Project Eternity: Ein Modell auch für Bioware?
#1
Posté 19 septembre 2012 - 12:15
http://www.kickstart...roject-eternity
Freut ihr euch auch auf diesen Rollenspielkracher? Würdet ihr (wie ich) auch darin investieren?
Und Letztendlich: Würdet ihr euch auch einen ähnlich Kickstarter von Bioware wünschen, sofern dies mit EA vereinbar wäre?
#2
Posté 19 septembre 2012 - 12:24
Leovigild wrote...
...Und Letztendlich: Würdet ihr euch auch einen ähnlich Kickstarter von Bioware wünschen, sofern dies mit EA vereinbar wäre?
Ich würde auch Bioware unterstützen, wenn Bioware wieder an das Gameplay von DAO anknüpfen würde. Das sehe ich aber im Augenblick nicht. :-)
#3
Posté 19 septembre 2012 - 12:33
Aber das sie wieder ein Oldschool-Game produzieren... wäre sicher interessant.
#4
Posté 19 septembre 2012 - 12:41
Nihilismus wrote...
Ich sehe nicht ein, warum ich eine Firma mit Spenden unterstützen soll, die bereits ziemlich kapitalkräftig ist.
Aber das sie wieder ein Oldschool-Game produzieren... wäre sicher interessant.
Zumindest widerlegt die zahlreiche Unterstützung des Projekts, das Märchen von den Raubkopierern, welche ja angeblich die Ursache für "immer banalere Spiele" sind. Das Gegenteil ist der Fall. Die Spieler wissen sehr wohl, dass eine Firma in der heutigen Zeit Geld benötigt, um Spiele produzieren zu können und sind sogar bereit in Vorleistung zu treten.
#5
Posté 19 septembre 2012 - 12:52
Bioware würde ich wohl eher nicht unterstützen, da sie (wie bereits erwähnt) eigentlich genug Geld haben.
#6
Posté 19 septembre 2012 - 12:57
Tuedelband wrote...
Also mir gefällt die Idee, die hinter dem Spiel steckt und ich finde auch nett, dass die Leute, die spenden auch ein Dankeschön bekommen.
Bioware würde ich wohl eher nicht unterstützen, da sie (wie bereits erwähnt) eigentlich genug Geld haben.
Du hast Recht. Allerdings meinte ich Bioware und nicht EA. Natürlich weiß ich, dass hinter Bioware EA steht und deren Gläubiger sollen meiner Meinung nach ihre Kohle mal wirklich arbeiten lassen. Mal sehen, welchen Erfolg sie damit haben? :-)
PS. Denn wenn wir Firmen mit dem nötigen Kapital ausstatten, dann gehen die Gläubiger und Aktionäre leer aus. :-)
Modifié par lustigtv, 19 septembre 2012 - 01:03 .
#7
Posté 19 septembre 2012 - 02:38
Aber das wird wohl Fantasie bleiben.
#8
Posté 19 septembre 2012 - 02:57
Nihilismus wrote...
Du fantasierst bestimmt auch davon, dass sich BW von EA lösen kann :-)
Aber das wird wohl Fantasie bleiben.
Also ob ich phantasiere oder nicht, lassen wir mal bitte bei Seite. Auch wenn phantasieren nun mal zu Phantasiespielen gehört. Was soll denn bitte unmöglich daran sein, sich von EA zu lösen? Weil EA die Rechte an Dragon Age hält? Mir ist es egal, wie ein Spiel heißt, wenn es gut gemacht ist. Die Mitarbeier könnten zumindest in Erwägung ziehen, einfach zu kündigen und eine eigene Firma zu gründen. Das Fachwissen haben sie. Ja, schwierig, aber nicht unmöglich. Das Nachsehen hätte dabei EA, denn deren Aktionäre sind auf das Fachwissen dieser Mitarbeiter angewiesen und wie Projekt Eternity beweist, nicht die Mitarbeiter auf das Kapital der Aktionäre, welche sich nur um ihre Rendite scheren.
Und nochmals ja, einfach ist das nicht, aber ins Reich der reinen Phantasie würde ich das auch nicht rücken.
#9
Posté 19 septembre 2012 - 04:54
Nihilismus wrote...
Ich sehe nicht ein, warum ich eine Firma mit Spenden unterstützen soll, die bereits ziemlich kapitalkräftig ist.
Aber das sie wieder ein Oldschool-Game produzieren... wäre sicher interessant.
Naja du unterstützt sie zwar hast dann aber auch das fertige Spiel für einen mehr als fairen Preis (Hier: 25 Dollar) als Downloadtitel.
#10
Posté 19 septembre 2012 - 07:34
Leovigild wrote...
Nihilismus wrote...
Ich sehe nicht ein, warum ich eine Firma mit Spenden unterstützen soll, die bereits ziemlich kapitalkräftig ist.
Aber das sie wieder ein Oldschool-Game produzieren... wäre sicher interessant.
Naja du unterstützt sie zwar hast dann aber auch das fertige Spiel für einen mehr als fairen Preis (Hier: 25 Dollar) als Downloadtitel.
Das bezog sich auf BW/EA, nicht Oblivion
lustigtv wrote...
Nihilismus wrote...
Du fantasierst bestimmt auch davon, dass sich BW von EA lösen kann :-)
Aber das wird wohl Fantasie bleiben.
Also ob ich phantasiere oder nicht, lassen wir mal bitte bei Seite. Auch wenn phantasieren nun mal zu Phantasiespielen gehört. Was soll denn bitte unmöglich daran sein, sich von EA zu lösen? Weil EA die Rechte an Dragon Age hält? Mir ist es egal, wie ein Spiel heißt, wenn es gut gemacht ist. Die Mitarbeier könnten zumindest in Erwägung ziehen, einfach zu kündigen und eine eigene Firma zu gründen. Das Fachwissen haben sie. Ja, schwierig, aber nicht unmöglich. Das Nachsehen hätte dabei EA, denn deren Aktionäre sind auf das Fachwissen dieser Mitarbeiter angewiesen und wie Projekt Eternity beweist, nicht die Mitarbeiter auf das Kapital der Aktionäre, welche sich nur um ihre Rendite scheren.
Und nochmals ja, einfach ist das nicht, aber ins Reich der reinen Phantasie würde ich das auch nicht rücken.
Das war nicht beleidigend gemeint. Möglich wäre es schon, aber ich glaube doch eher, dass BW sich Schritt für Schritt komplett in EA integrieren wird, bis sogar der Name verschwindet.
Damit sie sich lösen würden, bräuchte es IMO eine Führungskraft, möglichst seit Anbeginn bei BW, und erhebliche Unzufriedenheit oder doch starken Eigenwillen. BWs alte Führungskräfte scheinen aber zu gehen... und über Unzufriedenheit/Separationsgelüste innerhalb von BW/EA kann man bloss spekulieren.
Modifié par Nihilismus, 19 septembre 2012 - 07:38 .
#11
Posté 19 septembre 2012 - 08:00
Das Kickstarter Programm ist sowieso eher für Indi Entwickler gedacht umso ihre Projekte zu finanzieren.
#12
Posté 19 septembre 2012 - 08:57
Nihilismus wrote...
Das war nicht beleidigend gemeint. Möglich wäre es schon, aber ich glaube doch eher, dass BW sich Schritt für Schritt komplett in EA integrieren wird, bis sogar der Name verschwindet.
Damit sie sich lösen würden, bräuchte es IMO eine Führungskraft, möglichst seit Anbeginn bei BW, und erhebliche Unzufriedenheit oder doch starken Eigenwillen. BWs alte Führungskräfte scheinen aber zu gehen... und über Unzufriedenheit/Separationsgelüste innerhalb von BW/EA kann man bloss spekulieren.
Also erst mal Danke für Deine Klarstellung. Ich hatte es leider etwas anders aufgefasst. Aber auf der sachlichen Ebene will ich Dir gern antworten. Es tut mir ja leid, wenn ich verschiedene Dinge aus der wirtschaftlich ursächlichen Sicht betrachte, aber darauf beruhen meine Schlussfolgerungen. Das bedarf einer Erklärung.
Im Grunde ärgern sich alle Spieler über ständig steigende Preise von Spielen. Auch wenn diese versteckt werden in Form von DLC's, in Form von In Game Shops, in Form von kürzeren Spielzeiten, in Form von ständigen Vereinfachungen, in Form von falschen Versprechungen, in Form von Beschneidungen im Gebrauchtmarkt usw..
Nun müsste man doch meiner Meinung nach, durchaus mal die Frage stellen, warum ist das so? Weil alles teurer wird, werden die meisten antworten. Aber auch das hat eine Ursache. Am Beispiel von Bioware / EA will ich das mal erklären.
Wer heutzutage Spiele herstellen will, benötigt Kapital, da er in Vorleistung treten muss. Dieses Kapital borgt er sich entweder bei einer Bank oder eben bei einem Publisher wie EA. Da Banken derzeit der Realwirtschaft den Geldhahn zudrehen ( kann ich auf Wunsch gern näher erläutern ), bleibt nur der Publisher. Nur das Geld wird vom Publisher nicht bedingungslos zur Verfügung gestellt. Der Publisher will Gewinn machen. Also schaut er sich die Sachwerte und die Idee des Studios an und wenn da genug zu holen ist, stellt er das Kapital zur Verfügung. Dieses muss jedoch mit Zins zurück gezahlt werden, nach klaren terminlichen Vereinbahrungen. Kann der Termin aus irgend einem Grund nicht gehalten werden, erhöht sich der Zins.
Frage: Wo kommt der Zins denn her? Das Geld für den Zins war nie vorhanden, weder im Wirtschaftskreislauf, noch hat das Studio ihn erhalten. Das Studio kann auch nicht einfach Geld drucken. Das ist unter Strafe verboten. Also wo kommt es her?
Im Endeffekt bezahlen wir als Spieler also nicht mehr nur das Studio, sondern müssen den Publisher und dessen Aktionäre immer mit finanzieren. Dabei tun die Aktionäre nichts anderes, als Geld was sie gar nicht benötigen, zur Verfügung stellen. Es findet keinerlei eigene Wertschaffung statt und Werte können immer nur durch Arbeit geschaffen werden. Geld arbeitet nicht!
Das ist der Grund warum ich es für gut halte, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Wenn es also eine Möglichkeit geben würde, die Studios direkt zu bezahlen, würden nicht nur die Spiele im Preis sinken, sondern die Aktionäre müssten sich ihre Rendite selbst erarbeiten. Natürlich wird das denen nicht gefallen und sie werden alles versuchen um genau das zu verhindern, aber möglich ist es, auch wenn das Risiken in sich trägt.
Und für die Studios hat das Geschäftsmodell über Publisher das gleiche Risiko. Schau Dir doch die Liste der Studios an, welche durch EA ruiniert wurden.
Und nun sage mir, ob das wirklich so falsch ist, was ich hier nieder geschrieben habe?
Gruß LTV
#13
Posté 19 septembre 2012 - 09:14
Aber ich glaube einfach nicht, dass BW sich dem noch entziehen kann. Einzelne Mitarbeiter, vielleicht ja, aber eben: Warum sollten sie das aus ihrer Sicht tun?
Dazu die Frage: Kann BW sich überhaupt rein rechtlich aus EA lösen? Ohne deren Absegnung... das käme mir seltsam vor. Aber gut, ich kenne mich mit Firmenrecht nicht aus.
#14
Posté 19 septembre 2012 - 10:31
Nihilismus wrote...
Ich habe nie behauptet, es wäre falsch. Mir wäre es auch lieber, wenn dieses Geschäftsmodell deutlich weniger stark vertreten werde. Aber ich bezweifle, dass sich das so schnell ändern wird, denn wie ich Riesen-Unternehmen/Konzerne einschätze, ändern sich die meisten erst, wenn es wirklich knallt bzw. zu spät ist.
Aber ich glaube einfach nicht, dass BW sich dem noch entziehen kann. Einzelne Mitarbeiter, vielleicht ja, aber eben: Warum sollten sie das aus ihrer Sicht tun?
Dazu die Frage: Kann BW sich überhaupt rein rechtlich aus EA lösen? Ohne deren Absegnung... das käme mir seltsam vor. Aber gut, ich kenne mich mit Firmenrecht nicht aus.
Also Rechtsexperte bin ich auch nicht. Ich habe lediglich versucht, etwas vereinfacht die eigentliche Problematik darzustellen. Und natürlich hast Du Recht wenn Du schreibst, dass sich das so schnell nicht ändern wird. Das heißt aber nicht, dass es für alle Zeit so bleiben muss, auch dann nicht, wenn Codebreaker das gern hätte.
#15
Posté 20 septembre 2012 - 12:18
#16
Posté 20 septembre 2012 - 02:12
#17
Posté 20 septembre 2012 - 04:41
Der Sinn und Zweck von Vorfinanzierung ist das eine Spieleschmiede ohne Publishervorschuß gute Ideen finanzieren will.
Genau dass ist bei Bioware nicht mehr gegeben.
#18
Posté 30 septembre 2012 - 10:25
http://www.kickstart...ernity/comments
#19
Posté 12 octobre 2012 - 11:56
#20
Posté 12 octobre 2012 - 01:05
Und ja, sieht gut aus.
#21
Posté 16 octobre 2012 - 02:25
#22
Posté 21 octobre 2012 - 02:17
lustigtv wrote...
Soeben wurde die Marke von 3500000 ( 3,5 Millionen ) US$ geknackt. Das bedeutet, dass 3150000 ( 3,15 Millionen ) direkt ins Projekt fließen. Ich drücke die Daumen für ein erfolgreiches Game.
Mehr als 4,1 Millionen Dollar inklusive Paypal: Der Wahnsinn heißt Project Eternity:
forums.obsidian.net/topic/61691-update-27-how%E2%80%99d-we-do-and-what%E2%80%99s-next/
Und um das klarzustellen: Ja ich weiß für ein aktuelles Publisherprojekt wäre das eine niedrige Summe, aber für ein Kickstarterprojekt, das zudem keine neue Spielengine programmieren muss, dank Unity-Engine und hauptsächlich auf digitalen Vetrieb zurückgreift ist das auch nach Abzug aller Kosten (Paypal, Kickstarter, Amazon und physische Belohnungen) eine stolze Summe.





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