Meine emotionale Reaktion zum Ende von ME3 - habt ihr Ähnliches "durchgemacht"? (ohne Berücksichtigung des Citadel DLCs)
#476
Posté 19 mars 2013 - 05:20
#477
Posté 19 mars 2013 - 05:23
Holger1405 wrote...
Ahnkahar wrote...
3. Dann sollte ja klar sein, dass
CleverNoobs Meinung überhaupt gar nichts zur Sache tut. Es geht rein um die Umfragen. Zahlen.
Ja ok, aber wie ich bereits sagte, seine Umfragezahlen kommen von Seiten auf denen sich die Leute die das Ende nicht mögen versammelt haben.
Das ist so als würde man eine Umfrage zum Ausgang der Bundestagswahl auf einem SPD Parteitag durchführen. Einfach statistisch nicht haltbar.
Aber ich gebe dir daß, viele Fans sind mit dem ME ende unzufrieden. Aber sie sind auch aus verschiedensten Gründen mit dem Ende unzufrieden. Sie alle unter einen Hut zu bringen war von vornherein unmöglich, Plus hier geht es nicht um Demokratie.
Ganz zu schweigen davon das viele zu sein, oder sogar in der Mehrheit zu sein, nicht automatisch bedeutet, auch im recht zu sein.5. Vergleiche mit Dragon Age Origins. Die Charaktere waren toll ins Ende eingeflochten. Und obwohl auch dieses Ende bestimmt kein großer Wurf war, der es in die Annalen der Weltliteratur schaffte, hab ich kaum Grund gesehen mich darüber zu beschweren. Eben weil ziemlich klar war, wies weiter geht.
Davon sieht man hier rein gar nichts.
Ja, Dragon Age Origins... leider bin ich keine 20 mehr, und mit Familie und Job ziemlich eingebunden.
Ich konnte mir in den letzten paar Jahren nicht mehr als ein großes RPG leisten, und selbst mit dem einen, oder den Diskussionen darüber,habe ich manchmal ein bisschen übertrieben.... (Sagt meine Frau :innocent:)
Holokid tut folgendes. Er erzählt dir n bisschen Unsinn und dann kommt einfaches. "WÄHLE !"
Man hat keine Möglichkeit weiter nachzubohren, Fragen zu stellen die wichtig wären, seine Logik zu widerlegen oder irgendwas. Shepard MUSS tun, was Holokid ihm sagt. Das ist Friss oder Stirb. Das ist Zwang.
@ Catalyst
Du denkst es ist Unsinn, ich sehe das anders.
@ nachzubohren
Das trifft imho auf fast alle wichtigen Konversationen in der Mass Effect Trilogie zu.
@ Logik zu widerlegen
Ich muss seine Logik nicht wiederlegen. Nach seiner Logik ist der Zyklus eine gute Idee. Und das sieht (mein) Shepard ganz anders.
Die Logik des Catalyst ist, aus Organischer perspektive, absurd.
Aber der Catalyst ist nicht Organisch, und das ist der entscheidende Punkt um die Logik der Handlung aufrecht
zu erhalten. Ich, als der Spieler, muss nicht glauben das die Logik des Catalyst richtig ist, ich muss nur glauben das der Catalyst an seine eigene Logik glaubt.
@ Shepard MUSS tun, was Holokid ihm sagt
Nein musst du nicht, du kannst ihn zurückweißen. (kein Metagaming bitte)
Aber selbst wenn du "Refuse" nicht wählst tust du nicht automatisch was der
Catalyst sagt. Zwei der drei Möglichkeiten die du hast wiedersprechen eindeutig seiner Logik.
8. Dann hör dir mal an was Shepard sagt. Das macht keinen Unterschied ob Paragon oder Renegade. Der
unsterbliche Gottimperator Holoshep macht ziemlich deutlich was er vorhat.
Und vor dem EC war Destroy Genozid an den Geth. Und jetzt ist unklar was eigentlich passiert.
@ Control Shep
Sorry, aber ich kann das was du in seinem Monolog siehst einfach nicht erkennen. Er spricht von sich selbst als "guardian" im Sinne von Beschützer.
@ Destroy Shep
Ich gehe davon aus das die Geth auch im EC ende zerstört werden, (Möglicherweise kann man sie wieder erschaffen.) Ich quote mich mal selber:Holger1405 wrote...
Und jetzt kommen wir zum Ende: Was Shepard tut wenn er "Zerstörung" wählt, ist auf keinen Fall Genozide, weil er/sie eben nicht das Ziel hat die Geth zu zerstören. Shepard tut es nicht aus niederen Beweggründen. Sein Ziel ist es den Zyklus zu beenden, dabei muss er, wenn er die Reaper zerstören will, die Geth opfern. Eine sehr schwere Entscheidung, in einer unvorstellbaren Situation.
9. Doch haben sie. Aus marketingtechnischer Sicht war der ganze Aufschrei ein Desaster. Das ganze erst zu ignorieren, dann das Kunstargument zu bringen und mit dem EC die Kritik quasi zu umgehen zeugt von 2 Dingen.
1. Planlosigkeit
2. Dem Versuch der Schadensbegrenzung.
Darüber könnten wir jetzt Tagelang streiten, niemand von uns wird den anderen überzeugen. Also lassen wir das, Ok?11.
Eine DEM ist etwas, was ganz zum Schluss auftaucht, plötzlich, ohne Vorwarnung. Die Superwaffe ist damit nicht gemeint, sondern Holokid. Holokid dient dem Zweck den Plot aufzulösen, weil der Autor keine Ahnung
hatte, wie er es auf sinnvolle Art hätte tun können. Die Superwaffe wäre meines Erachtens völlig in Ordnung gewesen, wenn sie aus dem Computerkern extrahiert worden wäre. Keine gute Lösung, aber ok.
Ich dachte mir das du es so siehst, aber ich bin anderer Ansicht. Der Catalyst ist austauschbar, man hätte ihn durch Vandetta oder eine andere Proteanische VI ersetzen können, die mit dem Crucible gekommen ist. Er bietet die Wahlmöglichkeiten nur an, erklärt sie, aber er macht sie nicht selber möglich. (The Crucible changed me, created new
possibilities) Bioware hat ihn nur eingefügt um die Reaper zu erklären.
Ob das nun gut oder schlecht ist sei dahingestellt, aber er ist einfach austauschbar.
Der Crucible hingegen ist imho die wahre Deus ex machina. Ohne den Crucible gäbe es kein Möglichkeit die Reaper
aufzuhalten. Er macht die Enden möglich weil er den Catalyst verändert.
Er stellt eine (Fiktionale) Erklärung dafür da das die Menge an Energie erreicht wird die notwendig ist die gesamte Galaxie mit dem Zerstörung-, Kontroll-, oder Synthese Strahl zu erreichen, usw. usw.Was ich zB ziemlich gut gefunden hätte, wäre ein Schwachpunkt in den Basis-Subroutinen der Reaper gewesen. Ähnlich dem, was dir Legion über die Geth und die Heretics erzählt, weil wir dann schon eine Referenz für
einen solchen Vorgang gehabt hätten. Da wären dann auch verschiedene Enden möglich gewesen, je nachdem welchen Teil man umschreibt.
Interessante Ansatz, hätte wie du richtig sagst, auch in die Lore gepasst.
Aber ich bin mir auch sicher das es dann Leute gegeben hätte die sagen würden das diese unheimlich mächtigen Maschinen eine so einfache schwäche haben ist unglaubwürdig...
Trotzdem hätte Potenzial gehabt.
Mir selber wäre es am liebsten gewesen wenn sie die Ursprünge der Reaper ganz und gar "ungewiss" gelassen hätten. Aber das hätte wahrscheinlich einen noch größeren aufstand fabriziert.![]()
3. Ich habe jetzt immer noch keine Umfrage gesehen, die etwas Gegenteiliges belegen würde. Zeig mir doch endlich die Seiten, wo sich die Fans vom Ende versammeln. Zeig mir die Umfrage, die das widerlegt, was diese Umfragen in aller Deutlichkeit zeigen.
5, Dann schau es dir eben auf Youtube an. Dann wirst du sehen, was ich sage. Die Charaktere sind toll in das Ende eingeflochten. Zum Ende von Mass Effect 3 ist es quasi egal, ob sie leben oder sterben.
@nachzubohren: Weil es an vielen Stellen nicht nötig ist, an den Stellen wo es nötig ist, hat man Möglichkeiten nachzufragen.
@Logik widerlegen: Warum tust du dann was Holokid dir sagt ? Davon ab ist Holokids Logik auch aus mechanischer Sicht völlig absurd. Da sind einfach viel zu viele absolutistische "WENN DASS, DANN MUSS DASS" Vorgaben drin.
@Zwang: Doch, Shepard tut auf jeden Fall was Holokid sagt. ALLE Optionen werden von Holokid diktiert. Und zwar auch Destroy. Egal ob man seine Logik bis zu dieser Stelle nachvollziehen kann, wirds hier absurd, weil keine der Optionen geeignet ist Holokids Agenda zu vervollständigen.
11. Sorry, an dieser Stelle gibt es nur ein Richtig und Falsch. Selbst wenn alles andere Meinungsbezogen ist, die Sache mit der DEM ist eindeutig erklärt. Egal ob sie austauschbar ist oder nicht. Die Superwaffe ist ebenfalls austauschbar, aber ohne Holokid letztendlich nicht zu nutzen. Ddie zweite Sache ist eben, wie ich schon sagte, dass Holokid die Fäden der Story "zusammenführt".
Was die Motive der Reaper betrifft. Es wäre absolut ok gewesen, die völlig im Dunkeln zu lassen. Da stimm ich dir absolut zu. Denn dann wäre die monströse Erhabenheit, die von Sovereign und Harbinger ausgestrahlt wird, erhalten geblieben. Der Hauptgrund warum die Reaper so ein effektiver Antagonist waren.
Ich bin bis zu ME3 einfach davon ausgegangen, dass die das aus irgendwelchen eigennützigen Motiven tun. Genau so wie Imperator Palpatine einfach nur ein alter Mann war, der wollte, was alle mächtigen Männer wollen. Mehr Macht.
Wenn ich mich nicht völlig täusche, weiß auch niemand was genau die Darkspawn aus Dragon Age antreibt. Gabs auch keinen Aufstand.
#478
Posté 19 mars 2013 - 05:39
Not_Zero wrote...
Bioware löst den gordischen Knoten indem sie ein vernünftiges Ende hinzuergänzen zu den ursprünglichen ^^
Der Gordische Knoten wird anders gelöst, frag mal Alexander den Großen wie.
Pain87 wrote...
Aber danke, ich weiß das mein Ende wirklich den Namen Schlacht verdient ;D*ganz überzeugt das Zero mich meint.*
FanFics kann ja jeder schreiben daran ist nichts einzuwenden. Allerdings sollte man dabei auch auf den Teppich bleiben, besonders wenn die Zuschauerzahl grafisch dargestellt eine abfallende Diagonale zeigt. Die BW Autoren haben mit ihrem Werk eine herausragende Geschichte erzählt und die polarisiert und das ist auch gut so.
#479
Posté 19 mars 2013 - 05:48
Btw...du sagst gar nichts dazu das die Portale ja doch deaktivert sind...
#480
Posté 19 mars 2013 - 05:54
CrustyCollins wrote...
@Holger1405:
> Aber ich gebe dir, daß viele Fans mit dem ME ende unzufrieden sind. Aber sie sind auch aus
> verschiedensten Gründen mit dem Ende unzufrieden. Sie alle unter einen Hut zu bringen war von
> vornherein unmöglich.
Ich wette man könnte die Mehrheit problemlos hinter folgender Unzufriedenheit zusammenbringen: Es gibt keine wirklich offene Wahlmöglichkeit (gerade vorm EC). Solange (fast) jeder wählen kann, was er bevorzugt, wären die meisten zufrieden.
Damit wären die meisten unter einen Hut zu kriegen. Meiner Meinung nach. Beweisen kann das oder das Gegenteil hier niemand. Es sind letztendlich alles Hypothesen und Meinungen.
Ich denke das ein belangloses Happy End die meisten zufriedengestellt hätte, aber du hast recht, letztlich alles Meinungen und Hypothesen.
> Plus hier geht es nicht um Demokratie.
Naja. Maintream Entertainment ist relativ demokratisch wenn man sich die Definition dessen und des Marktes ansieht. :-) Der Witz einer echten Demokratie ist allerdings auch der Schutz von Minderheiten. So gesehen ist der Vergleich nicht so ideal und wir sollten das Thema lassen. ;-)
Mir (und vielen anderen) geht es da eher darum, dass man das Gefühl hat, dass BW eben egal war, wie die Fans das Ende finden werden. Und auch wenn das legitim ist, gerade als "Künstler", so ist es trotzdem traurig (kann das keiner von der Gegenseite verstehen?).
Viele Fans haben BW sooo viel gegeben: Geld, Unterstützung, Lob, Anregungen, Leidenschaft, "Zuneigung"/Sympathie. Und nun muss man als treuer Fan feststellen, dass diese Menschen, denen man über Jahre so treu und loyal gegenüber war, sich anscheinend aber nicht dafür interessieren, was ich mir wünsche und worüber ich mich freuen würde.
Hat das keiner von der "Gegenseite" mal persönlich erlebt ? Dass man in einer zwischenmenschlichen Beziehung viel investiert hat und dann merkt man nach Jahren, dass der andere einen schnell "über die Klippe laufen lässt" ?
Jaja, BW hat keine direkte zwischenmenschliche Beziehung zu den Fans. Aber irgendwie kann man die Problematik abstrahiert schon vergleichen. Unzufriedenheit ist letztendlich ja mit Emotionen verbunden. Denn was mir egal ist, kann mich nicht unzufrieden machen.
@Demokratie
Stimmt wie gesagt, das hier ist keine Demokratie.
@ Gegenseite verstehen
Doch, ich kann euch sogar gut verstehen. Ich finde das Matrix einer der Genialsten Filme ist die je gemacht wurden, und ich habe das Ende der Tribologie gehasst!!!!
Ich war grenzenlos enttäuscht darüber wie die Wachowski Brüder ihre Geschichte zu Ende gebracht haben, und ich habe das auch auf einem Board auf dem ich damals gepostet habe deutlich gemacht.
Aber ich wäre nie auf den Gedanken gekommen von den Wachowski Brüdern zu fordern das sie IHRE Geschichte ändern sollten, damit sie MIR gefällt.
Es war nun mal ihre Geschichte. Ich bin ihnen immer noch dankbar das sie Matrix gemacht haben, und ich war zum Glück auch nicht so kindisch zu sagen das ich nie wieder etwas anderes von ihnen ansehen werde, denn dann hätte ich "V" nicht gesehen, und das ist imho auch ein großartiger Film.
@viel gegeben
Und du hast auch viel dafür zurückerhalten. Du kannst die Autoren einer Geschichte einfach nicht dafür verantwortlich machen das diese Geschichte nicht bis ins letzte Detail deinen Vorstellungen entspricht.
@ Problematik abstrahiert schon vergleichen
Ich habe in dem Post in Bezug auf deinen OP geschrieben das es vollkommen normal ist auf eine große Geschichte emotional zu reagieren. Imho wird eine Geschichte erst eine großartige Geschichte wenn man sich emotional beteiligen kann.
Aber man muss auch wissen wo die Grenze liegt. Die Beziehung zu einem Stück Fiktion darf niemals so wichtig sein wie eine echte zwischenmenschliche Beziehung.
#481
Posté 19 mars 2013 - 05:55
Wieso haben denn nur die beiden Schuld daran?Pain87 wrote...
....aber okay, wir wissen ja das Mac und Casey SChuld sind.
#482
Posté 19 mars 2013 - 06:09
#483
Posté 19 mars 2013 - 06:12
#484
Posté 19 mars 2013 - 06:16
#485
Posté 19 mars 2013 - 06:47
@ Gegenseite verstehen
Doch, ich kann euch sogar gut verstehen. Ich finde das Matrix einer der Genialsten Filme ist die je gemacht wurden, und ich habe das Ende der Trilogie gehasst!!!!
Ich war grenzenlos enttäuscht darüber wie die Wachowski Brüder ihre Geschichte zu Ende gebracht haben, und ich habe das auch auf einem Board auf dem ich damals gepostet habe deutlich gemacht.
Aber ich wäre nie auf den Gedanken gekommen von den Wachowski Brüdern zu fordern das sie IHRE Geschichte ändern sollten, damit sie MIR gefällt.
Es war nun mal ihre Geschichte. Ich bin ihnen immer noch dankbar das sie Matrix gemacht haben, und ich war zum Glück auch nicht so kindisch zu sagen das ich nie wieder etwas anderes von ihnen ansehen werde, denn dann hätte ich "V" nicht gesehen, und das ist imho auch ein großartiger Film.
@viel gegeben
Und du hast auch viel dafür zurückerhalten. Du kannst die Autoren einer Geschichte einfach nicht dafür verantwortlich machen das diese Geschichte nicht bis ins letzte Detail deinen Vorstellungen entspricht.
@ Problematik abstrahiert schon vergleichen
Ich habe in dem Post in Bezug auf deinen OP geschrieben das es vollkommen normal ist auf eine große Geschichte emotional zu reagieren. Imho wird eine Geschichte erst eine großartige Geschichte wenn man sich emotional beteiligen kann.
Aber man muss auch wissen wo die Grenze liegt. Die Beziehung zu einem Stück Fiktion darf niemals so wichtig sein wie eine echte zwischenmenschliche Beziehung.
@Gegenseite verstehen:
Ich werde auch weiter offen sein für Spiele von BW und für ME-Spiele (ich mache das eh immer abhängig von Tests). Also radikal bin ich bei sowas nicht.
Ich kann aber schon verstehen, dass Fans ein neues Ende "fordern". Letztendlich ist das nichts anderes als ausgesprochenes Engagement. Wie Leute, die demonstrieren gehen, etc.
Dabei muss die eigene Forderung keine offizielle, legale oder legitimative Grundlage haben. Menschen haben manchmal Lust sich zu engagieren, sind leidenschaftlich, etc. Das finde ich absolut ok, verständlich und genauso legitim, wie auf seiner "Kunst" zu beharren.
@viel gegeben:
Ich mache sie auch gar nicht dafür "verantwortlich". Nee, Verantwortung haben sie keine an der Stelle. Ich persönlich verlange ja zB auch gar kein neues Ende. Weil mir klar ist, dass sie mir das nicht wirklich "schuldig" sind. Aber in meiner persönlichen Vorstellung und Meinung zu einer Künstler-Publikum-"Beziehung" oder eben auch Hersteller-Kunden-"Beziehung", finde ich eben, dass man mehr aufeinander eingehen sollte.
So wie ich BW entgegen komme und ihre Ideen hinter dem Ende verstehe und anerkenne. So hätten sie ja auch etwas mehr unsere Fan-Sichtweise anerkennen und verstehen können. Und ganz ehrlich: mit dem Citadel-DLC haben sie es letztendlich ja auch ein stückweit gemacht, auch wenn sie es nicht offiziell ausgesprochen haben.
Aber jeder hat da 'ne andere Meinung zu diesen "Beziehungen". Ich war halt noch nie Fan von diesen abgehobenen Künstlern, die zwei Striche auf eine Leinwand malen und dann sagen "die Bedeutung müsst ihr euch selber denken - jeder sieht darin seinen eigenen Spiegel, blabla". :-)
@emotionale Problematik:
Keine Angst. Mir ist das Spiel nicht wichtiger als echte Menschen.
Ich fände es aber eben auch Quatsch mir meine Gefühle zu ME im Ganzen, sowie dem für mich enttäuschenden Ende, jetzt wegzureden, nur um bloß nicht zu emotional involviert zu sein. Nö...das ist eben auch ein wichtiger Teil von menschlichem Engagement und Leidenschaft. Das finde ich ok. (Ich weiß, du auch. Du wolltest nur warnen, ne?)
Not_Zero:
> Bioware löst den gordischen Knoten indem sie ein vernünftiges Ende hinzuergänzen zu den ursprünglichen <
Pain87:
> Qualitativ gutes Ende ist das Zauberwort <
*absolut zustimm* !!
@Big-Boss:
Nur 2 Schuldige macht es etwas einfacher.
Codebreaker819:
> Die BW Autoren haben mit ihrem Werk eine herausragende Geschichte erzählt und die polarisiert und das ist auch gut so. <
Uff, sowas von Ansichtssache. :-)) Ich persönlich finde ebenfalls (zustimmendes Nicken zu Pain), dass sie das Ende verkackt haben.
#486
Posté 19 mars 2013 - 06:54
Eariel101 wrote...
Es geht darum das EA/BW etwas verkaufen möchte, auch zukünftig, stößt man all zu vielen vor den Kopf oder liefert man nur Standardkost (Siehe Warfighter) kommt das nicht an und man verliert auf lange Sicht.
Richtig, aber lass uns doch mal ehrlich sein. Selbst die Mehrheit der Anti-ender findet nicht das Mass Effect 3 ein schlechtes Spiel ist.
Betrachten wir es mal unabhängig von den letzten zwei Stunden. Die Tuchanka Mission war Story technisch ein Traum, Entscheidungen aus allen drei Spielen wurden in die Handlung integriert, die Charakterentwicklung war klasse. Dasselbe gilt für Rannoch, und andere Missionen.
Plus, wenn der Citadel DLC in irgendeiner Weise ein Anhaltspunkt ist, dann daraufhin das Bioware den Großteil seiner Fans durchaus verstanden hat UND auch in der Lage ist diese Verständnis in großartiger Art und Weise umzusetzen.
Der Unterschied ist in DA:Origins bekommt der Spieler noch das Gefühl vermittelt er kann die Spielwelt beeinflussen und seine Handlungen haben tatsächliche Auswirkungen und Konsequenzen. In ME3 fehlt dies fast zur gänze, besonders eben beim Ende.
Sorry, aber das ist Blödsinn. Über das Ende können wir streiten, der Rest von ME3 ist gespickt mit wichtigen Entscheidungen die alle große Konsequenzen haben.
Egal ob man in ME1 den Rat rettete oder nicht, die Rachni auslöschte oder nicht, in ME2 die Basis sprengte oder nur säuberte, die Geth-Heretics umschrieb oder vernichtete... und so weiter, es hat so gut wie keine Auswirkungen. Schlimmer noch, es wird durch den Ausgleich der Aktivpostenzahlen zur absoluten Nebensache. Nur Statistik ohne Einfluß auf die Spielwelt. Wozu aber dann Entscheidungen wenn es am Ende eh keine Rolle spielt?
Die Aktivposten und die EMS Situation hätte man sicher besser lösen können.
Das gesagt, ich habe DA:O (bis jetzt) leider noch nicht gespielt. Aber DA:O ist ein eigenständiges Spiel, ME eine Trilogie. Ich weiß nicht ob du oder andere hier sich mal klar gemacht haben wie viele variablen es im ME Universum gibt. Man muss einfach akzeptieren das es einfache logistische Einschränkungen bei manchen solcher Fragen gibt. (Oder bereit sein ein paar hundert Euro für ein Spiel zu zahlen das alle gebotenen Möglichkeiten des ersten Spiels im letzten zu Verfügung stellt, was kein Mensch ist.) Ich könnte dir (und habe bereits) Entscheidungen in ME1 und 2 aufgeführt die große Konsequenzen in ME3 haben. Jede einzelne Entscheidung von ME1 mit Konsequenz in ME3 zu übertragen ist schlicht unmöglich.
Das schlimme ist eher das man wußte das es Kritik geben wird, man war sich nur nicht bewußt welches Ausmaß es annehmen wird. Das belegen die letzten Interviews vor Release. Es war nach DA2 absehbar das sich viele Spieler nicht mit einem solchen Ende abfinden werden. Man hat aber anscheinend geglaubt dies unter Kontrolle halten zu können und ähnlich glimpflich wie bei DA2 davon zu kommen. Der EC war eben nicht mehr als Schadensbegrenzung, Aussitzen funkltionierte hier nicht mehr.
Sie haben es nicht Ausgesessen, sie haben den EC gemacht. Das mag Schadensbegrenzung gewesen sein, (die übrigens auch gelungen ist.) es war ganz sicher kein Aussitzen.
Ganz so einfach ist es nicht. Man kann zwar Starchild ersetzen, die Wirkung und das erzeugte Bild wäre aber ein anderes. Mit Starchild wird plötzlich eine übergeordnete Macht präsent und die Reaper sind (seine Lösung) lediglich nur noch Erfüllungsgehilfen. Rein erzählerisch ist das schon eine Katastrophe, man führt nicht in den letzten 5 Minuten eine höhere Macht ein.
Natürlich wäre die Wirkung eine andere. Der Catalyst ist ein Plot device mit einer bestimmten Aufgabe. Weiter, ich sehe die Reaper nicht als reine "Erfüllungsgehilfen" des Catalyst, und was erzählerisch eine "Katastrophe" ist, bleibt nun mal rein subjektiv.
Klar ein Endkampf gegen Harbinger scheidet aus, er ist ja nicht allein und die Masse der Reaper mal eben so mit den Flotten wegpusten wäre auch nicht gut gekommen, dafür hat man sie zu mächtig gemacht. TIM a la Sarren 2.0 auftreten zu lassen hätte auch keine Wirkung gebracht. Klar BW hat sich in einem Dilema befunden und es ist nachvollziehbar warum man es wieder besseren Wissens so handhabte. Aber im Endeffekt ist Starchild kein guter Ansatz gewesen.
Ich hätte mir andere Möglichkeiten vorstellen können, und die Reaper gar nicht zu erklären wäre mir persönlich am liebsten gewesen. Aber ich finde auch das der Catalyst ein sehr interessanter Charakter ist der eine Menge Philosophischer Fragen aufwirft, und damit kann ich wirklich gut leben.
Als der eigentliche Kopf der Reaper kann er schwerlich die Möglichkeiten an den Protagonisten glaubwürdig herantragen. Zwangsläufig vermutet man da immer irgendwelche Fallstricke.
Doch das geht, wie ich hier schon dargelegt habe.
Pain87 wrote...
Verzeiht meinen Ausdruck..aber in eine Sache ist nun unabänderlich, aber natürlich bin ich auf die lustigen Erklärungsversuche dafür egespannt.
Es geht um das Thema: Citadel und Catalyst und die übliche Reaperfalle die bei Shepards Zyklus nicht funktioniert hat, weil die Reaper die Citadel nicht eingenommen haben und somit das Netzwerk nicht abschalten konnten. Weil einige meinten: Die Protheaner konnten sich einfach nicht mehr wehren weil die Reaper zu übermächtig waren. Nope, sie waren wehrlos weil jedes System auf sich gestellt war...so wie es Vigil gesagt hat. Wenn Shepards Zyklus trotz Reaperanwesenheit durch Portale fliegen kann, dann hätten die Prothis das auch gekonnt...aber es war ihnen einfach nicht möglich;)
Spielt ME1 nochmal und dann passt kurz vor dem Ende mal ganz genau auf, wenn Sovereign die Systeme übernehmen will und Shepard Vigils Programm in die Station läd und somit selber die Kontrolle hat.
Bei dem Gespräch mit Joker sagt der Pilot eindeutig:
"Wir haben ihren Notruf empfangen. Ich bin hier bei der ganzen Arcturusflotte im Andurasektor.
Wir können die Ascenion retten! Öffnen sie einfach "DAS PORTAL" an der Citadel, dann schicken wir die Kavallerie rein!"
Dieser Satz sagt unumstößlich aus das die rettende Flotte nicht in den Serpentnebel kann weil das Portal abgeschaltet ist. Und da die Flotte den Notruf auch schon vorher empfangen hat, glaube ich kaum das die auf irgendwas bestimmtes warten um in den Serpentnebel zu fliegen...sondern weil sie es einfach nicht können.
<This>
Was genau sollen wir den lustig erklären?
#487
Posté 19 mars 2013 - 06:55
Pain87 wrote...
Aber das Ende haben sie mehr als verkackt...und dabei werden sie sogar dafür bezahlt dass das nicht geschieht und sie sind viele....aber okay, wir wissen ja das Mac und Casey SChuld sind.
Btw...du sagst gar nichts dazu das die Portale ja doch deaktivert sind...
Woher, ganz genau, weißt du das?
#488
Posté 19 mars 2013 - 06:58
#489
Posté 19 mars 2013 - 07:07
Holger1405 wrote...
Die Aktivposten und die EMS Situation hätte man sicher besser lösen können.
Das gesagt, ich habe DA:O (bis jetzt) leider noch nicht gespielt. Aber DA:O ist ein eigenständiges Spiel, ME eine Trilogie. Ich weiß nicht ob du oder andere hier sich mal klar gemacht haben wie viele variablen es im ME Universum gibt. Man muss einfach akzeptieren das es einfache logistische Einschränkungen bei manchen solcher Fragen gibt. (Oder bereit sein ein paar hundert Euro für ein Spiel zu zahlen das alle gebotenen Möglichkeiten des ersten Spiels im letzten zu Verfügung stellt, was kein Mensch ist.) Ich könnte dir (und habe bereits) Entscheidungen in ME1 und 2 aufgeführt die große Konsequenzen in ME3 haben. Jede einzelne Entscheidung von ME1 mit Konsequenz in ME3 zu übertragen ist schlicht unmöglich.
ich bezweifele mal, dass sich viele Leute bspws über einen Charakter wie Helena Blake aufgeregt hätten. Das Problem ist, dass eben auch die großen Entscheidungen der beiden Vorgänger entweder nur auf schlichte Zahlen zurückgerechnet werden oder durch Doppelgänger ersetzt werden (Rachni-Königin, Rat, Kollektorenbasis etc.) vor allem von letzterem haben sich viele wirklich viel erhofft, gerade wegen der Bedeutung am Ende von ME2 für diese Entscheidung. Und am Ende....wenn ich mich recht erinnere sind es nur 100 War Assets unterschied, abhängig wie man sich entschieden hat...Diese Sache gehört zu den Gründen weswegen ich glaube dass BW auf den letzten Metern die Ideen ausgegangen sind :-| Nach Tuchanka und Rannoch
Modifié par Not_Zero, 19 mars 2013 - 07:13 .
#490
Posté 19 mars 2013 - 07:24
#491
Posté 19 mars 2013 - 10:55
3. Ich habe jetzt immer noch keine Umfrage gesehen, die etwas Gegenteiliges belegen würde. Zeig mir doch endlich die Seiten, wo sich die Fans vom Ende versammeln. Zeig mir die Umfrage, die das widerlegt, was diese Umfragen in aller Deutlichkeit zeigen. [/quote]
www.facebook.com/questions/336509146424475/
Plus
[quote]NasChoka wrote...
[quote]Pain87 wrote...
Ziemlich weit hergeholt das Clevernoobs seine Daten von Seiten hat die vor lauter versammelten Unmut Fans wimmeln...da stellt sich nämlich die Frage: Wo sind dann die Seiten mit den Zufriedenen Leuten?[/quote]
Leute, die zufrieden sind starten keine Petitionen, gründen keine Aktionsgruppen und suchen auch keine Umfragen zu diesem Thema auf.
Es gibt regelmäßig demos gegen Atomkraft. Wo sind die Leute die für Atomkraft demonstrieren?
1,3 Mio EU Bürger haben eine Petition gegen die Privatisierung des Trinkwassers unterzeichnet. Wo sind die Leute die dafür sind?
Es gibt Bürgerinitiativen gegen Fluglärm. Wo sind die Bürgerinitiativen für Nachtflüge?
[/quote]
Plus Plus....
[quote]Holger1405 wrote...
Aber ich gebe dir daß, viele Fans sind mit dem ME ende unzufrieden..... [/quote]
und
[quote]Ganz zu schweigen davon das viele zu sein, oder sogar in der Mehrheit zu sein, nicht automatisch bedeutet, auch im recht zu sein. [/quote]
Mehr gibt es dann dazu auch nicht zu sagen glaube ich.
[quote]5, Dann schau es dir eben auf Youtube an. Dann wirst du sehen, was ich sage. Die Charaktere sind toll in das Ende eingeflochten. Zum Ende von Mass Effect 3 ist es quasi egal, ob sie leben oder sterben. [/quote]
Nein ich werde es lieber Spielen, dann wenn ich die zwei ME Playthrough die ich noch am Laufen habe, abgeschlossen sind... aber das erste Mal seit 1996 reizt mich auch Lara mal wieder... Gah, so viele Spiele, so wenig Zeit...
Und ich verstehe nicht wieso es "quasi egal" ist wenn die Charaktere am Ende von ME3 leben oder Sterben.
[quote]@nachzubohren: Weil es an vielen Stellen nicht nötig ist, an den Stellen wo es nötig ist, hat man Möglichkeiten nachzufragen. [/quote]
Seit dem EC hat man auch die Möglichkeit beim Catalyst nachzufragen. Klar könnte man immer noch mehr Kontext einbauen, aber mir ist es genug.
[quote]@Logik widerlegen: Warum tust du dann was Holokid dir sagt ? Davon ab ist Holokids Logik auch aus mechanischer Sicht völlig absurd. Da sind einfach viel zu viele absolutistische "WENN DASS, DANN MUSS DASS" Vorgaben drin. [/quote]
Tue ich nicht, im Gegenteil, ich vernichte ihn und die Reaper.
Und aus der Sicht einer KI ist seine Lösung imho in keinster weiße absurd.
[quote]@Zwang: Doch, Shepard tut auf jeden Fall was Holokid sagt. ALLE Optionen werden von Holokid diktiert. Und zwar auch Destroy. Egal ob man seine Logik bis zu dieser Stelle nachvollziehen kann, wirds hier absurd, weil keine der Optionen geeignet ist Holokids Agenda zu vervollständigen. [/quote]
Die Agenda des Catalyst ist die Auslöschung allen Organischen Lebens zu verhindern.
Plus keine der 4 Optionen wird vom Catalyst diktiert, sie sind alle schon vorhanden als Shepard die Ebene des Catalyst erreicht, weil der Crucible diese neuen Optionen möglich macht.
Synthese ist nach Meinung des Catalyst die beste Lösung, er glaubt das der, seiner Meinung nach bis dato unausweichliche Konflikt, damit endgültig beendet wird.
Kontrolle und Zerstörung sind Optionen die zur Verfügung gestellt werden weil der Catalyst, durch Shepards Leistungen, und die der vereinten Rassen, erkennen muss das die Organischen weit mehr Potenzial haben als er angenommen hat.
[quote]11. Sorry, an dieser Stelle gibt es nur ein Richtig und Falsch. Selbst wenn alles andere Meinungsbezogen ist, die Sache mit der DEM ist eindeutig erklärt. Egal ob sie austauschbar ist oder nicht. Die Superwaffe ist ebenfalls austauschbar, aber ohne Holokid letztendlich nicht zu nutzen. Ddie zweite Sache ist eben, wie ich schon sagte, dass Holokid die Fäden der Story "zusammenführt".[/quote]
In der Interpretation einer fiktiven Geschichte gibt es sehr selten nur ein "Richtig und Falsch", nahezu alles ist subjektiv. Du siehst denn Catalyst als Deus ex machina. Kann man durchaus so sehen, aber ich habe dir dargelegt warum ich anderer Meinung bin.
[quote]Was die Motive der Reaper betrifft. Es wäre absolut ok gewesen, die völlig im Dunkeln zu lassen. Da stimm ich dir absolut zu. Denn dann wäre die monströse Erhabenheit, die von Sovereign und Harbinger ausgestrahlt wird, erhalten geblieben. Der Hauptgrund warum die Reaper so ein effektiver Antagonist waren.
Ich bin bis zu ME3 einfach davon ausgegangen, dass die das aus irgendwelchen eigennützigen Motiven tun. Genau so wie Imperator Palpatine einfach nur ein alter Mann war, der wollte, was alle mächtigen Männer wollen. Mehr Macht. [/quote]
In Anbetracht dessen was Sovereign und Harbinger über Millionen von Jahren getan haben, und auch in diesem Zyklus tun, wird dies "monströse Erhabenheit" (sehr passend übrigens!) für mich nur marginal beschädigt, auch wenn mir gar keine Erklärung noch lieber gewesen wäre.
Die "Fortplanzugs" Theorie nach ME2 hatte auch was.
Modifié par Holger1405, 19 mars 2013 - 11:05 .
#492
Posté 20 mars 2013 - 01:53
Ich fasse das mal zusammen weil es sich zusammenhängend besser betrachten läßt.Holger1405 wrote...
Richtig, aber lass uns doch mal ehrlich sein. Selbst die Mehrheit der Anti-ender findet nicht das Mass Effect 3 ein schlechtes Spiel ist.
Betrachten wir es mal unabhängig von den letzten zwei Stunden. Die Tuchanka Mission war Story technisch ein Traum, Entscheidungen aus allen drei Spielen wurden in die Handlung integriert, die Charakterentwicklung war klasse. Dasselbe gilt für Rannoch, und andere Missionen.
Plus, wenn der Citadel DLC in irgendeiner Weise ein Anhaltspunkt ist, dann daraufhin das Bioware den Großteil seiner Fans durchaus verstanden hat UND auch in der Lage ist diese Verständnis in großartiger Art und Weise umzusetzen.
...
Sorry, aber das ist Blödsinn. Über das Ende können wir streiten, der Rest von ME3 ist gespickt mit wichtigen Entscheidungen die alle große Konsequenzen haben.
...
Die Aktivposten und die EMS Situation hätte man sicher besser lösen können.
Das gesagt, ich habe DA:O (bis jetzt) leider noch nicht gespielt. Aber DA:O ist ein eigenständiges Spiel, ME eine Trilogie. Ich weiß nicht ob du oder andere hier sich mal klar gemacht haben wie viele variablen es im ME Universum gibt. Man muss einfach akzeptieren das es einfache logistische Einschränkungen bei manchen solcher Fragen gibt. (Oder bereit sein ein paar hundert Euro für ein Spiel zu zahlen das alle gebotenen Möglichkeiten des ersten Spiels im letzten zu Verfügung stellt, was kein Mensch ist.) Ich könnte dir (und habe bereits) Entscheidungen in ME1 und 2 aufgeführt die große Konsequenzen in ME3 haben. Jede einzelne Entscheidung von ME1 mit Konsequenz in ME3 zu übertragen ist schlicht unmöglich.
Die Tuchanka Mission war gut, keine Frage, ich würd sie nicht unbedingt als Traum bezeichnen wegen der stumpfen Ballereinlagen, aber es ist der am besten ausgearbeitete Abschnitt des Hauptspiels. Besonders wie die Wechselwirkung in Szene gesetzt wurde mit Wrex oder Wreave und Mordin nebst Bakara. Auch das mit der Bombe und wenn man diese Mission ignoriert ist recht gut eingebracht. Also für sich allein betrachtet ganz gut gemacht.
Zum Problem wird es erst wenn man es zusammenhängend mit dem gesamten Game betrachtet. Je nach Entscheidung ist Tuchanka zwar sehr emotional umgesetzt und der Tod Mordins, die Heilung oder auch andere Möglichkeiten sehr ergreifend aber leider fehlt etwas. Nämlich die Verbindung zum Ende des Games. Wir erhalten zwar je nach Entscheidung Aktivposten, eventuell fallen auch welche später wieder weg wenn man entsprechende Optionen wählt, aber die einzige Konsequenz ist der Tod des einen oder anderen Charakters. Der Rest verkommt zur Fußnote weil es nicht in der Endsequenz zum tragen kommt.
Ähnlich ist es mit den Entscheidungen auf Rannoch. Für sich allein betrachtet gut, aber im Kontext und in Bezug auf das gesamte Game und die Endsequenz unerheblich. Solange man den entsprechenden Schwellenwert der EMS überschreitet ist die Auswirkung der Entscheidungen und damit die Konsequenz gleich Null. Und das ist zu wenig. Es spielt keine Rolle ob man Wrex, Mordin, die Kroganer und gar die Turianer opfert solang die Zahl am Ende groß genug ist. Hier fehlt es einfach an Variationen in der Endsequenz die auch diese Entscheidungen berücksichtigen unabhängig von der blanken Zahl der Aktivposten.
Es wäre besser gewesen wenn das Hintergehen von Wrex oder das opfern der Geth oder Quarianer mit Konsequenzen im Ende bedacht worden wären. So aber sind sie unbedeutend für die Farbexplosion und nicht mehr als eine Randbemerkung und die eine oder andere Emotion direkt bei der Mission.
Kurz der größte Teil der Kritik der unzufriedenen Fans bei den möglichen Enden bezog sich nicht etwa auf fehlende emotionaler Momente, weniger auf den Mangel an ausreichender Interaktion und ihre für eine epische Sci-Fi-Saga würdelose Abhandlung sondern vielmehr auf die völlige Ignoranz der zuvor vom Spieler getroffenen Entscheidungen.
Natürlich kann nicht jede kleine Entscheidung aus allen drei Teilen berücksichtigt werden, das ist auch nicht der Punkt. Aber bedeutende Wendepunkte in der Geschichte sollten schon Beachtung finden und das tun sie leider kaum bis gar nicht. Den Rat gerettet oder geopfert, ein paar andere Sätze und hi und da ein paar andere Aktivposten, Geth überschrieben oder gelöscht, ein paar Verschiebungen in den Aktivposten und so weiter. Sonst aber nichts.
Das Ende von ME3 ist im Prinzip ein einziger fauler Kompromiss und reflektiert von der Sache her nicht im geringsten die zuvor getroffenen Entscheidungen. Rollenspiele sind eigentlich ein einzigartiges Medium, welches dem Spieler nicht nur erlaubt sich mit der Spielfigur zu identifizieren und in die Geschichte einzutauchen, sondern erlaubt auch einen Blick aus der Perspektive der Spielfigur und bietet damit Zugang zu Gefühle und Stimmungen.
Der Spieler empfindet aber nicht nur mit sondern trifft auch in einem Rollenspiel Entscheidungen welche den Verlauf der Geschichte und die Spielwelt beinflussen. Das war auch das Versprechen BioWares und man hat es im Endeffekt nicht gehalten. Man spielt zwar mit den Gefühlen des Spielers, aber in der Endsequenz ist alles belanglos und nichtig und das ist eben was übrig bleibt, alles vergeblich, wozu die ganze Mühe wenn es ins Ende eh keinen Eingang findet?! Daran ändert der EC eben auch nicht weil er das grundlegende Problem nicht löst, nicht lösen kann.
Was nun DLC angeht, klar Leviathan und Citadel waren nicht schlecht, aber warum findet derlei nicht bereits im Hauptspiel Eingang? Dort wäre der richtige Platz gewesen und was die Fans wollen war bereits nach ME2 und DA2 mehr als bekannt. Zu spät, zu wenig und als DLC nicht einmal relevant weil, laut Aussage Fernando Melos (bei BW Director of Online Content) , lediglich 6-10% der Käufer eines Hauptspiels auch DLC kaufen.
Man wollte es Aussitzen, die ürsprünglichen Meldungen waren das man nichts an Mass Effect 3 machen wird und alles so bleibt wie es ist. Erst sehr viel später ist man eingeknickt als man merkte die Kritik wird nicht weniger sondern eher mehr.Holger1405 wrote...
Sie haben es nicht Ausgesessen, sie haben den EC gemacht. Das mag Schadensbegrenzung gewesen sein, (die übrigens auch gelungen ist.) es war ganz sicher kein Aussitzen.
Nein, nicht subjektiv sondern eine Tatsache welche dir jeder halbwegs erfahrene Autor bestätigen kann. Dem Spieler fehlt jeglicher Bezug, jegliche Referenz zu dieser Figur, er kann schlicht mit ihr nichts anfangen. Wenn man sich diverse gute Romane, Geschichten oder Filme ins Gedächtnis ruft so haben sie immer eines gemein, der Gegenspieler, Strippenzieher oder die höhere Macht ist recht früh auf die eine oder andere Art präsent. Vielleicht nicht als solches erkennbar, aber vorhanden, damit der Leser, Zuschauer, Spieler eine Bindung, einen Bezug erhält.Holger1405 wrote...
Natürlich wäre die Wirkung eine andere. Der Catalyst ist ein Plot device mit einer bestimmten Aufgabe. Weiter, ich sehe die Reaper nicht als reine "Erfüllungsgehilfen" des Catalyst, und was erzählerisch eine "Katastrophe" ist, bleibt nun mal rein subjektiv.
Aber so wie es ist ... nehmen wir mal Synthese und wie Starchild einen das wie ein Staubsaugervertreter aufschwatzen will ... am Ende fehlt nur noch das er zum Knopf im Ohr greift und zu seine Reaper funkt "Unglaublich, aber der Idiot ist tatsächlich in den Todesstrahl gesprungen. haha".
Es wirkt einfach aufgesetzt und man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl das Starchild von Beginn an so in die Geschichte eingeplant war bzw. überhaupt ein Bestandteil derselben ist.
Modifié par Eariel101, 20 mars 2013 - 04:55 .
#493
Posté 20 mars 2013 - 04:40
Mensch, Pain. Du bist keine große Hilfe für deinen Spam-Imperator.Pain87 wrote...
Dann lies alte Posts;P
Könntest bitte mal die Posts zitieren, die du meinst. Bitte, bitte, bitte. Mit Zucker und Kirsche oben drauf.
#494
Posté 20 mars 2013 - 04:58
#495
Posté 20 mars 2013 - 05:06
Na gut, ich habe gerade eh nichts zu tun. Dann schaue ich sie mir eben an.
Jetzt werde ich schon von mir völlig fremden Menschen dazu gedrängt, eine Geschichte zu lesen.
Wenn ich im Irrenhaus lande, weil ich behaupte, dass ich Stimme höre, gebe ich dir die Schuld. .........nur dass du es weißt.
Modifié par Big-Boss687, 20 mars 2013 - 05:07 .
#496
Posté 20 mars 2013 - 05:16
#497
Posté 20 mars 2013 - 05:17
#498
Posté 20 mars 2013 - 05:20
[quote]Ahnkahar wrote...
3. Ich habe jetzt immer noch keine Umfrage gesehen, die etwas Gegenteiliges belegen würde. Zeig mir doch endlich die Seiten, wo sich die Fans vom Ende versammeln. Zeig mir die Umfrage, die das widerlegt, was diese Umfragen in aller Deutlichkeit zeigen. [/quote]
www.facebook.com/questions/336509146424475/
Plus
[quote]NasChoka wrote...
[quote]Pain87 wrote...
Ziemlich weit hergeholt das Clevernoobs seine Daten von Seiten hat die vor lauter versammelten Unmut Fans wimmeln...da stellt sich nämlich die Frage: Wo sind dann die Seiten mit den Zufriedenen Leuten?[/quote]
Leute, die zufrieden sind starten keine Petitionen, gründen keine Aktionsgruppen und suchen auch keine Umfragen zu diesem Thema auf.
Es gibt regelmäßig demos gegen Atomkraft. Wo sind die Leute die für Atomkraft demonstrieren?
1,3 Mio EU Bürger haben eine Petition gegen die Privatisierung des Trinkwassers unterzeichnet. Wo sind die Leute die dafür sind?
Es gibt Bürgerinitiativen gegen Fluglärm. Wo sind die Bürgerinitiativen für Nachtflüge?
[/quote]
Plus Plus....
[quote]Holger1405 wrote...
Aber ich gebe dir daß, viele Fans sind mit dem ME ende unzufrieden..... [/quote]
und
[quote]Ganz zu schweigen davon das viele zu sein, oder sogar in der Mehrheit zu sein, nicht automatisch bedeutet, auch im recht zu sein. [/quote]
Mehr gibt es dann dazu auch nicht zu sagen glaube ich.
[quote]5, Dann schau es dir eben auf Youtube an. Dann wirst du sehen, was ich sage. Die Charaktere sind toll in das Ende eingeflochten. Zum Ende von Mass Effect 3 ist es quasi egal, ob sie leben oder sterben. [/quote]
Nein ich werde es lieber Spielen, dann wenn ich die zwei ME Playthrough die ich noch am Laufen habe, abgeschlossen sind... aber das erste Mal seit 1996 reizt mich auch Lara mal wieder... Gah, so viele Spiele, so wenig Zeit...
Und ich verstehe nicht wieso es "quasi egal" ist wenn die Charaktere am Ende von ME3 leben oder Sterben.
[quote]@nachzubohren: Weil es an vielen Stellen nicht nötig ist, an den Stellen wo es nötig ist, hat man Möglichkeiten nachzufragen. [/quote]
Seit dem EC hat man auch die Möglichkeit beim Catalyst nachzufragen. Klar könnte man immer noch mehr Kontext einbauen, aber mir ist es genug.
[quote]@Logik widerlegen: Warum tust du dann was Holokid dir sagt ? Davon ab ist Holokids Logik auch aus mechanischer Sicht völlig absurd. Da sind einfach viel zu viele absolutistische "WENN DASS, DANN MUSS DASS" Vorgaben drin. [/quote]
Tue ich nicht, im Gegenteil, ich vernichte ihn und die Reaper.
Und aus der Sicht einer KI ist seine Lösung imho in keinster weiße absurd.
[quote]@Zwang: Doch, Shepard tut auf jeden Fall was Holokid sagt. ALLE Optionen werden von Holokid diktiert. Und zwar auch Destroy. Egal ob man seine Logik bis zu dieser Stelle nachvollziehen kann, wirds hier absurd, weil keine der Optionen geeignet ist Holokids Agenda zu vervollständigen. [/quote]
Die Agenda des Catalyst ist die Auslöschung allen Organischen Lebens zu verhindern.
Plus keine der 4 Optionen wird vom Catalyst diktiert, sie sind alle schon vorhanden als Shepard die Ebene des Catalyst erreicht, weil der Crucible diese neuen Optionen möglich macht.
Synthese ist nach Meinung des Catalyst die beste Lösung, er glaubt das der, seiner Meinung nach bis dato unausweichliche Konflikt, damit endgültig beendet wird.
Kontrolle und Zerstörung sind Optionen die zur Verfügung gestellt werden weil der Catalyst, durch Shepards Leistungen, und die der vereinten Rassen, erkennen muss das die Organischen weit mehr Potenzial haben als er angenommen hat.
[quote]11. Sorry, an dieser Stelle gibt es nur ein Richtig und Falsch. Selbst wenn alles andere Meinungsbezogen ist, die Sache mit der DEM ist eindeutig erklärt. Egal ob sie austauschbar ist oder nicht. Die Superwaffe ist ebenfalls austauschbar, aber ohne Holokid letztendlich nicht zu nutzen. Ddie zweite Sache ist eben, wie ich schon sagte, dass Holokid die Fäden der Story "zusammenführt".[/quote]
In der Interpretation einer fiktiven Geschichte gibt es sehr selten nur ein "Richtig und Falsch", nahezu alles ist subjektiv. Du siehst denn Catalyst als Deus ex machina. Kann man durchaus so sehen, aber ich habe dir dargelegt warum ich anderer Meinung bin.
[quote]Was die Motive der Reaper betrifft. Es wäre absolut ok gewesen, die völlig im Dunkeln zu lassen. Da stimm ich dir absolut zu. Denn dann wäre die monströse Erhabenheit, die von Sovereign und Harbinger ausgestrahlt wird, erhalten geblieben. Der Hauptgrund warum die Reaper so ein effektiver Antagonist waren.
Ich bin bis zu ME3 einfach davon ausgegangen, dass die das aus irgendwelchen eigennützigen Motiven tun. Genau so wie Imperator Palpatine einfach nur ein alter Mann war, der wollte, was alle mächtigen Männer wollen. Mehr Macht. [/quote]
In Anbetracht dessen was Sovereign und Harbinger über Millionen von Jahren getan haben, und auch in diesem Zyklus tun, wird dies "monströse Erhabenheit" (sehr passend übrigens!) für mich nur marginal beschädigt, auch wenn mir gar keine Erklärung noch lieber gewesen wäre.
Die "Fortplanzugs" Theorie nach ME2 hatte auch was.
[/quote]
Fratzenbuch ? Seriously ? Und dann auch nur zum EC ...
Womit du durchaus recht hast, ist, dass die Mehrheit nicht automatisch recht hat. Trifft hier aber nicht zu. Wenn ein Großteil der Kundschaft etwas gerne geändert haben möchte, dann sollte man das tun, möchte man konkurrenzfähig bleiben. Unerheblich ob man selbst mit der Änderung des Produktes einverstanden ist.
Aber gut, schließen wir das ab.
5. Es ist quasi egal, weil wir keine Ahnung haben, was die alle anstellen. Lediglich von Zaeed kriegen wir eine vage Vorstellung, die Sache mit der Liege halt. Der Rest der Slideshows ist absolut nichtssagend, genau so wie das Gebrabbel dazu. Wir bekommen nicht zu hören, was passiert, nein, wir bekommen Prognosen zu Sachen die möglich sind.
@Nachbohren: Das lächerliche bisschen ist in meinen Augen kein Kontext. Plus, dass Shepard immer noch ooc handelt.
@Logik: Ändert nichts dran, dass Zerstörung ein Vorschlag Holokids bleibt. Wieso etwas anbieten, wenn ich dabei draufgeh ?
Davon ab, eine Maschine, egal ob KI oder nicht, wird ihre Entscheidungen auf mathematischen Wahrscheinlichkeiten basieren. Das "MASCHINE TÖTET SCHÖPFER" Grundprogramm beinhaltet mindestens 3 "WENN DASS; DANN MUSS DASS " Absolutismen. Das ist nicht mal beim Überschlagen besonders wahrscheinlich.
@Zwang: Der Crucible macht gar nichts möglich. Holokid muss alle Möglichkeiten gekannt haben. Anders macht die Anlage auf der Citadel keinen Sinn. Denn die muss schon vorher da gewesen sein.
Und denk doch bitte noch mal drüber nach ob Synthese den Konflikt (für den es überhaupt keinen Nachweis gibt) wirklich beenden würde. Tut es nämlich nicht. Es verlagert ihn allerhöchstens auf eine andere Ebene.
Was ich auch gerne anmerken möchte. Man erhält kein organisches Leben in dem man es auslöscht. Auch nicht im Großen Ganzen. Es gibt WESENTLICH Ressourcenfreundlichere und logischere Alternativen als den Zyklus.
11. Ja, du hast völlig recht, ist gibt richtig oder falsch nur sehr selten. Für eine DEM gibt es aber eine eindeutige Definition. Die in diesem Fall nur auf Holokid zutrifft, nicht aber auf den Crucible.
Was die Erhabenheit betrifft ... das macht Holokid im Alleingang sehr gut zu nichte. Der wirkt nicht mal annähernd bedrohlich, stellt sich aber trotzdem als Reaperboss vor, was das Bild von Sovereign und Harbinger für mich völlig zerstört.
Modifié par Ahnkahar, 20 mars 2013 - 05:22 .
#499
Posté 20 mars 2013 - 05:22
Normale Imperatoren, aber nicht Gott-Imperatoren wie ich.Not_Zero wrote...
Imperatoren gehören normalerweise ihrem Volk ^^
#500
Posté 20 mars 2013 - 05:28
Big-Boss687 wrote...
Normale Imperatoren, aber nicht Gott-Imperatoren wie ich.Not_Zero wrote...
Imperatoren gehören normalerweise ihrem Volk ^^
eigentlich tun das gute Imperatoren ^^ aber lassen wir das oder verlegen wir es irgendwohin wo es eher hingehört
Modifié par Not_Zero, 20 mars 2013 - 05:28 .





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