Thulnuz wrote...
Darüber hinaus warte ich noch imemr darauf dass einer der Dauernörgler mal ein aus seiner Sicht "richtiges" Ende überzeugend hier vorstellt... Allerdings kann ich darauf wohl lange warten, denn nörgeln ist leichter als selber machen.
Es ist schwer ein "richtiges" Ende zu posten, denn die Probleme in der Erzählstruktur und im Aufbau sowie die Inkonsistenzen fangen schon viel früher an. Das Ende krankt vor allem daran, dass es eben auf tönernen Füßen steht.
ME3 als ganzes hat massive Schwächen und einiges davon erbt es von ME2, dass den Plot in keiner Weise vorantreibt und uns im Prinzip exakt in der gleichen Position zurücklässt, an der wir am Ende von ME1 standen.
Ich kann dir einige Änderungen sagen, die für den Aufbau eines angemessenen Abschluss vielleicht hilfreich gewesen wären:
- Shepard am Anfang von ME2 nicht töten und wertvolle Zeit verschwenden, die die Story nicht hat
- die Allianz und den Rat nicht zu Vollpfosten degradieren, wenn man am Ende doch wieder mit ihnen arbeiten muss
- wenn ich die Galaxis vereinigen soll, dann wäre es vielleicht sinnvoll dafür zu Sorgen, dass ich einen guten Ruf habe (Missionen!)
- freie Entscheidung, ob ich für die Allianz/den Rat oder Cerberus arbeiten will (vielleicht basierend auf deiner Ausrichtung)
- es ist egal, WARUM die Reaper tun was sie tun, wir wollen vor allem wissen, was ihre Schwächen sind und wie wir sie zum Aufhören bewegen
- einmal etablierte Vorteile nutzen: Cipher, Ilos, Vigils Datei
- mehr über die Protheaner erfahren
- Erforschung zum Thema Indoktrination, Schutzmechanismen, Warnmechanismen (siehe ME1, die Asari auf Virmire)
- Reaper IFF und den Derelict Reaper nutzen
- Kontrolle über die Citadel und das Portalnetzwerk zu erlangen versuchen
In ME3 dann:
- da die Galaxis diesmal proaktiv gegenüber den Reapern war, haben sie gewisse Vorteile
- der Plan sieht vor, dass zunächst konventionell gegen die Reaper gekämpft wird (diese Phase kann ruhig länger dauern als ein paar Wochen oder Monate, vielleicht beginnt das Spiel auch erst einige Zeit nach der Invasion)
- Seitenmissionen könnten bedeuten: Sabotageakte, Evakuierungen, Verteidigung der Citadel oder Arcturus
- am Ende wird die Citadel und ein großer Teil des Portalnetzwerks geopfert, um Supernovae auszulösen und die Reaper zu vernichten, woei bestimmte Systeme geopfert werden müssen (Shepard entscheidet mit welche?)
- meinetwegen kann Shepard als Lockvogel benutzt werden und trifft wirklich auf eine holografische Repräsentation von Harbinger (oder dem Reaper-Kollektivbewusstsein), je nach Entscheidung kann sich Shepard opfern oder Squadmates müssen über die Klinge springen
- am Ende ist die Übermacht der Reaper gebrochen, aber es dauert Jahrzehnte die restlichen zu besiegen
- ohne vollständig funktionsfähiges Portalnetzwerk, ist die Galaxie gezwungen umzudenken, viele Kolonien sind abgeschnitten, Flüchtlingstreks irren umher, aber man ist die Reaper los
Sehr grob.
Modifié par klarabella, 04 juillet 2012 - 05:27 .