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ME3 Bericht - Wieso mich dieses Game enttäuscht hat


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107 réponses à ce sujet

#1
Suckerfish

Suckerfish
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In folgendem Bericht habe ich so ziemlich alle Gründe aufgeschrieben, wieso ME3 mich so maßlos enttäuscht hat.
Da Games ja Meinungssache sind, bitte ich um Kommentare, ob Ihr das anders seht, und wenn ja, inwiefern, oder ob meine Meinung geteilt wird. Vor allem geht es mir darum, sich mal nicht NUR über das Ende aufzuregen, sondern auch mal Meinungen über den Rest des Games einzuholen.

ACHTUNG:
Spoilergefahr

In diesem Bericht werde ich in vollen Zügen erklären, wieso ME 3 mich so maßlos
enttäuscht hat. Falls jemand das Spiel noch nicht durchgespielt hat, (was aber
unwahrscheinlich ist) sollte er nicht weitelesen, da ich auch auf die Handlung
zu sprechen komme.



Über Monate hinweg haben die Gamer auf Mass Effect 3 gewartet. Und mit jedem Bild, und jedem Trailer wurde das Warten unerträglicher. Und dann war es endlich soweit: Mass Effect 3 kam in die Läden...
Und schon nach einer Woche machen sich erste Proteste unter den Spielern breit: „Unwürdiges Ende eine glorreichen Spiele Reihe“, heißt es da. „Falsche Versprechungen von Bioware“, ertönt es von woanders.
Auch ich war verärgert, Anfangs nur über das Ende. Doch nach dem zweiten Durchgang ist mir klar geworden, dass ME3 zu den schlechtesten Spielen zählt, die ich jemals durchgezockt habe.

Zu Beginn einmal: Die ME-Reihe hatte, was den Charaktereditor angeht, von Beginn an längst nicht so viel zu bieten wie Biowares „Dragon Age“. Nach ME1 wurde dann aber gleich noch ein bisschen
mehr eingespart. (Seit Teil 2 kann man nicht mal mehr Narben in das Gesicht
einfügen). Ist zwar kein Weltuntergang aber was diese Einschränkung soll, ist
mir nicht ganz klar. Egal, viel wichtiger ist die Tatsache, dass man zwar die
Entscheidungen der Vorgänger in den dritten Teil importieren kann, das Gesicht
jedoch nicht. Da hat man schon im Editor das Gefühl, die Entwickler müssen das
Spiel schnell auf den Markt bringen.  Gedanken zur Qualität und Möglichkeiten wurden scheinbar innerhalb von fünf Minuten auf ein Blatt Papier gekritzelt. (Dieses Problem wurde aber dann noch behoben). Also muss man entweder sich erst mal mit dem 08/15-Standard Charakter auseinandersetzen, oder bastelt sich einen neuen
zusammen.

So, Charakter fertig, Entscheidungen der Vorgänger wurden übernommen: Los geht’s!

Und es geht durchaus Spitzenmäßig los:
Das Spiel beginnt mit einem Reaper-Angriff auf die Erde. Shepard und Anderson
müssen sich bis zur Normandy durchkämpfen, während die riesigen,
Insektenähnlichen Reaperschiffe die Stadt in Schutt und Asche legen. Hier gibt
es eigentlich noch nichts zu bemängeln. (Mal abgesehen von der deutschen
Synchronisation, die noch eine Spur schlechter ausfällt, als beim Vorgänger).
Doch schon während des Anrufs von Admiral Hackett vor der nächsten Mission, die uns zum Mars führt, ahne ich
übles. Da redet der Kerl doch tatsächlich von einer Möglichkeit, die Reaper zu besiegen!
Kann das denn wahr sein? Sagt bloß, jetzt wird wie in Halo 3 plötzlich die alles rettende Superwaffe ausgepackt,
von der vorher scheinbar nie jemand was wusste. Als Liara auf dem Mars das
Ganze dann bestätigt, dachte ich schon: „Super, das war´s dann wohl mit dem
würdigen Ende. Man hat keine besseren Ideen, also wird irgendwas unlogisches,
an den Haaren herbeigezogenes flott eingeführt.“ Gott sei´s gedankt wurden
meine Befürchtungen später nicht bestätigt, denn der Tigel entpuppt sich nicht
als Waffe der Allianz, sonder als Gerät, dass von jedem Zyklus erweitert wurde.
Das macht as ganze schon erträglicher, kommt aber natürlich trotzdem gerade sehr gelegen.
Die Marsmission selbst macht Spaß. Hier wird man mit den Möglichkeiten von Deckung zu Deckung zu springen vertraut
gemacht, während man das Cerberus-Killerkommando zerlegt. Zwischendurch wird
die Loyalität Shepards von Ashley/Kaidan immer wieder angezweifelt. Biowares
Charaktere sind also immer noch lebendig, die vergangenen Monate gingen an Shepards ehemaligen Gefährten nicht
spurlos vorüber. Schade ist nur die Vorhersehbarkeit des
Missionsverlaufs. Man sah Dr. Eva nur kurz auf dem Monitor und mir war klar:
Die hat Cerberus Zutritt verschafft. Fünf Minuten später wird der Verräter
enthüllt: Oh, Dr. Eva, wer hätte das gedacht…

Nachdem man dann auf der Citadel war,
kann man sich endlich frei auf der Galaxiekarte bewegen. Im Gegensatz zum
Vorgänger wurde der Scannvorgang stark eingeschränkt. Anstatt einen ganzen
Planeten abzusuchen und neben Mineralien auch mal die ein- oder andere
Nebenmission zu finden, gibt es nur noch hier und da mal ein Artefakt zu
finden, sowie die Überreste eines Treibstoffdepots. Je nachdem ob sich die
Reaper in dem System aufhalten, können diese nun die Normandy aufspüren, sobald
der Scanner aktiviert wird. Sollten diese uns erwischen, ist das Spiel
allerdings sofort vorbei. Vielleicht hätten die Entwickler sich eine
Möglichkeit ausdenken können, in ein Feuergefecht zu geraten, oder die Reaper
daran zu hindern, die Normandy zu entern. Daüber hinaus ist es völlig egal, ob
das Spiel im Falle eines Reaperkontaktes beendet ist, da mit jedem Eintritt in
ein neues System eine automatische Speicherung erfolgt.


Wo ich schon mal gerade das Wörtchen „Nebenmissionen“ erwähnte: Davon gibt es deutlich weniger als beim Vorgänger. Hier und da wirft Admiral Hackett zwar mal mit ´nem Auftrag daher, aber diese Missionen
sind, bis auf wenige Ausnahmen, so kurz gehalten, dass es meistens nur heißt:
Rein, Gegner umnieten, wieder raus. Die Nebenmissionen sind nur einfache Maps aus dem Multiplayermodus.

Auf der Citadel hört man so nebenbei Haufenweise Gespräche mit, in denen die Leute sagen, was sie dringend brauchen. Sind das nun biotische Verstärker oder Obelisken. Wer jetzt aber denkt, er könne in einer bleihaltigen Erkundungstour das halbe Universum zufrieden stimmen: Irrtum. Völlig egal welche Dinge die Citadelbewohner auch brauchen. Man findet sie rasch, indem man flott mit dem Scanner über die Planeten fährt.
Vom netten Landgang mit Cerberus-Patrouillen keine Spur. Wie schon bei Teil 1
wird man stark in Richtung Story gedrückt. Damit endlich was passiert, muss man
die Hauptmissionen abwickeln. Eine Nebenmission der Gefährten gibt’s diesmal
nicht. Bioware hat behauptet, die Loyalität der Teammitglieder sei diesmal
nicht einfach mit einer Mission zu sichern… Richtig: Die Loyalität und die
Nebenmissionen der Gefährten wurden ganz abgeschafft. Überhaupt sind die
Gefährten auch nur durch Hauptmissionen zu bekommen. Liara auf dem Mars, Garrus
auf dem Turianischen Mond, und Ashley/Kaidan kann man auch erst ins Boot holen,
wenn die Schießerei auf der Citadel vorbei ist. Bei den Charakteren wurde eh
wieder ziemlich gespart. Gibt es dieses Mal zwar maximal sieben verfügbare
Teammitglieder, (Teil 1 hatte einen weniger) fühlt man sich da jedoch im
Gegensatz zu anderen Bioware-Titeln etwas eingeschränkt. Dragon Age hatte neun
Mitglieder, Mass Effect 2 kam auf zwölf-, Liara einbezogen sogar auf dreizehn
Kameraden. Da hatte man mit allen DLCs allerdings auch fünfunddreißig bis
vierzig Stunden Spielzeit. Bei Teil 3 kam ich bisher nicht mal auf dreißig.
Gäbe also für weitere Teamkameraden auch nicht viel zu tun. Dennoch ist es
schon nervig, sämtliche Überlebenden aus ME2 anzutreffen, und diese zu fragen,
ob sie einen nicht begleiten wollen, nur um von JEDEM eine Abfuhr zu bekommen.
Wenn es die Überredungskünste nicht schaffen können, hätte Bioware sich diese
Dialogpunkte gleich sparen können. Besonders angepisst war ich bei Samara, die
mir erst sagte, dass sie mich begleitet, und dann plötzlich doch an die Front
geht. Unlogischerweise sagt sie mir, dass eine Justikarin dahin geht, wo sie am
dringendsten gebraucht wird, laut Hacket und Anderson ist aber Shepards Mission
eindeutig die wichtigste, da man ohne Verbündete und Katalysator den Krieg
nicht gewinnen kann. Und beides muss ja wohl Shepard, sprich der Spieler,
auftreiben. Also warum geht Samara woanders hin, mit der Behauptung, dort gäbe
es wichtigere Aufgaben?
Auch die Gesprächsmöglichkeiten wurden
ziemlich knapp gehalten. Konnte man in den Vorgängern noch dauerhaft (spätestens
nach einer Mission) auf seine Kollegen einquatschen, muss man sich bei ME3 oft
damit begnügen, dass die Teamkameraden nur einen Satz von sich geben, auf den
man nicht reagieren kann.
Man hat also eigentlich kaum Möglichkeiten,
sich mal um seine Crew zu kümmern und mit denen zu interagieren. Hauptsache,
man wird Richtung Story gedrückt. Ähnlich wie die Entwickler das Spiel schnell
fertigstellen wollten, so soll scheinbar auch der Spieler flott durch das Game
gejagt werden. Bioware hat sich vorgenommen, die „am besten erzählten Titel der
Welt“ herzustellen. In ME3 jedoch auch davon keine Spur. Beispiele: Auf der
Citadel kann man die Romanze mit Ashley fortsetzen, doch als gerade die
Kuss-Szene kommt, blendet das Bild einfach aus, und – Plopp – geht das Game
ganz normal weiter, Shepard steht wieder einfach so da, Ashley ist weg, und
Emotionen gab es keine.
Oder: Auf einer Nebenmission gilt es auf
dem Planeten Cyone Treibstoffgeneratoren wieder in Gang zu bringen. Während
dieser Mission bildet man mit der anwesenden Captain Riley und ihrem Trupp zwei
Teams, wobei man einen seiner Gefährten Riley zur Unterstützung mitgibt.
Nachdem man alle Reaper erledigt hat, gibt Cortez durch, dass zwar noch
Lebenzeichen vorhanden sind, aber jeder Kontakt zu Riley und Co. abgebrochen
ist. Jetzt dachte ich: „Mein Gott, ist mein Teammitglied etwa draufgegangen?“
Emotionen stiegen in mir hoch, als ich plötzlich, an der Tür angekommen,
feststellen musste, dass alle da ganz sorglos stehen, als wäre nix gewesen.
Natürlich wäre jetzt eine Umarmung oder großes Freudentränenvergießen
übertrieben gewesen, aber es gab nicht mal ein: „Teammitglied XY, alles in
Ordnung?“ oder „Der Funkkontakt war weg, ich befürchtete das Schlimmste.“ – bla
bla, irgendwas.. aber nö: Da hieß es nur: „Gute Arbeit, Captain.“ Mission
beendet, jegliche Emotion im Keim erstickt. Was bitte ist das? Abgesehen vom
Anfang des Games hat mich nur EINE weitere Szene wirklich berührt, dazu später
aber mehr, wenn ich auf das lahme Ende eingehe.

Desweiteren musste ich mit Bedauern
feststellen, dass ME3 völlig unlogisch ist. Sicher hab ich schon viele Games
gespielt, bei dem es immer mal den ein oder anderen Fehler gab, und kein Spiel
ist vollkommen logisch und realistisch. Bei ME3 musste man es jedoch auf die
Spitze treiben: Da wäre zum einem Liara, die nun der Shadow Broker ist, was man
vielleicht geheim halten soll, bedenkt man die „Macht“ über die sie nun
verfügt. Scheinbar hat sie jedoch nichts besseres zu tun, als ihren neuen
Status gleich in die Galaxie hinauszuposaunen. Der Unbekannte ist bestens
informiert,  und auch Hackett bittet sie,
ihre Ressourcen als Broker zur Verfügung zu stellen. Hat sie das selbst
ausgeplaudert, oder hat Shepard seinen Vorgesetzten ALLES zugeflüstert? Das
fördert natürlich Vertrauen.
Es ist natürlich nicht verkehrt, dass sie die ihr nun zur Verfügung stehenden Mittel nutzt, aber da sie das scheinbar der gesamten Galaxie mitteilt, wird Liara, aufgrund der Feinde sie man sich als Shadow Broker nun mal macht, für den rest ihres Lebens nicht mehr sicher sein.
Auch sehr gut ist die Tatsache, dass Miranda dem
Freak Kai Leng einen Sender unterjubelt, damit Shepard ihn verfolgen kann.
Einen Sender… -.-
1. Wieso macht sie das? Sie wusste nicht, dass Shepard auftaucht und zur
Cerberus Basis will. Sie wollte ja nur ihre Schwester retten.

2. Wieso merkt Leng nicht, dass man ihm
einen Sender anhaftet? Jemand mit seinen Fähigkeiten kann gar nicht so
unaufmerksam sein. (Es sei denn, der Sender hatte maximal Erbsengröße. Was
Miranda alles so bei sich hat…).

3. Gleich zu Beginn von ME2 sieht man
Miranda beim Unbekannten auf der Cerberus Basis rumlaufen. Sie könnte also
Shepard einfach sagen, wo sich deren Hauptquartiert befindet.

Apropos Kai Leng:
Dieser ist nämlich völlig fehl am Platz. Durch
ihn wurden das Kräfteverhältnis in ME3 unlogisch über den Haufen
geworfen und völlig absurd dargestellt: Der
Blödmann nichts auf die Reihe (,wird von "Greis" Anderson kampfunfähig geshcossen, vom Todkranken Thane an der Mission gehindert, braucht ´nen für den Spieler unerreichbaren Jäger um mit Shepard zu kämpfen und tötet ihn doch nicht, und am Ende holt er sich drei Dutzend Cerberus-oldaten und verliert trotzdem), aber
Shepard, der sich in der Trilogie durch Horden von Geth, Kroganern,
Södnern und Kollektoren geschossen hat, den Reaper in der
Kollektoren-Basis mit der Handfeuerwaffe zerlegt und den Reaper auf
Rannoch auch zu Fuß, ist plötzlich nicht in der Lage, diesen dummen Leng
schon bei der ersten Begegnug die Rübe wegzupusten. Ein ordentlich Misslungener Versuch von BW, Kai Leng als überaus gefährlichen Gegner darzustellen, der Shepard weit überlegen ist.

Oder auf Tuchanka, beim Trip zum Mantel: Es geht ncht weiter, heißt es. Die Straße ist zerstört. Doch kaum haben Shepard und sein Team den Wagen verlassen, sagt dieser: "Los, weiter," woraufhin die Fahrzeuge einfach über das Loch hinwegfahren... Was war das denn jetzt? WOzu haben wir eigentlich angehalten? Nur damit der Spieler sich mal wieder sinnloserweise alleine durchschlagen muss?

Auch sehr gut ist die Geschichte mit der
Genophage und dem Mantel. Laut ME2 wurde die Genophage übers Wasser verbreitet,
in Teil 3 plötzlich insgeheim über den Mantel? Ja, was denn nun? Und wenn es
nun der Mantel war, wie kommt die Genophage dann auf die Kroganer-Kolonien? Für
mich klang das ganze so, als hätte man sich die Mantel-Idee eben flott für Teil
3 ausgedacht, nur um einen Weg zu finden, das Heilmittel schnell zu verbreiten.
Vorangegangene Story wurde einfach mal schnell über den Haufen geworfen.
Auch völlig hirnlos ist die Story um die
Rachni. Man hat die Wahl: Lasse ich sie zurück, damit die Kompanie Aralakh
entkommen kann, oder befreie ich sie, was angeblich zu lange dauert, sodass die
Kompanie unseren Rücken decken muss… Tja, leider dauert das „Befreien“ etwa
eine Sekunde, da Shepard lediglich einen Schalter zerstört und dann das Weite
sucht. Wieso die Kompanie in diesem Fall nicht fliehen kann, ist mir völlig
schleierhaft… Bioware dachte sich hier wohl, Hauptsache ´ne Entscheidung
zwischen Gut und Böse. Die Logik dahinter ist doch wurscht. Ebenso fragt man
sich, wie Cerberus an die Überreste des Reapers gekommen ist, der mitsamt der
Kollektoren Basis zerstört wurde. Das benötigte Reaper-FFS war in der Normandy
integriert, und die haben wir mitgehen lassen. Also wie konnte Cerberus erneut
durch das Omega-4 Portal? (Haben wahrscheinlich noch einen toten Reaper
gefunden und infiltriert, ja ne is klar).

Wo wir schon mal bei Rachni und Reaper
sind: ME3 zeigt ganz toll, wie unwichtig die Entscheidungen aus den Vorgängern
sind: Egal ob die Rachni-Königin in Teil 1 getötet oder freigelassen wurde – In
ME 3 ist auf jeden Fall eine da. Egal, ob der Reaper in ME2 am Ende zerstört
oder Cerberus übergeben wurde: Die Einzelteile sind in beiden Fällen hinterher
in der Basis. Auch egal ob Wrex tot ist…er wird einfach durch Wreav ersetzt. Ebenso
ersetzt man Grunt durch irgend so einen anderen Kroganer, der Missionsverlauf
bleibt derselbe. Gespräche laufen nur geringfügig anders ab. Völlig egal, ob
wir Anderson zum Ratsherren machen, in ME3 ist es dann doch Udina. Auch wenn
wir am Ende von Teil 1 den Rat menschlich machen, so sind die Mitglieder in
Teil 3 plötzlich wieder Asari, Turianer und Salarianer.

Biowares Versprechungen waren auch kaum zutreffend. Abgesehen vom Ende und den bereits erwähnten Loyalitätsmissionen, wäre da noch die Ankündigung, dass ganze Zivilisationen Ausgelöscht werden
können. Also ich sah lediglich die Möglichkeit, dass Geth oder Quarianer vernichtet werden. Das waren aber auch schon alle.
Da die „Trennlinie zwischen Haupt- und Nebenmissionen weniger deutlich sein soll“, soll der Spieler angeblich
gezwungen sein, sein Vorgehen genauer zu durchdenken… Totaler Quatsch. Das traf noch bei Teil 1 zu, wo man sich entscheiden musste, welche Hauptmission man als
nächstes macht. Bei ME3 werden die Hauptmissionen nacheinander runter gespielt.
(Mars, Menae, Sur´kesh, Tuchanke, Citadel, Ranoch, Thessia, Horizon, Cerberus-Base
und Erde) Ob man dazwischen irgendwelche Nebenmissionen macht, hat überhaupt
keine Auswirkung. Sollte man bis zu einem bestimmten Zeitpunkt eine
Nebenmission NICHT gemacht haben, ist die Konsequenz lediglich, dass mal ein
früheres Teammitglied den Löffel ablegt. Aber wen interessiert das, wenn man
jene eh nicht mitnehmen kann? Auch soll man am Gelände nicht erkennen können,
ob ein Kampf stattfindet. Ist auch zum Großteil Mumpitz. In den meisten Fällen
erkennt man es doch, und darüber hinaus, kommen die Gegner quasi im Sekundentakt.
Meiner Meinung nach metzelt man sich durch deutlich mehr Gegnerhorden als im
Vorgänger.

Auch sollen sich die Entscheidungen des Spielers aus allen drei Teilen DIREKT auf das Ende auswirken. Glatt gelogen: Egal wie ich vorgehe, Salarianer und Asari kämpfen nach anfänglichen bockig sein
doch mit. Und wie bereits oben erwähnt, ändern die Entscheidungen aus ME1 und 2
nichts an der Story von ME3.
Die Anzahl der Verbündeten macht sich lediglich in der militärischen Gesamtstärke
bemerkbar, was jedoch am Ende auch nur geringfügig Einfluss nimmt.

Bevor ich mich nun dem heiß diskutierten
Ende widme, vielleicht noch ein paar allgemeine Mängel:

So wurde zum Beispiel auch an der Musik
gespart. Für die Nebenmissionen wurde (bis auf wenige Ausnahmen) einfach die
Musik des Vorgängers genommen. Kann man zwar mal machen, muss aber nicht beinahe
jede Mission sein. Sieht mir stark nach Faulheit aus. Und für einige
Hauptmissionen wurde gar keine Komponiert. So gibt es auf Thessia den gesamten
Weg zum Tempel keine Musik, auch am Ende auf der Erde war der Großteil ohne
jegliche musikalische Vertonung. Wer genau hinhört, wird auch feststellen, dass
die Songs „The View of Palaven“ und „The Cerberus Plot“ im Grunde die gleichen
Lieder sind. Melodie ist sehr ähnlich, der Beat ist auch beinahe genauso. Das
bisschen was an Musik da war ist zwar gut, besonders die Titel „Leaving Earth“
und „I´m Sorry“, aber das war einfach zu wenig. Hat sich der Komponist selbst
gedacht, wenn die Entwickler sparen, mach ich das auch? Oder wurde ihm das
aufgetragen? „Hey Clint, mach´ bitte so wenig Musik wie möglich, das Spiel muss
auf den Markt, wir haben keine Zeit für dein Gedudel.

Auch ist es wurscht, welche Völker, Truppen und Co. man noch zur Zusammenarbeit bewegen kann, in der Endschlacht sieht man ja doch nur dieselben: Menschen, Turianer und Quarianer. Auf der Erde
gibt’s dann noch ein paar Kroganer. Wo sind die Elcor, die schwere Waffen
transportieren? Wo sind Arias Söldner und ihre Mechs? Was ist mit der Bomberflotte der Volus?
Die Steuerung finde ich hakelig, ständig hängt Shepard irgendwo fest und hüpft plötzlich in Deckung. Soll er dann mal in Deckung gehen, springt er plötzlich drüber. Auch kann man nicht in Deckung
gehen und gleichzeitig nachladen. Dumm…
Die Reaper sind zu Handlangern degradiert worden (siehe gleich das Ende) und
Harbinger, der im Vorgänger als böser Obermacker gehyped wurde, verschwand
irgendwo in der Bedeutungslosigkeit. Da ändert auch sein Kurzauftritt auf der
Erde am Ende des Games nichts mehr. Und was ich ziemlich langweilig finde: In
Teil 1 stellte sich heraus, dass die Citadel die Hintertür für die Reaper ist.
Das ist noch überraschend und hat was von guter Story. (Das war noch gut, das Langweilige kommt jetzt): Doch was macht man nun mit ME3? Jagd durch die halbe Galaxie, um herauszufinden, was der Katalysator
ist. Und es ist…. Schon wieder die Citadel. Wie öde.
Liebes Team von Bioware, das ist einfach nur langweilig. (Ein anderes Wort fällt mir da schon gar nicht mehr ein). Das Ganze hat mich nicht mal mehr überrascht. Eher genervt. Auch das Gespräch mit dem Unbekannten am Ende, ist quasi ein „Remake“ des Gesprächs mit Saren. Entweder er ignoriert Shepard, dann knallen wir ihn halt über den Haufen, oder er hört auf uns…. und erschießt sich selbst. Auch langweilig.

Ich denke es ist nun an der Zeit, auf
das Ende einzugehen. Hierbei werde ich mich sowohl dem Ursprünglichen, als auch
parallel dem Extended Cut widmen.

Ich werde mal versuchen, alles der Reihe nach durchzugehen:
„Das Ende“ beginnt quasi, als Shepard, Anderson und Co. auf den Strahl zustürmen. Obwohl Harbinger einmal mehr den Miesepeter spielt und alles kurz und klein schießt, befinden sich die Teammitglieder in der
Endsequenz plötzlich an Bord der Normandy. Das Problem wurde mit dem EC gelöst.
Harbinger fliegt jedoch wieder weg. Wieso? Ist er so naiv zu glauben, dass in
der gesamten Stadt kein Soldat mehr lebt, der sich Richtung Strahl bewegen
könnte? Als nächstes wäre da der Strahl selbst, der Shepard quasi direkt zur
Konsole bringt, welche die Arme der Citadel öffnet. Äußerst praktisch, da
Shepard selbst sagt, er war noch nie an besagtem Ort. So muss er sich nicht
durch die Citadel suchen. Konsole erreicht, Anderson schon da (warum auch
immer, es gab doch nur einen Weg dorthin, und wir waren vor ihm im Strahl).
Dann die bereits erwähnte Diskussion mit dem Unbekannten, die der mit Saren
gleicht.

So, Arme geöffnet, Sequenz übersprungen.
Jetzt steht dieser blöde Dreikäsehoch vor uns. Der Katalysator, der die Gestalt
des Kindes angenommen hat, von dem Shepard immer träumt. Wieso? Weiß der was
ich träume? Oder hat er sich rein zufällig dessen Ebenbild ausgesucht?
Vermutlich weil es das einzige Kind ist, was man jemals in ME zu Gesicht bekam.
Jetzt erzählt uns dieser Bengel, dass er die Reaper erschaffen hat, um die
organischen zu ernten, (was im Grunde einer Auslöschung gleich kommt) damit wir
nicht von unseren eigenen Synthetischen massakriert werden… WAS? Der Synthetische
zerlegt die Organischen, damit diese nicht von Synthetischen zerlegt werden?
Das ist ja wohl mal dreist an den Haaren herbeigezogen, und völlig unsinnig.
Auch wenn dieser Knirps meint, dass durch die Ernte die Spezies zu einem Reaper
wird, kann man das ja wohl nicht wirklich als Leben bezeichnen. Überhaupt:
Erschaffen? „Wir haben keinen Anfang, wir
haben kein Ende.“ [/i]Das waren doch Sovereigns Worte. Gut, dass sich die
Reaper so überlegen vorkommen, weil sie denken, sie wären seit Anbeginn der
Zeit da, ohne zu wissen, dass sie selber nur Diener eines leuchtenden Bengels
sind, der selber nicht mehr weiß, wer ihn eigentlich mal irgendwann eschaffen
hat.

Mal eben, um meine persönliche Meinung
kund zu tun: Das ganze Katalysator Geschwafel, dass er die Reaper erschaffen
hat bla bla, hätte man sich schenken sollen, und lieber die Story aus Teil 1
beibehalten sollen. Die Reaper vernichten uns, aus Gründen die wir nun mal
nicht verstehen. Und weil sie organisches Leben für einen Unfall halten. Ist
zwar banal, aber besser als dieses unsinnige Kauderwelsch. So werden die Reaper
quasi auf die Ersatzbank verfrachtet. Ob sie wirklich noch der Feind sind….
Naja, sie folgen im Grunde ja doch nur einer Programmierung.

Jedenfalls stehen wir nun vor einer von
drei Möglichkeiten. Diese werde ich jetzt erst im ursprünglichen Ende
erläutern, dann im EC.

Der Katalysator sagt, ich kann ALLE Synthetischen zerstören, sowohl Reaper als auch Geth. Aber ich verliere die
Massenportale. Hat man die Geth als Verbündete ist das zwar traurig, aber wohl
die beste Lösung. Ich kann auch die Kontrolle über die Reaper erlangen, was der
Unbekannte die ganze Zeit vorhatte. Aber dann würde ich sterben. Oder meine DNA
verschmilzt bla bla, und wir werden alle zum Teil synthetisch, damit Frieden
herrscht. Da sagt mir der Bengel gar nichts mehr zu meinem Gesundheitszustand.
Nun, wie ich mich auch entscheide: Am Ende sterbe ich in JEDEM Fall (danke,
dass Du das nicht gesagt hast, du P****r) und die Massenportale explodieren
auch in jedem Fall. (Gut, dass Du mir das AUCH verschwiegen hast). Die Enden unterscheiden
ich nur demnach, dass es in verschiedenen Farben abläuft. Hinterher gibt’s dann
noch ´ne unsinnige Sequenz, in der die Normandy vor der Schockwelle flieht
(warum auch immer, hat doch niemand gesagt, dass die Normandy zerstört wird.
Andererseits hat dieser Rotzlöffel mir ja ´ne Menge vorenthalten). Diese stürzt
dann irgendwo ab und Ende.

Nun zum Extended Cut:

Im Grunde wird jetzt klar, dass der Katalysator Shepard lediglich die Wahl lässt, um nicht selbst ausradiert zu
werden. Schließlich hat er erkannt, dass jeder Zyklus etwas zum Tigel
beigetragen hat, und die Menschen, Asari und Co. diesen nun fertiggestellt
haben, was das Ende des Katalysators bedeuten würde. Die Folge: Er muss nun mit
einem Ersatzplan rausrücken.

Zum einen kann man auf den Katalysator schießen, was dazu führt, dass der Zyklus fortgesetzt wird. Also ein dummes, am wenigsten erstrebenswertes Ende. Die anderen Möglichkeiten bleiben die Selben:
Der Katalysator erläutert mir seine hirnlosen Gründe etwas genauer, die aber
keineswegs logischer werden. Ich kann nun wieder die Reaper und alle
Synthetischen zerstören, etwas was Shepard nicht als Ausweg sieht. Allerdings
nicht, weil es dafür vernünftige Gründe gibt, sondern weil die beiden anderen
Möglichkeiten viel ausführlicher beschrieben werden. Kurz: Das, worauf man die
ganze Zeit über hingearbeitet hat, wird nun als schlechteste Lösung
dargestellt.

Oder ich übernehme die Kontrolle über
die Reaper. Dazu wird Shepards Geist quasi als neuer Katalysator installiert,
bla bla… Jedenfalls folgen dann Sequenzen, in denen Shepard erzählt, wie es
ist, eine Art Gott zu sein und er nun über die Galaxie wacht. Die Reaper, die
in ME1 noch so eingeführt wurden, dass sie organisches Leben verachten und
scheinbar selbstständig regelmäßig das Universum einstampfen, werden nun dazu
verdonnert, die Welten wieder aufzubauen. An sich eine interessante Idee, nur
wird damit die komplette Handlung von ME3 über den Haufen geworfen. Denn
Cerberus, mit dem Unbekannten an der Spitze, stand für das alte Sprichwort:
Macht korrumpiert. Hat man die ganze Zeit über Versucht, Cerberus an seinen
Plänen zu hindern und dem Unbekannten klarzumachen, dass  dieser Weg die Menschheit ins Verderben
reißt, wird diese Option nun als tolle Lösung dargestellt.

Da bietet sich doch das Ideale Ende an:
Shepard opfert sich (wie immer) um die Völker des Universums in teils
organische, teil synthetische Wesen zu verwandeln. Die Folge ist, dass die
Reaper keinen Grund mehr haben, den geplanten Genozid fortzusetzen, und alle
Völker, mit Geth und Reapern friedlich nebeneinander leben, Konflikte wird es
nicht mehr geben, Friede, Freude, Eierkuchen. Auf der einen Seite ist das doch
großartig, auf der anderen völlig verlogen. Denn allein Turianer und Kroganer
sind so gewaltbegeistert, ohne Konflikt sind die nicht glücklich, von Menschen
mal ganz zu schweigen.

Und was ist mit den Hinterbliebenen der
Millionen Opfer, die der Katalysator mit seinen Reaperschergen nun auf dem
Gewissen hat? Sagen die nun von sich aus: „Oh, wir sind jetzt auch synthetisch,
alles ist gut.“, oder wurden die nun umprogrammiert, sodass keinerlei Hass-
oder Rachegefühle aufkommen? Falls letzteres zutrifft, würde das bedeuten, dass
allen die Individualität gestohlen wurde. Bioware stellt hier das perfekte
Universum dar, wobei nicht ganz klar ist, ob das eine Botschaft an die
Menschheit sein soll, oder nur einfaches Wunschdenken der Entwickler.

Nun, wie man sich auch entscheidet, Shepard macht quasi in jedem Fall ´nen Abflug. Das motiviert den Spieler
natürlich, nach allem was man geleistet hat: Saren und Sovereign aufgehalten,
den Menschen einen Sitz im Rat verschafft, den Kollektoren aufs Maul gehauen,
Quarianer und Geth vereint, die Genophage geheilt, Kolonien gerettet, auf der
Citadel einem Dutzend Leute in den Arsch gekrochen, Cerberus zerlegt und sich
gegen Reaper und Katalysator aufgelehnt…. Nur um dann in jedem Falle doch ins
Gras zu beißen.
Einzige Option ist da noch die militärische Gesamtstärke. Hat man dort genügend
Punkte, kann Shepard überleben, wenn er die Reaper vernichtet. Doch das ist
auch dämlich gemacht, denn:

1. Wieso sollte die militärische Stärke,
die sich draußen mit den Reapern prügelt, beeinflussen, ob Shepard in der
Citadel überlebt oder nicht.

2. Hat sein Überleben keinerlei
Auswirkung auf die Endsequenzen. Weder sagt Hackett, dass Shepard gefunden
wurde, noch gibt es eine Sequenz mit seiner Liebe (Ashley, Liara, wer auch
immer) noch wird sich das auf andere ME Spiele auswirken, da es ja keine
Fortsetzung mit Shepard geben soll. Derzeitige Gerüchte über ein Prequel sind
in Umlauf.

Einzige zusätzliche Sequenz gibt es ganz
am Schluss, in der man Shepard eine Sekunde lang Atmen sieht. Toll, davon hat
man aber auch nichts. Die Gründe habe ich ja gerade genannt.
Wenn das Ende eine Emotion bei mir
auslöste, dann Enttäuschung, ansonsten war das Game sehr Emotionslos. Ich
wollte aber noch die EINZIGE Szene ansprechen, die bei mir etwas bewirkte: Talis
Selbstmord, nachdem ich mich mit den Geth verbündet habe, und diese sich gegen die
Quarianer zur Wehr setzen. Tali stürzt sich daraufhin von einer Klippe. Ein für
mich unerwartetes Ergebnis, dass mich tief berührt hat, muss ich ehrlich sagen.
Und als dann noch die Möglichkeit angezeigt wurde, dass ich LT (Linke Maustaste
auf dem PC) drücken kann, und ich dachte, so rette ich Tali noch, war ich noch
bestürzter, als ich feststellen musste, dass es vergebens war. Das war im
Grunde die einzige Szene, die bei mir echte Emotionen hervorgerufen hat.

Selbst die Liebesszene mit der geilen Ashley war recht lahm, die wilde Knutscherei aus ME1, (die zwar deutlich kürzer war) hat mich mehr berührt.

(Und was das Luder Jack angeht, gab es
ja leider keine echte Szene, bis auf diesen einen Kuss. LANGWEILIG) -.-

Kurz und gut. ME3 hat mich mehr als enttäuscht. Meiner Meinung nach der mit Abstand schlechteste Teil der Trilogie. Es hatte zwar durchaus Unterhaltungswert, und die ein- oder andere Stelle ist
auch gut gelungen, aber gesamtgesehen ist ME3 meiner Meinung nach ein
schlechtes Spiel. Bioware sagte von sich mal wieder, dass es das beste Game ist,
das sie entwickelt haben. Klar, haben sie bei Dragon Age 2 auch schon gesagt,
und das war genauso schlecht. Sprich: Alles was BW an Eigenproduktion gut
findet, ist im Grunde eine Enttäuschung. Das sieht man auch an der
Entwicklungszeit: an ME1 hat man über 3,5 Jahre gearbeitet, (war ja auch ein
gutes Spiel) an Dragon Age 2 jedoch nur 1,5 Jahre, und an ME3 auch nur 2 Jahre.
Das zeigt, dass die derzeitige Spielindustrie mal wieder bestätigte, was ich
schon lange über sie denke: Unser Motto lautet, „Das Spiel muss fertig, und
nicht gut werden.“

Scheinbar sind andere Gedanken, wie
vernünftige Story, Atmosphäre, Musik, Spielspaß, neue Ideen, etc etc. nicht
mehr wichtig. Hauptsache die Kassen klingeln. Seit EA den Laden übernommen hat, verkommt Bioware meiner
Meinung nach mehr und mehr zu einem geldgeilen Sauhaufen.

Modifié par Suckerfish, 19 janvier 2013 - 10:03 .


#2
Suckerfish

Suckerfish
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(P.S. Einige stellen sind etwas merkwürdig im Format, ich bitte das zu Entschuldigen. Als ich das Word-Dokument hier hineinkopierte, wurde beinahe alle Sätze und Absätze verschoben. habe einiges koggigiert, aber eben nicht alles.)

#3
Guest_Jack Baur_*

Guest_Jack Baur_*
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Nun, ich denke inhaltlich ist nix auszusetzen. Einiges was du ansprichst hat mich weniger gestört (z.B. die Gefährten aus ME2, davon hätte ich eh nie alle mitgenommen), bei manches Sachen kann man eigentlich nur zustimmen.

Ich stimme aber zu 100% zu, dass ME3 der schwächste Teil der Serie ist und dazu ein leider unwürdiges Ende für die Geschichte um Shepard.

#4
GeneralMoskvin

GeneralMoskvin
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Ganz besonders hat mich die Lieblosigkeit genervt, die manche Charaktere erhalten haben. Die Romanzen-Szenen für Kaidan, Ashley und ganz besonders Liara wurden explizit ausgearbeitet, für Tali, Garrus, Traynor und Cortez gibts identische Szenen und von Jack, Miranda, Thane, Jacob und Co Kg. will ich gar nicht erst anfangen....

#5
TopSun

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GeneralMoskvin wrote...

Ganz besonders hat mich die Lieblosigkeit genervt, die manche Charaktere erhalten haben. Die Romanzen-Szenen für Kaidan, Ashley und ganz besonders Liara wurden explizit ausgearbeitet, für Tali, Garrus, Traynor und Cortez gibts identische Szenen und von Jack, Miranda, Thane, Jacob und Co Kg. will ich gar nicht erst anfangen....

Ich fordere Gerechtigkeit!:o

#6
GeneralMoskvin

GeneralMoskvin
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Srsly Bioware. Stellt mir doch einfach einen Ork in die Kajüte, der sagt "DU MUSST LIARA MÖGEN" oder mir ansonsten den Kopf eindrischt.

#7
Primaratio

Primaratio
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Es ist einfach nur trauring, dass sie sich so an den Markt anbiederen mussten und alles, für was sie mal gestanden sind, über Bord geworfen haben. Das Spiel hatte seine Momente aber irgendwie haben sie sich eher an CoD orientiert, dass hat wohl die EA Marktforschung so festgestellt. Und was die von Bioware alles versprochen haben war ne dreiste Lüge und die wuden nicht mal rot dabei.Eigentlich ist das Spiel ein Epic Fail.

#8
TopSun

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B)

Modifié par Big-Boss687, 18 septembre 2012 - 03:43 .


#9
Dorian84

Dorian84
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Es wirkt eben oftmals sehr aufgesetzt, woran es auch immer liegen mag. Bei den Vorgängern wirkte das Liebesgeflüster authentischer. Die Romanzen sind für mich sicherlich nicht das wichtigste, aber in ME3 lassen sie mich mehr oder weniger kalt und so sollte es auch nicht sein.

Viele finden das Gameplay bei Rollenspielen auch zweitrangig, aber für mich ist es genauso wichtig wie die Story. Sonst kann ich ja genauso gut nen Film anschauen. Und auch hier leider immer und immer das selbe stupide geballere von Punkt A nach Punkt B. Wenn man mal einen Atlas in die Finger bekommt oder mal kurz mit einem Geschütz durch die Gegend ballern, ist das schon das höchste der Gefühle. Ganz schlimm sind die N7-Missionen, die sind an Einfallslosigkeit kaum noch zu unterbieten.

Ein wirklich komplexes Rollenspiel (was die Charakterentwicklung, Fähigkeiten etc. angeht) ist wohl eh nicht mehr drin. Das war noch schön, als man z.B bei Neverwinter Night jedes kleine Detail der Charakterentwicklung durchgeplant hat. Jetzt kommen nur noch "konsolentauglichen Lite-Versionen", damit Tante Liesel aus Buchsdehude auch ja nicht überfordert ist... viel trauen einen die Spieleentwicklung scheinbar nicht mehr zu und das gilt nicht nur für EA\\Bioware ;)

Modifié par Dorian84, 18 septembre 2012 - 04:06 .


#10
Pain87

Pain87
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Zu diesem Text gbibt es nichts zu sagen außer, leider wahr.

#11
schwarzweiss

schwarzweiss
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Im großen und ganzen bin Ich da auch einer Meinung mit dir vorallem das die ME2 Squadmates viel zu kurz gekommen sind ging mir ziemlich auf den Nerv vorallem Morinths Auftritt war ein schlechter Witz. Ich weis noch wie schwer mir die entscheidung fiel beim 2er Samara zu hintergehen wollte aber für ME3 auch einen Spielstand mit Morinth haben aber die ME2 Teammates kammen wohl zu kurz da sie in ME2 sterben konnten und BW dann der Aufwand zu groß war denen nen größeren part zukommen zulassen wenn sie nicht für jeden verfügbar sind.
Mit den neuen Vega(Kroganer ersatz) und EDI(Ich finde Ihr Charakter Design total bescheuert) konnte Ich nicht wirklich was anfangen.
Auch Gespräche mit den Teammates kammen defintiv zu kurz und von den Enden braucht man gar nicht erst zu reden.
Als schlechtes Spiel will Ich ME3 nicht bezeichnen aber es ist Meilenweit von ME1 und 2 entfernt.

Modifié par schwarzweiss, 18 septembre 2012 - 04:31 .


#12
Xarvoc

Xarvoc
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Naja einiges davon ist ja schon ne Weile bemängelt worde siehe Plotholes , siehe die Enden und ja das hätte BW weitaus besser lösen können/(müssen).

Mir sind ein paar Punkte aufgefallen die so nicht stimmen , oder die ihc komplett anders sehe.

Du schreibst die Items für die Questen die man durch die Gespräche auf der Citadel hört findet man rasch durchs scannen , bei 50% mag das stimmen , den Rest findet man in den Nebenmissionen.

Was die größe des Squad angeht, naja hier hat BW auf Fans gehört , da viele sich ein kleineres Squad gewünscht haben. MIch persönlich haben die 12 Leute in Teil 2 nicht gestört, aber hey jeder mags anders.
Aber du schreibst auch wegen der fehlenden Loyalitätsquesten. Sry wozu, also wenn die meisten aus meinem Squad jetzt nicht loyal sind, dann weiß ich es auch nicht (Ausnahme James der ja neu ist, aber der ist Allianzsoldat) , ein klein wenig Loyalitätsqueste hat man ja bei Ash/Kaidan.
Selbst bei Jarvik macht es keinen Sinn, weil ihn alleine der Hass und die Rache gegen die Reaper antreibt.

Die eingeschränkten Gesprächsoption , ja die sind nervend. Was nutzen mehr Textzeilen wenn man weniger vom Gespräch hat.
Wobei es auch einige witzige Ausnahmen gibt, siehs Talis betrinken oder das Gespräch zwischen Liara und Ihrem Vater.

Thema KroganerKolonien. Wo haben die den Kolonien ? die dürfen keine eigene Raumschifflotten mehr haben und die ehemaligen Kolonien waren in Teil 2 schon weitgehenst verwaist.
Zudem bei der Geburtenrate die die Kroganer haben reicht eine Heilung auf Tuchanka auch vollkommen aus ^^.

Syntheseende :

Auch wenn ich dieses Ende komplett ablehne, aber was du schreibst stimmt so nicht. Es wird damit einzigst der Konflikt zwischen Synth. und Organischen Wesen unterbunden, nicht der Konflikt zwischen Organischen untereinander.

Das die Citadel der Katalysator ist, ich finde das macht mehr Sinn, aber wenn der auf einem xy unbekannten Planeten wie durch Zufall gefunden wird.

Kai Leng bekommt nicht den Sender , sein Shuttle bekommt es , wenn ich es richtig im Kopf habe.
Ob Mirianda wirklich weiß , wo die Basis vom Unbekannten ist, weiß man nicht man kann es nur Mutmaßen auch wenn sie im Teil 2 dort war, heißt es ja nicht , das sie weiß wie man dorthin kommt oder in welchen Sternensystem die Station ist.
Zudem naja viel größer als ne Erbse wird so ein Sender auch nicht sein.

Das Wreav Wrex Nachfolger ist , wenn er im ersten Teil stirbt naja das war ja schon im 2ten Teil bekannt und einer muß ja die Horde anführen.

In Deckung gehen und Nachladen geht nicht ?, Das macht auch Sinn , versuch mal in Deckung zu springen und dabei ein Magazin in eine Waffe einzuführen, das wird nicht klappen.
Das ebenso wie das Nachladen von Sniperwaffen, was ja länger dauert finde ich gut.
Weniger gut ist es gemacht das Deckung gehen und über die Deckung springen auf der gleichen Taste liegt, das hat schon einige Male , mehr oder weniger lustige Unfälle bei mir verursacht.

Das die Mitglieder aus dem 2ten Teil auftauchen finde ich gut, auch wenn sie einen nicht begleiten, aber es macht die Story runder meiner Meinung nach.

Du schreibst das Starchild weiß nicht wer ihn erschaffen hat.
Oh doch das weiß er ganz genau und wird auch erklärt, dank EC und Leviathan-Dlc.
Naja der Grund warum sie uns auslöschen, ist halt dem starren Denkschema der KI zu verdanken, aber mir ist so ein Grund lieber , als ein Grund den wir nicht verstehen würde.
Weil dann würde sich mir die Frage stellen, warum warten sie imemr 50k Jahre statt permanent in der Galaxy zu bleiben und direkt alles auszurotten.

Was die Romanzen angeht , manche sind davon wirklich gut umgesetzt, manche 0815 und langweilig.
Gerade im deutschem, dank der schlechten Synchro.
Das Gesietze nervt auf Dauer gewaltig, gerade bei Chars die einen schon seit Jahren begleiten oder noch schlimmer bei der LI, aber lustig ist das die deutsche Synchro und der Untertitel in vielen Fällen nicht übereinstimmen.

Gibt noch ein paar andere Punkte aber das soll erstmal reichen mit zitieren wärs zulange geworden^^.

Was EA und Geld verdienen angeht , glaube dazu ist in anderen Threa schon genug gesagt worden

edit: Was die Romanzen angehen, naja sieht glaube ich auch jeder anders ich fand die Tali ROmanze zb gut gemacht , vorallem ihre Reaktion auf Rannoch, als man den Reaper bekämpfen will, ebenso im LeviathanDLC , oder auf der Erde. Da fand ich Ashley wesentlich flacher und oberflächiger

Modifié par Xarvoc, 18 septembre 2012 - 04:28 .


#13
BigBadMother

BigBadMother
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@ Suckerfish

Danke erstmal, das du dir die Mühe gemacht hast all die großen und kleinen Verstöße die BW beim
3er gemacht hat zusammen zu tragen. Und beim derzeitigen Klima hier im Forum, so einen Text
reinzustellen finde ich super.

Im großen und ganzen muß ich den von dir aufgelisteten Dingen zustimmen, auch wenn mich
ähnlich wie Jack nicht alles wirklich gestört hat. Und einige der Story-Logikfehler zwischen
den einzelnen Teilen die du anfangs aufgeführt hast sind mir gar nicht aufgefallen -das muß
ich irgendwann mal überprüfen.

Bei dem Punkt mit der Musik hast du absolut recht, -ich habe wärend des Spiels einigemale
gestutzt, aber es hat nie "klick" gemacht bis du es hier geschrieben hast.

Zu den Enden schreibe ich nix mehr bis der "Indoctrination"-DLC rauskommt.

Zu deiner Schlußfolgerung ME3 ist ein schlechtes Spiel...jein.
Es ist devinitiv der schwächste Teil der Serie, inwiefern dies dem Nachfolgereffekt geschuldet
ist und wieviel der Geldgier bleibt spekulativ, ebenso wie die weitere Entwicklung von BW (ich
persöhnlich bin mehr als skeptisch -der Qualitätsverfall (DA2, ME3) ist zu offensichtlich)

Das traurigste ist allerdings, das allein die pure Länge deines Textes (und das sechs Monate
nach dem Release) zeigt welche "Bindung" zum Spiel und welche Erwartungen durch ME1/2
hervorgerufen wurden und welches Potential dieses Spiel gehabt hätte...

#14
OpC.Davis

OpC.Davis
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GeneralMoskvin wrote...

Srsly Bioware. Stellt mir doch einfach einen Ork in die Kajüte, der sagt "DU MUSST LIARA MÖGEN" oder mir ansonsten den Kopf eindrischt.


Mach einen Kroganer drauß und es ist sogar Lore freundlich :D

#15
Guest_Jack Baur_*

Guest_Jack Baur_*
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GeneralMoskvin wrote...

Srsly Bioware. Stellt mir doch einfach einen Ork in die Kajüte, der sagt "DU MUSST LIARA MÖGEN" oder mir ansonsten den Kopf eindrischt.

Also wenn der Orc/Korganer sich nicht meldet....:P

BigBadMother wrote...

Das traurigste ist allerdings, das allein die pure Länge deines Textes (und das sechs Monate
nach dem Release) zeigt welche "Bindung" zum Spiel und welche Erwartungen durch ME1/2
hervorgerufen wurden und welches Potential dieses Spiel gehabt hätte...

Wahre Worte. Da wurde wahrlich was verschenkt :(

#16
Suckerfish

Suckerfish
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@Xarvoc:

Danke für das Feedback, vll hab ich ja auch einige Dinge nicht ganz, oder falsch verstanden.
Ich meine schon, dass VOR der Genophage die Kroganer Kolonien hatten, und dementsprechend muss die Genophage dort ja auch irgendwie freigesetzt worden sein.

Ja, wenn man den Katalysator durch Zufall finden würde, wäre das auch dumm und dass mit Der Citadel macht auch Sinn, aber ich finde es einfach öde. Dann hätte man sich für Teil 1 was anderes überlegen sollen.

Ich habe das so verstanden, dass Miranda sagte, sie habe Kai Leng den Sender angehängt. Kann natürlich sien, dass die deutsche Syncgro die Übersetzung verbockt hat. Aber da sie in ME2 als eine der besten Agentinnen von Cerberus bezeichnet wird, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie da, ich sag mal "mit verbundenen Augen" hingeführt wird. Der Unbekannte genießt ja doch vollstes Vertrauen zu ihr.

Ja klar muss irgendjemand die Kroganer anführen, mich störte es halt nur, dass die Leute simpel ersetzt wreden, und die Gespräche nur minimal voneinander abweichen.

Dass mit den ME2 Charakteren mahct meiner MEinung nach NICHT runder, weil einfach JEDER ablehnt. Das wirkte auf mich so, wie: Alles einfach nur so dazu gestopft. Erinnerte mich an ein Zimmer, in das immer mehr Möbel gestellt werden müssen, bis mn schließlich feststellt: Was soll das eigentlich, ist doch viel zu eng und unnötig. Aber gut, muss ja jeder selber wissen.

IM EC sagt der Bengel nicht spezifisch wer ihn erschaffen hat. ER redet zwar von seinen Schöpfern, aber genaueres gibts da nicht. Leviathan DLC hab ich mir gar net mehr geholt, das war es mir nicht wert. Falls also da noch irgendwelche Antworten fallen, bin ich da nicht mehr auf dem Laufenden. In dem Falle, stört es mich noch mehr, dass BW erst jetzt mit weiteren Antworten rausrückt...
Aber wie gesagt: Spiele sind Meinungssache, und mir wäre das banale aus ME1 lieber gewesen. Was da als einfacher Krieg, Maschine gegen Mensch, begann, muss meinr MEinung nach nicht in fast schon philosophischen Abhandlungen und Begründungen enden. Aber jedem so, wie er es mag.
Besten Dank, für eine vernünftige, Stellungnahme und Kritik. Es ist schön, mal noch andere MEinungen zu hören, als immer nur: "Das Ende ist scheiße" oder "Die Fans sollen sich damit abfinden."

@BigBadMother:
Ebenfalls Danke für das Statement. Viele DInge fallen mir halt auch erst beim zweiten oder dritten Spielen auf. Nach dem ersten mal durchzocken dachte ich auch: "Eigentlich geiles Spiel, bis auf das Ende." Aber dann...
Kann nur wiederholen, dass Games nunmal SUbjektiv sind. Da respektiere ich jede Meinung zu dem Spiel. Ich fand es schlecht, wer es gut findet, oder damit leben kann, hat meinen Segen.

Ganz genau, es sind sicher die meisten der Meinung, dass man aus ME3 hätte mehr machen können. Schön, dass mein text irgendwo Eindruck hinterlassen hat^^
Ebenfalls nochmal besten Dank.

#17
MikeFrost

MikeFrost
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Du bist mit Deinen Gefühlen mit ME3 nicht allein. Ganz und gar nicht. Wundere Dich nicht, wenn Dir hier im Forum 2-3 Leute (es sind immer dieselben) zu erklären versuchen, warum Du falsch liegst und weshalb es richtig sein soll, alles so hinzunehmen, wie es ausgeführt wurde...
Mein persönlicher Eindruck: Dein Text spricht vielen hier aus dem Herzen!

#18
Suckerfish

Suckerfish
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Wie gesagt muss man Games Subjektiv betrachten. Leute die meinen, meine Meinung wäre "Falsch", deren Meinung ist mir völlig wurscht, denen kann man nicht helfen. Es kann sicher sein, dass ich vll etwas, was ich als Logikfehler betrachtet habe, einfach nur falsch verstanden habe, und deswegen kein fehler ist. So gut ich z.B "Halo" auch finde, bin ich der Meinung, dass es zum Ende hin unlogisch und unsinnig wurde, wo alle das Gegenteil von behaupten, mir aber bisher nie wirklich erklärt haben, wo ich falsch lag. Vll hab ich die Story einfach an manchen Stellen nie durchschaut, vll wurde auch vieles nur in den Romanen erwähnt, die ich aber nie gelesen habe. (Ein Spiel braucht auch keine Romane) Aber wenn jemand behuptet, die eigene Meinung sei "Falsch": Pech gehabt, dann eben nicht. Interessiert mich nicht die Bohne. Wundern tut mich das nicht.^^
Aber bisher gab es ja meinen Bericht betreffend im Grunde nur eigene Meinungen und die respektiere ich.

#19
Rabenkopf

Rabenkopf
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Ich kann dir bei vielen - auch wenn nicht allen Punkten zustimmen. Vor allem vielleicht, weil meine Erwartungen niedriger gesteckt waren als deine ;) wer weiß. Seltsamerweise sind mir bereits viele Schwächen beim ersten mal aufgefallen, auch wenn ich nie so richtig mit dem Finger darauf zeigen konnte - bis jetzt. Bei mir überwogen aber die stärken immer mit ausnahme des endes.

Man kann ja ein Fazit ziehen:
DA2 > Fail > Wegen zu schnellen Release > EA ist schuld
SWToR > Fail > Wegen zu schnellen Release > EA ist schuld
ME3 > Fail > Wegen zu schnellen Release > EA ist schuld

Es stellt sich ein Muster ein oder? :P
Die Zukunft sieht also richtig rosig aus.

#20
Codebreaker819

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Als wenn jetzt EA daran schuld wäre. Also die Kirche könnt ihr schon getrost im Dorf lassen.

#21
Melbar_Kasom

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@Suckerfish:
Zuerst Danke für Deine Sicht und Meinung zu ME 3. Du schreibst ja selbst, dass die Wahrnehmung der Spiele subjektiv ist. Bei einigen Dingen, die Du aufzählst pflichte ich Dir bei - auch ich habe z.B. die Volusbomber vermisst, auch Arias Truppen und für mich ist das Ende, insbesondere die Syntheselösung, ....naja...ausbaufähig. Bei anderen Punkten muss ich jedoch auch energisch Widerspruch einlegen.
-Der Gesichtsimportbug ist doch mittlerweile seit ca 5 Monaten gefixt. Und so tragisch fand ich persönlich die Sache nicht. Wenn ich meinen Charakter so sehr liebe, weiß ich auch wie er aussieht und editiere ihn halt "schnell" nach. Schlimmer hätte ich es anders herum empfunden - Gesicht ist da nur alle Entscheidungen sind weg. Und was Bugs bei der ME-Trologie (z.B.Fahrstuhlbug in ME1)und generell in aktuellen Spielen angeht kann ich da ganz andere Lieder singen (z.B. Diablo3 - einloggen und somit spielen in den ersten Tagen unmöglich).
-Zur Kroganerthematik (Wrex oder Wrev, Grunt usw). Es hat sehr wohl starken Einfluß darauf, wer die Kroganer anführt und "minimal" kann man das eigentlich nicht bezeichnen. Die "sanfte" politische Ausrichtung unter Wrex (Aussöhnung mit den Salarianern und Turianern) ist ja wohl 180 Grad entgegengesetzt zu der von seinem "Ersatzmann" Wrev (Rache für die Genophage). Was dem Spieler u.U. es leichter macht, die Kroganer vielleicht zu verraten, was wiederum dazuführen würde, den Anführer der Kroganer (Wrex/Wrev) später evtl. töten zu müssen.
Grunt kann ME2 auch überlebt haben ohne den Status "Loyal" gehabt zu haben, nur würde er bei der Rachnimission in Teil 3 mit der Entscheidung die Königin zu retten dann sterben.
Die Kroganerin Eva überlebt die Heilung der Genopharge nur, wenn in ME2 die Daten gerettet wurden.
-Der Frieden zwischen Quarianern und Geth ist keine Selbstverständlichkeit, wie Du es oben darstellst, sondern ist nur möglich wenn zuvor in ME2 und ME3 bestimmte Faktoren zumindest teilweise berücksichtigt wurden. (Hier im Forum gibt es einen Thread dazu) Bei zwei meiner bisherigen fünf Durchläufen der Triologie, hab ich es nicht hinbekommen. ;o(
-Zu den Nebenmissionen: Da gebe ich teilweise recht. NUR ausgrechnet Dein Beispiel mit dem Teibstoffdepot stimmt nicht. Man kann Cpt. Riley auch gar keinen Begleiter zur Unterstützung schicken, was einem selbst den restlichen Kampf einfacher macht, doch dafür geht fast der komplette Zug von Riley drauf (Bis auf einen Überlebenden) und man bekommt keine Kriegsaktivpostenpunkte von Rileys Zug.
-Zu der von Dir angesprochenen Problematik der alten ME2-Kameraden. Hier liegt für mich das eigentliche Problem gar nicht bei ME3 sondern in ME2 selbst. Da in diesem Teil ja wirklich alle festen maximal 12 Begleiter (10 im Hauptspiel, 2 als DLC) theoretisch das Zeitliche segnen konnten, war schon vor der Veröffentlichung von Teil 3 klar, dass auf keinen Fall alle wieder zurück an Bord der Normandy kommen würden, sondern, wie dann auch irgendwann mal angekündigt, nur Cameoauftritte hinlegen würden. (Gerade für Zaeed und Kasumi, die ME2-DLC-Charaktere war das sonnenklar.) Denn wie soll man die Missionen bestreiten, wenn keine Besatzung mehr da ist? Das dann aber nur 2 Kameraden aus ME2 wieder an Bord zurückkehrten ist, auch für mich eindeutig zu wenig. Ich hatte auf vier oder fünf getippt: Neben Garrus und Tali auf a)Jack, weil extra noch lanciert wurde, dass sie einen neuen Look verpasst bekommen hat, B) Miranda, die ewige Streitpartnerin zu Jack und c) Jacob, der evtl. die ominöse alte Romanze mit Mianda kitten kann. Ich glaube jedoch stark, das da noch das eine oder andere Ex-Crewmitglied per DLC doch noch zurück kommt - Jack z.B. bietet sich perfekt an: 1.Sie taucht sehr schnell mit der Grimson-Akademie-Mission auf. 2. Danach hat man bis zum Ende nur noch einmal ein kurzes Treffen mit ihr in der Disco. 3. Ihre alte Koje im Maschinendeck ist noch unbesetzt ;o)
Und wenn Du davon sprichst, dass ME3 zu den schlechtesten Spielen gehört, die Du je gespielt hast, frage ich mal nach, ob das Dein Ernst ist und wieviel Spiele Du schon gespielt hast? Denn ich habe allein dieses Jahr schon einiges an miesen, schlechtprogrammierten Games vorgesetzt bekommen, die ich dann auf keinen Fall ein zweites Mal spielen würde und dann noch Monate später im Forum darüber zu posten - dazu wäre mir meine reale Lebenszeit echt zu schade.

Modifié par Melbar_Kasom, 19 septembre 2012 - 04:59 .


#22
Kappa Neko

Kappa Neko
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Schon wieder ein Ich-bin-enttäuscht-und-muss-das-noch-mal-extra-betonen-und-mache-ein-neues-Thema-auf-Thread....
ME3: das Trauma einer ganzen Generation!
Bitte spenden Sie jetzt für die Opfer. [Sarkasmus off]

Es wäre echt mal erfrischend nen positiven Thread zu haben. Denn es muss außer mir ja noch mehr Leute geben, die ME3 in vollen Zügen genossen haben *sigh*
Ach Moment, den gab es ja mal für ne Woche oder so bevor die die allgemeine Weltuntergangsstimmung wieder das Forum völlig eingenommen hatte.

Na gut, da ich gerade auf der Arbeit nichts zu tun habe, kauen wir das also noch mal durch...


[quote]Suckerfish wrote...
Auch ich war verärgert, Anfangs nur über das Ende. Doch nach dem zweiten Durchgang ist mir klar geworden, dass ME3 zu den schlechtesten Spielen zählt, die ich jemals durchgezockt habe.[/quote]
Ich habe auch einen zweiten Durchgang fast hinter mir (abgebrochen wegen Zeitmangel) und hatte wie beim 1. sehr viel Spaß dran und fühlte mich bestätigt, dass ME3 wie die Vorgänger eins der tollsten Spiele ist, das ich je gespielt habe und ich die Trilogie auch weiterhin großartig finde :P

[quote]...dass man zwar die
Entscheidungen der Vorgänger in den dritten Teil importieren kann, das Gesicht
jedoch nicht. Da hat man schon im Editor das Gefühl, die Entwickler müssen das
Spiel schnell auf den Markt bringen.[/quote]
Ok, ja, das hat mich anfangs auch echt verärgert und das ist auch mein fast einziger großer Kritikpunkt. Da hat BW echt Mist gebaut! Sowas darf nicht sein. Und auch nach der Behebung des Import-Fehlers sehen die Shepards nciht aus wie vorher. Meine hat immer noch ihre lila Augen nicht. Aber ich habe mich damit abgefunden und nach ca. 5 Stunden hatte ich die neue Shepard in mein Herz geschlossen.
Dennoch: Kritikwürdig!


[quote]Und es geht durchaus Spitzenmäßig los...[/quote]
Interessant, dass du gerade das Intro gut findest^^
Die Demo war für mich der Grund großer Besorgnis und ich klammerte mich an die Hoffnung, dass das Intro im fertigen Spiel anders und länger wäre. Pustekuchen!
Der Anfang ist definitv der schlechteste der Trilogie und echt mies umgesetzt. Das Spiel hätte NICHT mit dem Angriff der Reaper anfangen sollen!
Also bei mir kam der Spielspaß eher langsam in Fahrt, weil ich eben etwas ganz anderes (besseres) erwartet hatte. Ab der Mars-Mission und Liara's Aufttritt war dann aber alles in Butter. Ich war glücklich. Super Atmosphäre. Ein Traum!

[quote]Sagt bloß, jetzt wird wie in Halo 3 plötzlich die alles rettende Superwaffe ausgepackt,
von der vorher scheinbar nie jemand was wusste. Als Liara auf dem Mars das
Ganze dann bestätigt, dachte ich schon: „Super, das war´s dann wohl mit dem
würdigen Ende. Man hat keine besseren Ideen, also wird irgendwas unlogisches,
an den Haaren herbeigezogenes flott eingeführt.“ [/quote]
Naja, dass eine Superwaffe in irgendeiner Form ausgepackt werden würde, musste dir aber klar gewesen sein!
Wie will man denn sonst einen übermächtigen Feind besiegen? ^_^
Es kommt auf die Umsetzung an und was der Tigel ist und wie er immer weiter gebaut wurde, fand ich doch sehr interessant und schön dargestellt.

[quote] Im Gegensatz zum
Vorgänger wurde der Scannvorgang stark eingeschränkt.[/quote]
Ja zum Glück!!!! Das Scannen war extrem nervig! Ich war erstmal entsetzt, dass es nicht völlig abgeschafft wurde und dann erleichtert, dass es stark eingeschränkt wurde.
Allerdings hätte ich mir doch gewünscht eine *interessante* Alternative zu haben. Ich fand den Mako damals gar nicht schlecht. Da wurde gespart, gebe ich zu. Aber irgendwo muss man ja Abstriche machen, schätze ich.

[quote]Daüber hinaus ist es völlig egal, ob
das Spiel im Falle eines Reaperkontaktes beendet ist, da mit jedem Eintritt in
ein neues System eine automatische Speicherung erfolgt.[/quote]
Lol, mir nicht, denn ich deaktiviere immer die automatische Speicherung^^
Und es hat mich das eine oder andere mal doch verärgert, wenn die reaper mich mal erwischt haben und ich noch mal 10min alles erneut abscannen musste.... ja, selbst Schuld, ich weiß ;D

[quote]Wo ich schon mal gerade das Wörtchen „Nebenmissionen“ erwähnte: Davon gibt es deutlich weniger als beim Vorgänger. Hier und da wirft Admiral Hackett zwar mal mit ´nem Auftrag daher, aber diese Missionen
sind, bis auf wenige Ausnahmen, so kurz gehalten, dass es meistens nur heißt:
Rein, Gegner umnieten, wieder raus. Die Nebenmissionen sind nur einfache Maps aus dem Multiplayermodus.[/quote]
Ist das so??? Also ich hatte das Gefühl ständig nur Nebenmissionen zu machen und bin vor lauter Aufträgen kaum dazu gekommen die Haupthandlung voranzutreiben!
Lieblos? Ähm, ich glaube du verwechselst da was mit ME1... *Da* hatte man immer den gleichen Raum auf verschiedenen Planeten. Das war sehr lieblos gemacht.
In ME3 fand ich die Missionen weitaus spannender. Was für tolle hatte ME2? Mir fällt gar keine ein! Und die Loyalitätsmissionen gehören für mich zur Haupthandlung, da sich das ganze Spiel praktisch um die neue Crew dreht.

[quote]Eine Nebenmission der Gefährten gibt’s diesmal
nicht. Bioware hat behauptet, die Loyalität der Teammitglieder sei diesmal
nicht einfach mit einer Mission zu sichern… Richtig: Die Loyalität und die
Nebenmissionen der Gefährten wurden ganz abgeschafft.[/quote]
Dann hast du nicht verstanden was BW sich dabei gedacht hat. Diesmal hat dein Verhalten im Spielverlauf Einfluss darauf, ob deine Squadmates draufgehen oder treu an deiner Seite kämpfen! 
Endlich ist es nicht mehr egal wie du dich verhälst und deine Leute vergöttern dich weiter. Nein, wenn du eine Grenze überschreitest, dann war's das. Dann hast du plötzlich nen haufen Leute auf dem Gewissen.
Bei meinem Renegade Durchgang musste Shep Mordin eigenhändig töten, er hatte Tali und Wrex auf dem Gewissen und hat auch noch Miranda verloren.
Diesmal befinde sich die Charaktere nicht in einem luftleeren Raum. Sie reagieren auf das, was um sie herum passiert. Keine Loyalitätsmissionen mehr, durch die dann alle ganz praktischerweise zu Glücksbärchies werden und alles andere völlig egal ist.
Das fand ich ziemlich gut umgesetzt!

[quote]Bei den Charakteren wurde eh
wieder ziemlich gespart. Gibt es dieses Mal zwar maximal sieben verfügbare
Teammitglieder, (Teil 1 hatte einen weniger) fühlt man sich da jedoch im
Gegensatz zu anderen Bioware-Titeln etwas eingeschränkt. Dragon Age hatte neun
Mitglieder, Mass Effect 2 kam auf zwölf-, Liara einbezogen sogar auf dreizehn
Kameraden. Da hatte man mit allen DLCs allerdings auch fünfunddreißig bis
vierzig Stunden Spielzeit. Bei Teil 3 kam ich bisher nicht mal auf dreißig.[/quote]
Je mehr Charaktere umso dünner ihre Ausarbeitung, finde ich. Wie hätte man denn alle Squadmates unterbringen sollen?? Bissl Realismus, bitte, Leute! BW ist auch kein Wohlfahrtsverein, wo Leute gerne für ein Stück Brot rund um die Uhr arbeiten, um das ultimative 300 Stunden RPG fertigzustellen.
Ich habe für ME3 genauso lange gebraucht wie für ME2, nämlich 40+ Stunden. Das finde ich völlig in Ordnung.

[quote]
Auch die Gesprächsmöglichkeiten wurden
ziemlich knapp gehalten. Konnte man in den Vorgängern noch dauerhaft (spätestens
nach einer Mission) auf seine Kollegen einquatschen, muss man sich bei ME3 oft
damit begnügen, dass die Teamkameraden nur einen Satz von sich geben, auf den
man nicht reagieren kann.
Man hat also eigentlich kaum Möglichkeiten,
sich mal um seine Crew zu kümmern und mit denen zu interagieren. Hauptsache,
man wird Richtung Story gedrückt. [/quote]
LOL? Hab ich ein anderes Spiel gespielt als ihr alle???
Ich habe den Großteil des Spiels nur damit verbracht mit Leuten zu reden. Teils habe ich fast ne Stunde ausschließlich mit Leuten geredet. Nach fast jede rnoch so kleinen Mission hat irgendwer war zu sagen. Und ich wurde nicht müde alle abzugrasen, um ja nichts zu verpassen. Und scheiß drauf, dass es öfters nur Monologe sind. Trotzdem haben die viel zur Lebendigkeit des Spiels beigetragen.
Man konnte so viel mit den Charakteren und NPCs reden wie nie zuvor! Da kam bei mir totales Dragon Age Feeling auf. Ernsthaft, ich raff nicht wie ihr das Spiel spielt und wie verzerrt verklärt ihr die Vorgänger seht.... :pinched:

[quote]Auf der
Citadel kann man die Romanze mit Ashley fortsetzen, doch als gerade die
Kuss-Szene kommt, blendet das Bild einfach aus, und – Plopp – geht das Game
ganz normal weiter, Shepard steht wieder einfach so da, Ashley ist weg, und
Emotionen gab es keine.[/quote]
Ja, ok, die Ash/Kaidan Romanze hat mich auch enttäuscht. Die war völlig abgehackt und hatte wenige Szenen. Bei Ash war's ganz besonders schlimm. Kaidan ging noch gerade so...

[quote]Abgesehen vom
Anfang des Games hat mich nur EINE weitere Szene wirklich berührt[/quote]
Bei ME2 haben mich kaum Szenen wirklich berührt. Richtig zum heulen war mir nur als Tali ihren Vater tot aufgefunden hat. Die Szene war großartig.
Bei ME3? Da wären einige Liara Momente, ganz besonders die Zeitkapsel, das war so umglaublich süß. Die Schießübung mit Garrus, Mordins Tod, Talis Tod, viele kleine Szenen, in denen Shepard niedergeschlagen ist....sogar der Tod von Wrex. Ich fand die ganze Inszenierung des Kriegs gut eingefangen. Die kleinen und großen Verluste.


[quote]Da wäre zum einem Liara, die nun der Shadow Broker ist, was man
vielleicht geheim halten soll, bedenkt man die „Macht“ über die sie nun
verfügt. Scheinbar hat sie jedoch nichts besseres zu tun, als ihren neuen
Status gleich in die Galaxie hinauszuposaunen.[/quote]
An was man sich so alles stören kann.... die Galaxie steht kurz vor der Ausrottung, also macht es für mich Sinn, dass Liara alles daran setzt, ihr möglichstes zu tun. Denn anders als die großen machtkämpfe der Rassen, ist Liara vernünftig und stellt ihre Machtposition nicht über alles. Denn ohne eine Zukunft gibt es eh keinen Shadow Broker mehr. Mal abgesehen davon, dass Liara sich zwra in der Rolle gefällt, ihr diese aber nur zugefallen ist und sie sicher noch andere Möglichkeiten haben wird ihre Brötchen zu verdienen...

[quote]Laut ME2 wurde die Genophage übers Wasser verbreitet,
in Teil 3 plötzlich insgeheim über den Mantel? Für
mich klang das ganze so, als hätte man sich die Mantel-Idee eben flott für Teil
3 ausgedacht, nur um einen Weg zu finden, das Heilmittel schnell zu verbreiten.[/quote]
Ja, so war's wohl :P Solche Zurechtbiegungen findet man überall, immerhin muss man eine Geschichte ja zu Ende erzählen können! An sowas hänge ich mich nicht auf. Ich habe mich über die Inszenierung gefreut. Die hat mir gefallen, auch wenn es natürlich sehr Hokuspokus ist mit dieser schneeflocken-artigen Verteilung^^

[quote]ME3 zeigt ganz toll, wie unwichtig die Entscheidungen aus den Vorgängern
sind: Egal ob die Rachni-Königin in Teil 1 getötet oder freigelassen wurde – In
ME 3 ist auf jeden Fall eine da.[/quote]
Gut, das fand ich auch extrem enttäuschend. Diesen Kritikpunkt kann ich gut verstehen. Besonders, da BW noch meinte, diese Entscheidung sei sehr wichtig....

Das Ersetzen durch andere Charaktere ist aber wohl mal die einzige Möglichkeit oder nicht? Sonst hätte man sehr unterschiedliche Verläufe, was viel zu aufwendig wäre.
Und es ist nicht vällig egal wer es ist, denn Wreav trachtet nach Rache, Wrex nicht. Man kann da durchaus eine andere Zukunft für die Kroganer bekommen.


[quote]Da die „Trennlinie zwischen Haupt- und Nebenmissionen weniger deutlich sein soll“, soll der Spieler angeblich
gezwungen sein, sein Vorgehen genauer zu durchdenken… Totaler Quatsch. [/quote]
Ähm, damit ist wohl eher gemeint, dass anders als bei ME2 die Nebenmissionen tatsächlich in Zusammenhang mit der Story stehen, genau wie bei DA2 übrigens. Und das ist gut so.
In ME2 hat man sich doch gefragt wieso es so unglaublich wichtig ist erstmal persönliche Probleme der Crew zu bereinigen. Diesmal sind die Nebenmissionen Kriegsschauplätze, was weitaus mehr Sinn macht. Wobei es wie bei jedem Spiel natürlich völlig bescheuert ist Aufträge zu erledigen während die Hütte brennt ;)

[quote]Ob man dazwischen irgendwelche Nebenmissionen macht, hat überhaupt
keine Auswirkung. Sollte man bis zu einem bestimmten Zeitpunkt eine
Nebenmission NICHT gemacht haben, ist die Konsequenz lediglich, dass mal ein
früheres Teammitglied den Löffel ablegt. Aber wen interessiert das, wenn man
jene eh nicht mitnehmen kann?[/quote]
:blink::blink::blink:
Also ich fand es sehr schade, dass Miranda drauf gegangen ist, obwohl ich sie nicht mal leiden kann!
Du findest also der Tod eines Ex-Squadmates sei keinerlei Auswirkung? Interessant. ich glaube drastischer als der Tod geht schlecht :unsure:
Übrigens sehe ich es als Zugeständnis an die Fans, dass es wieder um die ME1 Crew geht, die eh beliebter war. Mir sind die ME2 Charaktere auch größtenteils egal, wa sja wohl ein großes Manko des Vorgängers ist!

Zu den Entscheidungen muss nichts gesagt werden. Das waren leere Versprechungen. Das war schon bei ME2 so. Ich wusste dass ich da nichts zu erwarten brauche, also kann ich damit leben.
Natürlich aber ein Kritikpunkt.

[quote] „Hey Clint, mach´ bitte so wenig Musik wie möglich, das Spiel muss
auf den Markt, wir haben keine Zeit für dein Gedudel.[/quote]
Mir scheint es eher so, als habe man nur einen bekannten Namen ins Boot holen wollen aus Marketing-Gründen. Er hat die Hauptmelodie geschrieben und fertig.
Ja, viel heiße Luft um nichts.
Da ich die Musik von ME eh nicht besonders mag, habe ich keine Meinung dazu. Ich fand sie weder störend noch positiv auffällig. Ich kann ich mehr gesagt schlecht an si erinnern, was wohl kritikfähig ist...

[quote]Die Steuerung finde ich hakelig, ständig hängt Shepard irgendwo fest und hüpft plötzlich in Deckung. Soll er dann mal in Deckung gehen, springt er plötzlich drüber.[/quote]
Hatte anfangs große Probleme mit dem aufgepeppten Gameplay. Aber nach ner Eingewöhungszeit und viel MP, macht das Gameplay Spaß.  Aber ich habe auch Probleme mit der Deckung. Ansonsten mag ich das dynamische Gameplay ganz gern. Finde aber ME2 hatte das perfekte Gameplay. ME1 war ja unterirdisch...

[quote]Jagd durch die halbe Galaxie, um herauszufinden, was der Katalysator
ist. Und es ist…. Schon wieder die Citadel. Wie öde. [/quote]Ich war überrascht, weil ich davon überzeugt war, es sei Shepard :P
Was auch eigentlich stimmt, aber ja schon wieder dreht sich alles um die Citadel. Hätte man besser lösen können.

[quote]Der Katalysator, der die Gestalt
des Kindes angenommen hat, von dem Shepard immer träumt. Wieso? Weiß der was
ich träume? Oder hat er sich rein zufällig dessen Ebenbild ausgesucht?[/quote]
Ja klar, denn man sieht ja bei der Szene mit TIM, dass die Reaper versuchen Shep zu indoktrinieren!

[quote]Mal eben, um meine persönliche Meinung
kund zu tun: Das ganze Katalysator Geschwafel, dass er die Reaper erschaffen
hat bla bla, hätte man sich schenken sollen, und lieber die Story aus Teil 1
beibehalten sollen. Die Reaper vernichten uns, aus Gründen die wir nun mal
nicht verstehen.[/quote]
Hehehe, offensichtlich verstehen wir ihre Gründe ja weiterhin nicht^^
Ich hatte ja mal ausführlich erklärt wieso ich die Logik des Katalysators tatsächlich völlig logisch finde. Aber damit stehe ich ja anscheinend allein da *g*
Also, Mission accomplished. Wir verstehen sie nicht ;P

Nee, ich will das nicht wieder durchkauen....
Üer das Ende streiten sich die Geister. Durchaus kritikfähig, gebe ich zu. Mehr in der Umsetzung als inhaltlich für mich, aber lassen wir das.

[quote]Scheinbar sind andere Gedanken, wie
vernünftige Story, Atmosphäre, Musik, Spielspaß, neue Ideen, etc etc. nicht
mehr wichtig. Hauptsache die Kassen klingeln. Seit EA den Laden übernommen hat, verkommt Bioware meiner
Meinung nach mehr und mehr zu einem geldgeilen Sauhaufen.
[/quote]
Ich möchte noch einmal vehement widersprechen. ME3 ist ein tolles Spiel. Sehr schön umgesetzte Story, sehr atmosphärisch, viel Spielspaß, gut ausgearbeitet, viel Liebe zum Detail (bis auf die billigen 3-farbigen Enden).
Wenn man vor lauter Verbitterung über das Ende das alles nicht mehr zieht, dann tut's mir leid. Sehr schade.
BioWare HAT sich ins Zeug gelegt, um ein dichtes, großes Finale zu inszenieren und bis auf das Ende finde ich auch nicht, dass die Entwicklungszeit zu kurz war.
ME3 mit DA2 zu vergleichen finde ich ne Frechheit!

Das war nochmal meine Meinung dazu und damit hat sich das Thema aber nun wirklich für mich.

Modifié par Kappa Neko, 19 septembre 2012 - 09:03 .


#23
horpek

horpek
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@Suckerfish
Stimme völlig zu. Der Tod Sheperds geht noch in Ordnung für mich aber alles andere
ist wirklich grausam, vor allem , dass tagelanges Rumschippern,um Allianzen zu gewinnen
NULL Auswirkung auf das Ende hat hat, eigentlich alles was man macht.
Der Tod Sheperds bewirkt ja eigentlich nur,dass man keine Lust mehr hat, es nochmal zu spielen.

#24
lustigtv

lustigtv
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Also jetzt möchte ich auch mal meine Meinung dazu äußern. Mir persönlich gefällt es, verschiedene Meinungen zu lesen. Dazu gehört die Meinung von Suckerfish ebenso, wie die Meinung von Kappa Neko. Mir ist es auch egal, ob jemand sich erst 6 Monate nach der Veröffentlichung äußert oder gleich. Ich selbst zähle ME3 auf keinen Fall zu den schlechtesten Spielen überhaupt, denn ME3 setzt auch Maßstäbe. Diese Tatsache wird meiner Meinung nach sehr oft übersehen. Was meine ich damit?

Als besonders gut gelungen würde ich die Darstellung von Emotionen in der Mimik der Protagonisten hervor heben. Ja, ich achte auf solche Details. Die oft sehr gut sichtbare Verlegenheit und dann die Schelmhaftigkeit von Samantha Traynor sind dafür ein Paradebeispiel. Auch den versteckten Wortwitz finde ich einfach genial. Als Beispiel sei hier nur mal Garrus mit dem Satz erwähnt: "Ich glaube Ihr Treffen ist gerade um einiges interessanter geworden". Wenn ich im Gegensatz dazu die immer gleichen Gesichtsausdrücke und Sätze bei Skyrim betrachte, dann spielt ME3 hier in einer eigenen Liga.

Und was Logik betrifft, da dürfte ich kein Spiel unter die Lupe nehmen. Was mich jedoch mehr stört, ist, dass ich bei ME3 zu oft zum Zuschauer degradiert werde, ohne die Möglichkeit des Eingreifens. Dieser Punkt wurde bereits von Eariel in einem anderen Thread ausreichend erläutert.

Aber auch der lineare Spielverlauf ist ein Kritkpunkt, dem ich voll und ganz zustimme. Und zum Ende habe ich eine ganz eigene Meinung. Die lässt sich in einem einzigen Satz beschreiben. Mir fehlt das Happy End.

Fazit: Ich bin durchaus der Meinung, dass man aus ME3 mehr hätte machen können, denn die Ansätze sind mehr als vorhanden. Warum das nicht geschah, liegt meiner Meinung nach eindeutig im gesamten Wirtschaftssystem begründet, welches exponentielles Wachstum erzwingt, um die Gewinne der Kapitaleigner generieren zu können. Aber das wäre ein anderes Thema.

Modifié par lustigtv, 19 septembre 2012 - 10:24 .


#25
Guest_Jack Baur_*

Guest_Jack Baur_*
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Die Mimik, gut? Wirklich. OK. Ich finde sie nicht besonders gelungen. Grade bei Shepards gruselt es manchmal.