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Warum die neue Mass Effect Trilogie, meiner Meinung nach, eine Gurke wird


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76 réponses à ce sujet

#1
Tavalero

Tavalero
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Ich bin davon überzeugt das Mass Effect 4, der erste Teil einer neuen Trilogie wird. Wenn dem so sein sollte, werden ME4 und ME5 vielleicht keine schlechten Spiele, aber im Endeffekt, wird ME6 genauso eine Gurke wie ME3.

Die Gründe, meiner Meinung nach, sind:

EA als Publisher.
EA hat in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass, sie die Entwicklungsteams finanziell und zeitlich an der sehr kurzen Leine halten. Das Spiel muss schnell fertig werden und darf nichts kosten. Die Qualität ist ziemlich egal. Die Qualität der BioWare Spiele hat, seit der Übernahme durch EA, abgenommen.

Casey Hudson als Projektleiter.
Seit den Lügen vor dem Release von ME3, ist seine Glaubwürdigkeit stark gesunken. Alles was er zu ME4, oder vielleicht einer neuen ME-Trilogie sagt, kann man nur unter Vorbehalte glauben.

Frostbite 2 Engine.
Die Engine ist eine Shooter Engine. Daher wird ME4 (ME5, ME6) wohl eher ein „Reinshooter“ und die RPG-Elemente werden vielleicht noch weiter in den Hintergrund treten.

BW hangelt sich wieder von Story zu Story.
Diesen Fehler hat BW schon bei ME1 bis ME3 gemacht. Anstatt die Story der gesamten Trilogie, inklusive Ende, Auswirkungen der Entscheidungen usw., zu entwickeln, werden Sie sich wieder in puncto Story, von Teil zu Teil hangeln. Das Ergebnis in ME6: Nur wenige Entscheidungen aus ME4 und ME5 werden sich oberflächlich auswirken.

Modifié par Tavalero, 16 décembre 2012 - 04:36 .


#2
Bansaiben

Bansaiben
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Tavalero wrote...
EA als Publisher.
EA hat in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass, sie die Entwicklungsteams finanziell und zeitlich an der sehr kurzen Leine halten. Das Spiel muss schnell fertig werden und darf nichts kosten. Die Qualität ist ziemlich egal. Die Qualität der BioWare Spiele hat, seit der Übernahme durch EA, abgenommen.


Die Qualität von BW-Spielen hat nicht seit der Übernahme durch EA abgenommen, immerhin sind DA:O und ME2 auch unter deren "Fuchtel" enstanden. 2 großartige Titel.
Deshalb kann man nicht pauschal sagen das die Probleme mit DA2 und ME3 nur EAs Schuld sind.
Ansonsten muss man sich auch einfach mal mit den Realitäten abfinden. EA ist ein Unternehmen und verhält sich auch wie ein solches um zu bestehen. Gäbe es kein EA mehr würde es auch sehr schlecht um BioWare stehen.

Casey Hudson als Projektleiter.
Seit den Lügen vor dem Release von ME3, ist seine Glaubwürdigkeit stark gesunken. Alles was er zu ME4, oder vielleicht einer neuen ME-Trilogie sagt, kann man nur unter Vorbehalte glauben.


Das ist aber neuerdings überall so. Irgendwie wird es zum Trend, dass der führende Entwickler eines Spieles dieses auch medial verkaufen muss. Finde ich in der Regel ziemlich albern und scheint mir auch nicht die Aufgabe eines Spieleentwicklers zu sein.

Frostbite 2 Engine.
Die Engine ist eine Shooter Engine. Daher wird ME4 (ME5, ME6) wohl eher ein „Reinshooter“ und die RPG-Elemente werden vielleicht noch weiter in den Hintergrund treten.

Dann wird DA3 also auch ein "Reinshooter"? Immerhin verwendet es ebenfalls die Fb2 Engine...
Das ist doch arg an der Haaren herbeigezogen.

BW hangelt sich wieder von Story zu Story.
Diesen Fehler hat BW schon bei ME1 bis ME3 gemacht. Anstatt die Story der gesamten Trilogie, inklusive Ende, Auswirkungen der Entscheidungen usw., zu entwickeln, werden Sie sich wieder in puncto Story, von Teil zu Teil hangeln. Das Ergebnis in ME6: Nur wenige Entscheidungen aus ME4 und ME5 werden sich oberflächlich auswirken.


Das ist in der Tat auch meine größte Befürchtung. Diesesmal sollte es aufjedenfall ein homogenes Grundkonzept für den Mainplot geben.

Modifié par Bansaiben, 16 décembre 2012 - 05:34 .


#3
Pain87

Pain87
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Mal sehen, vll haben sie ja bald ein gutes Grundkonzept;)

#4
Guest_Jack Baur_*

Guest_Jack Baur_*
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Tavalero wrote...

Casey Hudson als Projektleiter.
Seit den Lügen vor dem Release von ME3, ist seine Glaubwürdigkeit stark gesunken. Alles was er zu ME4, oder vielleicht einer neuen ME-Trilogie sagt, kann man nur unter Vorbehalte glauben.

Absolut. Casey Hudson wirds schon in den Sand setzen.

Frostbite 2 Engine.
Die Engine ist eine Shooter Engine. Daher wird ME4 (ME5, ME6) wohl eher ein „Reinshooter“ und die RPG-Elemente werden vielleicht noch weiter in den Hintergrund treten.

Die Unreal Engine war/ist aber auch nichts anderes,

BW hangelt sich wieder von Story zu Story.
Diesen Fehler hat BW schon bei ME1 bis ME3 gemacht. Anstatt die Story der gesamten Trilogie, inklusive Ende, Auswirkungen der Entscheidungen usw., zu entwickeln, werden Sie sich wieder in puncto Story, von Teil zu Teil hangeln. Das Ergebnis in ME6: Nur wenige Entscheidungen aus ME4 und ME5 werden sich oberflächlich auswirken.

Vielleicht, davon geh ich zwar nicht aus, lernen sie ja was aus dem ME3 Fiasko.

#5
Janus198

Janus198
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Tavalero wrote...
Ich bin davon überzeugt das Mass Effect 4, der erste Teil einer neuen Trilogie wird. Wenn dem so sein sollte, werden ME4 und ME5 vielleicht keine schlechten Spiele, aber im Endeffekt, wird ME6 genauso eine Gurke wie ME3.

So überzeugt? Ich hingegen weiß es nicht. Ich würde erstmal auf ein Einzelnes Spiel tippen.

EA als Publisher.
Die Qualität der BioWare Spiele hat, seit der Übernahme durch EA, abgenommen.

Darüber kann man sich streiten, aber durch EA bekommt Bioware schon mehr Geld für die Entwicklung.
Man soll es nicht glauben. :whistle:
Ich bezweifele es stark, das es einen unabhängigen Bioware beispielsweise gelungen wäre Martin Sheen als englischen Unbekannten zu bekommen.
Trotzdem sind bei EA lange Entwicklungszeiten nicht üblich, aber das muss nicht schlechtes bedeuten.
Lange Entwicklungszeiten versprechen nicht automatisch ein gutes Spiel. Dazu gibt es mehrere Beispiele,
aber Duke Nukem Forever reicht da.
Aber bei DA 2 war es definitiv zu kurz. Aber daraus hat wohl EA seine Lehren gezogen.
Wie auch immer Mass Effect ist wenn man die Branche betrachtet bei EA in guten Händen.
Hätte viel schlimmer kommen können.

Casey Hudson als Projektleiter.
Seit den Lügen vor dem Release von ME3, ist seine Glaubwürdigkeit stark gesunken.

Schon schrecklich diese Blindheit. :sick:
Ist ja überhaupt nicht so, dass er vorher nichts geleistet hatte. Und das er nicht bei ME 1 und ME 2 Projektleiter war. Siehe: en.wikipedia.org/wiki/Casey_Hudson
Außerdem bei der Entwicklung ändert sich ständig was. Und nebenbei mussten sie noch das Chaos des Leaks bekämpfen.

Frostbite 2 Engine.
Die Engine ist eine Shooter Engine.

Das gleiche kann auch von der Unreal Engine behaupten. Wie auch immer das Engine mehr kann als Shooter
beweist ja wohl C&C Generals (2)

BW hangelt sich wieder von Story zu Story.
Diesen Fehler hat BW schon bei ME1 bis ME3 gemacht. Anstatt die Story der gesamten Trilogie, inklusive Ende, Auswirkungen der Entscheidungen usw., zu entwickeln, werden Sie sich wieder in puncto Story, von Teil zu Teil hangeln.

Schwieriges Thema, aber Bioware oder EAs Ziel bei jeden Teil war, das jeder für sich alleine steht und verständlich ist. Man entwickelt ME nicht nur für die bestehenden Fans sondern auch für Neueinsteiger.
Und letztere möchte man immer gerne haben. Deshalb kann es keine große Auswirkungen geben, weil dies Neueinsteiger benachteiligen würde. Aber ME 3 hat mich schon von den Entscheidungsimport beeindruckt.
(Ach ja. Mir ist bewusst, das sich ein paar nachfolgende Leute an Udina/Anderson, Rachni Königin oder Kollektoren Basis als Gegenbeispiel nennen werden. Aber nur letztere finde ich kritisierenswert.)
Klar kein wirklich großer Unterschied, aber verglichen zum Spiel ohne Import schon durchaus bemerkbar.

Modifié par Janus198, 16 décembre 2012 - 07:06 .


#6
Jay Voorhees

Jay Voorhees
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Ich kann in diesem gesamten Post nicht einen vernünftigen Punkt sehen. Mal ehrlich man kann sich über etwas ärgern, klar kein Problem. Aber bevor man ablästert und sich das Maul zerreist, sollte man doch erst ein mal verstehen wie es tatsächlich zugeht und im nach hinein vernünftige Kritik / Verbesserungsvorschläge bringen. Das hier ist nichts als kindisches Verhalten.
Ich versuche das mal an den einzelnen Punkten klar zu machen.





Tavalero wrote...

Ich bin davon überzeugt das Mass Effect 4, der erste Teil einer neuen Trilogie wird. Wenn dem so sein sollte, werden ME4 und ME5 vielleicht keine schlechten Spiele, aber im Endeffekt, wird ME6 genauso eine Gurke wie ME3.


Es steht noch nicht einmal fest ob wieder eine Trilogie kommt, mann muss den 4. Teil abwarten und sehen wie er sich verkauft um im Anschluss an einer möglichen Fortsetzung zu arbeiten. Natürlich sollte von dem her der 4. Teil keine in sich geschlossene Geschichte bilden. Ob der 6. Teil (sollte es eine Trilogie werden) schlecht wird oder nicht bleibt abzuwarten. Storywriter /Autoren /Regisseure reifen wie ein guter Wein über die Jahre, daher bleibt das abzuwarten.

Die Gründe, meiner Meinung nach, sind:

EA als Publisher.
EA hat in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass, sie die Entwicklungsteams finanziell und zeitlich an der sehr kurzen Leine halten. Das Spiel muss schnell fertig werden und darf nichts kosten.


Willkommen in der realen Welt. So läuft es in allen belangen des Lebens ab. In diesem Fall ist es die Marktwirtschaft. So funktioniert nun mal das gesamte System um ein Unternehmen am Leben zu halten und zu Wachstum zu führen. Man möchte mit möglichst wenig Aufwand den größtmöglichen Gewinn erwirtschaften. Es gibt hier rein gar nichts daran auszusetzen. Zumal Die gesamten Publisher in einem stetigen Wettkampf sind, können sie nicht, wie andere Randunternehmen oder Indiestudios auf einen einzigen Hit setzen.

Zumal es nur logisch ist, das der erste Teil einer Trilogie oder mehrteiligen Reihenfolge meistens am besten ist.
Denn wie im echten Leben ist der erste Eindruck entscheidend (sei es ein Vorstellungsgespräch oder wenn man irgendwo Leute trifft oder eben bei einem Produkt) die Kontinuierlichkeit folgt nun mal immer aus dem ersten Aufeinandertreffen. 

 Die Qualität ist ziemlich egal. Die Qualität der BioWare Spiele hat, seit der Übernahme durch EA, abgenommen.


Die Qualität ist nicht egal. Sie erzielen in vielen Spielen und unterschiedlichen Gerne durchweg gute Produkte, die von vielen Zeitschriften gut bewertet werden (sind zwar alles subjektive Meinungen aber die Masse und nahezu identischen subjektiven Meinungen lassen diese durchaus objektiv werden). Die Qualität ist im Schnitt immer sehr hoch, jedoch sind die Individuellen Ansprüche entweder übertrieben oder einfach nicht erreichbar.
Zumal Bioware schon lange zu EA gehört, wie eine andere Person bereits erwähnte. DA:O und ME2 sind 2 hervorragende Titel (ME2 wurde sogar nominiert für den Titel bestes Spiel des letzten Jahrzehnts bei den VGA )

Casey Hudson als Projektleiter.
Seit den Lügen vor dem Release von ME3, ist seine Glaubwürdigkeit stark gesunken. Alles was er zu ME4, oder vielleicht einer neuen ME-Trilogie sagt, kann man nur unter Vorbehalte glauben.


Nun gut ich muss mich wohl korrigieren, hier ist ein vernünftiger Punkt. Jedoch eher aus meiner Perspektive betrachtet und nicht aus der des Verfassers. Sowas nennt man Werbung. Jede Firma will seine Produkte verkaufen. Jeder, der arbeitet oder arbeiten will, will seine Leistung verkaufen (monatliches Gehalt). Und jeder lügt dabei, jeder Mensch lügt. Das ist nun mal eine Tatsache.

Frostbite 2 Engine.
Die Engine ist eine Shooter Engine. Daher wird ME4 (ME5, ME6) wohl eher ein „Reinshooter“ und die RPG-Elemente werden vielleicht noch weiter in den Hintergrund treten.


Nur weil eine Engine bisher nur für Shooter verwendet wurde, heißt es noch bei weitem nicht, dass man diese Engine nur für Shooter einsetzen kann. Die Frostbite 2 Engine hat noch viel Potenzial nach oben und man kann derzeit noch nicht einmal ansatzweise sagen, ob sie so genrespezifisch ist.


BW hangelt sich wieder von Story zu Story.
Diesen Fehler hat BW schon bei ME1 bis ME3 gemacht. Anstatt die Story der gesamten Trilogie, inklusive Ende, Auswirkungen der Entscheidungen usw., zu entwickeln, werden Sie sich wieder in puncto Story, von Teil zu Teil hangeln. Das Ergebnis in ME6: Nur wenige Entscheidungen aus ME4 und ME5 werden sich oberflächlich auswirken.


Einen wirklichen Fehler hat BW hier ganz sicher nicht gemacht, alleine das Ende ist zugegeben für die Story schlecht und beantwortet keine Fragen. Man muss auch sagen, dass das Ende wegen einem Leak auch noch mal kurz vor Release geändert wurde. Zumal man sich als Gegenbeispiel mal die Metal Gear Reihe ansehen muss. Dort hangelte man sich auch nur von Story zu Story, aber man hat es geschafft eine hervorragende Story zu entwickeln, welche zusammenhängend und schlüssig ist.

Der Rest ist einfach nur freihe und eigensinnige Spekulation und man kann hier ganz sicher nicht von einem "Ergebnis" reden, wenn dieses noch gut und gerne 5-10 Jahre in der Zukunft liegt. Man kann hier noch nicht mal eine Prognose setzen, da es keinerlei Informationen über die Fortsetzung gibt.

#7
Ahnkahar

Ahnkahar
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@Janus: Es werden so lange neue Mass Effect Spiele produziert, bis der Markt gesättigt ist. Wenn sich ne Trilogie lohnt, wird eine kommen.

Lange Entwicklungszeiten sind bei EA deswegen nicht üblich, weil sie mehr verkaufen wollen. Völlig verständlich. Und auch völlig legitim. Aber keine gute Vorgehensweise für Mammutprojekte wie Mass Effect. Für Titel die ohne gescheite Story auskommen und hauptsächlich vom MP leben, is das ok, aber doch nicht für solche, die eine konsistente und packende Story brauchen, die auch noch gut rübergebracht werden muss.

@Jay: Und nur weil das gängige Praxis ist, ein Franchise, das einmal erfolgreich war, durch unfertige Nachfolger auszubeuten, bis nichts mehr geht, soll das ok sein ?
Klar, das Recht ist auf ihrer Seite, aber als Kunde hat man das Nachsehen, weil die Qualität nun einmal drunter leidet.
Während ich als Kunde, wenn auch ungeduldig, Bioware gern noch 1 Jahr mehr Entwicklung eingeräumt hätte, würde jeder der Geld aus diesem Projekt erwartet mir für diesen Vorschlag ne Pistole auf die Brust setzen.

Das Ende von ME3 scheint dann so ein Qualitätsausbruch zu sein ? Grade der Punkt auf den man als Spieler hingearbeitet hat, wurde versaubeutelt ? Wenn sie Tuchanka oder Rannoch nicht so gut hinbekommen hätte, wäre ja alles ok. Aber als Kunde hat man einfach ein konsistentes, logisches und absolut episches Finale erwartet. Das da nichts draus geworden ist, da kann man jetzt nichts mehr dran ändern. Aber das die Kundschaft gegenüber Teil 4 einfach mal richtig skeptisch ist, war abzusehen.

#8
Jay Voorhees

Jay Voorhees
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Ich sage nicht, dass es mir gefällt, wie es ist. Aber so ist nun mal der Stand der Dinge. Stell die eine Firma aus einer völlig anderen Branche vor. Nimm eine Spedition, sie bekommen einen Millionen Auftrag, und bekommen dazu einfach eine Deadline. ist einfach so, wird diese Deadline nicht eingehalten, bekommt die Firma nicht so viel Geld (wenn es überhaupt Geld gibt und sie wegen nicht Einhalten des Vertrags eine Abfindung zahlen müssen und noch für ihre eigenen Kosten aufkommen müssen), des weiteren spricht sich so etwas herum und die Firma bekommt einen schlechten Ruf. Und zum Schluss werden Mitarbeiter entlassen.
So läuft das nun mal in der Geschäftswelt. Und man darf einfach nicht vergessen, dass EA und Bioware auch nur Unternehmen sind, die einen Vertrag untereinander haben.

Wie ich schon sagte mir gefällt es auch nicht. Ich hätte auch gerne weiterhin klasse Mammutspiele, aber das ist eben in dieser Geschäftswelt nicht möglich.

Und da kommt man wieder zu dem was ich angesprochen habe. Die individuellen Ansprüche sind entweder nicht erreichbar oder unrealistisch oder bleibt wie bei einem solchen Leak eben verwährt (Mehr aus gutem Willen seitens der Entwickler, damit man kein neues Spiel spielt, von welchem man das Ende kennt, ist zwar nach hinten gegangen, aber so sieht es aus)

#9
Ahnkahar

Ahnkahar
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Jay Voorhees wrote...
Wie ich schon sagte mir gefällt es auch nicht. Ich hätte auch gerne weiterhin klasse Mammutspiele, aber das ist eben in dieser Geschäftswelt nicht möglich.


Das is der Punkt auf den es ankommt ... der Punkt der mich an Spielen, die ich vor einigen Jahren ohne einen zweiten Gedanken zu haben gekauft hätte, zweifeln lässt.

Und das ist auch der einzige Weg, den wir als Kunden gehen können, eben WEIL uns diese Geschäftspraxis nicht gefällt. Kein Blindkäufe mehr. Leider wird es immer zu viele Leute geben, die sich vom hübschen Beiwerk oder dicken Explosionen blenden lassen ...

#10
lustigtv

lustigtv
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Jay Voorhees wrote...

Willkommen in der realen Welt. So läuft es in allen belangen des Lebens ab. In diesem Fall ist es die Marktwirtschaft. So funktioniert nun mal das gesamte System um ein Unternehmen am Leben zu halten und zu Wachstum zu führen. Man möchte mit möglichst wenig Aufwand den größtmöglichen Gewinn erwirtschaften. Es gibt hier rein gar nichts daran auszusetzen. Zumal Die gesamten Publisher in einem stetigen Wettkampf sind, können sie nicht, wie andere Randunternehmen oder Indiestudios auf einen einzigen Hit setzen.


Das sehe ich anders und ich habe im Gegensatz zu Dir sehr viel daran aus zu setzen.

- Die armen Publisher stehen im Wettbewerb und sind natürlich völlig unschuldig an der Situation. Und jeder der das nicht erkennt, hat eben von der realen Welt keine Ahnung.

Nur, wer zwingt denn die Publisher zum Wettbewerb? Die Spieler oder hat das eventuell ganz andere Gründe? Und vor allem, warum muss der Wettbewerb der Publisher auf dem Rücken der Spieler ausgetragen werden? Was haben denn die Spieler vom Wachstum der Unternehmen, in dem Fall speziell vom Wachstum des Publishers EA? Sind die Spiele deswegen besser oder preiswerter geworden? Hat sich der Service verbessert?

Nein, nichts von dem ist eingetreten.

Aber auch mit dem Gewinn ( auch Profit genannt ) ist das so eine Sache, da es unmöglich ist, Gewinn zu erarbeiten. Erarbeitet werden kann nur ein Mehrwert und Mehrwert ist nun mal nicht gleich Gewinn. Gewinn auf der einen Seite ist immer der Verlust an anderer Stelle im Wirtschaftskreislauf. Das bedeutet, Armut und Reichtum, Schulden und Vermögen, sowie Verlust und Gewinn sind zwangsläufig die zwei Seiten der gleichen Medaille. Und das bedeutet auch, dass der Gewinn der Publisher und / oder deren Aktionären der Verlust der Spieler ist, da die Spieler mit dem Kauf des Spiels für den Gewinn sorgen!

Modifié par lustigtv, 17 décembre 2012 - 12:19 .


#11
Nihilismus

Nihilismus
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Jay Voorhees wrote...


Und da kommt man wieder zu dem was ich angesprochen habe. Die individuellen Ansprüche sind entweder nicht erreichbar oder unrealistisch oder bleibt wie bei einem solchen Leak eben verwährt (Mehr aus gutem Willen seitens der Entwickler, damit man kein neues Spiel spielt, von welchem man das Ende kennt, ist zwar nach hinten gegangen, aber so sieht es aus)


Hm das ist neu fuer mich... es war urspruenglich ein anderes Ende geplant, dass aufgrund eines Leaks geaendert wurde? Weiss man da noch mehr darueber?

#12
lustigtv

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Jay Voorhees wrote...

Wie ich schon sagte mir gefällt es auch nicht. Ich hätte auch gerne weiterhin klasse Mammutspiele, aber das ist eben in dieser Geschäftswelt nicht möglich.


Zumindest beweist Skyrim das genaue Gegenteil Deiner Aussage.

Modifié par lustigtv, 17 décembre 2012 - 08:30 .


#13
Aliens Crew

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Ich finde es interessant, dass hier DA:O als Spiel gennant wird, welches angeblich unter EAs Führung entwickelt wurde. Die Übernahme durch EA erfolgte allerdings erst 2007 und war erst im Jahre 2008 abgeschlossen - Und das Spiel erschien bereits ein Jahr später. Somit ist es unwahrscheinlich, dass EA auf dessen Entwicklung noch großen Einfluss hatte.

Bei ME 2 hingegen finde ich, dass es gegenüber Teil 1 schon erzählerische Schwächen in der Story gibt, welche sogar noch durch ME 3 komplett negiert wird. Meiner Auffassung nach hat die Qualität der BW Spiele seit der Übernahme durch EA doch ziemlich abgenommen. Selbst DA:A konnte an das Hauptspiel nicht mehr rankommen.

Und von DA 2 und ME 3 fange ich gar nicht erst an. Also, ich sehe die weitere Entwicklung von BioWare auch eher skeptisch.

#14
NasChoka

NasChoka
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Nihilismus
Hm das ist neu fuer mich... es war urspruenglich ein anderes Ende geplant, dass aufgrund eines Leaks geaendert wurde? Weiss man da noch mehr darueber?

es gibt Gerüchte, dass es einen dark-energy-plot gab und die Handlungen der Reaper dadurch motiviert waren. 

@thread können wir nicht abwarten bis etwas mehr über den nächsten Teil bekannt ist bevor wir uns in eine tiefe Depression stürzen? 

#15
Rabenkopf

Rabenkopf
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@NasChoka gab es aber nicht auch ein Story-Leak so um November/Dezember 2011 wo das Ende rausposaunt worden war? Oder hat man damals nur diese Infos über den Dark-Energy-Plot erhalten? (Hab es damals nämlich absichtlich ignoriert :P)

#16
Bansaiben

Bansaiben
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Aliens Crew wrote...
Ich finde es interessant, dass hier DA:O als Spiel gennant wird, welches angeblich unter EAs Führung entwickelt wurde. Die Übernahme durch EA erfolgte allerdings erst 2007 und war erst im Jahre 2008 abgeschlossen - Und das Spiel erschien bereits ein Jahr später. Somit ist es unwahrscheinlich, dass EA auf dessen Entwicklung noch großen Einfluss hatte.


Du hast schon Recht aber DA:Os Release war zum Zeitpunkt der Übernahme immerhin noch fast 2 Jahre entfernt. Einen gewissen Grad an Einfluss hätten sie also nehmen können.
Trotzdem gab es nach dem Release anständige Mod-Tools, gute Addons und z.T. ungeplante DLCs wie Hexenjagd.
Außerdem gab es eine überzeugende Werbekampagne.
Hört sich für mich nicht wirklich schlecht oder gar bösartig an.

Wie du nun die Qualität von ME2 bewertest bleibt natürlich dir überlassen aber es gilt allgemeinhin sowohl unter Fans als auch Kritikern als der beste Teil der Serie.
Das ME3 nun die Story von ME2 vollkommen ad absurdum geführt hat kann ja wohl kaum die Schuld von ME2 sein.

P.S.: Skepsis kann ich ja noch verstehen aber vieles hier hört sich momentan mehr nach Verdammung an.

Modifié par Bansaiben, 18 décembre 2012 - 11:05 .


#17
Aliens Crew

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Keiner von uns weiß, wie weit DA:O zum Abschluss der Übernahme tatsächlich gediehen war. Wäre aber sicher nicht im Interesse EAs gewesen, da groß drin rumzupfuschen, da das einen Release sicher nur verzögert hätte.

DA:A fand ich gegenüber DA:O doch schon recht schwach, was die Dialogführung z. B. angeht, vom abrupten, doch eher mäßigen Ende ganz zu Schweigen. Die DLCs waren wohl auch nur ein Experiment, wie sehr die Kunden auf so etwas anspringen. Gerade der von Dir genannte DLC "Hexenjagd" war von der Umsetzung her (Story mal außen vor) ziemlich billg gemacht, da es nur eine Recyclingshow bereits bekannter Orte war.

Bei ME 2 finden sich aber bereits die drastischen Beschneidungen von RPG-Elementen hin zum einfachen Shooter. (Kein echtes Inventar - eingeschränkte Charakterentwicklung etc.). Die Story selbst war auch nicht der Überhammer, wenn man's objektiv betrachtet. Ich als RPGler finde es schon ziemlich blöd, wie BW Spiele mehr und mehr versimpelt werden, nur um der Masse zu gefallen.

Und dass die Mood-Tools aufgeben wurden, nur um die Kundschaft mit billgen Klamotten-/Waffen-DLCs zu bombadieren zeigt für mich ganz deutlich, dass EAs Einfluss auf BW nichts Gutes für die zukünftigen Spiele BWs bringen wird.

#18
Pain87

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DAO hatte 5 Jahre Entwicklungszeit und kam November 2009 raus....da hatte BW schon lange vorher ihe Deadline festgelegt, ohne die Strippen von EA

#19
Rabenkopf

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Bansaiben wrote...

Das ME3 nun die Story von ME2 vollkommen ad absurdum geführt hat kann ja wohl kaum die Schuld von ME2 sein.


Weniger ad absurdum: Sie wird eigentlich mit Ausnahme dieses eines War Assets vollends ignoriert. <_< (dabei rede ich von dem Main Plot, nicht den Rekrutierungsmissionen) Die Handlung von ME1 wird durch ME3 ad absurdum geführt :whistle:

#20
Ahnkahar

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Pain87 wrote...

DAO hatte 5 Jahre Entwicklungszeit und kam November 2009 raus....da hatte BW schon lange vorher ihe Deadline festgelegt, ohne die Strippen von EA


So und jetzt möchte ich noch mal irgendwen sagen hören, dass längere Entwicklungszeiten keine besseren Spiele produzieren.

#21
Rabenkopf

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@Ahnkahar es ist keine Garantie, aber es trifft meist zu :)

#22
Pain87

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Ja Duke Nuken Forever hatte 12 Jahre und es soll scheiße sein, sagte man mir.

#23
Aliens Crew

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Diablo 3 hat auch lange auf sich warten lassen und...na ja, lassen wir das.

Aber ansonsten tut mehr Zeit einem Spiel auf jeden Fall mehr gut als weniger Zeit.

#24
Ahnkahar

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Diablo 3 würd ich als Negativbeispiel wohl zulassen, dazu kann ich nämlich nix sagen, weil mir das sowas von egal ist. Hab auch nie die Vorgänger gespielt. Aber Duke Nukem ? Näh ... da gabs Rechtsstreitigkeiten um die Lizenzen, komplette Neustarts bei der Entwicklung, Änderungen bei der Engine und fast schon lächerlich viele Fluktuationen bei den Designern. Mal ganz abgesehen davon, dass über lange Zeiträume niemand wusste, wer das Teil eigentlich finanzieren soll.

#25
Janus198

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Ahnkahar wrote...
@Janus: Es werden so lange neue Mass Effect Spiele produziert, bis der Markt gesättigt ist. Wenn sich ne Trilogie lohnt, wird eine kommen.

Und? Daraus kann man aber überhaupt nicht rausschließen, ob eine neue Trilogie kommt.
Wir wissen nur das ME 4 (unter welchen Namen auch immer) kommt. Mehr nicht. 
Aber wie man so sicher sein kann, das daraus gleich wieder eine neue Trilogie wird,
halte ich schon für Wunschdenken.