Ewiger Streit zwischen Fans und Bioware
#26
Posté 27 août 2012 - 10:53
Bei DA 2 nahm dies dann neue Formen an. Neben den Schwächen in der Story (und dem vergeigten Ende) kamen noch technische Schwächen hinzu. Lausige PC-Portierung, Recycling-Level + Recycling-Musik, schlichteres Gameplay etc. Und auch ME 3 krankt an seiner zu kurzen Entwicklungszeit.
Und warum sollten die Core-Gamer BioWares, sprich die Rollenspieler, die schon etliche Jahre BW-Spiele zocken, sich nicht kritisch darüber äußern, dass BioWare von seinem alten Kurs abweicht und mehr in Richtung Casual-Gamern geht? Ist doch ganz natürlich.
Und BW ist an diesem "Streit" ja wohl auch nicht wirklich ganz so unschuldig dran. Ich erinnere da nur an ihre erste Reaktion auf die Kritik zum Ende von ME 3. Die Kritiker wurden doch einfach nur als Nörgler und als zu blöd dargestellt, ihr tolles Ende zu begreifen. Nicht gerade die richtige Herangehensweise, um mit konstruktiver Kritik umzugehen.
Hinzu kommen da noch die Entscheidungen, welche ihnen von EA aufgebrummt werden (Stichwort: Origin), welche ebenfalls den Unmut vieler Fans eingebracht haben (inkl. meiner Wenigkeit), und diese dazu veranlassen, zukünftig die Finger von BW-Produkten zu lassen.
P.S.: Der Day-1-DLC IST Abzocke. Inhalt, der zum Erscheinungstermin fertig gestellt wurde, gehört gefälligst ins Endprodukt. Ihn separat zu verkaufen ist nichts weiter, als eine versteckte Preiserhöhung. Und das hat auch nichts mit "Undank" zu tun. Schließlich will niemand etwas von BioWare geschenkt haben. Wir alle zahlen gutes Geld für ihre Produkten und möchten dafür auch entsprechende Qualität in den Händen halten.
#27
Posté 27 août 2012 - 10:57
#28
Posté 27 août 2012 - 11:04
Leovigild wrote...
Bei DA 2 geb ich dir ja recht, das war aber erstens ein anderes Team, und ist zweitens immer noch nicht ME2... Und von nichts anderem habe ich geredet.
Das bezog sich auch nicht auf Deinen Post, Levigold. (Den habe ich erst gesehen, nachdem ich meinen Beitrag bereits geschrieben hatte.)
Ich meinte ja auch, dass der Abfall dort noch nicht so offensichtlich sei. Er zeigt sich eher in der Schwächelung der Story (welche zudem noch absolut unrelavant für die Trilogie im Ganzen ist) sowie in der Beschneidung der Charakterentwicklung und des Inventars. Sicher brauchte keiner hunderte unnützer Waffen wie in ME 1, deshalb musste man diese aber nicht auf null reduzieren. Ein gesundes Mittelmaß hätte es auch getan (wie etwa in DA:O).
#29
Posté 27 août 2012 - 11:26
Verbessert? Ja, da kann ich mitgehen. Alles gerettet? Nein, dafür gibt es auch nach EC noch zu viele Lücken und Widersprüche. Bestes Beispiel ist da die Evakuierung der Begleiter durch die Normandy. Harby wartet bis man fertig und die Normandy abgeflogen ist? Das wirkt so unwirklich und aufgesetzt, es erscheint mehr als hätte man krampfhaft nach einer Erklärung gesucht für den Abflug der Normandy mit ausgerechnet den Gefährten die am Boden waren. Wie gesagt, das Ende verbessert haben sie mit dem EC, aber von gerettet oder gar perfekt ist es dennoch weit entfernt. In einem stimme ich dir aber uneingeschrenkt zu, im Grunde kann BW großartige Spiele machen wenn sie nicht zu sehr mit anderen Titeln und deren Spielerzahlen, wie eben CoD , die weit entfernt von storylastig sind, liebäugeln würden und alles entsprechend diesen Games simpel und flach gestalten würden.Leovigild wrote...
Nur: Mit dem EC hat Bioware definitiv alles gerettet, was zu retten war mit dem Konzept des Starchilds. Nun ist es wirklich eine Geschmacksfrage. Und ich glaube immer noch, dass Bioware es im Grunde kann. Deswegen kaufe ich DLCs, hoffe aber das beim nächsten Spiel die Kommunikation mit den Fans mal von Seiten Biowares beginnt.
Kein Gerücht, Tatsache. Sicher die 12 Gefährten stehen im Mittelpunkt, aber das ist auch ein Problem weil dadurch der Haupt-Plot, die Kollektoren, mehr in den Hintergrund gedrängt wird. Wenn man gemein ist läßt sich das Prinzip der Rekrutierung nebst Loyalitätsmissionen auch simpel auf "Wenn du mir hilfst, helfe ich dir auch" reduzieren.Leovigild wrote...
Und zu was anderem: Warum hält sich eisern das Gerücht, dass ME2 ein qualitativer Abfall gegenüber Teil 1 war? Das stimmt einfach nicht! Im Gegenteil, es wird sich viel mehr Zeit genommen für die Charaktere und die Geschichte. Nur weil man kein Inventarsystem mit gefühlten dreitausend unnützen Ausrüstungsteilen mehr hat soll es kein (Action!)-RPG mehr sein?
Der Hauptplot hingegen kommt da recht dünn weg und die Gefährtenmissionen nutzen sich eben durch ihren immer gleichen Grundprinzip recht schnell ab. Auch ist der Einstieg mit Sheps Tod zu überzogen und läßt sich im Verlauf der Story auch nicht mehr toppen. Auch das ist ein Problem. Lediglich die Story-DLC haben da wieder mehr Tiefe ins Spiel gebracht und das ist schade. Es fehlt eben der Spannungsbogen, den man in ME1 hatte und der wichtig für eine solche Story ist um nicht in Langeweile zu ertrinken.
Und was RPG angeht, es dreht sich nicht nur um Ausrüstung, auch der Skill-Baum wurde so sehr beschnitten das er nahezu bedeutungslos ist. Für mich gehört eben auch die Individualisierung (Skills, Ausrüstung und in den Dialogen) eines Charakters zum Rollenspiel ist mir persönlich sehr wichtig um in ein solches Spiel und Story tief eintauchen zu können. Ansonsten kann ich mir auch einen Shooter kaufen.
#30
Posté 27 août 2012 - 11:38
#31
Posté 27 août 2012 - 11:40
Aliens Crew wrote...
Und warum sollten die Core-Gamer
BioWares, sprich die Rollenspieler, die schon etliche Jahre BW-Spiele
zocken, sich nicht kritisch darüber äußern, dass BioWare von seinem
alten Kurs abweicht und mehr in Richtung Casual-Gamern geht? Ist doch
ganz natürlich.
100% Zustimmung. Das ist jeden Gamers gutes Recht.
Aliens Crew wrote...
Und BW ist an diesem "Streit" ja wohl
auch nicht wirklich ganz so unschuldig dran. Ich erinnere da nur an
ihre erste Reaktion auf die Kritik zum Ende von ME 3. Die Kritiker
wurden doch einfach nur als Nörgler und als zu blöd dargestellt, ihr
tolles Ende zu begreifen. Nicht gerade die richtige Herangehensweise, um
mit konstruktiver Kritik umzugehen.
Meinst du mit konstruktiver Kritik die Hasstiraden, Boykottaufrufe und die Gossensprache? Da brauch sich keiner wundern wenn dann Bioware die Kunstkarte ausspielt.
Modifié par gokhlayeh, 27 août 2012 - 12:09 .
#32
Posté 27 août 2012 - 11:49
ich hab das ende vestanden, viell. seid ihr ja wirklich so blöd,
oder aber ihr habt das ende verstanden und ich bin der blöde
"kleines spässchen" also bitte nicht zu ernst nehmen =)
#33
Posté 27 août 2012 - 11:53
roedrixoenhc wrote...
*ölinsfeuergießt*
ich hab das ende vestanden, viell. seid ihr ja wirklich so blöd,
oder aber ihr habt das ende verstanden und ich bin der blöde
"kleines spässchen" also bitte nicht zu ernst nehmen =)
Stimmt die künstlerischen Aspekte entziehen sich wirklich meinem intelektuellem Zugang.
#34
Posté 27 août 2012 - 12:06
BigBadMother wrote...
roedrixoenhc wrote...
*ölinsfeuergießt*
ich hab das ende vestanden, viell. seid ihr ja wirklich so blöd,
oder aber ihr habt das ende verstanden und ich bin der blöde
"kleines spässchen" also bitte nicht zu ernst nehmen =)
Stimmt die künstlerischen Aspekte entziehen sich wirklich meinem intelektuellem Zugang.
is doch gut das ein spiel so viel gesprächstoff bietet und es mehrere meinungen gibt!
was für den einen unlogisch erscheint ist für den anderen sonnenklar!
das gilt natürlich nicht nur für mass effect!
wie dieses eine bild, wo man eine nackte frau erkennen kann oder einen mann.
weiss grad nicht wie das bild heisst aber es ist sehr bekannt
#35
Posté 27 août 2012 - 12:12
Doch, anfangs rangierte ME1 noch als Sci-Fi Rollenspiel, ME2 als Action-Rollenspiel und ME3 wird von BW selbst als Action-Shooter auf der eigenen Website bezeichnet.Codebreaker819 wrote...
Ihr wisst aber schon das die ME Spiele Action Titel sind mit RPG Elementen. Es war nie die Rede von nem reinen RPG.
Btw ein Zitat von der damaligen ME1 Homepage:
Was davon übrig geblieben ist in ME2 und 3 kann man ja deutlich sehen. Und deshalb gab es eben auch Kritik nach ME2 und BW versprach die Rollenspielelemente wieder zu erhöhen. Allerdings beschränkte sich das leider nur auf Modifizierungen und einen minimalen Ausbau der Skills, nicht wirklich ein Plus.Science-fiction Role-playing: Perfected
Mass Effect allows you to create your own customizable version of
Commander Shepard (or jump in and use the pre-created character) and
plunge yourself into the center of an epic science-fiction story. Choose
your squad-mates, your weapons, skills and abilities, and customize
your vehicles, armor and appearance - you are in complete control over
your experience.
In the course of your mission to stop the machine invasion, you may
choose to follow the path of the soldier, the tech-specialist, or the
biotics-specialist�each of which brings an arsenal of unique yet equally
powerful abilities to use against the enemy. Wield a multitude of
weapon types with precision accuracy�utilize your technical skill to
turn enemy war machines against their creators�or unleash the full power
of Dark Energy against your foe with devastating effects.
As you progress throughout the game you will improve your character's
skills, abilities, and equipment (including weapons, armor, biotic
implants and more) to ensure that you have the means to face the growing
threat before you.
The role you choose to play in Mass Effect will have tremendous
consequences on the galaxy around you. You will face moral dilemmas in
which the decision you ultimately make will significantly alter the fate
of civilized life in the galaxy.
#36
Posté 27 août 2012 - 12:15
roedrixoenhc wrote...
wie dieses eine bild, wo man eine nackte frau erkennen kann oder einen mann.
weiss grad nicht wie das bild heisst aber es ist sehr bekannt
meinst du das bild hier
#37
Posté 27 août 2012 - 12:30
reines Action-Kampfsystem und kaum klassische RPG Elemente
trotztdem gilt es heute (zu recht!) als gutes Spiel und je nachdem wenn man fragt als Klassiker
ich halte Kritik an den letzten BW -Spielen nicht für überflüssig wenn sie konstruktiv ist
nur meinst wird seit DA2 von den meinsten eher emotional ("Bioware ist so blöd, die machen nur noch dumme Mainstream-Müll, ich kauf nie wieder ein BW-Spiel mimimimim) "argumentiert"
und nein ich meine nicht diejenigen hier im Thread die berechtigte Kritikpunkte ansprechen
nur die von mir angesprochende Hater-Gruppe ist halt kurz vor und nach Release eines Spiels so penetrant das es wirklich nervt
#38
Posté 27 août 2012 - 12:42
Hasstriaden gibt es bei jedem Spiel. Allerdings hat BW zu Beginn der Diskussion alle Kritiker in einen Topf geworfen, selbst diejenige, die ihr Kritik sachlich formuliert und auch begründet haben.
@Codebreaker
Bei ME 1 hielten sich RPG & Action in etwa die Waage. Ab ME 2 kippte das Ganze dann mehr und mehr in Richtung Action/Shooter.
@The_Green_Dragon
Die Handlung macht dabei den Unterschied. Und die war bei jade Empire über jeden Zweifel erhaben und wartete mit einigen überrascheden Wendungen auf.
#39
Posté 27 août 2012 - 12:47
seh ich nicht so. Man hat sich in ME2 auf ein stärkeres Spielgefühl gestellt. Die Skills die man in ME2 erwerbt, haben auch tatsächlich einen nutzen im gegensatz zu den übertriebenen Skillbaum in ME1. Ganzgeschweige von überfüllten Inventarsystem in ME1 mit seinen 10.000 unnützen Inhalten die dazu noch nahezu gleich waren.
#40
Guest_Kianya_*
Posté 27 août 2012 - 12:49
Guest_Kianya_*
Codebreaker819 wrote...
@Alien
ME1 mit seinen 10.000 unnützen Inhalten die dazu noch nahezu gleich waren.
immerhin konnte man die verkaufen und ist dadurch nicht verarmt ---so wie in me2
#41
Posté 27 août 2012 - 12:53
Und ME2 war definitiv ein qualitativ hochwertiges Spiel, gerade die Nebenmissionen sind detaillierter und abwechslungsreicher gestaltet als in Teil 1.
#42
Posté 27 août 2012 - 12:56
Kianya wrote...
Codebreaker819 wrote...
@Alien
ME1 mit seinen 10.000 unnützen Inhalten die dazu noch nahezu gleich waren.
immerhin konnte man die verkaufen und ist dadurch nicht verarmt ---so wie in me2
Belege doch mal bitte diese Behauptung. Also ich konnte in ME2 ohne Probleme jedes Ladengeschäft leer kaufen. Ja, nicht sofort, aber wenn mann "gründlich" spielte, war das möglich wenn auch nicht sofort. Das macht doch auch den Reiz aus, heraus zu finden wie es geht.
PS. Bei DAO würde ich Deiner Behauptung zu stimmen.
#43
Guest_Jack Baur_*
Posté 27 août 2012 - 01:00
Guest_Jack Baur_*
Dem kann ich nicht zustimmen. Zwar hat mans Anfangs schwer, weil man manchmal sogar ein System zwei, drei mal anfliegen musste um es komplett abzugrasen. Aber verarmt ist man nicht. Und bei Import (wenn man die ganze Ressourcenquest in ME1 durchgeführt hat) und mehrmaligem Durchspielen hatte man sogar schon gewisse Ressourcen direkt zum Anfang zur Verfügung. Alleine 50.000 Eezo haben das ganze Spiel gereicht.Kianya wrote...
Codebreaker819 wrote...
@Alien
ME1 mit seinen 10.000 unnützen Inhalten die dazu noch nahezu gleich waren.
immerhin konnte man die verkaufen und ist dadurch nicht verarmt ---so wie in me2
Modifié par Jack Baur, 27 août 2012 - 01:01 .
#44
Posté 27 août 2012 - 01:14
Tja, mein lieber Code...das nennt man RPG. Die Charaktere verbessern sich im Laufe des Spiels, was ja auch gerade einen Reiz eines solchen Spiels ausmacht. Das merkt man noch recht deutlich bei ME 1. Dort waren die Schießkünste zu Beginn noch recht bescheiden, während man später ohne Probleme alles wegpflastern konnte.
Bei ME 2 fiel dieser "Verbesserungsprozess" komplett weg, da es keine Waffenskills mehr gab. Fazit: Beschneidung des Rollenspielsaspekts.
Und ich sagte ja schon: Es gab zu viele Waffen in ME 1 - das war aber kein Grund deren Anzahl in ME 2 praktisch auf null zu reduzieren!
#45
Posté 27 août 2012 - 01:22
#46
Posté 27 août 2012 - 01:36
Leovigild wrote...
Nihilismus: hmmm ok, aber das kann ich gar nicht nachvollziehen, keins der zwei Argumente, schon gar nicht, dass ein Spiel nur deswegen schlechter beurteilt wird, weil es kein Erstling mehr ist.
Nun ja, Nihilismus beschreibt hier ein Phänomen, dass es nicht nur bei Spielen gibt, sondern bei jeder Form von Unterhaltung. Im Beispiel von ME1: Alles ist neu, alles will erkundet werden und wenn es gut gemacht ist, ist man fasziniert. In ME2: Man kennt das Universum schon und vergleicht - ob man will oder nicht - mit dem ersten Teil. Abhängig was einem am wichtigsten ist, fällt ME2 schlechter bzw. besser aus als ME1, Das bezeichnet man als Erstie-Bonus.
Hoffentlich hab ich das verständlich rübergebracht.
Leovigild wrote...
Eariel: Ich habe ja extra geschrieben: "Alles was zu retten war.", das Grundproblem bleibt, das SC. Aber der EC erlaubt einem zumindest irgendeinen Abschluß, im Gegensatz zum ursprünglichen Ende. Außerdem war er umsonst, war also ein Entgegenkommen Seitens Bioware.
Na ja, hier solltest du vorsichtig sein. Immerhin waren vor dem EC zumindest 2/3 aller Spieler unzufrieden mit dem Ende. Was glaubst du wohl, wie die reagiert hätten, wenn sie für ein verbessertes Ende noch zusätzlich zahlen hätten müssen. Wenn du das aktuelle geflame nicht magst, dieses würdest du hassen. Abzocke wäre dann noch der harmloseste Begriff. Glaub mir....
Modifié par Not_Zero, 27 août 2012 - 01:37 .
#47
Posté 27 août 2012 - 01:39
Mag sein und ja der EC bietet einen besseren Abschluß. Allerdings mit dem Entgegenkommen, ich sehe es eher so das man angesichts der doch umfangreichen und breiten Kritik gar nicht anders konnte aber lediglich Schadensbegrenzung betrieb.Leovigild wrote...
Eariel: Ich habe ja extra geschrieben: "Alles was zu retten war.", das Grundproblem bleibt, das SC. Aber der EC erlaubt einem zumindest irgendeinen Abschluß, im Gegensatz zum ursprünglichen Ende. Außerdem war er umsonst, war also ein Entgegenkommen Seitens Bioware.
Ich sage ja nicht das ME2 ein grottenschlechtes Spiel wäre, das würde ME2 nicht gerecht werden, es hat schon so manche Highlights. Aber es hat eben auch so seine Schwächen und gerade Spieler die Wert auf Rollenspiel legen sind nicht mit allem glücklich. Gerade die Individualisierung des Charakters, die Benutzung verschiedener Skills, die Konzentration auf bestimmte Skills die einem für seinen Char wichtig sind, spielen da eine große Rolle und das hat man in ME2 nahezu auf 0 reduziert bzw. obsolet gemacht. Ausrüstung der Gefährten? Bis auf die Waffen nicht mehr möglich, wobei deren Rüstungen auch nur noch reine Optik waren. Und dergleichen mehr. Ich halte es eben für wichtig eben seinen Charakter auch individuell zu gestallten, für Quests auch adequate Belohnungen zu bekommen (seltene Ausrüstung oder Waffen). All das gab und gibt es nicht mehr in ME2 und 3. Items liegen da idiotensicher am linearen Levelrand so das man sie gar nicht übersehen kann. Erkundung der Gebiete und Entdeckungen nahezu gleich 0. Wie man es ganz falsch macht mit Items hatte aber DA2 gezeigt, ME ist da nicht gänzlich vor die Wand gefahren ;-).Leovigild wrote...
Und ME2 war definitiv ein qualitativ hochwertiges Spiel, gerade die Nebenmissionen sind detaillierter und abwechslungsreicher gestaltet als in Teil 1.
Modifié par Eariel101, 27 août 2012 - 01:50 .
#48
Posté 27 août 2012 - 01:40
Und ja, das Nachfolgerphänomen kenn ich, aber es hat nichts mit der Qualität eines Spiels zu tun.
Eariel:
Klar, keine Frage, jedes Spiel hat Schwächen (außer Deus Ex!), aber manche (nicht du!) tun so, als wäre ME 2 eine Vollkatastrophe. Und das ist nicht der Fall, es hält einen sehr hohen Standard. Und gerade Charaktere wie Garrus erleben hier ihren endgültigen Durchbruch.
Modifié par Leovigild, 27 août 2012 - 01:43 .
#49
Posté 27 août 2012 - 01:50
ich spreche hier vom eigentlichen "story ende"
es haben halt nur ein paar sachen gefehlt und die hat der EC für mich gebracht
daher seh ich es genauso wie leovigild.
und die kritiken an ME 2 kann ich auch nicht nachvollziehen.
#50
Posté 27 août 2012 - 01:52
Ich hoffe Du meintest nicht mich damit. Ich habe nie gesagt, dass ME 2 eine Katastrophe ist, nur dass es RP-technisch und auch storytechnisch gegenüber dem Vorgänger abfällt. Das ist nicht dasselbe.





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