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Meine emotionale Reaktion zum Ende von ME3 - habt ihr Ähnliches "durchgemacht"? (ohne Berücksichtigung des Citadel DLCs)


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555 réponses à ce sujet

#426
Holger1405

Holger1405
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mccool78 wrote...


1. Ja in Refuse, auf lahme, sinnlose Art und Weise. Mit Taten widersprechen? Du wählst eine seiner "Lösungen" aus, faktisch unter vorgehaltener Waffe. Wähle oder stirb (bzw. und stirb  ). Du bist damit sein Handlanger oder Sklave.


1.) Nein, imho ist "Refuse" eine dumme Wahl. Wer nach den Ereignissen in allen drei Spielen und vor allem in ME3 nicht begriffen hat was passieren würde wenn er Refuse wählt, hat das Spiel wirklich nicht verstanden.

2.) Was ist Shepards Ziel? Unabhängig von den Persönlichen Präferenzen des Spielers, was versucht der Protagonist Shepard seit ME1 zu tun.  Antwort: Die Vernichtung der Menschlichen Rasse zu verhindern. Das ist sein Ziel.
Dieses Ziel hatte Shepard von Anfang an, schon lange bevor der Catalyst ins Spiel kam. Und dieses Ziel verändert sich auch im Endgame nicht. Die "vorgehaltener Waffe" war also schon lange da, der Catalyst bringt sie nicht mit um Shepard zu irgendwas zu zwingen.

3.) Es sind nicht die Lösungen des Catalyst, seine "Lösung" war der Zyklus. Die neuen Möglichkeiten wurden erst durch Shepards Erfolg möglich. ("The Crucible changed me. Created new possibilities")
Also bist du weder sein Handlanger noch sein Sklave.

Wieso Destroy und Control überhaupt als "Lösungen" angeboten werden, ist nicht nachvollziehbar. Sie sind "viel schlechter" als seine Erntelösung. Synthese verwandelt alles organische Leben in... äh... synthetisches Leben. Ganz toller Trick, das ganze Problem war offenbar rein semantischer Natur, LOL. Synthetisch/Organisch ist sowieso eine falsche Dichotomie und somit Unsinn. Etwas kann organisch und synthetisch sein, z. B. synthetische DNA.
Würde der Catalyst tatsächlich plausible Lösungen anbieten, sähe die Sache anders aus und er wäre glaubwürdiger. Aber es ist eben Bad writing. Die Lösungen existieren offenbar nur Gameplaygründen und sind aus der Sicht des Catalyst nicht vernünftig erklärbar.


Wie gesagt, es sind nicht die Lösungen des Catalyst.
Syndetisch/Organische Hybriden sind natürlich, nach dem stand unsere Wissenschaft, Humbug. 
Genauso wie Biotik, der Mass Effect, ÜLG Triebwerke.........

2. Beim Originalende wirst die Reaper nur los, wenn du alles "Synthetische" Leben in der Galaxis mit auslöschst, das kann weit mehr als nur die Geth betreffen, unbekannte Völker, Cyborgs, Leute mit lebenswichtigen Implantaten + eventuell Rückkehr ins prä-Computerzeitalter. Ist es Völkertötung statt -mord, da unabsichtlich? Eine monströse Tat, egal, wie du es benennst.


Es geht im EC ende eindeutig nur um Synthetische Leben, und jetzt können wir darüber streiten ob das "Echtes" leben ist. Aber das spielt nicht wirklich eine Rolle. Die Frage die uns die Autoren imho hier stellen wollen ist die Frage die sich, wie gesagt, durch die gesamte Trilogie zieht: Was bist du bereit zu opfern. Wenn du es als monströse tat ansiehst, hast du andre Möglichkeiten, wenn du die anderen Möglichkeiten auch, aus moralischen Gründen, ablehnst kannst du Refuse wählen, und damit alle Rassen, auch die Geth, und alle deine Freunde, zum Tode verurteilen. Ob das moralischer ist?

Das ist der ganze Punkt des Endes! Es gib keine Moralisch einwandfreie Lösung, es wirft Fragen auf, sogar unangenehme Fragen. Es ist eben kein happily ever after Ende. Deshalb mag ich es.   

Und falls Destroy nur Reapertech zerstört, wieso sieht das der Catalyst als Lösung an? Ist er komplett meschugge? Er rettet uns dann nur vor der bösen EDI und sich selbst? LOL, wie dumm. Wozu Refuse dann überhaupt noch gut sein soll, wäre die nächste Frage.


Ja, siehe oben, und nein nicht meschugge, wie schon mehrmals gesagt, ein Programm, ohne Selbsterhaltungstrieb, nur daran interessiert das Problem zu lösen dessen Lösung ihm aufgetragen wurde und am Ende gezwungen, neue variablen in seinen Berechnungen zu akzeptieren. 

Man kann es auch übertreiben mit den Opfern. Es wirkt irgendwann zu unglaubwürdig/arrangiert wie nach erzwungenem Drama oder ist moralisch inakzeptabel und emotional zu niederschmetternd.



Das ist deine Persönliche Meinung, und ich Respektiere sie, aber ich sehe das anders.

Kaum einer mag es dann noch spielen. Wieso finden sonst soviele MEHEM gut?


Weil die Geschmäcker verschieden sind.
@ Kaum einer
Viel Fans von ME3 sind andere Meinung als die anti-ender, und sie haben das gleiche Recht auf ihre persönliche Meinung.
@ MEHEM
Dafür sind Mods gemacht, Fans mehr, oder andere Inhalte zu geben, weil sie einen spezifischen Punkt in einem Spiel nicht mögen. Super Sache!
Vom technischen Standpunkt aus bin ich von MEHM durchaus beeindruckt. Es ist nicht leicht Mass Effect zu Moden.
Über den Story technischen Standpunkt kann ich mich noch nicht äußern, weil ich MEHM noch nicht gespielt habe, (habe die Version 0.3 gestern runtergeladen und werde ihn mal ausprobieren.) aber die von dir genannte Beliebtheit stützt meine These das es bei der Ende Diskussion eben in aller erster Linie um das fehlende super Happy End geht.       

3. Wer sagt, dass es (nur) moralisch gemeint war? Shepard+Allies lagen technisch falsch, wenn Control eine durchführbare Option wäre, das ist nicht gut. Wählt man Control, ist das zudem praktisch wie ein Ritterschlag für Cerberus und deren unethische Experimente an Menschen.


Weil jemand eine Option, Kontrolle, mit den falschen Mitteln, und aus den falschen Gründen, anstrebt, kann jemand anders, der gute Gründe hat, und die richtigen mittel, (Crucible) diese Option zu wählen, das nicht mehr tun?   Sorry aber das ist unlogisch.

Modifié par Holger1405, 17 mars 2013 - 11:59 .


#427
Holger1405

Holger1405
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[quote]mccool78 wrote...

1. Es wäre immer noch bad writing, wenn der Reaperoverlord plötzlich völlig anders ist als der Rest der Reaper und sie gleichzeitig ein Kollektiv darstellen, das an einem Strang zieht. Sovereigns Ansichten sind inkompatibel mit denen des Catalyst. [/quote]
 
Sovereign ist eine Maschine die vom Catalyst geschaffen worden ist. Wenn man einen Haufen Maschinen mit dem Ziel alles fortgeschrittenen Zivilisationen in der Galaxie auszulöschen Programmieren würde, sollte man das in genau der weise machen wie der Catalyst es getan hat. Als KI, das heißt fähig auf den Widerstand der der Organischen Zivilisationen intelligent zu reagieren, (Im Gegensatz zu einem "Normalen" Programm, in der Welt von ME einer VI, die ihre eigenen, Programmierungsbedingten Einschränkungen, nicht überwinden kann.) und mit der Implementierung eines Algorithmus der sicherstellt das sich diese Maschinen selber als die Spitze der Existenz sehen.         

[quote]2. In dem Moment, wo eine KI ihre Programmierung selbst ändern kann, kann sie sich selbst einen Existenzzweck geben. Praktisch genau wie jeder von uns. [/quote]

Ja, und das tut der Catalyst ja auch. Nur nicht in "positiver" Hinsicht. Er rebelliert gegen seine eigenen Schöpfer und kreiert seine "Lösung" 

[quote]3. Der Tiegel ist lt. dem Catalyst selber nur eine Energiequelle, deren Pläne er und Funktion er längst kennt. Er hätte ihn selbst bauen oder den Tiegel ungehindert andocken lassen können, wenn er bessere Lösungen ermöglicht. [/quote]

Ja, aber warum sollte er? Bevor Shepards und der Crucible ihn erreichen hat seine "Lösung" für ihn, wie gesagt, einwandfrei funktioniert.

[quote]4. Tja wer weiß, was die Aussage der Autoren ist? Haben Sie sich dazu geäußert? Es kann so interpretiert werden. Entweder wurde es absichtlich so gemacht oder sie haben Murks geschrieben. [/quote]

Da es im wirklichen Leben kein Synthetisches Leben gibt denke ich das sich die Aussage, "Synthetische werden immer die Organischen auslöschen" nicht als Rassenspezifisches Vorurteil herausstellen wird...   

[quote]5. Eine andere Spekulation ist, dass der Catalyst bei wichtigen Punkten lügt. Ebenfalls eine gute und gedeckt durch die vorangegangenen Ereignisse. Damit ist man wieder bei null. [/quote]

Nein ist man nicht, weil der Epilog zeigt das er nicht gelogen hat. 

[quote]6. Uh nein. Bad writing gibts en masse, selbst wenn man hier und da eine Erklärung zusammenspekulieren kann. Ok, ich geb dir eine andere Erklärung: Shepard hat kurz bevor er bewußtlos wurde, noch die Konsole berührt und den Lift ausgelöst. [/quote]

Bilder Sagen mehr als Worte: www.youtube.com/watch

[quote]7. Antwort: Weil er Shepard hochgeholt hat. :) Weil die Reaper versuchen, alle umzubringen. Woher soll Shepard wissen was ihn erwartet? Das bleibt eine dumme Frage, die nicht in deine Theorie passt. Er hat den Tiegel ja selber demoliert. [/quote]

Die Reaper haben den Tiegel demoliert...

[quote]8. Das kann man auch machen, indem eine glaubwürdige Instanz wie z. B. Vendetta Shepard über die Möglichkeiten aufklärt, der wollte sich doch in den Tiegel integrieren? [/quote]

Ja hätte man können.  Ob das besser gewesen wäre ist Geschmackssache.

[quote]9. Und es gibt gute Gründe dafür, das er lügt bzw. versucht Shepard zu manipulieren. [/quote]

Imho gibt es keine guten Grund dafür zu glauben das er lügt. Warum sollte er Shepard nicht einfach Sterben lassen. Warum sollte er Shepard erzählen wer er ist und was er getan hat wenn er Shepard dann anlügen wollte?  Aber selbst wenn du das glaubst, du hast immer noch keine andere Wahl. 

[quote]Was wollte TIM davor überhaupt erreichen? Warum hat TIM nicht einfach beide erschossen? "Why are you wasting your time with us?" "Because ... I need you to believe" - Yeah, klar.... [/quote]

Ja, warum haben tausende von Bösewichtern, in tausenden von Geschichten, tausende von Helden nicht einfach erschossen?

[quote]10. Also entweder man ist - wie Sovereign behauptet - unabhängig oder man ist es nicht. Beides zugleich geht nicht. [/quote]

Doch, wenn man eine Maschine ist geht das schon.

[quote]11. 12. Die Frage ist was von Shepard noch übrig ist, nachdem er desintegriert wurde. Man braucht grenzenloses Vertrauen in die Reapertechnik, wie auch bei Synthese. Shepalyst hat offenbar schon einen Gottkomplex, ähnlich wie Sovereign "eternal, infinite, immortal" und hält sich für den Größten. Das verheißt nichts gutes... [/quote]

Vollkommene Macht korrumpiert vollkommen... denkbar.

Und eigentlich eine gute idee für ME4. :devil:
Aber wie gesagt, ich würde meinen Shepard anders sehen.

[quote]13. Reaper sieht man auf Planeten herumstehen im Epilog. Riesige Gehirnwäschemaschinen, die dafür bekannt sind Planeten zu verwüsten und Massenmord zu begehen. Wie das wohl auf die Überlebenden des Krieges wirkt? [/quote]

Das ist Jahre Später, nachdem sie geholfen haben alles wiederaufzubauen. Trotzdem werden es manche hassen, und andere es zu schätzen wissen.

[quote]14. Vielleicht nicht der passende Begriff, aber jeder wird bei Synthese ob er will oder nicht mit Shepards "Essenz" (lol) beglückt. [/quote]

Wie gesagt, ich sehe das ähnlich.

[quote]15. Mit "auf Glauben beruhen" meine ich, dass du aus diesen oder jenen Gründen glaubst, dass der Catalyst die Wahrheit sagt. Es gibt auch gute Gründe dagegen. Beweise hat man nicht. [/quote]

War mir schon klar, und ja, empirische Beweise sind es nicht, aber ich habe gute Gründe zu glauben was der Catalyst sagt. Und das ist alles was ich brauche damit die Storyline nicht unlogisch wird.

#428
Holger1405

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Pain87 wrote...

*kringelt sich so weg vor lachen das es nichtmehr feierlich ist.*


u mad?

Modifié par Holger1405, 18 mars 2013 - 12:14 .


#429
Holger1405

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lustigtv wrote...

Da helfen auch keine Erklärungen von NasChoka weiter.


Doch vielleicht schon, weil er/sie mein Aussage kapiert hat. 

Edit: er/sie... :whistle:

Modifié par Holger1405, 18 mars 2013 - 01:27 .


#430
pERRORnoid

pERRORnoid
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da stimme ich dir voll und ganz zu. Mir geht es nicht in den Kopf wieso sich so viele über das Ende aufregen...mal ernsthaft meine zig verschiedenen Shepard's rennen seit ME1 durchs All nur um am ende Nichts zutun oder eine Lebensform zu vernicht oder das ultimative Opfer zu bringen damit ein-für-alle-mal ruhe in der Galaxie einkehrt. Keine schwere Entscheidung meines erachtens nach (irgendwann sind genug Schlachten geschlagen).

#431
Holger1405

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Ahnkahar wrote...

2. Nein, wegen dem Flow. Man ist, solange der aufrecht erhalten wird, viel eher bereit Fehler zu übersehen. Das Problem ist die schiere Flut an kleinen und großen Fehlern die auf der Erde über einen herein bricht. Die zerstört den Flow, man kommt nicht wieder rein. Im Übrigen sind die Fehler die vorher auftreten bei weitem nicht so häufig, wie du es hier jetzt darstellst. Ja, es gibt sie, aber sie haben nie den Flow unterbrochen.


Ok. Deine subjektive Meinung, meine subjektive Meinung ist anders, aber die Geschmäcker sind nun mal verschieden.

3. Du sollst dir nicht das ganze Video anschauen. Das ist für unsere Diskussion hier völlig irrelevant. Ich habe es aus Bequemlichkeit rausgesucht, weil dort viele Umfragen präsentiert werden. Es ging um die Umfragen. Und die beinhalten nun mal harte Zahlen und Fakten. Das CleverNoob sehr einseitig redet ist mir völlig klar.



Ich habe CleverNoob's Videos schon vorher gekannt, wie gesagt, ich nehme an dieser Diskussion schon länger teil. 

5. Kann ich so unterstreichen, die Charaktere sind mitunter das wichtigste an einem RPG. So, und jetzt bitte ich dich noch mal an Holokid zu denken. Auf den letzten Minuten zwingt das Spiel dir einen neuen Antagonisten auf. Dieser Antagonist wiederrum zwingt dich deine emotionale Bindung an deine Squadmember aufzugeben (die wichtigsten Charaktere im Spiel, weil man quasi die ganze Zeit mit ihnen verbringt) und durch eine emotionale Bindung an organisches Leben generell zu ersetzen. Mal ganz abgesehen davon, dass Holokid ab jetzt das Geschehen diktiert und damit Shepard als Hauptfigur ersetzt.


1.) Inwiefern zwingt dich der Catalyst deine emotionale Bindung an deine Crew aufzugeben?

2.) Meiner Meinung nach diktiert der Catalyst Garnichts, er ist wenig mehr als ein Erzähler.

6. Aber nicht so, dass es nachvollziehbar wäre.


Imho schon.

7. Wir brauchen ein Sarkasmus-Smiley in diesem Forum.



Ja. :innocent:

8. Möglicherweise, weil das Ende in dieser Form kein Happy End mit Regenbögen zulässt. Wir haben einmal Überwachungsstaat, einmal die Perversion allen Lebens und einmal Genozid. Zumindest in der Urform.
Wenn das Spiel sowas hätte bieten sollen, müsste das ganze Ende umgeschrieben werden.



Bei Synthese sind wir im selben Boot, aber Kontrolle ist imho nicht gleich Überwachungsstatt, und Zerstörung ist ganz sicher nicht Genozid.

9. Naja, nach dem Debakel mit dem Ende, dem Handling des Sh*tstorms und Omega, war meine Grundhaltung "Well, f*ck you too then, EA. And thank you for ruining yet another great game company." Denn dieses ganze Konstrukt aus Nichtstun und schlechter Qualität sieht aus der Entfernung aus, wie ein gewaltiger Mittelfinger der uns gezeigt wird.


Wie schon in einem anderen Post gesagt, ich finde nicht das Bioware die Diskussion um das Ende sonderlich schlecht gehandhabt hat. Sie haben den EC gemacht, und auf BSN sehr sehr kritische und teilweise unverschämte Kommentare zugelassen.       

11. Nein, wenn wir ME2 damit verbracht hätten nach einer Möglichkeit zu suchen, die Reaper zu schlagen, würde das ganze Spiel unter eben diesem Stern stehen. Wir wüssten nur nicht, was wir am Ende finden würden. Einen Computerkern aus einer Basis von einem Feind zu bergen, der das Spiel über Hauptantagonist war, finde ich jetzt alles andere als Unglaubwürdig. Das Spiel hätte zB mit den Worten Enden können: "Unsere Wissenschaftler werden noch einige Zeit brauchen alle Informationen auf dem Kern zu entschlüsseln. Bis jetzt ist nur klar, dass er viele Informationen über die Reaper enthält. Aber sehr wahrscheinlich haben sie uns den Schlüssel zur Beseitigung der größten Bedrohung die diese Galaxie je gesehen hat gegeben, Shepard."

In ME3 hätten wir dann die benötigte Information. Und das ganz ohne eine Superwaffe die plötzlich aus dem Nichts auftaucht.


Aber welche Informationen wären das gewesen? Ein Virus, ein Plötzlicher Schwachpunkt in der Verteidigung der Reaper? Mass Effect hat schon in ME1 unmissverständlich klar gemacht das es keine Konventionellen Sieg gegen die Reaper geben kann. Insofern wäre imho jede Lösung irgendwo auch eine Deus EX Machina gewesen.
Der Crucible als Plot devise imho nicht schlechter als jede andere vorstellbare Lösung.
Ingame bietet er die Möglichkeit side-quest so, als Ressourcen-Findung, zu gestalten das sie für den übergeordneten Konflikt bedeutsam sind, etwas das bei der Ausgangslage die bei ME3 vorausgesetzt wird sehr wichtig ist.  

#432
Codebreaker819

Codebreaker819
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Syn

Holger1405 wrote...
Bei Synthese sind wir im selben Boot, aber Kontrolle ist imho nicht gleich Überwachungsstatt, und Zerstörung ist ganz sicher nicht Genozid.


Ich seh das ganze differenzierter. Zerstörung ist wie Holger schon sagt sicherlich nicht ein Genozid. Dazu fehlt schon der wichtigste Tatbestand und das ist die Absicht ein ganzes Volk auszulöschen. klingt zuerst Paradox ist aber doch nachvollziehbar. Die Reaper löschen in ihrer Sicht keine Völker aus. In ihrer Arroganz bzw. Selbstbetrachtung verhelfen sie den Leuten zum Aufstieg zu einer höheren Ebene der Existenz, zu einem Reaper. der Vorbote macht das auf Horizon in Me2 ziemlich klar als er sagt das die Leute für den Aufstieg vorbereitet werden sollen. Die Reaper an sich haben also garnicht das Motiv Völker aus ethnischen Gründen auszulöschen. der Catalyst betreibt ebenfalls kein Genozid da er die Umwandlung zu einem Reaper als Sicherung/ Archivierung eines Volkes betrachtet.
Ein Genozid benötigt das Motiv der Vernichtung einer Gruppe aber weder Reaper noch Catalyst haben dieses Motiv.

Ich betrachte Zerstörung aus meiner Perspektive als Lösung aus Angst. Man kennt die Reaper nicht richtig und erlebt nur ihre unfassbare Zerstörungskraft. Allerdings haben sie ja einen guten Sinn warum sie tun was sie eben tun müssen. Bei Zerstörung verweigert man sich aber den Hindergründen oder glaubt sie selbst beherrschen zu können, was nicht minder Arrogant ist wie die Reaper selbst. Daher ist für mich persönlich Zerstörung unwählbar weil dadurch die Ursache des Konfliktes nicht gelöst wird und dabei die Schutzbarriere (Reaper) zerstört. Ganz zu schweigen von dem liegen gelassenen Potential der Völker welche noch in den Reapern stecken.


Kontrolle finde ich ist auch kein Überwachungsstaat.  Wir haben Polizei und Krippo, BKA und Zoll trotzdem leben wir nicht in einem Überwachungsstaat. Das ist in Mass Effect dann auch nicht anders. Es ist einfach eine weitere Schutztruppe die notfalls eingreift sollte der Syn Orga Konflikt zu eskalieren zu drohen. Wer die Reaper nicht zerstören will aber auch nicht den Schritt der Synthese wagen möchte für den ist Kontrolle der gute Kompromiss. 


Synthese welches für mich mein bevorzugtes Ende darstellt halte ich keinesfalls für eine Perversion. Eine Perversion ist eher ein Husk, für den der verändert wird bietet sich bei einer Huskifizierung ja kein Vorteil. Synthese bewahrt aber das Sein des Individiums und ermöglicht neue Wege der Verständniss. Es ist für mich daher eher ein Schritt ins Unbekannte aber definitiv keine Schritt ins negative. 

#433
Rabenkopf

Rabenkopf
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Codebreaker819 wrote...

Ich seh das ganze differenzierter. Zerstörung ist wie Holger schon sagt sicherlich nicht ein Genozid. Dazu fehlt schon der wichtigste Tatbestand und das ist die Absicht ein ganzes Volk auszulöschen. klingt zuerst Paradox ist aber doch nachvollziehbar. Die Reaper löschen in ihrer Sicht keine Völker aus. In ihrer Arroganz bzw. Selbstbetrachtung verhelfen sie den Leuten zum Aufstieg zu einer höheren Ebene der Existenz, zu einem Reaper. der Vorbote macht das auf Horizon in Me2 ziemlich klar als er sagt das die Leute für den Aufstieg vorbereitet werden sollen. Die Reaper an sich haben also garnicht das Motiv Völker aus ethnischen Gründen auszulöschen. der Catalyst betreibt ebenfalls kein Genozid da er die Umwandlung zu einem Reaper als Sicherung/ Archivierung eines Volkes betrachtet.
Ein Genozid benötigt das Motiv der Vernichtung einer Gruppe aber weder Reaper noch Catalyst haben dieses Motiv.


Du hast ein Motiv just in diesem Text genannt und merkst es nicht einmal? Ihr Motiv mag neuartig zu sein im Vergleich zu der Standardkost, ändert aber nichts daran, dass es ein Motiv ist -__-'
*Ironie on* Und ich wette mal dass die Völker, die "archiviert" werden, es genauso sehen wie du *Ironie off*

Kontrolle finde ich ist auch kein Überwachungsstaat.  Wir haben Polizei und Krippo, BKA und Zoll trotzdem leben wir nicht in einem Überwachungsstaat. Das ist in Mass Effect dann auch nicht anders. Es ist einfach eine weitere Schutztruppe die notfalls eingreift sollte der Syn Orga Konflikt zu eskalieren zu drohen. Wer die Reaper nicht zerstören will aber auch nicht den Schritt der Synthese wagen möchte für den ist Kontrolle der gute Kompromiss.


Es gibt ein paar Unterschiede zwischen Reapern und Polizei, Krippo, BKA etc. erstens wird zweiteres aus den Reihen der Menschen selbst rekrutiert. zweitens besitzen diese Organe der Regierung zumindest ein Kontrollgremium, was man auch immer von diesem halten mag. Daher mal eine recht bekannte Fragestellung: Wer bewacht die Wächter?


zu allen Diskussionsteilnehmern: ich glaube wenn ihr euch darauf einigen würdet, was der Catalyst für eine Beziehung zu den Reapern hat, würdet ihr euch eine Menge an Diskussionen ersparen -__-'

Modifié par Not_Zero, 18 mars 2013 - 05:53 .


#434
CrustyCollins

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Codebreaker819 wrote...

Holger1405 wrote...
Das hier ist keine Demokratie es ist, wie schon mehrmals gesagt, Biowares Story und sie können sie beende wie sie es für richtig halten. 
Ich hatte das Glück das ich, von meinem subjektiven Standpunkt aus, nie ein großes Problem mit dem enden hatte, schon vor dem EC nicht, und danach praktisch überhaupt keins mehr.
Wenn es tatsächlich die Mehrheit der Fans sein sollte (was ich nicht glaube.) die nach dem EC noch immer ein Problem mit dem Ende haben, dann tut mir das leid, aber für mich persönlich ist wichtig das Bioware die Story eines der imho besten RPG's das ich je gespielt habe imho gut zu ende gebracht haben.


Dem kann ich nur zustimmen.



Also das klingt dann schon fast etwas unterwürfig. ;-)
"BW hat mich mit diesem Ende gesegnet." ;-))

Selbstverständlich darf BW seine Geschichte beenden, wie sie wollen. Ob und inwiefern dabei unternehmerische Kriterien dabei eine Rolle gespielt haben, kann keiner von uns sagen. Es wäre aber auch naiv zu glauben, dass alle Verlage, Filmstudios und Publisher immer der Kunst 100% freien Lauf lassen und nie eingreifen. Gerade in Hollywood werden zB zig Filme am Marketing-Reißbrett (kommt das von reißen oder von Reis ? *grin*) erdacht, bevor sie an den Autor weitergegeben werden. Das ist ganz offen bekannt. Es werden dann auch gerne Autoren ausgetauscht, wenn der Schreiber vom Stil her doch nicht so zur ursprünglichen Zielgruppen-Idee passt.

Ich denke es hat hier auch niemand etwas dagegen, dass ein Künstler auf seine Kunst beharrt.
Es sind halt einfach einige der Meinung, dass diese Kunst (>Ende) nicht gerade ein Meisterwerk des Schreibens ist. Zusätzlich hätten sie sich mehr 'Denken an die Fans' gewünscht.
Und das ist genauso legitim, wie der sture Künstler. Als Fan und Kunde eines Künstlers darf man sich durchaus wünschen, dass der Künstler auf einen eingeht.
Ich persönlich zB mache ein bisschen Musik, bin also auch ab und an mal eine Art "Künstler" und ich hätte keine Lust ein Stück Musik um jeden Willen gegen meine "Fans" durchzudrücken, nur weil ich es ja ach so kunstvoll finde. Wenn meine "Fans" 'nen Song nicht so toll finden, dann fliegt der eben aus'm Set. Ich kann ihn ja zu Hause singen. Mir macht es jedenfalls keinen Spaß meine Fans zu nerven.
BW ist das halt egal - was absolut legitim ist, aber schade finden dürfen wir es jawohl. Da gibt es keine "Logik", die dagegen spricht. Und 12€ für 'nen DLC kann man nun auch wirklich nicht als Geschenk an die Fans bezeichnen.

#435
mccool78

mccool78
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Ich geh nur noch auf ein paar wenige Dinge ein, damit das hier nicht zu sehr ausartet:

Holger1405 wrote... 


3. Der Tiegel ist lt. dem Catalyst selber nur eine Energiequelle, deren Pläne er und Funktion er längst kennt. Er hätte ihn selbst bauen oder den Tiegel ungehindert andocken lassen können, wenn er bessere Lösungen ermöglicht.


Ja, aber warum sollte er? Bevor Shepards und der Crucible ihn erreichen hat seine "Lösung" für ihn, wie gesagt, einwandfrei funktioniert.


5. Eine andere Spekulation ist, dass der Catalyst bei wichtigen Punkten lügt. Ebenfalls eine gute und gedeckt durch die vorangegangenen Ereignisse. Damit ist man wieder bei null.


Nein ist man nicht, weil der Epilog zeigt das er nicht gelogen hat. 

6. Uh nein. Bad writing gibts en masse, selbst wenn man hier und da eine Erklärung zusammenspekulieren kann. Ok, ich geb dir eine andere Erklärung: Shepard hat kurz bevor er bewußtlos wurde, noch die Konsole berührt und den Lift ausgelöst.


Bilder Sagen mehr als Worte: www.youtube.com/watch

7. Antwort: Weil er Shepard hochgeholt hat. :) Weil die Reaper versuchen, alle umzubringen. Woher soll Shepard wissen was ihn erwartet? Das bleibt eine dumme Frage, die nicht in deine Theorie passt. Er hat den Tiegel ja selber demoliert.


Die Reaper haben den Tiegel demoliert...

3. Solange er Shepard nicht nach oben bringt, funktioniert die Lösung doch nach wie vor. Der Tiegel wird bald darauf zerstört werden. Warum holt der Catalyst Shepard nach oben? Wieso funktioniert seine Lösung nicht mehr? Nach deiner Theorie sabotiert der Catalyst seine Lösung selber.
Im Endeffekt würde keine Lösung funktionieren, wenn man sie stümperhaft ausführt.
Warum kann der allmächtige Catalyst die anderen Lösungen nicht selbst initiieren?

5. Damit stimmst du indirekt zu, dass man, ohne den Epilog zu kennen, keine vernünftige Entscheidung treffen kann, da sie auf blindem Vertrauen zu den Reapern, den größten Gehirnwäschern aller Zeiten, beruhen.

6. Meinst du damit, dass möglicherweise einige Millimeter gefehlt haben, um die Holooberfläche zu berühren? Ich kann auch billige Erklärungen bringen: Es ist ein Animationsfehler. :)

7. Und der Catalyst benutzt das Wort "Wir", wenn er über die Reaper spricht....

#436
Eariel101

Eariel101
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@NasChoka, nun hab ich wieder etwas Zeit für dich und deine komische Erklärungsversuche übrig ;).

Zunächst muß man feststellen das du dich anscheinend nur oberflächlich mit dem Game bzw. der Story beschäftigt hast. Es sind dir nicht nur Kodexeinträge nicht bekannt, was man verstehen kann, nicht jeder hat Lust sich alle Einträge anzuschauen, sondern dir sind anscheinend auch Dialoge und Logs im Game selbst unbekannt.

Es gibt keinen Plan B von TIM zur Kontrolle. Das belegen diverse Dialoge und letztendlich die Videologs auf der Cronosstation. Die Forschung zur Kontrolle sind sein einziger Plan, er verweist mehrmals auf die Forschung in der Zunflucht um die Kontrolle über die Reaper zu erlangen, aber auch um die Kontrolle über die eigenen Leute zu behalten. In den letzten Videologs auf Cronos sagt er es mehr als deutlich, Wissenschaftlerin: "Sie hören bereits Stimmen.", TIM: "Wenn wir in der Zuflucht erfolgreich sind werden sie nur noch unsere Stimmen flüstern hören.".

Soviel zum "Wald und vor lauter Bäume nichts sehen", du spekulierst nur wild herum und ignorierst dabei gar was das Game hergibt. Angesichts der vielen Fehleinschätzungen und Rückschläge kann TIM auch nicht so genial sein. Er macht Fehler und das nicht zu knapp. Siehe Rachni, Overlord, EDI und so weiter. Sei es wie es sei, stellt sich noch immer die Frage woher er weiß was er weiß, zum Tiegel, zur Kontrolle, Citadel, das wird eben nicht erschöpfend erklärt sondern einfach so in den Raum gestellt.

Damit könnte man leben wenn die Story rund laufen würde, tut sie aber nicht denn die Ungereimtheiten nehmen noch zu. Wozu die absichtliche Indoktrination der eigenen Leute (kann man z.b. den herumliegenden Textlogs bei der Grisom-Akademie entnehmen)? Das ist irgendwo dumm. Aber okay, auch damit könnte man vielleicht noch leben.

Aber gänzlich unverständlich wird es wenn man sich überlegt das die Optionen zur Kontrolle, Synthese und Zerstörung allein von der Anzahl der Aktivposten abhängen. Das ergibt in der Story keinen Sinn und zwangsläufig fragt man sich als Spieler was das soll. Hier erhält die Story einen so großen Knacks das man das kaum noch ignorieren kann. Es taucht quasi alles aus dem Nichts auf allein abhängig von der Anzahl der Aktivposten, nicht von den Handlungen. Zu mager und wenig verständlich, geschweige nachvollziehbar.

Endgültig unsinnig wird es wenn man sich überlegt das die Auslöser ausgerechnet auf der Citadel stehen. Wer hat sie da hingebaut und wozu? Die Reaper, TIM oder wer sonst? Das ergibt eben keinen Sinn, egal wie man es drehen mag, die Story ist an diesem Punkt so schlecht, das hier immer Fragen offen bleiben und nicht erklärbar sind. Die Story ist nicht mehr nachvollziehbar und schlüssig.

Was hätte man anders machen können, so das die Geschichte nicht derart holprig wird?

Es wäre für den Spieler verständlicher und nachvollziehbar gewesen wenn man im laufe der Geschichte Technologien und Forschungen findet bzw. erbeutet und diese im Tiegel integriert werden. Die Optionen also nicht einzig von der Zahl der Aktivposten abhängt sondern auch vom Tiegel selbst, den gefundenen Technologien und Forschungen und den Völkern die daran arbeiten. Das hätte auch sichergestellt das niemand mal einfach so durchs Game durchrusht oder der MP zuviel Einfluß erhält.

Heißt, man könnte nur Kontrolle erlangen wenn man von Cerberus entsprechende Forschungen und Technologien erbeutet und Cerberus-Techniker und -Wissenschaftler hat die es integrieren. Analog dazu hätte man Synthese entsprechend aufziehen können und in Abhängigkeit zu den Geth und Quarianern bringen können.

Hier hätte man auch die Möglichkeit gehabt die entsprechenden Optionen und Enden, je nach rekrutierte Völker, ausbaugrad des Tiegels und gefundene Technologien und Forschungen, zu variieren. Das hätte den Entscheidungen auch im Ende Gewicht gegeben und sie nicht nutzlos erscheinen lassen. Im Endeffekt hätte man damit eine nachvollziehbare Geschichte gehabt ohne die riesigen Löcher und Ungereimtheiten. Der Spieler hätte nachvollziehen können wie die Möglichkeiten ins Spiel kommen und sie würden nicht nur von blosen Zahlen abhängen sondern von den Handlungen und Entscheidungen des Spielers selbst.

Und hätte man die Klongeschichte nicht im DLC verbraten sondern einen Shep-Klon als indoktrinierten Gegenspieler aufgezogen wäre sogar ein Showdown vor dem Ende auf der Citadel möglich gewesen. Ohne einen Farblosen Kai Leng, mit dem eh nur Spieler etwas anfangen können welche die Bücher bzw. Comics kennen. Ein Endkampf gegen das eigene Ich, teils unter Kontrolle von Harbi, hätte großartig in Szene gesetzt werden können und eine gute Herausforderung abgeben können. Und das alles ohne Starchild, einen guten Erklärbär hätte auch Vendetta abgegeben.

Aber so wie die Geschichte nunmal ist ist sie weder großartig noch sonderlich gut und von Kunst kann hier auch keine Rede sein. Die Kunstkarte wurde nur gespielt um die Kritik verstummen zu lassen, hat nicht geklappt, und war nur ein hilfloser Versuch den verbrochenen Murks und die erzählerischen Schwächen zu beschönigen. Die Geschichte ist eben nicht Rund und das Ende fühlt sich eher wie ein ein Fremdkörper an als das es sich in die Geschichte einfügt.

Modifié par Eariel101, 18 mars 2013 - 01:33 .


#437
NasChoka

NasChoka
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Eariel101 wrote...

@NasChoka, nun hab ich wieder etwas Zeit für dich und deine komische Erklärungsversuche übrig ;).

und es ist garnicht mein Geburtstag...

Eariel101 wrote...
Zunächst muß man feststellen ...[Provokation +1]

/ignore

Eariel101 wrote...

Es gibt keinen Plan B von TIM zur Kontrolle. Das belegen diverse Dialoge ...


Um das Ganze an dieser Stelle abzukürzen:

Du hast vor mehreren Tagen geschrieben, dass Du es unlogisch findest, dass TIM an der Kontrolle der Reaper forscht.

Ich habe geantwortet, dass ich es es nicht für unlogisch halte, da er die Reaper kontrollieren möchte. (Wenn TIM geplant hätte Krebs zu heilen und Krebsforschung betrieben hätte, wäre das vermutlich genauso absurd und unlogisch gewesen.)

Wie auch immer: zu diesem Zeitpunkt war unsere Diskussion zu diesem Thema für mich beendet.

Modifié par NasChoka, 18 mars 2013 - 05:03 .


#438
Pain87

Pain87
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Na schon fertig mit dem lesen des Endes NasChoka:?

#439
NasChoka

NasChoka
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Pain87 wrote...

Na schon fertig mit dem lesen des Endes NasChoka:?


bin noch dabei :)

#440
Eariel101

Eariel101
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NasChoka wrote...

Eariel101 wrote...
Zunächst muß man feststellen ...[Provokation +1]

/ignore

Eine Unterstellung deinerseits, ich stelle lediglich fest das du Dialoge und Logs im Game entweder übersehen hast oder bewußt ignorierst. Nicht mehr, nicht weniger.

NasChoka wrote...

Um das Ganze an dieser Stelle abzukürzen:

Du hast vor mehreren Tagen geschrieben, dass Du es unlogisch findest, dass TIM an der Kontrolle der Reaper forscht.

Ich habe geantwortet, dass ich es es nicht für unlogisch halte, da er die Reaper kontrollieren möchte. (Wenn TIM geplant hätte Krebs zu heilen und Krebsforschung betrieben hätte, wäre das vermutlich genauso absurd und unlogisch gewesen.)

Und du ignorierst weiterhin den Umstand das Kontrolle einzig von der Anzahl der Aktivposten abhängt und Shep auch nie die Forschung in die Finger bekommt um sie in den Tiegel integrieren zu lassen. So gesehen macht es keinen Sinn, Kontrolle scheint ja somit ein Bestandteil der Funktionalität des Tiegels zu sein, woher sie auch immer kommen mag ^^. Oder kurz BW hat hier in der Erzählung Mist gebaut weil es eben nicht nachvollziehbar ist warum die Option zur Kontrolle zur Verfügung steht und ausgerechnet von der Höhe der Aktivposten abhängt. Wozu dann noch die Forschung? ;)

Edit: Wir können es auch von einer anderen Seite betrachten. Läßt sich bei Zerstörung noch erklären warum hier die Option von der Höhe der Aktivposten abhängt geht es bei Kontrolle und Synthese nicht mehr. Hinzu kommt das sich ja die Auslöser für die Optionen auf der Citadel stehen und sich nicht am Tiegel befinden. Klar geht ja nicht wegen Starchild, es wäre nicht erklärbar wenn er plötzlich auf dem Tiegel auftauchen würde.

Aber das wirft eben Fragen auf. Also warum sind die Auslöser auf der Citadel und wer hat die da hingesetzt? Zerstörung liegt weder im Interesse von Starchild noch von TIM, warum sollten sie also einen Auslöser zur Zerstörung platzieren? Kontrolle liegt auch nicht im Interesse von Starchild. Beide hätten mit Hilfe der Husks bzw. Cerberustruppen die Möglichkeit die beiden Auslöser zu manipulieren bzw. zu entfernen wobei man ja bedenken muß das Cerberus indoktriniert ist und somit ja bereits Starchilds Willen unterliegen. Es ergibt also gar keinen Sinn das Kontrolle und Zerstörung über die Citadel möglich sind.

Einzig Synthese läßt sich noch halbwegs erklären durch den Sprung in den Energiestrahl. Aber da klemmt es ja auch weil man da die höchste Zahl an Aktivposten benötigt. Nur wozu? Warum hängt auch das ausgerechnet nur von den Aktivposten ab, zumal man dazu kommt wie die Jungfrau zum Kinde? Synthese kommt ja gänzlich aus dem Nichts, ohne jeglichem Hintergrund aus der Story.

Kurz, ich verstehe deine Intention durchaus NasChoka, natürlich ist verständlich warum TIM Kontrolle erforscht, ABER es paßt weder zum Hintergrund mit der Indoktrination noch wie es ins Ende eingebracht wird. Die Forschung zur Kontrolle und wie es ins Ende des Spiels umgesetzt wird beißt sich erheblich und erzeugt diverse Löcher und Widersprüche in der Geschichte. Das ist der Punkt, Ende und Geschichte passen ab einem gewissen Punkt nicht mehr zusammen.

Wie gesagt, egal wie man es dreht, es entstehen immer wieder Fragen in die eine oder andere Richtung und das sollte in einer guten Geschichte nicht der Fall sein. BW hat es nicht geschafft die Geschichte glaubhaft herüber zu bringen, geht auch nicht mit dem EC weil man an dem unsinnigen Starchild festgehalten hat bleibt da immer eine Lücke. Starchild als Teil der Citadel muß dort bleiben, die Auslöser auf der Citadel wirken dadurch aber deplatziert und das alles einzig von der Höhe der Aktivposten abhängt verschlimmert es nur noch. Keine Glanzleistung von demjenigen der das Ende verbrochen hat, dies dann noch als Kunst zu bezeichnen ... no comment.

Modifié par Eariel101, 18 mars 2013 - 06:21 .


#441
lustigtv

lustigtv
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Eariel101 wrote...

Und du ignorierst weiterhin den Umstand das Kontrolle einzig von der Anzahl der Aktivposten abhängt und Shep auch nie die Forschung in die Finger bekommt um sie in den Tiegel integrieren zu lassen. So gesehen macht es keinen Sinn, Kontrolle scheint ja somit ein Bestandteil der Funktionalität des Tiegels zu sein, woher sie auch immer kommen mag ^^. Oder kurz BW hat hier in der Erzählung Mist gebaut weil es eben nicht nachvollziehbar ist warum die Option zur Kontrolle zur Verfügung steht und ausgerechnet von der Höhe der Aktivposten abhängt. Wozu dann noch die Forschung? ;)


Das sehe ich ähnlich. Alles wird auf einfache Mathematik reduziert, die aber in dem Fall gar nichts mit der Entscheidung zu tun hat. Wie viele Spatzen sitzen, nachdem man mit einem Gewehr auf einen von 5 Spatzen, die nebeneinander auf einer Stromleitung sitzen schießt, danach noch dort?

#442
Ahnkahar

Ahnkahar
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Holger1405 wrote...

Ahnkahar wrote...

2. Nein, wegen dem Flow. Man ist, solange der aufrecht erhalten wird, viel eher bereit Fehler zu übersehen. Das Problem ist die schiere Flut an kleinen und großen Fehlern die auf der Erde über einen herein bricht. Die zerstört den Flow, man kommt nicht wieder rein. Im Übrigen sind die Fehler die vorher auftreten bei weitem nicht so häufig, wie du es hier jetzt darstellst. Ja, es gibt sie, aber sie haben nie den Flow unterbrochen.


Ok. Deine subjektive Meinung, meine subjektive Meinung ist anders, aber die Geschmäcker sind nun mal verschieden.

3. Du sollst dir nicht das ganze Video anschauen. Das ist für unsere Diskussion hier völlig irrelevant. Ich habe es aus Bequemlichkeit rausgesucht, weil dort viele Umfragen präsentiert werden. Es ging um die Umfragen. Und die beinhalten nun mal harte Zahlen und Fakten. Das CleverNoob sehr einseitig redet ist mir völlig klar.



Ich habe CleverNoob's Videos schon vorher gekannt, wie gesagt, ich nehme an dieser Diskussion schon länger teil. 

5. Kann ich so unterstreichen, die Charaktere sind mitunter das wichtigste an einem RPG. So, und jetzt bitte ich dich noch mal an Holokid zu denken. Auf den letzten Minuten zwingt das Spiel dir einen neuen Antagonisten auf. Dieser Antagonist wiederrum zwingt dich deine emotionale Bindung an deine Squadmember aufzugeben (die wichtigsten Charaktere im Spiel, weil man quasi die ganze Zeit mit ihnen verbringt) und durch eine emotionale Bindung an organisches Leben generell zu ersetzen. Mal ganz abgesehen davon, dass Holokid ab jetzt das Geschehen diktiert und damit Shepard als Hauptfigur ersetzt.


1.) Inwiefern zwingt dich der Catalyst deine emotionale Bindung an deine Crew aufzugeben?

2.) Meiner Meinung nach diktiert der Catalyst Garnichts, er ist wenig mehr als ein Erzähler.

6. Aber nicht so, dass es nachvollziehbar wäre.


Imho schon.

7. Wir brauchen ein Sarkasmus-Smiley in diesem Forum.



Ja. :innocent:

8. Möglicherweise, weil das Ende in dieser Form kein Happy End mit Regenbögen zulässt. Wir haben einmal Überwachungsstaat, einmal die Perversion allen Lebens und einmal Genozid. Zumindest in der Urform.
Wenn das Spiel sowas hätte bieten sollen, müsste das ganze Ende umgeschrieben werden.



Bei Synthese sind wir im selben Boot, aber Kontrolle ist imho nicht gleich Überwachungsstatt, und Zerstörung ist ganz sicher nicht Genozid.

9. Naja, nach dem Debakel mit dem Ende, dem Handling des Sh*tstorms und Omega, war meine Grundhaltung "Well, f*ck you too then, EA. And thank you for ruining yet another great game company." Denn dieses ganze Konstrukt aus Nichtstun und schlechter Qualität sieht aus der Entfernung aus, wie ein gewaltiger Mittelfinger der uns gezeigt wird.


Wie schon in einem anderen Post gesagt, ich finde nicht das Bioware die Diskussion um das Ende sonderlich schlecht gehandhabt hat. Sie haben den EC gemacht, und auf BSN sehr sehr kritische und teilweise unverschämte Kommentare zugelassen.       

11. Nein, wenn wir ME2 damit verbracht hätten nach einer Möglichkeit zu suchen, die Reaper zu schlagen, würde das ganze Spiel unter eben diesem Stern stehen. Wir wüssten nur nicht, was wir am Ende finden würden. Einen Computerkern aus einer Basis von einem Feind zu bergen, der das Spiel über Hauptantagonist war, finde ich jetzt alles andere als Unglaubwürdig. Das Spiel hätte zB mit den Worten Enden können: "Unsere Wissenschaftler werden noch einige Zeit brauchen alle Informationen auf dem Kern zu entschlüsseln. Bis jetzt ist nur klar, dass er viele Informationen über die Reaper enthält. Aber sehr wahrscheinlich haben sie uns den Schlüssel zur Beseitigung der größten Bedrohung die diese Galaxie je gesehen hat gegeben, Shepard."

In ME3 hätten wir dann die benötigte Information. Und das ganz ohne eine Superwaffe die plötzlich aus dem Nichts auftaucht.


Aber welche Informationen wären das gewesen? Ein Virus, ein Plötzlicher Schwachpunkt in der Verteidigung der Reaper? Mass Effect hat schon in ME1 unmissverständlich klar gemacht das es keine Konventionellen Sieg gegen die Reaper geben kann. Insofern wäre imho jede Lösung irgendwo auch eine Deus EX Machina gewesen.
Der Crucible als Plot devise imho nicht schlechter als jede andere vorstellbare Lösung.
Ingame bietet er die Möglichkeit side-quest so, als Ressourcen-Findung, zu gestalten das sie für den übergeordneten Konflikt bedeutsam sind, etwas das bei der Ausgangslage die bei ME3 vorausgesetzt wird sehr wichtig ist.  



3. Dann sollte ja klar sein, dass CleverNoobs Meinung überhaupt gar nichts zur Sache tut. Es geht rein um die Umfragen. Zahlen.

5. Vergleiche mit Dragon Age Origins. Die Charaktere waren toll ins Ende eingeflochten. Und obwohl auch dieses Ende bestimmt kein großer Wurf war, der es in die Annalen der Weltliteratur schaffte, hab ich kaum Grund gesehen mich darüber zu beschweren. Eben weil ziemlich klar war, wies weiter geht.
Davon sieht man hier rein gar nichts.

Holokid tut folgendes. Er erzählt dir n bisschen Unsinn und dann kommt einfaches. "WÄHLE !"
Man hat keine Möglichkeit weiter nachzubohren, Fragen zu stellen die wichtig wären, seine Logik zu widerlegen oder irgendwas. Shepard MUSS tun, was Holokid ihm sagt. Das ist Friss oder Stirb. Das ist Zwang.

8. Dann hör dir mal an was Shepard sagt. Das macht keinen Unterschied ob Paragon oder Renegade. Der unsterbliche Gottimperator Holoshep macht ziemlich deutlich was er vorhat.
Und vor dem EC war Destroy Genozid an den Geth. Und jetzt ist unklar was eigentlich passiert.

9. Doch haben sie. Aus marketingtechnischer Sicht war der ganze Aufschrei ein Desaster. Das ganze erst zu ignorieren, dann das Kunstargument zu bringen und mit dem EC die Kritik quasi zu umgehen zeugt von 2 Dingen.
1. Planlosigkeit
2. Dem Versuch der Schadensbegrenzung.

11. Eine DEM ist etwas, was ganz zum Schluss auftaucht, plötzlich, ohne Vorwarnung. Die Superwaffe ist damit nicht gemeint, sondern Holokid. Holokid dient dem Zweck den Plot aufzulösen, weil der Autor keine Ahnung hatte, wie er es auf sinnvolle Art hätte tun können. Die Superwaffe wäre meines Erachtens völlig in Ordnung gewesen, wenn sie aus dem Computerkern extrahiert worden wäre. Keine gute Lösung, aber ok.

Was ich zB ziemlich gut gefunden hätte, wäre ein Schwachpunkt in den Basis-Subroutinen der Reaper gewesen. Ähnlich dem, was dir Legion über die Geth und die Heretics erzählt, weil wir dann schon eine Referenz für einen solchen Vorgang gehabt hätten. Da wären dann auch verschiedene Enden möglich gewesen, je nachdem welchen Teil man umschreibt.

#443
Holger1405

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Codebreaker819 wrote...


Holger1405 wrote...
Bei Synthese sind wir im selben Boot, aber Kontrolle ist imho nicht gleich Überwachungsstatt, und Zerstörung ist ganz sicher nicht Genozid.


Ich seh das ganze differenzierter. Zerstörung ist wie Holger schon sagt sicherlich nicht ein Genozid. Dazu fehlt schon der wichtigste Tatbestand und das ist die Absicht ein ganzes Volk auszulöschen. klingt zuerst Paradox ist aber doch nachvollziehbar. Die Reaper löschen in ihrer Sicht keine Völker aus. In ihrer Arroganz bzw. Selbstbetrachtung verhelfen sie den Leuten zum Aufstieg zu einer höheren Ebene der Existenz, zu einem Reaper. der Vorbote macht das auf Horizon in Me2 ziemlich klar als er sagt das die Leute für den Aufstieg vorbereitet werden sollen. Die Reaper an sich haben also garnicht das Motiv Völker aus ethnischen Gründen auszulöschen. der Catalyst betreibt ebenfalls kein Genozid da er die Umwandlung zu einem Reaper als Sicherung/ Archivierung eines Volkes betrachtet.
Ein Genozid benötigt das Motiv der Vernichtung einer Gruppe aber weder Reaper noch Catalyst haben dieses Motiv.


Ok, ich denk ich muss mich hier doch ein wenig klare ausdrücken.
Das was die Reaper auf Geheiß des Catalyst tun ist auf jeden Fall Genozid.  

Der Protagonist von Mass Effect ist der Mensch, Commander Shepard. Als Protagonist ist er der Charakter aus dessen Sichtweise die Mass Effect Geschichte erzählt wird, und aus seiner Sichtweise sind die Taten der Reaper eindeutig Genozide. Die Erzählung lässt, bei all den schwierigen Entscheidungen die man treffen muss, nie einen Zweifel daran aufkommen das die Taten der Reaper monströs und pervers sind.

Und das ist wichtig, weil sonst der Ansatz von mccool78, das die Aussage von Mass Effect in irgendeiner Art und Weiße moralisch ambivalent wäre zutreffen würde. Dadurch das die Lore hier aber eindeutig ist, ist sein Ansatz falsch.        

Die Reaper wiederum sehen die "Organischen" wie wir eine Fliege betrachten: Harbinger: "I am limitless you are bacteria!" sie halten sich für die Spitze der "Evolution."

Der Catalyst ist der Schöpfer der Reaper, eine KI, also ein sehr weit entwickelter Computer, ohne wirkliches Verständnis für Organisches leben.
Er wurde mit der Lösung eines Problems beauftragt. Da er nicht versteht was Organisches Leben wirklich ausmacht, erscheint ihm diese, seine "Lösung" als vollkommen gerechtfertigt. Was sie, aus den Augen eines Organischen Lebewesens, natürlich nicht ist.         

 
Und jetzt kommen wir zum Ende: Was Shepard tut wenn er "Zerstörung" wählt, ist auf keinen Fall Genozide, weil er/sie eben nicht das Ziel hat die Geth zu zerstören. Shepard tut es nicht aus niederen Beweggründen. Sein Ziel ist es den Zyklus zu beenden, dabei muss er, wenn er die Reaper zerstören will, die Geth opfern. Eine sehr schwere Entscheidung, in einer unvorstellbaren Situation.  

Ich betrachte Zerstörung aus meiner Perspektive als Lösung aus Angst. Man kennt die Reaper nicht richtig und erlebt nur ihre unfassbare Zerstörungskraft. Allerdings haben sie ja einen guten Sinn warum sie tun was sie eben tun müssen. Bei Zerstörung verweigert man sich aber den Hindergründen oder glaubt sie selbst beherrschen zu können, was nicht minder Arrogant ist wie die Reaper selbst. Daher ist für mich persönlich Zerstörung unwählbar weil dadurch die Ursache des Konfliktes nicht gelöst wird und dabei die Schutzbarriere (Reaper) zerstört. Ganz zu schweigen von dem liegen gelassenen Potential der Völker welche noch in den Reapern stecken.


Ich kann deinen Ansatz verstehen, aber ich persönlich halte die Reaper für eine Abscheulichkeit.


Kontrolle finde ich ist auch kein Überwachungsstaat.  Wir haben Polizei und Krippo, BKA und Zoll trotzdem leben wir nicht in einem Überwachungsstaat. Das ist in Mass Effect dann auch nicht anders. Es ist einfach eine weitere Schutztruppe die notfalls eingreift sollte der Syn Orga Konflikt zu eskalieren zu drohen. Wer die Reaper nicht zerstören will aber auch nicht den Schritt der Synthese wagen möchte für den ist Kontrolle der gute Kompromiss.


Zustimmung.

Synthese welches für mich mein bevorzugtes Ende darstellt halte ich keinesfalls für eine Perversion. Eine Perversion ist eher ein Husk, für den der verändert wird bietet sich bei einer Huskifizierung ja kein Vorteil. Synthese bewahrt aber das Sein des Individiums und ermöglicht neue Wege der Verständniss. Es ist für mich daher eher ein Schritt ins Unbekannte aber definitiv keine Schritt ins negative.


Auch hier kann ich deinen Ansatz verstehen, habe persönlich aber trotzdem ein Problem damit das Shepard alleine diese Entscheidung für alle anderen Lebewesen trifft.

Modifié par Holger1405, 18 mars 2013 - 10:50 .


#444
Holger1405

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CrustyCollins wrote...

Codebreaker819 wrote...

Holger1405 wrote...
Das hier ist keine Demokratie es ist, wie schon mehrmals gesagt, Biowares Story und sie können sie beende wie sie es für richtig halten.
Ich hatte das Glück das ich, von meinem subjektiven Standpunkt aus, nie ein großes Problem mit dem enden hatte, schon vor dem EC nicht, und danach praktisch überhaupt keins mehr.
Wenn es tatsächlich die Mehrheit der Fans sein sollte (was ich nicht glaube.) die nach dem EC noch immer ein Problem mit dem Ende haben, dann tut mir das leid, aber für mich persönlich ist wichtig das Bioware die Story eines der imho besten RPG's das ich je gespielt habe imho gut zu ende gebracht haben.


Dem kann ich nur zustimmen.



Also das klingt dann schon fast etwas unterwürfig. ;-)
"BW hat mich mit diesem Ende gesegnet." ;-))


Ne ne ne, nicht die Worte verdrehen. :devil:

Selbstverständlich darf BW seine Geschichte beenden, wie sie wollen. Ob und inwiefern dabei unternehmerische Kriterien dabei eine Rolle gespielt haben, kann keiner von uns sagen. Es wäre aber auch naiv zu glauben, dass alle Verlage, Filmstudios und Publisher immer der Kunst 100% freien Lauf lassen und nie eingreifen. Gerade in Hollywood werden zB zig Filme am Marketing-Reißbrett (kommt das von reißen oder von Reis ? *grin*) erdacht, bevor sie an den Autor weitergegeben werden. Das ist ganz offen bekannt. Es werden dann auch gerne Autoren ausgetauscht, wenn der Schreiber vom Stil her doch nicht so zur ursprünglichen Zielgruppen-Idee passt.


Richtig, und genau dafür das Bioware das eben nicht getan hat respektiere ich sie.

Ich denke es hat hier auch niemand etwas dagegen, dass ein Künstler auf seine Kunst beharrt.
Es sind halt einfach einige der Meinung, dass diese Kunst (>Ende) nicht gerade ein Meisterwerk des Schreibens ist. Zusätzlich hätten sie sich mehr 'Denken an die Fans' gewünscht.
Und das ist genauso legitim, wie der sture Künstler. Als Fan und Kunde eines Künstlers darf man sich durchaus wünschen, dass der Künstler auf einen eingeht.
Ich persönlich zB mache ein bisschen Musik, bin also auch ab und an mal eine Art "Künstler" und ich hätte keine Lust ein Stück Musik um jeden Willen gegen meine "Fans" durchzudrücken, nur weil ich es ja ach so kunstvoll finde. Wenn meine "Fans" 'nen Song nicht so toll finden, dann fliegt der eben aus'm Set. Ich kann ihn ja zu Hause singen. Mir macht es jedenfalls keinen Spaß meine Fans zu nerven.
BW ist das halt egal - was absolut legitim ist, aber schade finden dürfen wir es jawohl. Da gibt es keine "Logik", die dagegen spricht. Und 12€ für 'nen DLC kann man nun auch wirklich nicht als Geschenk an die Fans bezeichnen.


Deine Musik deine Regeln, Biowares Spiel Biowares Regeln... Und "Geschenk" im übertragenen Sinne...

#445
Holger1405

Holger1405
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mccool78 wrote...

Ich geh nur noch auf ein paar wenige Dinge ein, damit das hier nicht zu sehr ausartet:


Ja natürlich nur deshalb... ;)

3. Solange er Shepard nicht nach oben bringt, funktioniert die Lösung doch nach wie vor. Der Tiegel wird bald darauf zerstört werden. Warum holt der Catalyst Shepard nach oben? Wieso funktioniert seine Lösung nicht mehr? Nach deiner Theorie sabotiert der Catalyst seine Lösung selber.
Im Endeffekt würde keine Lösung funktionieren, wenn man sie stümperhaft ausführt.
Warum kann der allmächtige Catalyst die anderen Lösungen nicht selbst initiieren?


Weil die variablen geändert wurden als der Crucible angedockt wurde, und darauf reagiert der Catalyst.

5. Damit stimmst du indirekt zu, dass man, ohne den Epilog zu kennen, keine vernünftige Entscheidung treffen kann, da sie auf blindem Vertrauen zu den Reapern, den größten Gehirnwäschern aller Zeiten, beruhen.


Nein, weil man, wie gesagt, rationale Gründe hat dem Catalyst zu trauen.

6. Meinst du damit, dass möglicherweise einige Millimeter gefehlt haben, um die Holooberfläche zu berühren? Ich kann auch billige Erklärungen bringen: Es ist ein Animationsfehler. 


Richtig, das wäre eine Billige Erklärung... :whistle:
Wenn du die tatsächliche Handlung des Spiels ignorieren willst weil, sie deine Argumentation nicht stütz, kannst du das natürlich gerne tun, aber damit wird dann eine Diskussion über das Spiel auch überflüssig.   

7. Und der Catalyst benutzt das Wort "Wir", wenn er über die Reaper spricht....


Ja, und er braucht auch den Satz, "Ich kontrolliere die Reaper", ändert aber nichts an meiner Sichtweise des Catalyst.

#446
Codebreaker819

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Holger1405 wrote...
Der Catalyst ist der Schöpfer der Reaper, eine KI, also ein sehr weit entwickelter Computer, ohne wirkliches Verständnis für Organisches leben.
Er wurde mit der Lösung eines Problems beauftragt. Da er nicht versteht was Organisches Leben wirklich ausmacht, erscheint ihm diese, seine "Lösung" als vollkommen gerechtfertigt. Was sie, aus den Augen eines Organischen Lebewesens, natürlich nicht ist.

Ich glaub schon das er ein Verständniss für organische hat. Er ist zwar eine Maschiene aber eben wie Shepard nur ein Tier ist. Der Catalyst ist für mich eine K.I. jenseits der vorstellungskraft und millionen von Jahren alt. Er sagte ja selber das er geschaffen wurde um das Problem zu lösen, dabei beobachtete er die völker und versuchte eine Lösung zu finden. Ein Protoversuch der Synthese muss dabei schonmal stattgefunden haben was aber scheiterte. Auch sucht er ja weiterhin nach einer Lösung des Konfliktes und beschleunigt dabei die Entwicklung der Zivilisationen wie wir von Leviathan wissen. Daher geh ich davon aus das die Reapervariante nicht seine endgültige Lösung des Problems darstellt sondern ein Übergangslösung darstellt bis eine richtige Lösung gefunden wird. Der Catalyst erklärt auch Shep warum es immer zum Konflikt kommen wird zwischen Syn und Orga. Daher glaube ich zumindestens schon das er die Motive der Organischen verstehen kann. Die Tragik liegt eher darin das er in all seiner Weisheit keine Möglichkeit findet den Konflikt zu beenden und dabei seine Aufgabe zu erfüllen, das organische Leben zu schützen.
Was man den Catalyst allerdings anhalten kann ist das er kein Interesse an einen Indivium zu haben scheint und nur die Völker als ganzes sieht.


Holger1405 wrote...
aber ich persönlich halte die Reaper für eine Abscheulichkeit.

Denke auch da liegt ein großer Punkt der für die unterschiedlichen Ansichtsweisen schuld ist. Ich betrachte z.b. die Reaper nicht als Abscheulichkeiten sondern als Tragische Figuren geboren aus der Notwendigkeit. Für mich sind sie Opfer des Konfliktes.

#447
mccool78

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Holger1405 wrote...

Weil die variablen geändert wurden als der Crucible angedockt wurde...

Was bedeutet das genau?

Richtig, das wäre eine Billige Erklärung... :whistle:


So wie: "es ist SciFi" oder "typisch Bösewicht"...:whistle:

Wenn du die tatsächliche Handlung des Spiels ignorieren willst weil, sie deine Argumentation nicht stütz, kannst du das natürlich gerne tun, aber damit wird dann eine Diskussion über das Spiel auch überflüssig.   

Ob das nicht eher auf dich zutrifft? s. u.

Ja, und er braucht auch den Satz, "Ich kontrolliere die Reaper", ändert aber nichts an meiner Sichtweise des Catalyst.



#448
Eariel101

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Codebreaker819 wrote...

Ich glaub schon das er ein Verständniss für organische hat. Er ist zwar eine Maschiene aber eben wie Shepard nur ein Tier ist. Der Catalyst ist für mich eine K.I. jenseits der vorstellungskraft und millionen von Jahren alt. Er sagte ja selber das er geschaffen wurde um das Problem zu lösen, dabei beobachtete er die völker und versuchte eine Lösung zu finden. Ein Protoversuch der Synthese muss dabei schonmal stattgefunden haben was aber scheiterte. Auch sucht er ja weiterhin nach einer Lösung des Konfliktes und beschleunigt dabei die Entwicklung der Zivilisationen wie wir von Leviathan wissen. Daher geh ich davon aus das die Reapervariante nicht seine endgültige Lösung des Problems darstellt sondern ein Übergangslösung darstellt bis eine richtige Lösung gefunden wird. Der Catalyst erklärt auch Shep warum es immer zum Konflikt kommen wird zwischen Syn und Orga. Daher glaube ich zumindestens schon das er die Motive der Organischen verstehen kann. Die Tragik liegt eher darin das er in all seiner Weisheit keine Möglichkeit findet den Konflikt zu beenden und dabei seine Aufgabe zu erfüllen, das organische Leben zu schützen.
Was man den Catalyst allerdings anhalten kann ist das er kein Interesse an einen Indivium zu haben scheint und nur die Völker als ganzes sieht.

Hmm nein ich denke das kann man so nicht sehen, damit bekommt man zwei unlösbare Probleme in der Geschichte an den Hals die alles aus dem Ruder laufen lassen.

Hätten die BW-Autoren es dabei belassen zu sagen die Erschaffenen rebellieren immer gegen ihre Erschaffer und es kommt zum Konflikt könnte man es sogar nachvollziehen. Immerhin ist es bei uns nicht viel anders, es kommt immer ein Zeitpunkt wo Kinder gegen ihre Eltern aufbegehren und ihre Grenzen austesten. Manchmal führt das auch zu arge Differenzen und damit zum Konflikt mit den Eltern.

Auch würde sich eine intelligente Spezies nicht ewig mit niedere Arbeiten und als Sklaven begnügen. Soweit passen auch die Geth ins Spiel und die Story, auch wenn an und für sich die Quarianer die Auslöser des Konflikts waren.

Dann haben die Autoren den Fehler gemacht und meinten einen Konflikt einführen zu müssen zwischen Organische und Synthetische mit der Annahme alles organische Leben würde durch die synthetischen Lebensformen ausgelöscht werden. Und damit kommt die Geschichte ins stolpern weil es nicht mehr zu dem Geth-Hintergrund paßt (insbesondere mit den Heretics und auch das man Frieden schließen kann).

Hier wird deutlich das diese aufgezwungene Auslöschung eigentlich nur eine Alibifunktion erfüllt um Starchild und die Reaper bzw. die Ernte zu rechtfertigen. Leider ein recht schlechter und zu leicht durchschaubarer Ansatz um eine glaubhafte Geschichte abzugeben, etwas zu dick aufgetragen.

Zudem fehlt dazu zwangsläufig jeglicher Beleg. Wenn es immer so abläuft hätten dann überhaupt die Leviathane entstehen können? Und wenn sie mit zu den ersten Lebensformen gehörten hätten sie dann im laufe der Entwicklung nicht auf eine Galaxie voller Maschinen stoßen müssen? Falls aber nicht woher dann das Wissen das es so ist, kann ja nie eingetreten sein?

Folgt man dieser Definition, daß die Erschaffenen immer gegen ihre Schöpfer aufbegehren, sie überflügeln müssen und sie letztendlich alle auslöschen, müßten dann nicht auch Kinder (Erschaffene) ihre Eltern (Schöpfer) letzendlich immer auslöschen? Und wie kann es dann sein das Starchild bzw. die Reaper, selbst synthetische Lebensform, außerhalb dieser angeblichen Gesetzmäßigkeit stehen sollen?

Nein, unter dem Gesichtspunkt, es würde zwangsläufig immer zur Auslöschung der Organischen kommen, macht die Geschichte schwerlich Sinn und erzeugt mehr Löcher als es erklärt.

Modifié par Eariel101, 18 mars 2013 - 09:00 .


#449
Holger1405

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Ahnkahar wrote...

3. Dann sollte ja klar sein, dass
CleverNoobs Meinung überhaupt gar nichts zur Sache tut. Es geht rein um die Umfragen. Zahlen.



Ja ok, aber wie ich bereits sagte, seine Umfragezahlen kommen von Seiten auf denen sich die Leute die das Ende nicht mögen versammelt haben.

Das ist so als würde man eine Umfrage zum Ausgang der Bundestagswahl auf einem SPD Parteitag durchführen. Einfach statistisch nicht haltbar.

Aber ich gebe dir daß, viele Fans sind mit dem ME ende unzufrieden. Aber sie sind auch aus verschiedensten Gründen mit dem Ende unzufrieden. Sie alle unter einen Hut zu bringen war von vornherein unmöglich, Plus hier geht es nicht um Demokratie.
Ganz zu schweigen davon das viele zu sein, oder sogar in der Mehrheit zu sein, nicht automatisch bedeutet, auch im recht zu sein.       

5. Vergleiche mit Dragon Age Origins. Die Charaktere waren toll ins Ende eingeflochten. Und obwohl auch dieses Ende bestimmt kein großer Wurf war, der es in die Annalen der Weltliteratur schaffte, hab ich kaum Grund gesehen mich darüber zu beschweren. Eben weil ziemlich klar war, wies weiter geht.
Davon sieht man hier rein gar nichts.


Ja, Dragon Age Origins... leider bin ich keine 20 mehr, und mit Familie und Job ziemlich eingebunden.
Ich konnte mir in den letzten paar Jahren nicht mehr als ein großes RPG leisten, und selbst mit dem einen, oder den Diskussionen darüber, :whistle: habe ich manchmal ein bisschen übertrieben.... (Sagt meine Frau :innocent:)

Holokid tut folgendes. Er erzählt dir n bisschen Unsinn und dann kommt einfaches. "WÄHLE !"
Man hat keine Möglichkeit weiter nachzubohren, Fragen zu stellen die wichtig wären, seine Logik zu widerlegen oder irgendwas. Shepard MUSS tun, was Holokid ihm sagt. Das ist Friss oder Stirb. Das ist Zwang.



@ Catalyst
Du denkst es ist Unsinn, ich sehe das anders.

@ nachzubohren
Das trifft imho auf fast alle wichtigen Konversationen in der Mass Effect Trilogie zu.

@ Logik zu widerlegen
Ich muss seine Logik nicht wiederlegen. Nach seiner Logik ist der Zyklus eine gute Idee. Und das sieht (mein) Shepard ganz anders.

Die Logik des Catalyst ist, aus Organischer perspektive, absurd.

Aber der Catalyst ist nicht Organisch, und das ist der entscheidende Punkt um die Logik der Handlung aufrecht
zu erhalten. Ich, als der Spieler, muss nicht glauben das die Logik des Catalyst richtig ist, ich muss nur glauben das der Catalyst an seine eigene Logik glaubt.   

@ Shepard MUSS tun, was Holokid ihm sagt
Nein musst du nicht, du kannst ihn zurückweißen. (kein Metagaming bitte ;))
Aber selbst wenn du "Refuse" nicht wählst tust du nicht automatisch was der
Catalyst sagt. Zwei der drei Möglichkeiten die du hast wiedersprechen eindeutig seiner Logik.
 

8. Dann hör dir mal an was Shepard sagt. Das macht keinen Unterschied ob Paragon oder Renegade. Der
unsterbliche Gottimperator Holoshep macht ziemlich deutlich was er vorhat.
Und vor dem EC war Destroy Genozid an den Geth. Und jetzt ist unklar was eigentlich passiert.


@ Control Shep
Sorry, aber ich kann das was du in seinem Monolog siehst einfach nicht erkennen. Er spricht von sich selbst als "guardian" im Sinne von Beschützer.  

@ Destroy Shep
Ich gehe davon aus das die Geth auch im EC ende zerstört werden, (Möglicherweise kann man sie wieder erschaffen.) Ich quote mich mal selber:

Holger1405 wrote...
Und jetzt kommen wir zum Ende: Was Shepard tut wenn er "Zerstörung" wählt, ist auf keinen Fall Genozide, weil er/sie eben nicht das Ziel hat die Geth zu zerstören. Shepard tut es nicht aus niederen Beweggründen. Sein Ziel ist es den Zyklus zu beenden, dabei muss er, wenn er die Reaper zerstören will, die Geth opfern. Eine sehr schwere Entscheidung, in einer unvorstellbaren Situation.


   

9. Doch haben sie. Aus marketingtechnischer Sicht war der ganze Aufschrei ein Desaster. Das ganze erst zu ignorieren, dann das Kunstargument zu bringen und mit dem EC die Kritik quasi zu umgehen zeugt von 2 Dingen.
1. Planlosigkeit
2. Dem Versuch der Schadensbegrenzung.


Darüber könnten wir jetzt Tagelang streiten, niemand von uns wird den anderen überzeugen. Also lassen wir das, Ok?

11.
Eine DEM ist etwas, was ganz zum Schluss auftaucht, plötzlich, ohne Vorwarnung. Die Superwaffe ist damit nicht gemeint, sondern Holokid. Holokid dient dem Zweck den Plot aufzulösen, weil der Autor keine Ahnung
hatte, wie er es auf sinnvolle Art hätte tun können. Die Superwaffe wäre meines Erachtens völlig in Ordnung gewesen, wenn sie aus dem Computerkern extrahiert worden wäre. Keine gute Lösung, aber ok.


Ich dachte mir das du es so siehst, aber ich bin anderer Ansicht. Der Catalyst ist austauschbar, man hätte ihn durch Vandetta oder eine andere Proteanische VI ersetzen können, die mit dem Crucible gekommen ist. Er bietet die Wahlmöglichkeiten nur an, erklärt sie, aber er macht sie nicht selber möglich. (The Crucible changed me, created new
possibilities) Bioware hat ihn nur eingefügt um die Reaper zu erklären.
Ob das nun gut oder schlecht ist sei dahingestellt, aber er ist einfach austauschbar.
Der Crucible hingegen ist imho die wahre Deus ex machina. Ohne den Crucible gäbe es kein Möglichkeit die Reaper
aufzuhalten. Er macht die Enden möglich weil er den Catalyst verändert.
Er stellt eine (Fiktionale) Erklärung dafür da das die Menge an Energie erreicht wird die notwendig ist die gesamte Galaxie mit dem Zerstörung-, Kontroll-, oder Synthese Strahl zu erreichen, usw. usw.    


Was ich zB ziemlich gut gefunden hätte, wäre ein Schwachpunkt in den Basis-Subroutinen der Reaper gewesen. Ähnlich dem, was dir Legion über die Geth und die Heretics erzählt, weil wir dann schon eine Referenz für
einen solchen Vorgang gehabt hätten. Da wären dann auch verschiedene Enden möglich gewesen, je nachdem welchen Teil man umschreibt.



Interessante Ansatz, hätte wie du richtig sagst, auch in die Lore gepasst.
Aber ich bin mir auch sicher das es dann Leute gegeben hätte  die sagen würden das diese unheimlich mächtigen Maschinen eine so einfache schwäche haben ist unglaubwürdig...
Trotzdem hätte Potenzial gehabt.

Mir selber wäre es am liebsten gewesen wenn sie die Ursprünge der Reaper ganz und gar "ungewiss" gelassen hätten. Aber das hätte wahrscheinlich einen noch größeren aufstand fabriziert. :lol:   

Modifié par Holger1405, 18 mars 2013 - 10:58 .


#450
Pain87

Pain87
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Ziemlich weit hergeholt das Clevernoobs seine Daten von Seiten hat die vor lauter versammelten Unmut Fans wimmeln...da stellt sich nämlich die Frage: Wo sind dann die Seiten mit den Zufriedenen Leuten?
Das sind alles unabhängige Plattformen, wenn du so verfährst kannst du gleichs agen jede Umfrage die erstellt wird ist fürn Arsch, egal um welches Thema es geht.