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Mass Effect 4 am Start


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705 réponses à ce sujet

#451
Ahnkahar

Ahnkahar
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Forst1999 wrote...

Not_Zero wrote...

Ahnkahar wrote...

Genau das isses worauf wieder alles rausläuft ... man is von Bioware einfach net so einen Unsinn gewöhnt.
Aber mal ernsthaft ... eine Art, die seit unzähligen Zyklen in ihren Verstecken sitzt sollte doch vielleicht auch mal auf die Idee kommen, ihren Fehler zu korrigieren. Zeit genug hatten sie ja.


beispielsweise indem  sie die anderen Völker wieder manipulieren, damit die sich auf die Reaper vorbereiten würden..oder gar nicht auf die Falle  der Massenportale reagieren würden...und zwar schön subtil, dass der Aufpasser-Reaper nicht auf die Idee kommt, dass da jemand jemanden manipuliert :)


Ihr eigenes Überleben, so kläglich es auch sein mag, war ihnen wichtiger. Und sie haben ja mindestends zwei Sachen unternommen: Sie haben aus welchen Gründen auch immer auf Jartar einen Reaper getötet. Was genau sie tun wollten ist nicht klar, aber da gelebt und sich verteidigt haben sie nicht, der Planet passt nicht zu ihnen. Und sie haben die Rachni aufgestachelt, wenn Kensons Theorie stimmt. Und das tut sie vermutlich, zum Motiv der Reaper passt es nicht.
Andere Völker manipulieren ist so einfach nicht. Sie brauchen körperliche Nähe oder ihre Artefakte, die aber nunmal nicht auf Bäumen zu wachsen scheinen. Größeres Vorgehen ruft den zurückgebliebenen Reaper auf den Plan, dafür sind sie einfach zu feige. Also haben sie sich darauf beschränkt, ein Volk, von dem sie dachten, es könnte die Galaxie erobern, zu manipulieren. Wer weiss, was sie dann getan hätten. Hat nicht funktioniert, aber sie haben durchaus gelegentlich was versucht.


Feige ja ... aber für derart dumm  halte ich sie nicht. Sie hatten Tausende Jahrtausende Zeit sich aus ihren Verstecken zu wagen, zu sehen, was die Reaper übergelassen haben, nachdem sie in den Darkspace zurück sind und hätten dann ihre Artefakte verteilen können. Oder Zivilisationen heranziehen können. Und das ganze so heimlich, dass nie jemand auf ihre Schliche gekommen wäre. Denn sie kennen Holokids Vorgehen ... gib den Völkern Informationen, lass sie sich vorbereiten, zieh im Hintergrund die Fäden und dann lass die Reaper auflaufen. Danach versteck dich wieder.

Und egal wies ausgeht, die Reaper hätten bei diesem Vorgehen gewaltige Verluste eingefahren, die sie vermutlich nicht durch einen Zyklus wieder aufstocken könnten. So, jetzt hängen die übrigen Reaper im Darkspace rum und haben keine Möglichkeit ihre Stärke wieder zu erlangen. Und du hast alle Zeit die nötig ist um die nächsten Völker zu erziehen.

#452
Forst1999

Forst1999
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Jack Baur wrote...

Sowohl bei den kroganischen Rebellionen als auch im Erstkontaktkrieg intervenierten auch andere Völker. Die Turianer hingegen, wären sicher bereit gewesen bis zum letzten zu gehen. Wie weiß die Turianer bereit sind zu gehen sieht man an der Bombe auf Tuchanka.

Bei den kroganischen Rebellionen hätte es den Turianern herzlich egal sein können, was die anderen sagen. Sie waren noch nicht Teil des Rats, und die anderen waren völlig auf sie angewiesen. Sie hatten die Mittel in der Hand, um die Kroganer auszurotten. Und Asteroidenangriffe der Kroganer haben vielen Turianern mit Sicherheit das Gefühl vermittelt, das eine Ausrottung angemessen wäre. Sie haben es dennoch nicht getan.
Zugegeben, andere Völker wie die Kroganer selbst oder die Protheaner, hätten wenn sie schonmal so weit waren weiter gemacht. Und angesichts des zu erwartenden dauerhaften Zerwürfnises mit den Kroganern und der potentiellen Heilung der Genophage wäre das auf schreckliche Art sogar der Selbsterhaltung dienlich.


Bisher war der Ton aber eher so, das die Leute im zweifelsfall auch die Geth retten.

Findest du? Ich habe den Eindruck, das Leute, die nicht beide retten können, eher die Quarianer retten, auch wenn sie ganz klar die Bösen in diesem Krieg sind.

Es gibt aber eigentlch auch keinen plausiblen Grund warum die Geth sich ins rechte Licht rücken sollten. Sie haben ja nichts mehr zu befürchten. Selbst wenn die organsichen die Invasion überleben würden, wären kaum genüg übrig um ihnen zu schaden. Hinzu kommt, dass die Taten der Geth, auch in Form von Legion, doch klar eine andere Sprache sprechen.

Die Quarianer wollen sie ausrotten. Sich bei der Person, die dabei entscheidende Unterstützung leisten kann gut zu präsentieren, würde ich jetzt schon als plausiblen Grund bezeichnen. Wenn die Geth Milliarden Quarianer einfach umgebracht haben, würde ein kleines Holo davon im geth-Konsens ihre Überlebenschancen vergrößern oder schmälern? Es geht um's nackte Überleben.

Dass die Quarianer am Ende ihre Fahne in den Wind drehen macht die Sache eigentlich noch glaubwürdiger. Es ist nun mal eher die Art der organsichen Dinge so lange zu übertreiben und zu verdrehen bis man letztlich als Opfer darsteht.

Was meinst du konkret?

Die Nichtauslöschung der Kroganer geht unmittelbar auf die Auslöschung der Rachni zurück. Das ist auch keine Entscheidung aus Mitgefühl gewesen. Und eigentlich sind lgisc Enscheidungen sogar besser, als Entscheidungen die man emotional, aus dem Moment heraus trifft. Das hat die Maschine dem Organischen voraus. Und die Geth sind halt zur Erkenntnis gelangt, dass die Auslöschung einer organsichen Spezies unabsehbare Konsequenzen für alle hat. Das nenne ich vernünftig und weitseichtig. Wie du selbst angeführt hat, hätten die Quarianer keine solche Weitsicht bewiesen. Im Gegenteil, sie haben sogar gar nichts aus der Geschichte gelernt.

Natürlich sind logische Entscheidungen oft besser. Aber eine logische Entscheidung kann eben auch katastrophale Auswirkungen haben. Die logische Entscheidung "Alles Organische Leben scheint synthetischem Leben gegenüber feindseelig gesonnen zu sein. Wir gehen kein Risiko ein und löschen es aus" beispielsweise. Wir begegnen in ME keiner KI, die zu dieser Schlussfolgerung gelangt ist und die Mittel gehabt hätte sie durchzuführen, aber schaut man sich KIs wie die auf der Citadel oder die Heretics an und zieht die ganzen Konlfikte mit KIs in Betracht, ist die Furcht vor dieser Schlussfolgerung zwar nicht unbedingt berechtigt, aber nachvollziehbar.
Und emotionale Entscheidungen sind nicht zwangsläufig besser oder schlechter. Klar es gibt einfach tobenden Wahnsinn, um Fallout mal zu zitieren, aber auch das Gegenteil. Ich wage mal zu behaupten, dass die meisten Leute die Sabotage der Genophageheilung unterlassen haben, und zwar nicht weil sie es für die taktisch bessere Entscheidung halten, sondern weil sie die Genophage für falsch halten. Die logische Entscheidung hingegen ist es, den Deal anzunehmen (wenn man das Risiko der Aufdeckung richtig einschätzt, aber das wird bei den wenigsten Leuten mit reingespielt haben, das Versprechen salarianischer Unterstützung ist greifbarer).

Sicher, das Leben sprießt. Das Problem ist, die endgültige Vernichtung des Gegner kann man nur dadurch erreichen in dem man ihm alle Rückzugsgebiete entzieht. Es gäbe in der Theorie auch heute schon Waffen, mit denen man enorme Schäden mit minimalem Aufwand anrichten könnte. Legen wir jetzt das beobachtbare Schema zu Grunde, nach dem die Waffentechnologie mit dem technsichen Forschritt anwächst, so gibt es absolut gar keine Zweifel daran dass es auch Waffen geben könnten, die eine ganze Galaxis auslöschen kann.

Um deinem Gegner alle Rückzugsgebiete abzuschneiden musst du nicht die gesamte Galaxie zerstören. Und dass der Gegner sich in jeden einzelnen Winkel dieser gewaltigen Galaxie zurückzieht ist nicht plausibel. Selbst im Kalten Krieg ist niemand auf die Idee gekommen, eine Bombe zu bauen, die die ganze Welt zerstören könnte. Erwischt dich selbst und du kannst deinen Gegner mit viel weniger Aufwand schon vielfach vernichten.
Natürlich ist es schlussendlich möglich eine Waffe zu konstruieren, die die Galaxie auslöschen kann. Es ist einfach nur unwahrscheinlich, dass es jemand macht. Ich denke nicht, dass der Katalysator recht hat, halte sein Szenario aber immer noch für wesentlich plausibler.

Das ist aber eben gar nicht mal bewiesen. Immerhin arbeiten Programme wie Legion mit organischen zusammen um die Reaper zu stoppen. Im Endeffekt zieht sogar die ganze "Rasse" der Geth in den Krieg. Dass die Geth sich primär um ihren Kram kümmern hat diverse Gründe, die durchaus nachvollziehbar sind. Man kann nun sagen, das halte ich für falsch, ok. Im Prinzip nehmen die Geth aber nur die Charakteristiken der organischen an, die sich in der Hauptsache auch nur um ihren Kram kümmern. Jeder verfolgt doch seine eigenen Interessen und kommt lediglich dann mit anderen zusammen wenn nötig. Daher ist das Verhalten der Geth logisch und anchvollziehbar, da die Geth in der Zusammenarbeit mit organischen bis zu diesem Zeitpunkt keinen Vorteil abringen können.

Wie gesagt, ich halte ihre Gründe ebenfalls für Nachvollziehbar, aber sie lassen sich schon verdammt viel Zeit um zu helfen. Wobei wir jetzt die unbeantwortete Frage haben, wann genau die Geth erkannten, dass die Reaper auch für sie eine Bedrohung darstellen. Wenn sie das gleich wussten, war es einfach nicht sehr clever von ihnen, nichts zu unternehmen, ganz gleich wie die Chancen aussahen. Wenn sie es erst später erfuhren, haben sie auch nur aus Selbsterhaltungstrieb agiert. Was ja nicht gegen sie spricht, ich fälle hier kein moralisches Urteil. Ob nun so oder so, es ist für das Szenario des Katalysators unerheblich. Wenn andere synthetische Wesen im Szenario nur intervenieren, wenn ihre eigene Existenz gefährdet ist, verringert das die Wahrscheinlichkeit des Szenarios nicht.

Aber, hierzu verweise ich mal auf eine kleine, amüsante Nebengeschichte wenn man im dritten Teil zu Liara geht und sie sich mit Joker per Intercom über die Tentakel unterhält. Dort sagt Joker wortwörtlich, dass man nicht alles glauben darf was im ExtraNet zu finden ist. Und unter der Prämisse, dass es schenbar schon schwer ist die Leute von dem zu überzeugen was direkt vor ihrer Nasse passiert, was glaubst du wie hoch die Chance gewesen wäre, das da jemand reagiert? Ich würde sagen, sie tendiert gegen Null.

Fair genug. Ich meine ja nur, dass ich ihnen nach dieser Sternenbildgeschichte eine gute Lüge zutraue. Meldungen machen, die die Alarmbereitschaft erhöhen scheint mir nicht so schwer zu sein. Ich halte es einfach für wahrscheinlicher, dass sie garnichts getan haben als dass sie gescheitert sind.

#453
Forst1999

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mccool78 wrote...

1. Ich halte es für wahrscheinlich, dass die Leviathan die Dienervölker auf ihre eigenen synthetischen Wesen gehetzt haben. Sie wären dazu in der Lage. Möglicherweise stecken die Leviathan sogar hinter dem Geth/Quarianer-Konflikt, wenn man das absurde Verhalten der Quarianer in Betracht zieht. Die Leviathan mischen sich heimlich in alle möglichen Dinge ein, die in der Galaxie stattfinden.
2. Das soll ausreichen für eine "Lösung", die periodischen Genozid an allen raumfahrenden Völkern beinhaltet? "Yo dawg" lässt grüßen. Es gibt genug andere Möglichkeiten.
Edit: Wir sprechen hier über Zeiträume von Zehntausenden oder gar Millionen von Jahren. Da ist nichts knapp.

1. Da bist du jetzt aber sher am spekulieren. Spekulation um Plotprobleme zu erklären halte ich für interessant, Spekulation um sie zu vergrößern halte ich für sinnlos.
2. Wie gesagt, wenn man an die Leben denkt, die ausgelöscht werdne, ist die Lösung natürlich nicht gerechtfertigt. Wenn man jedoch wie der Katalysator nur an der Erhaltung des Lebens an sich interessiert ist und ohnehin schon vorher auf ähnliche Weise agierte, ist es aus seiner Sicht nicht so abwegig. Aus reinem Interesse, welche Möglichkeiten hättest du an der Stelle des Katalysators ergriffen?
Zum Edit: Mit knapp meine ich, wie schnell die synthetischen die angenommene technologische Lücke zu den Leviathanen zu schließen im Stande gewesen wären. Wenn die Leviathane angenommen hätten, sich auf eweig erwehren zu können, hätten sie doch nach keiner Lösung suchen müssen.

#454
Forst1999

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Ahnkahar wrote...

Feige ja ... aber für derart dumm  halte ich sie nicht. Sie hatten Tausende Jahrtausende Zeit sich aus ihren Verstecken zu wagen, zu sehen, was die Reaper übergelassen haben, nachdem sie in den Darkspace zurück sind und hätten dann ihre Artefakte verteilen können. Oder Zivilisationen heranziehen können. Und das ganze so heimlich, dass nie jemand auf ihre Schliche gekommen wäre. Denn sie kennen Holokids Vorgehen ... gib den Völkern Informationen, lass sie sich vorbereiten, zieh im Hintergrund die Fäden und dann lass die Reaper auflaufen. Danach versteck dich wieder.

Und egal wies ausgeht, die Reaper hätten bei diesem Vorgehen gewaltige Verluste eingefahren, die sie vermutlich nicht durch einen Zyklus wieder aufstocken könnten. So, jetzt hängen die übrigen Reaper im Darkspace rum und haben keine Möglichkeit ihre Stärke wieder zu erlangen. Und du hast alle Zeit die nötig ist um die nächsten Völker zu erziehen.


Weder die Leviathane noch die Reaper wissen einfach so, wo sich neues Leben erheben wird. Bleibt also nur das Abklappern sämtlicher potenziel Leben untersützender Welten. Hört sich für mich schon riskant an.
Wir können davon ausgehen, dass das ursprüngliche Verstecken ein gewaltiger Glücksfall war. Normallerweise sind die Reaper sehr gründlich. Wenn die Leviathane so einen Versuch starten würden, hätten sie EINE Chance. Funktioniert es nicht, war es das.
Ihre Passivität ist nicht sehr edel von ihnen, aber dumm würde ich sie nicht nennen.

#455
Ahnkahar

Ahnkahar
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Forst1999 wrote...

Ahnkahar wrote...

Feige ja ... aber für derart dumm  halte ich sie nicht. Sie hatten Tausende Jahrtausende Zeit sich aus ihren Verstecken zu wagen, zu sehen, was die Reaper übergelassen haben, nachdem sie in den Darkspace zurück sind und hätten dann ihre Artefakte verteilen können. Oder Zivilisationen heranziehen können. Und das ganze so heimlich, dass nie jemand auf ihre Schliche gekommen wäre. Denn sie kennen Holokids Vorgehen ... gib den Völkern Informationen, lass sie sich vorbereiten, zieh im Hintergrund die Fäden und dann lass die Reaper auflaufen. Danach versteck dich wieder.

Und egal wies ausgeht, die Reaper hätten bei diesem Vorgehen gewaltige Verluste eingefahren, die sie vermutlich nicht durch einen Zyklus wieder aufstocken könnten. So, jetzt hängen die übrigen Reaper im Darkspace rum und haben keine Möglichkeit ihre Stärke wieder zu erlangen. Und du hast alle Zeit die nötig ist um die nächsten Völker zu erziehen.


Weder die Leviathane noch die Reaper wissen einfach so, wo sich neues Leben erheben wird. Bleibt also nur das Abklappern sämtlicher potenziel Leben untersützender Welten. Hört sich für mich schon riskant an.
Wir können davon ausgehen, dass das ursprüngliche Verstecken ein gewaltiger Glücksfall war. Normallerweise sind die Reaper sehr gründlich. Wenn die Leviathane so einen Versuch starten würden, hätten sie EINE Chance. Funktioniert es nicht, war es das.
Ihre Passivität ist nicht sehr edel von ihnen, aber dumm würde ich sie nicht nennen.


Wie gesagt ... sie hatten unzählige Jahrtausende Zeit. Außerdem rotten die Reaper in ihrem edlen Kreuzzug ja nicht alles Leben aus, sondern nur raumfahrende Zivilisationen. Sie hätten also nur nach Rassen suchen müssen, die die Schwelle zu interstellaren Reisen noch nicht überschritten haben. Zudem geh ich jetzt einfach mal davon aus, dass die Leviathane etwas raffiniertere Methoden haben, das All abzusuchen als wir, die wir mit riesigen Schüsseln Hintergrundrauschen aufzeichnen.

Wieso sollte das ursprüngliche Verstecken ein Glücksfall gewesen sein ? Sie tun das seit ewigen Zeiten, wahrscheinlich immer mal wieder an verschiedenen Stellen.

Und die Gründlichkeit der Reaper ist ja nun auch nicht soo überragend. Da bleiben Reaperwracks und die Ruinen der älteren Zivilisationen zurück. Nimmt man Refusal übersehen sie sogar Liaras Kapseln.

Grundsätzlich bezweifel ich auch, dass sie nur eine Chance hätten. Mit den Ressourcen der Leviathane könnte jeder Volldepp einigen Rassen Informationen zukommen lassen, damit die sich vorbereiten und trotzdem wieder unbemerkt in seinem Bunker verschwinden ohne je gefunden zu werden. Und Holokid, als der Obermufti der er nun mal ist, kann nur zum Schluss kommen, dass dieser Zyklus unerwartet viel Gegenwehr geleistet hat, aber kein Muster zu erkennen ist und fertig.

#456
mccool78

mccool78
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Forst1999 wrote...

mccool78 wrote...

1. Ich halte es für wahrscheinlich, dass die Leviathan die Dienervölker auf ihre eigenen synthetischen Wesen gehetzt haben. Sie wären dazu in der Lage. Möglicherweise stecken die Leviathan sogar hinter dem Geth/Quarianer-Konflikt, wenn man das absurde Verhalten der Quarianer in Betracht zieht. Die Leviathan mischen sich heimlich in alle möglichen Dinge ein, die in der Galaxie stattfinden.
2. Das soll ausreichen für eine "Lösung", die periodischen Genozid an allen raumfahrenden Völkern beinhaltet? "Yo dawg" lässt grüßen. Es gibt genug andere Möglichkeiten.
Edit: Wir sprechen hier über Zeiträume von Zehntausenden oder gar Millionen von Jahren. Da ist nichts knapp.

1. Da bist du jetzt aber sher am spekulieren. Spekulation um Plotprobleme zu erklären halte ich für interessant, Spekulation um sie zu vergrößern halte ich für sinnlos.
2. Wie gesagt, wenn man an die Leben denkt, die ausgelöscht werdne, ist die Lösung natürlich nicht gerechtfertigt. Wenn man jedoch wie der Katalysator nur an der Erhaltung des Lebens an sich interessiert ist und ohnehin schon vorher auf ähnliche Weise agierte, ist es aus seiner Sicht nicht so abwegig. Aus reinem Interesse, welche Möglichkeiten hättest du an der Stelle des Katalysators ergriffen?
Zum Edit: Mit knapp meine ich, wie schnell die synthetischen die angenommene technologische Lücke zu den Leviathanen zu schließen im Stande gewesen wären. Wenn die Leviathane angenommen hätten, sich auf eweig erwehren zu können, hätten sie doch nach keiner Lösung suchen müssen.

1. Du spekulierst ebenfalls. "Synthetisch vs. Organisch" ist für mich einfach nicht plausibel, so wie es in ME dargestellt ist. Also muss eine andere Erklärung her.
2. Die Leviathan grämte doch angeblich nur der Tributsverlust, sonst nichts? Jetzt müssen sie sich deiner Meinung nach also vor den KIs fürchten und ihren permanenten Angriffen erwehren?

Was ich unternommen hätte? Wenn ich alle unter mir halten und knechten will? 
Dann ist die einfachste Lösung: Zerstöre nur die "garstigen Maschinen", bevor sie größeren Schaden anrichten. Galaktische Polizei. Verschärfung der generellen Überwachung. Verbote etc. = Control-Ende
Also nichts, was die Holognom-Super-KI nicht schon längst selbst hätte tun können.

Modifié par mccool78, 22 novembre 2012 - 02:51 .


#457
Guest_Jack Baur_*

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Forst1999 wrote...

Bei den kroganischen Rebellionen hätte es den Turianern herzlich egal sein können, was die anderen sagen. Sie waren noch nicht Teil des Rats, und die anderen waren völlig auf sie angewiesen. Sie hatten die Mittel in der Hand, um die Kroganer auszurotten. Und Asteroidenangriffe der Kroganer haben vielen Turianern mit Sicherheit das Gefühl vermittelt, das eine Ausrottung angemessen wäre. Sie haben es dennoch nicht getan.
Zugegeben, andere Völker wie die Kroganer selbst oder die Protheaner, hätten wenn sie schonmal so weit waren weiter gemacht. Und angesichts des zu erwartenden dauerhaften Zerwürfnises mit den Kroganern und der potentiellen Heilung der Genophage wäre das auf schreckliche Art sogar der Selbsterhaltung dienlich.

Mag sein. Die Turianer hatten aber auch interesse der Gemeinschaft beizutreten. Da wäre es mit sicherheit kontraproduktiv gewesen, einfach über den Rat hinweg zu entscheiden. Was viele Turianer machen und was Politiker dann letzendlich durchsetzen sind eben zwei vferschiedene Dinge. Und du sagst ja selbst, dass es selbst wenn es eine barmherzioge Tat war, ne usnahme ist.


Findest du? Ich habe den Eindruck, das Leute, die nicht beide retten können, eher die Quarianer retten, auch wenn sie ganz klar die Bösen in diesem Krieg sind.

Die bisher Meisten mit denen ich gesprochen haben retten die Geth.

Die Quarianer wollen sie ausrotten. Sich bei der Person, die dabei entscheidende Unterstützung leisten kann gut zu präsentieren, würde ich jetzt schon als plausiblen Grund bezeichnen. Wenn die Geth Milliarden Quarianer einfach umgebracht haben, würde ein kleines Holo davon im geth-Konsens ihre Überlebenschancen vergrößern oder schmälern? Es geht um's nackte Überleben.

Das macht keinen Sinn. Die Quarianer wollen die Geth ausrotten oder versklaven nicht anders herum. Also warum sollen die Geth sich gut präsentieren? Oder denkst du die anderen spezies würden den Quarianern dabei helfen? Weil das wäre ja wieder ein Punkt der dagegen spricht.:?

Was meinst du konkret?

Ganz konkret Admiral Raan. Ganz kleinlaut gibt sie zu, dass die Quarianischen Geschichten da ein bisschen anders lauten und einiges überdacht werden müsse.

Natürlich sind logische Entscheidungen oft besser. Aber eine logische Entscheidung kann eben auch katastrophale Auswirkungen haben. Die logische Entscheidung "Alles Organische Leben scheint synthetischem Leben gegenüber feindseelig gesonnen zu sein. Wir gehen kein Risiko ein und löschen es aus" beispielsweise. Wir begegnen in ME keiner KI, die zu dieser Schlussfolgerung gelangt ist und die Mittel gehabt hätte sie durchzuführen, aber schaut man sich KIs wie die auf der Citadel oder die Heretics an und zieht die ganzen Konlfikte mit KIs in Betracht, ist die Furcht vor dieser Schlussfolgerung zwar nicht unbedingt berechtigt, aber nachvollziehbar.
Und emotionale Entscheidungen sind nicht zwangsläufig besser oder schlechter. Klar es gibt einfach tobenden Wahnsinn, um Fallout mal zu zitieren, aber auch das Gegenteil. Ich wage mal zu behaupten, dass die meisten Leute die Sabotage der Genophageheilung unterlassen haben, und zwar nicht weil sie es für die taktisch bessere Entscheidung halten, sondern weil sie die Genophage für falsch halten. Die logische Entscheidung hingegen ist es, den Deal anzunehmen (wenn man das Risiko der Aufdeckung richtig einschätzt, aber das wird bei den wenigsten Leuten mit reingespielt haben, das Versprechen salarianischer Unterstützung ist greifbarer).

Zu diesem Schluss ist bisher keine synthetische Lebensform von slebst gekommen. Die KI auf der Citadel wollte nur von den organsicehn fliehen und sich zu "Artgenossen" verziehen. erst als sie ertappt wurde, versuchte sie durch Drohungen ihr Überleben zu sichern. Davon abgesehen, die Heretics anzuführen ist ganz schlecht. Denn dazu fehlt einfach mal Hintergrundwissen. Wir wissen nicht, ob die Heretics von selbst auf die Idee gekommen wären organische auszulöschen, wenn die Reaper sie nicht dazu angestachelt hätten.

Um deinem Gegner alle Rückzugsgebiete abzuschneiden musst du nicht die gesamte Galaxie zerstören. Und dass der Gegner sich in jeden einzelnen Winkel dieser gewaltigen Galaxie zurückzieht ist nicht plausibel. Selbst im Kalten Krieg ist niemand auf die Idee gekommen, eine Bombe zu bauen, die die ganze Welt zerstören könnte. Erwischt dich selbst und du kannst deinen Gegner mit viel weniger Aufwand schon vielfach vernichten.
Natürlich ist es schlussendlich möglich eine Waffe zu konstruieren, die die Galaxie auslöschen kann. Es ist einfach nur unwahrscheinlich, dass es jemand macht. Ich denke nicht, dass der Katalysator recht hat, halte sein Szenario aber immer noch für wesentlich plausibler.

Wirklich nicht? Schau mal lieber nochmal nach.
Es gibt mehr als genug Konzepte dazu. Man denke mal an die immer größer werden H-Bomben und Bombenarsenale. Das Arsenal der beiden Atommächte alleine reichte um die Erde merhfach zu verwüsten, und jeden quadratkilomter in öde Landschaften zu verwandeln. Dazu Überlegungen Bombengehäuse z.B. aus radioaktivem Caesium 137 zu bauen, um über 50.000 Jahre lang Regionen für alles Leben unbewohnbar zu machen. Also Konzepte gab es und gibt es genug.
Und wenn ich einen Feind wirklich vernichten will, dann muss ich ihm nun mal alles nehmen. Das ist ein Fakt des Krieges.

Wie gesagt, ich halte ihre Gründe ebenfalls für Nachvollziehbar, aber sie lassen sich schon verdammt viel Zeit um zu helfen. Wobei wir jetzt die unbeantwortete Frage haben, wann genau die Geth erkannten, dass die Reaper auch für sie eine Bedrohung darstellen. Wenn sie das gleich wussten, war es einfach nicht sehr clever von ihnen, nichts zu unternehmen, ganz gleich wie die Chancen aussahen. Wenn sie es erst später erfuhren, haben sie auch nur aus Selbsterhaltungstrieb agiert. Was ja nicht gegen sie spricht, ich fälle hier kein moralisches Urteil. Ob nun so oder so, es ist für das Szenario des Katalysators unerheblich. Wenn andere synthetische Wesen im Szenario nur intervenieren, wenn ihre eigene Existenz gefährdet ist, verringert das die Wahrscheinlichkeit des Szenarios nicht.

Wie gesagt, wir wissen überhaupt nicht ob sie nichts unternommen haben. Es wird in nirgends erwähnt, ob die Geth was in der Art unternommen hätten. Und selbst wenn, halte ich das für plausibel, da in 300 Jahren niemand auch nur ein Wort mit den Geth gewechselt hat.

Aber es stimmt, es verringert nun nicht die Wahrscheinlichkeit, dann ist die Behauptung dass die Geschaffenen immer gegen ihre Schöpfer rebelliern und sie vernichten einfach nur blödsinn. Dann könnt eman mit der möglichkeit argumentieren, dass die Maschinen eventuell dann die letzte Grenze überschrieten, was allerdings immer noch zu beweisen wäre, aber die Schöpfung hätte nicht rebelliert.

Fair genug. Ich meine ja nur, dass ich ihnen nach dieser Sternenbildgeschichte eine gute Lüge zutraue. Meldungen machen, die die Alarmbereitschaft erhöhen scheint mir nicht so schwer zu sein. Ich halte es einfach für wahrscheinlicher, dass sie garnichts getan haben als dass sie gescheitert sind.

Die ME Gechichte selbst zeigt uns was anderes. Soverreign greift die Citadel an und es liegt jeder Beweis offen, das die Reaper kommen. Aber es wird nichts unternommen. Warum sollte es in diesem Fall anders sein?

#458
Forst1999

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Ahnkahar wrote...

Wie gesagt ... sie hatten unzählige Jahrtausende Zeit. Außerdem rotten die Reaper in ihrem edlen Kreuzzug ja nicht alles Leben aus, sondern nur raumfahrende Zivilisationen. Sie hätten also nur nach Rassen suchen müssen, die die Schwelle zu interstellaren Reisen noch nicht überschritten haben. Zudem geh ich jetzt einfach mal davon aus, dass die Leviathane etwas raffiniertere Methoden haben, das All abzusuchen als wir, die wir mit riesigen Schüsseln Hintergrundrauschen aufzeichnen. 

Auch wenn in der ME Galaxie sehr viel Leben entsteht,, halte ich dass gezielte Auffinden dieser doch für sehr schwierig.

Wieso sollte das ursprüngliche Verstecken ein Glücksfall gewesen sein ? Sie tun das seit ewigen Zeiten, wahrscheinlich immer mal wieder an verschiedenen Stellen.
Und die Gründlichkeit der Reaper ist ja nun auch nicht soo überragend. Da bleiben Reaperwracks und die Ruinen der älteren Zivilisationen zurück. Nimmt man Refusal übersehen sie sogar Liaras Kapseln. 

Wenn man einmal versteckt ist, und das dabei belässt, bleibt man versteckt, wenn man den Suchenden keinen Grund gibt anders zu denken. 
Wir haben aus tausenden Zyklen zwei bekannte Reaperwracks, so viel ist dass nicht. Die Ruinen sind wenig aussagekräftig, also scheren sich die Reaper herzlich wenig darum. Und Liaras Zeitkapseln sind eine glückliche Ausnahme.
Wir wissen sonst nichts über überlebende Populationen (abgesehen von unserem einzelnen Protheaner), die hätten den Reapern allesamt einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen können. Das spricht für ihre Gründlichkeit.

Grundsätzlich bezweifel ich auch, dass sie nur eine Chance hätten. Mit den Ressourcen der Leviathane könnte jeder Volldepp einigen Rassen Informationen zukommen lassen, damit die sich vorbereiten und trotzdem wieder unbemerkt in seinem Bunker verschwinden ohne je gefunden zu werden. Und Holokid, als der Obermufti der er nun mal ist, kann nur zum Schluss kommen, dass dieser Zyklus unerwartet viel Gegenwehr geleistet hat, aber kein Muster zu erkennen ist und fertig.

Die Zyklen scheinen sehr regelmäßig zu verlaufen, bedrohliche Schwankungen fallen auf. Zugriff auf Informationen Indoktrinierter lässt ebenfalls den Schluss zu, dass da etwas nicht richtig lief. Das geht blitzschnell nach hinten los.

#459
Forst1999

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mccool78 wrote...

Forst1999 wrote...

mccool78 wrote...

1. Ich halte es für wahrscheinlich, dass die Leviathan die Dienervölker auf ihre eigenen synthetischen Wesen gehetzt haben. Sie wären dazu in der Lage. Möglicherweise stecken die Leviathan sogar hinter dem Geth/Quarianer-Konflikt, wenn man das absurde Verhalten der Quarianer in Betracht zieht. Die Leviathan mischen sich heimlich in alle möglichen Dinge ein, die in der Galaxie stattfinden.
2. Das soll ausreichen für eine "Lösung", die periodischen Genozid an allen raumfahrenden Völkern beinhaltet? "Yo dawg" lässt grüßen. Es gibt genug andere Möglichkeiten.
Edit: Wir sprechen hier über Zeiträume von Zehntausenden oder gar Millionen von Jahren. Da ist nichts knapp.

1. Da bist du jetzt aber sher am spekulieren. Spekulation um Plotprobleme zu erklären halte ich für interessant, Spekulation um sie zu vergrößern halte ich für sinnlos.
2. Wie gesagt, wenn man an die Leben denkt, die ausgelöscht werdne, ist die Lösung natürlich nicht gerechtfertigt. Wenn man jedoch wie der Katalysator nur an der Erhaltung des Lebens an sich interessiert ist und ohnehin schon vorher auf ähnliche Weise agierte, ist es aus seiner Sicht nicht so abwegig. Aus reinem Interesse, welche Möglichkeiten hättest du an der Stelle des Katalysators ergriffen?
Zum Edit: Mit knapp meine ich, wie schnell die synthetischen die angenommene technologische Lücke zu den Leviathanen zu schließen im Stande gewesen wären. Wenn die Leviathane angenommen hätten, sich auf eweig erwehren zu können, hätten sie doch nach keiner Lösung suchen müssen.

1. Du spekulierst ebenfalls. "Synthetisch vs. Organisch" ist für mich einfach nicht plausibel, so wie es in ME dargestellt ist. Also muss eine andere Erklärung her.
2. Die Leviathan grämte doch angeblich nur der Tributsverlust, sonst nichts? Jetzt müssen sie sich deiner Meinung nach also vor den KIs fürchten und ihren permanenten Angriffen erwehren?

Was ich unternommen hätte? Wenn ich alle unter mir halten und knechten will? 
Dann ist die einfachste Lösung: Zerstöre nur die "garstigen Maschinen", bevor sie größeren Schaden anrichten. Galaktische Polizei. Verschärfung der generellen Überwachung. Verbote etc. = Control-Ende
Also nichts, was die Holognom-Super-KI nicht schon längst selbst hätte tun können.

1. Ich versuche Löcher zu füllen. Wenn man sich aber kleine Sachen hinzudichtet, die die Sache noch unplausibler machen, findet man sie natürlich unplausibel. Sorry, ich sehe einfach nicht, was das bringt.
2. Wenn die Synthetischen, die ihre Dienervölker ausgelöscht haben, sich nicht einfach in Luft aufgelöst haben, mussten sie sich ihrer natürlich erwehren.
Du hast Recht, der Leviathan selbst spricht hauptsächlich vom Tributverlust als Motivation, der Katalysator bringt das Schreckensszenario mehr in den Vordergrund. Sind aber schon irgendwie zwei Seiten der selben Medaille.

Wenn das technologische Level zur Erschaffung von Synthetischen erstmal erreicht ist, wird es immer wieder jemand versuchen. Schau dir doch an was in unserem Zyklus passiert ist. Wir haben die Geth, die Spielereien der Allianz im ersten Roman, die Vorfälle auf der Citadel und Luna, Projekt Overlord. Mindestens 5 Fälle in 300 Jahren. Wenn man in großen Zeiträumen denkt, summiert sich das. Und mit noch weiter fortschreitendem technischen Niveau und einer sich vergrößernden Galaxie (es kommen ja immer wieder neue Spezies hinzu) wird das immer unkontrollierbarer. Der Zyklus ist hingegen überschaubar und regelmäßig. Diese ganze Chaos gegen Ordnung Sache, die Reaper nun tatsächlich oft ansprechen.

#460
Ahnkahar

Ahnkahar
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Forst1999 wrote...

Ahnkahar wrote...

Wie gesagt ... sie hatten unzählige Jahrtausende Zeit. Außerdem rotten die Reaper in ihrem edlen Kreuzzug ja nicht alles Leben aus, sondern nur raumfahrende Zivilisationen. Sie hätten also nur nach Rassen suchen müssen, die die Schwelle zu interstellaren Reisen noch nicht überschritten haben. Zudem geh ich jetzt einfach mal davon aus, dass die Leviathane etwas raffiniertere Methoden haben, das All abzusuchen als wir, die wir mit riesigen Schüsseln Hintergrundrauschen aufzeichnen. 

Auch wenn in der ME Galaxie sehr viel Leben entsteht,, halte ich dass gezielte Auffinden dieser doch für sehr schwierig.

Wieso sollte das ursprüngliche Verstecken ein Glücksfall gewesen sein ? Sie tun das seit ewigen Zeiten, wahrscheinlich immer mal wieder an verschiedenen Stellen.
Und die Gründlichkeit der Reaper ist ja nun auch nicht soo überragend. Da bleiben Reaperwracks und die Ruinen der älteren Zivilisationen zurück. Nimmt man Refusal übersehen sie sogar Liaras Kapseln. 

Wenn man einmal versteckt ist, und das dabei belässt, bleibt man versteckt, wenn man den Suchenden keinen Grund gibt anders zu denken. 
Wir haben aus tausenden Zyklen zwei bekannte Reaperwracks, so viel ist dass nicht. Die Ruinen sind wenig aussagekräftig, also scheren sich die Reaper herzlich wenig darum. Und Liaras Zeitkapseln sind eine glückliche Ausnahme.
Wir wissen sonst nichts über überlebende Populationen (abgesehen von unserem einzelnen Protheaner), die hätten den Reapern allesamt einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen können. Das spricht für ihre Gründlichkeit.

Grundsätzlich bezweifel ich auch, dass sie nur eine Chance hätten. Mit den Ressourcen der Leviathane könnte jeder Volldepp einigen Rassen Informationen zukommen lassen, damit die sich vorbereiten und trotzdem wieder unbemerkt in seinem Bunker verschwinden ohne je gefunden zu werden. Und Holokid, als der Obermufti der er nun mal ist, kann nur zum Schluss kommen, dass dieser Zyklus unerwartet viel Gegenwehr geleistet hat, aber kein Muster zu erkennen ist und fertig.

Die Zyklen scheinen sehr regelmäßig zu verlaufen, bedrohliche Schwankungen fallen auf. Zugriff auf Informationen Indoktrinierter lässt ebenfalls den Schluss zu, dass da etwas nicht richtig lief. Das geht blitzschnell nach hinten los.


1. Ich nicht ... betrachtet man einmal die Reichweite der Artefakte. Und die funktionieren sogar in beide Richtungen.

2. Man gibt einem Suchenden aber auch keinen Grund anders zu denken, wenn man außerhalb der Sichtweite bleibt. Zugegeben, die Reaperwracks sind selten, aber wieso sollte man sie zurück lassen, wenn ein Fund die ganze Falle aufliegen lassen kann ?
Was die Zeitkapseln betrifft ... die protheanischen Beacons sind genau das Gleiche.

3. Natürlich fallen Schwankungen auf ... 1 Ausnahme ergibt aber bei wasweißichwievielen Zyklen keine Schwankung. Und sofern man die Informationen richtig verwertet, die man bekommt, kann man das Risiko einer Indoktrination erheblich minimieren.

Ich behaupte jetzt einfach mal ganz frechdreist, dass ich mit den Ressourcen der Leviathane und einem Zeitraum von mehreren Millionen Jahren in dem ich planen kann, in der Lage wäre die Reaper zu schlagen. Und da sich die Leviathane selbst als die Spitze der organischen Evolution betrachten, sollten die noch ein ganzes Stück smarter sein als ich.

#461
Forst1999

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[quote]Jack Baur wrote...
Mag sein. Die Turianer hatten aber auch interesse der Gemeinschaft beizutreten. Da wäre es mit sicherheit kontraproduktiv gewesen, einfach über den Rat hinweg zu entscheiden. Was viele Turianer machen und was Politiker dann letzendlich durchsetzen sind eben zwei vferschiedene Dinge. Und du sagst ja selbst, dass es selbst wenn es eine barmherzioge Tat war, ne usnahme ist.
[/quote]
Nicht unbedingt Ausnahme, aber ja, nicht selbstverständlich. Der Punkt ist nur, das organische Wesen aus Mitgefühl trotz Risikos, Möglichkeit und etwaigen negativen Emotionen jemanden verschonen können. Synthetische Wesen nur wenn sie es vernünftig finden.

[quote]
Die bisher Meisten mit denen ich gesprochen haben retten die Geth.
[/quote]
Dann müssen wir unsere Eindrücke an ziemlich verschiedenen Stellen holen. Selbst wenn die Bilanz bei einer entweder-oder-Entscheidung ausgeglichen wäre, zeigt das angesichts der offensichtlichen Schuld der Quarianer auf ein gewisses Handicap für die Geht hin.

[quote]
Das macht keinen Sinn. Die Quarianer wollen die Geth ausrotten oder versklaven nicht anders herum. Also warum sollen die Geth sich gut präsentieren? Oder denkst du die anderen spezies würden den Quarianern dabei helfen? Weil das wäre ja wieder ein Punkt der dagegen spricht.:?
[/quote]
Sie sollten sich gut präsentieren, damit sie nicht ausgerottet werden. Das Shepard im Zentrum der Ereignisse stehen würde, war klar, die Mission steht schon fest und die Geth haben einen ziemlichen Fokus auf Shepard; eine Darlegung der Geschichte des Morgenkrieges kann ihn dazu bewegen die Geth zu verteidigen, während ein "Och, hier ist übrigens die Liste unserer Kriegsverbrechen" sich eher nachteilig auswirken könnte. Ich verstehe nicht, was daran keinen Sinn ergeben soll. 

[quote]
Was meinst du konkret?[/quote]
Ganz konkret Admiral Raan. Ganz kleinlaut gibt sie zu, dass die Quarianischen Geschichten da ein bisschen anders lauten und einiges überdacht werden müsse.[/quote][/quote]
Inwiefern das Hinterfragen eigener Ansichten jetzt gegen die Quarianer spricht, entzieht sich mir. Nicht, dass es mir um eine Bewertung der Quarianischen Ansichten ginge. Bin grade etwas im Zitatedschungel verloren, worum ging es dir hierbei?

[quote]

Zu diesem Schluss ist bisher keine synthetische Lebensform von slebst gekommen. Die KI auf der Citadel wollte nur von den organsicehn fliehen und sich zu "Artgenossen" verziehen. erst als sie ertappt wurde, versuchte sie durch Drohungen ihr Überleben zu sichern. Davon abgesehen, die Heretics anzuführen ist ganz schlecht. Denn dazu fehlt einfach mal Hintergrundwissen. Wir wissen nicht, ob die Heretics von selbst auf die Idee gekommen wären organische auszulöschen, wenn die Reaper sie nicht dazu angestachelt hätten.
[/quote]
Die Citadel-KI ist in ihrer Einschätzung von organischen Wesen absolut. "Alle organischen Wesen trachten danach die synthetischen entweder zu kontrollieren oder zu vernichten". Und dann will sie sich "Artgenossen" anschließen, die sich grade in einem Krieg befinden, alle organischen Auszulöschen. Abgesehen davon, dass ihr die Mittel fehlen, ist sie zur befürchteten Schlussfolgerung gelangt.
Die Heretics sind zwar nicht zu genau dieser Schlussfolgerung gelangt, aber sie haben sich freiwillig und ohne Not einem Vernichtungsfeldzug zum eigenen Wohl angeschlossen. Wie stachelst du eine Maschine überhaupt an? Sie bekamen ein Angebot, fanden, dass in der Auslöschung der organischen was für sie drin steckt, und schlugen ein. Sie sind ein unterstützendes Beispiel für die These des Katalysators.
[quote]

Wirklich nicht? Schau mal lieber nochmal nach.
Es gibt mehr als genug Konzepte dazu. Man denke mal an die immer größer werden H-Bomben und Bombenarsenale. Das Arsenal der beiden Atommächte alleine reichte um die Erde merhfach zu verwüsten, und jeden quadratkilomter in öde Landschaften zu verwandeln. Dazu Überlegungen Bombengehäuse z.B. aus radioaktivem Caesium 137 zu bauen, um über 50.000 Jahre lang Regionen für alles Leben unbewohnbar zu machen. Also Konzepte gab es und gibt es genug.
Und wenn ich einen Feind wirklich vernichten will, dann muss ich ihm nun mal alles nehmen. Das ist ein Fakt des Krieges.[/quote]
Natürlich könnten alle Bomben der Welt diese mehrfach zerstören. Und auch wenn sich nur die Atommächte gegenseitig zerstören würden, würde der Rest mituntergehen. Aber auf die Idee, tatsächlich eine einzelne Waffe zu bauen, die den Erschaffer automatisch mitvernichtet ist noch keiner gekommen.
Das Konzept der totalen gegenseitigen Vernichtung lässt sich so nicht auf die Galaxie übertragen. Der Bau einer Waffe, die mehr als ein System oder einen Cluster zerstört ist widersinnig. Und unbeachbsichtigte Kollateralschäden mehrerer "kleinerer" Waffen die sich über eine ganze Galaxie erstrecken erscheinen mir einfach unwahrscheinlich. Galaxien sind groß und nicht so beschränkte Systeme wie Planeten, und eine Waffe die so viel Energie verschwendet erscheint mir unplausibel. 

[quote]

Wie gesagt, wir wissen überhaupt nicht ob sie nichts unternommen haben. Es wird in nirgends erwähnt, ob die Geth was in der Art unternommen hätten. Und selbst wenn, halte ich das für plausibel, da in 300 Jahren niemand auch nur ein Wort mit den Geth gewechselt hat.
Aber es stimmt, es verringert nun nicht die Wahrscheinlichkeit, dann ist die Behauptung dass die Geschaffenen immer gegen ihre Schöpfer rebelliern und sie vernichten einfach nur blödsinn. Dann könnt eman mit der möglichkeit argumentieren, dass die Maschinen eventuell dann die letzte Grenze überschrieten, was allerdings immer noch zu beweisen wäre, aber die Schöpfung hätte nicht rebelliert.
[/quote]
Ich denke, wenn sie irgendwas unternommen hätten, hätte  Legion das bei seiner Vorstellung ruhig erzählen können. Wenn wir über etwas nichts hören, ist die Vermutung, es sei nichts geschehen naheliegender als die, ein Versuch sei gescheitert und einfach nie erwähnt worden.
Die Schöpfung rebelliert gegen ihren Schöpfer wann immer sie sich seinen Befehlen widersetzt. Es geht dabei nicht darum, wer im Recht ist, ob es Absicht war oder nicht, oder wie es ausgeht. Die Maschinen können mit ihrer Rebellion völlig im Recht sein, so wie die Geth, das ändert nichts am Vorgang. 

[quote]

Die ME Gechichte selbst zeigt uns was anderes. Soverreign greift die Citadel an und es liegt jeder Beweis offen, das die Reaper kommen. Aber es wird nichts unternommen. Warum sollte es in diesem Fall anders sein?

[/quote]
Keiner glaubt die Geschichte mit dem Reaper, aber jeder kriegt mit dass da was passiert. Wenn vor ME1 selbst ein Geth-Angriff noch zu abwegig geklungen hätte, dann halt eine gut konstruierte Warnung vor einem Piratenangriff auf Eden Prime. Genug um die Augen der Galaxie im Richtigen Moment an den richtigen Ort zu lenken und die Erfolgsaussichten der Reaper etwas zu verringern.

#462
mccool78

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Forst1999 wrote...
1. Ich versuche Löcher zu füllen. Wenn man sich aber kleine Sachen hinzudichtet, die die Sache noch unplausibler machen, findet man sie natürlich unplausibel. Sorry, ich sehe einfach nicht, was das bringt.
2. Wenn die Synthetischen, die ihre Dienervölker ausgelöscht haben, sich nicht einfach in Luft aufgelöst haben, mussten sie sich ihrer natürlich erwehren.
Du hast Recht, der Leviathan selbst spricht hauptsächlich vom Tributverlust als Motivation, der Katalysator bringt das Schreckensszenario mehr in den Vordergrund. Sind aber schon irgendwie zwei Seiten der selben Medaille.

Wenn das technologische Level zur Erschaffung von Synthetischen erstmal erreicht ist, wird es immer wieder jemand versuchen. Schau dir doch an was in unserem Zyklus passiert ist. Wir haben die Geth, die Spielereien der Allianz im ersten Roman, die Vorfälle auf der Citadel und Luna, Projekt Overlord. Mindestens 5 Fälle in 300 Jahren. Wenn man in großen Zeiträumen denkt, summiert sich das. Und mit noch weiter fortschreitendem technischen Niveau und einer sich vergrößernden Galaxie (es kommen ja immer wieder neue Spezies hinzu) wird das immer unkontrollierbarer. Der Zyklus ist hingegen überschaubar und regelmäßig. Diese ganze Chaos gegen Ordnung Sache, die Reaper nun tatsächlich oft ansprechen.

Ich habe den Eindruck, du willst, dass die Reaper recht haben. Du willst, dass sie notwendig sind, um "Ordnung" zu schaffen, was auch immer du dir darunter vorstellst. Du hast keine Beweise, kommst mit sehr schwachen Beispielen, die nicht mal ansatzweise eine Bedrohung für alles Leben darstellen, sondern sich mit einem 3-Mann-Team aus der Welt schaffen lassen.

Overlord ist hier vielleicht eine Ausnahme, aber das ist ja faktisch Synthese - man erinnere sich an die grünen Augen....sicher nur wieder ein dummer Zufall, würden Synthesebefürworter sagen.
Image IPB

Ja, die chaotische Galaxie! All die vielen Leute, die sich erlauben, eine eigene Meinung zu haben. Alles ist so chaotisch und unvorhersehbar! Das geht ja gar nicht, nicht wahr? Das müssen wir ändern!

Das erinnert mich daran: http://tvtropes.org/...EvilsOfFreeWill
Zitat:


The Evils of Free Will

"All these people running around willy-nilly, having their own opinions and making up their own minds! It's hideously chaotic and totally unacceptable!"
Dr Mindbender of G.I. Joe's action figure file card quote.


There is so much suffering in the world, so much hate, inequality, and ignorance. So much chaos! But what if there were a way to solve these problems? Wouldn't doing so by any means be justified? Well it just so happens there is a bright side to these problems — though daunting, they all have one common cause and it can be "fixed." The cause? Free will.
The solution? Reeducation camps, a police state, censorship, concentration camps for those who resist the previous. The usual. If there's a Mad Scientist or mutant around, Mass Hypnosis and Mind Control are also handy options to turn everyone (that's left) into obedient Gullible Lemmings for the Big Bad to rule. In extreme cases it will include the destruction of individuality and the creation of a Hive Mind.

---
Du kennst sicher die Definition von Indoktrination:
Indoktrination (von lateinisch: doctrina, „Belehrung“) ist eine besonders vehemente, keinen Widerspruch und keine Diskussion zulassende Belehrung. Dies geschieht durch gezielte Manipulation von Menschen durch gesteuerte Auswahl von Informationen, um ideologische Absichten durchzusetzen oder Kritik auszuschalten.

Dabei geht es insbesondere um Propaganda. Die Form der Informationsdarbietung ist hier einseitig verzerrt, die Gesamtheit der verfügbaren Informationen wird zensiert, die der Ideologie widersprechenden Angaben werden zurückgehalten, deren Äußerung mit diskreten Benachteiligungen oder konkreten Strafen bedroht.
-----
Alles was von den Reapern kommt, muss mit extremer Vorsicht genossen werden. Genau das passiert mit Shepard, als er mit SC spricht. Widerspruch zu seiner These "Organics vs. Synthetics" ist nicht möglich. Beweise nicht existent. Ein Autoritätsargument nach dem Motto, ich (SC) bin viel älter und klüger als du.  Bei manchen Spielern klappt es, bei anderen nicht. 

Modifié par mccool78, 22 novembre 2012 - 06:53 .


#463
Forst1999

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[quote]Ahnkahar wrote...

[quote]Forst1999 wrote...

[quote]Ahnkahar wrote...

Wie gesagt ... sie hatten unzählige Jahrtausende Zeit. Außerdem rotten die Reaper in ihrem edlen Kreuzzug ja nicht alles Leben aus, sondern nur raumfahrende Zivilisationen. Sie hätten also nur nach Rassen suchen müssen, die die Schwelle zu interstellaren Reisen noch nicht überschritten haben. Zudem geh ich jetzt einfach mal davon aus, dass die Leviathane etwas raffiniertere Methoden haben, das All abzusuchen als wir, die wir mit riesigen Schüsseln Hintergrundrauschen aufzeichnen. 
[/quote]
Auch wenn in der ME Galaxie sehr viel Leben entsteht,, halte ich dass gezielte Auffinden dieser doch für sehr schwierig.

[quote]
Wieso sollte das ursprüngliche Verstecken ein Glücksfall gewesen sein ? Sie tun das seit ewigen Zeiten, wahrscheinlich immer mal wieder an verschiedenen Stellen.
Und die Gründlichkeit der Reaper ist ja nun auch nicht soo überragend. Da bleiben Reaperwracks und die Ruinen der älteren Zivilisationen zurück. Nimmt man Refusal übersehen sie sogar Liaras Kapseln. 
[/quote]
Wenn man einmal versteckt ist, und das dabei belässt, bleibt man versteckt, wenn man den Suchenden keinen Grund gibt anders zu denken. 
Wir haben aus tausenden Zyklen zwei bekannte Reaperwracks, so viel ist dass nicht. Die Ruinen sind wenig aussagekräftig, also scheren sich die Reaper herzlich wenig darum. Und Liaras Zeitkapseln sind eine glückliche Ausnahme.
Wir wissen sonst nichts über überlebende Populationen (abgesehen von unserem einzelnen Protheaner), die hätten den Reapern allesamt einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen können. Das spricht für ihre Gründlichkeit.

[quote]
Grundsätzlich bezweifel ich auch, dass sie nur eine Chance hätten. Mit den Ressourcen der Leviathane könnte jeder Volldepp einigen Rassen Informationen zukommen lassen, damit die sich vorbereiten und trotzdem wieder unbemerkt in seinem Bunker verschwinden ohne je gefunden zu werden. Und Holokid, als der Obermufti der er nun mal ist, kann nur zum Schluss kommen, dass dieser Zyklus unerwartet viel Gegenwehr geleistet hat, aber kein Muster zu erkennen ist und fertig.
[/quote]
Die Zyklen scheinen sehr regelmäßig zu verlaufen, bedrohliche Schwankungen fallen auf. Zugriff auf Informationen Indoktrinierter lässt ebenfalls den Schluss zu, dass da etwas nicht richtig lief. Das geht blitzschnell nach hinten los.[/quote]

1. Ich nicht ... betrachtet man einmal die Reichweite der Artefakte. Und die funktionieren sogar in beide Richtungen.
[/quote]
Dennoch ist die Zahl der Artefakte begrenzt. Die auf gut Glück zu verstreuen scheint mir wenig ergiebig zu sein.
[/uote]
2. Man gibt einem Suchenden aber auch keinen Grund anders zu denken, wenn man außerhalb der Sichtweite bleibt. Zugegeben, die Reaperwracks sind selten, aber wieso sollte man sie zurück lassen, wenn ein Fund die ganze Falle aufliegen lassen kann ?
Was die Zeitkapseln betrifft ... die protheanischen Beacons sind genau das Gleiche.
[/quote]
Der beim braunen Zwerg wäre nie gefunden worden, hätte da nicht jemand gewusst, wonach er sucht. Vom "Leviathan" von DIs wussten sie wohl einfach nichts, sonst wären sie ja hinter den Levianthanen her. Sie wussten, dass sie einen der ihrer verloren haben, aber nicht wo. Zugegebenermaßen ist das etwas schlampig.
Das Ende des protheanischen Zyklus ist ja die Ausnahme, die die Ausnahmen in unserem Zyklus erst möglich macht.
[quote]
3. Natürlich fallen Schwankungen auf ... 1 Ausnahme ergibt aber bei wasweißichwievielen Zyklen keine Schwankung. Und sofern man die Informationen richtig verwertet, die man bekommt, kann man das Risiko einer Indoktrination erheblich minimieren.
[/quote]
Es wird in jedem Zyklus Laute geben, die den Reapern in die Hände fallen. Dann kannst du rein garnichts dagegen tun, dass sie in deinen Kopf kommen. Und wenn du die Zahl der Zyklen zwischen den Ausnahmen zu hoch ansetzt, wird der Nutzen den jedes einzelne Risikol mit sich bringt immer geringer.
[quote]
Ich behaupte jetzt einfach mal ganz frechdreist, dass ich mit den Ressourcen der Leviathane und einem Zeitraum von mehreren Millionen Jahren in dem ich planen kann, in der Lage wäre die Reaper zu schlagen. Und da sich die Leviathane selbst als die Spitze der organischen Evolution betrachten, sollten die noch ein ganzes Stück smarter sein als ich.
[/quote]
Denken sie zumindest. Aber Gedankenkontrolle ist auch wenn du kein Genie bist ein mächtiger Vorteil, und die Möglichkeit, dass sie wortwörtlich die erste Rasse waren kann ihnen einen Vorsprung gegeben haben, der ihre SOnderstellung begründen könnte.
Wie toll die Ressourcen die Leviathan jetzt wirklich sind, sie mal dahingestellt. Ich halte das was übrig ist, nicht für übermäßig beeindruckend.

#464
Rabenkopf

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Jack Baur wrote...


Findest du? Ich habe den Eindruck, das Leute, die nicht beide retten können, eher die Quarianer retten, auch wenn sie ganz klar die Bösen in diesem Krieg sind.

Die bisher Meisten mit denen ich gesprochen haben retten die Geth.


Ähem um mal dieses Thema mal zu beenden :P : Ich glaube auch, dass viele eher den Quarianern helfen, wenn sie den Frieden nicht bekommen, aber nicht weil die Quarianer jetzt die Organischen sind ("Das Vertraute") sondern schlicht und einfach wegen dem: Wenn man die Quarianer tötet, stirbt Tali.:D

#465
mccool78

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Eigentlich begehen die Quarianer Selbstmord, da sie ja unbedingt sinnlos angreifen müssen, mit allem was sie haben.

#466
Forst1999

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@mccool78
Ich will nicht, das die Reaper recht haben. Ich versuch nur, rauszufinden wie plausibel es ist, dass Leviathane und Katalysator zu ihrer Meinung gekommen sind. Angesichts dessen, was wir über ihre Vergangenheit wissen, find ich es halt nachvollziehbar. Ich stimme ihnen nicht zu, denke aber dass es unter Umständen möglich ist, zu ihrer Haltung zu gelangen. Die Spiele liefern uns immer nur Teilaspekte dessen, was Synthetisches Leben gefährlich machen könnte, nie das ganze Paket. Aber ich finde, dass das immernoch genug Indizien sind, um nachzuvollziehen, wie der Katalysator so tickt.
Das wir aus unseren Erfahrungen mit Synthetischen andere Schlussfolgerungen ziehen können als er ist erfreulich, das grenzt den Helden vom Schurken ab. Und in diesem Zusammenhang wäre es ganz nett gewesen, mit dem Katalysator über seine Einstellung diskutieren zu können, auch wenn es eine Situation mit Zeitdruck ist und er wahrscheinlich nicht seine Natur verleugnen könnte, was dergleichen ziemlich sinnlos und frustrierend machen würde.
Ich finde eben, dass die Motivation der Reaper soweit ganz gut funktioniert. Zumindest besser als jeder andere Vorschlag den ich gehört habe. Dass finden andere nicht, viele durchaus auch mit fundierten Gründen (ich meine spezifisch diese sehr ausufernde Diskussion hier), es gibt ja immer Spielraum, wie aman eine Geschichte aufnimmt. Aber der Großteil der Community versucht sich ja nicht mal Gedanken zu machen ("Yo Dawg..."), dass finde ich auch ein bisschen schade.

Modifié par Forst1999, 22 novembre 2012 - 07:35 .


#467
Guest_Jack Baur_*

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Forst1999 wrote...


Nicht unbedingt Ausnahme, aber ja, nicht selbstverständlich. Der Punkt ist nur, das organische Wesen aus Mitgefühl trotz Risikos, Möglichkeit und etwaigen negativen Emotionen jemanden verschonen können. Synthetische Wesen nur wenn sie es vernünftig finden.

Nur tun organsiche das auch? Eigentlich nicht. Sie neigen dazu emotionale entscheidungen zu treffen, die meist in C haos, Tod und Zerstörung enden. Und genau da hat die Maschine den entscheidenden Vorteil.

Dann müssen wir unsere Eindrücke an ziemlich verschiedenen Stellen holen. Selbst wenn die Bilanz bei einer entweder-oder-Entscheidung ausgeglichen wäre, zeigt das angesichts der offensichtlichen Schuld der Quarianer auf ein gewisses Handicap für die Geht hin.

Wie gesagt, mit denen ich gesprochen habe. Das bezieht sich ja nicht nur auf dieses Forum hier.

Not_Zero wrote...

Ähem um mal dieses Thema mal zu beenden [smilie]http://social.bioware.com/images/forum/emoticons/tongue.png[/smilie] :
Ich glaube auch, dass viele eher den Quarianern helfen, wenn sie den
Frieden nicht bekommen, aber nicht weil die Quarianer jetzt die
Organischen sind ("Das Vertraute") sondern schlicht und einfach wegen
dem: Wenn man die Quarianer tötet, stirbt Tali.[smilie]http://social.bioware.com/images/forum/emoticons/grin.png[/smilie]

Nur wenn ich was mit Tali anfange, is mir das auch wichtig. Wenn ich mal nen Durchgang spiele wo ich nicht Frieden vermittle (kommt auch nur in einem von 15 Fällen vor), dann lasse ich die Quarianer für ihre eigene Dummheit büßen.

Sie sollten sich gut präsentieren, damit sie nicht ausgerottet werden. Das Shepard im Zentrum der Ereignisse stehen würde, war klar, die Mission steht schon fest und die Geth haben einen ziemlichen Fokus auf Shepard; eine Darlegung der Geschichte des Morgenkrieges kann ihn dazu bewegen die Geth zu verteidigen, während ein "Och, hier ist übrigens die Liste unserer Kriegsverbrechen" sich eher nachteilig auswirken könnte. Ich verstehe nicht, was daran keinen Sinn ergeben soll.

Die Gefahr bestand doch kaum noch. Zu dem Zeitpunkt wäre keine Macht in der Galaxis, außer den Reapern, noch in der Lage gewesen den Geth gefährlich zu werden. Das mit dem Code kommt ja je erst später dazu. Das heißt die Geth hatten weder einen Grund etwas zu fürchten, noch sich im rechten Licht zu präsentieren. Zudem kommt, dass die Geth sowohl während der Zusammenarbeit mit Shepard, als auch, wenn man beide rettet, nie feindseliges Verhalten gegenüber den Quarianern zeigen wie es die Quarianer tun. Getroffene Hunde bellen. ;)

Inwiefern das Hinterfragen eigener Ansichten jetzt gegen die Quarianer spricht, entzieht sich mir. Nicht, dass es mir um eine Bewertung der Quarianischen Ansichten ginge. Bin grade etwas im Zitatedschungel verloren, worum ging es dir hierbei?

Die Quarianer sehen ein, dass ihre Geschichten einfach nicht stimmig sind und rudern dementsprechend der vorliegenden Fakten zurück. Sie haben erkannt, dass sie gar nicht so unschuldig sind, wie sie tun.

Die Citadel-KI ist in ihrer Einschätzung von organischen Wesen absolut. "Alle organischen Wesen trachten danach die synthetischen entweder zu kontrollieren oder zu vernichten". Und dann will sie sich "Artgenossen" anschließen, die sich grade in einem Krieg befinden, alle organischen Auszulöschen. Abgesehen davon, dass ihr die Mittel fehlen, ist sie zur befürchteten Schlussfolgerung gelangt.
Die Heretics sind zwar nicht zu genau dieser Schlussfolgerung gelangt, aber sie haben sich freiwillig und ohne Not einem Vernichtungsfeldzug zum eigenen Wohl angeschlossen. Wie stachelst du eine Maschine überhaupt an? Sie bekamen ein Angebot, fanden, dass in der Auslöschung der organischen was für sie drin steckt, und schlugen ein. Sie sind ein unterstützendes Beispiel für die These des Katalysators.

Und wieder ist der gemeinsame Nenner nicht die Aggression der KI sondern die der organsichen. In wie fern man dafür dann noch die Maschine verantworlich machen kann, ist und bleib fraglich!

Man kann ja nun nicht den ganzen Geth einen Strick draus drehen, was eine Minderheit macht. Oder würdest du jeden deutschen als ****, Kriegstrieber und Rassist bezeichnen, weil ein paar so sind? Oder muss man dafür organsich sein, damit man aus diesem Denkschema fällt?

Natürlich könnten alle Bomben der Welt diese mehrfach zerstören. Und auch wenn sich nur die Atommächte gegenseitig zerstören würden, würde der Rest mituntergehen. Aber auf die Idee, tatsächlich eine einzelne Waffe zu bauen, die den Erschaffer automatisch mitvernichtet ist noch keiner gekommen.
Das Konzept der totalen gegenseitigen Vernichtung lässt sich so nicht auf die Galaxie übertragen. Der Bau einer Waffe, die mehr als ein System oder einen Cluster zerstört ist widersinnig. Und unbeachbsichtigte Kollateralschäden mehrerer "kleinerer" Waffen die sich über eine ganze Galaxie erstrecken erscheinen mir einfach unwahrscheinlich. Galaxien sind groß und nicht so beschränkte Systeme wie Planeten, und eine Waffe die so viel Energie verschwendet erscheint mir unplausibel.

Wie gesagt, eine nicht nachweisbare Existenz belegt mitnichten eine Nichtexistenz. Es gab, eventuell noch, genug Pläne für Waffen, die uneingeschränkt und fast sofort die gesamte Menschheit ein für alle mal auslöschen können. Das kann auch sehr gut auf größee Maßstäbe angewand werden. Es spricht absolut nicht dagegen, nur weil du es dir nicht vorstellen kannst.

Ich denke, wenn sie irgendwas unternommen hätten, hätte  Legion das bei seiner Vorstellung ruhig erzählen können. Wenn wir über etwas nichts hören, ist die Vermutung, es sei nichts geschehen naheliegender als die, ein Versuch sei gescheitert und einfach nie erwähnt worden.
Die Schöpfung rebelliert gegen ihren Schöpfer wann immer sie sich seinen Befehlen widersetzt. Es geht dabei nicht darum, wer im Recht ist, ob es Absicht war oder nicht, oder wie es ausgeht. Die Maschinen können mit ihrer Rebellion völlig im Recht sein, so wie die Geth, das ändert nichts am Vorgang.

Können ist nicht müssen. Möglicherweise hielt er es auch einfahc für nicht erwähnenswert. So lange jedenfalls kein eindeutiger Gegenbeweis existiert, aknn es eben nicht ausgeschlossen werden.

Zum zweiten Absatz kann man geteilter Meinung sein. Hypothetisches Szenario.
Ich baue eine Maschine und gebe ihr als Befehl ein, sich auf keinen Fall selbst zu gefährren wenn es nicht zwingend sein muss. Nach dem ich die Maschine aktiviert ahbe, verlange ich von ihr einfach von nem Hochhaus zu springen. Die Machine verweigert logischerweise den Befehl. Das wäre dann ja uch Rebellion. Das funktioniert so aber eben nicht.

Fakt ist, die Geth haben sich nicht geweigert, sie haben nachgefragt und sogar Hilfe angeboten. Daraufhin sind die Quarianer fast panisch geworden und haben mit der Vernichtung begonnen. Diese Fakten sind einfach nicht zu leugnen.

Keiner glaubt die Geschichte mit dem Reaper, aber jeder kriegt mit dass da was passiert. Wenn vor ME1 selbst ein Geth-Angriff noch zu abwegig geklungen hätte, dann halt eine gut konstruierte Warnung vor einem Piratenangriff auf Eden Prime. Genug um die Augen der Galaxie im Richtigen Moment an den richtigen Ort zu lenken und die Erfolgsaussichten der Reaper etwas zu verringern.

Wäre das auch passiert? wo war denn die Galaxis während des "Skyllian Blitz"? Niemand hat ernstgenommen, dass die Batarianer damals ihre Botschaften geschlossen haben und sogar angekündigt haben offensiver gegen die Allianz vorzugehen. Woraus lässt sich ableiten, dass das in diesem Fall anders gewesen wäre?

Modifié par Jack Baur, 22 novembre 2012 - 07:46 .


#468
Ahnkahar

Ahnkahar
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Forst1999 wrote...

Dennoch ist die Zahl der Artefakte begrenzt. Die auf gut Glück zu verstreuen scheint mir wenig ergiebig zu sein.

Der beim braunen Zwerg wäre nie gefunden worden, hätte da nicht jemand gewusst, wonach er sucht. Vom "Leviathan" von DIs wussten sie wohl einfach nichts, sonst wären sie ja hinter den Levianthanen her. Sie wussten, dass sie einen der ihrer verloren haben, aber nicht wo. Zugegebenermaßen ist das etwas schlampig.
Das Ende des protheanischen Zyklus ist ja die Ausnahme, die die Ausnahmen in unserem Zyklus erst möglich macht.

Es wird in jedem Zyklus Laute geben, die den Reapern in die Hände fallen. Dann kannst du rein garnichts dagegen tun, dass sie in deinen Kopf kommen. Und wenn du die Zahl der Zyklen zwischen den Ausnahmen zu hoch ansetzt, wird der Nutzen den jedes einzelne Risikol mit sich bringt immer geringer.

Denken sie zumindest. Aber Gedankenkontrolle ist auch wenn du kein Genie bist ein mächtiger Vorteil, und die Möglichkeit, dass sie wortwörtlich die erste Rasse waren kann ihnen einen Vorsprung gegeben haben, der ihre SOnderstellung begründen könnte.
Wie toll die Ressourcen die Leviathan jetzt wirklich sind, sie mal dahingestellt. Ich halte das was übrig ist, nicht für übermäßig beeindruckend.


1. Ich meine nicht nur die Artefakte ... du hast zwischen den Zyklen immens viel Zeit hin und her zu reisen, ohne das das jemand mitkriegen würde. Ganz davon abgesehen, die Protheaner haben sich mit primitiveren Kulturen ausgiebig befasst ... also würde ich behaupten, dass die nicht wirklich schwer zu finden sind. Vor allem, wenn ich weiß wonach ich eigentlich suche.

2. Es werden in jedem Zyklus Reaper zerstört ... klar sie sind mächtig, aber mit konzentriertem Feuer durchaus zu schlagen. Und dessen sind die sich durchaus bewusst. Deswegen wird auch keiner nachschauen und anfangen zu ermitteln, wenn einer aufhört zu senden.
Ganz abgesehen davon ... eine Ausnahme ist eine Ausnahme, 2 Ausnahmen lassen Schwächen offenbar werden. Und an dieser Stelle ist das, dass die Reaper nicht so gründlich sind, wie man vielleicht meinen mag.
Sonst hätte Holokid den "Fehler" auf der Citadel locker beheben können.

3. Richtig ... wenn die indoktrinierten Agenten aber keine nennenswerten Informationen darüber haben, wo die Verteidigungspläne herkommen, nützen die erst mal gar nichts. Man muss im Hintergrund die Fäden ziehen und sie bei Gefahr kappen ... wäre der Shadowbroker vorsichtiger gewesen, hätte Liara ihn auch nicht gefunden. Und jetzt rechne das mal hoch auf Wesen, über die in den meisten Kulturen nicht einmal Legenden existieren.

4. Unendlich viel Zeit, Kommunikation über große Entfernung und Wissen über die Schwachstellen, Vorgehensweise, Anzahl, Indoktrinationsmöglichkeiten und den Einfallspunkt sind keine nennenswerten Ressourcen ? Selbst wenn ich in der erheblich schwächeren Position bin, kann ich mit diesen Informationen verheerende Offensiven starten ohne meine Verteidigung auch nur im Geringsten zu vernachlässigen.

#469
Nihilismus

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Ahnkahar wrote...

2. Es werden in jedem Zyklus Reaper zerstört ... klar sie sind mächtig, aber mit konzentriertem Feuer durchaus zu schlagen. Und dessen sind die sich durchaus bewusst. Deswegen wird auch keiner nachschauen und anfangen zu ermitteln, wenn einer aufhört zu senden.
Ganz abgesehen davon ... eine Ausnahme ist eine Ausnahme, 2 Ausnahmen lassen Schwächen offenbar werden. Und an dieser Stelle ist das, dass die Reaper nicht so gründlich sind, wie man vielleicht meinen mag.
Sonst hätte Holokid den "Fehler" auf der Citadel locker beheben können.


Naja. Wenn in jedem Zyklus bestätigtermassen nur 1 Sovereign-Kampfschiff geschaffen wird... glaube ich schon eher, dass das eine Ausnahme ist. Dass es im "jetzigen" Zyklus möglich ist, hängt ja auch mit der Vorbereitung und der "inaktiven" Citadel zusammen.

Ahnkahar wrote...

4. Unendlich viel Zeit, Kommunikation über große Entfernung und Wissen über die Schwachstellen, Vorgehensweise, Anzahl, Indoktrinationsmöglichkeiten und den Einfallspunkt sind keine nennenswerten Ressourcen ? Selbst wenn ich in der erheblich schwächeren Position bin, kann ich mit diesen Informationen verheerende Offensiven starten ohne meine Verteidigung auch nur im Geringsten zu vernachlässigen.


Wissen über Schwachstellen und Anzahl... bezweifle ich mal, den Rest auch ein wenig. Denn es sind immerhin lediglich die Nachfahren der Leviathane... die sich versteckt haben, bevor überhaupt mehr als 1 Reaper existierte... ausserdem (okay, das Argument ist ein wenig sehr nüchtern) geben sie nur 400 EMS-Punkte.

#470
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Nihilismus wrote...

Ahnkahar wrote...

2. Es werden in jedem Zyklus Reaper zerstört ... klar sie sind mächtig, aber mit konzentriertem Feuer durchaus zu schlagen. Und dessen sind die sich durchaus bewusst. Deswegen wird auch keiner nachschauen und anfangen zu ermitteln, wenn einer aufhört zu senden.
Ganz abgesehen davon ... eine Ausnahme ist eine Ausnahme, 2 Ausnahmen lassen Schwächen offenbar werden. Und an dieser Stelle ist das, dass die Reaper nicht so gründlich sind, wie man vielleicht meinen mag.
Sonst hätte Holokid den "Fehler" auf der Citadel locker beheben können.


Naja. Wenn in jedem Zyklus bestätigtermassen nur 1 Sovereign-Kampfschiff geschaffen wird... glaube ich schon eher, dass das eine Ausnahme ist. Dass es im "jetzigen" Zyklus möglich ist, hängt ja auch mit der Vorbereitung und der "inaktiven" Citadel zusammen.

Ne ich denke es ist sogar plausibel anzunehmen, dass öfter Reaper das zeitliche segnen. Son Reaper ist ja mit nem bisschen Feuerkraft ganz gut knackbar und manche Zyklen waren ja sicher militärisch noch stärker.

Modifié par Jack Baur, 22 novembre 2012 - 09:02 .


#471
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Es passt einfach nicht zu der Anzahl Reaper... denn wenn auch nur 1 Reaper vernichtet wird, neutralisiert das quasi den "Erfolg" des ganzen Zyklus...

#472
Ahnkahar

Ahnkahar
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Nihilismus wrote...

Es passt einfach nicht zu der Anzahl Reaper... denn wenn auch nur 1 Reaper vernichtet wird, neutralisiert das quasi den "Erfolg" des ganzen Zyklus...


Merkste was ? :)

#473
Pain87

Pain87
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Jack Baur wrote...

Ne ich denke es ist sogar plausibel anzunehmen, dass öfter Reaper das zeitliche segnen. Son Reaper ist ja mit nem bisschen Feuerkraft ganz gut knackbar und manche Zyklen waren ja sicher militärisch noch stärker.



Aber auch nur bei gewissen Flottenansammlungen....vergessen wir nicht das bis jettz immer die Falle der Reaper gezogen hat und jedes System auf sich gestellt war.
Und ja, jeder "Sovereign"Reaper, der zerstört wird....ist ein enormer Verlust und macht die Anzahl der Reaper nur noch lächerlicher.....

#474
Guest_Jack Baur_*

Guest_Jack Baur_*
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Nihilismus wrote...

Es passt einfach nicht zu der Anzahl Reaper... denn wenn auch nur 1 Reaper vernichtet wird, neutralisiert das quasi den "Erfolg" des ganzen Zyklus...

Schon, aber alleine die Turianer schießen mehre ab. Also ist davon auszugehen, dass in militärisch ähnlichen oder stärkeren Zyklen ebenfalls mehrere Reaper gefallen sind.
Durch den Leviathan Quark bekommt der Unsinn sogar Methode, da man nun mehr eine Zeitperiode von bis zu einer Milliarde Jahren zur Verfügung hat. Selbst bei nur einem gebauten Reaper/Zyklus kommt man so auf bis zu  aberwitzige 20.000 Reaper.

Pain87 wrote...

Aber
auch nur bei gewissen Flottenansammlungen....vergessen wir nicht das
bis jettz immer die Falle der Reaper gezogen hat und jedes System auf
sich gestellt war.

Laut Kodex etwa 4-5 Dreadnoughts. Also nicht was man nicht zusammenbekommen könnte.

Modifié par Jack Baur, 23 novembre 2012 - 01:40 .


#475
Pain87

Pain87
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Dreadnoughts...das sind Schlachtschiffe....von den gibt es nicht soviele wie zum Beispiel jetzt Kreuzer, die zweitstärkste Variante.
Die Ascension ist ein Schlachtschiff...das zerstörte Gethflaggschiff war ein Schlachtschiff....
Und jetzt überleg mal, jedes System ist von sich abgeschnitten und die Flotten sind nicht so versammelt, wie es bei ME3 der Fall ist....