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Meine emotionale Reaktion zum Ende von ME3 - habt ihr Ähnliches "durchgemacht"? (ohne Berücksichtigung des Citadel DLCs)


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555 réponses à ce sujet

#1
CrustyCollins

CrustyCollins
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Hey,

habe erst vor ein paar Tagen Mass Effect 3 durchgespielt und war doch sehr überrascht, wie stark meine emotionale Reaktion ausfiel. Würde mich mal interessieren, ob es manchen von euch ähnlich ging. Ich habe mal ein (etwas langes - sorry) "essay" dazu geschrieben.


>>

Als ich angefangen habe Mass Effect 3 zu spielen, war mir nicht klar, was mich emotional erwarten würde. Fast jeder hat schon mal bei einem Film geweint oder war traurig als eine langjährige Serie zu Ende ging. Diese Gefühle halten aber meist nur den Moment oder einen Tag, außer man ist Riesenfan eines Formats und hat daher auch emotionale Bindungen an eine 'community' oder Ähnliches.
Außerdem hatten mich Computerspiele bisher noch nicht allzu stark berührt, was daran liegt, dass eher selten gute Geschichten mit vielschichtigen Charakteren geboten werden. Und selbst dann ist ein sehr wichtiger Punkt die Inszenierung und wie interaktiv man in die Geschichte und Charaktere eingebunden ist.

Dies ist bei Mass Effect recht gut gelöst durch die Entscheidungen, die man treffen darf und die man in die nächsten Teile mitnimmt. Alleine deshalb habe ich den zweiten Teil nochmal komplett durchgespielt, um dann meine Entscheidungen in den dritten Teil importieren zu können.
Schon der Beginn war eine helle Freude. Endlich zurück! Die kommenden Wochen habe ich mich immer richtig gefreut weiterspielen zu können. Und das nicht nur, weil es Spaß gemacht hat und eine interessante Geschichte gab, sondern vor allem wegen der Charaktere. Nach jeder Mission bin ich dementsprechend alle Stationen der Normandy abgelaufen, um bei jedem zu schauen, ob er was zur letzten Mission zu sagen hat oder ob es gar einen kurzen Dialog gibt.

Da ich vorher ja nochmal den zweiten Teil gespielt hatte, haben Mass Effect 3 und seine Charaktere mich also über längere Zeit “begleitet”. Nach der Hälfte des dritten Teils wurde mir dann auch noch eine Story-Möglichkeit bewusst, die mich dazu veranlasste den dritten Teil nochmal von vorne zu beginnen. Insgesamt kam so eine ganz schön lange Zeitspanne zusammen (6 Monate).
Das hat emotional natürlich mehr Einfluss als ein 3-stündiger Film. Zu diesem Zeitpunkt war mir das allerdings noch nicht bewusst. Obwohl mein Neustart des dritten Teils eigentlich bereits verräterisch war.
Ich hatte nämlich zuerst als männlicher Shephard mit Steve Cortez (der Shuttle-Pilot) angebandelt und mir wurde zu spät klar, dass Kaidan (den ich damals im ersten Teil “verschont” hatte) ebenfalls “verfügbar” gewesen wäre. Die sehr plumpe und etwas unrealistisch schnelle Inszenierung der Steve-Shephard-Beziehung tat ihr Übriges um mich schnell entscheiden zu lassen, dass ich Kaidan unmöglich nicht “wählen” konnte nach all der Vorgeschichte. Schon diese Reaktion zeigt sehr deutlich wie stark ich mich bereits an die Charaktere gebunden fühlte. Die Vorgeschichte und das “gemeinsam” Erlebte hatte seine emotionalen Spuren hinterlassen – ganz unabhängig davon, ob es fiktive Dinge und Geschehnisse waren.
Wohl ähnlich wie wenn man sein eigentlich totes Kuscheltier niemals weggeben will und an Gegenständen hängt, denen man einen immateriellen Wert zuschreibt, oft weil es eine Geschichte dazu gibt.

Die ganze Interaktivität eines Computerspiels und hier vor allem die gewisse Interaktion mit den Charakteren, wenn auch in engem Rahmen, zieht viel mehr in eine fiktive Welt und in eine Geschichte, als bei anderen Medien.
Dies sollte ich noch deutlicher spüren, sobald das Spiel dem Ende zuging. Aus Neugier habe ich beide Stränge parallel weitergespielt um auch mal andere Entscheidungen auszuprobieren (ohne laden & speichern Aktionen). Dabei habe ich das große Finale dann zuerst in meiner Steve Cortez Variante gespielt. Und dabei wurde mir Stück für Stück langsam bewusst, dass meine Zeit mit Mass Effect und seinen Charakteren nun zu Ende ging. Der letzte große Kampf, die letzten Entscheidungen in der 'Citadel': Hilfe! Das Spiel ist gleich zu Ende! Wie schrecklich!
Ein mulmiges Gefühl stieg auf. Das eher komische und vor allem traurige Ende trug entsprechend dazu bei, dass ich 'down' war. Der Testlauf des Spielendes war durch, nun würde ich mich bei meinem anderen Erzählstrang definitiv entscheiden müssen, wie ich das Spiel beende. Welches Ende (von drei suboptimalen, bzw. eigentlich schrecklichen Enden) sollte ich für die Kaidan-Variante wählen? Was für eine schwierige Entscheidung !

Ich hatte im ersten Durchlauf die Reaper zerstört und damit EDI und die Geth ausgelöscht. Dass ich am Schluss-Schluss ein mystisches Lebenszeichen von Shephard sehen durfte (Sonder-Ende bei Reaper-Zerstörung), war da nicht wirklich Trost.
Aber nicht nur wegen Shephards Tod war ich traurig – nein – sondern auch generell, weil klar war, dass ich so nie wieder zu diesen Charakteren zurückkehren könnte. Die Geschichte würde für immer aufhören, keine weiteren neuen Erlebnisse mit den liebgewonnenen „Kameraden“.
Diese Traurigkeit fühlte sich stark nach Abschied an, ja fast ein bisschen wie echte Trauer, wenn jemand stirbt. Zugleich fasziniert und erschrocken über diese Gefühle brauchte ich die folgende Nacht eine Stunde länger um einzuschlafen. So viele Gedanken in meinem Kopf. Welches Ende wählen? Und diese traurigen Gefühle des Abschieds. Morgen würde ich das letzte Mal mit diesen Charakteren “in die Schlacht ziehen” - das allerletzte Mal - für immer.

Am nächsten Tag war klar: Über meine emotionale Bindung an fiktive, virtuelle Charaktere konnte ich mich die kommenden Tage noch wundern – jetzt wurde einfach erstmal so gehandelt wie ich es fühlte. Also: Kaidan musste natürlich mit in die letzten beiden Kämpfe – er sollte bis zum Schluss dabei sein, bevor Shephard und ich dann auch ihn zurücklassen mussten.
Hut ab an Bioware: Diese Szene und den Gesichtsausdruck beim Abschied an der Rampe der Normandy (kurz bevor Shephard alleine zum 'beam' rennt) werde ich nie vergessen. Beide Varianten! Ich hatte zuerst die Freundschaftsvariante mit James – ebenfalls herzzerreißend.

Und dann die finale Entscheidung. Ich konnte unmöglich EDI opfern, nach allem was sie an „Menschlichkeit“ gelernt hatte und was sie an Loyalität geleistet hatte. Genauso wenig die Geth, die nun im Frieden mit den Quarians lebten. Ich konnte unmöglich Legions Tod umsonst gewesen sein lassen (btw: ein Charakter, den ich auch total gerne mochte – Tränen bei seinem Opfer inklusive).
Also würde ich Shephard opfern und in die Mitte springen lassen (synthesis – grün).
Puhhh, also der noch viel endgültigere Abschied von Shephard, als sowieso schon vom Rest des Spiels. Ich hatte mich zwar nie komplett 100% mit ihm identifiziert, aber auch er war mir ans Herz gewachsen. Er war konstant bei allem dabei, was ich im Spiel erlebt hatte. Auch wenn ich mich eher als zusätzlicher Dritter im Spiel empfand, so stellte Shephard durch die “gemeinsame Geschichte” doch alles dar, was ich im Spiel erlebt hatte. Alle Emotionen, Entscheidungen, interessanten Dialoge, spannenden Gefechte, usw.
Würden diese mit ihm in den Tod springen?

Selbstredend flossen bei mir beim Abschied der Crew (Shephard-Plakette an der Wand der Gefallenen) Tränen.
Und doch weiß ich - nach einer weiteren Nacht drüber schlafen und vorher eine Stunde drüber nachdenken :) - dass das von mir gemeinsam mit diesen Charakteren Erlebte nicht mit Shephard in den Abgrund gesprungen ist. Es lebt natürlich als Erinnerung weiter. Als eine Geschichte und Charaktere, die mich tief berührt haben.




Epilog – Fiktion vs. Realität

“Aber das ist doch alles Fiktion und nur virtuell !” werden viele jetzt wohl denken und meinen, ich habe jeglichen Realitätsbezug verloren und würde da Grenzen verschwimmen lassen.

Letztendlich muss jeder selber beantworten wie er Realität für sich definiert. Ich definiere sie nicht nur über Sehen und Hören oder über Fakten und Naturwissenschaft oder über Materielles.
Nicht umsonst heißt es “etwas fühlt sich real an”. Meine Gefühle sind real und damit fühlt sich meine emotionale Bindung zu diesen fiktiven Charakteren real an.

Und das macht für mich auch emotional logisch Sinn. Denn diese Charaktere, diese Geschichte, wurde von anderen Menschen erschaffen, erdacht und eben auch “er-fühlt”. Autoren, Grafiker, Musiker, kreative Menschen im Allgemeinen sind seltenst unemotionale kalte Klötze. Sie geben Gefühle, Leidenschaft, Begeisterung und auch ein stückweit Liebe in ihr Werk hinein. Deswegen heißt es ja auch „mit Liebe gemacht“. Diese Menschen binden sich an ein Produkt, bzw. Projekt, ziehen es verbindlich von Anfang bis Ende durch. Da ist es eigentlich nur logisch, dass etwas von diesen Gefühlen, dieser “Liebe” und dieser Verbindlichkeit beim Spieler ankommt und bei ihm Gefühle und Bindungen ausgelöst werden können.


<<


Wie ging es euch denn da so? Ich finde es schon faszinierend wie stark Spiele in so eine Welt hineinziehen, im Vergleich zu anderen Unterhaltungsmedien. Oder bin ich einfach nur etwas zu emotional und habe mich etwas zu sehr in diese fiktive Welt begeben? :)
Den neuen DLC habe ich noch nicht gespielt. Ich hoffe das ist dann eine Art netter 'Reunion'.


--
Crusty
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#2
Chris Sheppard

Chris Sheppard
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Alo - ich hab mir deine Ausführung mal durchgelesen :)

Und ich denke das wird hier vielen so gehen.

Es gibt sogar noch fiesere Szene wo man wirklich nicht mehr hingucken will wenn man sich für Shepard und Tali entschieden hat - dann wirds richtig emotional.

Wenn du zum Beispiel aus Faulheit - eine Mission vor der Reaperbasis auf Rannoch auslässt. Dann hören die Fregatten-Kapitäne nicht auf dich während Legion die Reaper-Codes hochläd.
Und kämpfen einfach weiter gegen die Geth - während die durch den Reaper-Code effizienter werden in ihrer Logik.
Somit wird die Quarianische Flottille restlos ausgelöscht und Tali begeht an der Klippe Selbstmord. Während im Hintergrund Trümmer der Flottille auf Rannoch runterregnen.  

Ich hab die Szene aufgezeichnet per MSI Afterburner.
Und kann sie mir nicht mehr ansehen weil es so traurig ist.:crying:

Das liegt auch daran das man so einen Charaktertiefgang in keinem anderen Spiel hat.
Man kennt ja fast die Schuhgröße seine Spielepartners :lol:

Oder halt in so Situationen wie in meiner Signatur - beim DLC Citadel. (der erste Link)

Da wird einem richtig bewusst wie sehr einem die virtuelle Freundin und die Kameraden ans Herz gewachsen sind. 

Ich kenn nicht viele Spiele die so Emotionen wecken.

Und ich denke das wirds auch in der Form von keiner anderen Firma geben - da ist BioWare schon einzigartig.

Dagegen ist die GTA-Reihe sowas von flach was die Persönlichkeit der Charaktere angeht.

Bei Mafia ist es noch halbwegs vergleichbar. Wobei das Spiel zu lienar ist. Eher eine Spielfilm wo man nur begrenzt einfluss auf das Spiel hat.

Das ist beim ME-Universum anders - da hat was jede Handlung konsequenzen. (lässt man Miranda nicht an den Spectre-Terminal Infos holen stirbt sie bei der Zuflucht durch Kai Lang. zum Bleistift)

Das macht so ein Spiel schon besonders.

#3
Ahnkahar

Ahnkahar
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In der Tat ... etwas ähnliches. Man hat die Charaktere lieb gewonnen, hat mit ihnen gelitten und wurde von der Geschichte gefesselt. Das war allerdings alles VOR dem Ende. Das Ende selbst hat sich allerdings angefühlt wie ein Tritt in den Schritt. Mit Anlauf und Stahlkappe.
Nicht weil es zu Ende war, sondern weil ich selten einen derart unemotionalen Mumpitz erlebt habe. Während der Verlauf bis auf einige Schwächen großartig war und ich an einigen Stellen ebenfalls Tränen in den Augen hatte oder auch lange Lachen musste, hat sich das Ende selbst angefühlt wie Verrat. An den Figuren, an der Geschichte und nicht zuletzt an meinem Vertrauen in Bioware.

#4
AlbertCole

AlbertCole
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Meistens sitze ich ja ziemlich emotionslos an Computerspielen, aber die ME-Trilogie bildet da DIE grosse Ausnahme. War selbst überrascht, wie sehr mich diese Spiele emotional gebunden haben. Ich meine, verdammt, es gab Situationen, da sass ich mit einem dicken Kloss im Hals vor dem PC oder habe mich aus tiefstem Herzen gefreut. Ich, der sonst so gut wie nie Emotionen offen zeigt. Man stelle sich das nur vor! oO

Durch den langen Zeitraum, den man mit diesen Charakteren verbringt, das Medium an sich (im Gegensatz zu Filmen handelt man ja selbst, was die Erfahrung viel persönlicher macht), die bewusst darauf angelegte Dramaturgie und nicht zuletzt wegen des grandiosen, äusserst emotionalen Soundtracks kann man einfach nicht anders. Wenn ich da etwa an Stücke wie Leaving Earth, I'm Proud Of You oder An End, Once And For All und die dazugehörigen Szenen denke, bekomme ich jedes Mal Gänsehaut.

Aber wie gesagt, es sind nicht nur traurigen Momente, sondern auch diejenigen, bei denen man sich wirklich freut oder auch Wut empfindet. Als mein Shepard etwa zwischen den Geth und den Quarianern Frieden geschlossen hatte und danach zusammen mit Tali, seiner LI, den ersten Sonnuntergang auf Rannoch erlebte, war das schon ein äusserst berührender Moment, der bei mir breites Grinsen auslöste. Oder etwa als Grunt verloren schien und plötzlich blutüberströmt aus der Höhle gerannt kam... Mann, was habe ich mich da gefreut. Ich könnte wohl noch lange so weiter machen. Von daher wird die ME-Trilogie immer einen besonderen Platz bei mir einnahmen.

Wer übrigens Lust hat, etwas depressiv zu werden, schaue sich mal das hier an: Mass Effect 3 Extended Cut : All Flashbacks Musste nach ein paar Sekunden gleich aus machen, da der Kloss wieder da war... verdammt, das gibt's doch nicht. oO

Modifié par AlbertCole, 08 mars 2013 - 01:38 .


#5
Guest_Kianya_*

Guest_Kianya_*
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Meine emotionale Reaktion zum Ende von ME3
Ausführlicher habe ich es ja schon in diversen threads hier geschrieben^^

Modifié par Kianya, 08 mars 2013 - 01:53 .


#6
AlbertCole

AlbertCole
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Hm... merke gerade, dass ich vor lauter Emotionalität etwas am Thema vorbeigeschossen habe... :pinched:

Na ja, egal, der Post steht.

Modifié par AlbertCole, 08 mars 2013 - 01:56 .


#7
Rabenkopf

Rabenkopf
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Ahnkahar wrote...

...ich an einigen Stellen ebenfalls Tränen in den Augen hatte oder auch lange Lachen musste, hat sich das Ende selbst angefühlt wie Verrat. An den Figuren, an der Geschichte und nicht zuletzt an meinem Vertrauen in Bioware.



so in etwas habe ich mich auch gefühlt. Als ich das Ende das erste Mal sah, mir die möglichen Enden anschaute, kam in mir das Gefühl hoch, das egal was ich nehme, ich alle mir lieb gewordenen Charaktere verraten würde. Das wofür sie standen, wofür sie gekämpft haben, wofür sie gelitten haben...als wäre alles was man in drei Spielen durchgemacht hat sinnlos gewesen, weil man alles verrät was einem im Spiel etwas bedeutet hat. Und trotzdem musste man sich entscheiden...

Als ich ME3 zu ende geschaut habe war ich emotional so getroffen, dass ich für die nächsten Monate weder in diesem Forum zu sehen war, irgendeins der Spiele angefasst habe (bis heute) oder geschweige denn darüber nachdenken wollte. Ich fühlte immer einen Stich im Herzen, wenn ich darüber nachdachte und wie es zu Ende ging. Ich wollte es einfach verdrängen, konnte es aber nicht...bis heute habe ich wohl mit Trauerarbeit um ein Spiel, ja, nicht völlig abgeschlossen....

Zusätzlich dazu dass ich dieses Ende nicht emotional akzeptieren kann, weil ich es einfach nicht kann, hat auch mein rational denkender Teil des Gehirns aufgeschlossen und auch dieser schließt sich dieser Meinung an. Wer weiß vielleicht werde ich diese Spiele in ein paar Jahren überwunden haben, in den nächsten Monaten bin ich skeptisch...

#8
Sororitas

Sororitas
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Erlich gesagt habe ich nach dem Citadel DLC und der Party gar keinen Spaß mehr an dem Ende denn in dem DLC hat BW gezeigt das sie es noch können und dann kommt wieder dieses ernüchternde 3 Farben Ende wo man nicht weiß was nun mit Shepard ist nach dem roten Ende  :crying:  Der DLC hätte besser ans Ende von ME 3 gepasst finde ich 

Modifié par Svodos, 08 mars 2013 - 02:23 .


#9
Rabenkopf

Rabenkopf
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ich muss zugeben, dass gerade wegen dem DLC noch ein Mal viele Gefühle hochgekommen sind....während des Schauens des DLCs kam mir immer der Gedanke: und dann kommt noch mal das Ende. >.< echt was für ein Unterschied, qualtitativ, emotional und noch so vieles mehr....

#10
Codebreaker819

Codebreaker819
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Bioware hat abgeliefert was sie am besten können und sich dabei völlig an die eigenen Ansprüche gehalten. Die am besten inzinierte und vorallem emotionalste Geschichte in Computerspiele zu erzählen. Und das hat Bioware wohl eindeutig geschaft. Man sollte dankbar dadurch sein denn aufgrund solcher Spiele mit ihrer Umfangreichen Geschichte und Charakteren wird unterlegt warum Videospiele mit zur Kunst gehören.

#11
CrustyCollins

CrustyCollins
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@Chris Sheppard

Krass, die Option mit Talis Selbstmord ist ja echt heftig.
Ich habe heute mal zur Abwechslung ein Adventure "angeworfen". Mann, wirkte das starr im Vergleich. Ein nettes Geschichtchen, das sich ultra langsam nach vorne bewegt und man hat NULL Einfluss. Ich hoffe wirklich sehr, dass es bald mal wieder ein Spiel gibt, das einen so tief mit in die Spielwelt nimmt.

Zu GTA: totally agree !!



@Ahnkahar

Ich kann gut verstehen, dass du das Ende als "Dolchstoß" empfunden hast. Ich fand's auch echt fies, nach all den vorherigen Einflussmöglichkeiten. Und vor allem weil man eben viel mehr drin ist in der Spielwelt und dann vielmehr eine Art "happy end" (oder wenigstens halbes happy end) braucht. Ein Film kann von mir aus mal ganz schrecklich enden. Mit dem habe ich dann ja auch nur 3 Stunden zugebracht.



@AlbertCole

Geht mir bei den entsprechenden Soundtrack-Stücken genauso.
Ja, es gab auch viele schöne Szenen und Dinge zum Freuen. Ging mir an vielen Stellen auch so. Daher ist der Abschied, wenn auch traurig, einer mit vielen schönen Erinnerungen.

Find's cool, dass du so offen und ehrlich geschrieben hast. War gar nicht am Thema vorbei! :)



@Kianya
LOL...ok. Got the message. ;)
Ich bin mal gespannt, ob mich der neue DLC etwas versöhnen kann. Und vielleicht macht das neue Studio in Montreal bei der neuen Reihe dann diese Dinge etwas besser ??? *fingers crossed*



@Not_Zero

Hmmm, also so extrem ging mir das Ende dann nicht gegen den Strich. :) Auch wenn die synthesis (grün) Variante alles andere als toll ist, fand ich sie dann doch wenigstens im Bezug auf die anderen Charaktere einigermaßen erträglich.
Ja, sie werden ohne eigenen Einfluss einfach mal eben DNA-technisch verändert, aber alle leben weiter und die Gefahr von anderen synthethischen Lebensformen der Zukunft ist reduziert.

Auch der neue DLC versöhnt dich kein bisschen? (Auch wenn er unverschämt teuer ist.)
So kann man sich wenigstens nochmal besser "verabschieden".

Aber das Gefühl eines 'Stichs' kann ich gut verstehen.



@Svodos:
Stimmt natürlich! Daher sehe ich den neuen DLC auch eher als lustige "Nachtrags-Episode". Vielleicht sogar eine Art "Himmel", in dem alle Charaktere nochmal zusammen kommen. Man soll ja dann immer an diese 'Lounge'-Orte mit den Charakteren zurückkehren können (Casino, etc.). Stimmt das?



@Codebreaker:
Stimmt auch auf jeden Fall!
Künstlerisch: Hut ab!
Und ich bin auch dankbar, dass ich so eine interessante und tiefgehende Geschichte und Charaktere erleben durfte.

Trotzdem kann man darüber streiten, ob das Ende vielleicht etwas zu sehr die Einstellung hatte:
"wir sind die Künstler und machen jetzt was Ungewöhnliches - scheiß auf die Fans"

Das ist halt eben bei einem Spiel nochmal anders als bei Film & Fernsehen. Bei Spielen ist alles wesentlich interaktiver und es gibt meistens größere und aktivere fan communities. Die sollte man meiner Meinung nach, nach 3 Spielen nicht so ignorieren.
Aber das ist durchaus Meinungssache.


--
Crusty

#12
Ahnkahar

Ahnkahar
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CrustyCollins wrote...


@Ahnkahar

Ich kann gut verstehen, dass du das Ende als "Dolchstoß" empfunden hast. Ich fand's auch echt fies, nach all den vorherigen Einflussmöglichkeiten. Und vor allem weil man eben viel mehr drin ist in der Spielwelt und dann vielmehr eine Art "happy end" (oder wenigstens halbes happy end) braucht. Ein Film kann von mir aus mal ganz schrecklich enden. Mit dem habe ich dann ja auch nur 3 Stunden zugebracht.


Eben, da hab ich 120 Stunden Zeit reingesteckt ... ich hab ehrlich gesagt damit gerechnet, dass wir kein Hollywood-Zuckerguss-Happy-End-mit-regenbogenkotzenden-Einhörnern kriegen. Darum gehts im Endeffekt aber auch nicht mal... das wirklich Schlimme ist, dass sie so kurz vor Schluss das Verständnis für ihre eigene Geschichte scheinbar völlig verloren haben. Sie halten sich nicht mehr an ihre Regeln, die ureigenenen in Mass Effect 1 aufgestellten Regeln nach denen dieses Universum funktioniert. Stattdessen wird mir eine Wahl aufgezwungen, die ein Problem lösen soll, dass ich als solches nie in der Serie erkannt habe. Und das wird dann auch noch mit Space Magic gemacht ...

#13
ASenna

ASenna
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CrustyCollins wrote...


Wie ging es euch denn da so? Ich finde es schon faszinierend wie stark Spiele in so eine Welt hineinziehen, im Vergleich zu anderen Unterhaltungsmedien. Oder bin ich einfach nur etwas zu emotional und habe mich etwas zu sehr in diese fiktive Welt begeben? :)


Ich finde nicht, dass du zu emotional bist oder dich zu sehr in diese fiktive Welt begeben hast.
Mir ging es ganz ähnlich. Mass Effect 3 ist einfach so vollgepackt mit dramatischen und emotionalen Szenen. Mehr als alle anderen Spiele, die ich kenne. Das geht schon beim verlassen der Erde los, als man mit ansehen muss, wie der kleine Junge in dem Shuttle beim Reaperangriff ums Leben kommt, geht weiter mit dem Heldentod von Thane und Mordin und diversen anderen traurigen Szenen, wie z.B. dem Fall von Thessia und gipfelt dann eben in einem Ende, in dem es kein kitschiges, rosarotes Zuckerguss-Happy-End gibt, sondern man sich für das (aus persönlicher Sicht) Ende mit dem geringsten Übel entscheiden muss.
Ich habe beim Spielen häufiger mal ein bisschen Pipi in den Augen und einen dicken Kloß im Hals gehabt.

Mir ging es eigentlich während der gesamten Zeit, die ich ME3 gespielt habe so, dass ich Abends später einschlief als sonst, weil ich eben immer noch so viel darüber nachdenken musste.
Und was die Charaktere angeht, kann ich dir nur voll und ganz beipflichten. Die sind einfach großartig ausgearbeitet und geben einem wirklich das Gefühl, es handle sich um reale Personen, die einem sehr ans Herz wachsen. Als dann alles vorbei war, kam auch bei mir starke Wehmut auf. Die Gewissheit, dass die Zeit mit diesen Leuten nun vorbei ist, war auch Tage später noch hart. Besonders Liara, Tali, Miranda, Garrus und Jack, aber auch all die anderen werde ich noch sehr vermissen...
Auf der anderen Seite finde ich es aber auch sehr gut, dass BioWare hier nach dem 3. Teil den Schlussstrich gezogen hat und die Geschichte um Shepard, die Reaper usw. nicht in was-weiß-ich-wie-vielen-Teilen ausschlachtet und melkt, bis sie so gewöhnlich und austauschbar ist, wie andere Geschichten in der Spiele-Branche auch.

Letztlich war es schon ein sehr emotionaler und bewegender Moment, als dann der Abspann über den Bildschirm lief. Mass Effect ist für mich das berauschendste, fesselnste und großartigste Spieleerlebnis, das ich je hatte. Die Trilogie wird immer einen ganz besonderen Platz in meinen Erinnerungen haben. Es hat mich stärker berührt als jeder Film, jede Serie, jede Filmreihe. Auch mehr als (fast) alle Romane. Auch wenn viele andere Menschen vielleicht die Nase darüber rümpfen, weil es eben "nur" ein Computerspiel ist, aber für mich ist Mass Effect eine der großartigsten Erzählungen unserer Zeit und auf einer Stufe mit J.R.R. Tolkiens "Herr der Ringe".

Noch etwas zum Ende: Hier finde ich es sogar eine Stärke, dass BioWare auf das typische und standartisierte Hollywood-Happy-End verzichtet hat. Auch das mir nicht alles bis ins kleinste Detail vorgekaut wird, was nun mit wem in Zukunft so passiert, finde ich ganz gut. Ich mag es, wenn eine Geschichte mir am Ende Raum für Eigeninterpretation und eigene Fantasie lässt.

#14
Guest_Jack Baur_*

Guest_Jack Baur_*
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Kianya wrote...

Meine emotionale Reaktion zum Ende von ME3
Ausführlicher habe ich es ja schon in diversen threads hier geschrieben^^

Ich finde, mehr muss man dazu fast gar nicht sagen XD

Not_Zero wrote...

Zusätzlich dazu dass ich dieses Ende
nicht emotional akzeptieren kann, weil ich es einfach nicht kann, hat
auch mein rational denkender Teil des Gehirns aufgeschlossen und auch
dieser schließt sich dieser Meinung an. Wer weiß vielleicht werde ich
diese Spiele in ein paar Jahren überwunden haben, in den nächsten
Monaten bin ich skeptisch...

Damit bist du nicht allein. Es ist emotional flach und rational kaum zu erklären. Wenn ein Faktor da wäre, ginge es eventuell noch. Aber wenn beide Faktoren fehlen, dann is Ende im Gelände.

Svodos wrote...

Erlich gesagt habe ich nach dem Citadel
DLC und der Party gar keinen Spaß mehr an dem Ende denn in dem DLC hat
BW gezeigt das sie es noch können und dann kommt wieder dieses
ernüchternde 3 Farben Ende wo man nicht weiß was nun mit Shepard ist
nach dem roten Ende  [smilie]http://social.bioware.com/images/forum/emoticons/crying.png[/smilie]  Der DLC hätte besser ans Ende von ME 3 gepasst finde ich 

Tjo, entweder nicht mehr spielen, oder MEHEM nehmen. Zumindest hat man da das Gefühl, nicht bei ejdem Ende den Game Over Knopf zu drücken^^

Modifié par Jack Baur, 08 mars 2013 - 05:15 .


#15
letifer89

letifer89
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als ich das erste mal mass effect 3 durchgespielt hatte dachte ich nur wie das kanns ja wohl net gewesen sein und wurde schon richtig depressiv. ich habe den ersten und 2ten teil geliebt und auch mehrfach durchgespielt aber auf mass effect 3 hatte ich bei so einem ende garkeine wirkliche lust mehr aufs spielen und der extendet cut dlc hatts nicht unbedingt besser gemacht ich seh immernoch net was mit shepard passiert oder ob er z,b ash heiratet oder blaue oder menschen kinder bekommt. und seit dem citadell dlc denke ich wieder daran wie verarscht ich mich beim ende fühle ich hatte ja gehofft das man das star balg mit ner paragon oder renegade antwort zu was bewegen kann aber ne nichts

#16
Chris Sheppard

Chris Sheppard
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CrustyCollins wrote...

@Chris Sheppard

Krass, die Option mit Talis Selbstmord ist ja echt heftig.
Ich habe heute mal zur Abwechslung ein Adventure "angeworfen". Mann, wirkte das starr im Vergleich. Ein nettes Geschichtchen, das sich ultra langsam nach vorne bewegt und man hat NULL Einfluss. Ich hoffe wirklich sehr, dass es bald mal wieder ein Spiel gibt, das einen so tief mit in die Spielwelt nimmt.


Das war die schlimmste Szene - ever in einem Videospiel.

Ich glaub danach hat ich bestimmt 1std. echt Pipi in den Augen. Nur weil es mein 2ter Durchgang war weils ein neues DLC gab hab ich gedacht wird schon nicht so schlimm sein wenn ich die nervigen Datencluster nicht lösche. (da wo man in die Geth-Server-Welt eintaucht)

Und hab dann direkt die Endmission auf Rannoch gestartet und kam dann zu dem Punkt wo die Admiräle eigentlich auf Tali und micht hören müssten - aber nichts.

Ab da wusste ich das wird böse - sehr böse Enden :crying:

Talis sturz von der Klippe :crying:

Modifié par Chris Sheppard, 08 mars 2013 - 06:03 .


#17
GeneralMoskvin_2.0

GeneralMoskvin_2.0
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Die ME-Reihe hat bei mir viele Emotionen geweckt. Richtig traurig war ich, als ich dachte, dass Samara sich jetzt umbringt (Die Erleichterung, als man ihr die Waffe wegschnappen kann, ist unbezahlbar), aber Tränen flossen erst dann, als sich mein absoluter Lieblingscharakter der ganzen Science Fiction opfert - Legion.

Diese Einheit, diese Person, ist moralisch vollkommen - und gleichzeitig so außerirdisch und total unvollkommen. Bioware hat wirklich einen großartigen Charakter aufgebaut, WARUM HAT ER SICH NICHT VORHER AUF DEN KONSENS GELADEN? DDDDD:

#18
Codebreaker819

Codebreaker819
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CrustyCollins wrote...
Trotzdem kann man darüber streiten, ob das Ende vielleicht etwas zu sehr die Einstellung hatte: 
"wir sind die Künstler und machen jetzt was Ungewöhnliches - scheiß auf die Fans"

Kunst polarisiert eben. Einige finden es höchst anspruchsvoll und feiern die Genialität die dahinter steckt andere können wiederrum nichts damit anfangen und lehnen es ab. Ich denke nicht das man bei BW sagt "scheiß auf die Fans" Man will immer neue Sachen bringen um den Fans etwas neues zum staunen zu liefern. Einige nehmen die neuen Sachen gut auf andere weniger. Aber ich finde es ist für ein Entwicklerstudio immer besser wenn sie versuchen neue Sachen einzubauen anstatt alte Dinge immer und immer wieder neu aufzukochen. Nur so können sich Spiele im ganzen weiterentwickeln. 

#19
Xarvoc

Xarvoc
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CrustyCollins wrote...


Trotzdem kann man darüber streiten, ob das Ende vielleicht etwas zu sehr die Einstellung hatte:
"wir sind die Künstler und machen jetzt was Ungewöhnliches - scheiß auf die Fans"



Mal ab davon das ich weder Filme, noch Computerspiele für Kunst halte, auch wenn sich Filmemacher und Programmierer scheinbar gerne für Künstler halten, so glaube ich das größte Problem war ,das es wie schon in dem Thread angesprochen,  sich BW zum Schluß nicht mehr an ihre eigene Geschichte hält und alles über Bord werfen, was sie in 3 Teilen aufgebaut haben.
Aber was mich persönlich am meisten gestört hat ist dieses Plagiatende von Deux Ex und sich dann noch hinstellen und sagen das wäre Kunst, war schon ein derber Tritt in den verlängerten Rücken der Fans.

Aber da ME3 nun abgeschlossen ist und da sie gezeigt haben mit dem CitadelDLC sie können es noch, indem sie wieder die richtigen Schreiber daran getan haben, bleibt nur zu hoffen das sie aus ihren Fehlern gelehrnt haben.
Mr. Hudson ist mit Sicherheit ein guter Executive Producer, er sollte nur das Schreiben der Story den Leuten überlassen die sowas wirklich können.
Team Montreal Keine Ahnung was ich von denen halten soll, im Mp part sieht das noch ganz gut aus.
Aber das OmegaDlC was sie gemacht haben, war ein Witz, der Schwierigkeitgrad selbst auf Wahnsinn, war viel zu leicht, selbst wenn man auf Medigel verzichtet, das schlimmste in meinen Augen aber war, das die ganze Story doch ziemlich lieblos und vorallem Rpglos erzählt würde. Ein paar 08/15 Gespräche wie auf Omega bauen halt noch keine Story auf.

#20
GeneralMoskvin_2.0

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Xarvoc wrote...

CrustyCollins wrote...


Trotzdem kann man darüber streiten, ob das Ende vielleicht etwas zu sehr die Einstellung hatte:
"wir sind die Künstler und machen jetzt was Ungewöhnliches - scheiß auf die Fans"



Mal ab davon das ich weder Filme, noch Computerspiele für Kunst halte, auch wenn sich Filmemacher und Programmierer scheinbar gerne für Künstler halten, so glaube ich das größte Problem war ,das es wie schon in dem Thread angesprochen,  sich BW zum Schluß nicht mehr an ihre eigene Geschichte hält und alles über Bord werfen, was sie in 3 Teilen aufgebaut haben.
Aber was mich persönlich am meisten gestört hat ist dieses Plagiatende von Deux Ex und sich dann noch hinstellen und sagen das wäre Kunst, war schon ein derber Tritt in den verlängerten Rücken der Fans.

Aber da ME3 nun abgeschlossen ist und da sie gezeigt haben mit dem CitadelDLC sie können es noch, indem sie wieder die richtigen Schreiber daran getan haben, bleibt nur zu hoffen das sie aus ihren Fehlern gelehrnt haben.
Mr. Hudson ist mit Sicherheit ein guter Executive Producer, er sollte nur das Schreiben der Story den Leuten überlassen die sowas wirklich können.
Team Montreal Keine Ahnung was ich von denen halten soll, im Mp part sieht das noch ganz gut aus.
Aber das OmegaDlC was sie gemacht haben, war ein Witz, der Schwierigkeitgrad selbst auf Wahnsinn, war viel zu leicht, selbst wenn man auf Medigel verzichtet, das schlimmste in meinen Augen aber war, das die ganze Story doch ziemlich lieblos und vorallem Rpglos erzählt würde. Ein paar 08/15 Gespräche wie auf Omega bauen halt noch keine Story auf.


Deus Ex? Nicht wirklich.

Ich rate dir, Asimov zurate zu ziehen.

#21
Guest_Jack Baur_*

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Xarvoc wrote...

Team Montreal Keine Ahnung was ich von denen halten soll, im Mp part sieht das noch ganz gut aus.
Aber das OmegaDlC was sie gemacht haben, war ein Witz, der Schwierigkeitgrad selbst auf Wahnsinn, war viel zu leicht, selbst wenn man auf Medigel verzichtet, das schlimmste in meinen Augen aber war, das die ganze Story doch ziemlich lieblos und vorallem Rpglos erzählt würde. Ein paar 08/15 Gespräche wie auf Omega bauen halt noch keine Story auf.

Nun, zum Team Montreal muss nicht viel gesagt werden. Ich finde selbst im MP haben sie irgendwie versagt. Nicht, dass er nicht irgendwann mal ansprechend war. Aber er war von Anfang bis Ende verbuggt und hat sich gegen Ende irgenwie, durch die Einführung von gewissen Chars, ins Lächerliche gesteigert.

#22
Loretta

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Ich halte mich mal kurz bzw. kürzer als alle anderen. Jedenfalls hat sich bei mir vieles ähnlich - auch emotional - dargestellt.

Nach dem Ende von ME3 war mein ersterGedanke:
Das soll es jetzt gewesen sein? Das soll es jetzt wirklich gewesen sein? DAS...........SOLL...........ALLES..........GEWESEN..............SEIN?!?!?!?!!!!!!!!!!!!

Also noch mal gespielt. Das Gleiche! Keine Fortsetzung der Romanze aus ME2. Meine Reaktion auf das abschliessende Techtelmechtel damals mit Miranda möchte hier nicht erwähnen :o. Meinen fantastisch lustigen Mordin lässt man einfach so sterben. Und ich kann nchts dagegen tun. Ganz im Gegensatz zum Ende von ME2. Usw. und so fort.

Nachdem ich mich im Forum über alle möglichen Formen des Spielverlaufs und der Enden schlau gemacht habe, kam ich zu der selben Beurteilung wie Kianya: Meine emotionale Reaktion zum Ende von ME3

Der neue DLC hat für vieles entschädigt. Das MEHEM Ende habe ich allerdings nicht installiert, aber runtergeladen.

Jetzt muss ich nur noch mal den neuen DLC (habe ihn leider sofort nach der Befreiung der Citadel begonnen) kurz vor der abschliessenden Erde-Mission starten. Dann wache ich auch endlich mit Miranda und nicht mit dieser "blöden" Ashley auf!

Modifié par chris8977, 08 mars 2013 - 09:43 .


#23
Xarvoc

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GeneralMoskvin_2.0 wrote...


Deus Ex? Nicht wirklich.

Ich rate dir, Asimov zurate zu ziehen.


Ah ok , hab ich nicht wirklich viel von gelesen, jedenfalls nicht das ich mich daran erinnern könnte.

Allerdings sind Deux Ex und das Mass Effect3 Ende doch sehr ähnlich, das deren Ursprung bei Asimov liegt, gut war mir nicht bekannt. Danke :happy:

#24
GeneralMoskvin_2.0

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Xarvoc wrote...

GeneralMoskvin_2.0 wrote...


Deus Ex? Nicht wirklich.

Ich rate dir, Asimov zurate zu ziehen.


Ah ok , hab ich nicht wirklich viel von gelesen, jedenfalls nicht das ich mich daran erinnern könnte.

Allerdings sind Deux Ex und das Mass Effect3 Ende doch sehr ähnlich, das deren Ursprung bei Asimov liegt, gut war mir nicht bekannt. Danke :happy:


Im Foundation-Zyklus (Achtung, Spoiler) sieht das Ende so aus: Der Protagonist kann der Terminus-Foundation helfen, ein militaristisches Imperium zu errichten (Destroy), einer anderen Foundation zu einem auf strikter mathematischer Ordnung bestehenden Kollektiv (Kontrolle) verhelfen oder sich auf Gaias Seite stellen um eine Evolution zu beginnen, in deren Prozess die Roboter und Menschen verschmelzen (Synthese).

Er nimmt Synthese.

#25
AlbertCole

AlbertCole
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CrustyCollins wrote...

@AlbertCole

Geht mir bei den entsprechenden Soundtrack-Stücken genauso.
Ja, es gab auch viele schöne Szenen und Dinge zum Freuen. Ging mir an vielen Stellen auch so. Daher ist der Abschied, wenn auch traurig, einer mit vielen schönen Erinnerungen.

Find's cool, dass du so offen und ehrlich geschrieben hast. War gar nicht am Thema vorbei! :)

Es geht ja ums Ende an sich und nicht um die Trilogie insgesamt. Da kann ich aber gleich mal nachholen:

Bei mir kam vor allem Wehmut und diese Leere auf, die sich bei mir immer dann auftut, wenn ich mich sehr intensiv mit einer Sache beschäftigt habe und es dann zum Ende kommt. Ich habe die gesamte Trilogie erstmals letzten Herbst am Stück durchgespielt. Praktisch jeden Tag, wann immer ich Zeit hatte. Somit war das Erlebnis umso intensiver. Als es dann jedenfalls definitiv vorbei war, sass ich einfach nur da und wurde von eben dieser Leere erfüllt. Konnte mehrere Tage nichts anderes anrühren, da ich einfach nicht loslassen konnte und wollte.... von diesem unglaublichen Universum und dessen Bewohnern. Liara, Tali, Garrus und die anderen, wir hatten seit Eden Prime so viel zusammen durchgemacht und sie alle waren mir ans Herz gewachsen. Ich fand das, wie oben schon erwähnt, schon sehr verstörend, da mich Computerspiele normalerweise kaum derart emotional berühren. "Das kann doch nicht dein ernst sein, oder!? Du sitzt gerade mit Pipi in den Augen vor dem PC und bist depressiv drauf! DAS IST NUR EIN COMPUTERSPIEL! oO" Hab' mich dann natürlich irgendwann aufgerafft, aber wann immer ich den Soundtrack höre, mir zufällig ein Bild oder Video über den Weg läuft, denke ich mit einer gewissen Melancholie daran zurück. [Wie sich das wohl für Aussenstehende anhört?]

Eins ist jedenfalls klar: ME4 wird sich verdammt anstrengen müssen, denn Shepards Fussstapfen sind mehrere Lichtjahre gross.

Modifié par AlbertCole, 08 mars 2013 - 09:11 .