Muss zugeben, dass ich das Refusalende seltsamerweise mag...es hat etwas hoffnungsvolles, trotz der Niederlage. Ich weiß nicht, ob es Biowares Absicht war, aber dieser "Organische-VS-Synthetische"-Konflikt zeichnet sich in ME nicht so wirklich ab...man hat die Geth und die Quarianer, wobei man da die Schuld deutlich auf die Panik der Quaris schieben kann und Reaper VS Galaxy, wobei das ja eher in ME 3 ganz deutlich wird. 1 ist ja eher "Chasing Saren" und ME 2 "Ass Kicking Collectors".
@all: Wie hat der Rest von euch das wahrgenommen? Vllt liegt es ja daran, dass sie zwischendurch mit diesem "Schwarze Materie"-Plot gehadert hatten.
Pain87 wrote...
Das Destroy Ende würde ich auch als das Mutigste bezeichnen und es hat wenig mit Renegade zu tun, das die Geth und EDI sterben oder das Shepard bei diesem Ende überlebt.
Das die Geth und EDI draufgehen ist ohnehin nur Biowares Wille, den ansonsten wäre dies das Lieblingsende der meisten Spieler und sie könnten ihr Hybridenponyende nicht als Glanzvoll darstellen. Aber wenn eine Maschine zerstört wird, heißt dass nicht das ihre Daten weg sind und letzten Endes sind es nicht ihre Körper, sondern K.I. bestehen aus ihren Daten.
Sehr richtig, unterzeichne ich so. Das war auch mein Verdacht gewesen, warum sie das Ende so gestalteten. Auch diese Androhung "All eure Tech wird weg sein!" - na und, zumindest haben wir immer noch das Wissen, wie man sie baut - ätsch. Ich weiß auch nicht, warum Bioware uns unterschwellig das Syntheseende als beste Lösung verkaufen wollten.
Pain87 wrote...
Außerdem bedeutet Destroy, so wie auch Refusal, das man seinen eigenen Weg geht, ohne die Mithilfe der Reaper. es schweißt die Galaxie enger zusammen und macht sie nicht länger abhängig von der Reapertechbzw. man ist gezwungen die Tech wirklich zu verstehen um sie wieder instand zu Setzen und sich danach selber weiter zu Entwickeln.
Den das Leben entwickelt sich von selber, es bleibt niemals stehen und auch dieses Hybridendasein halte ich persönlich nicht für den Gipfel der Evolution und selbst wenn: Die Reaper befinden sich seit Millionen, wohl eher Milliarden Jahren in diesem Zustand und haben sich nichtmehr weiterentwickelt und Stagnation bedeutet meistens, auf kurz oder lang, den Untergang bzw. eine eingeschränkte Sichtweise, auch bezogen auf Harbichild.
Hat Mordin nicht in ME 2 gesagt, die Collectoren seien eine gefährliche "Sackkasse", weil sie alle gleich sind, keine Kultur besitzen und individuenlose Kampfmaschinen seien? Kann mich an den Dialog nicht mehr ganz erinnern...Und hat Javik nicht mal angemerkt, das Uniformität, Gleichmachung (wurde in Synthese nicht auch von einer "gleichen" DNA gesprochen...?) ein System schwach mache? Es wird zwar oft behauptet, die Reaper hätten das Wissen und die Kultur der anderen Spezies bewahrt, aber Wissen in form von bytes ist trotzdem tot. ohne die Lebewesen, den lebenden kontext, unter dem eine kultur läuft, bleibt sie tot. Was nützt es mir, die Mona Lisa zu retten oder einen Lexikoneintrag über Weihnachten, wenn sie von galaktischen Quallen betrachtet wird, die das zur Kenntnis nehmen?Die Reaper haben, genau wie die Collectoren, keine kultur - 1. sehen sie alle gleich aus, 2. sind sie wirklich nur Kriegsmaschinen, mehr nicht.
Thulnuz wrote...
Das wollen sie ja auch nicht. Im Gegenteil. Sie wollen es "erhalten".
Sie
sind der Auffassung, dass jede organische Lebensform irgendwann
aussterben wird. Daher werden sie geerntet und in Reaper-Form
konserviert.
Ansonsten stimme ich dir zu
Stimmt, so hat es das Harbychild formuliert, gebe dir Recht.
Hn, zum Thema "jede organische Lebensform stirbt irgendwann aus" - da sage ich nur eins....

It's ze cööööörcl of laaaaaaif.
Teilweise musste ich bei dem "Wir retten auch vor der Auslöschung der Maschinen, indem wir euch auslöschen - aber nicht ganz so gründlich, wie die anderen Maschinen es machen würden" an "IRobot" denken - "Unser Auftrag ist es, euch zu beschützen, also sperren wa euch ein und töten, wer sich widersetzt. Wir meinen es doch nur gut!"
Modifié par Red_87, 13 juillet 2012 - 11:32 .





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