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7994 réponses à ce sujet

#4326
Walliser86

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Froh sein, dass nicht mehr solche Fälle passieren. Und wer zum Teufel betreibt ein Forum für Selbst*****? Das ist ja krank!

#4327
Guest_Toastbreaker_*

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Alles Gute zum MoP 174, Walli!!!! :D :D


Bäh. Dass Leute sterben möchten und sicher gehen wollen, dass sie dabei draufgehen ist ja noch "in Ordnung". Aber sich von so nem Perversen zerstückeln lassen zu wollen ist.. unverständlich.

Modifié par Toastbreaker, 03 mars 2013 - 11:17 .


#4328
Walliser86

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Toastbreaker wrote...

Alles Gute zum MoP 174, Walli!!!! :D :D


lol, mir ist das nicht mal aufgefallen!!

www.youtube.com/watch


Ich danke Dir! Posted Image 

#4329
khayjeet

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Das sind die Abgründe des menschlichen Verstands.

Ich sag nur der Fall Robert Enke. Der hat ne schwangere Ehefrau und die Stimmen in seinem Kopf sagen dir TÖTE DICH, TÖTE DICH ENDLICH!. Der hat in richtig verschlungenen Kanälen gedacht wie er sein Umfeld am besten belügt um möglichst ungestört Selbstmord begehen zu können.

Denn eines Abends hält er mit seinem Auto neben einem Bahngleis an und wirft sich davor.
Das Ende.


Meiner Meinung nach muss man schwer gestört sein um Selbstmord tatsächlich durchzuziehen. Als Teenager denkt man mal ne Sekunde dran wenn einen Freund oder Freundin verlassen hat, Eltern gestorben sind oder was weiß ich. Aber nur die gesitig kranken ziehen das tatsächlich durch.

Traurig, wirklich traurig.


Die Amanda Todd Story war auch erst letztes Jahr aktuell. Wegen sowas tötet man sich doch nicht. Also die hat ja nicht nur der Perverse fertig gemacht sondern auch ihr gesamtes Umfeld, samt Mutter.
http://de.wikipedia....iki/Amanda_Todd

Ich sags wie es ist, fasst jemand meine Freundin oder wen meiner Familie an oder bedroht sie in jeglicher Art, werd ich wohl nen M0rd begehen müssen falls die Person es drauf anlegt.

Amanda Todd hat eine Person gefehlt die sie unterstützt, egal was passiert. Selbstmord ist ein No Go. Hoffe gibt irgendwann Medikamente die dauerhaft gegen solche Gedankengänge helfen.

#4330
Guest_Toastbreaker_*

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Es gibt eine Sterbeklinik in der Schweiz (und Niederlande und sonst noch wo alles..) in der Menschen ein angenehmer Tod bereitet wird. Damit man dort "behandelt" wird muss man natürlich viele Kriterien erfüllen. Grob gesagt nehmen sie nur Menschen auf, die körperlich sehr stark eingeschränkt (>95% Behinderung oder so) sind und wirklich viele Tests, Gespräche und Therapien über sich ergehen lassen haben. (Ist mein letzter Stand.) Ist man geisteskrank, wenn man einfach nur noch in seiner körperlichen Hülle vegetiert und das Leben einfach weder sinnvoll noch.. tja lebenswert ist?
Ja.. Selbstmord kann man es dann nicht mehr nennen. Aber ist es nicht mehr der Wille und Drang zu sterben die eigentliche Sache?
Btw ist der Tod dort eine saubere Sache. Zumindest nicht so traumatisierend für Angehörige usw., die einen von den Schienen kratzen müssen.

Echtes Beispiel.. Ich kenne eine Frau, 52 Jahre alt, bipolar. Vor 25 Jahren hat sie bei einem Autounfall Mann und Kind verloren, lag selbst Monate lang im Koma. Wacht auf und ihre Familie ist weg, sie ist auf einmal ganz allein. Seit dem lebt sie keinen Tag ohne daran zu denken, konnte nie wieder ein halbwegs normales Leben führen. So lieb sie auch ist (ich habe wirklich noch nie einen so wirklich lieben Menschen kennen gelernt).. Sie leidet ohne Pause. Ihre depressiven Episoden sind einfach nur krass. Sie hört Stimmen, die ihr sagen, dass sie hätte sterben sollen, dass es besser so gewesen wäre und noch so einiges anderes. Das kann ich nicht nachempfinden. Dazu kann sie kaum laufen und hat obendrein eine schwere Lungenerkrankung mit der sie kaum Atmen kann und daher ständig von einem Krankenhaus ins nächste zieht. Diabetes und andere Erkrankungen (die sie auch hat) sind dagegen echt Pipifax. Sie hält das so lange durch. Das ist einfach nur bewundernswert. Nun wenn sie sich umbringen würde.. das kann ich nicht - wie bei vielen anderen - als Feigheit sehen. Da ist das wirklich gerechtfertigt.

Die Psychiatrie steckt leider noch in Kinderschuhen. Es gibt aber schon Mittel, die einem solche Gedanken nehmen. Allerdings dröhnen die einen so zu, dass man auch sonst kaum mehr was mitbekommt oder eben vollkommen leblos umhergeht. (Dazu kommen noch die ein oder andere Nebenwirkung aber auch das ist nebensächlich.) Ist das ein Zustand in dem man lange verweilen möchte? Zumal man so auch wieder komplett von der Hilfe und Pflege durch andere abhängig ist. Dazu müssen die Pillen täglich gekippt werden. Jemand der wirklich sterben will wehrt sich dagegen. Auch wenn die Medikamente perfekt ausgeklügelt wären und nur das umpolen, was umgepolt werden muss.
Und das blöde ist: sobald man sie absetzt spinnt man genauso wie vorher. (Den genaueren Neurobiologie-Teil spar ich mir. xP)
Bei den "extremeren" Fällen sehe ich ehrlich gesagt keinen Ausweg für sie. Sie auch gegen ihren Willen zu "retten" hilft einfach nichts. Es hält sie am Leben aber wie gesagt ist das kein lebenswertes Leben für sie.

Ich will nicht deiner -mal wieder sehr absoluten- Aussage widersprechen, dass diese Leute schwer gestört sind. Aber "die geistig kranken" klingt in meinen Ohren sehr danach als seien sie nur naiv.
Wohingegen ich Selbstmord nicht für ein "No Go" halte. Nur um das noch einmal klar zu sagen.

*hust* Meine Meinung über Opfer wie Amanda Todd enthalte ich lieber. *hust*

___
Liebe Moderatoren!
Ist das ein Thema, das man hier unterlassen sollte? Nicht, dass noch jemand weint oder andere Schäden davon trägt.
(Völlig ohne Sarkasmus. Das ist mein Ernst.)

#4331
khayjeet

khayjeet
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Nur waren Robert Enke oder Amanda Todd normale Menschen die noch das ganze Leben vor sich hatten.

Mag anders aussehen wenn einen der eigene Körper kaputt macht.

Modifié par khayjeet, 04 mars 2013 - 12:03 .


#4332
Use

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Das ist ein ...hmm... recht komplexes Thema, zu dem eine grundsätzliche Aussage schwierig ist.

Grundsätzlich halte ich Selbstmord grob gesagt für feige und egoistisch. Denn auch im Falle einer psychischen Erkrankung(z.B. Depressionen), die ja nicht von heute auf morgen da ist, sondern sich immer weiter aufbaut, heisst es doch, dass zumindest zu Anfang die Möglichkeit, sich Hilfe zu suchen - oder Hilfe anzunehmen, wenn sie angeboten wird - ausgeschlagen wurde. Auf der anderen Seite muss man das natürlich wieder differenziert und von Fall zu Fall sehen. Robert Enke zb war ja vorher jahrelang in Behandlung. Er war sich also seines "Zustandes" bewusst, aber ich denke, auch das kann einem sicherlich den Rest geben - wenn man sich halt dessen bewusst ist und vor Augen hat "Andere kommen da raus, warum ich nicht?". 

Um da ein anderes Beispiel zu zu geben, eine Lehrerin damals von mir: Die kam wieder an die Schule als ich in der 8. Klasse war, war vorher 3 Jahre mit Reha etc beschäftigt. Sie hat damals einen Autounfall verursacht, bei dem ihr Mann und ihre Tochter gestorben sind. Sie hat nach der Reha einfach weitergemacht, allerdings hat sie durch diese Sache psychisch einen richtigen Schaden gehabt. Hat allen in der Klasse die Namen ihre Klasse zum Zeitpunkt des Autounfalls gegeben, die Noten gegeben, die man wollte (man ist hingegangen und hat ihr gesagt, welche Note man will und bekam sie tatsächlich) und noch viele andere Dinge. Sie hat damals auch die Deutsch- und Lateinkurse bei den Abiturienten gehabt, das Theater kann man sich sicher vorstellen. Die Schule ist dann letztendlich hingegangen und hat ein eigenen Fach für sie erfunden, "Fortgeschrittene Verkehrserziehung", soweit ich weiss, unterrichtet sie das bis heute. Bei einem solchen Fall stellt sich mir persönlich die Frage: In der Situation, wäre es mir lieber, so zu *enden* und einfach alles auszublenden und wäre ich mir der Dinge die passiert sind nicht lieber vollkommen bewusst. Da würde ich auch einen Selbstmord nicht als feige ansehen. 

Ein anderes Beispiel: Mein bester Freund seit dem Kindergarten hat sich umgebracht, als wir 16 waren. Die Gründe waren... vielschichtig und ich durchblicke das bis heute nicht so ganz (und Liebeskummer war nicht dabei). In dem Fall aber wieder halte ich es auf der einen Seite für feige (denn Selbstmord ist in den meisten Fällen eine Flucht vor Problemen) und egoistisch und denke mir auf der einen Seite "Du blödes A****loch, warum hast du nicht mal mit mir geredet, wir hätten das sicher gepackt" und auf der anderen Seite frage ich mich, ob ICH nicht was hätte merken müssen, ob ICH mich nicht hätte mehr um ihn kümmern müssen.

Deswegen: meine grundsätzliche Meinung steht zwar, aber wenn man die Einzelfälle betrachtet wird es schwierig, wenn man die dummen Liebekummer-Nummern aussen vor lässt. Egoistisch ist und bleibt es zwar fast immer, aber ich bezweifel, dass die Leute daran noch einen Gedanken verschwenden oder es können.

#4333
khayjeet

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Wenn wir schon bei ernsten Themen sind:

http://web.de/magazi....html#.A1000311

#4334
Guest_Toastbreaker_*

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khayjeet wrote...

Nur waren Robert Enke oder Amanda Todd normale Menschen die noch das ganze Leben vor sich hatten.

Mag anders aussehen wenn einen der eigene Körper kaputt macht.


Bei einigen Menschen muss auch nicht einmal viel passieren, damit eine Psychose oder psychische Erkrankung ausbricht. ("Vulnärabilität + Stress = Psychose" Je höher die Vulnärabilität, desto weniger Stress ist von Nöten.)
Dazu können diese physische Schäden, Krankheiten und Symptome auslösen. Und viele psychische Erkrankungen lassen einen richtig leiden.
Robert Enke schien "vollkommen" verrückt, mehr als nur etwas depressiv. Wer weiß, wie es dem ging.

Amanda Todd dagegen... ich find das einfach dämlich. Wobei ich nun auch nicht weiß, was die wirklich alles durchgemacht hat. Immerhin wollte sie wirklich sterben, sonst hätte sie sich eher mit Tabletten vollgestopft. 

__

Use, bei dir finde ich nichts zu mäkeln. ;)

Wobei ich nun mit einbeziehe, dass der Selbstwert und ein wenig Paranoia einen feigen Ausweg ein wenig rechtfertigen kann. Ein wenig. :innocent:

#4335
khayjeet

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Toastbreaker wrote...

Amanda Todd dagegen... ich find das einfach dämlich. Wobei ich nun auch nicht weiß, was die wirklich alles durchgemacht hat. 




#4336
Walliser86

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Wenn jemand Selbstmord begehen will, soll er oder sie doch. Ist seine Entscheidung. Die Tragödie ist ja leider danach, wieso er/sie es getan hat. Was geschehen ist, ist geschehen. Selbstmitleid der Hinterbliebenen oder quälende Fragen helfen dem Toten auch nicht mehr, man hätte vorher agieren müssen.
Viel Reden mit Eltern, den besten Freunden und/der Verwandten, wenn man ein roblem hat, hilft immer.

Aber zu behaupten, das diese Handlung feige ist, halte ich für gewagt. Denn wir können nicht die Gedanken lesen und sehen, was alles diese Person negativ erlebt hat. Den einen oder anderen könnte dies negativ beeiflussen und er "will" es allen nochmals zeigen und tut es trotzdem, tja, da hat man dann falsch geholfen. Mit dem Finger auf den Selbstmörder zu zeigen ist einfach. Vielleicht sollte man sich fragen, was hab "ich" falsch gemacht oder nur weggeshaut von seinen Problemen.


Ich möchte hier niemandem auf die Füsse treten. Denn dieses Thema sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.

#4337
Guest_Toastbreaker_*

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khayjeet wrote...




Klingt harmlos. Es ist eben die Sache, dass ich das nicht nachempfinden kann. Weißt wie ich das meine?^^
Angst, Depression, Panikattaken.. die können ganz verschiedene Ausmaße haben. Wie es genau bei ihr war, weiß keiner.

#4338
BlaackStoorm

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naja trotzdem sollte es für leute die den scheiss, das sich leben nennt beenden wollen, auch eine möglichkeit dazu geben.
man kann es ja auf die art machen das man den jenigen 1 jahr beobachtet und wenn sich daran nichts ändern, ihn / sie entscheiden lassen was passieren soll.

ich finde selbstmord ist immer feige, das kann man drehen und wenden wie man will, aber das tut man um problemen zu entkommen. und wer weiß was dannach für probleme kommen...
einigen würde man das natürlich trotzdem gönnen.

aber wenn jemand durch einen unfall und noch schlimmer einen unfall den er selbst verursacht hat, nahezu seine ganze familie verliert, dann sollte der jenige aber nicht sofort zum revolver oder so greifen.
erstmal versuchen dieses problem und die schuld eventuell wegzubekommen. auf das wie komm ich mal nicht zu sprechen.
und man sollte dem jenigen sagen das er es wenigstens einige zeitlang versucht bevor er sein leben beendet.

ist natürlich klar, das jemand trotzdem selbstmord begehen wird, wenn er wirklich will, das kann man nur mit extremen mitteln verhindern. aber so ein leben will man jemanden doch nicht aufzwingen.

also kurz gesagt, ich finde es sollte so eine "klinik" geben, für leute die ihr leben nicht mehr für lebenswert halten.
natürlich nicht wegen liebeskummer! das ist ja wohl der dümmste grund sterben zu wollen ^^

#4339
shepinger

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BlaackStoorm wrote...
(...) also kurz gesagt, ich finde es sollte so eine "klinik" geben, für leute die ihr leben nicht mehr für lebenswert halten. (...)

Das ist ja voll revolutionär! Vielleicht sollte man auch noch eine Einrichtung gründen, die dem Suizid, dem sozialen Abstieg oder vielleicht auch noch Selbstverletzung vorbeugt? Mit einer Person, die die Psyche des Menschen studiert hat und den Betroffenen helfen kann. Ich hoffe nur, dass es sowas nicht schon gibt...

#4340
Nihilismus

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Naja ob Selbstmord feige ist oder nicht finde ich eine ziemlich sekundäre und übertrieben wertende Frage. Und eigentlich halte ich Suizid für ein höchstpersönliches Recht, über das andere vielleicht urteilen mögen, aber nicht bestimmen... mit Ausnahme vielleicht bei unzurechnungsfähigen Personen. Aber ist schon ein sehr schwieriges Thema... ist schon etwas, dass man hier seine Meinung schreiben kann und jetzt (hoffentlich) keine Debatte daraus entsteht. Aber da bin ich guter Dinge.

#4341
khayjeet

khayjeet
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Wie wärs mit ner Selbstmordzelle wie in Futurama, damit sich auch jedes 13 jährige Mädel mit Liebeskummer umbringen kann. -______-

Also ehrlich, die Leute die für sowas sind gehören auch in ne Klinik.

#4342
Guest_Toastbreaker_*

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BlaackStoorm wrote...
(...) also kurz gesagt, ich finde es sollte so eine "klinik" geben, für leute die ihr leben nicht mehr für lebenswert halten. (...)

Liest du dir die Beiträge überhaupt durch? Die gibt es. Nur haben die Kriterien nach denen die sehen ob das denn "gerechtfertig" ist. Nur wie will man das auch richtig beurteilen? Schließlich kann man denen erzählen was man will.

shepinger wrote...
Das ist ja voll revolutionär! Vielleicht sollte man auch noch eine Einrichtung gründen, die dem Suizid, dem sozialen Abstieg oder vielleicht auch noch Selbstverletzung vorbeugt? Mit einer Person, die die Psyche des Menschen studiert hat und den Betroffenen helfen kann. Ich hoffe nur, dass es sowas nicht schon gibt...

Das nennt man psychiatrische Klinik! :wizard:

khayjeet wrote...

Wie wärs mit ner Selbstmordzelle wie in Futurama, damit sich auch jedes 13 jährige Mädel mit Liebeskummer umbringen kann. -______-

Also ehrlich, die Leute die für sowas sind gehören auch in ne Klinik.


"Sie sind nun tot. Bitte entnehmen Sie Ihre Quittung."

So einfach darf das nicht sein..^^ Aber dann wären wir sie los! :o
Der Vorteil eines schönen Todes ist einfach wirklich, dass keiner einen unschönen Anblick zu Gesicht bekommt. Egal wie man sich sonst umbringt - es gibt immer einen der einen findet. Es sei denn man geht ins Ausland, in irgendeinen Dschungel und tötet sich dort.

Modifié par Toastbreaker, 04 mars 2013 - 09:02 .


#4343
BlaackStoorm

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@shepinger
von vorbeugen war keine rede...
ausserdem gibt es psychiatries oder wie sich das schreibt.
da wird sowas doch "behandelt" damit die menschen die suizid gefährdet sind, sowas nicht tun.

eine klinik wo man hingeht um sich dort töten zu lassen, gibt es hier in DE nicht.
ABER und dieses aber ist verdammt wichtig wie ich finde!
es ist besser so eine klinik aufzumachen und suizid leute dort zu töten damit sie auch sauber sterben und ihren körper noch voll und ganz haben.

denn stellt euch mal vor, ihr steht am bahnhof und dort schmeisst sich wer vor einen zug und ihr kriegt einen haufen davon ab und nicht nur ihr selbst, nee nee, gleich 10 - 20 leute!

was ist jetz besser? eine klinik wie oben beschrieben oder ein gewaltiger schock für viele menschen?
vorallem stellt euch mal vor was passiert wenn das in einem großen bahnhof passiert.

WER kann garantieren, das diese menschen die sowas sehen, sich nicht umbringen dannach, weil es einfach zu viel war und sie damit einfach nicht leben können?

ich für meinen teil, will sowas nicht erleben, ich hab schon genug.

#4344
BlaackStoorm

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@toastbreaker
ich hab das schon gelesen.. nur ich meine hier in deutschland und dann auch nicht mit diesen über 95% behinderungen oder ähnliches, sondern selbst der gesündeste mensch, der einfach keine lust mehr auf sein leben hat.
------------------
nur mal eine kleine ergänzung zu oberen post von mir.es ist nicht so das ich nur eine seite vom ganzen sehe...
man könnte das jetz weiterführen in dem man sagt, wenn sich einer vor den zug wirft... KÖNNTE einer aus seiner familie oder vllt freunde, freundin auf die idee kommen es ihm gleich zu tun.
aber mit den kliniken wäre genau das gleiche problem vorhanden.vllt will jemand sich sogar extra dafür töten um zu zeigen "wegen euch ist mein sohn tot! schafft diese kliniken ab!"
man könnte das wirklich endlos weiterführen. das ist schon wie ein waldbrand.wie ein virus, oder wie man es noch bildlich ausdrücken kann.
im grunde ist es besser, alles so zu lassen wie es ist oder?

aber was ist denn mit der tatsache, das der jenige der in so eine klinik möchte vorher mit seiner familie redet und die seinen wunsch akzeptieren und ihn deswegen gehen lassen?wenn man menschen denen man nahe steht, erklärt warum man keinen bock aufs leben hat, könnten die einem eine knallen, es akzeptieren, sich gleich miteinliefern. die möglichkeiten sind doch endlos.aber nur durch probieren wird man schlauer. hinterher sieht man ja ob das ne gute oder ne wirklich beschissene idee war.

im grunde läuft es trotzdem ab wie jetz auch...jemand der sterben will, tut es, egal wer oder was schaden davon bekommt. ich errinnere  mal an den bahnhof.
nur wenn ein mensch sterben will, aber immernoch seine vernunft hat, könnte so eine klinik sinnvoll sein.

aber was red ich davon soviel, sowas gibt es nicht und wird es nie geben. PUNKT!

Modifié par BlaackStoorm, 04 mars 2013 - 09:16 .


#4345
khayjeet

khayjeet
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Toastbreaker wrote...

BlaackStoorm wrote...
(...) also kurz gesagt, ich finde es sollte so eine "klinik" geben, für leute die ihr leben nicht mehr für lebenswert halten. (...)

Liest du dir die Beiträge überhaupt durch? Die gibt es. Nur haben die Kriterien nach denen die sehen ob das denn "gerechtfertig" ist. Nur wie will man das auch richtig beurteilen? Schließlich kann man denen erzählen was man will.


War nur generell angesprochen, und auf keinen speziellen Post hier bezogen. Gibt ja ganze Organisationen die legale Selbstmordhilfe befürworten. Die gehören eingesperrt, entweder in ne Zelle mit Gummiwänden oder eine mit Gitterstäben.


So einem Thema gegenüber hat wohl jeder ne andere Meinung. Zumindest ich empfinde Selbstmord bei körperlich gesunden Menschen für falsch.

Modifié par khayjeet, 04 mars 2013 - 09:14 .


#4346
shepinger

shepinger
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BlaackStoorm wrote...

@shepinger
von vorbeugen war keine rede...
ausserdem gibt es psychiatries oder wie sich das schreibt.
da wird sowas doch "behandelt" damit die menschen die suizid gefährdet sind, sowas nicht tun.


Ich dachte, man kann meinem Post den Sarkasmus entnehmen...

#4347
BlaackStoorm

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@shepinger
achsoo... ja im nachhinein ein bissle... vorallem wenn du es jetz noch erwähnst.


@khay ja und jetz erklär mir mal was es einem menschen bringt das er lebt und pure gesundheit in sich hat. aber er das leben so zu kotzen findet, das er jeden morgen wenn er aufsteht, als erstes denkt "bring dich verdammt noch mal um!"

und das über jahre!
was hat so ein mensch noch auf der welt verloren?
er ist im grunde doch schon tot.

#4348
khayjeet

khayjeet
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BlaackStoorm wrote...

@khay ja und jetz erklär mir mal was es einem menschen bringt das er lebt und pure gesundheit in sich hat. aber er das leben so zu kotzen findet, das er jeden morgen wenn er aufsteht, als erstes denkt "bring dich verdammt noch mal um!"

und das über jahre!
was hat so ein mensch noch auf der welt verloren?
er ist im grunde doch schon tot.


Kommt immer auf die Umstände an. Wer für sich allein lebt, keine Familie, Freunde, Lebenspartner hat, der hat niemanden der ihn zurückhalt. So einer Person kann man nichtmehr helfen, ausser sie wird weggesperrt und 24/7 überwacht.

Wenn man nicht allein ist mag das anders aussehen. Aber ich würde nicht zulassen das sich jemand in meinem Umfeld umbringt, auch wenn ich nichtmehr arbeiten gehen könnte und von Sozialhilfe leben müsste, um die Zeit zum überwachen zu haben.
Da ist die Person vermutlich den Rest des Lebens auf Psychopharmaka angewiesen.

Ist eine Schande das mentale Erkrankungen noch so wenig erforscht sind. So eine Person hat ja keinen Tumor im Gehirn, nur bestimmte Vorgänge laufen verquer ab. Die Lebenszeit verringert das nicht.
Trotzdem kanns das Leben schneller als jeder Tumor beenden.


Aber davon mal abgesehen töten sich viele aus Verzweiflung und Trauer, ohne mental erkrankt zu sein. Solche Leute kann man mit Unterstützung immer davon abhalten.

#4349
BlaackStoorm

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@khay
also der 2 absatz gefällt mir zum teil...
das du deinen job kündigen würdest wegen überwachung und so..
nur der letzte satz ist nicht so super.

wenn die pillen aus einem traurigen, wütenden, depressiven menschen, einen glücklichen, fröhlichen und lebensfrohen menschen macht, sag ich nichts dagegen...
wenn diese drecksteile aber nichts anderes tun als ihn unter drogen zu setzen, dann ist sogar selbstmord der bessere weg.

ich würde keinen menschen den ich mag, so manipulieren.
ich würde dem jenigen einfach nicht im weg stehen, aber dabei helfen aufjedenfall auch nicht.
denn was bleibt denn von dem menschen den du so magst, wenn er unter drogen steht?

ist das noch der mensch für den du deinen job aufgeben würdest?
wenn ein mensch mit seinem leben abgeschlossen hat, musst du nicht nur eine 24/7 überwachung machen, sondern auch den gang ins klo mitgehen.
wirklich keine sekunde alleine lassen. beim schlafen gehen irgendwo mit einer massiven kette anketten...

ist das denn ein leben, das es wert ist gelebt zu werden?
da kannst du den jenigen auch gleich in eine zelle 2x2meter mit futternapf und schale mit wasser einsperren.

#4350
Guest_Toastbreaker_*

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BlaackStoorm wrote...
er jeden morgen wenn er aufsteht, als erstes denkt "bring dich verdammt noch mal um!"

er ist im grunde doch schon tot.


Als "innerlich tot" sein definiere ich eher als eine komplette Antriebslosigkeit und keinerlei Emotionen zu haben.
Den Drang zu haben lässt darauf schließen, dass man einfach nur verzweifelt ist und/oder sich hasst. Wenn du "innerlich tot" bist, bist du dir vollkommen gleichgültig. Ist aber nun eine relative Sache. ;)

khayjeet wrote...
Ist eine Schande das mentale Erkrankungen noch so wenig erforscht sind. So eine Person hat ja keinen Tumor im Gehirn, nur bestimmte Vorgänge laufen verquer ab. Die Lebenszeit verringert das nicht.
Trotzdem kanns das Leben schneller als jeder Tumor beenden.

Aber davon mal abgesehen töten sich viele aus Verzweiflung und Trauer, ohne mental erkrankt zu sein. Solche Leute kann man mit Unterstützung immer davon abhalten.


Eine Depression ist auch eine Erkrankung. :police:

Jetzt fetzt ihr euch mal weiter. :devil: