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Meine emotionale Reaktion zum Ende von ME3 - habt ihr Ähnliches "durchgemacht"? (ohne Berücksichtigung des Citadel DLCs)


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555 réponses à ce sujet

#501
Guest_Kianya_*

Guest_Kianya_*
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Big-Boss687 wrote...

Normale Imperatoren, aber nicht Gott-Imperatoren wie ich.B)


Du bist doch nur Chaos-Abschaum :devil:  :P

#502
TopSun

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Not_Zero wrote...

eigentlich tun das gute Imperatoren ^^ aber lassen wir das oder verlegen wir es irgendwohin wo es eher hingehört ;)

Also bitte, Zero. Der Gott -Imperator des Spams passt überall hin.....sonst wäre es ja kein Spam. Preiset meine Sinnlosigkeit!:P
Aber du hast recht. Ich sollte etwas zum eigentlichen Thema des Threads beitragen. Ähm.....ähm........na toll, jetzt bin ich zu nervös dafür.

Kianya wrote...

Du bist doch nur Chaos-Abschaum Posted Image  Posted Image

Ach, Kianya. Wir werden es ja noch sehen, wenn dein mickriges Imperium wegen deines schwachen Imperators untergehen und das Chaos die Macht an sich reißen wird.:wizard:

Modifié par Big-Boss687, 20 mars 2013 - 05:36 .


#503
Guest_Kianya_*

Guest_Kianya_*
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Big-Boss687 wrote...

Ach, Kianya. Wir werden es ja noch sehen, wenn dein mickriges Imperium wegen deines schwachen Imperators untergehen und das Chaos die Macht an sich reißen wird.:wizard:


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Nicht solange es soldaten wie ihn hier gibt

Posted Image :lol:

#504
TopSun

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Pain87 wrote...

Viel Spaß, da biste jetzt Stunden beschäftigt:P

Ok, das muss ich jetzt einfach fragen. Wie viel ist es denn zu lesen?

#505
Pain87

Pain87
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Ehh viel...müsste jetzt bei Kapitel 32 sein und Schätzungsweise 250.000 Wörter haben.

#506
Rabenkopf

Rabenkopf
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Pain87 wrote...

Ehh viel...müsste jetzt bei Kapitel 32 sein und Schätzungsweise 250.000 Wörter haben.


um genauer zu sein: aktuell 389 DIN A4-Seiten (ohne Bilder und mit ausschließlich Eine-Zeile-Lücke) mit insgesamt 246,751 Wörter :-) Bist du jetzt abgeschreckt?

#507
TopSun

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Etwas.^^

Achja, das ist meine Meinung zu dem Thema des Threads: Hier!

#508
Chris Sheppard

Chris Sheppard
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Me too - mir kommt das ganze so vor als wüsste man nicht mehr worum es ursprünglich hier ging.

Es verkommt mehr und mehr zum "Shiet"-storm (jeah das Wort ist das erstemal in meinem Wortschatz aufgetaucht)

Aber es passt hier ganz vorzüglich zu.

Ich findes befremdlich das man so ein gutes Spiel so zerreden muss.

Und selbst ich blick bei den ganzen Beiträgen nicht mehr durch - wer jetzt welcher Meinung ist.

Modifié par Chris Sheppard, 20 mars 2013 - 06:39 .


#509
Rabenkopf

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na ja wie jeder Thread zum Thema Ende hat sich auch dieser bereits in zwei Lager gespalten: Denen den das Ende gefällt und denen den es nicht gefällt :-) Dazwischen gibt es aber auch vereinzelte, die die Meinung vertreten: sie können mit dem Ende leben ^^
Ich finde es aber interessant, dass vor allem in den letzten Tagen diese beiden Lager differenzierter geworden sind, als sie in den letzten Monaten waren. :-)

#510
Ahnkahar

Ahnkahar
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Chris Sheppard wrote...

Me too - mir kommt das ganze so vor als wüsste man nicht mehr worum es ursprünglich hier ging.

Es verkommt mehr und mehr zum "Shiet"-storm (jeah das Wort ist das erstemal in meinem Wortschatz aufgetaucht)

Aber es passt hier ganz vorzüglich zu.

Ich findes befremdlich das man so ein gutes Spiel so zerreden muss.

Und selbst ich blick bei den ganzen Beiträgen nicht mehr durch - wer jetzt welcher Meinung ist.


Wir zerreden das Ende, nicht das Spiel. Das Spiel als solches is ja toll.

Was den Durchblick angeht. das ist relativ simpel. Es gibt 3 Fraktionen. Die einen mögen das Ende(dazu zählt zB Holger), die anderen mögen das Ende nicht(dazu zählen die meisten anderen die hier posten, inklusive mir) und dann gibts noch die Forentrolle in verschiedenen Ausführungen (dazu zählen zB Big Boss, weil er sich selbst für einen Imperator hält. ;P)

#511
Rabenkopf

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hey das mit dem Imperator habe ich erfunden ^^

#512
CrustyCollins

CrustyCollins
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Chris Sheppard wrote...

Und selbst ich blick bei den ganzen Beiträgen nicht mehr durch - wer jetzt welcher Meinung ist.



Musste innerlich laut lachen. Mir geht es genauso - habe auch keine Ahnung mehr, wer jetzt eigentlich welcher "Fraktion" angehört. Ich sehe da eher 2 oder "extended" 4. :)
Pro-Ende
Contra-Ende
Damit-leben-können (es aber schon 'bad writing' findend, vor allem im Vergleich zu Anderem der ME-Reihe)
Trolls

Ich sehe mich da in der 3., manchmal mit leichter Tendenz zur 2., wenn mal wieder alle Erinnerungen hochkommen. ;-)


(Ich hoffe mein geplantes Posting für Freitag, endet nicht ebenfalls in einer Endlos-Diskussion zum Thema 'Ende'. Ich hätte da nämlich noch die ein oder andere offene Frage.... *grins*)

#513
Chris Sheppard

Chris Sheppard
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Ihr habt Probleme - ich steh grad vor der Wahl - Miranda oder Tali :D

Man hätte ich mal Miranda nicht mehr besucht :P

Scheiß ME2 - ich will in ME 4 - Vielweiberei :lol: SSV "Harem" Normandy :innocent:

#514
Rabenkopf

Rabenkopf
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Das hat doch MaleShep in ME1 versucht durchzusetzen - leider ohne Erfolg :D

#515
TopSun

TopSun
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Ahnkahar wrote...

......dann gibts noch die Forentrolle in verschiedenen Ausführungen (dazu zählen zB Big Boss, weil er sich selbst für einen Imperator hält. ;P)

Wenn ich ein fünfzehn-jähriges Mädchen mitten in der Pubertät wäre, würde mich das jetzt echt verletzen. Ich wollte euch das nur mal mitteilen. Aber ich bin ja ein Mann.....und Männer weinen nicht.
Du musst jetzt stark sein Big Boss, ganz stark.*Heul*:crying:

Modifié par Big-Boss687, 20 mars 2013 - 08:34 .


#516
Holger1405

Holger1405
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Eariel101 wrote...

Ich fasse das mal zusammen weil es sich zusammenhängend besser betrachten läßt.

Die Tuchanka Mission war gut, keine Frage, ich würd sie nicht unbedingt als Traum bezeichnen wegen der stumpfen Ballereinlagen, aber es ist der am besten ausgearbeitete Abschnitt des Hauptspiels. Besonders wie die Wechselwirkung in Szene gesetzt wurde mit Wrex oder Wreave und Mordin nebst Bakara. Auch das mit der Bombe und wenn man diese Mission ignoriert ist recht gut eingebracht. Also für sich allein betrachtet ganz gut gemacht.


Mehr als nur "ganz gut" imho und was die "Ballereinlagen" angeht, das ist nun mal Mass Effect, so war es schon seit ME1. Diesmal hast du sogar die Möglichkeit in den Story Modus umzuschalten,

Zum Problem wird es erst wenn man es zusammenhängend mit dem gesamten Game betrachtet. Je nach Entscheidung ist Tuchanka zwar sehr emotional umgesetzt und der Tod Mordins, die Heilung oder auch andere Möglichkeiten sehr ergreifend aber leider fehlt etwas. Nämlich die Verbindung zum Ende des Games. Wir erhalten zwar je nach Entscheidung Aktivposten, eventuell fallen auch welche später wieder weg wenn man entsprechende Optionen wählt, aber die einzige Konsequenz ist der Tod des einen oder anderen Charakters. Der Rest verkommt zur Fußnote weil es nicht in der Endsequenz zum tragen kommt.

Ähnlich ist es mit den Entscheidungen auf Rannoch. Für sich allein betrachtet gut, aber im Kontext und in Bezug auf das gesamte Game und die Endsequenz unerheblich. Solange man den entsprechenden Schwellenwert der EMS überschreitet ist die Auswirkung der Entscheidungen und damit die Konsequenz gleich Null. Und das ist zu wenig. Es spielt keine Rolle ob man Wrex, Mordin, die Kroganer und gar die Turianer opfert solang die Zahl am Ende groß genug ist. Hier fehlt es einfach an Variationen in der Endsequenz die auch diese Entscheidungen berücksichtigen unabhängig von der blanken Zahl der Aktivposten.

Es wäre besser gewesen wenn das Hintergehen von Wrex oder das opfern der Geth oder Quarianer mit Konsequenzen im Ende bedacht worden wären. So aber sind sie unbedeutend für die Farbexplosion und nicht mehr als eine Randbemerkung und die eine oder andere Emotion direkt bei der Mission.



Hier haben wir fundamental unterschiedliche Ansichten über den Sinn eines RPG's.
Ich spiele nicht um das Ende zu erreichen, ich spiele um des Spieles willen. Die Genophage Storyline war eine der wichtigsten Storylines des ME Universums. Diese Story, die sich über alle drei Spiele hinzog, dazu noch in dieser Art und Weise, lösen zu können, war großer Spaß verbunden mit einer Menge Gänsehaut. 
So, für mich macht es einen sehr großen Unterschied, und es verkommt überhaupt nicht zur Fußnote, was mit Wrex, Mordin, Eve, Legion oder anderen Charakteren passiert, weil imho die Charaktere und ihre persönlichen Geschichten und Missionen, das absolut wichtigste an einem RPG sind.

Es wäre mir ehrlich gesagt vollkommen egal gewesen wenn es überhaupt keine Konsequenzen für das ende gehabt hätte, was übrigens bei sekundären Storylines in den meisten RPG's die ich gespielt habe, der Fall war.
Auserdem, das der Ausgang dieser Sekundären Storylines sich nur marginal auf das Ende auswirken würden, war imho von vornherein klar, einfach weil eine echt Konsequenz, sagen wir mal als Beispiel das du ein bestimmte Ende nicht erreichen kannst weil du die Genophage nicht geheilt hast, eben diese Spieler, erheblich ausgrenzen würde, und im Rückschluss, die Entscheidungen in den sekundären Missionen  dann wieder in eine bestimmte Richtung gezwungen worden wären. 
Das einzige Problem dass ich in Bezug auf die "Konsequenzen" der Sekundärmissionen habe ist das sie die, imho gute Idee des EMS Systems, durch die Verknüpfung mit dem MP Modus komplett verwässert haben.


Kurz der größte Teil der Kritik der unzufriedenen Fans bei den möglichen Enden bezog sich nicht etwa auf fehlende emotionaler Momente, weniger auf den Mangel an ausreichender Interaktion und ihre für eine epische Sci-Fi-Saga würdelose Abhandlung sondern vielmehr auf die völlige Ignoranz der zuvor vom Spieler getroffenen Entscheidungen.


Wie ich schon mal hier, zu jemand anderem, sagte, das mag auf dich zutreffen, aber ich bin nach wie vor der Meinung das die Hauptursache für den "Aufstand" das fehlen "blauer Babys" war. Sonst hätten wir nämlich einen MESAIM (Mass Effect Story and Interactions Mode) und keinen MEHEM. 

Natürlich kann nicht jede kleine Entscheidung aus allen drei Teilen berücksichtigt werden, das ist auch nicht der Punkt. Aber bedeutende Wendepunkte in der Geschichte sollten schon Beachtung finden und das tun sie leider kaum bis gar nicht. Den Rat gerettet oder geopfert, ein paar andere Sätze und hi und da ein paar andere Aktivposten, Geth überschrieben oder gelöscht, ein paar Verschiebungen in den Aktivposten und so weiter. Sonst aber nichts.


Es gibt Konsequenzen für diese Entscheidungen.  Wenn du zum Beispiel die Heretics löscht sterben weit weniger Quarianer, das mag für dich nicht wichtig sein, aber für andere ist es das durchaus.
Außerdem, auf welchen Entscheidungen sollte man mehr Gewicht legen, auf welchen weniger? Bioware musste, aus Zeit, Geld, Storytechnischen und Spielmechanischen gründen, gewissen "Entscheidungen" Priorität einräumen. 

Die einzige Entscheidung die imho zu kurz gekommen ist, ist die des Schicksals der Kollektoren Basis.
Einfach weil das eine Entscheidung war die von ihrer Positionierung in ME2 einem deutlich wichtigeren "eindruck" vermittelte, als sie dann in ME3 hatte.          

Das Ende von ME3 ist im Prinzip ein einziger fauler Kompromiss und reflektiert von der Sache her nicht im geringsten die zuvor getroffenen Entscheidungen. Rollenspiele sind eigentlich ein einzigartiges Medium, welches dem Spieler nicht nur erlaubt sich mit der Spielfigur zu identifizieren und in die Geschichte einzutauchen, sondern erlaubt auch einen Blick aus der Perspektive der Spielfigur und bietet damit Zugang zu Gefühle und Stimmungen.



Der Spieler empfindet aber nicht nur mit sondern trifft auch in einem Rollenspiel Entscheidungen welche den Verlauf der Geschichte und die Spielwelt beinflussen. Das war auch das Versprechen BioWares und man hat es im Endeffekt nicht gehalten. Man spielt zwar mit den Gefühlen des Spielers, aber in der Endsequenz ist alles belanglos und nichtig und das ist eben was übrig bleibt, alles vergeblich, wozu die ganze Mühe wenn es ins Ende eh keinen Eingang findet?! Daran ändert der EC eben auch nicht weil er das grundlegende Problem nicht löst, nicht lösen kann.


Wie gesagt, die Entscheidungen in Bezug auf die Sekunderen Storylines werden für mich absolut nicht belanglos nur weil sie im Endgame eine untergeordnete Rolle spielen.

Was die Entscheidungen im Endgame von ME3 angeht wird man natürlich in eine bestimmte Richtung gezwungen, ohne viele Möglichkeiten zu haben denn eingeschlagenen Weg zu beeinflussen, aber einmal passt das imho zur ME3 Storyline, des verzweifelten Kampfes, ohne eine andere Wahl, und zweitens ist das in den beiden anderen Spielen auch nicht anders.
Wenn du auf Ilos landest gibt es nur noch einen Weg, und du hast keine andere Wahl mehr als ihm zu folgen. Die einzig wichtige Entscheidung die du dann noch treffen kannst, ist ob du den Rat rettest.  Dasselbe passiert wenn du dich entscheidest durch das Omega 4 Relay springst. Ein Weg, keine Wahl. Ich gebe zu das in ME2 deine vorher getroffenen Entscheidungen durchaus eine Rolle spielen, aber das tun sie in ME3 auch, leider wie gesagt, durch die schlechte EMS Balance nicht in der Art und Weise wie es möglich gewesen wäre, aber sie sind da.  

Was nun DLC angeht, klar Leviathan und Citadel waren nicht schlecht, aber warum findet derlei nicht bereits im Hauptspiel Eingang? Dort wäre der richtige Platz gewesen und was die Fans wollen war bereits nach ME2 und DA2 mehr als bekannt. Zu spät, zu wenig und als DLC nicht einmal relevant weil, laut Aussage Fernando Melos (bei BW Director of Online Content) , lediglich 6-10% der Käufer eines Hauptspiels auch DLC kaufen.


Ich stimme zu das Leviathan, wegen seines Einflusse auf die Main Story, als auch der EC ins Vanilla Game gehört hätten. Keine Frage.
Aber ansonsten habe ich keinen Problem mit DLC's, im Gegenteil.  ME3 funktioniert auch ohne "From Ashes" , "Omega" oder "Citadel". Gerade Citadel zeigt dagegen warum ein DLC etwas sehr gutes sein kann. Die Ironie und Comedy in diesem DLC, das was ihn imho so gut macht, hätten nicht wirklich von Anfang an in das Hauptspiel gepasst.   


Man wollte es Aussitzen, die ürsprünglichen Meldungen waren das man nichts an Mass Effect 3 machen wird und alles so bleibt wie es ist. Erst sehr viel später ist man eingeknickt als man merkte die Kritik wird nicht weniger sondern eher mehr. .


Was man wollte ist vollkommen egal, es zahlt nur was man am Ende tut.

Nein, nicht subjektiv sondern eine Tatsache welche dir jeder halbwegs erfahrene Autor bestätigen kann. Dem Spieler fehlt jeglicher Bezug, jegliche Referenz zu dieser Figur, er kann schlicht mit ihr nichts anfangen. Wenn man sich diverse gute Romane, Geschichten oder Filme ins Gedächtnis ruft so haben sie immer eines gemein, der Gegenspieler, Strippenzieher oder die höhere Macht ist recht früh auf die eine oder andere Art präsent. Vielleicht nicht als solches erkennbar, aber vorhanden, damit der Leser, Zuschauer, Spieler eine Bindung, einen Bezug erhält.


Jeder "halbwegs erfahrene Autor" würde dir auch sagen das die Tom Bombadil Storyline in HdR eine erzählerische Katastrophe ist, und Tolkien's Schreibstiel übrigens auch. Die Interpretation einer fiktiven Geschichte ist, wie gesagt, immer subjektiv.    

Aber so wie es ist ... nehmen wir mal Synthese und wie Starchild einen das wie ein Staubsaugervertreter aufschwatzen will ... am Ende fehlt nur noch das er zum Knopf im Ohr greift und zu seine Reaper funkt "Unglaublich, aber der Idiot ist tatsächlich in den Todesstrahl gesprungen. haha".

Es wirkt einfach aufgesetzt und man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl das Starchild von Beginn an so in die Geschichte eingeplant war bzw. überhaupt ein Bestandteil derselben ist.


Siehst du, das ist deine, subjektive, Meinung. ;)

Modifié par Holger1405, 21 mars 2013 - 10:05 .


#517
Rabenkopf

Rabenkopf
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Holger1405 wrote...

Außerdem, auf welchen Entscheidungen sollte man mehr Gewicht legen, auf welchen weniger? Bioware musste, aus Zeit, Geld, Storytechnischen und Spielmechanischen gründen, gewissen "Entscheidungen" Priorität einräumen. 

Die einzige Entscheidung die imho zu kurz gekommen ist, ist die des Schicksals der Kollektoren Basis.
Einfach weil das eine Entscheidung war die von ihrer Positionierung in ME2 einem deutlich wichtigeren "eindruck" vermittelte, als sie dann in ME3 hatte.          



Die wichtigen Entscheidungen eben. :-) Ich wette mal die sind auch nicht schwer ausfindig zu machen. :-)

Was das Thema Geld anbetrifft: Wer Geld springen lässt für ein MP oder eine Kinecteinbindung (egal was man davon hält, so wird wohl kaum ein Spieler leugnen können, dass es sich hierbei nur um Bonus-Features handelt) der müsste auch genügend Geld für das Hauptspiel haben oder? :-)
Was Zeit anbetrifft: Eigentlich befand sich BW während der Entwicklung von ME3 in der besten Situation die sich ein Entwickler nur wünschen konnte: Sie arbeiteten an einem Spiel dass heiß erwartet wurde und bei dem man davon ausgehen konnte, dass viele Spieler es sich kaufen werden (viele sogar als Vorbestellung wie es ja auch dann kam) Was besseres konnte BW also nicht passieren um das Argument "Es kommt raus, wenn es fertig ist" zu bringen und damit problemfrei durchzukommen. Ehrlich ich glaub es wäre nur dann zu einem Aufstand gekommen wenn ME3 eine Entwicklungszeit von 8 Jahren oder länger gehabt hätte ^^ BW hatte also meiner Meinung nach alle Zeit der Welt. :-) um mal richtig die Sau rauszulassen wie viele Spieler es auch gehofft haben ^^

#518
Pain87

Pain87
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Aber EA wollte ME3 ja unbedingt vor Beginn des neuen Fiskaljahres rausbringen...
Und machen wir uns nix vor, die Leute die hier gerne einen auf Wirtschaftsprofessor machen, sollten das erkennen.
Und ja, diese Kinectszenen fressen ziemlich viel Geld. Hätten sie mal lieber die Sequenzen wie von ME1 oder ME2?( bei ME2 war das glaube ich noch was andderes) genommen und hätten ein paar Kröten mehr gehabt.
Mal ganz zu Schweigen von manch überzahlten Synchronsprecher...oder wie war das:P?

#519
Rabenkopf

Rabenkopf
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stimmt ja der Sprecher von Vega (immer noch der langweiligste Squaddie, für mich sogar schlimmer als Jacob) ist ja ein Star oder :D

Modifié par Not_Zero, 21 mars 2013 - 10:59 .


#520
NasChoka

NasChoka
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Chris Sheppard wrote...

Ihr habt Probleme - ich steh grad vor der Wahl - Miranda oder Tali :D

Man hätte ich mal Miranda nicht mehr besucht :P

 
Das ist auch die schwerste Entscheidung in me2 bei mir gewesen :D

#521
CrustyCollins

CrustyCollins
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@Holger1405

> Außerdem, dass der Ausgang dieser sekundären Storylines sich nur marginal auf das Ende auswirken
> würden, war imho von vornherein klar, einfach weil eine echt Konsequenz, sagen wir mal als Beispiel das du
> ein bestimmte Ende nicht erreichen kannst weil du den Genophage nicht geheilt hast, diese Spieler, erheblich
> ausgrenzen würde, und im Rückschluss, die Entscheidungen in den sekundären Missionen  dann wieder in
> eine bestimmte Richtung gezwungen worden wären.

Da hast du Recht. Extreme Entscheidungen mit extremen Konsequenzen einzubauen hat seine Grenzen und ist sehr schwierig - vor allem wenn man so eine große "heterogene" Spielerschaft hat (Action-Spieler, RPG-Spieler, Leute dazwischen, etc.).


> Wie ich schon mal hier, zu jemand anderem, sagte, das mag auf dich zutreffen, aber ich bin nach wie vor der
> Meinung, dass die Hauptursache für den "Aufstand" das fehlen "blauer Babyie" war.

Absolute Meinungssache, absolut unnachweisbar. :) Ich finde das sowas von nicht. Nur weil in den USA irgendwelche oberflächlichen girlies im Forum rumheulen, ist das noch lange nicht repräsentativ. Meiner Meinung nach sind den Fans die begrenzten Wahlmöglichkeiten aufgestoßen und dass alle Enden Aussagen hatten, die sovielen "messages" des Hauptspiels und der Vorgänger widersprochen haben.
Es fühlte sich einfach nicht stimmig an ("out of character"). Und sowa ist viel nerviger, wenn man interaktiv spielt und direkt involviert ist...als wenn man nur einen Film passiv anschaut, dessen Ende dann keinen Sinn macht.


> Was die Entscheidungen im Endgame von ME3 angeht wird man natürlich in eine bestimmte Richtung
> gezwungen, ohne viele Möglichkeiten zu haben den eingeschlagenen Weg zu beeinflussen, [...] und zweitens ist
> das in den beiden anderen Spielen auch nicht anders. [...]
> Wenn du auf Ilos landest gibt es nur noch einen Weg, und du hast keine andere Wahl mehr als ihm zu folgen....
> Dasselbe passiert wenn du dich entscheidest durch das Omega 4 Relay zu springen. Ein Weg, keine Wahl.

Das sind leider zwei verschiedene Arten von Enden. ME1 & ME2 hatten klassische, lineare Storyenden (mit einer Prise Cliffhanger). Diese waren wie du schön beschrieben hast, darauf angelegt einen klaren Weg entlang zu schlittern. Ilos > Kampf um die Citadel; Sprung durchs Relay > Collector-Basis
Das Ende von ME3 hingegen war komplett anders angelegt. Eine AI erzählt uns, dass wir eine Wahl treffen müssen/sollen. Dass es nun mehrere verschiedene Möglichkeiten gibt mit denen wir die Zukunft der gesamten Galaxie beeinflussen werden. Schön plakativ werden drei physikalische Wege zu Orten angelegt, wo wir das jeweilige Ende aktiv aktivieren. Noch plakativer kann man "hier, entscheide, Tor 1, 2 oder 3 !" nicht in ein Setting packen. Und damit wird suggeriert: du hast die freie Wahl, du kannst ein Ende aussuchen, du kannst das Ende beeinflussen.
Umso ärgerlicher für den Fan, wenn sich beim Erklären der Enden herausstellt, dass alle blöde Aussagen, messages, Konsequenzen und ätzende Zukunftsvarianten bieten. Im Bezug auf Shephard unterscheiden sie sich sogar kaum.
Sorry, aber das ist ein komplett anderes Setting als in ME1 & 2 und suggeriert ganz stark: Du hast die Entscheidung!


>> Man wollte es Aussitzen, die ürsprünglichen Meldungen waren das man nichts an Mass Effect 3 machen wird
>> und alles so bleibt wie es ist. Erst sehr viel später ist man eingeknickt als man merkte die Kritik wird nicht
>> weniger sondern eher mehr. .
>
> Was man wollte ist vollkommen egal, es zählt nur was man am Ende tut.

Wow, das ist 'ne krasse Aussage. Ja, fürs Ergebnis mag es nicht so relevant sein, ob man erst nicht tun wollte, was man dann gemacht hat.
Moralisch und psychologisch ist die Motivation hinter einer Handlung aber sehr sehr wichtig. Viele ****s wollten nach WWII nicht ihre falsche Moral eingestehen, bereuen und "Abbitte" leisten. Weil aber gesellschaftlich (>Besatzungsmächte) gezwungen, wurden "Persilscheine" ausgestellt, auf 'nett' gemacht und natürlich offiziell alle Handlungen des Krieges als schlecht betitelt. Und ist das dann genug? Reicht uns das als Ergebnis? Jetzt ist ja alles wieder gut und ok, weil sie ja offiziell nicht mehr an die Ideologie glauben (insgeheim aber schon).
Sorry für das nervige WWII-Beispiel, aber es zeigt schön auf, dass die eigentliche Motivation hinter einer Handlung sehr wohl relevant ist.
Ein EA und eine BW-Leitung, die einknicken und widerwillig handeln (ohne offizielle Stellungnahme) versöhnen sich mit mir kein bisschen. BW-Autoren und -Programmierer, die ihr Herz in den Citadel-DLC stecken und zeigen, dass sie verstanden haben, worum es den Fans ging, hingegen schon.
Innere Motivation macht also einen Unterschied. (Zumindestens meiner Meinung nach.)





@Thema Zeit & Geld:
Ich stimme zu, kein allgemein legitimes Argument in dieser Situation - BW war in idealer Position. Außer für die gierigen Manager von EA natürlich. Was damit aber wieder eine eventuelle Grundproblematik bei
BW, nun EA, aufzeigt (> SimCity).


@Teure Synchronsprecher/James:
Echt? Ihr findet James total langweilig? Ja, der spannendste squadmate ist er nun nicht, aber ich mochte ihn schon. Also ich fand Jacob deutlich langweiliger.

#522
CrustyCollins

CrustyCollins
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@ChrisSheppard & NasChoka:

Ihr habt Probleme. ;) Also Miranda war mir immer etwas zu ****-ig, auch wenn ich das sympathisch fand. Aber für 'ne Beziehung?
Ich habe lieber Tali genommen - einfache Entscheidung. Also stellt euch nicht so an. ;-)



Huch, wusste nicht das auch solche Standard-Worte ungern gesehen sind. Ich meinte das Wort mit b und itch. :)

Modifié par CrustyCollins, 22 mars 2013 - 10:59 .


#523
NasChoka

NasChoka
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CrustyCollins wrote...

@ChrisSheppard & NasChoka:

Ihr habt Probleme. ;) Also Miranda war mir immer etwas zu ****-ig, auch wenn ich das sympathisch fand. Aber für 'ne Beziehung?
Ich habe lieber Tali genommen - einfache Entscheidung. Also stellt euch nicht so an. ;-)

Huch, wusste nicht das auch solche Standard-Worte ungern gesehen sind. Ich meinte das Wort mit b und itch. :)


Das sagst Du so einfach :P

Ausserdem gibt es noch mehr Faktoren: miranda zu nehmen ist zum Beispiel viel besser um Ashley zu ärgern ...

edit: ich mochte James Vega

Modifié par NasChoka, 22 mars 2013 - 11:12 .


#524
Rabenkopf

Rabenkopf
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CrustyCollins wrote...

@Teure Synchronsprecher/James:
Echt? Ihr findet James total langweilig? Ja, der spannendste squadmate ist er nun nicht, aber ich mochte ihn schon. Also ich fand Jacob deutlich langweiliger.


Mir kam er irgendwie das ganze Spiel so vor, als wäre er der Ersatz dafür gewesen, dass man dieses Mal keinen Kroganer haben darf -__-' seine Hintergrundgeschichte fand ich auch nicht so dolle - irgendwie kam bei mir immer ein unterbewusstes Gähnen wenn ich mich mit James unterhielt außer er machte Scherze ;-) - für ein Squaddie jedenfalls der exklusiv für ME3 entworfen wurde und obendrein so eine prominente Besetzung erhielt hätte ich mir mehr erwartet als das nächste Frontschwein - als hätten wir nicht schon genug von denen gehabt ^^

#525
Chris Sheppard

Chris Sheppard
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Miranda wirkt aber immer so hilflos :P

Und das macht es immer so einfach - bei der zu landen :D

Wobei - ich hab selbst jetzt noch neue Dialoge kennengelernt in ME2.  (trotz mehrmaligen durchspielen)

Das Aufklärungsgespräch mit Mordin vor dem Sechs mit Tali - und das er Öle , Salben und Bücher über Stellungen anbieten kann :o :devil:

Aber es ist schon nicht schlecht ME2 auch wenn einige das anders sehen - für mich nach ME3 der beste Teil  - da man bei ME2 die größe Auswahl an Teammates hat.

Wobei die Dialoge während des Kampfes bei ME3 etwas besser sind - außer bei Tali - und deren Kampfdrohne "Chatikka" - wie sagt sie dann immer so schön "Schnapp sie dir - Chatikka - braves Mädchen" 

Bei ME3 ist es Liara und Garrus bei der Rettungsaktion von der Kroganerin Eva - 

Als denen der Yahg über den Weg läuft

Garrus : "da ist der nächste Shadow Broker - ich hatte das gefühl das er die ganze Zeit Liara T´Soni gemurmelt hat"

Liara : "das ist nicht lustig" 

Ich finde bis jetzt kann kein anderes Spiel sowas. :happy: