Auch wenn es jetzt definitiv OT geht, aber dazu möchte ich dann doch noch was schreiben

ASenna wrote...
Davon einmal abgesehen hat DAO doch weitaus gravierendere Logikfehler als Mass Effect.
Ich meine, wenn ich dem Erzdämon mit einem supertollen magischen Schwert das Herz durchbohre kann ich ihn nicht töten. Habe ich aber ein bisschen Blut von einem seiner niederen Diener getrunken, kann ich ihn auch mit einem stinknormalen Standartschwert killen.
Man hat nicht einfach nur Blut von einem "niederen Diener" getrunken (sonst würde man ja einfach krepieren) sondern ein magisch hergestelltes Gebräu, dessen Hauptzutat verderbtes Blut ist.
ASenna wrote...
Außerdem hat mein Magier in seinem ganzen Leben noch nie ein Schwert benutzt, könnte damit nichtmal gegen einen gewöhnlichen Hurlock bestehen. Am Ende schnappt er sich aber einfach mal so ein schweres Zweihandschwert und schlitzt dem übermächtigen Erzdämon mit einem spektakulären und gekonnten Move den Hals auf.
Ok, der Finishing Move ist nicht ganz "Klassenkonform" bei einem Nicht-Krieger, aber das kann man unter "künstlerische Freiheit" abhaken (ich zumindest). Das man den Erzdämon auch als Magier mit einem Schwert tötet finde ich jetzt nicht so drastisch. An der Stelle kämpft man ja nicht mit einem Schwert sondern nutzt es nur als "Werkzeug". Es könnte genauso gut ein Speer oder eine andere "durchdringende" Waffe sein.
ASenna wrote...
Blöd ist, dass ich dabei sterbe. Aber wenn ich vorher nochmal eben ein bisschen Magic-Sex hatte, dann nicht...
Auch die Entscheidung, die mir hier auferlegt wird ist doch wirklich dämlich. Entweder du tötest den Erzdämon und stirbst dabei selbst, oder du hast vorher noch ein bisschen Sex mit der heißesten **** des Planeten und darfst als Belohnung dafür leben...
Sex mit Leliana bringt da gar nix, man muss schon mit der verharzten Hippi-Braut in die Koje *scnr*

Das "Ritual" und warum man dann überlebt wird ja (für eine Fantasy-Welt) hinreichend erklärt.
ASenna wrote...
Insgesamt ist das bei DAO doch total an den Haaren herbeigezogen und um weitaus unrealistischer und unlogischer als alles bei Mass Effect. Trotzdem regt sich bei DAO (fast) niemand darüber auf, während das bei ME3 ja alles so schrecklich ist.
Dragon Age ist ein ein (High) Fantasy Setting mit Elfen, Zwergen, Drachen, Magie und allem was dazu gehört.
Der Unterschied zwischen den Enden ist einfach, dass bei DA:O noch gesagt wird wie die Zukunft des Protagonisten und der restlichen Charaktere aussieht. Das fehlt bei ME3 mehr oder weniger. Ansonsten haben beide Spiele mehr oder wenige große Löcher die man mit der eigenen Fantasie füllen muss (was ich nicht schlimm finde).
Alles in allem empfand ich das Ende von DA:O etwas befriedigender als das Ende von ME 3 eben weil man etwas mehr über die Zukunft und die Auswirkungen des eigenen Handelns erfahren hat. Ich denke einfach, das viele bei ME3 das Zerstören-Ende gewählt haben und nun auch wissen wollen, was mit Shepard passiert. Bei DA:O bleibt so eine "große" Frage nicht offen.
Zumal man in Punkte Geschichte DA:O (erstes Produkt im Dragon Age Franchise, der Begin der Geschichte) und ME3 (Ende einer auf den Spielercharakter bezogenen Trilogie, in die man bisher hunderte Spielstunden gesteckt hat) nicht wirklich (fair) vergleichbar sind.
Gruß,
Mendagir