Pain87 wrote...
Du vergleichst jetzt nicht wirklich ME3 , das Finale einer absoluten genialen Triologie, mit sowas wie Darksider oder Sleeping was? Es wäre scheiß egal, wann ME3 released worden wäre, an den Verkaufszhalen hätte das nichts geändert....für ME3 hätte es sowas wie ein "Sommerloch" nicht gegeben. Sommerloch ist auch nur eine Ausrede für schwache Spiele. Nur weil die Leute im Sommer mehr rausgehen oder wegfahren, heißt dass nicht, das sie die Speile nicht kaufen.
Doch, exakt das heißt es.
Wenn dem nicht so wäre, würde man wohl versuchen, Releases in ein Fenster zu packen, in dem nicht die Hälfte aller anderen Entwickler sein Spiel packt. Ist doch absurd, das hier jetzt wieder Verschwörungstheorien deswegen aufgestellt werden.

Man brauch sich ja nur mal ansehen, wie alle vor Black Ops 2 ins 1. Quartal 2013 geflüchtet sind, noch bevor das Sommerloch startet. (DmC, Ni no Kuni, Aliens: Colonial Marines, Metal Gear Rising: Revengeance, BioShock Infinite, Dead Space 3, Tomb Raider, God of War: Ascension, Gears of War: Judgment, Army of Two 3, The Last of Us, Lost Planet 3 und Metro: Last Light erscheinen alle in den ersten drei Monaten 2013.)
Eariel101 wrote...
Sommerloch? Man sollte auch bedenken das ME3 Teil einer Trilogie ist und die meisten Spieler, welche bereits ME1 + 2 haben, diese Trilogie vollständig haben möchten. Logisch das daraus resultierend entsprechend auch die Absatzzahlen zwangsläufig höher sind und das teils unabhängig von der Qualität des Produkts.Ein Stück weit hat EA/BW das auch ausgenutzt. Und, wie Pain schon anmerkte, im März endet bei EA das jeweilige Finanzjahr und Releases im März rutschen noch in das abgelaufene Jahr und nicht in das neue, somit war März wohl für EA die absolute Deadline. Aber BW verkündete ja bereits anfang Februar stolz man habe Gold Status erreicht, angesichts des Endes und der immer ärmlicher ausfallenden Missionen nach Rannoch würde ich sagen man hatte den Mund etwas zu voll genommen. Die prompt einsetzende Kritik war dann auch mehr als verdient.
So wie du das beschreibst, könnte man meinen, du glaubst, Videospiele werden linear dem Spielverlauf entwickelt, also als ob das Ende zwangsläufig immer zum Schluss der Entwicklungszeit entsteht.

Außerdem überschätzt du wahrscheinlich die Markenstärke von "Mass Effect". Es verkauft sich immerhin "nur" um die 3 bis 4 Millionen mal bisher. Liegt also eher im Mittelfeld. So übermäßig beliebt ist die Marke also nicht.