Aliens Crew wrote...
Xeontis wrote...
Darum sagte ich ja ME1 und ME2 waren für mich auf Dark energy ausgelegt.
IN ME3 haben sie das verworfen und darum gibts jetz eben gewisse ungereimtheiten weil man den Plot einfach im letzten teil verworfen hat. Auf einmal ist Dark energy nichtmal mehr ein thema..
Aussagen von Sovereign, oder Harbinger sind jetzt irgendwie in der Luft und schwer zu vereinbaren mit dem wie ME3 abläuft. Weil die Beweggründe der Reaper jetzt durchaus nachvollziehbarer sind, und die Reaper an sich einfach nur marionetten sind.. sovereign und harbinger wirkten aber immer schon augrund dessen das harbinger die kollektoren befehligte und sovereign den zyklus überwachte stelbstständig.. es passt jetzt einfach nicht mehr richtig.
Aber ändern werden wir das nicht denn dazu müsste bioware zurückrudern. Und ME3 neu entwickeln diesmal treu dem dark energy plot. und sowas braucht man wohl kaum erwarten. Das wird nicht passieren.
Tja, und das ist dann wohl auch der Grund, warum vielen das Ende nicht gefällt. Es passt einfach nicht zum Rest.
Werde nie begreifen, warum BW den ursprünglichen Plot verworfen hat. Da konnte ja nur ein halbgarer Mist bei rauskommen...
Na ja Drew Karpyshyn meinte aber selbst in einem Interview das der Plot mit der zunahme der Dunklen Energie nicht ganz durchdacht war, sich die zunahme der Energie schwer erklären läßt und an sich auch fehlerhaft ist.
Der Wechsel an sich ist auch nicht so sehr das Problem sondern viel mehr wie man ihn vollzogen hat.
Hätte man zum Beispiel Starchild als Repräsentant der Tiegelkonstrukteure auftreten lassen, ihn dabei etwas früher in die Geschichte eingeführt und anstelle des Organisch vs. Synthetisch Konflikts etwas anderes gesetzt, beispielsweise ein zwangsläufiger Konflikt der Spezies um die Ressourcen der Galaxie oder so, es wäre ganz anders herüber gekommen. Insbesondere wenn man die Herkunft und genauen Beweggründe der Reaper weitgehend im Dunkeln gelassen hätte.
Manchmal hat man das Gefühl BW hat an den falschen Stellen Erklärungen gesetzt, zum Beispiel Reaper, also zu viel erklärt und dafür wichtige Dinge, die eine Erklärung bedurft hätten, dafür offen gelassen. Ein weiteres Problem, was die Plotänderungsproblematik noch verstärkt, ist das man als Spieler diverse Handlungsabläufe aufgezwungen bekommt ohne das zumindest Ansatzweise das Gefühl etwas ändern zu können vermittelt wird.
Bestes Beispiel die Auftritte Kai Lengs, der Tod Thanes, der Verlust der VI im Tempel auf Thessia, wird einem regelrecht aufgezwungen und man wird in beiden Fällen zum Zuschauer degradiert. Dabei wirken diese Auftritte zudem derart überzogen und unreal das man nicht weiß ob man nun lachen oder weinen soll. Und als krönenden Abschluß soll man sich auch noch schlecht fühlen weil man die VI auf Thessia nicht bekommen hat, man hatte doch nie eine Chance und wurde aller Eingriffsmöglichkeiten beraubt, viel zu aufgesetzt und schlicht unpassend in Szene gesetzt.
Und so ist es ja auch dann beim Ende, wichtige Entscheidungen, die man sich keineswegs leicht gemacht hat, aus den ersten beiden Teilen kommen kaum bis gar nicht zum tragen, wie eben der Rat, die Rachni, Kollektorenbasis, umschreiben oder Vernichtung der Heretics, spiegelt sich alles nicht im Ende wieder.
Die einzige Entscheidung, die wirklich zum tragen kommt, ist die Sache mit der Genophage, wichtig, ohne zweifel, aber zu wenig um seinen Shep und seine Handlungen im Ende wiederzufinden. Lediglich bei Kontrolle hat man zumindest den Hauch eines Erkennens seines über Jahre gespielten Charakters, aber das fehlt eben vollkommen bei den anderen zwei. Auch wenn der EC einiges verbessert haben mag, seinen Shep erkennt man eben nicht heraus und gerade das ist für einen Spieler nicht unwichtig.