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Meine emotionale Reaktion zum Ende von ME3 - habt ihr Ähnliches "durchgemacht"? (ohne Berücksichtigung des Citadel DLCs)


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555 réponses à ce sujet

#251
Rabenkopf

Rabenkopf
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Eariel101 wrote...

NasChoka wrote...
Du hast auch nichts außer "glaub ich nicht" und "ist alles unlogisch" und "dafür gibt es keinen eindeutigen Beweis" Es nennt sich Science-FICTION es ist keine mathematische Gleichung die man beweisen oder widerlegen kann.

Ah ja war zu erwarten, keine Argumente mehr dann muß "es ist eben SciFi" herhalten, allerdings um ein glaubhaftes Universum zu formen sollten die Dinge schon schlüssig erklärbar sein bzw. hergeleitet werden können. Wobei ich hier keine physikalischen Gesetze oder so meine sondern der Leser, Spieler oder Zuschauer sollte das Gefühl haben "ja das ist möglich in diesem Universum". Gelingt das nicht und hat man zu viele Lücken und Löcher ist das Universum nicht glaubhaft und verliert seine Wirkung, es kann nicht überzeugen.


Das ist auch ein wesentlicher Unterschied zur Fantasy :-) Warum glaubst du sonst haben sich die Herrn von Star Trek seinerzeit mit Wälzern herumgeschlagen, die für Wissenschaftler gedacht waren? ^^

#252
ABVJoGo

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Bountyhunter80 wrote...

ABVJoGo wrote...

Kennt einer die SiFi-Serie "Space 2063"? Am Ende dieser Serie gings mir genau wie beim Ende von ME3. Die Hauptcharaktere/ Helden sterben fast alle und der Ausgang der großen Story-Line ist nicht "Friede - Freude - Eierkuchen", sondern realitätsnaher. Paar Sachen wurden gelöst, es gab aber sehr schmerzhafte Haken an der Sache und große Opfer - die Zukunft dieses Story-Universums ist weiterhin ungewiß und birgt Gefahren.


In Space 2063 weiß man nur das Wang stirbt. Bei Vansen und Damphousse ist der Ausgang offen. Somit stirbt nur einer der Mitglieder des Squads WildCards.

Im übrigem gibt es einen Unterschied:

In Mass Effect 3 wusste man, dass es das Ende der Trilogie ist. Bei Space 2063 wurde die Serie von FOX abgesetzt. Demzufolge konnte man bei Space nicht wirklich so viel reinpacken, im Gegensatz zu Mass Effect 3.

PS:

Das beste Ende bietet immer noch der MEHEM-MOD.

Kein unsinniger Starchild, der mir in den letzten Sekunden erklärt, dass synthetische Wesen immer gegen ihre Schöpfer rebelieren - ganz besonders nach der Mission von Rannoch (wo man erfährt, dass die Quarianer die Schuld tragen). Und als Quarianer und die Geth Frieden geschlossen haben, hat man sogar den "Cycle" ad absurdum geführt.

Das Thema Konflikt kann man eben nicht in wenigen Minuten durcharbeiten. Solche Thematik in einem RPG müssen reifen, sich im Spielverlauf entwickeln, um gut zu sein. Wenn man es nicht tut, passiert sowas wie in ME3, wo der Rahmen vollkommen verkleinert wird, so das man dem Spieler den Charakter aus den Händen nehmen muss.


Space 2063 ist ja auch schon eine Weile her - ging mir haupsächlich um das Emotionale beim Ende der Serie im Vergleich zum Ende der ME-Trilogie ^^

Zu diesem MEHEM-MOD - habs mir mal auf youtube angeschaut und fand es persönlich zu "gewöhnlich" - "Standard-Happy-End" quasi - da hat ME meiner Meinung nach doch mehr verdient. Aber für ein Fan-Projekt ist das schon richtig klasse - aus diesem Blickwinkel, Hut ab.

Wegen dieses KI-Bengels - das ist denke ich alles nur eine Frage der Interpretation, Fantasie und des Geschmacks - gibt sehr viele Meinungen dazu.

"Kein unsinniger Starchild, der mir in den letzten Sekunden erklärt, dass synthetische Wesen immer gegen ihre Schöpfer rebelieren" - das sind ja statistische Erfahrungen aus vielen Zyklen. Das nehme ich dem schon ab - das bestätigen ja auch die Protheaner-VI und Javik - gibt in jedem Zyklus identische Muster etc. Da sollte man mal ein paar Schritte zurück gehen und den Rahmen etwas größer fassen. Weiterhin können wir ja überhaupt nicht wissen, wie sich die Geth in Zukunft verhalten und was noch so für KI-Rassen entwickelt werden. Wäre vorsichtig mit der Annahme, es sei nach dem Geth-Konflikt nun alles aufgelöst und die Organischen würden jetzt einen anderen Weg wählen ^^ Kann natürlich auch das Resultat des Zyklus-Konzeptes sein - sich selbst erfüllende Prophezeihung sozusagen, aber wie erwähnt ... es gibt hier sehr viel Raum für die Fantasie und für Philosophie.

Daher finde ich die angedachten Enden durchaus passend für dieses großartige Spiel - es läßt genug Raum für eigene Wertungen und gibt Stoff für endlose Diskussionen.

Was Du zum Schluß geschrieben hast, sehe ich ähnlich. Man wird etwas im Regen stehengelassen und wird ziemlich abrupt zum Zuschauer deklassiert, was ja nun wirklich konträr zum restlichen Spielprinzip ist. Ohne die Erweiterung mit Leviathan damals blieben zu viele Fragen offen - das hatte mich auch gewurmt *g. Naja - trotzdem kann ich mich mit dem Ende abfinden - ich finds okay ... mehr als okay.

Modifié par ABVJoGo, 13 mars 2013 - 10:05 .


#253
Pain87

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Jarvik ist ein DLC Charakter....Leviathan ist ein DLC...lass mal beides weg und dieser angebliche Konflikt bricht in sich zusammen wie ein Kartenhaus das von einem Windstoß erfasst wird.

Wir haben statistische Zahlen? Die müssen mir beim gründlichen Durchspielen glatt entgangen sein.
Ich kann mich an nichts dergleichen erinnern, abgesehen von Vendetta und von dem erfährt man nicht wirklich etwas.

Was mir auch auffällt: Zum einen wurde es schon angemerkt...wenn man nichts mehr sagen "kann" ist es halt einfach Sci Fic..
Und indirekt geben die Leute auch zu dass das Ende nicht wirklich befriedigend ist. "Ich finde das Ende gut, es lässt viel Spielraum für Interpretation und freie Gedanken."
Damit räumt ihr ein das es eben keine "Closure und Co." gibt, auch wenn euch die Interpretationsfreiheit gefallen mag.
Wenn ich eine Geschichte(in diesem Fall Shepards Triologie) abschließe...dann DARF ein Wrtier, der halbwegs was auf sich hält, NICHt so VIEL unbeantwortet lassen oder schlimmer noch so schlecht gemacht.
Das wäre ja in Ordnung gewesen wenn das Ende von ME3 das Ende vo ME2 gewesen wäre wo man weiß: Ah im nächsten Teil wird alles aufgeklärt...also kann man bis dahin fleißig vermuten und interpretieren.
Aber ich lasse die Leute am Ende einer Geschichte nicht mit ZU VIELEN Fragen stehen... dabei sind solche Sachen wie: Was wird aus Shepard und Co. eher nebensächlich, wenn auch trotzdem nicht unrelevant... weil wie erwähnt: Das Ende einer Saga.


Auch wenn ichs nicht mag, ich kenne die Filme und wälze es dementsprechend auf die Bücher ab.
Harry Potter hat sich in den knapp letzten 3 Bändern mit dem "Was macht Voldemord so imba(Hokruxe), was genau will er(ewig Leben und eben Herrscher über alles), wie besiegen wir ihn (Alle 7/8 Hokruxe vernichten), ah so geht das also vernichten wir dass und das," beschäftigt und eben dem üblen Umschwung unter seiner Fuchtel und dem finalen Kampf in der Zauberwelt.
Das nenne ich gutes Writing.

#254
Guest_Jack Baur_*

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ABVJoGo wrote...


"Kein unsinniger Starchild, der mir in den letzten Sekunden erklärt, dass synthetische Wesen immer gegen ihre Schöpfer rebelieren" - das sind ja statistische Erfahrungen aus vielen Zyklen. Das nehme ich dem schon ab - das bestätigen ja auch die Protheaner-VI und Javik - gibt in jedem Zyklus identische Muster etc. Da sollte man mal ein paar Schritte zurück gehen und den Rahmen etwas größer fassen. Weiterhin können wir ja überhaupt nicht wissen, wie sich die Geth in Zukunft verhalten und was noch so für KI-Rassen entwickelt werden. Wäre vorsichtig mit der Annahme, es sei nach dem Geth-Konflikt nun alles aufgelöst und die Organischen würden jetzt einen anderen Weg wählen ^^ Kann natürlich auch das Resultat des Zyklus-Konzeptes sein - sich selbst erfüllende Prophezeihung sozusagen, aber wie erwähnt ... es gibt hier sehr viel Raum für die Fantasie und für Philosophie.

Ja das Muster ist da. Aber die Frage ist doch gänzlich eine andere. Nämlich ob Holokiddo nicht selbst dafür sorgt, dass sich das Muster wiederholt.

In ME1 erklärt uns Soverreign, dass durch die Massenportale die Völker auf die Bahn gelenkt werden, die die Reaper vorsehen. Ein erstes Indiz dafür, dass die Entwicklung aller Zyklen von außen gesteurt wird. Demnach ist es unmöglich zu sagen dass es in jedem Zyklus so kommen muss.

In ME3 erklärt und dann Vendetta, dass die Reaper die Diener des Musters sind und der Herr unbekannt. Damit belegt uns Venedetta indirekt, was seit ME1 zu vermuten war. 

Legen wir nun mal zu Grunde, dass sich die Geschichte wiederholt und schauen mal auf den Morgen-Krieg. Da wir ja nun wissen, dass es immer kommt wie es kommen muss, können wir daraus folgern dass dieser Konflikt gar nicht in der Vernichtung der Schöpferspezies mündet.

Damit fehlt dem Holokiddo dann die Grundlage.

#255
mccool78

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Auch wenn die Autoren per DLC noch soviele Statistiken/Beweise erfinden, oder noch so sehr behaupten, wieviel schlauer das SC als wir ist, das Ende wird dadurch nicht besser!

Was das Balg von sich gibt, ist nur rassistischer Müll, es unterteilt alle in zwei Lager aufgrund ihrer Bestandteile und erklärt dann, dass die sich immer gegenseitig auslöschen werden. Was für eine lächerliche Simplifizierung. Und wir (als Shepard) dürfen es nicht in Frage stellen. Wir sollen den Mist einfach akzeptieren. Das kann man schon als üble Propaganda ansehen.

Modifié par mccool78, 13 mars 2013 - 10:57 .


#256
NasChoka

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Eariel101 wrote... Die Anlage selbst war also nie ein Geheimnis und dein Erklärungsversuch somit weit daneben. Es ist nur seltsam das sich das Ding zum großen Archiv wandelt in ME3 und zudem noch die Pläne zur Vernichtung der Reaper enthält. Das macht irgendwo keinen Sinn das solche Daten in einer Beobachtungsstation zu finden sind.

Den Kodex kannte ich nicht. Dass sie in me1 noch nicht verraten dass der Mars in teil3 noch wichtig ist ist doch normal. 

Eariel101 wrote...Ja klar zig Völker arbeiten am Bau des Tiegels, die klügsten Köpfe der ganzen Galaxie und können nicht genau sagen was passieren wird und was geht aber ausgerechnet TIM? Bitte verschone uns mit solche halbgaren Weisheiten. Genial oder nicht, ohne sichere Datenbasis kann auch er nur raten.

er redet schon auf dem Mars von der Kontrolle der reaper während alle anderen die Pläne nicht verstehen. Aber Du kennst ihn besser und weißt was er wissen kann und was nicht ^_^

Eariel101 wrote... Hier kann ich deiner verworrenen Logik leider nicht folgen. Bitte spezifizieren.

du fndest die Forschung zur Kontrolle unlogisch weil der Tigel das macht. Ich sehe keinen Widerspruch. Klar soweit?

Modifié par NasChoka, 13 mars 2013 - 11:10 .


#257
ABVJoGo

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Pain87 wrote...

Wir haben statistische Zahlen? Die müssen mir beim gründlichen Durchspielen glatt entgangen sein.
Ich kann mich an nichts dergleichen erinnern, abgesehen von Vendetta und von dem erfährt man nicht wirklich etwas.


Nicht wir - die Reaper-Freaks - hehe. Die machen das schon paar millionen Jahre lang. Wenn sie also sagen, dass es immer aufs Gleiche rausläuft, dann sollte man das nicht gleich als falsch abtun. Es gibt also unter den herrschenden Bedingungen - Zyklus der Ernte, Beschleunigung der Entwicklung durch Masseportale etc genau dieses Muster.

Modifié par ABVJoGo, 13 mars 2013 - 02:30 .


#258
Guest_Jack Baur_*

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ABVJoGo wrote...

Es gibt also unter den herschenden Bedingungen - Zyklus der Ernte, Beschleunigung der Entwicklung durch Masseportale etc genau dieses Muster.

Und eben jenes Muster endet, wenn Holokiddo nicht mehr da ist.

Modifié par Jack Baur, 13 mars 2013 - 12:29 .


#259
Pain87

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Ah ja..die Reaper sind ja so ein Vertrauenswürdiges Volk...sie lügen nicht, sie manipulieren nicht, sie sind Mutter Theresa. *Ironie*
Nope das passt absolut nicht zum rstlichen Gameplay und daher ist das Ende völlig out of play und für Sheaprd out of Character. Da kommt etwas aus dem Nichts was dieses und jenes behauptet und das "soll" man einfach so glauben...wieso hat mand as dann nicht sofort von Anfang an getan? Sovereign sagt sie sind die Spitze der Evolution...wieso lässt Shepard dann nicht einfach die Pläne des Reapers geschehen?...Richtig, weil es völlig lächerlich wäre wenn er diesem Monstrum glauben würde oder auch nur ansatzweise auf ihn hört.
Selbiges gilt für die Kollektoren bzw. Harbinger in ME2...da hätte man auch gleich aufgeben und sich dem "Aufstieg" ergeben können.
Es geht nicht darum dass es das Muster nicht gibt (Zyklusbeschleunigung, Ernte aus dämlichen, kaum bewiesenen Gründen)...es geht darum das man am Ende ein vollkommener idioten Shepard sein muss(aus der Sicht des Commanders gesehen) das man ohne jedweden Beweis schluckt was SC einem da auftischt. Es ist einfach lächerlich und völlig aus der Rolle gerissen.(egal welchens Ende man wählt.)

#260
Bountyhunter80

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@ABVJoGo

Es gibt zwischen Individuen immer Konflikte. Entweder ist man fähig diese zu überwinden, oder nicht. Es gibt aber kein ausschließliches Problem zwischen synthetischen und organischen Wesen, die immer auf die eine Weise enden. Die Probleme können sich ähneln, müssen aber nicht gleich sein. Das Ergebnis ist aber offen - wobei Starchild nur das negative Ende als Ergebnis sieht und schon vorab handelt und somit keinen Beweis aufbringen kann.

Man kann bei sowas nicht auf Fantasie abschieben. Ich kann vermuten, dass Liara (egal ob LI oder nicht) einfach ein Kind durch Verschmelzung zeugen wollte ("Geschenk" in London), bei solch einem Thema wie Konflikt, kann ich es nicht.

Für dieses Thema muss man was in den Händen haben, mit was man auch arbeiten kann. Das aber liefert Bioware mit ME3 nicht. Die DLCs (Aus der Asche und Leviathan) sollten als Erweiterungen des Spiels dienen, nicht aber den Kern bilden (und das tut man, in dem man Starchild vorbringt).

Und diesbezüglich liebe ich den MEHEM-Mod. Am Ende geht es nur noch die Reaper aufzuhalten. Es gibt keine neuen Elemente mehr. Man arbeitet auf auf das Ziel, die Reaper zu zerstören. Entweder man schafft es, oder nicht.

Zur Komplexität des Themas (synth vs. orgs):

In den ganzen ME Spielen wurde nichts bzw. (in ME3) kaum was genannt, was auf das Ergebnis (welches uns Starchild weiß machen will) hindeutet. Erst als er auftaucht, lässt er die Katze aus dem Sack.

Nur aber ist die Zeit vorrüber. Dort wo ich nur noch die Reaper ausschalten sollte, werde ich mit einer sehr abgeschnittenen Thematik konfrontiert, die man nicht so ohne weiteres nachvollziehen kann (die sogar den vorgegangenen Spielen widersprechen) UND muss zusätzlich noch aus drei (später vier) Möglichkeiten wählen - wo keins einem eigentlich zusprechen.

Mir als Charakter "Shepard" wird die Handlung aus den Händen gerissen.

------------------------

Man schafft jede Menge Plotholes.
Entscheidungen werden so vollzogen, dass viele nicht nachvollziehbar sind (Tuchanka und Rannoch waren diesbezüglich gut, weil man es aus den Vorgängern kennt und somit auch nachvollziehen kann).
Am Ende handelt der Charakter ganz gegen seine eigene Art.
Dem Spieler wird der Charakter am Ende sogar aus den Händen gerissen.
Man stellt den Spieler zur Wahl (Tor 1, 2 oder 3). 

Und das Tüpfelchen:

Man hat nichtmal daran gedacht, dass der Spieler den eigenen Charakter (Aussehen) spielen will. Das war schon die erste Hürde, an der ich gewaltig zu knabbern hatte, da ich das Spiel am Release-Tag erhalten habe. 

Es gibt noch ein weiteres:

Da sitzt man gerade vor dem Bildschirm und fragt sich, was da gerade abgelaufen ist und Bioware setzt noch eins mit "kauft euch die DLC's" drauf.
----------------------------

Modifié par Bountyhunter80, 13 mars 2013 - 02:08 .


#261
Bountyhunter80

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NasChoka wrote...

Eariel101 wrote... Hier kann ich deiner verworrenen Logik leider nicht folgen. Bitte spezifizieren.

du fndest die Forschung zur Kontrolle unlogisch weil der Tigel das macht. Ich sehe keinen Widerspruch. Klar soweit?


Wozu die Ressourcen und Menschenleben für eine Forschung verschwenden, wenn man darauf hinausarbeitet die Kontrolle durch den Tiegel zu erlangen? Spätestens als TIM die Informationen aus der VI hatte, brauchte er die Forschung an der Kontrolle nicht mehr (wozu dann Kai Leng auf die Forschungsergebnisse ansetzen?).
Wozu den Reapern alles verraten, wenn dadurch die Gefahr der Zerstörung des Tiegels größer wird? TIM hätte sich einfach auf Citadel mit seinen Truppen verstecken und im richtigem Moment eingreifen können.

Und wenn schon Starchild den Tiegel kennt und es als eine weitere Lösung ansieht, wieso handelt Starchild dann nicht?

Modifié par Bountyhunter80, 13 mars 2013 - 02:24 .


#262
ABVJoGo

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Pain87 wrote...

Ah ja..die Reaper sind ja so ein Vertrauenswürdiges Volk...sie lügen nicht, sie manipulieren nicht, sie sind Mutter Theresa. *Ironie*


*gg

Das machen doch alle größenwahnsinnigen Bösewichte - packen ihren ganzen Plan aus, bevor er beendet ist. Sie ziehen eine Niederlage gar nicht in Betracht, weil es aus ihrer Sicht ein völlig absurdes Szenario wäre - also warum sollten sie lügen? Aus ihrer Sicht und nach ihren Analysen ist das die Wahrheit - ob das wirklich alles zu 100% stimmt, ist wiederum eine ganz andere Frage.

Modifié par ABVJoGo, 13 mars 2013 - 02:41 .


#263
Rabenkopf

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ABVJoGo wrote...

Pain87 wrote...

Ah ja..die Reaper sind ja so ein Vertrauenswürdiges Volk...sie lügen nicht, sie manipulieren nicht, sie sind Mutter Theresa. *Ironie*


*gg

Das machen doch alle größenwahnsinnigen Bösewichte - packen ihren ganzen Plan aus, bevor er beendet ist. Sie ziehen eine Niederlage gar nicht in Betracht, weil es aus ihrer Sicht ein völlig absurdes Szenario wäre - also warum sollten sie lügen? Aus ihrer Sicht und nach ihren Analysen ist das die Wahrheit - ob das wirklich alles zu 100% stimmt, ist wiederum eine ganz andere Frage.


witzig dahingehend ist aber die darauffolgende Entscheidung: Wenn man Kontrolle, Synthese oder Zerstörung wählt sagt man de facto, dass was SC einem sagt ist wahr; falls man Refusal wählt sagt man es ist nicht wahr - und Game over.

#264
NasChoka

NasChoka
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Bountyhunter80 wrote...

NasChoka wrote...

Eariel101 wrote... Hier kann ich deiner verworrenen Logik leider nicht folgen. Bitte spezifizieren.

du fndest die Forschung zur Kontrolle unlogisch weil der Tigel das macht. Ich sehe keinen Widerspruch. Klar soweit?


Wozu die Ressourcen und Menschenleben für eine Forschung verschwenden, wenn man darauf hinausarbeitet die Kontrolle durch den Tiegel zu erlangen? Spätestens als TIM die Informationen aus der VI hatte, brauchte er die Forschung an der Kontrolle nicht mehr (wozu dann Kai Leng auf die Forschungsergebnisse ansetzen?).
Wozu den Reapern alles verraten, wenn dadurch die Gefahr der Zerstörung des Tiegels größer wird? TIM hätte sich einfach auf Citadel mit seinen Truppen verstecken und im richtigem Moment eingreifen können.

Und wenn schon Starchild den Tiegel kennt und es als eine weitere Lösung ansieht, wieso handelt Starchild dann nicht?


Wozu einen Plan B haben? Wozu sich einen Vorteil gegenüber den Reapern verschaffen? Wozu den Tigel und seine Funkionsweise verstehen bevor man ihn benutzt? Er kann natürlich auch wie Shep das Ding einfach anmachen und sich überraschen lassen was passiert.:lol:

Die restlichen Fragen kann man schwer eindeutig beantworten, da wir nicht genau wissen was TIM geplant oder getan hat und zu welchem Zeitpunkt seine Handlungen vollkommen von den Reapern gesteuert gewesen sind.

Im Vergleich zu uns Spielern haben die Figuren auch nicht den Luxus das Ende zu kennen, und zu wissen, welche Pläne schief gehen werden und welche nicht.

Nochmal zum mitschreiben: TIM ist von den Reapern fasziniert und ihrer Fähigkeit der Kontrolle. Er sagt uns laut und deutlich, (bevor irgendjemand davon weiß, dass die Möglichkeit besteht) dass er sie kontrollieren will. Und man glaubt es nicht: er forscht nach einer Möglichkeit sie zu *haltet euch fest gleich kommts...*  kontrollieren.

Er hat auch schon versucht die Geth zu kontrollieren (Overlord) also sollte uns dieser Plan weder sonderlich überraschen noch vollkommen abwegig erscheinen bzw. einer Zitat  "verworrenen Logik" folgen.

Falls doch möchte ich an die Redewendung "Wald vor lauter Bäumen nicht sehen" erinnern. Danke fürs Lesen ^_^

Modifié par NasChoka, 13 mars 2013 - 04:01 .


#265
Rabenkopf

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leider hat er sich dabei aber nicht wie der TIM aus ME2 verhalten sondern dümmer :-( war einer der traurigsten Momente als klar wurde das TIM tatsächlich 'nur' indoktriniert war. Echte verschwendung eines so genialen Charakters :-(

#266
NasChoka

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Not_Zero wrote...

leider hat er sich dabei aber nicht wie der TIM aus ME2 verhalten sondern dümmer :-( war einer der traurigsten Momente als klar wurde das TIM tatsächlich 'nur' indoktriniert war. Echte verschwendung eines so genialen Charakters :-(



Ich hab auch bis zuletzt gehofft, dass er noch irgendeine geniale Idee hat oder sich verstellt. Immerhin hat er Shep zurückgeholt und ihm mit Edi und der Normandy die Chance verschafft die Reaper zu stoppen

#267
Runor

Runor
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 Alles begann vor sehr langer Zeit, da machte ich mich auf die Suche nach dem ultimativen RPG, von Gothic III war ich wie die meisten sehr enttäuscht. Ich durchsuchte Foren, und internetseiten, und immer wieder fiel der Name "Mass Effect", das ultimative Spiel, was seines gleichen suchte.Als ich das Geld hatte, kaufte ich es mir, und eilte nachhause. Nach einer gefühlten Ewigkeit der Installation, war es soweit, ich startete das Spiel.

Erstmal das erstellen eines Chars, dauerte EWIG, es sei denn, man nahm den Standard Shepard.

Name: Commander Damien Shepard
Klasse: Soldat
Hintergrund: Auf den Verschiedensten Schiffen der Galaxie gewesen, durch die Eltern, später selbst Marine geworden.
Hintergrund II: Kriegsheld, Invasionstruppen lange genug aufgehalten, und mit letzter Kraft die Stellung gehalten, bis Entsatztruppen einrückten.

Das Spiel beginnt.

Man hörte Stimmen und sah Damien Shepard auf dem Monitor, es wurde nur gutes geredet, und man konnte endlich die Steuerung übernehmen. Man wurde in einem speziellen Raum gerufen, wo man von Admiral Anderson, und einem Turianischen Spectre erörtert bekommt, das man sich verdient gemacht hat ...Bla bla bla.

Die Mission beginnt, wo kurz darauf ein begleiter Stirbt, zu zweit geht man weiter, und trifft kurz darauf auf Gunnery Ashley Williams, gemeinsam zieht man zu dritt weiter, und begegnet das erste mal einem Wesen namens HUSK. gemeinsam zieht man weiter, nachdem die Biester gekillt hat, sieht in der Ferne das erste mal einen Reaper. Zuvor die Einblendung eines Videos, mit dem bösen Onkel "Saren" Der Spectre stirbt, was zu Anfangs sehr schlecht ist. Und nachdem man schlimmeres vereitelt hat, und man auf der Citadel ist, beginnt erst das wahre Abenteuer. Garrus Vaarian, und Urdnot Wrex, sind einzigartige Wesen, und auch Tali eines meiner liebsten Figuren, zählen bald zu den Freunden.

Ab diesen Zeitpunkt taucht man immer tiefer in das Universum von Mass Effect ein, Quer durch die Galaxie jagt man Saren und seine Schergen, dabei trifft man auf die faszinierendsten Figuren der Geschichte. :alien:

Natürlich wird die Citadel selbst angegriffen, und ein Geheimnis muss man lüften. Fulminates Ende von Mass Effect, und man war traurig, ahnte sich aber das da noch was kommt. Aber die Zeit war sehr lange.

Als dann endlich Teil 2 Auf dem Markt kam, kaufte ich es mir. begierig wurde das Spiel installiert, und schon einige DLC's runtergeladen. Dann lud ich meinen Damien Shepard aus Teil 1 hoch, und es begann der Start, ein Meilenstein in der Spielgeschichte, mit einem Epischen start begann es. Weniger Fulminant war das erwachen auf der Cerberus Station, aber es sollte Spannend werden. Der Unbekannte war mir von Anfang an unsympatisch, aber gut das machte nichts, weit mehr spannend war, das man die neue Normandy zu sehen bekam. Episch wie dieses geile Schiff das erste mal zu sehen ist. :o

Abermals eilt man durch die Galaxie, wo abermals das kommen der Reaper verkündet wurde. Die erste Mission ist der Hammer, man landet auf einem Planeten, wo die Kollektoren alle Menschen einkassieren. Das Schiff der Kollektoren, ist der Hammer, kilometern ragt es gen Himmel. :crying: Fast raubte es dem Atem.

Man erfährt abermals einiges über die Galaxie, und auch was es mit den Kollektoren samt der verschwundenen Protherianern zu tun hat.

Das Finale von Teil 2 ist gigantisch, man muss es gesehen haben. ....Es begann das große Warten, auf Mass Effect III.

Erst Anfang 2013 war es mir möglich ME III zu kaufen, ich lud den Spielstand von ME II hoch und begonn das Spiel. Ein merkwürdiger Start, es kam mir vor, als fehlen da Monate, man war weder Spectre noch Commander, einfach nur Damien Shepard.

Das Spiel hatte viele neuerungen, und sehr viele davon gefallen mir nicht. Konnte ich ME I Und ME II noch Meilensteine abgewinnen, so fiel es mir bei ME III sehr schwer. Nachdem man Erde verlassen, und Mars hintersich gelassen hatte, kam man auf die Citadel. ...Die CITADEL!

ME I: Citadel war einwandfrei begehbar, viele Möglichkeiten zum erkunden, tolle Geschäfte, usw.

ME II: Der begehbare Bereich der Citadel war um einiges geschrumpft, viele Gebiete gab es nicht mehr, war aber dennoch sehr groß.

ME III: Die Citadel war ein schlechter Witz, kaum Aufgaben, Missionen, oder sonstiges. Rausche zu Planet A, besorge von dort Teil B, und bringe es zu Person C.

Geimein war das Scannen, das die Reaper anlokte, passte man nicht auf, war man Fix eine kalte Leiche. Um das Gebiet weiter Scannen zu können, musste man erst mal eine Mission erledigen. Toll, davon gab es auch welche wie Sand am Meer. Kaum Planeten auf denen man landen konnte, einige Rettungsmissionen, fanden nur Virtuell statt, man musste nicht einmal selber auf die Planeten landen.

Davon mal ab, das all dies zu kurz kam, und sich vieles zum Negativen wanelte, so war die Geschichte ansich, sehr gut.

Leider erfuhr man nicht mehr ganz soviel wie noch Teil I & II, nur wer dieser Kai Leng war, der Typ nervte, er war der reinste Überkämpfer, Adonis für Arme auf Testo. Viel ZU mächtig, und dennoch ein spannender Gegner.

Die Citadel hütete allerdings ein weiteres Geheimnis, was hier nicht verraten wird, Im ganzen Spiel hindurch verlor man einige Freunde, so wie Mordin, ein Salarianer der mich in diesem Spiel mehrmals zum lachen brachte. :o

Der traurigste Part des Spieles, war, wo ich mich für den Erhalt der Geht entschieden hatte, und die Quarianer nicht aufhören wollten, so kam es das die Geth in einem Finalen Kampf die Quarianische Flotte auslöschten. Tali ertrug das ganze nicht, sie sah von ihrem Heimatplaneten aus, wie die Trümmer auf den selben niedergingen. Tali nahm ihre Maske ab, warf sie die Klippe runter, drehte sich zu Shepard... "Tut mir leid Shepard" waren ihre letzten Worte, ein versuch sie zu retten schlug fehl, sie beging selbstmord... :crying: Tali? Tot? Putt? *Snüff* sie war seit Teil 1 eine stetige begleiterin, eine gute Freundin, ich mochte ihre süße Art. ...:crying: Tali entschied sich zu sterben. Ich dachte das Spiel könne mir nix mehr zeigen, was mich aus meiner Trauer reissen konnte. Viele die mir ans Herz gewachsen waren, lebten nicht mehr.

Mordin, Urdnot Wrex, Miranda Lawson, Grunt, und Tali.

Als man schließlich alles soweit hatte, sollte das Final beginnen, es war der Hammer, alle wagten den Hypersprung, und schlugen gemeinsam eine der größten Schlachten der Rollenspiel geschichte. Unzählige Schiffe tauchten wie aus dem Nichts auf, und schlugen der Menscheit größter Schlacht. Viele kamen ums Leben, auch bei der Landung in London selbst, verloren viele ihr leben. Die Schlacht die gegen Cerberus im gange war, war nichts dagegen. Die Spannung stieg bis zur letzten Minute.

Dann kam die Wahl zwischen Kontrolle, und der Auslöschung allen Synthetischen Lebens. Ich wählte den Weg der Kontrolle, und es schien das Shepard ....:crying:

Wer es gespielt hat, weiß was ich meine. Ich hingegen finde die Wahl der zwei Wege sehr gut. Auch wenn ich 20 Minuten da saß, mir die Schlacht ansah, und nachdachte, wie alles begonnen hatte, wurde mir bewusst, das man mit Shepard kein großes Abenteuer mehr erleben wird. Kein ME IV

Die Wahl des Endes fand ich Ok, aber nicht wirklich was dann zu sehen war, etwas traurig, und entäuscht beendete ich ME III. :crying:

Name: Damien Shepard
Gestorben bei der letzten großen Schlacht am 12.03.2013 um 03:55 Uhr gegen die Reaper,

Für mich war dies ein sehr trauriger Moment, eine Figur die man erschaffen hat, einen Namen gab, zu verlieren ist traurig, andererseits, gedenkt man eines guten toten Freundes sehr viel länger, als einen der noch lebt. Und wenn auch Shepard tot ist, so bleiben seine Taten für immer in unseren Köpfen erhalten.

Gut es ist ein Spiel, und er nur eine Figur, eine Rolle die man in einer Welt gespielt hat, und es wird noch weitere Spiele geben, die begeistern, doch Mass Effect, wird immer etwas besonderes bleiben, und man kann immer wieder ein abenteuer beginnen. B)

MfG

#268
NasChoka

NasChoka
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Runor wrote...

Die Wahl des Endes fand ich Ok, aber nicht wirklich was dann zu sehen war, etwas traurig, und entäuscht beendete ich ME III. :crying:

Name: Damien Shepard
Gestorben bei der letzten großen Schlacht am 12.03.2013 um 03:55 Uhr gegen die Reaper,

Für mich war dies ein sehr trauriger Moment, eine Figur die man erschaffen hat, einen Namen gab, zu verlieren ist traurig, andererseits, gedenkt man eines guten toten Freundes sehr viel länger, als einen der noch lebt. Und wenn auch Shepard tot ist, so bleiben seine Taten für immer in unseren Köpfen erhalten.

Gut es ist ein Spiel, und er nur eine Figur, eine Rolle die man in einer Welt gespielt hat, und es wird noch weitere Spiele geben, die begeistern, doch Mass Effect, wird immer etwas besonderes bleiben, und man kann immer wieder ein abenteuer beginnen. B)

MfG



Richtig schön geschrieben. Vor ca 1 jahr war ich auch erstmal etwas niedergeschlagen als Cam Shepard in den Stahl sprang. Ich hatte es schon kommen sehen jedes mal als sie "this is it" sagten bekam ich nen Kloß im Hals... und dann Ende... hmm was nun... ich hab ME durchgespielt...:unsure:

und dann hab ich mir den Kopf zerbrochen wer das Kind (also das vom Abspann) ist und ob das eine Andeutung auf ME4 ist :D

Modifié par NasChoka, 13 mars 2013 - 07:19 .


#269
Holger1405

Holger1405
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[quote]mccool78 wrote...

Zur Auffrischung:

Balg: I embody the collective intelligence of all reapers. [/quote]

Ja mit Betonung auf "embody"

[quote]Balg: Organics will be perfected by integrating fully with synthetic technology. Synthetics, in turn, will finally have full understanding of organics. [/quote]

Was meinen Punkt, das Synthetische wesen (aka die Raeper und der Catalyst) die Organischen nicht verstehen, unterstreicht.

[quote]Sovereign: There is a realm of existence so far beyond your own you cannot even
imagine it. I am beyond your comprehension. I am Sovereign.


Organic life is nothing but a genetic mutation, an accident. Your lives are measured in years and decades. You wither and die. We are eternal, the pinnacle of evolution and existence. Before us, you are nothing. Your extinction is inevitable. We are the end of everything. [/quote]

Was beweist das Sovereign eine eigenständige KI ist und sich selber für die Verkörperung der Spitze der (Maschinellen) Existenz hält. Seine Vernichtung, durch die Hand "minderwertiger" Organischer Lebewesen, beweist das er sich da irrt.  


[quote]EDI weiß, was moralisch ist. Hat EDI Emotionen? [/quote]

Ja ich denke das es eindeutig ist das EDI Emotionen hat. Aber was ist dein Punkt? Weil EDI Emotionen, oder Moralische grundsetze hat, muss der Catalyst auch welche haben? Es gibt keine zwei organischen Lebewesen die vollkommen gleich sind, warum sollten alle KI's gleich sein?

[quote]@Maschine hat keine Moral
Ich könnte dich als bioelektrisch/biochemisch arbeitende Maschine bezeichnen. Und nun? [/quote]

Nichts, du hättest recht damit.

[quote]Der Tiegel wird zerstört, wenn du zu lange wartest oder umkehrst:
www.youtube.com/watch[/quote]

ROFL wusste ich nicht, macht aber auch keinen Unterschied. Um das noch mal klarzustellen, imho sind die Reaper eigenständige KI's, der Catalyst hat sie erschaffen und ihnen ihre Aufgabe zugeteilt.
Aber die Reaper sind eindeutig in der Lage unabhängige Entscheidungen zu treffen.

Um das noch klarer zu machen: The Catalyst: "I controle the Reapers." ist eine unglückliche Formulierung, und der einzige "Fehler" den ich in den EC Endsequenzen finden konnte. Die Reaper, das zeigen alle Spiele eindeutig, sind nicht nur einfache Handlanger des Catalyst, sie sind eigenständige "Persönlichkeiten." 
   

[quote]@Ende ist wahr
Der "Epilog" ist nur Augenwischerei, ein paar wohlfeile Absichtserklärungen, unsinnige Copy-paste-Bilder, nichts konkretes... ein wertloses Beruhigungsmittel für die Fans.
Sogar bei Refuse kommt die Meldung, "Shepard hat die Reaperbedrohung beseitigt", ha.
Aber das ist völlig egal. Es ist Metagaming.

Shepard weiß das nicht. Nenn mir einen Grund, warum Shepard den Reapern trauen sollte, bzw. diesem Gespenst, dass direkt dafür verantwortlich ist, dass die halbe Galaxie brennt, Multi-Genozid verübt wird, Leute indoktriniert und in Zombies verwandelt werden. [/quote]

Ich hab sogar mehrere.

1.) Der Grund den ich dir schon genannt habe. Shepard war bewusstlos am Boden. Der Catalyst bringt ihn auf seine ebene und weckt ihn auf. Warum sollte er das tun und Shepard auch noch die Möglichkeit offerieren ihn und seine Schöpfungen, die Raeper, zu vernichten, wenn sein eigentliches Ziel ist einfach mit dem Zyklus weiter zu machen?

2.) Shepard hat einfach keine andere Wahl.
Ich weiß das dies ein Punkt ist den viele Spieler nicht mögen, weil sie Shepard als den (Super) Helden an sich gespielt, oder gesehen, haben.
Aber das ist nun mal nicht so. Er konnte in keinem ME Spiel alle retten.

Am Ende des Tages ist Shepard auch nur ein Mensch, und kann nicht immer eine Lösung aus dem Hut zaubern die alle rettet.

3.) Dazu komme ich im übernächsten Punkt.


[quote]Um Leute indoktrinieren zu können, muss man genau wissen, wie sie denken und wie man sie manipulieren kann. [/quote]

Man muss wissen wie Gedanken und Handlungen initiiert werden, man braucht das "Technische" Verständnis der funktionsweiße des Gehirns. 
Das bedeutet nicht das die Raeper die, immer, subjektive Moral eines Wesens verstehen, oder sich selber aneignen, müssen.


[quote]Für dich ist das Balg also unschuldig, irgendwie beschränkt? Es benutzt Euphemismen wie "Lösung" für Genozid. "Endlösung", kommt dir das bekannt vor? [/quote]

Nochmal, bitte nicht meine Worte verdrehen. Ich habe nichts von "unschuldig" oder "beschränkt" geschrieben.

Du siehst den Catalyst als ein Massenmordendes Ungeheuer. Als ein hassens und verachtenswertes Wesen.

Und damit hast du verdammt recht!

Aus unserer, der Menschlichen, perspektive ist er genau das. Immer wenn ich im Endgame vor ihm stehe habe ich genau dieselben Gedanken und Emotionen ihm gegenüber.  Und ich glaube die unterscheiden sich nicht allzu sehr von deinen.

Die Sache ist, das Shepard (aka der Spieler) nun vor ihm steht, und sich mit ihm auseinander setzten muss. Du hast oben die sehr wichtige Frage gestellt:  [quote]Nenn mir einen Grund, warum Shepard den Reapern trauen sollte, bzw. diesem Gespenst, dass direkt dafür verantwortlich ist, dass die halbe Galaxie brennt, Multi-Genozid verübt wird, Leute indoktriniert und in Zombies verwandelt werden. [/quote]  oder in anderen Worten wie kann der Spieler, ohne Metagamen zu müssen, sich sicher sein das der Catalyst Shepard nicht anlügt.

Zwei Gründe hab ich dir schon genannt, der dritte ist die Art und weise wie sich der Catalyst selber sieht, und das ist imho der wichtigste Grund.

Der Catalyst hat, in seinem eigenen selbstverständniss, nichts falsches getan. Er hat eine Lösung für das Problem das ihm anvertraut wurde gefunden, und verhindert das die Organischen wesen komplett ausgerottet wurden.
Nochmal, aus unserer, der "Organischen" perspektive, ist seine "Lösung" die schlimmste Form des Holocaust die man sich vorstellen kann, und Shepard ist hier um diese Abscheulichkeit zu beenden.

Also wie kann Shepard, das tun, wie kann sie/er sich sicher sein? Indem er seine eigenen, durchaus verständlichen, trotzdem negativen Gefühle der Wut und des Hasses dem Catalyst gegenüber wenigsten für einen kurzen Zeitraum überwindet, und sich klarmacht das die Entität die ihm gegenübersteht eben nicht wie ein Mensch beurteilt werden kann. 
Der Catalyst ist kein Menschlicher Verbrecher, der versucht sich aus seiner Verantwortung heraus zu stehlen, oder seinen gegenüber zu täuschen um mit seinem Verbrechen fortzufahren.
Er sagt Shepard von Anfang an die Wahrheit über seine Identität, wer er ist, was er getan hat, und warum, obwohl es leicht für ihn gewesen wäre Shepard zu täuschen (oder, siehe punkt 1, die Konfrontation komplett zu vermeiden.) wenn er es denn gewollt hätte.

Ergo, der Catalyst lügt nicht.   


[quote]Weißt du, was wirklich bedauerlich ist?

Das Ende von ME3 versucht Genozid zu entschuldigen und zu rechtfertigen.
Es gibt ein paar Interpretationen des Endes, die das umgehen, aber die sind inzwischen mehr oder weniger vom Tisch.
The Ending was Racist and Offensive

[/quote]

Nein das tut es nicht. Es ist eindeutig das die Taten der Raeper und die "Lösung" des Catalyst Monströs sind. Und der Spieler hat die Möglichkeit den Zyklus zu beenden und die Reaper zu vernichten.

Modifié par Holger1405, 14 mars 2013 - 01:42 .


#270
Holger1405

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Ahnkahar wrote...


1. Natürlich, Coolness ist was tolles ... deswegen find ichs auch total in Ordnung, dass beim Beginn der Raumschlacht die Erde im Hintergrund ist. Die müsste durch Fehlschüsse nämlich Einschläge im Megatonnenbereich abbekommen. Aber was wäre so schwierig da ein paar Funksprüche einzubauen?
"Hammer Two in Position." "Hammer Three en route." "Hammer four has engaged enemy forces."
Und da wären zB die War Assets eine tolle Einlage. Mehr Assets, mehr Überlebende auf der Citadel. Das wäre so einfach gewesen, da was glaubwürdiges draus zu basteln.


Wir haben doch gehört wie gut Soldaten drauf trainiert werden eben nicht daneben zu schießen. ;)
 

2. Achso, Tim ist lange vorher auf der Citadel und hat sich unter Leichen versteckt, damit er von hinten kommen kann. Und hör bitte auf mir Erbsenzählerei für so unglaublich offensichtliche Sachen vorzuwerfen. Das springt einen geradezu an.


Ja ist er: www.youtube.com/watch ab 13:15.

3. Entgegen der hier landläufigen Meinung halte ich Mass Effect eher vergleichbar mit Star Trek als Star Wars. Warum ? Weil viel über technischen Schnickschnack geredet wird. Dann wird noch ein bisschen mehr geredet. Dann wird geschossen ... und dann wieder geredet. Und trotz kleiner Schwächen halte ich das Star Trek Universum für einigermaßen konsistent. Und kleine Schwächen kann man im Rahmen deiner "Willentlichen Aussetzung der Ungläubigkeit" auch akzeptieren. Zugegeben, bei einigen Sachen gehen wir wirklich ins Detail. Das was ich hier anführe sind aber nicht die Details. Sondern die Gameflowkiller.


Star Trek ist, von allen Sciencefiction Franchise die ich kenne, und das sind einige, das was am meisten Wert auf die Scienc in Sciencefiction legt, so volle Zustimmung hier. Aber ME hat es nie so genau mit der Wissenschaftliche Seite genommen wie Star Trek.   

4. Na, anscheinend ja doch, sonst hätten die Soldaten ja überlebt.


Nein, weil diese Soldaten ja nicht pulverisiert wurden. 

5. Wie gesagt, ich rede hier über die dicken Dinger. Die Facehugger der Fehlerfraktion quasi. Das sind Sachen die sofort auffallen sollten. Heißt, ich habe nicht danach gesucht, die waren da. Übrigens könnt ich den Spieß hier einfach umdrehen und sagen, dass du die Fehler einfach nicht sehen willst, weil du alles schlucken würdest was Bioware dir einflößt. Da ich dich aber durchaus für einen medienmündigen Menschen halte, tue ich das nicht.


Und wenn du "die Fehler" mit "die kleinen Fehler" und  "weil alles schlucken würdest was Bioware dir einflößt" mit "weil du das ende magst" ersetzten würdest, hättest du sogar recht. 

6. Eine Kollektivintelligenz schließt eine Einzelintelligenz aus. Das sind vom Grundgedanken zwei völlig verschiedene Modelle, die kaum in Einklang gebracht werden können.


Der Catalyst hat die Raeper erschaffen, er hat ihnen Intelligenz gegeben er "verkörpert" ihre Intelligenz.  Trotzdem ist jeder Raeper eine eigenständige Intelligenz, die Ereignisse in ME1 und ME2 lassen keinen Zweifel daran. 

7. Wirklich ? Wie funktionieren die denn ? Ich seh da nur ein "Vorher" und "Mögliches-Nachher"-Szenario. Von der Wirkungsweise, geschweige denn von einer grundlegenden Erklärung fehlt jede Spur.


Der Catalyst erläutert die wirkungsweiße im EC. Und eine wirklich "grundlegenden" Erklärung gibt es für nichts im ME Universum.

8. Mehr oder weniger alle Umfragen die sich mit dem Ende beschäftigt haben. Wenn du dich davon überzeugen möchtest, ist Google dein Freund. Oder das Forum hier. Wurde alles mehrfach verlinkt, aber ich mache mir bestimmt nicht die Mühe dir das rauszusuchen.


Du hast eine Behauptung aufgestellt, also liegt es auch an dir sie zu beweisen. 

9. Obwohl der EC lediglich auf der Emotionsschiene fährt ?


Es geht NUR um Emotionen.
Der ganze aufstand um das Ende war eine emotionale Reaktion. Menschen starten keine Petitionen, oder verbringen Stunden auf BSN und anderen Seiten, um sich über das Ende eines Videospiels zu beschweren, weil es ein paar Logiklöcher hat.

Das tun sie nur wenn sie gefühlsmassig involviert sind, nur weil das ende sie Emotional nicht befriedigt hat.  So ja, es geht nur um Emotionen.   

#271
Holger1405

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Eariel101 wrote...


Wozu dann aber noch die Forschungen, erfährt man ja von den Wissenschaftler auf Arrare (Verbindung Reaper-Kollektor) und in der Zuflucht auf Horizon (Kontrolle der Reapertruppen)? Das macht nicht wirklich Sinn, wenn er bereits weiß das über den Tiegel Kontrolle möglich ist sind die Forschungen doch eher bedeutungslos.


TIM ist schon länger an Indoktrination und Kontrolle interessiert. Siehe die Experimente an Husks und Torian Creepers in ME1. Er betreibt diese Forschungen nicht erst seit ME3.
 

Wenn er aber meint die Reaper kontrollieren zu können, und das behauptet er ja auf dem Mars, ergeben die Angriffe auf die Salarianerbasis und auf die Citadel zu den jeweiligen Zeitpunkten auch nicht wirklich Sinn. Nicht nur das es eher unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich zieht, es wäre zudem günstiger wenn sich die Ratstruppen gegen die Reaper aufreiben. Um so leichter sind dann die Reste mit Hilfe der Cerberustruppen und den kontrollierten Reapern zu beseitigen. So aber werden die Cerberustruppen selbst nach und nach dezimiert. Aber ok da gibt es ja noch etwas Interpretationsspielraum.



1.) Ich glaube nicht das es TIM's Plan war das der Coup scheitert, und seine Truppen aufgerieben werden.
2.) Kroganer die auf Seiten der Ratsvölker in den Krieg eingreifen sind eine direkte Bedrohung für Cerberus und damit auch für TIM's Pläne.

Dann verkündet Anderson recht frühzeitig das die Reaper sich auf London konzentrieren und das lange bevor man weiß das die Citadel der Katalysator sein soll. Vendetta sagt auf Cronos die Reaper haben von TIM erfahren das die Citadel der Katalysator ist und man habe sie zum Schutz zur Erde gebracht. Das beißt sich ein wenig. Nun könnte man meinen die Reaper wollten die Citadel eh dorthin bringen um einen Reaper zu erzeugen und entsprechende Vorbereitungen getroffen. Da sie aber bereits Ernten und Verarbeiten ohne Citadel ist das doch auch irgendwo Mumpiz.


Warum?

Wie gesagt, einem Shooter- oder Actionfan mag es freuen, sie sind eher nicht koplexe Handlungen und Skillbäume gewohnt und nach meiner Erfahrung auch nicht an längere Dialoge oder komplexe Storys interessiert, aber für einen Rollenspieler ist es zu wenig, wenig befriedigend und die Löcher und Fehler zu grob um sie übersehen zu können.



Das ist das erste Rollenspiel das ich gespielt habe:
en.wikipedia.org/wiki/Ultima_I:_The_First_Age_of_Darkness

übrigens an dem Tag als es für den C64 auf den Markt kam...

1.) Jedes ME Spiel hatte diesen "Point of no return"

2.) ME 3 hat eine durchaus Komplexe Handlung. Ja auch im Endgame, wenn man ein bisschen darüber nachdenkt.

3.) Über das was ein gute Rollenpiel ausmacht kann man streiten, Skillbäume und Rüstungsvarianten sind mir bei weitem nicht so wichtig wie eine gute Story mit einem gutem Charakter, in dessen Rolle (sic) ich schlüpfen kann, und in diesem Bereich ist Mass Effect 3, gleich nach Baldurs Gate II, das beste RPG das ich je gespielt habe.     

#272
Ahnkahar

Ahnkahar
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Holger1405 wrote...

Ahnkahar wrote...


1. Natürlich, Coolness ist was tolles ... deswegen find ichs auch total in Ordnung, dass beim Beginn der Raumschlacht die Erde im Hintergrund ist. Die müsste durch Fehlschüsse nämlich Einschläge im Megatonnenbereich abbekommen. Aber was wäre so schwierig da ein paar Funksprüche einzubauen?
"Hammer Two in Position." "Hammer Three en route." "Hammer four has engaged enemy forces."
Und da wären zB die War Assets eine tolle Einlage. Mehr Assets, mehr Überlebende auf der Citadel. Das wäre so einfach gewesen, da was glaubwürdiges draus zu basteln.


Wir haben doch gehört wie gut Soldaten drauf trainiert werden eben nicht daneben zu schießen. ;)
 

2. Achso, Tim ist lange vorher auf der Citadel und hat sich unter Leichen versteckt, damit er von hinten kommen kann. Und hör bitte auf mir Erbsenzählerei für so unglaublich offensichtliche Sachen vorzuwerfen. Das springt einen geradezu an.


Ja ist er: www.youtube.com/watch ab 13:15.

3. Entgegen der hier landläufigen Meinung halte ich Mass Effect eher vergleichbar mit Star Trek als Star Wars. Warum ? Weil viel über technischen Schnickschnack geredet wird. Dann wird noch ein bisschen mehr geredet. Dann wird geschossen ... und dann wieder geredet. Und trotz kleiner Schwächen halte ich das Star Trek Universum für einigermaßen konsistent. Und kleine Schwächen kann man im Rahmen deiner "Willentlichen Aussetzung der Ungläubigkeit" auch akzeptieren. Zugegeben, bei einigen Sachen gehen wir wirklich ins Detail. Das was ich hier anführe sind aber nicht die Details. Sondern die Gameflowkiller.


Star Trek ist, von allen Sciencefiction Franchise die ich kenne, und das sind einige, das was am meisten Wert auf die Scienc in Sciencefiction legt, so volle Zustimmung hier. Aber ME hat es nie so genau mit der Wissenschaftliche Seite genommen wie Star Trek.   

4. Na, anscheinend ja doch, sonst hätten die Soldaten ja überlebt.


Nein, weil diese Soldaten ja nicht pulverisiert wurden. 

5. Wie gesagt, ich rede hier über die dicken Dinger. Die Facehugger der Fehlerfraktion quasi. Das sind Sachen die sofort auffallen sollten. Heißt, ich habe nicht danach gesucht, die waren da. Übrigens könnt ich den Spieß hier einfach umdrehen und sagen, dass du die Fehler einfach nicht sehen willst, weil du alles schlucken würdest was Bioware dir einflößt. Da ich dich aber durchaus für einen medienmündigen Menschen halte, tue ich das nicht.


Und wenn du "die Fehler" mit "die kleinen Fehler" und  "weil alles schlucken würdest was Bioware dir einflößt" mit "weil du das ende magst" ersetzten würdest, hättest du sogar recht. 

6. Eine Kollektivintelligenz schließt eine Einzelintelligenz aus. Das sind vom Grundgedanken zwei völlig verschiedene Modelle, die kaum in Einklang gebracht werden können.


Der Catalyst hat die Raeper erschaffen, er hat ihnen Intelligenz gegeben er "verkörpert" ihre Intelligenz.  Trotzdem ist jeder Raeper eine eigenständige Intelligenz, die Ereignisse in ME1 und ME2 lassen keinen Zweifel daran. 

7. Wirklich ? Wie funktionieren die denn ? Ich seh da nur ein "Vorher" und "Mögliches-Nachher"-Szenario. Von der Wirkungsweise, geschweige denn von einer grundlegenden Erklärung fehlt jede Spur.


Der Catalyst erläutert die wirkungsweiße im EC. Und eine wirklich "grundlegenden" Erklärung gibt es für nichts im ME Universum.

8. Mehr oder weniger alle Umfragen die sich mit dem Ende beschäftigt haben. Wenn du dich davon überzeugen möchtest, ist Google dein Freund. Oder das Forum hier. Wurde alles mehrfach verlinkt, aber ich mache mir bestimmt nicht die Mühe dir das rauszusuchen.


Du hast eine Behauptung aufgestellt, also liegt es auch an dir sie zu beweisen. 

9. Obwohl der EC lediglich auf der Emotionsschiene fährt ?


Es geht NUR um Emotionen.
Der ganze aufstand um das Ende war eine emotionale Reaktion. Menschen starten keine Petitionen, oder verbringen Stunden auf BSN und anderen Seiten, um sich über das Ende eines Videospiels zu beschweren, weil es ein paar Logiklöcher hat.

Das tun sie nur wenn sie gefühlsmassig involviert sind, nur weil das ende sie Emotional nicht befriedigt hat.  So ja, es geht nur um Emotionen.   




1. Was nicht heißt das es nie passiert. Irgendwo ist dann aber auch die Grenze erreicht, wo Coolness nicht mehr das Maß aller Dinge sein sollte.

2. Ich weiß, dass er lange vorher da war. Mein Punkt ist, dass man nicht einfach an ihm hätte vorbei laufen können.

3. Aber mit den Erklärungen dazu. Biotiken werden erklärt, sind trotzdem völliger Unsinn. Genau wie Trägheitsdämpfer.

4. Sie sind tot, oder ? Das ist der springende Punkt. Das die da jetzt rumkriechen isn dramatischer Effekt. Für die Coolness.

5. Magst du das Omega DLC ?

6. Wenn man etwas verkörpert, dann ist man das auch. Das Stichwort hier ist aber nicht Verkörperung.

7. Holokid erläutert gar nichts. Er sagt dir, dass dies oder jenes passiert. Er spricht quasi von der Ursache nicht dem Effekt. Mal ganz abgesehen davon, dass ich immer noch nicht begreife, wieso Shepard es so völlig ok findet, vor dem Boss seiner Feinde zu so katzbuckeln.

8. *seufz*
In dem Video werden die größeren aufgelistet. Sollte als Beweis eigentlich reichen, auch wenn ich ganz genau weiß, dass du irgendeinen Grund finden wirst, das nicht zu akzeptieren.

9. Ich stimme dir zu, dass der Aufschrei wesentlich kleiner ausgefallen wäre, hätte man den EC nicht erst nachgereicht. In der Zeit zwischen Ende und EC hatte man aber genug Zeit in einer gruppentherapeutischen Maßnahme über das Ende zu quatschen. Und da kam dann halt zum Vorschein, dass das schlimme nicht der Grundtenor des Endes ist, sondern tatsächlich Holokid, auf das es bis dato keinerlei Hinweise gab. Genau so wurde der Konflikt, der plötzlich das Motiv für die Handlungen der Reaper darstellt aus dem Hut gezaubert.

Ich weiß nicht ob ich glauben soll, dass Hudson das nahezu alleine zu verantworten hat. Tatsache ist aber, dass er ein Ende wollte über das lange geredet wird. Das haben sie geschafft. Und zwar durch ein Deus Ex Machina Gerät aller erster Güte. Und das ist eine Sache, die, alle Emotionen außen vor gelassen, quasi immer ein Zeichen für bad writing ist. (da gibts übrigens noch einige mehr) Und das hätte einfach nicht passieren dürfen.

#273
Pain87

Pain87
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Der EC hatte einen anderen Zweck als wirklich Klarheit zu schaffen(hat er sowieso nicht) und der war: Teile und herrsche
Citadel hat meiner Meinung nach denselben Zweck.

#274
NasChoka

NasChoka
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Pain87 wrote...

Der EC hatte einen anderen Zweck als wirklich Klarheit zu schaffen(hat er sowieso nicht) und der war: Teile und herrsche
Citadel hat meiner Meinung nach denselben Zweck.


wer wird geteilt und wer beherrscht?

Wenn es nach dem EC und citadel DLC mehr zufriedene und weniger unzufriedene Fans  gibt, ist das was Gutes oder nicht? 

#275
Pain87

Pain87
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Kennst du diesen Spruch nicht? Teile und herrsche.
Wenn man auf einen "starken Gegner" trifft und ihn so nicht "besiegen" kann, dann spaltet man ihn auf, so das aus einer großen Fraktion mehrere kleine werden und man über alle "herrschen" kann.

Letzten Endes ändert das aber nichts daran das immernoch ein Großteil unzufrieden ist, auch wenn es nach einem Jahr gewiss weniger sind als vorher(und es BW somit leichter hat zu "herrschen"), aber das hat nicht nur diverse DLC´s als Gründe. Manche haben auch einfach keine Lust mehr oder haben das Interesse an ME3 verloren.