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Ich muß das loswerden


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866 réponses à ce sujet

#576
Guest_Jack Baur_*

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Codebreaker819 wrote...
Ich hab dir auch erklärt das durch die immer besser werdenten Ermittlungsverfahren die Wahrscheinlichkeit das jemand unschuldig verurteilt wird doch verschwindent gering ist.


nicht wegen Zweifel frei kommen um weitere Verbrechen zu begehen.

Also wenn dei Aufklärungsrate durch neueste Technik so exzellent wäre, wie du es darstelltst, dann wäre dieser Satz doch unnötig. Denn Zweifel dürfte es ja dann nicht geben.

Oder ist vielleicht doch nicht alles Gold was glänzt? ;)

Und um es nunmal überspitizt und knalhart auszudrücken ist mir ein unschuldiges Opfer lieber als 100.000 Opfer weil man bestimmte Leute aus Zweifeln freiließ.

Wieso erinnerst du mich immer an einen Inquisitor, der um jeden Preis ne Hexe auf den Scheiterhaufen bringen will? Achja, ich weiß es wieder.....:unsure:

Modifié par Jack Baur, 20 août 2012 - 01:22 .


#577
BigBadMother

BigBadMother
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Codebreaker819 wrote...
Gerade dann solltest du doch alles mögliche tun damit niemand anderes mehr Drogen zum Opfer fällt. Was zählt schon das Recht auf Selbstbestimmung wenn man sich damit selbst zugrunde richtet?


Nein, die Gründe warum jemand in irgendeine Art der Sucht abgleitet sind zu vielschichtig als das man sie mit Gesetzen
steuern könnte. (Verlust der Selbstbestimmung ist übrigens ein ganz entscheidender Einstiegsgrund!!)
Was eine Gesellschaft tun kann ist aufzuklären, diejenigen die sich an Sucht bereichen zu verfolgen, versuchen die Ursachen bekämpfen und Anlaufstellen einrichten. Was Freunde und Familie tun können ist versuchen(!) zu helfen
aber bevor es für sie gefährlich wird loszulassen.
Der Rest ist natürliche Selektion.
Ich weis, das ist keine angenehme oder poltisch korrekte Sichtweise, aber sie hilft einem als Beteiligtem mehr als
irgendwelche Verbote oder medientaugliche Beileidsbekundungen.
Wenn jemand aus dem Freundeskreis/Familie süchtig wird habe ich als Freund/Familie schon vorher versagt, nicht bei
dem Versuch zu helfen.
Damit muß man leben.

#578
Codebreaker819

Codebreaker819
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Ich seh mich eher als jemanden der eine Waage in den händen hält als ein Inquisitor. Wähle ich das eine Übel oder entscheide ich mich für das andere übel? Die Welt ist bei weitem kein Utopia, es wird immer Gewinner und Verlierer geben. Aber es liegt an uns die Welt zu dem Ort zu machen der sie ist.

#579
Codebreaker819

Codebreaker819
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BigBadMother wrote...


Nein, die Gründe warum jemand in irgendeine Art der Sucht abgleitet sind zu vielschichtig als das man sie mit Gesetzen
steuern könnte. (Verlust der Selbstbestimmung ist übrigens ein ganz entscheidender Einstiegsgrund!!)
Was eine Gesellschaft tun kann ist aufzuklären, diejenigen die sich an Sucht bereichen zu verfolgen, versuchen die Ursachen bekämpfen und Anlaufstellen einrichten. Was Freunde und Familie tun können ist versuchen(!) zu helfen
aber bevor es für sie gefährlich wird loszulassen.
Der Rest ist natürliche Selektion.
Ich weis, das ist keine angenehme oder poltisch korrekte Sichtweise, aber sie hilft einem als Beteiligtem mehr als
irgendwelche Verbote oder medientaugliche Beileidsbekundungen.
Wenn jemand aus dem Freundeskreis/Familie süchtig wird habe ich als Freund/Familie schon vorher versagt, nicht bei
dem Versuch zu helfen.
Damit muß man leben.


Vielleicht kommt das Falsch rüber aber ich hab nicht vor die Süchtigen zu bestrafen für ihre Sucht. Ich will ihnen helfen auch wenn sie es selber nicht wollen. Unmöglich ist einfach etwas was ich nicht akzeptieren kann und niemals werde. Mir hat man immer gesagt es ist unmöglich als Hauptschüler etwas aus sich zu machen und was hab ich getan? ich hab alle möglichen Mittel benutzt und hab es zu einem Studenten einer renomierten Hochschule gebracht. Daher empfinde ich wenn jemand sagt das es unmöglich ist als eine Form der Kapitulation.

#580
Guest_Jack Baur_*

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Codebreaker819 wrote...

Ich seh mich eher als jemanden der eine Waage in den händen hält als ein Inquisitor. Wähle ich das eine Übel oder entscheide ich mich für das andere übel? Die Welt ist bei weitem kein Utopia, es wird immer Gewinner und Verlierer geben. Aber es liegt an uns die Welt zu dem Ort zu machen der sie ist.

So lange die Waage zu Grunsten von Codebreaker schwankt, sicher. Wenn nicht, dann ist das Geschrei groß.
Aber würdest du eventuell in Erwägung ziehen den wichtigeren Teil zu beantworten? 

Modifié par Jack Baur, 20 août 2012 - 01:42 .


#581
BigBadMother

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Codebreaker819 wrote...

 Unmöglich ist einfach etwas was ich nicht akzeptieren kann und niemals werde.


Wir sprechen uns in ein paar Jahren nochmal, wenn du ein bischen was von der Welt gesehen hast.
-Btw ich sitze gerade in Singapur, ergo bin ich dir sechs Stunden vorraus und muß morgen arbeiten,
ich geh ins Bett.
Gute Nacht

#582
Codebreaker819

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Jack Baur wrote...


So lange die Waage zu Grunsten von Codebreaker schwankt, sicher. Wenn nicht, dann ist das Geschrie groß.
Aber würdest du eventuell in Erwägung ziehen den wichtigeren Teil zu beantworten? 


Wenn die Waage zu meinen ungunsten fällt hab ich das zu akzeptieren. Etwas konkreter, welche wichtigen Teil meinst du? 

#583
Walliser86

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Ach, bevor man noch alle Schusswaffen verbieten will, soll man zuerst alle Küchenmesser, Äxte und dergleichen nicht mehr verkaufen! Wenn man schon dabei ist, auch allen die Autos einschrotten, denn mit denen kann man auch schnell töten, ohne Alkohol....

#584
Guest_Jack Baur_*

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Jack Baur wrote...
Also wenn dei Aufklärungsrate durch neueste Technik so exzellent wäre,
wie du es darstelltst, dann wäre dieser Satz doch unnötig. Denn Zweifel
dürfte es ja dann nicht geben.

Oder ist vielleicht doch nicht alles Gold was glänzt? ;)


Den.

Modifié par Jack Baur, 20 août 2012 - 01:59 .


#585
Codebreaker819

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nichts funktioniert einwandfrei zu 100% es bleibt immer eine Fehlerquote. Diese gilt es allerdings so gering wie möglich halten.

#586
Kappa Neko

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Ich finde es zwar auch völlig absurd, dass Alkohol für jeden frei zugänglich ist und sich tausende Leute jährlich zu Tode saufen oder andere im Straßenverkehr umbringen und kiffen ist verboten, ABER jeder sollte das Recht haben dies zu tun. Also sich zu Tode saufen. Wenn man damit andere umbringt, könnte ich jedes mal ausrasten...

Viel effektiver als Zwang wäre, wenn die Leute gar keinen Grund mehr hätten sich durch Drogen von ihrem Leben ablenken zu müssen.
Aber das müsste der Staat ja dann wollen. Und wie wir alle wissen, soll es uns ja gar nicht gut gehen. Es soll uns aber auch nicht so schlecht gehen, dass wir gar nicht mehr konsumieren können. Also sind harte Drogen böse.
Aber einfach nur in stiller Verzweiflung trinken und sich mit Dreck von McDonalds vollstopfen, das ist ne super Sache. Denn an eine rungesunden, aber nicht sofort tödlichen Lebensweise können sich sehr viel mehr Parteien erfreuen als Taxifahrer, die betrunkene heimfahren.

Der Staat hat null Interesse daran das Leben gesünder und sicherer zu machen. Alle Zugeständnisse an Komfort dienen nur dazu, dass der Arbeiter zufrieden genug ist, um weiterzuarbeiten.

Aber nicht mal bei einem theoretischen Staat nach eigenem Wunsch ist es ratsam mit Verboten das "Richtige" zu progagieren. Denn wie gesagt dann läuft eh schon was schief, wenn es einem ständig nach nem Rausch dürstet.
Man muss an einer ganz anderen Stelle ansetzen.

#587
Guest_Jack Baur_*

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Codebreaker819 wrote...

nichts funktioniert einwandfrei zu 100% es bleibt immer eine Fehlerquote. Diese gilt es allerdings so gering wie möglich halten.

Tja, wie kann man dann jemanden einfach so verurteilen? ;)
Sicherhheit gibts nämlich nicht. es sei denn jemand gesteht.

#588
Codebreaker819

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und was ist die Alternative? du lässt jemanden der eine Tat begangen hat wegen mögliche Zweifel frei davonkommen um dann zu erfahren das er wieder zugeschlagen hat und z.b ein Kind vergewaltigte. Das solll besser sein? wohl kaum

#589
Guest_Jack Baur_*

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Codebreaker819 wrote...

und was ist die Alternative? du lässt jemanden der eine Tat begangen hat wegen mögliche Zweifel frei davonkommen um dann zu erfahren das er wieder zugeschlagen hat und z.b ein Kind vergewaltigte. Das solll besser sein? wohl kaum

Dir is nich zu helfen. Gut, ich gebs auf. Das wird langsam lächerlich.
Ich hoffe, dich triffts nicht als Unschuldigen. Aber falls doch, will ich einen Platz in der erste Reihe und dann siehst du vor deinem Tod mein gesicht das sagt "Siehste, ich hatte Recht!"

#590
Codebreaker819

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denke ich sag dann eher sowas hier


Modifié par Codebreaker819, 20 août 2012 - 04:07 .


#591
Guest_Jack Baur_*

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Woraufhin ich ganz keck mit "Deine Nemesis" antworten werden ;)

#592
Rabenkopf

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So Moinsen an alle…

Was ich hier aufschreibe, habe ich irgendwie nicht erwartet jemals in dieser Form zu tun. Möglicherweise, weil ich lange Zeit gekonnt den Drang widerstanden habe über Mass Effect 3 nachzudenken. Ich weiß nicht einmal wie mir das gelungen ist. Vielleicht weil ich Hoffnung vor dem Release des EC-DLC hatte. Vielleicht weil ich zunächst verzweifelt war und später krampfhaft versucht habe dieses Thema zu meiden, nachdem ich den EC-DLC gesehen habe. Ich weiß es nicht. Ich weiß auch nicht warum ich ganz plötzlich wieder über Mass Effect 3 nachdenke. Vielleicht liegt es an diesem Song End of my Journey . Aber es kann auch was anderes sein. Jedenfalls habe ich wieder darüber nachgedacht. Und ich muss was loswerden…

Es geht um das Mass Effect 3 Ende, wie sich möglicherweise einige schon gedacht haben. Die die keine Lust mehr haben das zu hören oder zu lesen, können es getrost überspringen. Es stört mich nicht. Es geht hier mehr um mich.

Ja es ist irgendwie traurig, dass ein Spiel – ein Spiel! – mich so gefangen nehmen kann, dass ich bis heute einen leichten stechenden Schmerz verspüre, wenn ich darüber nachdenke. Über das Ende speziell. Aber es ist auch ein Zeichen dafür, wie sehr mich diese Welt, die ich in den letzten Jahren lieben gelernt habe, gefangen hatte, so dass ich sogar früher nahezu jeden Tag hier in diesem Forum aufgetaucht war und sogar mich mit einigen Leuten hier angefreundet habe.

Aber lasst uns zum dem kommen, was ich niederschreiben wollte. Es geht mir speziell darum, warum ich mit dem ME3-Ende nicht klarkomme.

Zunächst ein Rückblick auf die anderen Spiele. Was machte Mass Effect so besonders? Mass Effect war deswegen besonders, weil man sich als Spieler so füllte, tatsächlich das Ganze zu erleben. Das Abenteuer. Und zwar mehr als bei jedem anderen Spiel, das ich bisher spielen durfte. Daran beteiligt war auch maßgeblich die Tatsache, dass man als Spieler mitentscheiden konnte, wie der Weg von Shepard verlaufen würde. In Mass Effect war das noch vor allem auf den Weg bis zum Ende fokussiert, während das Ende kaum Wahlmöglichkeiten bot. Ja es gab die Virmire-Entscheidung, aber die kam vor dem Ende. Und ja es gab die Sache mit dem Rat, aber das hatte im Nachhinein keinen direkten Einfluss. Das Ende verlief für alle Spieler gleich: Sie gewannen. Aber aufgrund der vielen wunderschönen Details und Kleinigkeiten, die man mitentscheiden konnte, wie auch das Paragorn/Renegade-System, fiel das überhaupt nicht ins Gewicht. In ME2 blieb man diesem Erfolgskonzept treu. Man verbesserte es sogar, vor allem bezogen auf das Paragorn/Renegade-System. Und am Ende des Spiels bekam man allerhand Entscheidungen aufgebrummt, wo man sich richtig wie Shepard füllte. Die wichtigste war natürlich die Sache mit der Kollektorenbasis. Wenn man sich das genauer anschaut, sah sie dem Ende von ME3 doch recht ähnlich, nur gab es hier nicht Tor1, Tor 2 oder Tor 3, sondern Kopf oder Zahl. Warum war das aber besser als ME3? Rein rechnerisch müsste ja ME3 besser sein. Der Grund liegt mal wieder in den Details. Zunächst waren beide Enden wieder dem Paragorn/Renegade-System treu und auf diese Weise mit dem gesamten Spiel verbunden, ja sogar mit Mass Effect 1 und 2, da es eine Konstante in allen drei Spielen war und immer von den Spielern entschieden wurde. Auf der anderen Seite ist da noch die Art und Weise, wie diese Wahlmöglichkeiten vorgestellt worden: Zwei Charaktere präsentierten sie. Und zwar nicht irgendwelche Niemande sondern Shepard und der Unbekannte. Shepard war der Held, mit dem sich alle Spieler personifizierten und der Unbekannte war ein Charakter, den man im Verlauf von ME2 kennenlernen durfte. Er war zwar mysteriös, aber trotzdem hatte der Spieler Zeit ihn bis zum Ende des Spiels einzuschätzen. Man wusste, worauf der Unbekannte aus war: Das Überleben der Menschen und zusätzlich Dominanz der Menschen über die Galaxis. Er vertrat damit auch Ansichten, die dem Renegade-Shepards ein Begriff sein müsste. Und in gewisser Weise verstand man diese und arrangierte sich mit ihnen, selbst wenn man Paragorn war. Man verstand den Charakter des Unbekannten und konnte ihn daher gut einschätzen. Im Gewissen Sinne sympathisierte man mit ihm sogar (auch als Paragorn). Und aus diesem Grund war die Wahl die man traf hart, aber passend zum gesamten Spiel.

Warum ist es in ME3 anders? Zunächst einmal will ich sagen, dass ME3 spitze ist. Es übertrifft den Vorgänger in mehr als einem Gebiet und ist mehr als sehenswert. Wäre das Ende nicht, hätte ich dem Spiel mindestens eine 1 gegeben. Es hatte zwar seine Schwächen, aber die Stärken überwogen doch merklich, weswegen man die Schwächen getrost ignorieren konnte. Bis auf das Ende.

Warum ist das Ende von ME3 nun so anders? Zunächst einmal wegen dem Katalysator (ich werde ihn von hier ab SC nennen). Er ist ein Unbekannter nahezu das gesamte Spiel. Okay, so ein Konzept gab es schon oft und ist an sich nichts Schlechtes. Es führt nur dazu, dass man nur ein Gespräch hat um ihn einzuschätzen. Und das Ergebnis davon: Ein Monster. SC stellt sich uns als Anführer der Reaper vor, als die Person oder KI von mir aus, die die Entscheidung getroffen hat, seit Jahrmillionen einen Genozid an allen höher entwickelten Spezies zu betreiben. Und das aus Argumenten, die zwar logisch klingen, aber fadenscheinig sind. Es gibt zu viele Wenns und abers und im Grunde hat jeder Paragorn-Shepard sie auch widerlegt.

Und diese eigentlich unsympathische KI soll jetzt entscheiden, wie das Spiel zu Ende geht? Bull****! Ich verstehe auch nicht, wie man dem SC soweit vertrauen kann, dass man ohne Widerspruch einfach tut, was es will. Es zwingt im Grunde dem Spieler eine Entscheidung auf zwischen für ihn akzeptablen Lösungen (selbst das Zerstörungsende, weil es davon ausgeht, dass es Shepard eh nichts bringen wird) Warum sollte man das tun, was das SC will? Es widerspricht allen bisherigen Enden. Immer war Shepard der Entscheidungsträger und nicht ein SC! Es waren Entscheidungen, die mit dem restlichen Spiel immer direkter verbunden. Diese Enden sind viel zu sehr losgelöst auch wegen der Figur des SC.

Und natürlich komme ich auch zum sogenannten vierten Ende. Es ist das, was mich am meisten aufregt. Es ist ja nicht nur die Tatsache, dass es sich hier um einen Freifahrtschein zum Game Over handelt, sondern auch, weil es genau das Ende wäre, was mein Shepard gewählt hätte. Nur hier lässt sich Shepard nichts vom SC einreden und bleibt seinen Prinzipien treu, so wie immer. Das wahre Paragorn-Ende. Und wie wird man damit belohnt, wenn man als Spieler spielt wie immer: Man verliert. Und zwar immer. WTH! Ich habe echt das Gefühl bekommen, als hätte man mir einen Arschtritt verpasst. Man ist zu sehr damit beschäftigt das Gefühl zu bekämpfen, dass man versagt hat, das Billiarden Leben ausgelöscht worden sind (auch wenn nur virtuell), um nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass der nächste Zyklus scheinbar in der Lage gewesen war die Reaper aufzuhalten.

So nachdem das gesagt ist, will ich noch eine kleine Anmerkung loswerden: Ich verstehe nicht, wie man dieses Ende gut finden kann. Immer wenn ich lese, wie mir die Leute, denen das Ende gefallen hat, erklären warum, kommt es mir so vor, als müssten sie die Argumente irgendwo raus pressen. Als wäre das nicht ihre wahre Meinung, sondern nur eine gestellte. Aber das kommt nur mir so vor – zumindest glaube ich das. Und jeder hat ein Anrecht auf seine oder ihre eigene Meinung. Dafür sind ja genügend Leute schon gestorben und sterben immer noch. Also, falls sich jemand beleidigt füllt, entschuldige. War nicht meine Absicht.

 

….Okay das wars. Das musste ich einfach mal sagen. Als eine Form des Abschließens für mich. Es ist mir egal, was ihr davon haltet. Das ist für mich….     

Modifié par Not_Zero, 20 août 2012 - 09:29 .


#593
lustigtv

lustigtv
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@ Not_Zero

Vieles von dem was Du schreibst sehe ich ähnlich. Auch widerlegst Du mit Deinem Text eindeutig, dass Du nur kritisierst. Nein, Du bist einfach nur enttäuscht. Als Mensch und als Konsument. Und genau da liegt vielleicht auch das eigentliche Problem.

Bioware gelingt es, wie sonst keiner anderen Firma, dass die Spieler emotional gebunden werden. Nur, so glaube ich, geschieht das mit Berechnung. Mit der Berechnung, dass Spiele die Emotionen wecken, sich auch besser verkaufen. Das stimmt sogar, nur wenn die Emotionen die geweckt werden dann enttäuscht werden, schlägt das Ganze ins Gegenteil um.

Wer also mit Emotionen spielt , nur um des lieben Geldes willen, der muss sich nicht wundern, wenn ihm das auf die Füße fällt.

#594
Pain87

Pain87
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/sign Not_Zero

#595
Areadon

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@Not_Zero

Mein Reden. Auch wenn ich inzwischen mit dem Destroy Ende ganz gut leben kann bin ich absolut deiner Meinung das das Ende totaler Mist ist.

#596
Nihilismus

Nihilismus
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Trotzdem hoffe ich das dieses Forum von mehr als nur dem Hass auf die Enden oder deren unermüdlichen Verteidigung (EDIT) zusammengeschweisst wird. (Nicht als Kritik gemeint)

Modifié par Nihilismus, 21 août 2012 - 06:43 .


#597
roedrixoenhc

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ich hasse das ende nicht, im gegenteil! =)

#598
Codebreaker819

Codebreaker819
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ich hasse es auch nicht sondern liebe es.

#599
Bansaiben

Bansaiben
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Ich denke eher, dass die Community nachhaltig gespalten bleibt aufgrund dieses Endes.
Und das ist eine schlechte Sache, egal ob man das Ende nun hasste, nicht mochte, mochte oder liebte.

#600
Eariel101

Eariel101
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Codebreaker819 wrote...

ich hasse es auch nicht sondern liebe es.

Würde mir auch so gehen wenn ich dafür Geld erhalten würde ;). Sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen, aber mal ehrlich, ohne jemanden zu nah treten zu wollen, wer das Ende liebt steht anscheinend auch auf Schundliteratur bzw. hat wohl keinen recht hohen Anspruch an die Qualität einer Story -_-.

Und was eben auch aufstößt, es wird zwar mit den Gefühlen des Spielers gespielt und gewisse Emotionen geweckt, aber dies oft in einem recht verdrehten Kontext. Der Spieler entscheidet all zu oft nicht entsprechend seiner Moral sondern eher weil er spätere Auswirkungen abwägt. Da läuft irgendwo schon etwas schief und entwertet eben auch die möglichen Enden des Games.

Modifié par Eariel101, 21 août 2012 - 11:41 .