Der Kampf stand bevor. Der Kodiak tauchte in die Atmossphäre Alsages ein,
gefolgt von mehreren anderen, man tauchte buchstäblich in das
Flaggeschützferuer ein. Lieutenant Commander Brendon Keith stand vorne im
cockpit und sah auf das Schlachtfeld, Makos führen unter Trommelfeuer ihre
Battalione in die Schlacht. Das Ziel war eine Cerberus-Splittergruppe, die eine
Allianzstellung überfallen haben und sämliche, militärische Daten zu stehlen
versuchen. Das sie die Geschütztürme gehackt haben, erschwerte die Rückeroberung
ungemein. "Bringen sie uns leise und schnell hinein", murrte Keith
zum Piloten, der mit Mühe sein Gefährt ruhig hielt. Zeit war in der Schlacht
kostbar und oft entschieden nur eine handvoll Soldaten über den Ausgang eines
Kampfes. Es war überraschend, dass der Citadelrat so schnell diese militärische
Operation genehmigte, da sonst wochenlange Bürokratie die Handlungsfreiheit des
Militärs so einschränken konnte, dass ein weiteres Vorgehen nur Soldatenleben
fordete. Politik und Militär war ohnehin schwer vereinbar, dass wurde auch zur
Zeit des Großen Krieges deutlich, als ein Spectre namens Shepard das Eintreffen
einer unvorstellbaren Reaper-Armee ankündigte, dessen Ziel es war, sämtliches
organisches Wesen auszulöschen. Derr Rat zögerte zu lange und als das
unverhoffte eintrat, war es Shepard der die Galaxie rettete, unter schweren
Bedingungen. Hier sieht man wieder, die Schlacht wird von Soldaten entschieden,
nicht von Politikern, die sich nur um ihre heile Welt bemühen.
Um so etwas zu unterbinden, wurde eine Militärkomission eingerichtet, unter
Vorstand Admiral Steven Hackett, der sich im Großem Krieg einen Namen gemacht
hatte. Neben ihm waren eine Asari, ein Turianer, ein Salarianer sowie ein
Kroganer. Ich kenne nur zwei Namen, Primarch Victus und Urdnot Wrex, und diese
zwei Namen fielen mir nur ein, da beide Militärgeschichte geschrieben haben, beide
führten ihre Armeen in die letzte Schlacht auf der Erde, ein Kampf Seite an
Seite mit den Menschen, ganz vorne Commander Shepard. Shepard war ein Held, das
Vorzeigesymbol der Menschheit aber vorallem ein Vorbild für jeden
Allianz-Soldaten, wie mich, der ins N7-Programm kam. Es ist ein begehrter
Platz, um einiges begehrter unter menschlichen Soldaten als Spectre des Rates
zu werden. Ich war erstaunt, dass man mich für dieses Programm empfohlen und
ausgesucht hatte. Ich diente auf der Executor Prime, einem Allianz-Schiff unter
dem Kommando von James Vegas, er selbst war ein N7-Soldat und seine Fähigkeiten
waren außerordentlich, brachial, aber wirkungsvoll. Ich bin stolz, dass er
meine Qualitäten erkannt hatte. Der Kodiak ruckte heftig, als man ein anderen
Truppentransporter neben uns explodieren hörte, ich ging nach hinten, um mein
Team auf das kommende vorzubereiten.
Da hatten wir Rave, unser Scharfschütze, für einen guten Spruch und eine Flache
Single Malt Whisky zu haben, und trotz die daraus resultierenen
Beeinträchtigungen seiner Wahrnehmung, ein hervorragender Schütze. Shade war
unser Hacker-Experte, wenn dieser mal je von seinem Universalwerkzeug aufsah,
gingen zwei wunderschöne Asari-Mädchen vorüber. Im Kampf aber war er aber
hochkonzentriert und konnte in wenigen Augenblicken das Netzwerk des Shadow
Brokers lahmlegen. Attlak war unser Jüngster und im Umgang mit schwerem
Sprengstoff ein Ass auf seinem Gebiet, er könnte selbst die Hölle sprengen,
wenn er nicht vor Feuer eine heiden Angst hatte. Das ist unsere erste, richtige
Mission, aber ich bin mir sicher, wir versagen nicht.

Vor uns lagen nun die Allianz Labore, die ehemals zu
Cerberus gehörten. "Commander, sind direkt hinter ihnen, noch irgendwelche
Befehle?", rief Shade ins Micro, die Türen des Kodiaks öffneten sich auf
einer Dachterrasse, wo uns schon Mechs erwarteten. "Wir deaktivieren die
Flakgeschütze! Cerberus-Mechs wollen uns aufhalten, ich erwarte
Höchstleistungen, damit wir alle heil durchkommen", rief ich zurück.
"Ich hasse Mechs, die schreien nicht mal, wenn ich sie treffe!",
entgegnete Shade. Wir sprangen aus dem Kodiak, ich hielt meine Avanger fest und
zerstörte einen Mech mit einer präzisen Salven, just in dem Moment ging ich
hinter einer Mauer in Deckung.
Zwei Meter entfernt schlug eine Rackete auf und riss drei
Allainztechniker, die gerade aus einem anderem Kodiak sprangen in den Tod.
"Commander, die haben einen Atlas ausgepackt, der muss von der Bildfläche
verschwinden, ich kümmere mich drum!", Shade visierte mit seiner Black
Window, das cockpit des Atlas an, der sich rasch näherte und weitere
Allianzsoldaten unter Beschuss nahm. "Ruhig, ganz ruhig", flüsterte
Rave und feuerte gleich drei Salven ab, die den Cerberus Piloten im Atlas
erwischten.
Nun ohne Führer, sackte der Atlas in sich zusammen.
"Naja, ich hätte das Teil in die Luft katapultiert, aber deine galante Art
es zu regeln nehme ich hin" kommentierte Attlak und schoss auf eine Gruppe
Mechs mit seinem Granatenwerfer. "Bestätige", rief Rave durch das
Schlachtgetümmel. "Commander, unsere Truppen werden aufgerieben, wenn wir
die verdammten Geschütze nicht deaktivieren, die Landungstruppen warten und sie
warten nicht gerne!". Noch immer waren Mechs und Cerberusschützen auf dem
Dach, die uns in ein bedingungsloses Sperrfeuer hinhielten. Ich wechselte zum
Mantis, lehnt mich aus meiner Deckung und nahm einen Schützen aufs Korn.
"Eine Gruppe Mechs vor uns Commander, jetzt wirds heiß!".

"Geben sie Kompanie Charlie Bescheid, dass sie Cerberus unterhalten soll,
während wir vorpreschen. Die Mechs am Eingang müssen weichen!", befahl ich
Shade der den Befehl dann weitergab. Die Gruppe Soldaten, die einige Meter
weiter kämpften, gaben uns zu verstehen, das sie uns Feuerschutz liefern
würden. Erneut erhob ich mich und erledigte einen weitern Schützen via
Kopfschuss, als dann auch schon Schüsse auf mich prasselten und ich schnell in
Deckung ging. Das Areal um der Station war bewaldet, die Sonne ging gerade
auf, ich wandte den Kopf zur Seite und sah Rauchschwaden über den südlichen
Teil des Waldes, gefolgt von Schüssen, die hier und da aus dem Wald kamen.
"Sauber L.C., Charlie bereit wenn sie es sind! Anscheinend haben die Makos
auch einen Weg zu uns gefunden!". Rave läd ein Thermomagazin nach.
"Nun dann los Leute!", rief ich und stürmte los. Die restlichen
Allianzsoldaten nahmen nun die Cerberus-Feuerstellung auf dem nächsten Dach
unter Beschuss. Mit der Seite rammte ich den ersten Mechs und visierte den
nächsten mit meiner Pistole an. Schuss. Shade erfasste gleich drei Gegner, die
nach drei Salven zu Boden fielen, in Einzelteile zerlegt. "Shade verdammt,
die Tür ist blockiert, ran da!

Der Rest in Deckung" schrie ich und lud meine Pistole nach. Shade ging in
geduckter Haltung zur Tür und deaktivierte in kurzer Zeit das Schloss.
"Genau so leicht wie die Reichen-Appartments auf Illium aufzuknacken"
erklärte er. Wir gingen sofort in den Raum, hielten aber unsere Waffen bereit,
falls die nächsten Gegner auftauchen würden. Der große Raum war wie die
Lazarettschiffe der Allianz, klinisch sauber im Metallic-Look und sämtliche
Labortische. "Was sucht Cerberus eigendlich hier? Sieht denen gar nicht
ähnlich mit den an sich schon dezimierten Einheiten eine Allianzstation zu
attackieren!" bemerkt Attlak und sah aus dem Fenster "Unsere Jungs
halten die Stellung, L.C.". "Hier lagert weitaus mehr als Medigel
Soldat, Lieutenant Jacob Taylor, bin hier um mir die Cerberus-Sache genauer
anzusehen!" Ich wand mich um, und erblickte einen Mann von annähernd
dreizig Jahren, schwarze Haut sowie fast kahlgeschorrener Kopf, ihm folgten
zehn Marines. Einer der Männer verschloss die Tür hinter sich und kalibrierte
mit seinem Universalwerkzeug das Schloss. "Lieutenant Taylor, wie kommen
wir zu der Ehre?" bemerkte ich mit einer Spur Ungedult in der Stimme.
"Die Missionsparameter haben sich für sie geändert, wir kümmern uns um die
Geschütze, ihre Aufgabe wird es sein, die Sicherheitslabore einzunehmen, Befehl
von Hackett" erwiderte Jacob, und betrachtete mein Team.
"Cerberus will an die Reaper-Tech, die hier zwischengelagert wurden, die
Tech entstammt aus der Zuflucht auf Horizon, wo der Unbekannt den Reapermist
erforschen ließ. Die Allianz stellte das meiste mit Hilfe von Miss Lawson
sicher". "Aber wurde Reaper-Tech nicht von allen Spezies verboten?
Auf einen 2. Großen Krieg war nach Shepard Sieg keiner mehr aus, oder?"
warf Rave ein. "Junge, wir leben in Realität, Shepard hat die Galaxie
geeint und die Reaper besiegt, doch Machtkämpfe um technologischen Fortschritt
lässt sich noch heute finden. Ich wette mein lächerliches Allianzgehalt darauf,
das die Asari und Turianer auch die Reaper-Tech verwahren" sagte Jacob
grimmig.
Vielleicht können wir die Geschütze so programmieren, dass Cerberus von seiner eigenen
Medizin schlucken kann. Sichern sie das Hochsicherheitslabor um jeden
Preis!", sagte Jacob und deutete zu der Tür, "Viel Glück uns allen!".
Daraufhin ging er ohne einen Blick zurück in Richtung 'Sicherheitsbereich',
dessen Eingang sich auf der rechten Seite des Raumes befand, sein Team folgte
ihm. "Meinen sie er schafft es, er war zwar in Shepards Team, aber man
sollte ein Team wie unseres schicken. Wir sind nicht für das Bewachen
zuständig", murrte Rave und hantierte mit seinem Präzisionsgewehr herum.
"Wir haben unsere Befehle Rave, keine Diskussionen“. Jacob scheint ein
zäher Bursche zu sein. Und können sie von sich behaupten, die Kollektorenbasis
überlebt zu haben?", sagte ich entschieden und schickte mich an, die Tür
zu den Sicherheitslaboren zu öffnen. Rave ließ einen Kommentar aus und folgte
mir, hinter ihm der Rest meines Teams. Wir schlichen durch die Flure, hier und
da waren Planen von den Wänden gerissen, die einst das Cerberus-Logo
verdeckten.
"Nun dann sollten wir die Zeit nicht mit reden
vergeuden und Cerberus in die Hölle schicken" bemerkte ich, als ich aus
dem Fenster sah. An der Westseite der Station landeten weitere
Cerberus-Shuttles, die die verbleibenden Allinazsoldaten auf der Dachterrasse
zurückdrängten. Kompanie Charlie hatte fast die Hälfte ihrer Truppenstärke
einbüßen müssen. "Nun gut L.C., sie geben die Befehle" meldete sich
Attlak und wandte seinen Blick in Richtung einer Tür mit der Aufschrift
'Sicherheitslabore'. "Keith, sie und ihr Team werden tiefer in den
Laborkomplex vorstoßen, während sich mein Team um die Geschütze kümmert.
Nach zwei weiteren feindfreien Räume wurde ich unruhig, ich dachte mir, je
näher wir den Sicherheitslaboren kämen, desto mehr Cerberusschützen müssten wir
beseitigen. Weitere leere Gänge, man hörte lediglich unser Schritte, das
Klacken von Metall der Panzerschuhe auf dem glatten Boden der Station.
"Verflucht, ich hasse es wenn ich mein Gewehr nicht in feindlichem Gelände
schießen höre", meinte Attlak zerknirscht. Ich gab ihm im Stillschweigen
Recht. Nach zehn Minuten standen wir vor einer großen Metalltür, die mehrere
Einschusslöscher aufweisen konnte. "Wurde aufgesprengt", flüsterte
Attlak und untersuchte die Sprengschäden, "vor kurzen erst
detoniert". "Vorsicht jetzt, Waffen bereit", erwiderte ich und
hielt die Avanger schussbereit in Richtung Tür, Attlak stemmte die Tür auf.
Der Raum lag in Dunkelheit, wurde aber im Sekundentakt von den roten
Alarmleuchten erhellt, die überall in dem zusammengewürfelten Lager zu finden
waren. Schatten flackerten bei jedem aufleuchten, Schemen von Fässern mit
explosiven Flüssigkeiten sowie Metallkästen wurden deutlich. „Licht an, Achtung
jetzt!“, flüsterte ich und schaltete das Gewehrlicht ein, das einen
kegelförmigen Bereich vor mir erleuchtet. Meine Kameraden taten es mir nach.
Ich bedeutete Rave und Attlak, die Flanken zu beiden Seiten des Raumes zu
sichern. Mit einem Kopfnicken schlängelten sie sich vorsichtig durch das
Wirrwarr an Kisten und Fässer. Shade blieb neben mir, man hörte seinen Atem,
der durch sein Mikrophone in mein Headset gelang. In diese Formation bewegten
wir uns in die Mitte des Raumes, dort auf einer podiumsartigen Erhöhung, befand
sich vor einer Vitrine ein metallischer Klotz, so schien es mir. Es summte
eigenartigen. Als wir sieben Meter vor der Erhöhung stehen blieben, die von
einem Dimmerlicht beleuchtet wurde, nahm ich das Ding in der Vitrine unter die
Lupe. Es war kugelförmig und milchig.
Es schien zu leuchten, schwaches, weißes
Licht spiegelte sich an der glatten, grauen Oberfläche der Rückseite der
Vitrine, wurde durch das Glas gebrochen und Lichtspektren waren an der Decke zu
erkennen. Mein Finger zuckte am Abzug, ich hatte ein ungutes Gefühl, das nicht
von der Kugel herrührte. „Was ist das?“, staunte Rave und das Licht glomm auf
dem Visier seines Helmes. Bei der Unterbrechung der Stille wurde das Summen des
metallischen Etwas lauter. Mit klackernden Geräuschen, als ob tausend Zahnräder
Schwerstarbeit leisten würden, erhob sich das Ding. Mein Team und ich wichen
einen Schritt zurück, die Waffen schon in Richtung des Wesens, dass sich
offenbar vor uns transformierte. Es war sicher an die zwei Meter groß, als es
sich vollständig erhob. Ich bemerkte aus den Augenwinkeln, das Shade zu mir
hinübersah, womöglich auf der Suche nach dem Feuerbefehl. Doch ich zögerte. Das
syntetische Geschöpf betrachtete die Kugel eingehend. Wie von Geisterhand
öffnete sich die Vitrine und es grief hinein. „Halt, zurück von dem Ding!“,
rief ich in die Stille hinein. Das Wesen hielt inne. Ein Geth schien es nicht
zu sein. Es dreht sich um, und ich sah in zwei leuchtende rote Augen.

Der
Schädel glich dem einer Sklavenjägerbande die ich in den Terminus-Systemen
traf, die Geschichtszüge leicht deformiert, es schien eine Maske aus Stahl zu
tragen, die in Spitzen nach hinten zuliefen. An seiner Wange waren auf beiden
Seiten zackenartige Ausbuchtungen. In seinem Inneren konnte man das schlagende
Herz sehen, das ständig surrte. Mit einer raschen Bewegung zog er eine Pistole,
in der anderen Hand erschien eine Granate, die er in unsere Richtung warf.
Intuitiv machte ich rollte ich mich nach hinten ab, um dem Sprengradius zu
entgehen. Die Granate explodierte drei Meter, die Feuerwelle erfasste mich und
ich flog zurück. „FEUER“, schrie ich, es folgten Schüsse meiner Kameraden, die
auf das Wesen einprasselten, jedoch keinen Schaden hinterließen. Ich versuchte
mich aufzurappeln, doch von der Explosion und der Druckwelle war ich benommen
und konnte die Umgebung nicht richtig wahrnehmen.
Als das Klingen im Ohr
abgenommen hatte, sah ich, dass Attlak seine Waffe lud um dem Ungeheurer eine
erneute Salve zu verpassen, während Shade das Vieh in einen Nahkampf verwickeln
wollte, er zügte sein Universalwerkzeug-Messer und stürmte auf den Gegner zu.
Ich rief:„Warte Shade, verflucht!“. Doch zu spät, aus dem Arm des Wesens fuhr
ebenfalls ein Messer, konterte Shades Streich und hieb ihm die Klinge in den
Hals. Blut spritzte. Attlak schrie, während Rave wutentbrannt sein
Präzisionsgewehr nahm und den Kerl ins Visier nahm. „NEMESIS!“, fluchte er als
Cerberus-Eliteninjakämpfer den Raum betraten. Wir waren dreizig zu eins
unterlegen. „Zurück verdammt!“, rief ich meinem Team zu, die sich zurück zum
Eingang bewegten, dabei unerlässlich auf die Feinde schossen. „Ich hol Shade!“,
rief Attlak und sprintete zum leblosen Körper unseres Teammitglieds. „ZURÜCK!“.
Auf seinen Weg nahm er mit seinem Garantenwerfer drei heranpreschende Nemesis
unter Beschuss, die durch die Explosion durch den Raum geschleudert wurden.
„Rave, zurück mit dir!“. Ich wollte Attlak zur Hilfe eilen, wurde aber von dem
synthetischen Anführer zurück gedrängt, der mit seiner Scorpion auf mich
schoss. Ich ging hinter einer Kiste in Deckung, während die anhaftenden
Projektile über mich detonierten. Als ich mich aus der Deckung lehnte sah ich
das fünf Nemesis-Krieger Attlak mit ihren Schwertern traktierten, der gegen
ihre Wendigkeit keine Chance hatte. Blutüberstömt sackte er zu Boden. Mich
überkam ein heißer Zorn den ich nicht zu bändigen wusste, ob ich nun den Tod
hier finden würde, war mir egal.
Der Mistkerl sollte für seine Taten büßen, ihm
werde ich nicht das Reaper-Ding überlassen. Als ich die Nemesis näherkommen
hörte, erhob ich mich. „Komm her, folge deinen Kameraden in den Tod, ich bin
Zane, dein Untergang“, rief das synthetische Wesen in mechanischer Stimme, die
stark an die der Geth erinnerte. „Nicht ohne dich!“, rief ich, und erhob mich.
Zane war fünf Schritte vor mir stehen geblieben. „Jetzt bis du dran“, ich hob
meine Pistole, jedoch nicht in Richtung des anrückenden Gegners, sondern auf
eine naheliegende Fässer Gruppe. Ich schoss und befreite ein Inferno, das Zane
sowie sechs seiner Nemesis in eine Woge des Feuers hüllte. Ich wurde von der
Explosion erfasst, die mich fünf Meter nach hinten Riss, es überlastete meine
Schilde und ich spürte, wie der Druck meine Panzerung durchfuhr, ich stöhnte
auf. Schmerz kam in mir auf, als hob zehn Kroganer mit ihren
Schrottflintenkolben auf mich eindreschen würden. Ich verlor kurz das
Bewusstsein, als ich wieder zu mir kam sah ich Stiefel, die an mir
vorbeiliefen. „Schützt den L.C., halten sie auf!“, „Feuer erwindern!“. Ich
konnte meinen rechten Arm nicht mehr fühlen, dann überfiel mich die Dunkelheit,
fern hörte ich Schreie und Schüsse.
„Eine Frau und ein Mann, beide in Panzerung gehüllt, verließen einen
kleine Jungen, der nun einsam da stand, der betretend zu Boden starrte, unfähig
sich zu bewegen. Das war ich!“
Modifié par Ridersection, 02 mars 2013 - 06:52 .





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