Dagegen spricht auch Morrigans Figur, die durch und durch tragisch ist. Für sie konnte es kein Happy End geben. Keine gemeinsame Zukunft mit ihrem Liebsten. Ihre Rolle vorbestimmt durch, wenn man so will, das Schicksal oder in Form von Flemeth (Eine ähnliche Geschichte der unerfüllten Liebe in einem Spiel gab es schon einmal bei Planescape: Torment, was meiner Meinung nach eine immer noch in Spielen unerreichte Handlungstiefe hat. DA:O ist nah dran.). Durch die Emotionale Bindung zum Helden ist sie am Ende des gemeinsamen Wegs innerlich zerrissen und sie versucht durch Rückkehr zu Ihrem alten Verhaltensschema sich selbst zu schützen und scheitert dann doch auf ganzer Linie, als sie ihm eingesteht, dass sie lieber von ihm für immer getrennt ist, als ihn tot zu wissen. Und eben dieses zutiefst romantische Ende schürt das Verlangen und die Hoffnung nach einer Fortsetzung. Wünschenswert, aber eben in Form eines Spiels eher unwahrscheinlich.
Andererseits spricht nichts dagegen, die Geschehnisse literarisch aufzugreifen und in Form eines Romans fortzuführen. Vor allem ist das auch in kürzerer Zeit umsetzbar.
PS: Ich finde der Soundtrack scheint mir fast auf diesen Handlungsstrang ausgelegt zu sein. Wieso sollte er denn sonst so melancholisch daherkommen.
Edited by KMan74, 10 January 2010 - 11:35 AM.





Back to top







