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Gründe für Bioware Ausstieg der Gründer


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772 réponses à ce sujet

#576
Guest_Jack Baur_*

Guest_Jack Baur_*
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Ja passiert. Ich kann auch nicht rechnen. Kann zwar den Stromfluss durch einen durchflossenen Leiter per Kurvenintegral berechnen, aber ich verzweifel manchmal an der Addition.^^

Modifié par Jack Baur, 17 octobre 2012 - 04:41 .


#577
Bansaiben

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#578
Codebreaker819

Codebreaker819
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40 war relativ hoch gerechnet und soll nur die aktiven im Forum zeigen wovon ca. 30 sich nur im Offtopic bereich oder in der MP Sparte rumtreiben und hier nie ihre Meinung diesbezüglich kundtun. Wie viele Leute hat die Wake Up Gruppe? ich würde sogar soweit gehen und sagen das ist auch die Anzahl der Leute die mit BW unzufrieden sind. Dann gibts einige die sind damit zufrieden und dem Großteil von den anderen wird das schlichtweg egal sein weils nur ein Spiel ist.

#579
Guest_Jack Baur_*

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Kann man nicht ändern. Geht wohl auch einigen Mathematikern so, die ich so kennengelernt habe. Vor allem die wirklichen krassen Mathematiker, die aus einem Satz und weiß der Gott wie vielen Lemmas einen Beweis hervorzaubern, ohne dabei auch nur eine Zahl zu benutzen^^

Behauptung:

Codebreaker819 wrote...

ich würde
sogar soweit gehen und sagen das ist auch die Anzahl der Leute die mit
BW unzufrieden sind.


Gegenbeweis:
Jack Baur, nicht Mitglied und trotzdem unzufrieden.

Soweit solltest du also nicht gehen, da die Gruppe erstens nicht repräsentativ für die gesamte deutsche Community ist und zweiten schon gar nicht für das gesamte BSN.

Modifié par Jack Baur, 17 octobre 2012 - 04:51 .


#580
lustigtv

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Auch ich gehöre nicht zur Gruppe und bin mit Bioware seit DA2 unzufrieden. Also so einfach wie Codebreaker819 das darstellt, ist es ganz offensichtlich nicht.

#581
MikeFrost

MikeFrost
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lustigtv wrote...

Auch ich gehöre nicht zur Gruppe und bin mit Bioware seit DA2 unzufrieden. Also so einfach wie Codebreaker819 das darstellt, ist es ganz offensichtlich nicht.

Sehe ich ebenso. Immer wieder erstaunlich mit welcher Vehemenz  er jede Kritik an Bioware zurückweist oder als unzulässig darstellt.

#582
Tavalero

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Ray und Greg waren für die Spiele Industrie nicht geeignet. Wenn man nach so ein bischen Kritik den Schwanz einkneift, beweist man nur, dass man in diesem Job nichts verloren hat.

Modifié par Tavalero, 25 octobre 2012 - 01:47 .


#583
scelletor

scelletor
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lustigtv wrote...

Auch ich gehöre nicht zur Gruppe und bin mit Bioware seit DA2 unzufrieden. Also so einfach wie Codebreaker819 das darstellt, ist es ganz offensichtlich nicht.


vote...

#584
scelletor

scelletor
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Tavalero wrote...

Ray und Greg waren für die Spiele Industrie nicht geeignet. Wenn man nach so ein bischen Kritik den Schwanz einkneift, beweist man nur, dass man in diesem Job nichts verloren hat.


Hmmh, vllt stehen sie aber auch nur zu ihren Idealen. Öffentlich wird eh nur der hundertste Teil, von dem, was sich hinter den Kullissen abspielt. Sie waren für die Spieleindustrie nicht geeignet könnte man auch mit: Sie wollten sich nicht an Abzockereien beteiligen und glaubten an die "gutes Geld für gute Ware"-Theorie.
Keine Ahnung ob dem so ist. Will hier nur darstellen, dass eine Medaillie IMMER ZWEI SEITEN hat...

Modifié par scelletor, 30 octobre 2012 - 05:55 .


#585
lustigtv

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scelletor wrote...

Hmmh, vllt stehen sie aber auch nur zu ihren Idealen. Öffentlich wird eh nur der hundertste Teil, von dem, was sich hinter den Kullissen abspielt. Sie waren für die Spieleindustrie nicht geeignet könnte man auch mit: Sie wollten sich nicht an Abzockereien beteiligen und glaubten an die "gutes Geld für gute Ware"-Theorie.
Keine Ahnung ob dem so ist. Will hier nur darstellen, dass eine Medaillie IMMER ZWEI SEITEN hat...


Sehr richtig scelletor, ich zitiere mal aus PC Games Hardware: "Chris Avellone ist Creative Director bei Obsidian und hat in einem
Interview mit gamesindustry.biz über den Kickstarter-Erfolg Project
Eternity geredet. Avellone erklärt zunächst, wie befreiend es für einen
Spiele-Entwickler ist, ohne Publisher zu arbeiten. Mit diesem muss man
sich stets über Inhalte des Spiels austauschen und auch oft deren Pläne
durchsetzen. Zudem haben Publisher Entwickler schon oft dazu gedrängt,
Spiele noch im Entwicklungsstadium zu veröffentlichen." Zitat Ende.
Hier noch der Link zum Nachlesen: www.google.de/url

Also wenn ich das so lese, dann läuft da einiges nicht im Interesse der Spiele Entwickler und das im klaren und eindeutigen Gegensatz zu dem was Codebreaker hier stets behauptet.

#586
Guest_Jack Baur_*

Guest_Jack Baur_*
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lustigtv wrote...

Also wenn ich das so lese, dann läuft da einiges nicht im Interesse der Spiele Entwickler und das im klaren und eindeutigen Gegensatz zu dem was Codebreaker hier stets behauptet.

Diese Erkenntnis ist ja nicht so wahnsinnig neu.
Codebreaker hat was von nem Mathematiker (Auch wenn er Mathematik für Hexenwerk hält). Genau wie ein Mathematiker definiert er sich seine Welt so lange zurecht bis sie passt. Obs nun die Realität wiederspiegelt oder nicht :D

Modifié par Jack Baur, 30 octobre 2012 - 09:28 .


#587
Codebreaker819

Codebreaker819
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manche Publisher handhaben das sicherlich so aber bei EA ist das nicht der Fall.

http://gamasutra.com...ice_does_it.php

hier kann man gut entnehmen das EA die Entwickler zu Neuheiten ermunternt aber keinesfalls ihn drängt. Oder gar die Story diktiert. Hinzu kommt das Interview des EA CEOs das Casey Hudson jegliche Freiheiten hat für ein neues ME Spiel.

Zu Obsidian, schauen wir uns doch einfach mal an mit welchen Publishern sie bereits zusammengearbeitet haben, Lucas Arts, Atari, Sega, Bethesda, Namco Bandai, Square Enix, THQ.
Wo ist hier also EA? Richtig Obsidian hat niemals mit EA zusammengearbeitet. Daher die Kritik von irgendeinen Puplisher auf EA zu beziehen ist wieder mal ziemlich schwach.

#588
Pain87

Pain87
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Was man für die Öffentlichkeit sagt und was wirklich geschieht, hinter den Kulissen, sind zwei paar Schuhe.
Ich kann hier wieder das Beispiel nennen: Bei der Einzelhandelsfirma, für die ich arbeite(aber auch bei den anderen), versprechen sie nach Außen vollmundig Arbeitszeiten, damit man als Familienmensch seinen Pflichten in der Familie nachgehen kann....jetzt rate mal wie wahr diese Aussage ist.


Und Code, die nächste Entscheidung ist online:)

#589
scelletor

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haha Codebreaker, also wirklich. Du machst Dich über Leute lustig, die ihre Infos aus Interviews filtern und baust Deine eigenen (zum Teil ziemlich schwachen) Thesen auf genau sowas auf. Mit wievielen unterschiedlichen Maßen mißt Du?
Nur zur Erklärung: "Zu Neuheiten ermuntern" bedeutet übersetzt etwa soviel wie: "baut das ein, was wir wollen (Neue Abzockmethoden zum bsp?)." "So wurden Spiele früher gemacht. Jetzt spielt eine andere Musik!" usw. Mann nennt so einen Satz auch eine Phrase oder Floskel. Jeder kann in den Satz hineininterpretieren was er möchte, fühlt sich also angesprochen und (in seinem Denken) bestätigt.
NUR: Je mehr Leute sowas benutzen, desto mehr erkennen es auch und dann werden auch immer mehr skeptischer und sehen sich die Machenschaften genauer an...

und ÜBERHAUPT...: Wieso zum Teufel darf der Publischer den Entwicklern überhaupt sagen was sie machen sollen. Klar, rein rechtlich sind sie die Besitzer, aber es hört sich doch schwer nach Kartell an. Denn von der Sache an sich her sind sie nur für den Vertrieb zuständig....

Modifié par scelletor, 30 octobre 2012 - 10:48 .


#590
Codebreaker819

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@Scelletor

Puplisher = Besitzer und dazu noch Kartell. Kann es sein das du von der Branche keine Ahnung hast?

Ein Puplisher ist ein Verleger. Hauptaufgabe ist das Werben und Vertreiben des Produktes. Um ein Spiel aber herstellen zu können braucht das Studio Geld. Und jetzt rate einfach mal wo das Geld herkommt? Richtig vom Publisher weil dieser meist auch der Investor für das Spiel ist. Im Gegenzug wird vereinbart wann das Spiel auf den Markt zu sein hat. Weil an dem Verkauf der Spiele verdient der Puplisher auch gehörig dran mit. Ist auch verständlich immerhin hat er das Projekt vorfinanziert und er hat das Marketing übernommen, was wenn man die Branche etwas kennt ein Betrag in Millionenhöhe ist. Das Studios von Puplishern übernommen werden ist im übrigen nicht die Regel, da die Halbwertzeit eines Studios lediglich bei ein paar Jahren liegt. Das macht nur Sinn wenn man das Studio weiter aufbauen kann um es zu einer erfolgreichen Marke werden zu lassen. 


Je nach Vertrag hat der Puplisher inhaltlich mitspracherecht. EA z.b verlangt einen Multiplayer Teil. Wie der gemacht wird ist Aufgabe des Studios, da mischt sich EA nicht ein. So können DICE und BW z.b frei ihre Produkte entwickeln müssen lediglich nur die Ware zum vereinbarten Zeitpunkt liefern und bestimme Funktionen wie den MP einbauen. Andere Puplisher wie LucasArts welche auch die Rechte an eine Marke haben (Star wars in Spielen) können inhaltlich natürlich mehr in die Entwicklung eingreifen. Immerhin ist es ihre Marke.

Und wo bei der ganzen Geschichte ein Kartell sein soll ist mir ein Rätsel

Modifié par Codebreaker819, 31 octobre 2012 - 12:12 .


#591
Pattekun

Pattekun
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scelletor wrote...

und ÜBERHAUPT...: Wieso zum Teufel darf der Publischer den Entwicklern überhaupt sagen was sie machen sollen. Klar, rein rechtlich sind sie die Besitzer, aber es hört sich doch schwer nach Kartell an. Denn von der Sache an sich her sind sie nur für den Vertrieb zuständig....

Der Publisher bezahlt dem Entwickler in den meisten Fällen die Wohnung und das Essen. Natürlich darf er dann auch mitreden, was er dafür als Gegenleistung bekommt. Im Generellen wird so was ja von vorne herein vertraglich festgehalten. Mit Kartell hat das absolut gar nichts zu tun, das ist ein schlichter Arbeitsvertrag. o_O
Naja, im Falle von EAs "MMO/RPG Group" ist es [i]vermutlich[7i] ein bisschen anders. Es ist ja eines der vier großen Labels von EAs internen Studios (trägt übrigens den Namen "BioWare" XD) und da haben sämtliche Entwickler vermutlich laufende Verträge, die nicht mit Fertigstellung eines Spiels enden und wahrscheinlich auch weniger Druck durch vertraglich festgelegte Landmarks. (Schätze ich mal. XD)

#592
Leader

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hi,

Es gibt aber auch andere Beispiele z.B. hat Blizzard den Publisher aufgekauft... Activision, falls meine Infos stimmen.

mfg

Modifié par Leader, 31 octobre 2012 - 06:07 .


#593
Aliens Crew

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Ich denke, dass EAs Einmischung in BioWares Spielentwicklung wohl größer ausfallen wird, als es bei anderen Studios der Fall sein wird, da sie ja nicht einfach einen Vertrag mit BW abgeschlossen haben, sondern ihnen der Laden gehört.

Die werden doch nicht einfach ein Studio aufkaufen und es dann schalten und walten lassen, wie es diesem Studio gerade in den Kram passt. Das könnte sehr schnell nach hinten losgehen, und diese Investion (Kauf des Studios) zu einem finanziellen Fiasko werden lassen. Gerade da wir EA wohl ein besonderes Augenmerk drauf haben.

#594
Ahnkahar

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Codebreaker819 wrote...


Je nach Vertrag hat der Puplisher inhaltlich mitspracherecht. EA z.b verlangt einen Multiplayer Teil. Wie der gemacht wird ist Aufgabe des Studios, da mischt sich EA nicht ein. So können DICE und BW z.b frei ihre Produkte entwickeln müssen lediglich nur die Ware zum vereinbarten Zeitpunkt liefern und bestimme Funktionen wie den MP einbauen. Andere Puplisher wie LucasArts welche auch die Rechte an eine Marke haben (Star wars in Spielen) können inhaltlich natürlich mehr in die Entwicklung eingreifen. Immerhin ist es ihre Marke.

Und wo bei der ganzen Geschichte ein Kartell sein soll ist mir ein Rätsel


Solche Deadlines werden nicht vereinbart ... sie werden diktiert. Ein Entwickler kann dann nur losgehen und um mehr Zeit betteln, wenns nicht reicht. Die Publisher bestehen aber auf der verfrühten Veröffentlichung damit auch ja die Shareholder milde gestimmt bleiben. Und dann kriegen wir halt so unfertige Produkte wie Mass Effect 3 oder Witcher 2. Natürlich kann man das Ende von ME3 mögen (auch wenn mir unbegreiflich ist, wie), trotzdem muss auch der heißeste Verfechter des Spiels eingestehen, dass es ab Thessia seltsam gehetzt wirkt und dieser Eindruck sich gegen Ende immer weiter festigt.

Sowas gibts übrigens nicht erst seit kurzem... das berühmteste Beispiel dafür ist wohl das Spiel zum E.T. Film.
6 Wochen Entwicklungszeit und jetzt liegen irgendwo in der Wüste fast alle Kopien begraben. Der Grund für die viel zu knappe Zeit war zwar ein anderer, Methode und Ergebnis sind aber absolut vergleichbar.

#595
Eariel101

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Leader wrote...

hi,

Es gibt aber auch andere Beispiele z.B. hat Blizzard den Publisher aufgekauft... Activision, falls meine Infos stimmen.

mfg

Ähh nein, deine Infos stimmen nicht und die Wahrheit ist recht verworren ;-). 1994 kaufte Davidson & Associates für schlappe 10 Mio. Dollar Blizzard Entertainment, 1996 wurde Davidson & Associates von CUC International  aufgekauft, CUC International fusionierte mit HFS Incorporated und wurde zu Cendant Software, Cendant Software wurde dann 1998 an Havas verkauft und Havas wurde kurz darauf von Vivendi geschluckt und so gelangte Blizzard (also seit 1994 nie eigenständig) in Vivendis Besitz. Und Vivendi (nicht Blizzard) kaufte 2007 dann Activision, Vivendi Games fusionierte mit Activision und man beschloß das die Firma dann unter Activision Blizzard firmiert und so treten sie seit 2008 als solches auf, wobei Vivendi weiterhin die Aktienmehrheit hält.

Oder kurz, Blizzard selbst war seit 1994 immer nur Besitz anderer ;-). Was nun daraus werden wird, nachdem Vivendi ja im Juli angekündigt hatte Activision Blizzard zu verkaufen ... wer weiß.

Was nun die zwei Doctores angeht, die genauen Hintergründe werden wir wohl nie erfahren oder erst in einigen Jahren. Ich denke sie waren teils auch enttäuscht ob des Misserfolgs von SWTOR und der herben, wenn auch sehr berechtigten Kritik, an DA2 und ME3. Schade, sie haben viel getan für die Entwicklung der Spiele und ich denke gern an die vielen unterhaltsamen Stunden mit Baldurs Gate, Neverwinter Nigths, Mass Effect und Dragon Age:Origins (um nur einige zu nennen) zurück.

Die Entwicklung der letzten Titel allerdings (ME3, DA2) sind für einen Rollenspieler allerdings besorgniserregend und die Anbiederung an stumpfen Action-Shooter-Mist mit Alibistory eher abseitig. Ob es nun EA vorgegeben hat oder BW dies eigenständig entschieden hat ist im Grunde egal, das Ergebnis ist nicht sonderlich berauschend. Und diese Unzufriedenheit der Fans läßt sich überall nachlesen, nicht nur in der deutschen Comm oder im BSN.

Interessant in dem Zusammenhang ist auch die deutliche Diskrepanz zwischen den Berichten und Tests einschlägiger Spielemagazine und den Fans. Dies zeigt in meinen Augen mehr als deutlich das PR und Publisher bereits zu großen Einfluß auf die Journalie nehmen, diese sogar teils abhängig sind, und es kaum noch eine unabhängige Bewertung der Games gibt. Viele vorgebliche Tests, Pre- und Reviews müßten jedenfalls eher als Werbeanzeigen gekennzeichnet werden als denn als objektive Tests oder Einblicke.

Wie dem auch sei, es ist müßig zu spekulieren warum, wieso, weshalb, Fakt ist die beiden sind gegangen und hatten sicherlich den einen oder anderen guten Grund und ich kann es ihnen nicht verdenken. Ein wenig schade aber was kann man mehr tun als es zu respektieren?!

Modifié par Eariel101, 31 octobre 2012 - 11:56 .


#596
Pattekun

Pattekun
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Ahnkahar wrote...

Solche Deadlines werden nicht vereinbart ... sie werden diktiert. Ein Entwickler kann dann nur losgehen und um mehr Zeit betteln, wenns nicht reicht. Die Publisher bestehen aber auf der verfrühten Veröffentlichung damit auch ja die Shareholder milde gestimmt bleiben. Und dann kriegen wir halt so unfertige Produkte wie Mass Effect 3 oder Witcher 2. Natürlich kann man das Ende von ME3 mögen (auch wenn mir unbegreiflich ist, wie), trotzdem muss auch der heißeste Verfechter des Spiels eingestehen, dass es ab Thessia seltsam gehetzt wirkt und dieser Eindruck sich gegen Ende immer weiter festigt.

 
Also wenn da nur Produkte wie Mass Effect 3 und The Witcher 2 rauskämen, dann könnte man ja nur darum betteln, dass Publisher auf "verfrühte Veröffentlichung" bestehen. XDDDD
Ernsthaft, du solltest mal deine Meinung von Tatsachen trennen. XDDDD
Wenn man bei EA auf verfrühte Veröffentlichung von Mass Effect 3 bestanden hätte, hätte man sicherlich das Ding zum Weihnachtsgeschäft rausgehauen, wie ursprünglich geplant, und nicht das ganze um ein halbes Jahr nach hinten verschoben. Das allein beweist ja schon, dass du Unrecht hast.
Und nein, das Ende ab Thessia wirkt nicht weniger "gehetzt" als zum Beispiel Teil 1 ab Ilos. Sowas nennt man umgangssprachlich übrigens auch "Finale".

Und wenn man The Witcher 2 nimmt, ist das tatsächlich ein anderer Fall, da es dort tatsächlich nur um Bandai Namcos Infrastruktur zur Distribution ging. Wäre das nicht der Fall, und wäre Bandai Namco auch Investor gewesen und hätte irgendeinen Einfluss auf die Entwicklungen von CD Projekt Red, hätte man für die 360-Version nicht den Publisher wechseln können. Mal abgesehen davon, dass The Witcher 2 fast fertigestellt war, als man noch auf Publishersuche war.


Ahnkahar wrote...

Sowas gibts übrigens nicht erst seit kurzem... das berühmteste Beispiel dafür ist wohl das Spiel zum E.T. Film.
6 Wochen Entwicklungszeit und jetzt liegen irgendwo in der Wüste fast alle Kopien begraben. Der Grund für die viel zu knappe Zeit war zwar ein anderer, Methode und Ergebnis sind aber absolut vergleichbar.

Spiele zu Filmen, beid enen kurzzeitig Lizenzrechte aquiriert werden und auf die dann innerhalb von kurzen Zeiträumen Spiele zeitgleich zum Filmrelease fertig sein müssen, sind allerdings ein Extrembeispiel, das sollte jedem klar sein. Wie man es anders amchen kann, zeigt zum Beispiel der aktuell in Entwicklung befindliche Star Trek Coop-Shooter, der storytechnisch zwischen dem Reboot und seinem Sequel liegt. (Zumindest ist hier die Chance auf hörhere Qualität vorhanden.)

#597
Codebreaker819

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Ahnkahar wrote...


Solche Deadlines werden nicht vereinbart ... sie werden diktiert. Ein Entwickler kann dann nur losgehen und um mehr Zeit betteln, wenns nicht reicht.



falsch, Deadlines werden vereinbart bzw ausgehandelt. EIn Puplisher kann nicht einfach ein Datum bestimmen. Es wird verhandelt ob ein Studio bis zu einem Datum es schaffen kann ein Spiel herzustellen und was es um es in der zeit zu schaffen für Geldmittel benötigt. Je nach dem wie es das Studio schaffen kann wird das Veröffentlichungsdatum auch anders angesetzt.



Ahnkahar wrote...

Die Publisher bestehen aber auf der verfrühten Veröffentlichung damit auch ja die Shareholder milde gestimmt bleiben. Und dann kriegen wir halt so unfertige Produkte wie Mass Effect 3 oder Witcher 2.



Der Abschnitt ist aber echt der Gipfel von Unwissenheit. Wie werden Aktionäre milde gestimmt wenn ein Spiel unfertig auf den markt gebracht wird. So ein Vorgehen hat eher zur Folge das sich die Aktie den Unternehmens senkt und das kann nicht im Sinne des Aktionärs sein. Und wie stimmt man eigentlich Shareholder milde wenn das Unternehmen gar keine Aktiengesellschaft ist? Was du wohl eher meinst sind Stakeholder, intern wie extern. Da sind Aktionäre allerdings nur eine Stakeholder Gruppe, es gibt dann noch so 15 andere Gruppen die ebenfalls befridigt werden wollen. 

Dann werden wir mal deine beide Beispiele auseinander nehmen. Mass Effect 3 wurde nicht verfrüht veröffentlicht. Es finden sich keine Entfernten Missionsabschnitte oder herausgeschnittene Szenen. Das einzige was es gibt sind 2 Szenen die man verworfen hatte aber bereits entwickelte.  

Dann Witcher 2. Wer ist denn Entwickler? CD Projekt RED. Und wer ist Puplisher CD Projekt. WOW CD entwickelt selbst Spiele und zwingt sich selbst die unfertig auf den Markt zu werden. Dass das Bockmist ist weißt du sicherlich selber. Das Ende von Witcher 2 liegt nicht an irgendwelchen Puplishern sondern bei CD Projekt. 

 


Ahnkahar wrote...


Sowas gibts übrigens nicht erst seit kurzem... das berühmteste Beispiel dafür ist wohl das Spiel zum E.T. Film.
6 Wochen Entwicklungszeit und jetzt liegen irgendwo in der Wüste fast alle Kopien begraben. Der Grund für die viel zu knappe Zeit war zwar ein anderer, Methode und Ergebnis sind aber absolut vergleichbar.


Ist eben nicht das gleiche. Man kann die Spielentwicklung von 1982 nich mit 2012 vergleichen. Man kann z.b Kriegstechnik auch nicht mit 1942 und 2012 vergleichen. Dann ist das Spiel auch nicht wirklich als Flop anzusehen immerhin ist es mit 1 Mio. Verkäufen unter den Top 10 (Platz 5) der meistverkauften Spiele des Atari 2600. Einziger Fehler war das man durch den Erfolg des Filmes geblendet gleich 5 Millionen Cartridges erstellt hat. 

#598
Primaratio

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EA und Stakeholdervalue?? Das glaubst du ja selbst nicht.

#599
Rabenkopf

Rabenkopf
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Codebreaker819 wrote...

Dann werden wir mal deine beide Beispiele auseinander nehmen. Mass Effect 3 wurde nicht verfrüht veröffentlicht. Es finden sich keine Entfernten Missionsabschnitte oder herausgeschnittene Szenen. Das einzige was es gibt sind 2 Szenen die man verworfen hatte aber bereits entwickelte.  


From the Ashes ist ein Beispiel  für ein herausgeschnitten Content (da er bereits auf der DVD/Bluray (was benutzt ME3 eigentlich?) drauf war und man trotzdem extra dafür zahlen musste damit man ihn spielen kann.) On-Disc-DLCs sind ein schlechter Witz. Und das EC ist beste Beweis für "zu früh veröffentlicht"...

#600
Codebreaker819

Codebreaker819
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One Day DLC sind eine gängige Praxis heutzutage und die Inhalte werden auch als solche konzipiert. Das auf der Disc schon teile von DLC enthalten sind ist logisch. Immerhin wird Javik gut in den Kampagne integriert was allerdings nur geht wenn das entsprechende Gerüst im Spiel dafür vorhanden ist. Beim DLC lädt man auch erst noch 600 MB an Daten herunter, was sind diese 600 MB? Etwa wertlose Daten um den Betrug zu verschleiern? Oder vielmehr einfach der DLC Inhalt (Eden Prime Mission, Dialogoptionen, Gespräche mit Jarvik, Outfits, Zwischensequenzen, Proth gewehr).