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Und seit ihr happy mit dem neuen Extended Cut Ende?


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505 réponses à ce sujet

#226
Dunc4nMcLeod

Dunc4nMcLeod
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Blizzorrd wrote...

Und dieses gemaule über das Ende ist sowas von nervig, es ist unfassbar wie wenig die Leute sich gedanken über sowas machen. Wie in fast jeder Serie oder Kinofilm will der Buchautor eine Message rüberbringen und vor allem
die Leute zum nachdenken anregen. Warum gibt es Kriege? was ist mit KI? :alien:ist sie berechenbar? Werden wir
wirklich davon überflügelt? Wollen sie uns dann wie in Terminator auslöschen?


da stimme ich dir sowas von zu.leider ist nachdenken fur die meisten zuviel verlangt.das ende ist grandios man muss nur die augen aufmachen.aber die meisten suchen nur irgendwelche unlogik die wollen das ende gar nicht mehr akzeptieren,egal mit welchen argumenten man kommt.nervt,aber das rumheulen wird wohl nicht aufhoren.

Blizzorrd wrote...

Leider im Fall Geth geht eigentlich das Plot nicht auf, es ist eine Tücke drin, es wird eindeutig erklärt das die Geth nur
in
den Krieg gezogen sind als die Quarianer die Geth auslöschen wollten,
und jedem Individuum sei Selbstschutz erlaubt. Daher zieht die
Begründung nicht das die Synthetischen Individuen ihre Schöpfer
vernichten wollen damit
sie diese Überflügeln können, und das man den Konflikt lösen konnte wird nicht berücksichtigt, die Frage ist aber
hätte man ihn lösen können wenn keine Reaper vor der Tür gestanden hätten? Es hat ja vorher in der Galaxis keinen
Interessiert, daher sollte man nicht voreilig sein.


ein weit verbreiteter denkfehler.das beispiel quarianer geth ist eines der besten uberhaupt.oder haben die geth sich nicht gegen ihre schopfer erhoben und sie von ihrem heimatplaneten vertrieben?das sie das aus selbstschutz getan haben spielt dabei keine rolle.

Modifié par Dunc4nMcLeod, 01 juillet 2012 - 11:40 .


#227
Leovigild

Leovigild
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Kein Denkfehler. Wenn ein englischer Lord seinen Butler umbringen will, und dieser ihn in Notwehr tötet, ist das kein Beleg, dass sich alle Butler gegen ihre Dienstherrn erheben.

Und nach Logikfehlern suchen? Wer muss die denn suchen, die springen einen doch förmlich an!

Modifié par Leovigild, 01 juillet 2012 - 01:54 .


#228
Batholo

Batholo
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Es ist kein Gemaule sondern sich eben diese gedanken machen ,sich gedanken machen heißt nicht die beabsichtigte Messeg eines Autors auch nicht zu hinterfragen eine Messeg als solche zu nehmen ohne zu hinterfrage sagt aus sich eben keine gedanken zu machen sondern ne aussage als ne tatsache anzunehmen ohne zu hinterfragen.

#229
Kappa Neko

Kappa Neko
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Ich hab's zwar schon mal angesprochen, aber irgendwie reagiert niemand auf meine Interpretationen und Fragen. Schade, da ich ja gerne Teil der Diskussion wäre.
Habe bisher noch nichts in der Richtung gelesen und würde wirklich gerne eure Meinung dazu hören.

Ich möchte auch wenn's euch vielleicht nervt noch mal zusammen fassen, wie ich die Trilogie durch das Ende nun verstanden habe.
Diese Interpretation hat für mich die IT ersetzt. Und ich bin damit zufrieden.
Mir kamen diese Gedanken als ich über das 4.Ende nachgedacht habe.

Ich finde die ganze Szene mit dem Catalyst sehr religiös angehaucht. Die ganze Symbolik mit dem Zyklus erinnert mich an den buddhistischen Teufelskreis der Wiedergeburt und des Leidens. Ganz grob (ich kenne mich null mit Religionen aus).
Shepard bekommt die Chance den Teufelskreis des Leidens für immer durch Synthese zu beenden. Der Catalyst wurde so programmiert diese Lösung als gut anzusehen.
Ich finde er reagiert ähnlich verärgert wie eine Gottheit, der das Verhalten seiner Schöpfung missfällt, wenn man auf ihn schießt. Shepard lehnt das Paradies (=Synthese) ab.
Er zwingt die Galaxie dazu den Zyklus und den Konflikt auf ewig zu wiederholen.

So gesehen ist die Trilogie, der Zyklus selbst, im Grunde eine gigantische Prüfung.
Der Catalyst hat es sicher nicht so geplant als er den Zyklus erfand, aber darauf ist es hinaus gelaufen. Denn Shepard wird am Ende zum Erlöser, nicht nur auf die Reaper bezogen, sondern vor allem auf dem ewigen Konflikt Menschen gegen Maschine.
Der Konflikt steht symbolisch für das menschliche Leid.

Der Zyklus musste dafür fast unmöglich zu durchbrechen sein. Nur durch Zusammenarbeit aller für ein gemeinsames Ziel, wofür erstmal alle "kleineren" Konflikte (kurzzeitig) bereinigt werden musste, haben sich die Kämpfer des aktuellen Zyklus das Paradies verdient.
Deshalb hat der Catalyst Shepard nicht beschützt und es ihm leichter gemacht die neue Lösung zu erreichen.
Nein, Shep musste beweisen, dass er etwas besonderes ist, dass diese Generation es wert ist gerettet zu werden.
Es musste ein Held hervorgebracht werden, dessen Essenz alles Leben in der Galaxie verändern kann.
Ja, das ist totale kitschig religiöse Space Magic. Und obwohl ich religiöse Symbolik eigentlich nicht mag und die Erklärung wie Synthese überhaupt funktionieren soll, echt dämlich ist, kann ich damit fast genauso gut leben wie mit der IT.

Deswegen steht für mich jetzt fest, dass Synthese die einzige logische Konsequenz des Ganzen ist.

#230
Leovigild

Leovigild
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Ok Kappa, den Post hatte ich wohl übersehen: Ich geb dir REcht, ich musste auch an buddhismus und zyklische Religionen denken, und klar wenn man diesen Ansatz verfolgt (und das ist allemal legitim) hast du Recht.

Bloß ist für mich die Frage, ob ein einzelner Mensch wirklich alle anderen Lebewesen zur Glückseligkeit verdammen darf. Und noch wichtiger: Existiert noch das Individuum, und dessen Gedanken, oder hat man einfach eine Billion neue Leben geschaffen, und die Alten vernichtet? Wie Commander Shepard es ausdrückte: "Was weiß ich... vielleicht bin ich nur eine VI, die sich für Commander Shepard hält".

#231
Bansaiben

Bansaiben
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Kappa Neko wrote...

Ich hab's zwar schon mal angesprochen, aber irgendwie reagiert niemand auf meine Interpretationen und Fragen. Schade, da ich ja gerne Teil der Diskussion wäre.
Habe bisher noch nichts in der Richtung gelesen und würde wirklich gerne eure Meinung dazu hören.

Ich möchte auch wenn's euch vielleicht nervt noch mal zusammen fassen, wie ich die Trilogie durch das Ende nun verstanden habe.
Diese Interpretation hat für mich die IT ersetzt. Und ich bin damit zufrieden.
Mir kamen diese Gedanken als ich über das 4.Ende nachgedacht habe.

Ich finde die ganze Szene mit dem Catalyst sehr religiös angehaucht. Die ganze Symbolik mit dem Zyklus erinnert mich an den buddhistischen Teufelskreis der Wiedergeburt und des Leidens. Ganz grob (ich kenne mich null mit Religionen aus).
Shepard bekommt die Chance den Teufelskreis des Leidens für immer durch Synthese zu beenden. Der Catalyst wurde so programmiert diese Lösung als gut anzusehen.
Ich finde er reagiert ähnlich verärgert wie eine Gottheit, der das Verhalten seiner Schöpfung missfällt, wenn man auf ihn schießt. Shepard lehnt das Paradies (=Synthese) ab.
Er zwingt die Galaxie dazu den Zyklus und den Konflikt auf ewig zu wiederholen.

So gesehen ist die Trilogie, der Zyklus selbst, im Grunde eine gigantische Prüfung.
Der Catalyst hat es sicher nicht so geplant als er den Zyklus erfand, aber darauf ist es hinaus gelaufen. Denn Shepard wird am Ende zum Erlöser, nicht nur auf die Reaper bezogen, sondern vor allem auf dem ewigen Konflikt Menschen gegen Maschine.
Der Konflikt steht symbolisch für das menschliche Leid.

Der Zyklus musste dafür fast unmöglich zu durchbrechen sein. Nur durch Zusammenarbeit aller für ein gemeinsames Ziel, wofür erstmal alle "kleineren" Konflikte (kurzzeitig) bereinigt werden musste, haben sich die Kämpfer des aktuellen Zyklus das Paradies verdient.
Deshalb hat der Catalyst Shepard nicht beschützt und es ihm leichter gemacht die neue Lösung zu erreichen.
Nein, Shep musste beweisen, dass er etwas besonderes ist, dass diese Generation es wert ist gerettet zu werden.
Es musste ein Held hervorgebracht werden, dessen Essenz alles Leben in der Galaxie verändern kann.
Ja, das ist totale kitschig religiöse Space Magic. Und obwohl ich religiöse Symbolik eigentlich nicht mag und die Erklärung wie Synthese überhaupt funktionieren soll, echt dämlich ist, kann ich damit fast genauso gut leben wie mit der IT.

Deswegen steht für mich jetzt fest, dass Synthese die einzige logische Konsequenz des Ganzen ist.


Mal wieder ein sehr interessanter Weg die Existenz des Synthese Ende zu rechtfertigen.
Allerdings hat Nichts davon mit der buddhistischen Vorstellung des ewigen Kreislaufs des Lebens zu tun.
Ja es stimmt, dass es das Ziel jedes Buddhisten ist aus diesem Kreislauf zu entkommen und ins Nirvana/Paradies zu gelangen, doch ist das kein gemeinschaftliches Erlebnis. Es geht nicht darum "gemeinsam" einen Aufwand zubetreiben um ein Ziel (Nirvana) zu erreichen, sondern um die ganz persönliche Überwindung aller Leiden UND Versuchungen des Lebens um einen Zustand tiefster Zufriedenheit zu erreichen. Die Erleuchtung. Wer erleuchtet stirbt gelangt ins Nirvana. Allerdings ist das Nirvana kein Ort sondern vielmehr ein Zustand.
Deiner Kausalkette nun folgend, löscht Synthese einfach alle Formen der Versuchungen und Leiden (wie auch immer das funktionieren soll). Das bedeutet jedoch nicht, dass nun jedes Lebewesen "erleuchtet" ist. Es bedeutet ebenso wenig, dass nun das Nirvana erschaffen wurde. 
Jedes bewusstseinsfähige Wesen wird weiterhin nach jeglicher Form von Versuchung, und damit auch Leid, suchen, weil der Zustand der Erleuchtung nur im Wechselspiel mit eben diesen zu erreichen ist und nicht durch ihre Auslöschung von außerhalb.

Falls es dich interessiert: Im "Die Folgen von Synthese"-Thread habe ich auf den letzten Seiten erklärt welches Ende alleine wirklich logisch ist...
Logisch, nicht das Beste. :unsure:

#232
Kappa Neko

Kappa Neko
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Ich weiß, dass das buddhistische Nirvana etwas anderes ist. Ich meinte ja auch nur grob auf den Zyklus bezogen und der Erlösung aus dem Zustand des Leidens.
Natürlich kann das Leben in der Synthese nicht frei sein von jeglichen Qualen und Konflikten. Doch egal an welche Religion vage angelehnt, bin ich überzeugt, dass derartige Symbolik auf jeden Fall beabsichtigt war. Allein der Name Shepard ist ja biblisch!

Und was heißt hier das Synthese-Ende "rechtfertigen" ? Es ist da weil BW es so wollte. Man kann höchstens rechtfertigen das Ende zu wählen ;)

Ich versuche nur rein vom Storytelling zu verstehen, was die Botschaft ist und welches Ende dazu passt. Wer eine Story schreibt, der hat auch ein optimales Ende dazu vorgesehen.
Ich bin lediglich der Meinung, dass Synthese für meine Interpretation die logische Konsequenz ist.

Bansaiben, sprichst du davon, dass Refusal die einzige logische Wahl ist?
Ich glaube wir sprechen hier von zwei verschiedenen Dingen^^
Dir geht es um Shepards Logik, richtig? Mir geht es darum, was die von den Schreibern verwendete Symbolik ist bzw sein könnte und was damit ausgedrückt werden soll. Das kann durchaus im Konflikt zu dem stehen, was Shepard oder sonstwer rein vernunftmäßig wählen würde ;)
Mir geht es darum die Enden alle zu kennen und zu bewerten wie sie in das Bild passen, das BW uns da gezeichnet hat.
Mir geht es wie gesagt um die Botschaft und die damit verbundene Dramatik.
Synthese macht Shepard noch dazu zu einem göttlichen Erlöser. Epischer geht es gar nicht! Das blaue Ende ist da aber nah dran.
Shepard's überlegener Geist wird auf alle Lebensformen übertragen.
Und man könnte diesen Kitsch-Wahnsinn (und ja, das ist es! bestreite ich gar nicht) noch weiter spinnen und nun sagen, dass deshalb friedliche Koexistenz herrscht. Weil nun alle Shepard-isiert sind ;P
Sicher, Synthese ist der größte Blödsinn überhaupt, aber nur als Story-Konstrukt finde ich dieses Ende als befriedigend und auch als Tod von Shepard sehr schön.

Dass vielen Synthese nicht gefällt, weil das so unrealistisch ist, wie es nur geht, kann ich gut verstehen! Ich verstehe auch nicht wie das Leben danach aussehen soll.
Aber einfach als eine von BW festgelegte Tatsache, dass dann friedliche Koexistenz herrscht (= der Catalyst die Wahrheit sagt), finde ich das Ende gut. Kein Zyklus, kein Konflikt. Perfekt.

Ich stimme zu, dass es für Shepard eigentlich nur in Frage kommt, dem Catalyst nicht zu vertrauen. Das ist nur wie gesagt aus dramaturgischem Gesichtspunkt eine ganz blöde Wahl und macht den ganzen Aufbau völlig zunichte. Es bleibt zwar dennoch Shepard zu verdanken, dass künftige Generationen die Reaper besiegen konnten, aber wen macht solch ein Ende glücklich? das ist Shepard-unwürdig.

#233
Bansaiben

Bansaiben
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Shepard unwürdig ist jedes Ende außer Refusal.
Weißt du, ich kann es wirklich nicht ausstehen, wenn jemand behauptet er wüsste ganz genau über Dinge Bescheid und dann von anderen verlangt diese Sichtweise zu übernehmen.
Leider sehe ich mich gezwungen diese Einstellung momentan zu übernehmen, da mir die Problematik der Enden zu offensichtlich vorkommt und trotzdem von vielen derzeit ignoriert wird...

Wenn man die Enden betrachtet und sich fragt wie man nun zu ihnen stehen soll, dann hat man 2 Möglichkeiten.
1. Du fokussierst lediglich was dir nach deiner finalen Entscheidung an Bildern und "Informationen" präsentiert wird und wählst dein bestes Ende nach deinem Geschmack, aber unabhängig davon wie du dich in ME1 und ME2 verhalten hast und welche Themen in den beiden Teilen eine Rolle spielten.
2. Du lässt all deine schweren Entscheidungen und deren Konsequenzen von ME1, über ME2 bis hin zum Ende von ME3 Revue passieren und destilierst daraus die Essenz dessen wer Shepard war und wofür er stand, um eine Entscheidung zu treffen, die Shepard, Mass Effect und dir selber gerecht wird.

Wie ich es schon einmal geschrieben habe... Die 3 Enden, sind die Manifestation der Egos ihrer Erdenker. Es ging ihnen nicht darum mit den Enden der gesamten Trilogie gerecht zu werden und sie damit auszuleuchten. Es ging ihnen darum sich selber ein Denkmal zu setzen, entgegen jeglicher Logik und erzählerischer Stimmigkeit.
Insofern sehe ich die Cutscenes nach den Enden auch nicht mehr als Teil von ME an, sondern als Wahnvorstellung.
Mir braucht jetzt Niemand zu sagen, wie ungeheuerlich es von mir ist, anzunehmen dass ich besser bewerten kann was zum ME-Universum passt als Bioware selber. Dessen bin ich mir sehr wohl bewusst.
Doch es ändert nichts an meinem Standpunkt.

Refusal würdigt Shepard.
In ME1 verweigert Shepard die Zusammenarbeit mit Saren, obwohl dieser davon überzeugt war, dass Synthese Trillionen von Leben retten würde. Shepard tat es, weil er der Galaxie ihr Recht auf Selbstbestimmung zu sprach, jenseits der Philosophie der Reaper.
In ME2 verweigert Shepard die Rettung der Kollektorenbasis, obwohl der Unbekannte davon überzeugt war, dass Cerberus' Kontrolle über diese Basis kriegsentscheidende Informationen enthüllen könnte, die ebenfalls Trillionen von Leben retten, und zusätzlich die menschliche Dominanz sichern würde. Shepard tat es, weil er der Galaxie ihr Recht auf Selbstbestimmung zu sprach, jenseits der Philosophie von Cerberus.
In ME3........


Refusal ist Shepard...ist diesem ganzen Zyklus würdig.
"Victory through sacrifice."
Das ganze ME Universum wurde ausgelöscht, aber es hat trotzdem gewonnen.
"We will die on our terms."
Sie gewinnen ohne die Spielfiguren auf einem gewaltigen Reaper-Spielfeld zu sein.
"Without their sacrifices, we too would be threatened."
Ihre Opfer wurden nicht vergessen....

Modifié par Bansaiben, 01 juillet 2012 - 09:43 .


#234
Blizzorrd

Blizzorrd
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Du machst dir das ziemlich einfach sich nur verweigern ist kein Lösungsansatz, man bekommt die Chance die Reaper zu zerstören, worauf man in allen Teilen draufhingearbeitet hat.
Daher steht ausser Frage was ich für eine Entscheidung treffe!

#235
Bansaiben

Bansaiben
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Stimmt, "verweigern" ist kein Lösungsansatz. Es ist die Lösung.
Im Gegensatz zu der unlogischen Annahme, man könne dem Holokid vertrauen.
Und wenn du nur einen Bruchteil von dem verstanden hättest was ich als letztes geschrieben habe, dann wüsstest du auch, dass ich es mir nicht besonders einfach mache. Du dagegen sehr.

#236
Kratos Sohn

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Jetzt finde ich das Ende auch viel besser, vor allem das die Portale nur beschädigt wurden und die Erklärungen des Starchild jetzt schlüssiger sind. Mein Mass Effect Universum kann weiterleben und ich bin happy damit. Natürlich hätte man sich auch ein anderes Ende wünschen können. Aber mit diesen Enden bin ich jetzt zufrieden :-). Danke Bioware das Ihr das Ende nochmal überarbeitet habt. Warum hätte es nicht gleich so sein können :-).

#237
Guest_Jack Baur_*

Guest_Jack Baur_*
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Refusal ist keine Lösung! Man verliert alles und schiebt das Problem auf den nächsten Zyklus und vllt. unzählige weitere.

#238
Bansaiben

Bansaiben
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.....liest überhaupt jemand meine Kommentare über die ersten 3 Zeilen hinaus?

#239
Blizzorrd

Blizzorrd
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Sehe ich genauso stur auf seine ich lasse mich nicht beeinflussen Art kommt man nicht
weiter, das einfache weiterschieben des Problems auf den nächsten Zyklus ist schwachsinn.
Wenn man doch selbst die Chance hat.

Shepard sagt auch selbst das er lieber selbst die Möglichkeit zur Lösung des Problems mit
dem organischen und Synthetischen Leben haben will, und nicht von einer Übermacht zu einer
Lösung gezwungen werden will.

Zerstörung löst das Problem mit den Reapern aber noch lange nicht mit den Künstlichen Intelligenzen das ist
mir auch bewusst daher sollte sich jeder selbst Gedanken darüber machen wieviel Intelligenz gebe ich einer
Maschine???:innocent:

Modifié par Blizzorrd, 01 juillet 2012 - 10:13 .


#240
Bansaiben

Bansaiben
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.... anscheinend nicht.

#241
Yukiko

Yukiko
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"Und seit ihr happy mit dem neuen Extended Cut Ende?"

Nein  

#242
Yukiko

Yukiko
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das Forum ist langsam  meine Posts erscheinen erst nach 5 min -.-

Modifié par Yukiko, 01 juillet 2012 - 10:36 .


#243
Player30006

Player30006
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@Bansaiben
Du kannst ja nicht jeden deine Meinung aufzwingen :/
So kommt es mir jedenfalls vor, dass du dies vor hast sonst
würdest du nicht solche Aussagen tätigen oder ich verstehe das falsch und
bitte um Aufklärung wieso du denn nicht damit einverstanden bist, dass die
Leute andere Meinungen über die Enden haben? (nicht böse gemeint das ist
nur mein momentaner Eindruck)

Jeder hat eine andere Meinung und Ansichtsweise.
Jeder interpretiert die Dinge etwas anders.
Deswegen sind Menschen nun mal verschieden, durch ihre eigenen
Meinungen und Gedanken ;)
Würden wir alle einer Meinung sein, dann wäre die Welt ja voller Frieden
aber dem ist leider nicht so.

#244
Bansaiben

Bansaiben
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Es wäre lediglich meine Meinung, wenn jemand vernünftig auf meinen Standpunkt eingehen würde und mir zeigt wo meiner Logik Fehler anhaften, oder wo man meine Ansicht relativieren könnte.
Es tut aber Niemand. Stattdessen bekomme ich Antworten à la "Refusal ist einfach unbefriedigend!", oder " Man verliert alles für nichts!". Punkte auf die ich eindeutig eingehe.

Naja, was auch immer... ich gehe ins Bett.

Modifié par Bansaiben, 01 juillet 2012 - 10:48 .


#245
Blizzorrd

Blizzorrd
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Er versucht uns zu indoktrinieren :=)
Der Reaper KI glauben oder nicht glauben??? Anhand dem was passiert bekommt
man doch seine Bestätigung das die KI keinen Unsinn labbert.

Mal abgesehen davon das es immernoch möglich ist das Shepard vor dem Strahl liegt und
sich alles in seiner Traumwelt abspielt und das der wahre Held Anderson ist :=)))))))))
Und Shep im Koma liegt muhaaaa

#246
Thulnuz

Thulnuz
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...
Refusal würdigt Shepard.
In ME1 verweigert Shepard die Zusammenarbeit mit Saren, obwohl dieser davon überzeugt war, dass Synthese Trillionen von Leben retten würde. Shepard tat es, weil er der Galaxie ihr Recht auf Selbstbestimmung zu sprach, jenseits der Philosophie der Reaper.
In ME2 verweigert Shepard die Rettung der Kollektorenbasis, obwohl der Unbekannte davon überzeugt war, dass Cerberus' Kontrolle über diese Basis kriegsentscheidende Informationen enthüllen könnte, die ebenfalls Trillionen von Leben retten, und zusätzlich die menschliche Dominanz sichern würde. Shepard tat es, weil er der Galaxie ihr Recht auf Selbstbestimmung zu sprach, jenseits der Philosophie von Cerberus.
In ME3........


Alles was du schreibst ist richtig, aber ich denke da fehlt ein überaus wichtiger  Aspekt.

In ME 2 hat Shepard die Wahl ob er er die Reapertech in der Kollektorenbasis zerstören oder  kontrollieren will. Das spricht (neben Refusal) auch für das blaue oder rote Ende, findest du nicht?

#247
halja27

halja27
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Bansaiben wrote...

Es wäre lediglich meine Meinung, wenn jemand vernünftig auf meinen Standpunkt eingehen würde und mir zeigt wo meiner Logik Fehler anhaften, oder wo man meine Ansicht relativieren könnte.
Es tut aber Niemand. Stattdessen bekomme ich Antworten à la "Refusal ist einfach unbefriedigend!", oder " Man verliert alles für nichts!". Punkte auf die ich eindeutig eingehe.

Naja, was auch immer... ich gehe ins Bett.

du hast vollkommen recht mit deiner ansicht über das neue ende...dass es shepard und seine ansichten am besten wiederspiegelt..aber ich persönlich sehe einfach nur zu gern,wie diese bestien in flammen aufgehen ,deswegen wähle ich meistens das destroy ende(dass perfekte ende wäre eine mischung aus destroy und refusal :-)

#248
RanmaMacavity

RanmaMacavity
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Mich persönlich stimmt das neue Mass Effect 3 Ende runherum glücklich, genau so hätte die Triologie ursprünglich zu Ende gehen müssen!

Es ist schön dass das Starchild sich ein wenig mehr zu allen Dingen äußert und die Dinge auf den Punkt bringt, auch ist es schön, dass man sich den gebotenen Optionen verweigern kann.

Für mich war v.a. wichtig, dass die Portale reparabel sind und das es einen schönen Ausklang gibt, auch das schwarzweiß-Gespräch vor dem Mond nach dem Abspann war anders und tausendmal besser.

Ich war ein sehr großer Kritiker des vorherigen Endes und ein Starchild-Fan werde ich sicherlich nie. Aber das Ende so wie es jetzt ist, finde ich SPITZE!

Danke Bioware.

#249
Kappa Neko

Kappa Neko
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Bansaiben, dann hast DU auch nicht verstanden, was ICH geschrieben habe.
Ich habe dir doch sogar Recht gegeben, dass Refusal aus Shepards Sicht die plausibelste Reaktion ist! Einfach weil es nur normal ist einer KI, die die Reaper auf dich gehetzt hat, nicht einfach so zu vertrauen.
Ich wiederhole um was es mir geht: dass Refusal völlig anti-klimatisch ist. Man arbeitet drei Spiele darauf hin den Zyklus zu beenden und zwar durch Shepard und niemand sonst, und dann gibt man sich damit zufrieden, dass Shepard versagt hat? Das ist vom Storytelling völlig daneben!
Und die meisten Leute möchten eben ein bombastisches und sehr heldenhaftes Ende für Shepard haben. Und das hat BW geliefert.
Zwar auf eine sehr holprige Art und das kann man sehr wohl kritisieren, aber es IST episch.
Das meine ich mit Shepard-unwürdig. Dass er nicht selbst die Reaper besiegt.

Bansaiben wrote...
Refusal würdigt Shepard.
In ME1 verweigert Shepard die Zusammenarbeit mit Saren, obwohl dieser davon überzeugt war, dass Synthese Trillionen von Leben retten würde. Shepard tat es, weil er der Galaxie ihr Recht auf Selbstbestimmung zu sprach, jenseits der Philosophie der Reaper.

Man könnte auch sagen, das ist die große Ironie der ganzen Geschichte! Saren wusste bereits lange vor Shepard, dass Synthese die einzige Option ist. Nämlich, weil der Catalyst diese bessere Lösung schon länger im Kopf hatte. Spätestens in diesem Zyklus muss er bereits vor dem Zusammentreffen mit Shepard am Ende gewusst haben, dass Synthese den Zyklus beenden kann.
Ich finde, man kann durchaus argumentieren, dass die Idee des Catalyst überhaupt nicht völlig aus dem Zusammenhang gerissen ist. Sondern, dass wie wir hier ja sehen (die Szene/Interpretation meinst du, oder?), dass es die ganze Zeit schon um Synthese geht. Der Clou am Catalyst, dass man erst am Ende, wenn man die Möglichkeit hat die Reaper zu zerstören, begreift, dass sie eigentlich das richtige wollten, finde ich super. Das ist irgendwie tragisch. Und ich mag sowas.

Ich hatte die ganze Sache mit Saren gar nicht mehr so genau im Kopf. Danke, Bansaiben, jetzt macht es noch mehr Sinn für mich. Und ich spreche hier nur von mir und räume ein, dass meine Interpretation vielleicht der letzte Mist ist. Sind alles nur spontane Gedanken von mir :)

Der Catalyst und somit die Reaper suchen nach einem Weg Synthese zu erlangen, während sie gleichzeitig ihren Zyklus durchziehen, um eben zu verhindern, dass Synthetics alles organische Leben auslöschen. Sie speichern das Wissen der vernichteten Rassen für genau diesen Zeitpunkt.
Aber wie das eben bei so mystischen Heldenfiguren wie Shepard ist, kann nicht einfach die Essenz von irgendjemand die Synthese auslösen. Da wären wir wieder bei der Besonderheit von Shepard, der zum Erlöser wird.

In ME2 verweigert Shepard die Rettung der Kollektorenbasis, obwohl der Unbekannte davon überzeugt war, dass Cerberus' Kontrolle über diese Basis kriegsentscheidende Informationen enthüllen könnte, die ebenfalls Trillionen von Leben retten, und zusätzlich die menschliche Dominanz sichern würde. Shepard tat es, weil er der Galaxie ihr Recht auf Selbstbestimmung zu sprach, jenseits der Philosophie von Cerberus.

Wie Thulnuz bereits sagte, ist das EINE Möglichkeit. Meine erste Reaktion als Paragon Shepard war die Basis zu behalten, um aus dem Wissen einen Sieg herbeiführen zu können. Ich habe mich dann nur unentschieden, weil die Crew so extrem negativ drauf reagiert hat. Da würde ich einfach sagen, BW hat die Szene nicht so gut umgesetzt.
Denn es ist total dämlich die Basis und damit vielleicht die einzige Chance die Schwachstelle der Reaper zu finden zu zerstören, nur weil deren Existenz abartig ist.
Nur weil man sie behält, heißt das ja nicht, dass man Cerberus dabei hilft die Herrschaft an sich zu reißen. Was man in ME3 ja auch nicht tut, auch wenn man die Basis behalten hat.

Noch mal zu deinem Punkt Selbstbestimmung: wieso steht das in zwangsläufig in Konflikt mit Synthese?
So wie ich die Synthese verstanden habe, geht es gerade darum alle zu befreien von den Fesseln des Konflikts. Erst durch Synthese kann eine neue freie Gemeinschaft aufgebaut werden.
Synthese bedeutet nicht, dass keine Individualität und kein eigener Wille mehr herrscht. Es geht darum, dass sich beide Seiten besser verstehen und organisches Leben endlich das Ziel erreicht hat, wie ihre Schöpfungen zu sein.
Refusal überlässt die Galaxie sich selbst.
Für mich persönlich passt das nicht zu der Symbolik von Shepard, denn der Hirte MUSS für seine Schafe wählen!
Und ich finde nur durch Synthese wählt er eine Zukunft der Selbstbestimmung FÜR ALLE.
Shepard mischt sich in jeden Konflikt ein und versucht seit Teil 1 jede Rasse zu erhalten. Und bei Synthese sind sie alle noch da.
Was die galaktische Gesellschaft nun daraus macht, das liegt nicht mehr in Shepards Händen.
Er hat ihnen lediglich die beste Startmöglichkeit gegeben.
So zumindest sehe ich Synthese.

EDIT:
(Ich halte bald die Klappe, versprochen!)

Das Synthese-Ende passt auch hinsichtlich der Tatsache, dass es seit ME1 um genetische Veränderungen geht: Genophage und die Heretics.
Erst wurden die Kroganer verändert, um sie zu kontrollieren, dann kommt Shepard und heilt sie. D.h. er fällt eine Entscheidung, die vielleicht für andere Rassen gar nicht gut ist. Die Geth kann man als Paragon (!) in ME2 umschreiben lassen. Soviel dazu, dass Shepard nicht bereits vor dem Ende für andere gravierende Entscheidungen trifft... in ME3 sind die Geth die ersten, die durch die Reaper-Technologie von Sklaven plötzlich zu freien Individuen werden. Legion ist der Test für Shepard, wenn man so will.
ME sollte ursprünglich ein anderes Ende haben und wurde folglich nicht für Synthese geschrieben. Aber ich finde dafür, dass man vor der Aufgabe stand ein Ende für eine ganze Trilogie neu zu schreiben, hat BW doch gute Arbeit geleistet.
Für mich passt Synthese wunderbar mit dem zusammen, was passiert ist.
Die Meinung, dass die ganze Idee mit dem Starchild völlig gezwungen wird, teile ich nicht.
Die Erklärung wie Synthese funktioniert lässt sehr zu wünschen übrig, ja. Aber die Lösung an sich finde ich stimmig.

Modifié par Kappa Neko, 02 juillet 2012 - 12:01 .


#250
Leovigild

Leovigild
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Bansaiben wrote...

Es wäre lediglich meine Meinung, wenn jemand vernünftig auf meinen Standpunkt eingehen würde und mir zeigt wo meiner Logik Fehler anhaften, oder wo man meine Ansicht relativieren könnte.
Es tut aber Niemand. Stattdessen bekomme ich Antworten à la "Refusal ist einfach unbefriedigend!", oder " Man verliert alles für nichts!". Punkte auf die ich eindeutig eingehe.

Naja, was auch immer... ich gehe ins Bett.


Ich bin doch schon öfter darauf eingegangen, dass Refusal keine qikliche Wahl im eigntlichen Sinne ist. Zumindest nicht das, was Bioware daraus gemacht hat. Klar Shepard hält eine flammende Rede über Freiheit und Selbstbestimmung, aber er/sie verdammt damit jede Spezies der Galaxis. Und dieses Recht hat Shepard nicht, zumal diese/r genau weiß, dass alle Hoffnungen auf dem Tiegel liegen, weil die Reaper nicht konventionell besiegt werden können.