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Meine emotionale Reaktion zum Ende von ME3 - habt ihr Ähnliches "durchgemacht"? (ohne Berücksichtigung des Citadel DLCs)


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555 réponses à ce sujet

#26
Rabenkopf

Rabenkopf
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Codebreaker819 wrote...

CrustyCollins wrote...
Trotzdem kann man darüber streiten, ob das Ende vielleicht etwas zu sehr die Einstellung hatte: 
"wir sind die Künstler und machen jetzt was Ungewöhnliches - scheiß auf die Fans"

Kunst polarisiert eben. Einige finden es höchst anspruchsvoll und feiern die Genialität die dahinter steckt andere können wiederrum nichts damit anfangen und lehnen es ab. Ich denke nicht das man bei BW sagt "scheiß auf die Fans" Man will immer neue Sachen bringen um den Fans etwas neues zum staunen zu liefern. Einige nehmen die neuen Sachen gut auf andere weniger. Aber ich finde es ist für ein Entwicklerstudio immer besser wenn sie versuchen neue Sachen einzubauen anstatt alte Dinge immer und immer wieder neu aufzukochen. Nur so können sich Spiele im ganzen weiterentwickeln. 


ich hab nichts dagegen wenn man Computerspiele als Kunst bezeichnet. Ich hab eher was dagegen, wenn man das als Rechtfertigung oder Ausrede verwendet.

#27
ASenna

ASenna
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AlbertCole wrote...

Bei mir kam vor allem Wehmut und diese Leere auf, die sich bei mir immer dann auftut, wenn ich mich sehr intensiv mit einer Sache beschäftigt habe und es dann zum Ende kommt. Ich habe die gesamte Trilogie erstmals letzten Herbst am Stück durchgespielt. Praktisch jeden Tag, wann immer ich Zeit hatte. Somit war das Erlebnis umso intensiver. Als es dann jedenfalls definitiv vorbei war, sass ich einfach nur da und wurde von eben dieser Leere erfüllt. Konnte mehrere Tage nichts anderes anrühren, da ich einfach nicht loslassen konnte und wollte.... von diesem unglaublichen Universum und dessen Bewohnern. Liara, Tali, Garrus und die anderen, wir hatten seit Eden Prime so viel zusammen durchgemacht und sie alle waren mir ans Herz gewachsen. Ich fand das, wie oben schon erwähnt, schon sehr verstörend, da mich Computerspiele normalerweise kaum derart emotional berühren. "Das kann doch nicht dein ernst sein, oder!? Du sitzt gerade mit Pipi in den Augen vor dem PC und bist depressiv drauf! DAS IST NUR EIN COMPUTERSPIEL! oO" Hab' mich dann natürlich irgendwann aufgerafft, aber wann immer ich den Soundtrack höre, mir zufällig ein Bild oder Video über den Weg läuft, denke ich mit einer gewissen Melancholie daran zurück. [Wie sich das wohl für Aussenstehende anhört?]

Eins ist jedenfalls klar: ME4 wird sich verdammt anstrengen müssen, denn Shepards Fussstapfen sind mehrere Lichtjahre gross.


Oh man, ich kann soo gut nachfühlen, was du meinst...
Ich habe die Trilogie erstmals von Februar oder März bis Anfang September letzten Jahres durchgespielt. Nur zwischen dem ersten und zweiten Teil hatte ich noch eine etwas längere Pause gemacht, ansonsten auch fast jeden Tag, immer wenn ich Zeit hatte, gespielt... und wenn es nur mal für eine Stunde oder so war.
Okay, auf Virmire in Teil 1 musste ich zwangswiese auch nochmal 3 Tage Pause einlegen... ich wusste einfach nicht, wen ich retten und wen opfern sollte...
Jedenfalls ging es mir ganz genau so, dass ich nach dem Ende erstmal ziemlich melancholisch und auch traurig war. Nicht wegen dem Ende selbst, sondern einfach, weil es vorbei war. Weil die Geschichte um Shepard, Liara, Garrus, Tali, Miranda und all die anderen beendet war. Ich bin einfach nicht mehr von Mass Effect losgekommen, nichtmal nach dem Ende. Also gedanklich bin ich nicht mehr davon losgekommen.
In einem anderen Thread habe ich auch schon geschrieben, dass durch Mass Effect mein Anspruch an Computerspiele deutlich gestiegen ist. Ich habe nach ME3 mit mehreren anderen Games angefangen, wie z.B. Crysis und Deus Ex: Human Revolution. Ich habe keins davon beendet. Zu sehr haben sie mich gelangweilt, weil einfach diese Emotionen fehlen und diese unglaublich tollen Charaktere.

Vor einigen Tagen habe ich dann wieder mit Mass Effect 1 angefangen.:D Nun kommt also mein zweiter Durchlauf... und schon wieder hänge ich auf Virmire rum und kann mich einfach nicht entscheiden, wen ich denn nun opfern und wen retten soll...:unsure:

#28
CrustyCollins

CrustyCollins
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Montreal: Achso, die sind das. Ugh...na dann wird das mit der neuen Reihe jawohl nix. :(


@ASenna:

Mir geht es genauso was meinen Anspruch an kommende Spiele betrifft - der ist sowas von durch die Decke gegangen. Mal sehen, ob in Zukunft andere Spiele wenigstens in die Nähe kommen.



@letifer89:

> ich seh immernoch net was mit shepard passiert oder ob er z,b ash heiratet oder blaue oder menschen kinder bekommt <

Genau, man will so gerne wissen, dass es allen gut geht, wenn man sie für immer verlassen muss. Naja, immerhin geht es den meisten Charakteren einigermaßen. Nur Shephard ist halt definitiv tot. :( (Klingt echt absurd, wenn man so über sie redet als wären sie real.)



@General Moskvin:

Ja, Legion - ich fand den auch soooo cool und faszinierend !

Aber Samara will sich im dritten Teil umbringen? (bei mir ist sie bei Teil 2 am Ende gestorben - ich hatte keinen Nerv das Ende zig mal zu spielen um alle zu retten - da war ich wohl noch nicht sooo tief in der Spielwelt drin)



@Codebreaker:

> Ich denke nicht das man bei BW sagt "scheiß auf die Fans" Man will immer neue Sachen bringen um den Fans etwas neues zum staunen zu liefern. <

Hmmm, I hope so.



@Chris8977:

> Dann wache ich auch endlich mit Miranda und nicht mit dieser "blöden" Ashley auf!" <

LOL...



@AlbertCole:

Ging mir 1:1 exakt genauso. Ich hatte ja, wie erwähnt, Teil 2 und 3 hintereinander gespielt. Und ich habe auch genau dieses Loch. Wobei es jetzt, eine Woche später, schon etwas besser geht. Ich habe mir zur Erinnerung den Soundtrack runtergelasen und ein kleines "Photoalbum" (>screenshots) erstellt.
Das hört sich für mich also alles kein bisschen komisch an. Aber ich war auch so überrascht über dieses Gefühl, dass die Charaktere für mich fast real waren/sind.

Zu ME4: Jo, das wird sooo schwer und vermutlich nix.



Noch zur Diskussion ums Ende:
Was meint ihr mit "BioWare hat seine eigene Logik durchbrochen" oder "alles über Bord geworfen" ? Verstehe ich nicht so ganz. Meint ihr, Shephard hätte sich nie geopfert? Oder dass der Catalyst keinen Sinn gemacht hat? Oder was genau?
Rein story-logisch fand ich das Ende schon stimmig, wenn auch furchtbar und keine wirkliche Entscheidungsfreiheit. Liegt vielleicht aber auch daran, dass ich ja ME3 von Anfang an mit dem Prothean und Leviathan DLCs gespielt habe (mehr Hintergrund-Info) ??

Und was ist MEHEM? Ein von Fans kreiertes alternatives Ende? Wo gibt's mehr Info dazu?




--
Crusty

#29
Rabenkopf

Rabenkopf
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MEHEM = Mass Effect Happy Ending Mod. Ein Mod von Spielern produziert um ein Happy End zu ermöglichen. Im Grunde schneidet man dabei aber nur den SC raus und modifiziert die Szene mit der Plakette (Shepard heftet die Plakette von Anderson an)

Hier mehr dazu

#30
ASenna

ASenna
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CrustyCollins wrote...


Noch zur Diskussion ums Ende:
Was meint ihr mit "BioWare hat seine eigene Logik durchbrochen" oder "alles über Bord geworfen" ? Verstehe ich nicht so ganz. Meint ihr, Shephard hätte sich nie geopfert? Oder dass der Catalyst keinen Sinn gemacht hat? Oder was genau?
Rein story-logisch fand ich das Ende schon stimmig, wenn auch furchtbar und keine wirkliche Entscheidungsfreiheit. Liegt vielleicht aber auch daran, dass ich ja ME3 von Anfang an mit dem Prothean und Leviathan DLCs gespielt habe (mehr Hintergrund-Info) ??

Und was ist MEHEM? Ein von Fans kreiertes alternatives Ende? Wo gibt's mehr Info dazu?



Ja, den meisten geht es wohl um den Catalyst und das er der eigentliche "Anführer" der Reaper ist. Für manche widerspricht das halt dem, was man über die Reaper in den Teilen 1 und 2 erfahren hat. Ich persönlich bin da etwas anderer Meinung, für mich fügt diese sich ganz gut und stimmig ein und widerspricht auch nicht dem, was man vorher über die Reaper erfahren hat. 
Allerdings muss man schon sagen, dass diese KI wirklich wie aus dem Nichts kommt, wenn man ohne das Leviathan-DLC spielt. Insofern kann ich es auch verstehen, wenn einige, die ME3 schon vor Erscheinen dieses DLCs gespielt haben, erbost über den Catalyst sind. Ich gehöre auch zu den Glücklichen, die schon beim ersten Durchgang mit Leviathan gespielt haben. Da hat man natürlich schon lange vor dem Ende von dieser KI erfahren und war nicht mehr so überrascht und verwirrt, als man dem Catalyst auf der Citadel plötzlich gegenüber stand. Aber wie gesagt, wenn man Leviathan vorher nicht gespielt hat, erscheint die KI wirklich wie aus dem Nichts und völlig ohne Vorwarnung, was ein erzählerisches Desaster ist. Darum hätte Leviathan meiner Meinung nach auch von Anfang an ins Hauptspiel gehört und nicht als DLC.
Es gibt natürlich auch ein paar Ungereimtheiten beim Ende und wenn man sich die Mühe macht es komplett auseinander zu nehmen und jeden einzelnen Satz zu sezieren, dann findet man die auch. Allerdings gibt es immer - bei jeder Geschichte - irgendwo Ungereimtheiten. Sowas lässt sich halt nicht immer verhindern. Und ich finde diese Ungereimtheiten bei Mass Effect jetzt auch nicht so schlimm oder auffällig.
Ich meine, ich hätte mir auch gewünscht, dass der Catalyst nicht einfach so Shepard kampflos die Entscheidung überlässt, sondern es zu einem richtigen Endkampf gekommen wäre, ähnlich wie damals, anno 1999, in System Shock 2 gegen die KI  S.H.O.D.A.N.
Insgesamt bin ich aber doch ganz zufrieden mit dem Ende.

MEHEM=Mass Effect Happy Ending Mod
Aber dazu hat mein Vorredner ja schon was gesagt.;)

#31
Chris Sheppard

Chris Sheppard
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Ich hab das eher so verstanden das - das Balg dafür sorgen muss - das Ordnung im Universum herrscht und eine Spezies sich nicht zu weit entwickelt.

Wobei das natürlich das ganze DLC Leviathan ad absurdum führt.
Da wird ganz klar gesagt das die Leviathan-Spezies - die Reaper entwickelt haben - als normale KI wie es die Geth waren. Nur das diese denen dann über den Kopf gewachsen sind.

Und nach der Logik der KIs verursachen organische Lebenwesen Chaos und somit müssen diese kontrolliert und gegebenenfalls ausgelöscht bzw. geerntet werden. 

#32
CrustyCollins

CrustyCollins
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Also Leviathan erklärt im DLC ziemlich klar, dass sie dieser KI damals eine "Aufgabe" gegeben hatten (Balance im Universum? Oder sowas.). Und dass die Antwort der KI dann die Schaffung der Reaper war, um durch regelmäßiges Ernten einen Neustart und damit einen sich immer wieder erneuernden Kreislauf zu schaffen.
So hatte ich das da schon verstanden.

@Not_Zero: Danke für den Link! Neulich wollte ich schon mal meine Savegames sichern, konnte sie aber nirgends finden. Muss wohl mal im Tech-Forum schauen....

#33
Mendagir

Mendagir
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Chris Sheppard wrote...
Ich hab das eher so verstanden das - das Balg dafür sorgen muss - das Ordnung im Universum herrscht und eine Spezies sich nicht zu weit entwickelt.

Im Prinzip ja, die Intelligenz (= Katalysator, Star Kid, Balg, whatever) soll für Frieden und den Schutz der Organischen im Universum sorgen.

Chris Sheppard wrote...
Wobei das natürlich das ganze DLC Leviathan ad absurdum führt.
Da wird ganz klar gesagt das die Leviathan-Spezies - die Reaper entwickelt haben - als normale KI wie es die Geth waren. Nur das diese denen dann über den Kopf gewachsen sind.

Nicht ganz. Die Intelligenz hat sich Helfer erschaffen um Daten im Universum zu sammeln, damit sie die Aufgabe, Schutz allen organischen Lebens, erfüllen kann. Anhand dieser Daten kam die Intelligenz zum Schluss, dass Spezies, wenn sie sich zu weit entwickelt haben, ausgelöscht werden müssen um auf lange Sicht Ordnung zu wahren. Der Punkt der Auslöschung (oder Ernte) war erreicht, sobald eine Spezies synthetisches Leben mit künstlicher Intelligenz erschaffen konnte (in unserem Fall wären also eigentlich die Quarianer Schuld am Beginn der Ernte :-)), da synthetisches Leben immer Versucht ihre Schöpfer zu überflügeln und es somit unweigerlich zum Chaos (Krieg synthetischen Lebens gegen organisches Leben) kommt.

Daraufhin hat die Intellilgenz mit ihren Helfern die Leviathan "geerntet" und aus der ersten Ernte wurde der erste Reaper (Vorbote) geschaffen nach dem Abbild der Leviathan. Jede folgende Ernte hatte die Geburt eines neuen Reapers zum Ergebnis, der die Essenz der geernteten Sepzies verkörpert und nach dem Abbild des Vorboten geschaffen wurde (wobei ich mich immer noch Frage, insbesondere wegen dem Menschen-Proto-Reaper aus ME2: Ein Reaper pro galaktischer Ernte oder ein Reaper pro geernteter Spezies?).

In Kurzform: Die Leviathan haben den Katalysator erschaffen, der Katalysator hat die Reaper erschaffen (womit die Leviathan selbst der größten Kardinalsfehler begangen haben).

Alles in allem sogar recht plausibel, nur sind meiner Meinung nach die Informationen über die Laufzeit der Shepard-Trilogie etwas blöd verteilt worden. Man hätte die Thematik des Leviathan-DLC schon in ME2 einbringen sollen (Hinweise auf die Erschaffung der Reaper, möglicherweise sogar der Intelligenz), dafür hätte man die Thematik des Overlord-DLC (Besessenheit des Unbekanten von der Indoktrination) nach ME3 packen sollen. Das wäre meiner Meinung nach dem gesamten Storyverlauf zuträglicher ... aber hinterher weiß man es eh immer besser :-)

Gruß,
Mendagir

Modifié par Mendagir, 09 mars 2013 - 11:14 .


#34
ASenna

ASenna
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Chris Sheppard wrote...

Ich hab das eher so verstanden das - das Balg dafür sorgen muss - das Ordnung im Universum herrscht und eine Spezies sich nicht zu weit entwickelt.

Wobei das natürlich das ganze DLC Leviathan ad absurdum führt.
Da wird ganz klar gesagt das die Leviathan-Spezies - die Reaper entwickelt haben - als normale KI wie es die Geth waren. Nur das diese denen dann über den Kopf gewachsen sind.

Und nach der Logik der KIs verursachen organische Lebenwesen Chaos und somit müssen diese kontrolliert und gegebenenfalls ausgelöscht bzw. geerntet werden. 


Ich glaube, das hast du etwas falsch verstanden. Die Leviathane haben die KI, also den Catalyst entwickelt und ihm die Aufgabe gegeben, eine Lösung für ihr Problem zu suchen. Das Problem der Leviathane war, dass ihre Diener sich durch die Erschaffung von Maschinen mit KIs immer wieder selbst vernichteten und für Chaos in der Galaxie sorgten. Also für Chaos aus dem Blickwinkel der Leviathane. Diese Maschinen jedoch drohten auch das Entstehen neuen Lebens in der Galaxie zu verhindern, bzw. im Keim zu ersticken (sie "überlebten" ja schließlich die Kriege gegen ihre Schöpfer). Das passte den Leviathanen natürlich nicht, denn sie verloren dadurch ihre Diener. Also erschufen sie eine KI, die dafür sorgen sollte, dass immer genug Diener - also genug Leben in der Galaxie - vorhanden ist.

Die KI fand eine Lösung in der Ernte und erschuf den ersten Reaper. Der Plan: Alle 50.000 Jahre sollten alle Spezies, die weit genug entwickelt waren, um KIs mit eigenem Bewusstsein zu entwickeln, ausgelöscht und ihre Essenzen samt all ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten in einem neuen Reaper gespeichert werden. So sollte das Überleben der nicht so weit entwickelten Spezies gesichert werden. Der erste Reaper wurde nicht von den Leviathanen, sondern vom Catalyst aus der Essenz der Leviathane erschaffen.

Ich finde nicht, dass der DLC da irgendwie ad absurdum geführt wird oder so.   

Edit: @Mendagir: Gut formuliert.:)

Modifié par ASenna, 09 mars 2013 - 11:01 .


#35
Ahnkahar

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Allein die Idee eine KI damit zu beauftragen eine Lösung zu finden, wenn man ein Problem mit KIs hat finde ich selten bescheuert. Das ist als würde man mehr Atomkraftwerke bauen, weil der Strom knapp wird, weil wir Atomkraftwerke abstellen.

Mal ganz abgesehen davon, dass Holokids "Lösung" auf viel zu vielen Absolutismen basiert.

#36
Chris Sheppard

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Nur komisch das Leviathan soweit ich mich erinnere nie von dem Dreckskind gesprochen hat :sick:

Sorry für die Ausdrucksweise das das Ding nervt nur. 

Es klang für mich so als wollten die Leviathane ein ruhiges Leben haben - und die Hauptarbeiter den eignen erschaffenen Reapern überlassen.

Problem nur das die Reaper irgendwann ein eigenes "Leben" entwickelt haben.

Das ist ja eigentlich auch das was der Javik "Prothie der Protheaner" einem versucht zu sagen.
"das Zeit bei den Maschinen ein irrelevanter Faktor ist" "und sie nicht wissen wieso sie erschaffen wurden" - sozusagen nen Toaster mit Existenzkrise :P

Daher nehm ich an das die Leviathane das auch unterschätzt haben.
Das den KIs das verständnis für Leben und Tod fehlt.

Wieso auch - Legion hat ja gesagt. Das Geth - kein Idividum sind - weil die alle nur aus Daten-Feeds bestehen. Die meist die selbe Grundlage haben.

Daher find ich das Kind irgendwie überflüssig wie einen Kropf - weil sowas nicht mal angedeutet wurde in ME1 und 2 .

Dasschreibt ja die Geschichte um wenn man Quarianer und Geht als vergleich zu Leviathan und Reaper nimmt. 

Die Quarianer haben ja auch keine "Ober"-KI erschaffen die die Geth überwacht.

#37
ASenna

ASenna
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Ahnkahar wrote...

Allein die Idee eine KI damit zu beauftragen eine Lösung zu finden, wenn man ein Problem mit KIs hat finde ich selten bescheuert. Das ist als würde man mehr Atomkraftwerke bauen, weil der Strom knapp wird, weil wir Atomkraftwerke abstellen.


Ich finde den Vergleich nicht so passend. Die Leviathane sind halt extrem arrogant und selbstgefällig gewesen, haben sich immer für die Krone der Schöpfung und sowas gehalten. Sie haben gedacht, ihnen würde ein solcher Fehler bei der Programmierung einer KI nicht passieren und sie würden ihre Schöpfungen immer unter Kontrolle haben. Es war einfach Arroganz und Überheblichkeit.

Ich würde eher sagen, das ist so, als ob man anderen Staaten verbietet Atombomben und Massenvernichtungswaffen  zu bauen, selber aber genug davon besitzt um jedes Land der Erde auslöschen zu können. Das ist genauso dämlich... ach die Amerikaner machen das in der Realität auch so? Dann ist das mit den Leviathanen und ihrer KI ja gar nicht sooo unrealistisch.;)


@Chris Sheppard:
Selbstverständlich hat der Leviathan von dem "Kind" gesprochen. Der Leviathan hat doch von fast nichts anderem geredet. Er hat es nur nicht als "Kind" bezeichnet, sondern als "die Intelligenz".
Und der "Kindskörper" ist ja nur ein gewähltes Erscheinungsbild der KI.
Außerdem wurden die Reaper nicht von den Leviathanen geschaffen, sondern von der Intelligenz.

Modifié par ASenna, 09 mars 2013 - 11:37 .


#38
Ahnkahar

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ASenna wrote...

Ich finde den Vergleich nicht so passend. Die Leviathane sind halt extrem arrogant und selbstgefällig gewesen, haben sich immer für die Krone der Schöpfung und sowas gehalten. Sie haben gedacht, ihnen würde ein solcher Fehler bei der Programmierung einer KI nicht passieren und sie würden ihre Schöpfungen immer unter Kontrolle haben. Es war einfach Arroganz und Überheblichkeit.

Ich würde eher sagen, das ist so, als ob man anderen Staaten verbietet Atombomben und Massenvernichtungswaffen  zu bauen, selber aber genug davon besitzt um jedes Land der Erde auslöschen zu können. Das ist genauso dämlich... ach die Amerikaner machen das in der Realität auch so? Dann ist das mit den Leviathanen und ihrer KI ja gar nicht sooo unrealistisch.;)


Der Unterschied ist, dass bis zur Detonation der ersten Bombe keiner genau sagen konnte, was son Ding eigentlich anrichtet. Die Leviathan müssen ja anscheinend gewusst haben, wozu das führen kann.
Die Russen wussten zB was solche Bomben anrichten können, als sie ihre Tsar Bombe gezündet haben. Deswegen haben sie die Sprengkraft auf 50 Megatonnen begrenzt obwohl Crustschow (ich glaub der wars, oder ?) ganze gerne das doppelte gehabt hätte. Deswegen wurde nie eine stärkere Bombe gezündet.
Inzwischen wissen wir auch wozu diese Dinger in der Lage sind und obwohl wir Menschen an Arroganz und Überheblichkeit kaum zu überbieten sind, haben wirs trotzdem geschafft, einen Atomwaffensperrvertrag aufzusetzen, an den sich auch die Amis halten.
So, und wenn es Ameisen wie wir schaffen, Dinge die uns zerstören können einigermaßen in Schach zu halten, dann sollten das auch jene können, die Milliarden Jahre älter sind.

Modifié par Ahnkahar, 09 mars 2013 - 01:07 .


#39
Rabenkopf

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das war Chruschtschow :-) 1961 ist seine Zeit ;-)

#40
Mendagir

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Chris Sheppard wrote...
Nur komisch das Leviathan soweit ich mich erinnere nie von dem Dreckskind gesprochen hat :sick:

Sorry für die Ausdrucksweise das das Ding nervt nur. 


"Dreckskind" = "Starchild" = "Balg" = die Intelligenz, welche die Leviathan erschaffen haben, und in dem Dialog mit Leviathan ging es um fast nichts anderes (wie oben bereits erwähnt wurde)

Das sich die Intelligenz als Kind zeigt mag jeder für sich selbst Interpretieren (weit verbreitet ist ja die Interpretation, dass die Intelligenz versucht Shepard zu indoktrinieren und das Kind Shepard von der Intelligenz vorgegaukelt wird). Meine Interpretation ist:
Das Kind am Anfang ist genau das, einfach nur ein Kind. Shepard versucht das Kind zu retten und schafft es nicht. Dadurch wird Shepard ein Stück weit traumatisiert und das Kind repräsentiert für Shepard die Summe Aller, die Shepard nicht retten kann ... daher die Albträume. Die Intelligenz wählt diese Form, da das Kind in Shepards Gedanken sehr präsent ist und die Intelligenz daher davon ausgeht ein vetrautes Bild zu erschaffen.

Wie gesagt, das ist meine Interpretation ... die nicht zwingend mit dem Ansinnen der Autoren übereinstimmen muss :)

Chris Sheppard wrote...
Es klang für mich so als wollten die Leviathane ein ruhiges Leben haben - und die Hauptarbeiter den eignen erschaffenen Reapern überlassen.

Problem nur das die Reaper irgendwann ein eigenes "Leben" entwickelt haben.

Ersetzte in diesem Kontext "Reaper" durch "die Intelligenz", und es passt :)

Chris Sheppard wrote...
Das ist ja eigentlich auch das was der Javik "Prothie der Protheaner" einem versucht zu sagen.
"das Zeit bei den Maschinen ein irrelevanter Faktor ist" "und sie nicht wissen wieso sie erschaffen wurden" - sozusagen nen Toaster mit Existenzkrise :P

Daher nehm ich an das die Leviathane das auch unterschätzt haben.
Das den KIs das verständnis für Leben und Tod fehlt.

Das Problem (oder auch die Freiheit der Geschichte) in diesem Falle ist:
Selbst die Leviathan haben sich verkalkuliert. Weder die Leviathan noch die Protheaner oder irgendeine andere organische Spezies können sich wirklich in die Gedankenmuster einer synthetischen Spezies "reinfühlen". Alle sind in ihren Schlussfolgerungen fehlbar und es gibt keine absolute Wahrheit. Die eigene Wahrnehmung bestimmt die eigene Realität, das begreifen ja sogar EDI und Legion und sind somit in meinen Augen sogar weiter entwickelt als die Reaper und die Intelligenz.

Chris Sheppard wrote...
Wieso auch - Legion hat ja gesagt. Das Geth - kein Idividum sind - weil die alle nur aus Daten-Feeds bestehen. Die meist die selbe Grundlage haben.

Die Geth bestehen aus Programmen, die Daten-Feeds sind quasi die Gedanken der Geth und aus den Gedanken bildet sich der Konsens der Geth. Die Daten-Feeds sind einfach nur "Beobachtungen" aus verschiedenen Blickwinkeln und zusammen genommen können die Geth daraus einen Konsens bilden.

Chris Sheppard wrote...
Daher find ich das Kind irgendwie überflüssig wie einen Kropf - weil sowas nicht mal angedeutet wurde in ME1 und 2 .

Überflüssig nein, die Erscheinungsform als Kind ... Geschmackssache und Interpretierbar ... und ja, man hätte die Thematik des Leviathan-DLC in ME2 packen sollen um einen besseren Spannungsbogen für die gesamte Trilogie zu haben. Aber nur weil Informationen aus ME 1 und 2 in ME 3 revidiert bzw. korrigiert werden, ist der Plot als Ganzes nicht schlecht, lediglich der Zeitpunkt des Story-Twist ist vielleicht etwas unglücklich gewählt. Auch habe ich kein Problem damit, das zum Teil als in ME 1 und 2 als Fakt dargestelltes Wissen in ME 3 revidiert wird (wobei so krass war das eigentlich nicht). Leviathan, Protheaner, Asari ... alle fehlbar, also warum müssen Informationen von diesen Spezies zwinged Fakt sein? Im speziellen Fall der Reaper: Eigentlich war es doch schon in ME 1 absehbar, dass die Reaper einen Erschaffer haben müssen. Sie sind eine synthetische Rasse, müssen also irgendwann mal gebaut worden sein. "Wir haben keinen Anfang und kein Ende" ... die Reaper sind sich ihrer Entstehung gar nicht bewusst, als hätte einfach jemand einen Schalter auf "Ein" gestellt (was im Prinzip ja korrekt ist). Alles in allem sehe ich da im Gesamtbild keinen Widerspruch (Plotholes mag es geben, aber nur im Detail und nicht im großen Ganzen).

Chris Sheppard wrote...
Dasschreibt ja die Geschichte um wenn man Quarianer und Geht als vergleich zu Leviathan und Reaper nimmt. 

Die Quarianer haben ja auch keine "Ober"-KI erschaffen die die Geth überwacht.

Naja, Admiral Xen wollte doch die Geth wieder unter die Kontrolle der Quarrianer stellen. Wie sie das machen wollte bleibt offen, vielleicht ja mit einer alle Geth überwachenden "Ober-KI" :D

Ich würde die Quarrianer und Geth auch nicht als Vergleich zu den Leviathan und Reaper nehmen, sondern als Trigger für den Beginn der Ernte. Wieder einmal haben Organische eine synthetische Rasse geschaffen, und wieder haben sich die Synthetischen aufgelehnt und haben die Oberhand gewonnen.

Es gibt viele Lücken die Spielraum für Interpretationen und die eigene Fantasie lassen, und das ist meiner Meinung nach eine der größten Stärken von Mass Effect. Es wird viel erklärt, viel Informationen gestreut und eigentlich alles auch schlüssig zu einem Ende gebracht. Dabei bleibt aber genug Spielraum für eben die eigene Fantasie und Interpretationen.

Gruß,
Mendagir

#41
Rabenkopf

Rabenkopf
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Mendagir wrote...


Das Kind am Anfang ist genau das, einfach nur ein Kind. Shepard versucht das Kind zu retten und schafft es nicht. Dadurch wird Shepard ein Stück weit traumatisiert und das Kind repräsentiert für Shepard die Summe Aller, die Shepard nicht retten kann ... daher die Albträume. Die Intelligenz wählt diese Form, da das Kind in Shepards Gedanken sehr präsent ist und die Intelligenz daher davon ausgeht ein vetrautes Bild zu erschaffen.


Um diese Form zu wählen, muss die Intelligenz aber in Shep's Kopf gewesen sein. Anders geht das nicht, auch wenn andere Erklärungsversuche heranzieht. Und worin es endet, wenn ein Reaper oder das kollektive Bewusstsein aller Reaper in den Kopf von jemanden eindringt, wissen wir oder?

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#42
Mendagir

Mendagir
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Not_Zero wrote...

Um diese Form zu wählen, muss die Intelligenz aber in Shep's Kopf gewesen sein. Anders geht das nicht, auch wenn andere Erklärungsversuche heranzieht. Und worin es endet, wenn ein Reaper oder das kollektive Bewusstsein aller Reaper in den Kopf von jemanden eindringt, wissen wir oder?


Nicht zwingend. Die "Holo-Emitter", welche das Abbild der Intelligenz wiedergeben, könnten ja "sensitiv" sein und auf die Wahrnehmung des Betrachters individuell wirken. Somit würde Shepard quasi sehen was er/sie in diesem Moment sehen will oder glaubt zu sehen.

Btw. bei einer Transformation zu einem Husk waren glaube ich Naniten und Adrenalin im Spiel, wenn ich Henry Lawson's Studien richtig in Erinnerung behalten habe. Adrenalin? Check! Naniten? Fail! Zumal ja auch indoktrinierte Personen nicht zu Husk transformiert sind ... und da waren Reaper deutlich länger im Kopf der Betroffenen. (btw. meine Shepards waren nie indoktriniert, sind nicht indoktriniert und werden nie indoktriniert sein :-))

Gruß,
Mendagir

#43
Chris Sheppard

Chris Sheppard
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Naja ich find die Story trotzdem extrem verhunzt durch das Ende.

Da werden in ME1 und 2 Fakten geschaffen die im 3ten Teil wieder umgeworfen wurden.

Wieso gab es einen überlebenden Protheaner wo die VI auf Ilos gesagt hat das alle Kapseln deaktiviert sind und es die einzig geheime Forschungsstation war mit Kryostase-Kapseln ?

Oder wieso haben die Reaper denn die Kollektoren genutzt wenn die wie der Leviathan sagt eigentlich immer alle Spezies selber höchstpersönlich abgeerntet hat ?

Es gibt da schon große Logikfehler im 3ten Teil - die man wo so machen musste um Shepard sterben zu lassen für den 4ten Teil. Es hat den anschein als war man gezwungen es auf diese eine Entscheidung hin zu drängen.

Nach dem Motto beim Entwickeln von ME2 - "man Shepard kommt als Charakter gut an" bis zur Entwicklung von ME 3 " ob ein vierter Teil mit Shepard noch Erfolg bringt" ?

#44
Rabenkopf

Rabenkopf
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Mendagir wrote...

Not_Zero wrote...

Um diese Form zu wählen, muss die Intelligenz aber in Shep's Kopf gewesen sein. Anders geht das nicht, auch wenn andere Erklärungsversuche heranzieht. Und worin es endet, wenn ein Reaper oder das kollektive Bewusstsein aller Reaper in den Kopf von jemanden eindringt, wissen wir oder?


Nicht zwingend. Die "Holo-Emitter", welche das Abbild der Intelligenz wiedergeben, könnten ja "sensitiv" sein und auf die Wahrnehmung des Betrachters individuell wirken. Somit würde Shepard quasi sehen was er/sie in diesem Moment sehen will oder glaubt zu sehen.


und das soll funktionieren ohne dass der Kopf irgendwie betroffen wäre? ;) wie denn? wenn man auf etwas reagiert, muss man das "etwas" kennen ^^

#45
letifer89

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ich bin ja mal gespannt was dieses mass effect 4 schlussendlich wird. und es ist schade das es nun keine dlc mehr geben wird für den singelplayer aber vieleicht überrascht uns bioware ja nochmal was ich allerdings net mehr glaube.

#46
TopSun

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Chris Sheppard wrote...

Da werden in ME1 und 2 Fakten geschaffen die im 3ten Teil wieder umgeworfen wurden.

Jetzt sei mal fair. Seit ME2 geht die Logik dieser Trilogie den Bach runter......und mit dem Ende haben sie praktisch den letzten Logik-Fehler-Nagel von vielen in den Sarg gerammt.

Modifié par Big-Boss687, 09 mars 2013 - 03:55 .


#47
ASenna

ASenna
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Chris Sheppard wrote...

Naja ich find die Story trotzdem extrem verhunzt durch das Ende.

Da werden in ME1 und 2 Fakten geschaffen die im 3ten Teil wieder umgeworfen wurden.

Wieso gab es einen überlebenden Protheaner wo die VI auf Ilos gesagt hat das alle Kapseln deaktiviert sind und es die einzig geheime Forschungsstation war mit Kryostase-Kapseln ?

Oder wieso haben die Reaper denn die Kollektoren genutzt wenn die wie der Leviathan sagt eigentlich immer alle Spezies selber höchstpersönlich abgeerntet hat ?

Es gibt da schon große Logikfehler im 3ten Teil - die man wo so machen musste um Shepard sterben zu lassen für den 4ten Teil. Es hat den anschein als war man gezwungen es auf diese eine Entscheidung hin zu drängen.

Nach dem Motto beim Entwickeln von ME2 - "man Shepard kommt als Charakter gut an" bis zur Entwicklung von ME 3 " ob ein vierter Teil mit Shepard noch Erfolg bringt" ?


1. Seit wann ist eine VI allwissend? Kann es nicht sein, dass Javik erst nach den Prothanern auf Ilos in Kyrostase versetzt worden war? Kann es nicht sein, dass in einer Phase des Krieges, wo das protheanische Reich bereits zerfallen und in viele kleine Außenposten, die untereinander keinen oder kaum noch Kontakt hatten, irgendwo in der Galaxie eine Gruppe von Protheanern etwas getan hat, wovon die Gruppe auf Ilos nichts mitbekommen hat?

2. Wann hat der Leviathan explizit gesagt, dass die Reaper immer höchstpersönlich die Ernte durchführen und nicht ihrerseits auch Werkzeuge (in diesem Fall die Kollektoren) benutzen? Außerdem sind die Kollektoren nur "versklavte" Protheaner. Vorher standen sie den Reapern gar nicht zur Verfügung.

Und welche Fakten werden denn geschaffen, die dann im 3. Teil widerrufen werden? Das meiste, was man in den Teilen 1 und 2 über die Reaper erfährt ist das, was die Völker in ME von den Reapern zu wissen glauben. Aber wie in der Realität muss das eben nicht immer die Wahrheit sein. In unserer realen Historie müssen auch immer wieder Änderungen vorgenommen werden, weil man eben nicht alles weiß.

Das es das eine oder andere Logikloch gibt ist ganz klar. Aber wie schon erwähnt wurde, liegen die nur im Detail. Und sowas trifft auf jede fiktionale Geschichte zu, nicht nur auf Mass Effect. Wenn man lange und genau genug sucht, findet man Logikfehler in jedem Roman, jedem Film, jeder TV-Serie und jedem Computerspiel.

@Zero:
Es gibt einen Unterschied zwischen Indoktrination und Umwandlung in einen Husk.
Durch das bloße Eindringen in den Kopf und die Gedanken können Menschen nicht in Husks umgewandelt werden. Sie können auf diese Weise nur indoktriniert werden. Und eine solche Indoktrination geschieht nicht von jetzt auf gleich, sondern ist ein langsamer, schleichender Prozess. Das weiß man schon aus Mass Effect 1. Und je stärker die Persönlichkeit und der Wille einer Person ist, desto schwieriger ist es, diese zu indoktrinieren. Nun hat Shepard aber einen sehr starken Willen, also dürfte dieses kurze Aufeinandertreffen nicht ausgereicht haben, um Shepard zu indoktrinieren. Auch Saren schafft es mit Hilfe von Shepard, sich aus der Indoktrination zu lösen.

#48
Rabenkopf

Rabenkopf
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ASenna wrote...

@Zero:
Es gibt einen Unterschied zwischen Indoktrination und Umwandlung in einen Husk.
Durch das bloße Eindringen in den Kopf und die Gedanken können Menschen nicht in Husks umgewandelt werden. Sie können auf diese Weise nur indoktriniert werden. Und eine solche Indoktrination geschieht nicht von jetzt auf gleich, sondern ist ein langsamer, schleichender Prozess. Das weiß man schon aus Mass Effect 1. Und je stärker die Persönlichkeit und der Wille einer Person ist, desto schwieriger ist es, diese zu indoktrinieren. Nun hat Shepard aber einen sehr starken Willen, also dürfte dieses kurze Aufeinandertreffen nicht ausgereicht haben, um Shepard zu indoktrinieren. Auch Saren schafft es mit Hilfe von Shepard, sich aus der Indoktrination zu lösen.


zu ersteren Sache: natürlich ist Indoktrination nicht gleich Umwandlung in eine Husk. Wenn man aber in seiner ursprünglichen Form keinen nutzen für die Reaper hat und nicht vorher stirbt, verwandeln man jeden Indoktrinierten in einen Husk. Siehe Kollektoren. :-)
In übrigen habe ich das Bild nur reingestellt um es nicht mit worten umschreiben zu müssen ^^

zum anderem: warum versuchen die reaper aber nicht Shep zu indoktrinieren? Er ist ihre größte Bedrohung für sie aber sie haben es sogar versäumt in Arrival, wo Shep 2 Tage bewusstlos in der Nähe eines Indoktrinationsartefakts lag, geschweige denn in allen aufeinandertreffen von ME3 ihn zu indoktrinieren. :-) Nicht mal Versuche sind belegt, obwohl sie ja sogar in der Lage waren Udina zu indoktrinieren. (und der war weit weg und sicher auf der Citadel)
Ebenso darfst du die Lage nicht vergessen in der shep am Ende ist: Im All um ihn herum sind überall Reaper, er ist mehr tot als lebendig (und musste auch eine mentalle Attacke vom TIM abwehren) und vor ihm erscheint de facto alle Reaper (oder wie sonst soll man die Bezeichnung "kollektives Bewusstsein" verstehen) und die versuchen nicht ihn zu indoktrinieren? Vermutlich wäre ein Versuch bereits so stark, dass selbst der stärkste Geist brechen würde (vor allem da shep allein war und niemand ihm - wie im Fall von Saren - helfen konnte)

Modifié par Not_Zero, 09 mars 2013 - 04:25 .


#49
Guest_Jack Baur_*

Guest_Jack Baur_*
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Big-Boss687 wrote...

Chris Sheppard wrote...

Da werden in ME1 und 2 Fakten geschaffen die im 3ten Teil wieder umgeworfen wurden.

Jetzt sei mal fair. Seit ME2 geht die Logik dieser Trilogie den Bach runter......und mit dem Ende haben sie praktisch den letzten Logik-Fehler-Nagel von vielen in den Sarg gerammt.

Ok, Shepard abkratzen zu lassen und dann wiederzubeleben war sicher kein Glanzstück. So an sich fügt sich aber ME2 besser in die Reihe ein, als ME3 es jemals tat. Auch wenn der Teil mit ME3 ja nun eigentlich auch wieder nichts wert ist.

#50
Mendagir

Mendagir
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[quote]Not_Zero wrote...

[quote]ASenna wrote...

@Zero:
Es gibt einen Unterschied zwischen Indoktrination und Umwandlung in einen Husk.
Durch das bloße Eindringen in den Kopf und die Gedanken können Menschen nicht in Husks umgewandelt werden. Sie können auf diese Weise nur indoktriniert werden. Und eine solche Indoktrination geschieht nicht von jetzt auf gleich, sondern ist ein langsamer, schleichender Prozess. Das weiß man schon aus Mass Effect 1. Und je stärker die Persönlichkeit und der Wille einer Person ist, desto schwieriger ist es, diese zu indoktrinieren. Nun hat Shepard aber einen sehr starken Willen, also dürfte dieses kurze Aufeinandertreffen nicht ausgereicht haben, um Shepard zu indoktrinieren. Auch Saren schafft es mit Hilfe von Shepard, sich aus der Indoktrination zu lösen.
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zu ersteren Sache: natürlich ist Indoktrination nicht gleich Umwandlung in eine Husk. Wenn man aber in seiner ursprünglichen Form keinen nutzen für die Reaper hat und nicht vorher stirbt, verwandeln man jeden Indoktrinierten in einen Husk. Siehe Kollektoren. :-)
In übrigen habe ich das Bild nur reingestellt um es nicht mit worten umschreiben zu müssen ^^
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Naja, die Protheaner wurden ja nicht zu Husks gemacht (ausser man definiert Husk = Diener der Reaper), die Kollektoren waren weit aus mehr. Die Protheaner konnten nicht zu einem Reaper gemacht werden (bin mir nicht mehr sicher wer das gesagt hat, ob Leviathan, Vengeance oder wer anders) und wurden daher in Kollektoren umgewandelt. Kollektoren waren vielfältig genetische und technisch modifiziert und eigentlich allem beraubt, was einen Protheaner ausgemacht hat. Sie waren eher ein Werkzeug der Reaper für die Überwachung des nächsten Zyklus.

[quote]Not_Zero wrote...
zum anderem: warum versuchen die reaper aber nicht Shep zu indoktrinieren? Er ist ihre größte Bedrohung für sie aber sie haben es sogar versäumt in Arrival, wo Shep 2 Tage bewusstlos in der Nähe eines Indoktrinationsartefakts lag, geschweige denn in allen aufeinandertreffen von ME3 ihn zu indoktrinieren. :-) Nicht mal Versuche sind belegt, obwohl sie ja sogar in der Lage waren Udina zu indoktrinieren. (und der war weit weg und sicher auf der Citadel)
Ebenso darfst du die Lage nicht vergessen in der shep am Ende ist: Im All um ihn herum sind überall Reaper, er ist mehr tot als lebendig (und musste auch eine mentalle Attacke vom TIM abwehren) und vor ihm erscheint de facto alle Reaper (oder wie sonst soll man die Bezeichnung "kollektives Bewusstsein" verstehen) und die versuchen nicht ihn zu indoktrinieren? Vermutlich wäre ein Versuch bereits so stark, dass selbst der stärkste Geist brechen würde (vor allem da shep allein war und niemand ihm - wie im Fall von Saren - helfen konnte)
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Udina indoktriniert? Habe ich was verpasst?
Udina hat mit Cerberus kollaboriert um die Erde zu retten da zu diesem Zeitpunkt die restlichen Ratsmitglieder sich lieber um ihre eigenen Heimatplaneten gekümmert haben. Es wurde vermutet, dass er möglicherweise indoktriniert war (wenn überhaupt), aber nicht belegt.

Was eine mögliche Indoktrination Shepards betrifft:
Arrival ist da wirklich etwas ... zwiespältig. Zwar wird Shepard von dem hochgefahrenen Artefakt "überwältigt" (zumindest interpretiere ich das mit dem Fortschrittsbalken beim dem Kampf so), aber die zwei Folgetage scheint mir Shepard doch eher medikamentös ruhig gestellt zu sein (die Wache ist Überrascht, dass Shepard aufwacht als sei nichts gewesen). Wenn man medikamentös ruhig gestellt ist, ist man möglicherweise für mentale Manipulationen nicht so empfänglich wie in einem normalen Schlaf- oder Ohnmachtszustand. Zumal ist es "nur" ein Artefakt, kein "kompletter" Reaper. Die Wissenschafts-Crew des inaktiven Reapers (Reaper IFF Mission) war Wochen oder gar Monate an Bord des deaktivierten Reapers bevor die Indoktrination Wirkung zeigte (ok, es war ein deaktivierter Reaper). Ausserdem würde ich Shepard attestieren eines der Willensstärksten Individuen der Galaxie zu sein :)

TIM hat über Jahre mit Reapertechnologie hantiert und ich glaube nicht, dass er von jetzt auf gleich indoktriniert war. Wie es aussieht hat die Indoktrination von TIM irgendwann zwischen ME2 und ME3 langsam gegriffen und hat im Verlauf von ME3 die Oberhand gewonnen.

Aber hier kann jeder sein eigenes Ding rein interpretieren. Meine Interpretation ist genauso richtig oder falsch wie die Interpretation der Anhänger der Indoktrinations-Theorie.

Mögliche Indoktrination vor dem Ende:
Der Katalysator sagt ja, das Shepard eine Ausnahme ist und das Shepard die Variablen geändert hat. Die bisherige Lösung des Katalysators funktioniert nicht mehr. Um eine Änderung herbei zu führen muss Shepard handeln, da der Katalysator es selbst nicht kann. Daher denke ich der Katalysator verzichtet genau deswegen auf eine jetzt vielleicht mögliche Indoktrination, die bei einem dermaßen geschwächten Shepard vielleicht funktioniert hätte.
Es ist natürlich jedem selbst überlassen ob man Löcher selbst logisch füllt oder einen Bruch darin sieht ;)

Gruß,
Mendagir