben.
Trotzdem, dein Gedankengang ist für mich nachvollziehbar und schlüssig.
Bezüglich der Verwendung von Anders aber überhaupt nicht, die Zündschnurmetapher hat keinerlei Grund und Boden (s. o.)
Aber egal: Wenn Anders also -bei Tod- keine Rolle mehr spielt, sollte dann ein neuer Charakter seinen Platz einnehmen? Für mein Verständnis braucht das Spiel eine Figur, die die tragende Haupthandlung greifbar auf die Individuumebene herunterschraubt, also in die Gruppe.
Und welche Motivation könnte ein solcher Charakter haben?
Oder sollten keinerlei Templer-oder Magier-affine Figuren in der Gruppe sein? Wäre auch denkbar, aber für die Bindung sehr unvorteilhaft. (obs einem nun gefällt oder nicht ist ne andere Frage)

#67
Janus198

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Gantoris85 wrote...
Ah, immerhin gibt es also eine Möglichkeit, Leliana aktiv zu töten, wobei da -ich erdreiste mich jetzt auch mal einfach per Bauch zu sprechen- meiner Ansicht die Tatsache greift, dass dies kaum Spieler gemacht haben. Deshalb wurde mit Leliana kein unsterblicher Charakter erzeugt.

Doch wurde es. Ihr kann man noch so sehr den Kopf abschlagen, aber sie erscheint trotzdem in DA 2.
(Kann es vielleicht sein, dass sich beim  kein um ein Schreibfehler handelt?)

Zwar hatten wir das schon, aber mir ist es -siehe auch obigen Satz- absolut schleierhaft, wie Anders keine wichtige Rolle mehr einnehmen könnte, vor allem weil man sieht, dass Bioware sich absolut die Mühe macht, verschiedene Spieleinstiege zu designen.

Ach wirklich?
Schauen wir uns doch mal zwei Beispiel an, wo Bioware drauf gepfiffen und knallhart vereinfacht hat.
Zum einen Anders. Ihn kann am Anfang von Awakening an die Templer ausliefern. Das heißt er
wird kein Grauer Wächter und lernt vorallem dadurch nicht Gerechtigkeit kennen.
DA 2 ignoiert das und macht ihn für alle Spieler (Auch für die ihn an die Templer übergeben haben)
zum Grauen Wächter. Und er traf irgendwie noch Gerechtigkeit und hat sich mit ihm verschmolzen.

Völlig egal wie sehr man Oghren in Origin auch verscheut und mies behandelt. Der Typ will trotzdem
unter uns Grauer Wächter werden.


Also wie soll Anders noch eine große Rolle (Begleiter oder wichtiger NPC) spielen, wenn
man ihn töten kann? Nicht vergessen aus Geld und Zeitgründen muss das Spiel vereinfacht werden.
Klar nebensächliche Cameos wie Zevran, Nathaniel oder Alistair ist Raum, aber die grundlegende
Story wird wie schon bei DA 2 auch bei DA 3 für jeden Spieler gleich sein.

Das hieße für Anders, das man ihn unsterblich machen müsste, um ihn bei jeden Spieler auftauchen zu lassen. Und dieser Schritt wird sehr die Gemüter erhitzen.

Meines Erachtens greift hier zu sehr die Geschmacksfrage bei Aussagen wie "Anders hat keine Rolle mehr".
Aber "Ich mag Anders nicht und er soll nicht mehr vorkommen" hat nichts zu tun mit "Anders könnte noch eine wichtige Rolle spielen". Und letzteres ist, wenn man sich die Story anschaut, absolut der Fall.

Erstmal es ist völlig egal ob einer Anders mag oder nicht. (Nebenbei ich mag ihn und habe ihn meistens
dafür am Leben gelassen) Aber er kann nun mal sterben. Und das nicht so nebenbei wie bei
anderen Figuren sondern in der letzten Hauptquest am Spielende.
Einer der Kernentwicklungsziel für DA 3 ist laut Bioware, das unsere Entscheidungen mehr von Bedeutung
sind. Das schließt vergangene und auch zukünftige mitein. Es wäre daher absolut das falsche Signal,
wenn man Anders wiederbeleben würde.
Zumal er wie Loki schon gesagt hatte für den Krieg nicht sonderlich entscheidend ist.

Zum Beispiel mochte ich Merril überhaupt nicht. Aber deswegen sage ich jetzt nicht: Merril hatte sowieso nur eine Nebenrolle und die ist erschöpft. Punkt, das ist so und kann nicht anders sein.
Nein im Gegenteil. Merril könnte im Zuge eines Plots mit den Dalishelfen eine weitere wichtige Rolle spielen,

Klar das ginge viel leichter als bei Anders. Aber der Nutzen für die DA 3 Hauptstory halte ich aber
eher gering um eine Wiederbelebung zurechtfertigen.

#68
Gantoris85

Gantoris85
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Naja, noch einmal: Allein für die Magier des Kontinents dürfte Anders als Auslöser dieses vernichtenden Krieges von großem Interesse sein. Viele Magier werden sich -im positiven wie im negativen Sinne- sehr für den Magier interessieren, der solch einen katastrophalen Weg eingeschlagen hat.
Alles andere anzunehmen wäre ziemlich albern.

Natürlich gibt es viele Beispiele dafür, dass Bioware Entscheidungen der Spieler ignoriert hat. Aber ändert das etwas an der Tatsache, dass Bioware alternative Spielanfänge designed in seinen Spielen und viele -auch Charakterentscheidungen- mit einfließen lässt? Nein, diese Tatsache besteht weiterhin.
Folglich, wie man schon bei einigen anderen Spielen gesehen hat: Anders könnte bei dem einen Spieler leben (vllt als Anführer einer Magiergruppe, die hart gegen die Templer vorgeht) und bei dem anderen Spieler ist und bleibt er tot (hier wird dann etwas anderes geschehen).
Die Entscheidungen, die Bioware uns treffen lässt und die auch berücksichtigt werden, sind recht komplex, daran ändert auch nichts, dass einige Entscheidungen kein Gewicht finden.
Fazit: Egal wie, es besteht die Möglichkeit, dass Anders gar nicht mehr vorkommt, wahrscheinlicher ist aber, dass ein solch storyrelevanter Charakter nochmal dabei sein wird. Und nun wäre interessant Szenarien zu entwerfen, wie ein solcher Charakter dann handelt, welche Rolle er spielt usw (nebenbei und nochmal: Dies soll kein Anders-Thread sein..)
Wenn Anders tot ist, erübrigt sich jede Diskussion, interessant ist dieser Charakter in diesem Thread nur für Leute, die darüber nachdenken wollen, wie und wo er nochmal eingebaut werden könnte aufgrund seiner vorherigen wichtigen Rolle.
Dabei wird jede Entscheidung ja berücksichtigt. Tot ist tot und lebend ist lebend. Und darauf baut man auf. Wenn der Nutzen von Anders als gering angesehen wird, ist der Nutzen von allen anderen Charakteren als noch geringer anzusehen, weil diese auf die Hauptstory viel weniger Einfluss hatten.
Aber es gibt auch noch viele weitere Szenarien, die man entwerfen könnte, auch ganz abseits von alten Charakteren, wie gesagt.

Bearbeitet von Gantoris85, 18 Juni 2012 - 03:03 .


#69
Alessa

Alessa
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Zur "Kanonisierung" wurde im englischen Forum von Allan Schumacher (er analysiert u.a. die Erfolgsaussichten eines geplanten Spiels) eine regelrechte Umfrage unter den Fans durchgeführt. Er hat gefragt, ob es Fans vom Kauf von DA3 abbringen würde, wenn eine wichtige Entscheidung aus den voherigen DA-Spielen in DA3 ignoriert würde und man stattdessen eine bestimmte Version zum Canon machen würde, weil die Story es eben erfordert. Er hat diese Vorgehensweise sehr eingehend verteidigt. Daher habe ich persönlich so eine Ahnung, dass irgendeine vorherige, wichtige Entscheidung ignoriert werden wird und man für DA3 einfach eine Version als Canon festlegt. Das muss nicht zwangsläufig ein "unsterblicher" Anders sein. Es gab ja noch etliche andere größere Entscheidungen. Die meisten Fans fanden die Vorgehensweise übrigens nicht abschreckend. Wenn es also von der Story her notwendig sein sollte, wird der Großteil der Fans das Spiel auch dann kaufen, wenn so eine Entscheidung "kanonisiert" wird.

#70
Gantoris85

Gantoris85
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Absolut. Es ist bei dieser komplexen Entscheidungs-Vielfalt ohnehin sehr schwierig, wirklich alle Entscheidungen zu berücksichtigen. Ich bin sowieso generell überhaupt erfreut, dass sich ein Entwickler die Mühe macht, so eine Entscheidungs-Spielmechanik einzubauen. Viele machen das nicht. Und beispielsweise bei dem Aufruhr, den es um Mass Effect 3 gab (da könnte man den Eindruck bekommen, alle fanden es schlecht) hätte ich als Entwickler schon die Nase voll. Einfach lächerlich, wie das Spiel zerrissen wird und schlechter dasteht als viele andere, dabei hat der Entwickler es geschafft, eine aufeinander aufbauende Science Fiction Geschichte zu erzählen und Charaktere und Entscheidungen über mehrer Spiele zu erhalten. Natürlich ist es nicht perfekt und das nutzen dann einige immer Unzufriedene aus, um das Spiel derartig albern zu vernichten, dass man einen Lachanfall bekommt. Glücklicherweise ist es aber so: Diejenigen, die meckern, schreiben ins Forum. Die Millionen Spieler, die zufrieden waren...melden sich nicht. Von denen hört man nichts.

Wenn man so argumentiert, dass Bioware einige wichtige Entscheidungen der Spieler einfach ignoriert, untermauert eine solche Argumentation übrigens noch die Annahme, dass sie auch diesmal wieder wichtige Entscheidungen ignorieren und Anders -obwohl man ihn getötet hat- wiederkommt. Was ich persönlich aber nicht glaube. Ich gehe eher -wie schon erwähnt- von einem zweigleisigen Weg aus.
Hier wäre trotzdem noch impliziert, dass die Entscheidungen der Spieler stärker berücksichtigt werden sollen. Nur eben eventuell bei einer Entscheidung nicht.

Eine wichtige Entscheidung war auch meiner Meinung nach die Verfahrensweise mit dem Arishok. Ich habe ja schon einmal angemerkt, dass es spannend wäre, die Qunari mit ins Spiel zu bringen, die genau jetzt die Gelegenheit hätten, die geschwächten Menschenreiche zu erobern.

Stichwort Sebastian: Sehr interessant war auf jeden Fall, dass er unumgänglich sein Verhalten änderte, je nachdem, wie man mit Anders verfahren ist. Meines Erachtens könnte man daraus schließen, dass man ihm -und seiner Armee- eventuell eine Rolle zugesteht. Möglicherweise ein wiedererstarkter Machtfaktor...

Bearbeitet von Gantoris85, 18 Juni 2012 - 05:44 .


#71
Guest_The_Loki_*

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Zu den Qunari: Fenris sagt ja: Wenn sie wollten, hätten sie Tevinter längst erobert. Welches Interesse sollten die Qunari ausgerechnet jetzt daran hegen? Ich habe zwar auch Stens Zitat, dass die Qunari irgendwann u. a. nach Ferelden kommen würden, aber welches Interesse hätten sie? Der Qunari-Aufstand in Kirkwall beginnt ja auch erst nach Reihen der Demütigung und Beleidigung, die in der Ermordung des Viddathari Seamus Dumar gipfelt. Wobei ich allerdings zustimmen muss, dass es hinsichtlich der Rolle der Qunari-Namen aus Mal der Assassinin durchaus interessant wäre. Evtl könnte man hier ansetzen, denn man hat es ja auch in ME 3 erlebt, dass auch wenn der Spieler gewisse DLCs nicht gespielt hat Schlüsselszenarien wie "Die Ankunft" trotzdem stattgefunden haben müssen.

Zu Sebastian stimme ich allerdings zu: Da man afaik auch die Freien Marsche besuchen wird, wird evtl auch Sebastian eine mehr oder wichtiger gewichtige Rolle spielen.

#72
Gantoris85

Gantoris85
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Bezüglich der Qunari würde ich zb die Aussagen des Arishoks anführen. Er zeichnet ein recht ausführliches Bild, das die Qunari von der Welt der Menschen, Elfen usw haben. Ein Pfuhl aus Unsicherheit, Gier und absoluter Ausweglosigkeit, ohne Ziel. Ein Pfuhl, den er säubern wollte. Usw usf. Die Qunari haben folglich -ausgehend aus dem, was man in den Spielen erfährt- ein durchgehendes Interesse daran, die Menschenwelt zu erobern. Fenris kann als einzelner nicht wissen, wie bereit die Qunari tatsächlich für eine Invasion sind. Vielleicht warten die Qunari eben nur auf den richtigen Zeitpunkt. Und dieser wäre auch aus einem zweiten Grund genau jetzt: Dieser Konflikt zwischen den Templern und Magiern zeigt den Qunari ja nun zum wiederholten Mal, wie arg die menschliche Gesellschaft doch sich selbst zugrunde richtet.
Deshalb -und das reicht wohl schon- könnte man die Qunari als von außen eingreifende Macht einführen. Vielleicht sehen sich die Menschen -typisch- NUR durch diese Bedrohung von außen veranlasst, den Konflikt (Templer/Magier)friedlich und schnell zu lösen, weil sie sonst evtl. in die Sklaverei durch die Qunari geraten.

Bearbeitet von Gantoris85, 18 Juni 2012 - 06:43 .


#73
Dukemon

Dukemon
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Die Qunari sind Verbrecher.
Die legen eine Stadt in Asche nur weil denen ein Buch geklaut wurde. Dagegen sind die Tevinter Magister Unschuldslämmer.

Bearbeitet von Dukemon, 19 Juni 2012 - 12:51 .


#74
Guest_The_Loki_*

Guest_The_Loki_*
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Dukemon wrote...

Die Qunari sind Verbrecher.
Die legen eine Stadt in Asche nur weil denen ein Buch geklaut wurde. Dagegen sind die Tevinter Magister Unschuldslämmer.


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Auch wenn ich nur bedingt ein Freund der Qunari bin, bzw wenig bis gar nicht, kann ich das nicht stehen lassen.

Die Qunari wurden Kirkwall jahrelang gedemütigt  und (Kovertiden) getötet (folglich Seamus Dumar). Die Qunari-Revolte wiederum ist eine Reaktion auf dieses Verhalten und die Unfähigkeit des Vicomte. Ich würde sogar soweit gehen, dass die Revolte nie passiert wäre, wenn die Bewohner Kirkwalls toleranter gewesen wären.

Zudem ist das Buch von Couslund (wird das so geschrieben?) die wichtigste Reliquie innerhalb des Qun. Das wäre ungefähr so als würde man die Bundeslade bzw. den Heiligen Gral stehlen.

Die Magister von Tevinter zum Vergleich haben aus purer Machtgier seit Ewigkeiten andere versklavt, Menschenopfer praktiziert um entweder ihren eigenen Machthunger zu stillen oder einfach zur Unterhaltung der Mitmagister.
 

#75
Gantoris85

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Sehe ich genauso. Zudem haben die Qunari ein völlig anderes Gesellschaftssystem als die Menschen usw. Vergleichbar mit unserer heutigen Gesellschaft und der mittelalterlichen Gesellschaft. Beide sind so fern voneinander, dass man Verhaltensweisen erst durch eine Schleuse hindurchbringen muss, um sie auch nur ansatzweise zu verstehen. Die "gleichen" Verhaltensmuster sind auf keinen Fall eins zu eins übertragbar und bedeuten nicht dasselbe.
Die Qunari sind eben auch der Meinung (wie man ja auch an den zum Qun übergetretenen Elfen sieht), dass ihr Gesellschaftssystem besser wäre für die Menschen und die anderen Völker. Eine übermäßig haltlose, ziellose und unstrukturierte Gesellschaft wie die der Menschen MUSS aus SIcht des Arishoks geläutert, verregelmäßigt, strukturiert werden --> Eroberung.

Bearbeitet von Gantoris85, 19 Juni 2012 - 04:27 .