Ich habe einige Lieblingsspiele, die ich immer mal wieder spiele. Manche der Spiele sind ganz neu. Einige haben z.B. 5, 10, 15 oder sogar bis zu 20 Jahre auf dem Buckel. Für einige Spiele benötigt man inzwischen Emulatoren. Über die Jahre gab es auch immer wieder unterschiedliche Kopierschutzmassnahmen (von Codewortabfragen bis zu physikalischen Kopierschutzmassnahmen). Manchmal war es notwendig das Handbuch des Spiels aufzubewahren. Manchmal war es für Laien unmöglich sich "funktionierende" Sicherheitskopien von Spielen anzulegen bzw. das Spiel auf einem anderen Speichermedium zu speichern (Wer benutzt denn heute noch z.B. 5 1/4 Zoll Disketten?).
Davon abgesehen lebt ein Entwicklungsstudio auch nicht ewig. Selbst wenn ein Entwicklungsstudio vom Namen her unverändert bleibt, heisst das noch lange nicht das die Mitarbeiter immer die selben bleiben. Ziele des Unternehmens ändern sich. Know-How des Unternehmens geht verloren.
In der Vergangenheit passierte es auch oft das kleine Entwicklungsstudios ein paar Titel produziert haben und später aufgekauft wurden. Das Marketing für bestehende Titel und Intellektuelles Eigentum ging dann zwar weiter, aber der Support hatte dabei das Nachsehen. Support für bestehende Spiele gab es in einigen Ausnahmefällen nur sehr kurz (2-3 Jahre). Es ist verständlich das Unternehmen interessiert sind Gewinn zu erwirtschaften und der Support für Spiele (vor allem für solche die finanziell nicht besonders erfolgreich waren) manchmal nur Kosten ohne Gegenwert für das Unternehmen darstellen (Ein kommerziell erfolgloses und bug-verseuchtes Spiel wird wahrscheinlich bug-verseucht bleiben).
Worauf will ich hinaus? Ich wollte einige Aspekte darstellen die Hürden darstellen um ältere Spiele einmal wieder zu spielen. Oft besteht dann auch die Situation dass das Entwicklungsstudio selbst nicht mehr existiert. "Support" gibts in den Fällen dann nur von Fans die wenigstens noch etwas Zeit in das Spiel investieren. Reverse-Engineering ist sehr Zeitaufwändig. Manchmal ist es sogar besser das alte Spiel in die Tonne zu hauen und anhand des Spielkonzepts das Spiel neu zu programmieren.
Um Dragon-Age mit den downloadbaren Inhalten zu spielen muss man sich Online registrieren und so wie ich es bisher verstanden habe Online sein, um diese Inhalte spielen zu können. Hier kommen auch meine eigentlichen Fragen.
Was passiert in 5 Jahren oder noch weiter in der Zukunft?
Wird es die Server immer noch geben? Kann man sich die Downloadbaren Inhalte auch irgendwie speichern (z.B. sich eine Installations-CD brennen?)?
Die ganzen Gimmicks (z.B. Items/Gegenstände) die man sich Online kaufen kann interessieren mich jetzt nicht. Die Fragen beziehen sich nur auf Dragon Age und zukünftige zusätzliche Spielinhalte. Muss man das Spiel irgendwann ganz in die Tonne hauen?
Modifié par ahmi, 10 janvier 2010 - 10:12 .





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