Modifié par Jack Baur, 29 juin 2012 - 12:56 .
Feedback zur Extended Cut ****SPOILER******
Débuté par
Blackpwn
, juin 26 2012 11:22
#101
Guest_Jack Baur_*
Posté 29 juin 2012 - 12:56
Guest_Jack Baur_*
Es ist an sich schwer ein ME nach ME3 anzusiedeln. BioWare hat sich diese Option durch das ABCD Ende selbst verbaut. Bei zwei Enden, wie im zweiten Teil wäre das sicher noch machbar gewesen. Aber so ist das wohl vom Programmieraufwand wieder zu hoch und es kommt dann wieder nur halbgarer Mist bei raus.
#102
Posté 29 juin 2012 - 01:01
Bioware hat in ME3 Eindrucksvoll bewiesen das ihnen die Entscheidungen der Spieler recht egal sind, sie bauen sich das so hin wie es gern hätten.
#103
Posté 29 juin 2012 - 01:04
jay.s wrote...
Bioware hat in ME3 Eindrucksvoll bewiesen das ihnen die Entscheidungen der Spieler recht egal sind, sie bauen sich das so hin wie es gern hätten.
Ach komm, es macht schon einen grossen Unterschied, ob man Vanilla oder importiert spielt. Allein die ganzen Squadmates bringen Farbe rein, das hätte man wahrlich schlechter machen können.
#104
Posté 29 juin 2012 - 01:06
Ich bin zufrieden.
Der EC macht die Enden logischer und auch individueller als es zu Begin war.
Und selbst wenn das klassische Disney Ende fehlt so ist es doch ein gelungener Abschluss der Trilogie.
Dinge die ich für mich nicht akzeptieren konnte (dass die Leute immer die Differenzierung vergessen. "verkorkstes ende" Für dich aber für Andere nicht.) sind nun klarer und verständlicher, das ist es was der EC bewirken sollte und das hat er getan.
Wenn ich Shep. nun opfere, dann sehe ich warum, dass es für die Zivilisationen war, dass ich nicht vergessen werde etc.
Vorher war es wirklich traurig, Rot/Grün/Blau sonst alles gleich.
Die Portal"zerstörung" die man früher sah ist nun auch plottechnisch besser gelöst.
Meine Leute werden gerettet und nicht gebeamt etc.
Ich für meinen Teil halte ME3 im Zusammenhang mit dem EC für eines der besten Spiele die ich je gespielt habe.
Sollte ein neues ME kommen, dann bitte ohne Shep, ein neuer Held gegen eine neue Gefahr.
Interessant wird wie gesagt, welches Ende ist canonical.
Der EC macht die Enden logischer und auch individueller als es zu Begin war.
Und selbst wenn das klassische Disney Ende fehlt so ist es doch ein gelungener Abschluss der Trilogie.
Dinge die ich für mich nicht akzeptieren konnte (dass die Leute immer die Differenzierung vergessen. "verkorkstes ende" Für dich aber für Andere nicht.) sind nun klarer und verständlicher, das ist es was der EC bewirken sollte und das hat er getan.
Wenn ich Shep. nun opfere, dann sehe ich warum, dass es für die Zivilisationen war, dass ich nicht vergessen werde etc.
Vorher war es wirklich traurig, Rot/Grün/Blau sonst alles gleich.
Die Portal"zerstörung" die man früher sah ist nun auch plottechnisch besser gelöst.
Meine Leute werden gerettet und nicht gebeamt etc.
Ich für meinen Teil halte ME3 im Zusammenhang mit dem EC für eines der besten Spiele die ich je gespielt habe.
Sollte ein neues ME kommen, dann bitte ohne Shep, ein neuer Held gegen eine neue Gefahr.
Interessant wird wie gesagt, welches Ende ist canonical.
#105
Guest_Jack Baur_*
Posté 29 juin 2012 - 01:06
Guest_Jack Baur_*
Ja, nur ob sie Cojones haben das zwei mal durchzuziehen? Noch mal können sie sich so ein Verprellen der Kundschaft sicher nicht leisten. Und nochmal Flickschusterei betreiben um wenigstens die Leute zufriedenzustellen, die nicht so sehr drüber nachdenken, wird glaube ich auch nicht zwei mal funktionieren.jay.s wrote...
Bioware hat in ME3 Eindrucksvoll bewiesen das ihnen die Entscheidungen der Spieler recht egal sind, sie bauen sich das so hin wie es gern hätten.
#106
Posté 29 juin 2012 - 03:13
@ginkohana
Ich denke mal, dass das Zerstören Ende Kannon sein wird. Wenn du ME3 ohne Import Spielst, ist glaube ich, nur das Zerstören Ende freigeschaltet.
Wenn BW wirklich eine neue Trilogie macht, die nach ME3 spielt, und man den Spieltstand aus ME3 importieren kann, möchte ich gerne mal wissen wie sie das Synthese Ende umsetzten wollen, oder wenn niemand grüne Augen haben sollte, es logisch erklären.
Bei den anderen Enden kann ich mir das schon vorstellen.
Was mir gerade noch einfällt, wenn man das Kontrollende wählt, wenn man über 5000 Punkte hat, macht das Video mit dem Stargazer in meinen Augen keinen Sinn.
Denn die Portale müssten eigentlich schon wieder repariert sein, wenn die Reaper mit ihrem Wissen und ihren fähigkeiten helfen; das sieht man ja auch wenn Shepard redet, wie die Reaper ein Portal reparieren.
Ich denke mal, dass das Zerstören Ende Kannon sein wird. Wenn du ME3 ohne Import Spielst, ist glaube ich, nur das Zerstören Ende freigeschaltet.
Wenn BW wirklich eine neue Trilogie macht, die nach ME3 spielt, und man den Spieltstand aus ME3 importieren kann, möchte ich gerne mal wissen wie sie das Synthese Ende umsetzten wollen, oder wenn niemand grüne Augen haben sollte, es logisch erklären.
Bei den anderen Enden kann ich mir das schon vorstellen.
Was mir gerade noch einfällt, wenn man das Kontrollende wählt, wenn man über 5000 Punkte hat, macht das Video mit dem Stargazer in meinen Augen keinen Sinn.
Denn die Portale müssten eigentlich schon wieder repariert sein, wenn die Reaper mit ihrem Wissen und ihren fähigkeiten helfen; das sieht man ja auch wenn Shepard redet, wie die Reaper ein Portal reparieren.
#107
Posté 29 juin 2012 - 06:46
Jack Baur wrote...
Ja, nur ob sie Cojones haben das zwei mal durchzuziehen? Noch mal können sie sich so ein Verprellen der Kundschaft sicher nicht leisten. Und nochmal Flickschusterei betreiben um wenigstens die Leute zufriedenzustellen, die nicht so sehr drüber nachdenken, wird glaube ich auch nicht zwei mal funktionieren.jay.s wrote...
Bioware hat in ME3 Eindrucksvoll bewiesen das ihnen die Entscheidungen der Spieler recht egal sind, sie bauen sich das so hin wie es gern hätten.
Ich glaube nicht das es ein ME 4 geben wird und die dlc sind nun etwas uninteressant weil man ja das Ende kennt
#108
Posté 29 juin 2012 - 07:49
Sooo, ich schildere nun auch mal meine Eindrücke...
Vorweg nochmal: Ich war nicht glücklich mit dem ursprünglichen Ende, aber ich kam zu dem Entschluss, dass die IT passt und fand diese Idee ziemlich genial.
Mein erster Eindruck direkt nach dem Durchspielen war allerdings ein großes Fragezeichen.
Jedoch war ich mehr verwirrt als verärgert. Ich hatte mit dem unerwarteten Auftauchen des Catalyst nie ein Problem. Ich fand die Szene sogar sehr atmosphärisch (und ich liiiiebe die Musik dazu!) und interessant.
Jetzt wo die IT widerlegt ist, habe ich ziemlich gemischte Gefühle.
Ich würde BW aber dafür loben, dass sie es meiner Meinung nach geschafft hatten, dennoch mit nur wenigen Szenen ein besseres, wenn nicht sogar ziemlich gutes Ende zu schaffen.
Ich hätte nie gedacht, dass BW es schafft ohne die IT die Plotholes einigermaßen zu füllen.
Ich hatte mir auch mehr Szenen erhofft. Aber mir war von Anfang an klar, dass in solch einer kurzen Zeit keine Wunder erwartet werden durften. BW hat das gut gelöst. Eine Mischung aus animierten Szenen mit Text (aufwendig) und Standbildern (billig).
Trotz meiner Trauer darüber, dass die IT nicht stimmt, muss ich doch sagen, dass ich mich immer mehr mit der Erklärung für die Reaper und den Zyklus anfreunden kann, jetzt wo das Ganze noch näher erklärt wurde.
Sogar finde ich diese Erklärung nun richtig interessant!
Davor fand ich die Erklärung absolut hirnrissig. Nun kann ich sie nachvollziehen. Danke!
Dennoch bin ich auch darüber enttäuscht, dass der Catalyst nun doch nicht lügt und "gut" ist. Kein Versuch der Reaper Shep hinter's Licht zu führen. Alles was er sagt ist richtig.
Tja, bis darauf, dass das Destroy-Ende nun wirklich keinen Sinn mehr macht...... wenn Shep nicht einfach aufwacht aus der Halluzination, sondern die reale Zerstörung überlebt hat, dann frage ich mich wie ihr alle wie das sein kann.
Aber für diese Ungereimtheit haben wir nun endlich näher erklärt bekommen was die Reaper sind und vor allem was der Catalyst ist. Er ist kein Gott, kein Erschaffer des Universums, sondern einfach eine künstliche Intelligenz, die genau so denkt, wie man es erwartet.
Ich mag den ironischen "Twist" total, dass der Catalyst seine Schöpfer getötet hat, genau weswegen die ihn eigentlich erschaffen hatten^^
Unsicher bin ich mir noch dabei, ob die Lösung des Zyklus allein die Idee des Catalyst war oder ob seine Schöpfer selbst die Idee hatten, nur nicht damit gerechnet haben selbst ausgelöscht zu werden. Denn er sagt nur, dass seine Schöpfer die Reaper gebaut haben, er ihnen eine Aufgabe gegeben hat. Woraus ich schließen würde, dass der Zyklus die Idee des Catalyst war. Für was hatten dann aber die eigentlichen Schöpfer die Reaper gebaut? Wie sollten sie den Konflikt lösen?
Jedenfalls macht es nun für mich durchaus Sinn wieso die Zyklen die Lösung sein sollen. Der Catalyst ist eine künstliche Intelligenz und hat genau wie die Geth eigentlich kein Verständnis von Individualität. Ja, Legion und EDI sind eine Weiterentwicklung in menschliche Gefühlswelten. Aber der Catalyst ist anders. Er denkt noch wie die "alten" Geth: es geht um das Kollektiv.
Für den Catalyst spielt die Auslöschung von Individuen keine Rolle. Denn deren Errungenschaften werden erhalten. Alles Wissen wird gespeichert und dient dazu organisches und synthetisches Leben klüger zu machen.
Im Grunde ist der Zyklus nur eine gesteuerte bessere Form von dem, was in der Realität von allein durch Kriege passiert. Die reale menschliche Geschichte wird von uns genauso aufgezeichnet wie durch das Kollektiv der Reaper. Es gab viele Zivilisationen die untergingen und noch untergehen werden. Tierarten, die aussterben oder sich weiterentwickeln.
Doch mit dem Unterschied, dass der Mensch gerne ganz und gar auslöscht oder Völker einfach so durch Hungernöte etc aussterben.
Der Catalyst hat das quasi durch die Zyklen verhindert. Ihm geht es darum, dass sich jede Rasse soweit entwickeln darf, bis sie sich selbst auslöschen würde. Dann wird sie geerntet und das Gute/ das Wissen dieser Rasse wird konserviert und damit ist sie nicht erloschen.
Das ist eine Denkweise, die uns völlig fremd ist. Was nützt uns Menschen, dass unsere Errungenschaften von Maschinen gespeichert werden, wenn wir dafür alle tot sind?
Das ist von uns im Grunde sehr egoistisch und kurzsichtig gedacht.
Der Catalyst versuchte eine Lösung zu finden, durch die die Vielfalt allen Lebens bewahrt wird und sich weiter entfalten und verbessern kann. Das Kollektiv ist wichtiger als das Individuum.
Die Konsequenz daraus müsste eigentlich sein, dass der Catalyst auf dem Moment des Treffens mit Shepard hingearbeitet hat. Nämlich auf den Moment, wo es möglich wird den Konflikt für immer zu beenden durch Synthese.
Shepard hat es geschafft den Konflikt zwischen den Rassen untereinander und mit den Maschinen solange aufzuheben, damit alle gemeinsam die Chance bekommen dem Teufelskreis für immer zu entkommen.
Der Catalyst hat TIM indoktriniert, um sicherzustellen, dass diese Chance zustande kommt.
Leider wird das am Ende nicht ausgesprochen und von daher kann ich nicht sagen, ob das die eigentliche Botschaft ist^^
Somit bin ich wieder bei meiner persönlichen Interpretation angekommen, mit der ich auch sehr gut leben kann
Was mich jedoch an dem EC stört, ist dass wir nun völlig bei Deus Ex angekommen sind. Jedes Ende ist quasi gut. Sogar das geheime 4.Ende, denn nach dem Abspann wird klar, dass der Zyklus nicht sofort beendet war, es künftige Generationen jedoch durch Liara's Aufzeichnung geschafft haben. Also hat Shepard trotzdem die Galaxie gerettet, nur nicht selbst ;P
Es gibt also kein böses Ende. Es sei denn man nimmt das Destroy-Ende nun als schlechtes Ende, da der Konflikt mit den Maschinen sich wahrscheinlich wiederholen wird. Man könnte aber auch sagen, Shepard hat den Konflikt dennoch gelöst durch den Frieden mit den Geth.
Jedenfalls gibt es kein fieses Ende.
Das Kontroll-Ende finde ich jetzt gar nicht mehr schlecht. Shepard wird nun ganz offiziell der Hirte des Universums. Schöne Symbolik!
Shepard wird zu Gott und kann das Geschehen nun lenken. Da man davon ausgehen kann, dass dieser Gott alles Gute der Menschheit repräsentiert, sollte es nicht zum Missbrauch der Macht kommen. Denn Shepard ist kein Mensch mehr, der nach so etwas trachtet.
Es könnte höchstens sein, dass der Verlust der Menschlichkeit etwas erschaffen hat, was wie der Catalyst kein Verständnis für das Schicksal des Einzelnen hat.
Der Shepard-Gott wird genauso vor der Frage stehen wie es möglich sein soll, Frieden zu erhalten.
Das Synthese-Ende ist plötzlich das einzig logische Ende. Leider leider wirklich Space Magic.
Ich muss aber fairerweise sagen, dass es schwierig ist, die Synthese plausibel zu erklären. Und das ganze Ende macht jetzt nur dadurch Sinn. Man kann die Synthese also nicht weglassen und durch was weniger abgefahrenes ersetzen.
Denn sonst kann der Konflikt nicht beendet werden. Und um diese Lösung geht es nun jetzt in Mass Effect.
Ich hätte mir wie gesagt gewünscht, es gäbe auch ein richtig böses Ende.
Aber die Enden sind alle Happy Ends. Nicht für Shepard als Individuum, aber eben für das Kollektiv
Fazit:
Zumindest mir erscheint das Ende nun gar nicht mehr dumm. Manche Sachen, wie die Abholung der Romanze durch Joker sind notdürftig erklärt worden. Es gibt noch kleinere Ungereimtheiten. Aber nun ist das Ende ne runde Sache finde ich.
Bin zufrieden und nun sogar froh, dass der EC kam. Auch wenn ich mit der IT auch hätte glücklich werden können *g*
Vorweg nochmal: Ich war nicht glücklich mit dem ursprünglichen Ende, aber ich kam zu dem Entschluss, dass die IT passt und fand diese Idee ziemlich genial.
Mein erster Eindruck direkt nach dem Durchspielen war allerdings ein großes Fragezeichen.
Jedoch war ich mehr verwirrt als verärgert. Ich hatte mit dem unerwarteten Auftauchen des Catalyst nie ein Problem. Ich fand die Szene sogar sehr atmosphärisch (und ich liiiiebe die Musik dazu!) und interessant.
Jetzt wo die IT widerlegt ist, habe ich ziemlich gemischte Gefühle.
Ich würde BW aber dafür loben, dass sie es meiner Meinung nach geschafft hatten, dennoch mit nur wenigen Szenen ein besseres, wenn nicht sogar ziemlich gutes Ende zu schaffen.
Ich hätte nie gedacht, dass BW es schafft ohne die IT die Plotholes einigermaßen zu füllen.
Ich hatte mir auch mehr Szenen erhofft. Aber mir war von Anfang an klar, dass in solch einer kurzen Zeit keine Wunder erwartet werden durften. BW hat das gut gelöst. Eine Mischung aus animierten Szenen mit Text (aufwendig) und Standbildern (billig).
Trotz meiner Trauer darüber, dass die IT nicht stimmt, muss ich doch sagen, dass ich mich immer mehr mit der Erklärung für die Reaper und den Zyklus anfreunden kann, jetzt wo das Ganze noch näher erklärt wurde.
Sogar finde ich diese Erklärung nun richtig interessant!
Davor fand ich die Erklärung absolut hirnrissig. Nun kann ich sie nachvollziehen. Danke!
Dennoch bin ich auch darüber enttäuscht, dass der Catalyst nun doch nicht lügt und "gut" ist. Kein Versuch der Reaper Shep hinter's Licht zu führen. Alles was er sagt ist richtig.
Tja, bis darauf, dass das Destroy-Ende nun wirklich keinen Sinn mehr macht...... wenn Shep nicht einfach aufwacht aus der Halluzination, sondern die reale Zerstörung überlebt hat, dann frage ich mich wie ihr alle wie das sein kann.
Aber für diese Ungereimtheit haben wir nun endlich näher erklärt bekommen was die Reaper sind und vor allem was der Catalyst ist. Er ist kein Gott, kein Erschaffer des Universums, sondern einfach eine künstliche Intelligenz, die genau so denkt, wie man es erwartet.
Ich mag den ironischen "Twist" total, dass der Catalyst seine Schöpfer getötet hat, genau weswegen die ihn eigentlich erschaffen hatten^^
Unsicher bin ich mir noch dabei, ob die Lösung des Zyklus allein die Idee des Catalyst war oder ob seine Schöpfer selbst die Idee hatten, nur nicht damit gerechnet haben selbst ausgelöscht zu werden. Denn er sagt nur, dass seine Schöpfer die Reaper gebaut haben, er ihnen eine Aufgabe gegeben hat. Woraus ich schließen würde, dass der Zyklus die Idee des Catalyst war. Für was hatten dann aber die eigentlichen Schöpfer die Reaper gebaut? Wie sollten sie den Konflikt lösen?
Jedenfalls macht es nun für mich durchaus Sinn wieso die Zyklen die Lösung sein sollen. Der Catalyst ist eine künstliche Intelligenz und hat genau wie die Geth eigentlich kein Verständnis von Individualität. Ja, Legion und EDI sind eine Weiterentwicklung in menschliche Gefühlswelten. Aber der Catalyst ist anders. Er denkt noch wie die "alten" Geth: es geht um das Kollektiv.
Für den Catalyst spielt die Auslöschung von Individuen keine Rolle. Denn deren Errungenschaften werden erhalten. Alles Wissen wird gespeichert und dient dazu organisches und synthetisches Leben klüger zu machen.
Im Grunde ist der Zyklus nur eine gesteuerte bessere Form von dem, was in der Realität von allein durch Kriege passiert. Die reale menschliche Geschichte wird von uns genauso aufgezeichnet wie durch das Kollektiv der Reaper. Es gab viele Zivilisationen die untergingen und noch untergehen werden. Tierarten, die aussterben oder sich weiterentwickeln.
Doch mit dem Unterschied, dass der Mensch gerne ganz und gar auslöscht oder Völker einfach so durch Hungernöte etc aussterben.
Der Catalyst hat das quasi durch die Zyklen verhindert. Ihm geht es darum, dass sich jede Rasse soweit entwickeln darf, bis sie sich selbst auslöschen würde. Dann wird sie geerntet und das Gute/ das Wissen dieser Rasse wird konserviert und damit ist sie nicht erloschen.
Das ist eine Denkweise, die uns völlig fremd ist. Was nützt uns Menschen, dass unsere Errungenschaften von Maschinen gespeichert werden, wenn wir dafür alle tot sind?
Das ist von uns im Grunde sehr egoistisch und kurzsichtig gedacht.
Der Catalyst versuchte eine Lösung zu finden, durch die die Vielfalt allen Lebens bewahrt wird und sich weiter entfalten und verbessern kann. Das Kollektiv ist wichtiger als das Individuum.
Die Konsequenz daraus müsste eigentlich sein, dass der Catalyst auf dem Moment des Treffens mit Shepard hingearbeitet hat. Nämlich auf den Moment, wo es möglich wird den Konflikt für immer zu beenden durch Synthese.
Shepard hat es geschafft den Konflikt zwischen den Rassen untereinander und mit den Maschinen solange aufzuheben, damit alle gemeinsam die Chance bekommen dem Teufelskreis für immer zu entkommen.
Der Catalyst hat TIM indoktriniert, um sicherzustellen, dass diese Chance zustande kommt.
Leider wird das am Ende nicht ausgesprochen und von daher kann ich nicht sagen, ob das die eigentliche Botschaft ist^^
Somit bin ich wieder bei meiner persönlichen Interpretation angekommen, mit der ich auch sehr gut leben kann
Was mich jedoch an dem EC stört, ist dass wir nun völlig bei Deus Ex angekommen sind. Jedes Ende ist quasi gut. Sogar das geheime 4.Ende, denn nach dem Abspann wird klar, dass der Zyklus nicht sofort beendet war, es künftige Generationen jedoch durch Liara's Aufzeichnung geschafft haben. Also hat Shepard trotzdem die Galaxie gerettet, nur nicht selbst ;P
Es gibt also kein böses Ende. Es sei denn man nimmt das Destroy-Ende nun als schlechtes Ende, da der Konflikt mit den Maschinen sich wahrscheinlich wiederholen wird. Man könnte aber auch sagen, Shepard hat den Konflikt dennoch gelöst durch den Frieden mit den Geth.
Jedenfalls gibt es kein fieses Ende.
Das Kontroll-Ende finde ich jetzt gar nicht mehr schlecht. Shepard wird nun ganz offiziell der Hirte des Universums. Schöne Symbolik!
Shepard wird zu Gott und kann das Geschehen nun lenken. Da man davon ausgehen kann, dass dieser Gott alles Gute der Menschheit repräsentiert, sollte es nicht zum Missbrauch der Macht kommen. Denn Shepard ist kein Mensch mehr, der nach so etwas trachtet.
Es könnte höchstens sein, dass der Verlust der Menschlichkeit etwas erschaffen hat, was wie der Catalyst kein Verständnis für das Schicksal des Einzelnen hat.
Der Shepard-Gott wird genauso vor der Frage stehen wie es möglich sein soll, Frieden zu erhalten.
Das Synthese-Ende ist plötzlich das einzig logische Ende. Leider leider wirklich Space Magic.
Ich muss aber fairerweise sagen, dass es schwierig ist, die Synthese plausibel zu erklären. Und das ganze Ende macht jetzt nur dadurch Sinn. Man kann die Synthese also nicht weglassen und durch was weniger abgefahrenes ersetzen.
Denn sonst kann der Konflikt nicht beendet werden. Und um diese Lösung geht es nun jetzt in Mass Effect.
Ich hätte mir wie gesagt gewünscht, es gäbe auch ein richtig böses Ende.
Aber die Enden sind alle Happy Ends. Nicht für Shepard als Individuum, aber eben für das Kollektiv
Fazit:
Zumindest mir erscheint das Ende nun gar nicht mehr dumm. Manche Sachen, wie die Abholung der Romanze durch Joker sind notdürftig erklärt worden. Es gibt noch kleinere Ungereimtheiten. Aber nun ist das Ende ne runde Sache finde ich.
Bin zufrieden und nun sogar froh, dass der EC kam. Auch wenn ich mit der IT auch hätte glücklich werden können *g*
#109
Posté 29 juin 2012 - 08:07
@Kappa Neko
Ich glaube nicht das die KI gut oder böse ist und das war sie sicher auch nie sie ist einfach nur Logisch zumindest für ihre programmierung. Sie hat einfach nur die Lösung durchgeführt die sie sich errechnet hat und nun da shep (die alte harte Sau XD ) ihr gezeigt hat das die lösung nun hinfällig ist muss sie erneut rechnen und eine neue lösung suchen den das ist ihre programmierung. Von daher finde ich es nicht so schlimm eher sogar interessant (auch wenn ich ein richtiges Happy End lieber hätte) das einzige was ich vorher schlimm fand das man an manchen stellen so sachen gehört oder gelesen hat wie gottwesen und damit bin ich mal gar nich klar gekommen
.
Ich glaube nicht das die KI gut oder böse ist und das war sie sicher auch nie sie ist einfach nur Logisch zumindest für ihre programmierung. Sie hat einfach nur die Lösung durchgeführt die sie sich errechnet hat und nun da shep (die alte harte Sau XD ) ihr gezeigt hat das die lösung nun hinfällig ist muss sie erneut rechnen und eine neue lösung suchen den das ist ihre programmierung. Von daher finde ich es nicht so schlimm eher sogar interessant (auch wenn ich ein richtiges Happy End lieber hätte) das einzige was ich vorher schlimm fand das man an manchen stellen so sachen gehört oder gelesen hat wie gottwesen und damit bin ich mal gar nich klar gekommen
#110
Posté 29 juin 2012 - 10:01
@ Kappa: Zerstörung oder Kontrolle, Synthese braucht kein Mensch, auch weil es die beiden anderen Optionen überflüssig macht.
#111
Posté 29 juin 2012 - 10:38
@Anzi
Deswegen habe ich das Wort gut auch in Anführungsstrichen geschrieben
Der Catalyst hat nicht böswillig gehandelt, das meine ich. Sondern nach einer Lösung gesucht, so wie es ihm aufgetragen wurde. Damit hat er gemacht, was er sollte. Er hat also richtig, sprich gut gehandelt.
Die Beweggründe für die Lösung sind jedoch sehr komplex und entsprechen durchaus einem gewissen moralischen Kodex, der wahrscheinlich programmiert sein wird.
Er hätte auch zu dem Schluss kommen können, dass der Konflikt nur zu lösen ist, indem alles organische Leben ausgelöscht wird. Das wäre die einfachste Lösung.
Aber er versucht beide Seiten zu erhalten. Wieso? Er ist kein neutraler Supercomputer.
Und er würde auch nicht davon sprechen beide Seiten zu verbessern, wenn es nicht auf irgendetwas hinauslaufen soll.
Von daher ist für mich Synthese das Ziel. Aber es ist eben nicht die einzige Möglichkeit den Zyklus zu beenden. Und der Catalyst weißt Shepard darauf hin. Ein Mensch würde vielleicht nur die Lösung präsentieren, die er für richtig hält. Die KI jedoch hat drei Möglichkeiten berechnet, die sich durch Shepard ergeben und präsentiert sie nun.
Synthese ist aber die einzige Möglichkeit, die den Zyklus UND den Konflikt beendet.
Ob das eine wünschenswerte Existenz ist ist eine andere Frage. Das interessiert den Catalyst nicht.
Deswegen habe ich das Wort gut auch in Anführungsstrichen geschrieben
Der Catalyst hat nicht böswillig gehandelt, das meine ich. Sondern nach einer Lösung gesucht, so wie es ihm aufgetragen wurde. Damit hat er gemacht, was er sollte. Er hat also richtig, sprich gut gehandelt.
Die Beweggründe für die Lösung sind jedoch sehr komplex und entsprechen durchaus einem gewissen moralischen Kodex, der wahrscheinlich programmiert sein wird.
Er hätte auch zu dem Schluss kommen können, dass der Konflikt nur zu lösen ist, indem alles organische Leben ausgelöscht wird. Das wäre die einfachste Lösung.
Aber er versucht beide Seiten zu erhalten. Wieso? Er ist kein neutraler Supercomputer.
Und er würde auch nicht davon sprechen beide Seiten zu verbessern, wenn es nicht auf irgendetwas hinauslaufen soll.
Von daher ist für mich Synthese das Ziel. Aber es ist eben nicht die einzige Möglichkeit den Zyklus zu beenden. Und der Catalyst weißt Shepard darauf hin. Ein Mensch würde vielleicht nur die Lösung präsentieren, die er für richtig hält. Die KI jedoch hat drei Möglichkeiten berechnet, die sich durch Shepard ergeben und präsentiert sie nun.
Synthese ist aber die einzige Möglichkeit, die den Zyklus UND den Konflikt beendet.
Ob das eine wünschenswerte Existenz ist ist eine andere Frage. Das interessiert den Catalyst nicht.
#112
Posté 29 juin 2012 - 11:14
Schön das ihr alle zufrieden seid aber möchte niemand von euch wissen was aus Shepard nach dem Antemzug des Roten Endes wird ? Also ich schon ^^
#113
Posté 29 juin 2012 - 11:38
@Svodos
Doch natürlich, da gehen schon einige Gedanken durch den Kopf
Persönlich würde ich ja eine Fortsetzung mit Shepard bevorzugen ^^
Am Ende wird ja vom ''Stargazer'' gesagt, dass er noch eine weitere Geschichte von Shepard erzählt und wenn sich das auf die DLC's beziehen würde, müsste es ja nur eins geben bzw, wenn alle erschienen sind müsste die Szene bzw der Satz ja rausgenommen werden, da er dann nicht mehr ganz passt.
Zumindest finde ich, dass das rote Ende das Beste ist.
Meiner Meinung nach ist zwar Synthese die Lösung des Konfliktes und des Zyklus
aber kann man das wirklich der ganzen Galaxie aufzwingen? Sollte man nicht meinen,
dass die Völker ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen sollten?
Gibt es wirklich keine Alternative im Sinne des ''Konfliktes'' und muss es wirklich immer so enden?
Ich zitiere mal einen bestimmten Allianzadmiral: ''Es gibt immer Alternativen!''
(Gerücht - möglicher *SPOILER*)
Das Blaue Ende selbst wäre auch eine gute Lösung, da gibt es nur nach den
neusten Gerüchten über das vllt kommende DLC ''Leviathan'' ein kleines Problem.
Man kontrolliert die Reaper, nur soll ja der Reaper um den es dort geht sich von der Kontrolle
gelöst haben und selbstständich agieren, was heißt, dass es möglich ist, dass die Reaper nicht mehr auf Shepard hören könnten und es von vorne beginnt, oder schlimmer, es zur totalen Auslöschung kommt.
Außerdem gefällt mir gar nicht was Shepard sagt im Sinne von (oder Shepards Erinnerungen oder Reaperversion - was auch immer) ''die Macht des Feindes für sich nutzen'' oder so ähnlich.
Das klingt nicht nach ihm.
Doch natürlich, da gehen schon einige Gedanken durch den Kopf
Persönlich würde ich ja eine Fortsetzung mit Shepard bevorzugen ^^
Am Ende wird ja vom ''Stargazer'' gesagt, dass er noch eine weitere Geschichte von Shepard erzählt und wenn sich das auf die DLC's beziehen würde, müsste es ja nur eins geben bzw, wenn alle erschienen sind müsste die Szene bzw der Satz ja rausgenommen werden, da er dann nicht mehr ganz passt.
Zumindest finde ich, dass das rote Ende das Beste ist.
Meiner Meinung nach ist zwar Synthese die Lösung des Konfliktes und des Zyklus
aber kann man das wirklich der ganzen Galaxie aufzwingen? Sollte man nicht meinen,
dass die Völker ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen sollten?
Gibt es wirklich keine Alternative im Sinne des ''Konfliktes'' und muss es wirklich immer so enden?
Ich zitiere mal einen bestimmten Allianzadmiral: ''Es gibt immer Alternativen!''
(Gerücht - möglicher *SPOILER*)
Das Blaue Ende selbst wäre auch eine gute Lösung, da gibt es nur nach den
neusten Gerüchten über das vllt kommende DLC ''Leviathan'' ein kleines Problem.
Man kontrolliert die Reaper, nur soll ja der Reaper um den es dort geht sich von der Kontrolle
gelöst haben und selbstständich agieren, was heißt, dass es möglich ist, dass die Reaper nicht mehr auf Shepard hören könnten und es von vorne beginnt, oder schlimmer, es zur totalen Auslöschung kommt.
Außerdem gefällt mir gar nicht was Shepard sagt im Sinne von (oder Shepards Erinnerungen oder Reaperversion - was auch immer) ''die Macht des Feindes für sich nutzen'' oder so ähnlich.
Das klingt nicht nach ihm.
#114
Posté 30 juin 2012 - 12:26
Ich glaube beim blauen Ende geht es nicht mehr darum was Cerberus sich von Kontrolle erhofft hat oder aber was der Catalyst mit seiner Kontrolle (Zyklus alle 50.000 Jahre) erreichen wollte. Er sagt ja das seine Methode nicht mehr funktioniert und somit der Zyklus wohl auch nicht der richtige Weg sei. Es liegt an Shep einen neuen Weg zu finden und das sagt er/sie ja dann auch. Es geht nicht mehr um Zerstörung, sondern um Erhaltung und Bewahrung und das nicht nur für die organischen Lebewesen. Mir gefällt daran nur nicht der "Gottstatus", halte das blaue Ende persönlich allerdings für den besten Weg.
#115
Posté 30 juin 2012 - 12:37
@Elnix
Der Meinung mit dem ''Gottstatus'' bin ich auch!
Das gefällt mir ganz und gar nicht.
Aber im Endeffekt sind die Reaper am Ende alle gleich: Sie folgen den Eigenschaften
von Shepard (wenn man das so sagen kann) und handeln im Endeffekt nicht selbst und
daher ist es auch eine gewisse Kontrolle oder etwa nicht?
Ich will nur sagen, dass der Umstand, dass die Reaper noch leben relativ riskant und
unvorhersehbar scheint. Das ist jedenfalls meine Meinung dazu
Gruß!
Der Meinung mit dem ''Gottstatus'' bin ich auch!
Das gefällt mir ganz und gar nicht.
Aber im Endeffekt sind die Reaper am Ende alle gleich: Sie folgen den Eigenschaften
von Shepard (wenn man das so sagen kann) und handeln im Endeffekt nicht selbst und
daher ist es auch eine gewisse Kontrolle oder etwa nicht?
Ich will nur sagen, dass der Umstand, dass die Reaper noch leben relativ riskant und
unvorhersehbar scheint. Das ist jedenfalls meine Meinung dazu
Gruß!
#116
Posté 30 juin 2012 - 05:57
In meinen Augen ist das rote Ende die beste Lösung. Und zwar weil ich es nicht aktzeptieren kann, das irgendein Volk in grauer Vorzeit beschließt das sich die Völker der Galaxie nur bis zu einem bestimmten Punkt entwickeln dürfen. Jedes Volk sollte das recht haben seinen eigenen Weg zu gehen, und wenn das zur seiner Auslöschung führt, dann ist das eben so.
Synthese ist einfach nur Space Magic und deswegen, für mich, inakzeptabel.
Ich werde später noch schreiben, warum ich das Kontrollende für gefährlich halte, und warum Shep vieleicht irgendwann dazu gezwungen sein wird, selbst einen Galaxisweiten Genozid durchzuführen.
Synthese ist einfach nur Space Magic und deswegen, für mich, inakzeptabel.
Ich werde später noch schreiben, warum ich das Kontrollende für gefährlich halte, und warum Shep vieleicht irgendwann dazu gezwungen sein wird, selbst einen Galaxisweiten Genozid durchzuführen.
#117
Posté 30 juin 2012 - 08:14
@Talvalero
Ich würde das auch so sehen wäre da aber nicht der Genozid an den geht. Es lässt sich natürlich darüber streiten ob Maschinenwesen eine Lebensform darstellen aber da die Geth sowas wie eine Art von Individualismus entwickelt haben und sich selbst als am Leben bezeichnen würde ich sagen das sie eine Lebensform sind und man durch deren komplette Auslöschung Genozid begeht.
Ich würde das auch so sehen wäre da aber nicht der Genozid an den geht. Es lässt sich natürlich darüber streiten ob Maschinenwesen eine Lebensform darstellen aber da die Geth sowas wie eine Art von Individualismus entwickelt haben und sich selbst als am Leben bezeichnen würde ich sagen das sie eine Lebensform sind und man durch deren komplette Auslöschung Genozid begeht.
#118
Posté 30 juin 2012 - 08:27
Der ganze Satz lautet ja: "There is power in control. There is wisdom in harnessing the strengths of your enemy."Player30006 wrote...
Außerdem gefällt mir gar nicht was Shepard sagt im Sinne von (oder Shepards Erinnerungen oder Reaperversion - was auch immer) ''die Macht des Feindes für sich nutzen'' oder so ähnlich.
Das klingt nicht nach ihm.
Damit ist nur gemeint, dass Shepard diese Macht dafür nutzen wird die Galaxie zu beschützen. Das wird ja noch weiter ausgeführt. Da Shepard kein TIM ist, wird diese Macht nicht missbraucht werden. Denn Gott-Shepard behält die Erinnerungen an das große Opfer, das nötig war.
Allerdings ist das Control-Ende für mich das zweit-schlechteste, da niemand, auch nicht Shepard, dauerhaft Frieden bewahren kann. Das ist einfach nicht die Natur von organischem Leben. Es wäre völlig naiv zu glauben, dass durch diese Erfahrung nun alle Völker beste Freunde sind. Man kann nur diejenigen beschützen, die beschützt werden wollen. Da aber jeder andere Interessen hat, werden die Völker sich wieder in die Haare kriegen.
Und man kann ohne Gewalt leider keinen Frieden erhalten. Irgend jemandem werden auch die guten Reaper ein Dorn im Auge sein. Irgend jemand will deren Macht selbst haben.
Und Gott-Shepard kann dann auch nur durch Unterdrückung verhindern, dass wieder Kriege ausbrechen. Shep kontrolliert ja nur eine Armee von Maschinen und nicht die Gedanken der Völker.
Gäbe es Frieden, wenn nur ein Staat 10.000 Atomwaffen hätte? Ganz sicher nicht.
Das Kontroll-Ende ist sehr unbefriedigend.
Das Destroy-Ende ist für mich deshalb das schlechteste, da der Konflikt nicht beendet ist und man damit das organische Leben über das künstliche stellt. Ich finde dieses Ende sehr kurzsichtig und egoistisch.
Mit dem Synthese-Ende zwingt man zwar auch allen auf, etwas neues zu werden, aber das Destroy-Ende zwingt alle ebenso sehr wahrscheinlich wieder Auslöschungskriege zu führen. Alle sind gefangen in dem Teufelskreis des Konflikts und wenn nicht wieder eine Rasse eine "Lösung" findet, wird es irgendwann kein organisches Leben mehr geben.
Wie der Catalyst sagt, es ist das Bestreben von organischem Leben unsterblich zu werden. Das Sythese-Ende erfüllt einen Wunsch, der in der Realität nie erfüllt werden kann und der auch im ME Universum nun erstmals und vielleicht einmalig erfüllt werden kann.
Ich schätze, euch gefällt das Sythese-Ende nicht, da es unheimlich ist? Weil nicht erklärt wird was genau dann passiert.
Ich würde es ehrlich gesagt bevorzugen, wenn alles Leben bis zu einem gewissen Grad gleich gemacht wird, wenn dadurch Frieden herrschen kann. Was nützt uns Menschen unsere egoistische, destruktive Individualität, wenn dadurch nur Leid entsteht?
Ich verstehe das grüne Ende auch nicht als kollektive "Zombisierung". Dadurch wird organisches Leben nicht gefühllos. Es gibt eher eine Angleichung. Die Maschinen werden menschlicher und die Menschen (+ Aliens) legen ihr destruktive Ader ab. Joker und EDI haben ja schließlich weiterhin Gefühle für einander. Nur stellen Maschinen und Menschen keine Bedrohung füreinander mehr da, durch gegenseitiges Verständnis und Verschmelzung.
Das grüne Ende hat für mich etwas buddhistisch-religiöses. Und dafür müsste ich es eigentlich hassen *lach*
Es geht um dem Ausstieg aus dem Teufelskreis des Leids. Nur eben nicht durch ein Nirvana, sondern durch eine neue Lebensform.
#119
Posté 30 juin 2012 - 08:35
Ok mein Fazit.
Immer noch Müll, halt nur frisch angetrichener Müll.
Es werden ein paar Fragen beantwortet, aber gleich neue aufgeworfen.
Allerdings mochte ich das vierte Ende, der Rest war immer noch ziemlich naja.
Immer noch Müll, halt nur frisch angetrichener Müll.
Es werden ein paar Fragen beantwortet, aber gleich neue aufgeworfen.
Allerdings mochte ich das vierte Ende, der Rest war immer noch ziemlich naja.
#120
Posté 30 juin 2012 - 08:53
Hab mir jetzt auch die miesen DLC: Extended Cut - Enden angesehen. Die haben es nur noch schlimmer gemacht. Die werfen nur noch mehr Fragen auf...
Ihr arbeitet Monate an einem 2 GB DLC und dann versucht ihr frech einem den selben Mist mit mehr SpecialFX´s und paar bunten Bildern wieder zu verkaufen?! Die neuste geniale Idee von den sogenannten Künstlern von Bioware: Die Normandy fliegt direkt vor die Nase des Vorboten und rettet das verletzte Team...Shepard bleibt alleine zurück. Lustig...der Vorbote schießt auf ALLES was sich bewegt, aber übersieht das größte Ziel... die Normandy...das Schiff hat die fetteste Kanone der ganzen Flotte, die aus Reapertech entwickelt wurde und mit der sie das Kollektorenschiff einfach so zerlegt hat....ABER gibt im ganzen Gefecht nicht einen Schuß ab. Mal nebenbei ist es ja so logisch, dass nur 2 Leute gerettet werden und der Rest wird liegen gelassen...BRAVO BIOWARE! Also wo nehmt ihr nur eure Ideen her???Paul McCartney hatte die Idee für "Yesterday" morgens AUF der Toilette... ihr sucht wohl eher IN der Toilette danach.
Definitiv werde ich weder Geld noch Zeit an Bioware-Produkte verschwenden. PUNKT! Wenn ihr pleite seid, dann könnt ihr ja rumheulen die Schuld auf die Raubkopierer schieben.Aber selbst die haben ihren Stolz und zocken lieber Games die sich lohnen.
Ihr arbeitet Monate an einem 2 GB DLC und dann versucht ihr frech einem den selben Mist mit mehr SpecialFX´s und paar bunten Bildern wieder zu verkaufen?! Die neuste geniale Idee von den sogenannten Künstlern von Bioware: Die Normandy fliegt direkt vor die Nase des Vorboten und rettet das verletzte Team...Shepard bleibt alleine zurück. Lustig...der Vorbote schießt auf ALLES was sich bewegt, aber übersieht das größte Ziel... die Normandy...das Schiff hat die fetteste Kanone der ganzen Flotte, die aus Reapertech entwickelt wurde und mit der sie das Kollektorenschiff einfach so zerlegt hat....ABER gibt im ganzen Gefecht nicht einen Schuß ab. Mal nebenbei ist es ja so logisch, dass nur 2 Leute gerettet werden und der Rest wird liegen gelassen...BRAVO BIOWARE! Also wo nehmt ihr nur eure Ideen her???Paul McCartney hatte die Idee für "Yesterday" morgens AUF der Toilette... ihr sucht wohl eher IN der Toilette danach.
Definitiv werde ich weder Geld noch Zeit an Bioware-Produkte verschwenden. PUNKT! Wenn ihr pleite seid, dann könnt ihr ja rumheulen die Schuld auf die Raubkopierer schieben.Aber selbst die haben ihren Stolz und zocken lieber Games die sich lohnen.
#121
Posté 30 juin 2012 - 09:01
@Svodos
Da is dann wohl Kopfkino gefragt so wie beim Kontroll ende (mein Favorite) da geb ich mich auch nich zu frieden das alles vorbei is den schließlich bin ich ja noch da mit bewustsein und so und naja so wie ich immer gespielt hab geb ich da nich auf bevor ich meine Liebschaft (dieses Mal Liara) kontaktiert hab (und bei Liara hab ich ja richtig gut zeit 900 Jahre knapp XD )
Da is dann wohl Kopfkino gefragt so wie beim Kontroll ende (mein Favorite) da geb ich mich auch nich zu frieden das alles vorbei is den schließlich bin ich ja noch da mit bewustsein und so und naja so wie ich immer gespielt hab geb ich da nich auf bevor ich meine Liebschaft (dieses Mal Liara) kontaktiert hab (und bei Liara hab ich ja richtig gut zeit 900 Jahre knapp XD )
#122
Posté 30 juin 2012 - 09:04
@BLACKSKUA
Der rest ist schon abgeholt worden (ich glaub sogar im Hintergund wenn gesehn zu haben aber das kann ich grad nicht zu 100% sagen) und das mit dem Vorboten naja man könnte es so erklären das er grad andere probleme hat den wenn man auf ein ziehl fixiert ist z.b. (shepard) übersieht man so einiges.
Is natürlich nur ein vorschlag das ganze so zu sehn
Der rest ist schon abgeholt worden (ich glaub sogar im Hintergund wenn gesehn zu haben aber das kann ich grad nicht zu 100% sagen) und das mit dem Vorboten naja man könnte es so erklären das er grad andere probleme hat den wenn man auf ein ziehl fixiert ist z.b. (shepard) übersieht man so einiges.
Is natürlich nur ein vorschlag das ganze so zu sehn
#123
Posté 30 juin 2012 - 09:21
@jay.s
Das sehe ich nicht so. Die Geth und EDI sind, und bleiben für mich, Maschinen. Sie haben keine DNS, können sich nicht verlieben wie organische, haben kein Blut, können nicht Träumen und haben keine Emotionen und können sich nicht so fortpflanzen wie Organische.
Egal ob sich die Maschinen selbst als „Leben“ bezeichnen oder wie viel Individualismus sie entwickeln, es sind und bleiben, für mich, Maschinen. Sie sind nur ein Mittel zum Zweck, ein Werkzeug, und damit entbehrlich.
Deswegen habe ich in ME2 Legion an Cerberus verkauft, und in ME3 habe ich mich für die Quarianer entschieden und am Ende das Rote Ende gewählt.
So, nun aber zum Kontroll Ende.
Auch wenn Shep jetzt die Kontrolle über die Reaper hat, wird es nichts daran ändern, dass die Völker wieder Krieg gegeneinander führen werden, oder Synthetische erschaffen, wie die Geth, die dann zum Problem werden könnten. Selbst wenn Shep mit seinem Reapern immer dazwischen geht, muss er, wenn er Pech hat, Verluste hinnehmen müssen. Das heißt im Endeffekt jeder Reaper den er verliert muss er irgendwann ersetzten. Aus ME2 wissen wir das für den Bau eines Reapers der Sovereign Klasse, Unmengen an genetischem Material benötigt wird. Wo soll Shep so viel genetisches Material hernehmen? Freiwillig wird sich wohl niemand opfern. Also bleibt ihm wohl keine andere Wahl als sich das genetische Material zunehmen, was dann aber wieder auf einen galaxisweiten Genozid hinauslaufen wird.
Deswegen ist für mich das Kontroll Ende auch nicht das Gelbe vom Ei.
Beim Vernichten Ende besteht diese Gefahr nicht, da kann und wird, jedes Volk sein Schicksal selbst die Hand nehmen können.
Das sehe ich nicht so. Die Geth und EDI sind, und bleiben für mich, Maschinen. Sie haben keine DNS, können sich nicht verlieben wie organische, haben kein Blut, können nicht Träumen und haben keine Emotionen und können sich nicht so fortpflanzen wie Organische.
Egal ob sich die Maschinen selbst als „Leben“ bezeichnen oder wie viel Individualismus sie entwickeln, es sind und bleiben, für mich, Maschinen. Sie sind nur ein Mittel zum Zweck, ein Werkzeug, und damit entbehrlich.
Deswegen habe ich in ME2 Legion an Cerberus verkauft, und in ME3 habe ich mich für die Quarianer entschieden und am Ende das Rote Ende gewählt.
So, nun aber zum Kontroll Ende.
Auch wenn Shep jetzt die Kontrolle über die Reaper hat, wird es nichts daran ändern, dass die Völker wieder Krieg gegeneinander führen werden, oder Synthetische erschaffen, wie die Geth, die dann zum Problem werden könnten. Selbst wenn Shep mit seinem Reapern immer dazwischen geht, muss er, wenn er Pech hat, Verluste hinnehmen müssen. Das heißt im Endeffekt jeder Reaper den er verliert muss er irgendwann ersetzten. Aus ME2 wissen wir das für den Bau eines Reapers der Sovereign Klasse, Unmengen an genetischem Material benötigt wird. Wo soll Shep so viel genetisches Material hernehmen? Freiwillig wird sich wohl niemand opfern. Also bleibt ihm wohl keine andere Wahl als sich das genetische Material zunehmen, was dann aber wieder auf einen galaxisweiten Genozid hinauslaufen wird.
Deswegen ist für mich das Kontroll Ende auch nicht das Gelbe vom Ei.
Beim Vernichten Ende besteht diese Gefahr nicht, da kann und wird, jedes Volk sein Schicksal selbst die Hand nehmen können.
#124
Posté 30 juin 2012 - 09:22
@BLACKSKUA
Ich habe hier im Forum gelesen, dass einige es unlogisch finden, dass der Vorbote nicht auf die Normandy schießt wenn, die beiden Crewmitglieder ausgeflogen werden. In meinen ugen ist es nicht unlogisch.
Der Vorbote will verhindern das jemand den Strahl erreicht, da die Normandy aufgrund ihrer größe garnicht durch den Strahl passt, ist es unmöglich das man mit ihr die Citadel erreicht. Zu dem Zeitpunkt, wo die beiden Crewmitglieder abgeholt werden, fahren ja noch Mako-Panzer den Strahl entgegen und laufen noch Soldaten auf den Strahl zu.
Ich habe hier im Forum gelesen, dass einige es unlogisch finden, dass der Vorbote nicht auf die Normandy schießt wenn, die beiden Crewmitglieder ausgeflogen werden. In meinen ugen ist es nicht unlogisch.
Der Vorbote will verhindern das jemand den Strahl erreicht, da die Normandy aufgrund ihrer größe garnicht durch den Strahl passt, ist es unmöglich das man mit ihr die Citadel erreicht. Zu dem Zeitpunkt, wo die beiden Crewmitglieder abgeholt werden, fahren ja noch Mako-Panzer den Strahl entgegen und laufen noch Soldaten auf den Strahl zu.
#125
Posté 30 juin 2012 - 09:49
ich habe mich für das rote ende entschieden. nun sieht man die szene vor der memorial wall und später die szene bei der shepard aufatmet. ist shepard nun tot oder nicht?!?!





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