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Mass Effect - Vorbildlich (Paragon) oder Abtrünnig (Renegade) ?


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30 réponses à ce sujet

#26
Pain87

Pain87
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Du meinst"Der zukünftige Macher von Mass Effect" ;=)

#27
mccool78

mccool78
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Xeontis wrote...

Renegade is halt ein, sich benehmen wie die größte sau im universum, aber keine negativen folgen für erwarten zu müssen.. das machts schon wieder uninteressant. Wennst dich in DAO benimmst wie Sau, hauen deine Gefährten ab und verlassen dich, in ME stehen alle hinter dir die ganze Zeit und klatschen vermutlich noch beifall obwohl sie selbst als "gut"characktere geschrieben sind.. das lahmt.

Schwach umgesetzt.. wenn man badboy sein kann und damit noch den popo gezuckert kriegt isses nichts richtiges.

Tja da liegst du daneben. Das ist keine korrekte Beschreibung des P/R-Systems. Paragon ist nicht gleich gut oder richtig, und Renegade ist nicht gleich böse oder falsch. In manchen Fällen vielleicht, aber nicht durchweg. Bei DAO gibt es kein Moralsystem, du weißt gar nicht, was da als Paragon oder Renegade eingestuft wäre. Letztendlich ist das auch nur "Bioware-Moral" und nicht automatisch allgemeingültig. Bei DAO gibt man den Gefährten ein paar Geschenke und gut ist.

Renegade spielen heißt nicht zwingend, immer die Dialograd-Option unten rechts zu wählen...

Die rote und die blaue Option links haben oft die gleiche Auswirkung, nur der Gesprächsstil ist anders.

Renegades bekommen den Popo gezuckert? Unsinn. Könnte man bei manchen naiv-gutgläubigen Paragon-Entscheidungen genauso behaupten.
Was wäre z. B., wenn man in ME1 beim Versuch die Destiny Ascension zu retten, so große Verluste hätte hinnehmen müssen, dass man Sovereign nicht mehr vom Öffnen des Portals hätte abhalten können?

#28
Nuranin

Nuranin
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Es ist alles nur eine Sache der Argumentation...
du kannst zB die Genophage heilen und kriegst dafür Paragon Punkte, dass könnte(!) man damit begründen, dass die Kroganer arm dran sind und du ihnen sehr viel zukünftiges Leid ersparst (was an sich ja positiv ist).
Wenn du sie nicht heilst (und dafür Renegade Punkte kassierst) kannst du dennoch die Richtigkeit deiner Entscheidung damit begründen, dass die Kroganer ohne die Genophage eine akute Gefahr für die Galaxis darstellen (historische Daten belegen das) und das du die Kroganer nur gestäuscht hast um sie für den Krieg zu gewinnen und so den Genozid aller intelligenten Völker zu verhindern (was wenn man utilitaristisch argumentiert das Ziel ist was alles rechtfertigt).

...alles nur eine Sache der Argumentation und Paragon/Renegade zeigt gewissermaßen nur auf was oberflächlig gut/schlecht wirkt, wobei nichts wirklich gut oder schlecht ist, denn dafür brauch man ein Wertesystem - was halt vom Spieler festgelegt wird.

Modifié par Nuranin, 05 janvier 2013 - 03:36 .


#29
Eariel101

Eariel101
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Nuranin wrote...
...alles nur eine Sache der Argumentation und Paragon/Renegade zeigt gewissermaßen nur auf was oberflächlig gut/schlecht wirkt, wobei nichts wirklich gut oder schlecht ist, denn dafür brauch man ein Wertesystem - was halt vom Spieler festgelegt wird.

Ja und Nein, im Grunde triffst du damit aber nicht so recht den Kern. Sicher mag es Auslegungssache sein und ist vom Spieler abhängig, aber das Problem liegt tiefer. Die Punkte für Paragon/Renegade sind eigentlich nur Makulatur weil die Handlungen selten größere Auswirkungen haben. Zum Beispiel in DA Diebstahl ohne Konsequenzen, Kämpfe wo NPCs unbeteiligt und reaktionslos daneben stehen und so weiter.

Und eben vor allem in ME die Dialoge mit roter oder blauer Option welche aber zum selben Ergebnis führen ohne nennenswerte Reaktion der beteiligten NPCs. Das wirkt nicht echt und nur aufgesetzt, die Umgebung reagiert nicht auf die Handlungen des Spielers und da geht eben viel an Spieltiefe verloren. In ME hat man einige wenige Ansätze wo es BW versuchte aber es sind leider nur Ausnahmen. Zum Beispiel wenn man Wrex hintergeht in ME3 oder die Konflikte einzelner Begleiter in ME2 untereinander. Aber sonst passiert da nichts und das ist schade.

Andere Rollenspiele machen das besser und die Fraktionen im Spiel reagieren entsprechend auf deine Handlungen. Das macht diese Spiele interessant und gibt ihnen Tiefe auch wenn die Storys an sich nicht mit denen von BW mithalten können haben sie letztendlich aber eine größeren Charme. Und ich denke das ist was Xeo auch meinte. Begleiter denen die Handlungen des Protagonisten nicht egal sind und nicht immer treudoof mitlatschen. Das hatte BW in DA:O besser drauf. Und eben eine Spielumgebung die auf die Handlungen des Protagonisten reagiert, was bei ME weitgehend gänzlich fehlt.

#30
LinuxFanatic

LinuxFanatic
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Ich spiele eigentlich nur auf Vorbild - es macht mehr Spaß.

Als abtrünniger Sheppard hatte ich nur 1x gespielt und das war in ME2, um die fehlende Trophy für "Wahnsinn" zu erhalten. Ich wusste damals gar nicht, dass Sheppard abtrünig so anders sein kann... Bei manchen Entscheidungen vielen mir abtrünnige Antworten manchmal etwas schwer. Der Shep wird dann mit jeder Entscheidung immer noch gemeiner und gegen Ende dann zu einem richtig Ar...och :D

Modifié par LinuxFanatic, 18 janvier 2013 - 08:52 .


#31
KaosTheorie4P

KaosTheorie4P
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Ich spiele ziemlich nach Bauchgefühl.
Eigentlich kommt dabei immer Paragon raus, aber bei manchen Entscheidungen wirds dann eben die Renegade option. Wie z. B. Udina oder so.

Hängt vielleicht auch damit zusammen das ich schon immer mehr Leute in SciFi cool fand, die sich für das Gute einsetzen, aber nicht JEDESMAL die "Ach ich bin so nett" Entscheidungen treffen. Sprich kleine Ecken und Kanten haben.