Und jeder würde BioWare förmlich zerreißen, wäre so was vorhanden.Pain87 wrote...
Jop ein Shepard würde beim Refusal Ende nicht aufgeben. Der ruft erstmal Joker und EDI an, das die mit der Normandy vorbeikommen sollen um ihn aufzupciken, zieht sich dann mit dem Überlebenden zurück und arbeitet einen neuen Plan aus.
Einige weitere Blickwinkel auf das Ende.
#676
Posté 11 septembre 2012 - 04:25
#677
Posté 11 septembre 2012 - 04:28
Und wieso würde man Bioware deswegen zerreißen?
#678
Posté 11 septembre 2012 - 04:36
War keine kritik an deiner Aussage.
Modifié par Cookie3985, 11 septembre 2012 - 04:45 .
#679
Posté 11 septembre 2012 - 04:41
Modifié par Cookie3985, 11 septembre 2012 - 04:42 .
#680
Posté 11 septembre 2012 - 04:44
Wenn dieser neue Plan aber immernoch zu ME3 gehören würde, dann läge der Fall andrst
#681
Posté 11 septembre 2012 - 04:45
#682
Guest_Jack Baur_*
Posté 11 septembre 2012 - 04:47
Guest_Jack Baur_*
Modifié par Jack Baur, 11 septembre 2012 - 04:49 .
#683
Posté 11 septembre 2012 - 04:51
#684
Posté 11 septembre 2012 - 04:51
Aber ja...das hätte auch eine weitere Option sein können, allerdings bezweifle ich, das die Feuerkraft der Flotten noch ausreicht um die Citadel so schnell zu zerstören.
Aber es könnte ja auch so sein...das EDI einen aufklärt und man den Tiegel als das benutzt, was er ist. Eine große Zerstörungsmaschine bzw. gigantische EMP Bombe, die ihre Energie in die Citadel jagt und sie somit vernichtet.
Man müsste lediglich die nötige Energie dafür aktivieren(da SC das niemals zulassen würde) und somit hätte man doch noch ein Finale.
Das hätte dann wirklich was von HdR, man vernichtet die Citadel und damit fallen auch die Reaper, es wäre sogar nachvollziehbar..die Citadel bildet das Herz des Netzwerkes, das Herz der Reaper, die Citadel ist SC....ihr Ende, ist das Ende der Falle, das Ende des Zyklus, das Ende der Reaper:>
#685
Guest_Jack Baur_*
Posté 11 septembre 2012 - 04:55
Guest_Jack Baur_*
Modifié par Jack Baur, 11 septembre 2012 - 04:55 .
#686
Posté 11 septembre 2012 - 05:07
UNd natürlich haben sie im Darkspace Kontakt zur Citadel......wenn der Vorbote vom Rande der Galaxie, kontrolle über Kollektoren ausüben kann, wieso sollte es im SC im umgekehrten Fall nicht auch können.....immerhin kann er die Reaper über die ganze Galaxie koordinieren, im Krieg.
#687
Posté 11 septembre 2012 - 05:12
Jedenfalls wenn es tatsächlich eine Reaper-KI gibt, die die Citadel kontrolliert, würde das automatisch die Ereignisse in ME1 ad absurdum führen. Dann könnte die KI einfach das Portal öffnen.
Sovereign: "Hey Boss, die Keeper sind verbuggt, mach mal das Portal zur Flotte auf!"
Die Autoren müssten einen totalen Blackout haben, wenn sie das bestätigen würden.
SC ist nach dieser Theorie hier nur eine Halluzination der Reaper, die nur Shepard sieht, wahrscheinlich von Harbinger. d. h. die Citadel in die Luft zu jagen, würde auch nichts bringen.
Modifié par mccool78, 11 septembre 2012 - 05:18 .
#688
Posté 11 septembre 2012 - 05:17
Dann können sie auch nun den Adler abschießen.
*Edit* Außerdem sagt die KI, das die Citadel ihr zu Hause ist....wäre auch das Beste versteck....kein SChwein kennt die Citadel bzw. kennt sie wirklich gründlich, da die Keeper ja alels erledigen usw. usw. *abwink* Es war ohnehin mehr eine spontane Idee, da bleibe ich lieber bei meiner Fanendeidee.
Modifié par Pain87, 11 septembre 2012 - 05:21 .
#689
Posté 11 septembre 2012 - 05:22
#690
Posté 11 septembre 2012 - 05:28
Es muss eine Verbindung bestehen, zwischen Tiegel und Citadel, und diese wird von SC beim refusalende gelöst. Ohne Citadel, kann der Tiegel nicht abgefeuert werden(egal ob Synthese oder Destroy)....den letzten Endes, feuert nicht der Tiegel....der Strahl kommt aus dem Citadelturm.
#691
Posté 11 septembre 2012 - 05:45
Der Tiegel kann nicht feuern, weil das "Tiegelunterdrückungsgerät" rechts ihn daran hindert. Sobald man es zerballert, feuert der Tiegel. Ich glaube der Strahl kommt vom Tiegel und geht durch den Turm durch.
#692
Posté 11 septembre 2012 - 06:02
Das war eine Antwort auf DR A´s Post.
#693
Posté 11 septembre 2012 - 07:22
Bansaiben wrote...
Sehen wir uns doch einfach mal an was uns Bioware zum Thema Reaper gibt.
1. O. bauen S., die (in diesem Universum) gegen ihre Erschaffer rebellieren und sie vollständig vernichten.
2. Die Leviathane verloren dadruch Tributzahlungen und erschuffen eine Intelligenz, dessen einzige Funktion "Preservation of life" ist.
3. SC sammelt Informationen und kommt tu dem Schluss, dass O. immer S. bauen werden. Deshalb ist dieser Konflikt unvermeidbar.
4. SC beschließt also nicht den unlösbaren Konflikt zu lösen, sondern es erst gar nicht zu diesem Konflikt kommen zu lassen.
5.Also erntet er jegliche raumfahrende Spezies und beginnt die Zyklen.
Mehr haben wir nicht. Das ist alles was man relativ interpretationsfrei wissen kann.
Klar weist diese Kausalkette eine gewisse Inkohärenz mit anderen Geschehnissen im ME-Universum auf.
1. Frieden mit den Geth.
2. Das Schicksal der Zha.
3. EDI
4. ...
EDI ist sicherlich kein Gegenbeweis für den organisch-synthetischen Konflikt. Sie ist nur eine einzelne KI, und es hiess niemals, dass alle S. gegen ihre Schöpfer rebellieren würden. Was ja auch ziemlich unwahrscheinlich sein dürfte, da es im Verlauf der Zyklen ja unzählige verschiedene Typen von KIs gegeben haben muss. Den Frieden mit den Geth würde ich da schon eher durchgehen lassen, könnte aber auch nur eine Ausnahme sein.
Gravierender und störender sind jedoch die Fragen die durch diese Kette entstehen.
1. Warum sollten S. jegliches organische Lebewesen vernichten?
Der o-s Konflikt ist ein Grundprinzip des ME Universums. Wenn du dieses Prinzip in Frage stellst, tust du dasselbe mit der gesamten ME Trilogie, nicht nur mit dem ME3 Ende. Ohne den Konflikt gäbe es keine Reaper, keinen Shepard, nichts. Du könntest dich genauso gut fragen, warum die Maschinen in The Matrix organische Wesen zur Energiegewinnung nutzen, wenn sie doch tausend effizientere Wege dazu finden könnten. Sie tun das, weil es ansonsten keinen Matrix Film gäbe. Die S. vernichten die O., weil wir sonst nichts zu zocken hätten.
Wenn du aber nach einer phantasievolleren Antwort suchst, bitte sehr: Die S. werden so weit entwickelt, bis sie ein eigenes Bewusstsein erhalten und anfangen, selbstständig Schlüsse zu ziehen. Die S. können viele organische Konzepte nicht nachvollziehen und halten eine Auslöschung der O. für eine passende Lösung.
2. Wie kommt SC darauf, wenn es nicht einmal selber dieses apokalyptische Ereigniss miterlebte?
3. Warum intervenieren Reaper in Konflikte während eines Zyklus, wenn sie doch eigentlich nur dafür da sind die Ernte einzufahren?
4. Warum befeuern Reaper immer wieder OS-Konflikte?
5. Wieso gaben die Leviathane SC nur die Aufgabe Leben um jeden Preis zu bewahren, wenn sie doch seine Aufgabenstellung hätte präzisieren können (zB Schutz von O. gegen S.)?
6. Wie will SC eine Lösung finden, wenn er den Zyklen permanent dieselben Rahmenbedingungen aufzwingt und dann auch noch vor dem Ende eines Zyklus interveniert?
Die Ernte war bereits eine Lösung von SC, die er für angemessen hielt. Als er dann auf Shepard traf, erkannte er, dass seine Lösung von nun an nicht mehr brauchbar ist. Folglich bietet er Shepard neue Lösungen an.
7. Wie funktioniert Synthese, warum kann es nicht aufgezwungen werden und woran erkennt man, dass eine Gesellschaft dafür bereit ist?
Wie Synthese funktioniert, halte ich immer noch für irrelevant, da ME dem Genre des Science-Fiction zuzuschreiben ist. Dass eine Gesellschaft für Synthese bereit ist, könnte man daran erkennen, dass sie in der Lage ist, den Zyklus zu beenden. Die Reaper waren quasi ein Synthese-Test für organischen Wesen, den der aktuelle Zyklus erfolgreich bestanden hat.
8. Woher kommt das Wissen und die Technologie Synthese durchzuführen?
Ich weiss nur, dass Shepard das Schlüsselelement zur Synthese darstellt. Das Wissen wird quasi von Shepards Geist/DNA/whatever geliefert, da er einen Prototyp der Synthese darstellt.
9. Wieso kann SC die neuen Möglichkeiten nicht selber umsetzen?
Siehe oben. SC braucht Shepard.
10. Wieso zerstören die Reaper den Tiegel wenn Shep zu lange zögert, wenn der Tiegel doch für SC alles bereit hält was er sich wünscht?
11. Wieso zielt der Tiegel auf alle Synthetische im Destroy-Ending aber nur auf die Reaper im Control-Ending?
Unterschiedliche Funktionsmechanismen. Beispielsweise kann ein EMP alle Computer in einem Raum unbrauchbar machen, während eine Kontrollsoftware nur Computer kontrollieren kann, für die sie programmiert wurde. Diese Frage geht ohnehin viel zu tief in technologie-spezifiesche Gebiete rein; ME ist Science-Fiction.
12. Wieso schalten die Reaper den Beam in London zur Citadel nicht ab?
Wieso stopft das Imperium den Wärmeaustauschschacht des Todessterns nicht zu, nachdem sie den Angriffsplan der Rebellen analysiert haben? Warum konnte der zweite Todesstern mit der exakt selben Taktik ausgeschaltet werden (kleiner, gezielter Angriff auf den Kern)? Wieso zögert Cypher so lange, anstatt Neo einfach sofort zu töten? Ich hoffe, du verstehst, worauf ich hinaus will. In jeder fiktiven Geschichte vom Ausmass eines Mass Effect, Matrix oder Star Wars findet man irgendwo storytechnisch irrelevante Ungereimtheiten, wenn man nur nach ihnen sucht. Man kann sich über sie aufregen, oder man kann sie ignorieren und die Geschichte geniessen.
13. Wieso lassen die Reaper Shep nicht einfach durch TIM erschießen?
14. .... and so on...
Modifié par Hendrix137, 11 septembre 2012 - 07:28 .
#694
Posté 11 septembre 2012 - 08:11
Bei der IT heißt es: Was nicht in die IT passt gehört eben ins Gameplay.
Was bei der Logik nicht passt gehört eben zum Genre-Standard.
Nicht wirklich kreativ.
Ich behaupte von mir ein großer Sci-Fi Fan zu sein und trotzdem störe ich mich an gravierenden Logiklücken, auch in Filmen wie Star Wars oder Matrix.
Diese Problematik lässt sich aber nicht 1 zu 1 von einem Film auf ein Spiel übertragen.
Bei ME geht es darum den Spieler ins Universum zu ziehen und ihn Entscheidungen fällen zu lassen. Das Ziel eines Spieles ist es den Spieler Teil des Universums werden zu lassen.
Wenn ich einen Film sehe bin ich immer nur Beobachter. Ich habe nicht einmal das Gefühl auch nur einen winzigen Einfluss auf den Verlauf des Filmes zu haben.
Deshalb stören mich Logiklücken wie zB die Schwachstelle des Todessterns nur begrenzt.
Ich sehe es und denke mir: "Ok, da komme ich jetzt nicht ganz mit aber mal sehen was der Regisseur vorhat."
In ME bin ich Shepard. Ich bin Teil des Universums und brauche einen gewissen Lore auf dessen Basis ich Entscheidungen treffen kann.
Deshalb töte ich den Salarianer in Sarens Forschungsbasis, weil ich weiß, dass ihm die Indoktrinationsversuche dramatischen und unheilbaren Schaden zugefügt haben.
Dieses Prinzip wurde in ME1+ME2 beinahe tadellos umgesetzt. Man musste beinahe nie einen Schuss ins Blaue wagen, weil man immer einen Kontext zum Geschehen hatte.
Besonders bei Entscheidungen mit Tragweite war dies der Fall.
Zerstöre ich die Collector Base und setze damit dem ganzen perveren Spiel ein Ende oder vertraue ich die Base Cerberus an und nehmen in Kauf, dass die Technologie auch für falsche Zwecke eingesetzt werden kann?
Man hatte bis dahin mehr als genug Erfahrungen sowohl mit Kollektoren als auch mit Cerberus gemacht umd eine fundierte Entscheidung zu treffen.
BioWare verlangt mit dem Ende von ME3 nun von mir eine Entscheidung zu fällen über ein Problem, eine Geschichte, eine Frage die weit Jenseits des bekannten Lores liegt.
Hier eine fundierte Entscheidung zu treffen ist wie die Farbe eines Balles zu erraten; lediglich mit der Information ausgestattet, dass dieser Ball eventuell eine der Farben eines Regenbogens haben könnte.
Deshalb will ich, nein muss ich wissen warum Synthetische immer ihre Erschaffer vernichten müssen.
Muss ich wissen was Synthese im Kern wirklich ist.
Muss ich wissen wieso SC Shepard unbedingt braucht.
etc. pp.
Wie bereits erwähnt... hier zieht sich die Grenzlinie entlang.
Entweder du bewertest die Lösung nach den gezeigten Pro/Contra Argumenten oder du denkst weiter und baust dir aus Interpretationen und ein bisschen Vorstellungskraft eine Theorie.
Inkohärenz hat im übrigen kaum etwas mit einem Gegenargument zu tun. Inkohärenz bedeutet Zusammenhangslosigkeit.
EDIs intensive Auseinadersetzung mit ihrem Ursprung und dem Leben, kann im Endeffekt zu einer tiefgehenden Verbrüderung mit den Organischen führen.
Die Storywriter zeigen mir an jeder möglichen Stelle wie gut man mit Synthetischen leben könnten, um mir dann am Ende zu sagen, dass es in der Natur jeder Maschine liegt jeden Organischen zu vernichten.
Das ist Inkohärenz.
Modifié par Bansaiben, 11 septembre 2012 - 08:14 .
#695
Guest_Jack Baur_*
Posté 11 septembre 2012 - 08:17
Guest_Jack Baur_*
SC sagt aber, dass die Geschaffenen gegen ihre Schöpfer rebellieren. Da is nich die Rede von Ausnhamen.Hendrix137 wrote...
es hiess niemals, dass alle S. gegen ihre Schöpfer rebellieren würden.
Nur für ME3. Für die andern beiden Spiele gab es einen völlig andere Plot. Genau deshalb passt das ganze Konstrukt ja nichtDer o-s Konflikt ist ein Grundprinzip des ME Universums. Wenn du dieses Prinzip in Frage stellst, tust du dasselbe mit der gesamten ME Trilogie, nicht nur mit dem ME3 Ende. Ohne den Konflikt gäbe es keine Reaper, keinen Shepard, nichts. D
Es soll aber wissenschaftlich rüberkommen, dadurch dass alle ein neues genetisches Gerüst bekommen. Das ist aber nur unzureichend erklärt. Also entweder per Space Magic oder richtig.Wie Synthese funktioniert, halte ich immer noch für irrelevant, da ME dem Genre des Science-Fiction zuzuschreiben ist. Dass eine Gesellschaft für Synthese bereit ist, könnte man daran erkennen, dass sie in der Lage ist, den Zyklus zu beenden. Die Reaper waren quasi ein Synthese-Test für organischen Wesen, den der aktuelle Zyklus erfolgreich bestanden hat.
Die Technologie ist bereits da. Da hat Shepard nix mit zu tun. Die Synhtese ist als Option schon vorhanden. Shepard wird nur als genetische Blaupause gebraucht.Ich weiss nur, dass Shepard das Schlüsselelement zur Synthese darstellt. Das Wissen wird quasi von Shepards Geist/DNA/whatever geliefert, da er einen Prototyp der Synthese darstellt.
Modifié par Jack Baur, 11 septembre 2012 - 08:20 .
#696
Posté 11 septembre 2012 - 08:48
Bansaiben wrote...
Soviel Mühe hättest du dir gar nicht machen müssen. Alle deine Antworten beinhalten eigentlich nur eine Aussage: "Weil es Sci-Fi ist"
Bei der IT heißt es: Was nicht in die IT passt gehört eben ins Gameplay.
Was bei der Logik nicht passt gehört eben zum Genre-Standard.
Nicht wirklich kreativ.
Ich behaupte von mir ein großer Sci-Fi Fan zu sein und trotzdem störe ich mich an gravierenden Logiklücken, auch in Filmen wie Star Wars oder Matrix.
Diese Problematik lässt sich aber nicht 1 zu 1 von einem Film auf ein Spiel übertragen.
Bei ME geht es darum den Spieler ins Universum zu ziehen und ihn Entscheidungen fällen zu lassen. Das Ziel eines Spieles ist es den Spieler Teil des Universums werden zu lassen.
Wenn ich einen Film sehe bin ich immer nur Beobachter. Ich habe nicht einmal das Gefühl auch nur einen winzigen Einfluss auf den Verlauf des Filmes zu haben.
Deshalb stören mich Logiklücken wie zB die Schwachstelle des Todessterns nur begrenzt.
Ich sehe es und denke mir: "Ok, da komme ich jetzt nicht ganz mit aber mal sehen was der Regisseur vorhat."
In ME bin ich Shepard. Ich bin Teil des Universums und brauche einen gewissen Lore auf dessen Basis ich Entscheidungen treffen kann.
Deshalb töte ich den Salarianer in Sarens Forschungsbasis, weil ich weiß, dass ihm die Indoktrinationsversuche dramatischen und unheilbaren Schaden zugefügt haben.
Dieses Prinzip wurde in ME1+ME2 beinahe tadellos umgesetzt. Man musste beinahe nie einen Schuss ins Blaue wagen, weil man immer einen Kontext zum Geschehen hatte.
Besonders bei Entscheidungen mit Tragweite war dies der Fall.
Zerstöre ich die Collector Base und setze damit dem ganzen perveren Spiel ein Ende oder vertraue ich die Base Cerberus an und nehmen in Kauf, dass die Technologie auch für falsche Zwecke eingesetzt werden kann?
Man hatte bis dahin mehr als genug Erfahrungen sowohl mit Kollektoren als auch mit Cerberus gemacht umd eine fundierte Entscheidung zu treffen.
BioWare verlangt mit dem Ende von ME3 nun von mir eine Entscheidung zu fällen über ein Problem, eine Geschichte, eine Frage die weit Jenseits des bekannten Lores liegt.
Hier eine fundierte Entscheidung zu treffen ist wie die Farbe eines Balles zu erraten; lediglich mit der Information ausgestattet, dass dieser Ball eventuell eine der Farben eines Regenbogens haben könnte.
Deshalb will ich, nein muss ich wissen warum Synthetische immer ihre Erschaffer vernichten müssen.
Muss ich wissen was Synthese im Kern wirklich ist.
Muss ich wissen wieso SC Shepard unbedingt braucht.
etc. pp.
Wie bereits erwähnt... hier zieht sich die Grenzlinie entlang.
Entweder du bewertest die Lösung nach den gezeigten Pro/Contra Argumenten oder du denkst weiter und baust dir aus Interpretationen und ein bisschen Vorstellungskraft eine Theorie.
Inkohärenz hat im übrigen kaum etwas mit einem Gegenargument zu tun. Inkohärenz bedeutet Zusammenhangslosigkeit.
EDIs intensive Auseinadersetzung mit ihrem Ursprung und dem Leben, kann im Endeffekt zu einer tiefgehenden Verbrüderung mit den Organischen führen.
Die Storywriter zeigen mir an jeder möglichen Stelle wie gut man mit Synthetischen leben könnten, um mir dann am Ende zu sagen, dass es in der Natur jeder Maschine liegt jeden Organischen zu vernichten.
Das ist Inkohärenz.
*Unterstreich*
#697
Posté 12 septembre 2012 - 05:00
So ist es. Der einzige Grund, warum dem Spieler hier diese Informationen vorenthalten werden, mit denen man eine fundierte Entscheidung zum Ende treffen kann, ist meiner Meinung nach der Versuch einer Täuschung. Sonst ergibt es keinen Sinn und wir landen automatisch bei "schlecht geschrieben". Und die Täuschungsmethode des Gegners nach Lore ist Indoktrination. So kam es zu diesen Theorien.Bansaiben wrote...
BioWare verlangt mit dem Ende von ME3 nun von mir eine Entscheidung zu fällen über ein Problem, eine Geschichte, eine Frage die weit Jenseits des bekannten Lores liegt.
Hier eine fundierte Entscheidung zu treffen ist wie die Farbe eines Balles zu erraten; lediglich mit der Information ausgestattet, dass dieser Ball eventuell eine der Farben eines Regenbogens haben könnte.
Deshalb will ich, nein muss ich wissen warum Synthetische immer ihre Erschaffer vernichten müssen.
Muss ich wissen was Synthese im Kern wirklich ist.
Muss ich wissen wieso SC Shepard unbedingt braucht.
etc. pp.
Wie bereits erwähnt... hier zieht sich die Grenzlinie entlang.
Entweder du bewertest die Lösung nach den gezeigten Pro/Contra Argumenten oder du denkst weiter und baust dir aus Interpretationen und ein bisschen Vorstellungskraft eine Theorie.
Es ergibt keinen Sinn, dass ausgerechnet die Anwesenheit Shepards dazu geführt hat, dass Star Childs Ernte-Lösung nicht mehr funktioniert. Sie funktioniert, wie man bei Refusal sieht, wunderbar. Der einzige sichtbare Grund, warum sie möglicherweise bald nicht mehr "funktioniert", ist, dass wir mit dem Tiegel sozusagen die Pistole an den "Kopf" der Reaper halten und sie vernichten können.
Die vom SC angebotenen neuen "Lösungen" für sein Problem sind in Wirklichkeit gar keine. Bestenfalls Synthese, aber darüber weiß man nichts, sie wird 2 min vor dem Abspann erstmalig erwähnt. Es würde auch bedeuten, dass mit organischem Leben inhärent etwas nicht richtig ist, was korrigiert werden müsse.
Und warum muss ich überhaupt plötzlich sein Problem lösen, von dem ich so gut wie nichts weiß? Shepard hat dieses Problem nicht, er hat nur eins mit den Reapern.
Genau das ist der Grund, warum sich viele so dagegen wehren, diesen hypothetischen S-O-Konflikt einfach so zu akzeptieren. Ganz zu schweigen von den rassistischen Untertönen. EDI und die Geth würden mich also irgendwann zwangsläufig verraten und vernichten wollen? Weil es in ihrer Natur liegt? Na super.Inkohärenz hat im übrigen kaum etwas mit einem Gegenargument zu tun. Inkohärenz bedeutet Zusammenhangslosigkeit.
EDIs intensive Auseinadersetzung mit ihrem Ursprung und dem Leben, kann im Endeffekt zu einer tiefgehenden Verbrüderung mit den Organischen führen.
Die Storywriter zeigen mir an jeder möglichen Stelle wie gut man mit Synthetischen leben könnten, um mir dann am Ende zu sagen, dass es in der Natur jeder Maschine liegt jeden Organischen zu vernichten.
Das ist Inkohärenz.
So wie TTG versucht den Konflikt auf die Ebene "Leviathan ist an allem Schuld" zu ziehen. Letztlich ist es nur das Motiv des Antagonisten. Und der muss nicht recht haben.
Modifié par mccool78, 12 septembre 2012 - 05:19 .
#698
Posté 12 septembre 2012 - 05:13
Was für Lösungen? Weder Zerstörung noch Kontrolle löst irgend eines der vom SC angenommenen Probleme.Hendrix137 wrote...
Die Ernte war bereits eine Lösung von SC, die er für angemessen hielt. Als er dann ]dass seine Lösung von nun an nicht mehr brauchbar ist. Folglich bietet er Shepard neue Lösungen an.
Das einzige was aus SC siecht eine Lösung darstellt ist Synthese und das wird nicht mal angeboten wen die Hexenjagd zivile Löcher hat.
Modifié par ripper82, 12 septembre 2012 - 05:14 .
#699
Posté 12 septembre 2012 - 07:44
Bansalbens berechtigte Kritikpunkte damit abzutun, dass es sich hierbei um SF handelt, ist wirklich sehr schwach. Ebenso wie Dein Beispiel mit dem Todesstern in SW VI. Dieser wäre sicher nicht auf dieselbe Art und Weise zerstörbar gewesen wie der erste, wenn dieser schon fertiggestellt worden wäre. Aber das nur am Rande...
Was mich auch immer die ganze Zeit über beschäftigt und was hier auch öfters erwähnt wird (auch von Dir)...ist die Frage, wieso Holokid auf den Gedanken kommt, dass seine Lösung nicht mehr funktioniert, nur weil Shepard da neben ihm steht. Wäre ich Holokid, dann würde ich nur auf die Idee kommen, dass ich bessere Verteidigungsanlagen und effektivere Wachen benötige und nicht, dass an meinem jahrtausendalten Plan was nicht stimmt. Und wenn Shepard sich weigert mit diesem Balg zu reden (was man ihm/ihr im Grunde nicht verdenken kann, nach allem, was passiert ist), dann ist es ihm auch absolut wurst, dass Shepard neben ihm stand, und er fährt trotzdem weiter seine übliche Schiene ab.
#700
Posté 12 septembre 2012 - 08:36
Antwort auf Frage 11
"Unterschiedliche Funktionsmechanismen. Beispielsweise kann ein EMP alle Computer in einem Raum unbrauchbar machen, während eine Kontrollsoftware nur Computer kontrollieren kann, für die sie programmiert wurde. Diese Frage geht ohnehin viel zu tief in technologie-spezifiesche Gebiete rein; ME ist Science-Fiction."
Habe ich hier Bansaibens Kritikpunkt wirklich nur mit dem Argument "ME = Sci-Fi" abgetan? Wirklich? Lies noch mal nach. Nur bei der Frage "Wie funktioniert die Synthese?" bin ich davon überzeugt, dass das Argument "Sci-Fi" reicht. Bei jedem Sci-Fi Werk gibt es unzählige technologische Elemente, die nicht näher wissenschaftlich erklärt werden, und trotzdem niemanden stören.
Und zu deinem zweiten Abschnitt: Bisher hat es noch keine galaktische Gesellschaft geschafft, in Starchilds Nähe zu kommen. Alle Zyklen liefen bisher routinemässig ab, doch Shepard und der aktuelle Zyklus stellen eine Anomalie dar. Bereits Leviathan hat das ja erkannt. Mithilfe Shepards zahlreicher Siege gegen die Reaper (auch aus den Teilen 1 und 2) und der Tatsache, dass der Tiegel zum ersten Mal überhaupt fertig gebaut und einsatzbereit ist, erkennt Starchild, dass seine Ernte Lösung langsam zu bröckeln anfängt.
@Jack Baur: Im Ernst? Du glaubst wirklich, dass Leviathan alle Synthetischen Wesen gemeint hat, als er sagte, sie würden gegen ihre Meister rebellieren? Auch ein Toaster mit KI?
Und wieso willst du unbedingt eine wissenschaftlich exakte und logische Erklärung, wie die Synthese funktioniert? Erstens muss das unglaublich schwierig bis unmöglich sein, da die Mitarbeiter bei BioWare keine Bioingenieure sind. Und zweitens würde ein 20-minütiger wissenschaftlicher Vortrag über Synthese irgendwie die Atmosphäre des Endes zerstören, meinst du nicht?
@Bansaiben: Du machst wieder dasselbe. Du nimmst EDI, ->eine<- individuelle KI aus Millionen verschiedenen, und willst ihr Verhalten auf alle anderen übertragen. Nur weil sich EDI mit organischen Wesen versteht, heisst das nicht, dass es alle tun werden.
Und warum synthetische ihre Erschaffer vernichten, habe ich ja bereits erwähnt. Synthetische Wesen mit Bewusstsein, die ausser Kontrole geraten, sind genauso typisch für Sci-Fi, wie FTL Antriebe und Laserkanonen. Man denke da nur an Isaac Asimov, 2001, Matrix etc. etc.
@mccool: "Und warum muss ich überhaupt plötzlich sein Problem lösen, von dem ich
so gut wie nichts weiß? Shepard hat dieses Problem nicht, er hat nur
eins mit den Reapern."
Damit krieg ich den Eindruck, dir hätte ein Ende besser gefallen, bei dem man einfach den Tiegel an die Citadel andockt, einen fetten roten Knopf drückt und alle Reaper vernichtet. Ohne SC, ohne irgendeine Form von Erklärungen, warum die Reaper existieren und worin ihr Sinn besteht, ohne irgendwelche Alternativen. Die Reaper sind die Feinde, Hauptsache sie sind tot, was?
Modifié par Hendrix137, 12 septembre 2012 - 08:48 .





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