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Meine emotionale Reaktion zum Ende von ME3 - habt ihr Ähnliches "durchgemacht"? (ohne Berücksichtigung des Citadel DLCs)


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555 réponses à ce sujet

#201
ASenna

ASenna
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NasChoka wrote...

Bei jeder Story und jedem Buch findet man Unstimmigkeiten wenn man es mit einem skalpel zu Tode analysiert xD

Also egal in wieviel Text ihr das Argument begrabt "es ist sci-Fiction"

Der Todesstern mit eingebauter Achillesferse? Bösewichte die ihren diabolischen plan verraten statt den Helden einfach abzumurksen? So läuft das nunmal ;)


Genau so ist es. :)
Natürlich hat Mass Effect seine Ungereimtheiten und Logikfehler, aber das haben alle anderen Geschichten auch, ganz egal ob Star Wars, Star Trek, Aliens, Herr der Ringe oder James Bond. Es sind Geschichten und Fehler schleichen sich immer irgendwo ein. Mass Effect ist da keine Ausnahme, aber die Fehler sind auch nicht gravierender oder auffälliger als anderswo. Nur der Aufwand, der von einigen Leuten beim Finden solcher Fehler betrieben wird, ist bei Mass Effect anscheinend höher.

Vom Ende kann ja jeder halten was er will. Einige sind enttäuscht, dass es kein Happy End gab. Das kann ich verstehen. Es ändert aber nichts an der Qualität der erzählten Story. Mit einem Happy End wäre die Geschichte oder das Spiel ME3 nicht besser oder schlechter gewesen. Es hätte bloß einigen Leuten, die jetzt unzufrieden sind, dann besser gefallen und einigen Leuten, die jetzt zufrieden damit sind, hätte es dann weniger gefallen.

Modifié par ASenna, 11 mars 2013 - 09:32 .


#202
mccool78

mccool78
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Also wir scheren alles über einen Kamm, alle Geschichten ist gleich gut/schlecht, alle haben Fehler, und damit hat sichs? Haltet bloß den Mund?

Kann man es nicht besser machen?

Was ist eigentlich das Fazit von Mass Effect? Dass die Reaper die ganze Zeit über Recht hatten? Der Zweck heiligt die Mittel? Shepard und seine Verbündeten lagen die ganze Zeit über falsch?

Modifié par mccool78, 11 mars 2013 - 09:58 .


#203
NasChoka

NasChoka
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mccool78 wrote...

Was ist eigentlich das Fazit von Mass Effect? Dass die Reaper die ganze Zeit über Recht hatten? Der Zweck heiligt die Mittel? Shepard und seine Verbündeten lagen die ganze Zeit über falsch?


Ich bin kein großer Fan von dem Ansatz: "was ist das Fazit?" aka "was wollte uns der Künstler/ Autor damit sagen?" 

Es ist eine Story und was für Gedanken man sich dazu macht und welche Schlüsse man daraus zieht  ist jedem selbst überlassen.

#204
ASenna

ASenna
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mccool78 wrote...

Also wir scheren alles über einen Kamm, alle Geschichten ist gleich gut/schlecht, alle haben Fehler, und damit hat sichs? Haltet bloß den Mund?


Diese Argumentation verstehe ich nicht ganz. Fakt ist, dass alle Geschichten Fehler enthalten, auch solche, die qulitativ sehr hochwertig sind. Nur weil alle Geschichten Fehler enthalten, sind nicht alle Geschichten gleich gut oder schlecht. Es gibt Geschichten, die die Leute fesseln, die eine Atmosphäre und eine Welt schaffen, in die der Konsument richtig eintauchen kann. Solche Geschichten schaffen es, die Leute emotional zu berühren. Solche Geschichten zeichnen sich auch durch herausragend ausgearbeitete Charaktere aus, mit denen man sich identifiziert und mit denen man mitleidet. Mass Effect würde ich - ganz unabhängig davon, wie man das Ende findet - als eine solche Geschichte bezeichnen.
Und dann gibt es eben auch platte Geschichten, mit Charakteren bar jeder Persönlichkeit. Geschichten, die es nicht schaffen eine Atmosphäre zu erzeugen und die niemanden wirklich berühren und so richtig in ihren Bann ziehen können. Geschichten wie z.B. aus den Uwe Boll Filmen, zum Beispiel.
Du willst mir doch nicht sagen, dass es da keinen qualitativen Unterschied gibt, nur weil die begeisternden Storys ebenso Fehler beinhalten, wie alle anderen auch, oder?

mccool78 wrote...

Was ist eigentlich das Fazit von Mass Effect? Dass die Reaper die ganze Zeit über Recht hatten? Der Zweck heiligt die Mittel? Shepard und seine Verbündeten lagen die ganze Zeit über falsch?


Warum sollte dies das Fazit sein?
Mein Fazit ist:
Shepard und ihre/seine Freunde haben gezeigt, dass man niemals aufgeben sollte. Sie haben gezeigt, dass es immer etwas gibt, wofür es sich zu kämpfen lohnt und egal wie ausweglos die Lage auch erscheinen mag, ein Einzelner kann immer etwas bewirken.

#205
halja27

halja27
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ich musste aber nich lange suchen...diese "fehler" sind einem ja quasi ins gesicht gesprungen
ob die qualität aufgund dieser "nicht gravierender oder auffälligere fehler als anderswo" gelitten hat oder nicht liegt wohl im auge des betrachters...verallgemeinerungen sind in einem solchen fall wohl eher nicht angebracht
@mccool78
das fazit?..hmm..für bw : eine geschichte von anfang bis ende gut durchdenken...keine deus ex machina mehr..sich mehr zeit lassen bei der entwicklung...am besten keinerlei aussagen mehr über irgendwelche geplanten enden formulieren...und beten dass einem noch genügend mass effect spieler wohlgesonnen sind um ein wie auch immer geartetes mass effect 4 verkaufen zu können ^^

für mich: abwarten und tee trinken(was me4) angeht.. für me 3 gilt "akzeptieren ist manchmal besser als verstehen"...und der verlauf der story nach der chronos station wird samt dem rotzbalg einfach komplett ignoriert ^^

#206
mccool78

mccool78
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ASenna wrote...

mccool78 wrote...

Also wir scheren alles über einen Kamm, alle Geschichten ist gleich gut/schlecht, alle haben Fehler, und damit hat sichs? Haltet bloß den Mund?


Diese Argumentation verstehe ich nicht ganz. Fakt ist, dass alle Geschichten Fehler enthalten, auch solche, die qulitativ sehr hochwertig sind. Nur weil alle Geschichten Fehler enthalten, sind nicht alle Geschichten gleich gut oder schlecht. Es gibt Geschichten, die die Leute fesseln, die eine Atmosphäre und eine Welt schaffen, in die der Konsument richtig eintauchen kann. Solche Geschichten schaffen es, die Leute emotional zu berühren. Solche Geschichten zeichnen sich auch durch herausragend ausgearbeitete Charaktere aus, mit denen man sich identifiziert und mit denen man mitleidet. Mass Effect würde ich - ganz unabhängig davon, wie man das Ende findet - als eine solche Geschichte bezeichnen.
Und dann gibt es eben auch platte Geschichten, mit Charakteren bar jeder Persönlichkeit. Geschichten, die es nicht schaffen eine Atmosphäre zu erzeugen und die niemanden wirklich berühren und so richtig in ihren Bann ziehen können. Geschichten wie z.B. aus den Uwe Boll Filmen, zum Beispiel.
Du willst mir doch nicht sagen, dass es da keinen qualitativen Unterschied gibt, nur weil die begeisternden Storys ebenso Fehler beinhalten, wie alle anderen auch, oder?

So hatte ich deinen Post und den von NasChoka verstanden.
Ich denke nicht, dass man alles nur auf einer emotionalen Ebene betrachten sollte. 

mccool78 wrote...

Was ist eigentlich das Fazit von Mass Effect? Dass die Reaper die ganze Zeit über Recht hatten? Der Zweck heiligt die Mittel? Shepard und seine Verbündeten lagen die ganze Zeit über falsch?


Warum sollte dies das Fazit sein?
Mein Fazit ist:
Shepard und ihre/seine Freunde haben gezeigt, dass man niemals aufgeben sollte. Sie haben gezeigt, dass es immer etwas gibt, wofür es sich zu kämpfen lohnt und egal wie ausweglos die Lage auch erscheinen mag, ein Einzelner kann immer etwas bewirken.

Das erinnert mich an die Refuse-Rede:
“I fight for freedom; mine and everyone’s. I fight for the right to choose our own fate. And if I die, I’ll die knowing that I did everything I could to stop you. And I’ll die free.”
Wie das wohl ausging?

Modifié par mccool78, 11 mars 2013 - 11:20 .


#207
NasChoka

NasChoka
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@mccool Sorry ich kann weder nachvollziehen wie Du die beiden Kommentare so interpretiert hast, noch erinnert mich asennas persönliches Fazit an die refuse rede

#208
CrustyCollins

CrustyCollins
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@Rashi:

Habe den neuen DLC gerade angefangen und ich habe auch das Gefühl, dass er mir helfen wird mich ein bisschen zu versöhnen, da man sich nochmal verabschieden kann.
Und ihn einfach als gefühltes Ende nehmen kann.
Denn das eigentliche Ende kann ich so, glaube ich, nicht nochmal spielen. Egal wieviel Zeit vergeht.



@LadyXBOX:

Jepp, ich bin auch sehr skeptisch ME4 gegenüber. Werde dann halt erstmal Tests lesen (und vielleicht hier im Forum schauen *grin*).



@Holger1405:

> ...aber niemand hat das recht von Bioware zu fordern das sie ihre Geschichte zu seiner persönlichen Zufriedenheit ändern. <

Nö klar. Dieses "Recht" hat niemand. Schade finde ich's trotzdem. Ich glaube manchen Leuten bei BW war nicht die emotionale Bindung der Spieler nicht so ganz klar - also wie stark die ist/war. Hätten alle Leute bei BW genauso an den Charakteren "gehangen" wie viele von den Spielern, hätten sie es selber gar nicht über sich gebracht so ein Ende zu programmieren. :-)

#209
Ahnkahar

Ahnkahar
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Ich könnte von der Regierung fordern, dass es ab morgen nur noch Katzenbabies regnen darf. Bei genug Unterstützern ist die Regierung auch dazu angehalten, diese Forderung zumindest zu prüfen.
Es ist mein Recht zu fordern, was ich will. Auch von Bioware. Ob das Umsetzung findet ist eine ganz andere Sache.

Noch mal zum Ende ... es ist niemand enttäuscht, weil es kein Happy End gibt. Das ist schlichtweg falsch. Natürlich gibt es auch vorher Ungereimtheiten, die fallen aber nicht auf, weil die Story nicht derart absurd wird. Ich hab zB noch niemanden gesehen, der sich ernsthaft beschwert, dass Legion sterben musste, obwohl die Erklärung dafür absolut unzureichend ist. Es ist nicht schlimm dass es ÜBERHAUPT Fehler gibt. Es ist schlimm, dass sie sich zum Ende derart HÄUFEN, dass der "Gameflow" nicht mehr aufrecht erhalten wird und auch überhaupt kein Versuch unternommen wird, den Spieler wieder drauf zu bringen.
Und da kann mir auch keiner der die Sequenz gespielt hat, erzählen dass da nicht zumindest ein "Wait, what ?", "Moment mal ..." oder "Wtf ?" im Hinterkopf aufgetaucht ist.

#210
Holger1405

Holger1405
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mccool78 wrote...



1. Weil sie sowieso die ganze Galaxie gleichzeitig angreifen und abernten?


Die "Ernte" der Proteaner dauerte mehrere Hundert Jahre. Liara schätzt das die Ernte der aktuellen Spezies wenigstens Hundert Jahre dauern wird. Das die Reaper Sanctuary, genau in diesem Moment angegriffen haben, ist kein Zufall, "unser" eigener Charakter macht das vollkommen klar:  "The Reapes attack, because this Place was a threat."

Weil der Mohr seine Schuldigkeit getan hat? TIM ist bereits vorher indoktriniert, warum versucht er sonst ständig den Bau des Tiegels oder das Schmieden einer Allianz mit seinen Truppen zu unterbinden?


Dann hätten die Reaper TIM einfach "befehlen" können Sanctuary abzuschalten.
Und wann versucht TIM " ständig den Bau des Tiegels" zu unterbinden? Auf dem Mars versucht er die Plane des Tigels an sich zu bringen, (Und macht dabei übrigens eindeutig klar das sein Plan von Anfang an vorsah die Reaper zu Kontrollieren. Außerdem wollte er die Kollektoren Station auch nur deshalb haben.) Alle anderen Ceberus Aktionen in ME3 haben das Ziel Informationen zu erlangen, Macht an sich zu reißen, um TIM's eigentliches Ziel, die Kontrolle der Reaper, umsetzten zu können, Abtrünnige zu bestrafen, "Material" für Cerberus Kontrolle Experimente zu bekommen, oder Shepard aufzuhalten. Es gibt nicht eine Aktion von Cerberus die direkt gegen den Tigel gerichtet ist.

Ohne den Tiegel kann er gar nichts kontrollieren. Was dich stutzig machen sollte, ist, dass Sanctuary von Reaper-Bodentruppen überrannt wurde, obwohl Cerberus diese angeblich kontrollieren kann. Ha, wohl nur solange, bis die Reaper kommen und die Kontrolle zurück übernehmen. Sanctuary hat praktisch gar nichts gebracht am Ende.



Cerberus hat eine Möglichkeit gefunden Reaper-Bodentruppen zu Kontrollieren, und die Reaper haben Sanctuary angegriffen bevor sie dies neue Technologie, im großen Umfang, implantieren konnten.

3. Schwaches Argument, die Geth kann man auch nur temporär kontrollieren, und die Reaper sind viel fortschrittlicher. Ein gewaltiges Risiko, s. 1. Nunja, letztlich ist es ein Retcon, dass Reaper von einer Entität kontrolliert werden, vor Leviathan hatte man auch keinerlei Bestätigung dafür. Retroactive foreshadowing - tolle Sache.


@ Retcon  Nop, war immer eine Eventualität. Ich habe die Möglichkeit das die Reaper von jemandem Kontrolliert werden schon nach ME1 in Betracht gezogen. Was das Risiko angeht, verzweifelte Situationen fordern verzweifelte Maßnahmen. Keine Situation war je so verzweifelt wie die im ME Universum.  

4. Spekulation. KIs können ihre Programmierung ändern. Du hast nichts weiter als die Beteuerung des Reaperbosses. Darauf allein basiert die ganze Argumentation, dass man die Reaper kontrollieren kann. Die ganze Elite der Galaxis hat am Tiegel gearbeitet, und nichts davon bemerkt, dass man damit die Reaper kontrollieren kann.


Nein, wie gesagt, auch TIM sieht Kontrolle als Möglichkeit an und "das Spiel" macht das eindeutig,  schon auf dem Mars, also eigentlich von Anfang an, klar.
Und das ist entscheidend für die Geschichte.
Man kann von TIM's Moralischen Überzeugungen halten was man will, ME2 platziert ihn als einen Charakter der kein Träumer ist, der weiß wovon er spricht und seine Ziele erreichen kann. Wenn ein solcher Charakter dem Spieler sagt das etwas möglich ist, wird es zum Lore.
 

Wäre ich ein Kriegsverbrecher und Massenmörder wie der Catalyst und in der Situation vernichtet zu werden, würde ich auch zu meiner Verteidigung erklären, dass ich nur Befehle befolgt habe, und alles nur für das übergeordnete Wohl gemacht habe. Ich bin so unschuldig :) Die Grausamkeit der Reaper, insbesondere Harbinger und Sovereign lehrten mich jedoch etwas anderes. Die Reaper gehen längst über ihre ursprüngliche Programmierung hinaus. Das Beschleunigen des Zykluses durch die Massenportale ergibt sonst keinen Sinn.


Falscher Ansatz. Du betrachtest den catalyst wie einen Menschlichen, mit Emotionen, der Fähigkeit sich zu schämen, oder einem Überlebensinstinkt, zu versuchen einer "Bestrafung" zu entkommen.
Das ist er aber nicht.

Der catalyst ist eine KI, die zu einem bestimmten Zweck programmiert wurde. Für ihn sind Moralische Grundsätze nicht entscheidend, er verstehet sie nicht ein Mal richtig.    

Du sagst das der catalyst, "in der Situation vernichtet zu werden" seine Taten zu rechtfertigen versucht.
Der catalyst währe nie in diese Situation gekommen wenn er sie nicht selber herbeigeführt hätte.
Am Ende von Shepards Konversation mit Anderson wird Shepard von Hackett gerufen, weil der Tigel nicht Feuert. Shepard versucht das Control Panel zu erreichen, bricht dann aber zusammen und bleibt bewusstlos und blutend an dessen Fuß liegen.

Wenn der catalyst darauf aus gewesen wäre einfach mit seinem Zyklus weiter zu machen (nicht "bestraft" zu werden.) hätte er Shepard einfach dort verbluten lassen können. Aber das tat er nicht.   
Der catalyst selber bringt Shepard auf seine Ebene.

5. TIM sagt in dem Moment: "Look what they can do, look at the power they wield!" "They" = the Reapers, nicht "I". - Es ist wie eine Vorstufe von Harbingers "Assuming direct control". Shepard war noch nicht indoktriniert, aber er kämpft sichtlich mit sich in der Szene, wie auch Anderson und TIM.


Der Punkt ist das Tim denkt er wäre nicht indoktriniert, und das Shepard eindeutig nicht indoktriniert  ist.

6. OK, als Gameplay-Variante ergibt Kontrolle Sinn, Storytechnisch allerdings nicht. :)


Auch wenn ich Kontrolle nie selber gewählt habe, imho macht es auch Storytechnisch einen Sinn,

Modifié par Holger1405, 11 mars 2013 - 04:26 .


#211
mccool78

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NasChoka wrote...

@mccool Sorry ich kann weder nachvollziehen wie Du die beiden Kommentare so interpretiert hast, noch erinnert mich asennas persönliches Fazit an die refuse rede

Was ist daran schwer zu verstehen?
"Mass Effect ist da keine Ausnahme, aber die Fehler sind auch nicht gravierender oder auffälliger als anderswo." = Heißt für mich: Die Kritik an ME3 ist ungerechtfertigt, es ist alles im normalen Bereich. ... Ich frage mich, was  überhaupt als gravierender Fehler gilt?
----
ASenna's Fazit ist so allgemeingültig, man könnte auch statt "Shepard" "TIM" einsetzen, denn am Ende sagt Shepard: "So the Illusive Man was right after all". Würde auch passen.

Deswegen sage ich ja als Fazit:
Wir, also die Guten, sind ein Haufen von Idioten, die nicht über den Tellerrand sehen können, und jeder ist schlauer als wir. Am Ende lagen die Bösewichte richtig, die Guten waren kurzsichtig. Was für ein befriedigendes Ende. :)

Harbinger: You are ignorant, we are knowing. You are shortsighted. - Shepard: Ok..

#212
NasChoka

NasChoka
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Ahnkahar wrote...

Ich könnte von der Regierung fordern, dass es ab morgen nur noch Katzenbabies regnen darf. Bei genug Unterstützern ist die Regierung auch dazu angehalten, diese Forderung zumindest zu prüfen.
Es ist mein Recht zu fordern, was ich will. Auch von Bioware. Ob das Umsetzung findet ist eine ganz andere Sache.

Katzenbabies? :crying:


Ahnkahar wrote...
Noch mal zum Ende ... es ist niemand enttäuscht, weil es kein Happy End gibt. Das ist schlichtweg falsch.


Niemand? Bist Du sicher? Kannst Du für alle Fans sprechen?

#213
Eariel101

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Ich denke Vergleiche mit Filme oder Bücher sind eben so oder so murks und unangebracht. Bei Filme, Serien und Bücher bin ich doch nur passiv dabei und habe so oder so keinen Einfluß auf die Geschichte und den Protagonisten.

Bei einem Spiel wie ME ist das anders, ich habe Möglichkeiten zur Individualisierung des Charakters, nicht nur bei der äußerlichen Erscheinung sondern auch beim Auftreten und den Fähigkeiten. Ich gestalte den Spielverlauf aktiv mit, in seinen Grenzen natürlich.

Das Problem bei ME3 ist das mir diese aktive Rolle mehr und mehr genommen wird je weiter sich das Spiel dem Ende nähert. Die Heilung der Genophage kann man noch aktiv beeinflussen, bei Rannoch hat man schon weniger Möglichkeiten aber es ist noch im Rahmen und ab Thessia geht gar nichts mehr. Man ist mehr oder weniger, neben den Ballerpassagen, nur noch Zuschauer.

Und dadurch das so gut wie alles auf die Aktivposten reduziert wird verlieren die Entscheidungen zudem sehr an Gewicht. Es ist egal wie man was entscheidet solang die Zahl am Ende stimmt. Man bekommt dann so oder so Grün, Rot oder Blau präsentiert.

Und das ist was am meisten enttäuscht, es spielt alles am Ende keine Rolle. Nicht das Ende an sich erzeugt dieses "was ist das für Mist"-Gefühl sondern wie man dazu kommt. Das Problem ist der Mangel an Entscheidungsmöglichkeiten und die Relativierung und Reduzierung der Konsequenzen auf nackte Zahlen. Man verliert einfach das Gefühl das Spiel aktiv nach seinen Vorstellungen beeinflussen zu können und selbst wenn, es würde nur eine untergeodnete Rolle spielen.

Dann noch die Sache mit Starchild als krönenden Abschluß. Ich wiederhole es gern nochmals, kein anständiger Buch- oder Film-Autor würde sich einen solchen Schnitzer leisten, die Kritik wäre vernichtend weil es einfach ein schlechter Erzählstil ist übergeordnete Mächte in eine Geschichte auf dem letzten Meter einzuführen.

Der EC bügelt die Mankos zwar etwas gerade aber leider viel zu wenig und manchmal auch an den falschen Stellen. Es fehlt vieles was einen das Gefühl gibt ich habe es geschafft so wie ich es mir vorgestellt habe, mir wird das Ende lediglich aufgedrückt ohne wirklich eine anständige Wahl gehabt zu haben und ohne das überhaupt maßgebliche Entscheidungen wirklich zum tragen kommen. Ich denke das ist eben einer der Punkte weshalb viele nach wie vor unzufrieden sind.

Modifié par Eariel101, 11 mars 2013 - 04:42 .


#214
Ahnkahar

Ahnkahar
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NasChoka wrote...

Ahnkahar wrote...

Ich könnte von der Regierung fordern, dass es ab morgen nur noch Katzenbabies regnen darf. Bei genug Unterstützern ist die Regierung auch dazu angehalten, diese Forderung zumindest zu prüfen.
Es ist mein Recht zu fordern, was ich will. Auch von Bioware. Ob das Umsetzung findet ist eine ganz andere Sache.

Katzenbabies? :crying:


Ahnkahar wrote...
Noch mal zum Ende ... es ist niemand enttäuscht, weil es kein Happy End gibt. Das ist schlichtweg falsch.


Niemand? Bist Du sicher? Kannst Du für alle Fans sprechen?


Ja, Katzenbabies ... von mir aus auch Zuckerwatte ... ein überzogenes Beispiel zur Darstellung eines einfachen Sachverhaltes. Wobei mir grad auffällt, dass Katzenbabies ziemlich grausam wäre ... so mit der Schwerkraft und dem Aufprall... also Zuckerwatte.

Nein, ich kann natürlich nicht für alle Fans sprechen. Was ich tun kann ist, mich auf die ganzen Umfragen beziehen, die so durchs Netz gegeistert sind. Tatsächlich ist es nunmal so, dass die große Mehrheit der Kritiker auch ohne Regenbogenhappyend auskommen würde, wenn das Ende nur nicht so verkorkst wäre.

#215
NasChoka

NasChoka
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mccool78 wrote...

NasChoka wrote...

@mccool Sorry ich kann weder nachvollziehen wie Du die beiden Kommentare so interpretiert hast, noch erinnert mich asennas persönliches Fazit an die refuse rede

Was ist daran schwer zu verstehen?
"Mass Effect ist da keine Ausnahme, aber die Fehler sind auch nicht gravierender oder auffälliger als anderswo." = Heißt für mich: Die Kritik an ME3 ist ungerechtfertigt

kann Dir immer noch nicht folgen sorry

mccool78 wrote...

ASenna's Fazit ist so allgemeingültig, man könnte auch statt "Shepard" "TIM" einsetzen, denn am Ende sagt Shepard: "So the Illusive Man was right after all". Würde auch passen.

nein

#216
lustigtv

lustigtv
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Eariel101 wrote...

Das Problem bei ME3 ist das mir diese aktive Rolle mehr und mehr genommen wird je weiter sich das Spiel dem Ende nähert. Die Heilung der Genophage kann man noch aktiv beeinflussen, bei Rannoch hat man schon weniger Möglichkeiten aber es ist noch im Rahmen und ab Thessia geht gar nichts mehr. Man ist mehr oder weniger, neben den Ballerpassagen, nur noch Zuschauer.

Und dadurch das so gut wie alles auf die Aktivposten reduziert wird verlieren die Entscheidungen zudem sehr an Gewicht. Es ist egal wie man was entscheidet solang die Zahl am Ende stimmt. Man bekommt dann so oder so Grün, Rot oder Blau präsentiert.

Und das ist was am meisten enttäuscht, es spielt alles am Ende keine Rolle. Nicht das Ende an sich erzeugt dieses "was ist das für Mist"-Gefühl sondern wie man dazu kommt. Das Problem ist der Mangel an Entscheidungsmöglichkeiten und die Relativierung und Reduzierung der Konsequenzen auf nackte Zahlen. Man verliert einfach das Gefühl das Spiel aktiv nach seinen Vorstellungen beeinflussen zu können und selbst wenn, es würde nur eine untergeodnete Rolle spielen.


Ist das nicht überall so? Unser gesamtes Leben wird immer mehr auf Zahlen reduziert und manche merken das noch gar nicht. Solange wie die Zahlen zumindest für die Aktionäre stimmen, auch bei EA, wird sich daran nichts ändern. Und für die Aktionäre stimmen die Zahlen. Bei rund 4 Millionen verkauften Spielen zu rund 40 Euro, liegt der Umsatz bei 160 Milionen Euro. Selbst wenn Mass Effect etwa 50 Millionen Euro gekostet hat, sind die Zahlen demnach in Ordnung. Wen sollte bei solchen Zahlen das Spielgefühl interessieren? Die Spieler schon, aber eben nicht die Aktionäre.

#217
CrustyCollins

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Naja, also die Aktionäre interessiert schon, wie groß das Potential weiterer Profite mit der Reihe ist. Ich würde sagen, dass die Kontroverse ums Ende auf jeden Fall zu etwas niedrigeren Verkaufszahlen der neuen Reihe führen wird. Wenn auch nur in geringem Ausmaß, oder dadurch, dass viele Fans lieber auf 'nen Budget-Preis warten.
So gesehen kann man eher sagen, dass viele Menschen zu kurzfristig denken (>Finanzkrise). Aber das wird dann doch vielleicht etwas sehr off-topic hier. :) Eigentlich ging es ja um eure emotionale Bindung an die story und die Charaktere. *grin*

Ich finde auch, dass es zwischen 'dramatisches Todes-Ende' und 'Hollywood happy end' noch viele Zwischenstufen gibt. Wie zB Shephard im Rollstuhl oder sowas...wobei mir heute dann aufgefallen ist, dass das im ME Universum wohl gar nicht mehr existiert > medi-gels, Shephard-Wiederbelebung.


@Eariel101: stimme absolut zu !! #ME3-frust :)



Edit: Typo

Modifié par CrustyCollins, 11 mars 2013 - 05:30 .


#218
ASenna

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mccool78 wrote...

NasChoka wrote...

@mccool Sorry ich kann weder nachvollziehen wie Du die beiden Kommentare so interpretiert hast, noch erinnert mich asennas persönliches Fazit an die refuse rede

Was ist daran schwer zu verstehen?
"Mass Effect ist da keine Ausnahme, aber die Fehler sind auch nicht gravierender oder auffälliger als anderswo." = Heißt für mich: Die Kritik an ME3 ist ungerechtfertigt, es ist alles im normalen Bereich. ... Ich frage mich, was  überhaupt als gravierender Fehler gilt?


Fehler kann man immer kritisieren. Es geht nur darum, wie immer mit zweierlei Maß gemessen wird. Anderen Geschichten verzeiht man die Fehler sofort. Aber bei Mass Effect wird krampfhaft jeder Fehler gesucht und dann gesagt "boah, schaut her, wie scheiße ME doch ist". Und wie von einigen immer so getan wird, als sei Mass Effect die schlimmste und schlechteste Geschichte aller Zeiten, nur weil das Ende qualitativ zum Rest der Saga etwas abfällt.
 

mccool78 wrote...

ASenna's Fazit ist so allgemeingültig, man könnte auch statt "Shepard" "TIM" einsetzen, denn am Ende sagt Shepard: "So the Illusive Man was right after all". Würde auch passen.

Deswegen sage ich ja als Fazit:
Wir, also die Guten, sind ein Haufen von Idioten, die nicht über den Tellerrand sehen können, und jeder ist schlauer als wir. Am Ende lagen die Bösewichte richtig, die Guten waren kurzsichtig. Was für ein befriedigendes Ende. :)

Harbinger: You are ignorant, we are knowing. You are shortsighted. - Shepard: Ok..


Warum sollte man Shepard hier durch TIM ersetzen können? TIM hat bei seinem Versuch versagt, während Shepard Erfolg hatte. Und gerade was die Wahl der Mittel angeht hat Shepard eindeutig die Nase vorn.;)

Und wie kommst du zu diesem Fazit? Was glaubst du, hätte TIM wohl mit den Reapern gemacht, wenn er die Kontrolle über sie erlangt hätte? Ich kann es dir sagen: Er hätte sie benutzt, um alle anderen Spezies zu unterwerfen und zu Sklaven der Menschen zu machen. Vielleicht hätte er sie auch komplett ausradiert. Die Bösen waren also keinsfalls im Recht.

#219
Holger1405

Holger1405
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Ahnkahar wrote...


1. Anderson kannte das Terrain, er wusste dass vor dem Strahl viel freies Feld liegt. Um Truppen da durch zu bekommen ohne immense Verluste einzufahren, kann man nicht einfach drauf los rennen. Wer sowas vorschlägt, wird kein Admiral. Ablenkungen, Angriffe von mehreren Seiten um möglichst viele Leute den Strahl raufzuschicken.


Ein Ablenkungs Angriff wäre ein Angriff auf ein anderes, wichtige Ziel, um von dem Tatsächlichen Angriffsziel abzulenken. Hier gab es nur EIN Angriffsziel. Und in Anbetracht der Gesamtlage, gab es auch nur ein eine mögliche Taktik: Sturmangriff.     

2. Die Citadel ist zu diesem Zeitpunkt unbekanntes Feindgebiet in dem sich eine unbekannte Anzahl feindlicher Truppen bewegt. Da rennt man nicht alleine vor. Da gruppiert man sich neu. Vor allem wenn Anderson NACH Shepard nach oben ist, wäre der nicht alleine weiter. Er hätte sich erst mit Shepard in Verbindung gesetzt und gemeinsam mit ihm vorgerückt. Vor allem hätte man sich dann nicht so von Tim überrumpeln lassen können. Aber hey, der taucht ja auch aus dem Nichts auf.


Wenn man weiß wo der andere Teil der "Gruppe" ist, sicher. Aber das wussten weder Anderson noch Shepard. Also macht Anderson genau das was jeder andere Soldat auch tun würde: Aufklärung betreiben.
Und Vendetta sagt uns auf Cronos Station das sich TIM zur Citadel aufgemacht hat.
 

3. Ja, zum Beispiel als Anderson sagt, dass sich die Umgebung verändert. Hör dir mal das Original an und vergleich es mit dem was da passiert. Ein erfahrener Soldat hätte das nie so beschrieben. Ich meine aber besonders den Zeitpunkt wo er sagt, dass er eine Brücke gefunden hat. Zu diesem Zeitpunkt hätte Shepard ihn längst sehen müssen und etwas später sogar überholt haben müssen. Auf die Plattform gibt es nämlich nur einen Weg.


Richtig, aber bei allem Respekt: Erbsenzählerei.

4. Die anderen Soldaten hatten ebenfalls solche Rüstungen und wurden vaporisiert,


Nicht alle, da waren auch noch andere Soldaten am Leben, neben Shepard und Anderson.

wenn der Laser nur nahe genug kam. Bei Panzern reicht ein Treffer von Sekundenbruchteilen. Und Shepard überlebt einen Streifschuss ? Mal ganz abgesehen davon, dass der Laser schon verdammt nah gekommen sein muss, damit er Shepard weiter nach vor schleudert. Ach Moment, der hatte ihn ja von vorn getroffen ... wobei mir auch grad einfällt, dass der Laser bei den anderen Objekten keinen besonders großen Einschlag zeigt. Bis auf den einen Panzer halt, der schon kaputt ist und dann noch mal durch die Luft geschleudert wird, dass man da hinter Deckung suchen kann. (Weil die anderen Panzer ja auch so guten Schutz geboten haben !)


Also meinst du das dieses Sofa in der Archangel Mission in ME2 mir im Wirklichen Leben keinen Schutz vor dem Gunship gegeben hätte? :? Schockierend!   :)

5. Ja, warum schnallt Goldfinger Bond auf ner Platte fest und will ihm die Murmeln mit nem Laser braten ? Weils größenwahnsinne Vollidioten sind und erschießen ja viel zu gut für einen solchen Widersacher ist. Bond kommt in fast jedem Film in eine "ausweglose" Situation aus der er sich befreien kann. Wäre zum Beispiel ein netter Twist fürs Ende gewesen, Strahl wird gekappt und wir müssen n anderen Weg nach oben finden.
Der Punkt ist aber, Reaper sind keine größenwahnsinnigen Vollidioten, sondern uralte Maschinen, die zumindest die Möglichkeit, das jemand den Strahl erreicht in Betracht gezogen haben müssen. Die logischste Folge daraus ist, den Strahl zu kappen um keine Streitkräfte von der Schlacht abziehen zu müssen. Eine Maschine muss das berechnet haben.


Nein, oder doch, ja, ;) auch, vor allen aber weil sie Arrogant sind, und wir haben doch schon geklärt das die Reaper sehr Arrogant sein können.  

6. Natürlich ist Eezo und Biotik und der Massen Effekt Unsinn. Genau so wie die Lichtschwerter aus Star Wars und die Trägheitsdämpfer aus Star Trek und die Stargates aus ... nunja, Stargate.
Und natürlich könnte man da noch viel mehr zerpflücken, das ist aber auch nicht das Problem. Eezo, Biotiken und der Massen Effekt werden aber an Stellen im Kodex erklärt. Genau so wie Lichtschwerter aus Star Wars, die Trägheitsdämpfer aus Star Trek und Samantha Carter erklärt das Stargatesystem mal über einige Minuten.
Die Sache ist die, dass alle Sachen die ich hier aufgeführt habe, nach den Regeln funktionieren, die der Autor aufgestellt hat. Diese Regeln geben den Rahmen vor in denen ein Sci-Fi Universum funktionieren kann. Das kann man bei jeder Form der Sci-Fi so beobachten. Manchmal offensichtlicher, manchmal weniger. Und wenn dann doch mal was passiert was nicht geht, dann haben Spock, Data, Seven of Nine, Samantha Carter oder R2-D2 eine Erklärung parat, wie diese Anomalie dann doch zu Stande kommt.
Und jetzt rate doch mal, für welche Stelle jegliche Erklärung fehlt.


Ich bin ein großer Befürworter der Theory der "willentliche Aussetzung der Ungläubigkeit" als auch ein Fan von Sciencefiction Storys die versuchen ihrer eigenen "Physik" treu zu bleiben. ME war niemals Star Trek oder Stargate, es war wie Star Wars, schon von Anfang an voll mit Space Magic, nicht erst am Ende.

Der Punkt ist, das am Ende von ME3 nicht gegen mehr Regel des ME Universums, oder mehr Physikalische Gesetze, verstoßen wird als vorher.

Die Leute die das Ende nicht mögen suchen nur mehr danach.   

Ahnkahar wrote...

Ich könnte von der Regierung fordern, dass es ab morgen nur noch Katzenbabies regnen darf. Bei genug Unterstützern ist die Regierung auch dazu angehalten, diese Forderung zumindest zu prüfen.
Es ist mein Recht zu fordern, was ich will. Auch von Bioware. Ob das Umsetzung findet ist eine ganz andere Sache.


Die Regierung unseres Landes, ist dir, in unserem Regierungssystem, auch Rechenschaft schuldig, Bioware nicht.    

Noch mal zum Ende ... es ist niemand enttäuscht, weil es kein Happy End gibt. Das ist schlichtweg falsch.


Sorry, aber das ist imho schlichtweg falsch. Ich würde jede Wette eingehen das, hätte Bioware das oberflächlichste, langweiligste, "Happily Ever After" ende eingebaut wir diesen "Aufstand" nicht gehabt hätten.
Der Treibstoff der Endings Debatte kam von den Leuten die ihr Blue Babys Happy end nicht bekommen haben. (Was an sich komisch ist, weil sie es, spätestens nach dem EC, ja eigentlich doch bekommen haben, nur halt nicht auf dem Silber-Tablett.)

Wohlgemerkt, ich unterstelle dir nicht das dies bei dir der Fall ist, aber imho ist es so.

Natürlich gibt es auch vorher Ungereimtheiten, die fallen aber nicht auf, weil die Story nicht derart absurd wird. Ich hab zB noch niemanden gesehen, der sich ernsthaft beschwert, dass Legion sterben musste, obwohl die Erklärung dafür absolut unzureichend ist. Es ist nicht schlimm dass es ÜBERHAUPT Fehler gibt. Es ist schlimm, dass sie sich zum Ende derart HÄUFEN, dass der "Gameflow" nicht mehr aufrecht erhalten wird und auch überhaupt kein Versuch unternommen wird, den Spieler wieder drauf zu bringen.
Und da kann mir auch keiner der die Sequenz gespielt hat, erzählen dass da nicht zumindest ein "Wait, what ?", "Moment mal ..." oder "Wtf ?" im Hinterkopf aufgetaucht ist.


Doch, mich. :innocent:

Edit: Typo

Modifié par Holger1405, 11 mars 2013 - 06:29 .


#220
mccool78

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ASenna wrote...

Warum sollte man Shepard hier durch TIM ersetzen können? TIM hat bei seinem Versuch versagt, während Shepard Erfolg hatte. Und gerade was die Wahl der Mittel angeht hat Shepard eindeutig die Nase vorn.;)

Und wie kommst du zu diesem Fazit? Was glaubst du, hätte TIM wohl mit den Reapern gemacht, wenn er die Kontrolle über sie erlangt hätte? Ich kann es dir sagen: Er hätte sie benutzt, um alle anderen Spezies zu unterwerfen und zu Sklaven der Menschen zu machen. Vielleicht hätte er sie auch komplett ausradiert. Die Bösen waren also keinsfalls im Recht.

Tja keiner weiß mit Sicherheit, was Shepbinger in Control so anstellen wird ... :)

Das ist aber nicht der Punkt. Was ich meine ist, dass du 5 min vorher TIM erschießt oder dazu bringst, sich selbst zu erschießen, weil er Kontrolle will. Shepard ist die ganze Zeit über dagegen.
Du kannst dich weder auf TIMs Seite stellen und z. B. Anderson erschießen (denk an ME1, da kannst du durchaus einen pro-human-Shepard spielen, oder die Alistair/Loghain-Entscheidung in DA:O) noch ihm die Chance geben, zu beweisen, dass Kontrolle möglich ist.

#221
ASenna

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mccool78 wrote...

ASenna wrote...

Warum sollte man Shepard hier durch TIM ersetzen können? TIM hat bei seinem Versuch versagt, während Shepard Erfolg hatte. Und gerade was die Wahl der Mittel angeht hat Shepard eindeutig die Nase vorn.;)

Und wie kommst du zu diesem Fazit? Was glaubst du, hätte TIM wohl mit den Reapern gemacht, wenn er die Kontrolle über sie erlangt hätte? Ich kann es dir sagen: Er hätte sie benutzt, um alle anderen Spezies zu unterwerfen und zu Sklaven der Menschen zu machen. Vielleicht hätte er sie auch komplett ausradiert. Die Bösen waren also keinsfalls im Recht.

Tja keiner weiß mit Sicherheit, was Shepbinger in Control so anstellen wird ... :)

Das ist aber nicht der Punkt. Was ich meine ist, dass du 5 min vorher TIM erschießt oder dazu bringst, sich selbst zu erschießen, weil er Kontrolle will. Shepard ist die ganze Zeit über dagegen.
Du kannst dich weder auf TIMs Seite stellen und z. B. Anderson erschießen (denk an ME1, da kannst du durchaus einen pro-human-Shepard spielen, oder die Alistair/Loghain-Entscheidung in DA:O) noch ihm die Chance geben, zu beweisen, dass Kontrolle möglich ist.


Das ist wahr. Darum wähle ich ja auch immer Zerstörung.;)
Zumal eine Entscheidung zu Gunsten der beiden anderen Möglichkeiten voraussetzt, dass Shepard einer völlig unbekannten KI, die sich noch dazu als der wahre Feind outet, einfach so vertraut. Das passt meiner Meinung nach nicht und so ist Zerstörung die einzig logische Wahl für mich.

#222
Guest_Jack Baur_*

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Ucd warum sollte man dann bei Destroy alles glauben?
Das ist irgendwie kein wirkliches Argument.

#223
mccool78

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Holger1405 wrote...

1. Die "Ernte" der Proteaner dauerte mehrere Hundert Jahre. Liara schätzt das die Ernte der aktuellen Spezies wenigstens Hundert Jahre dauern wird. Das die Reaper Sanctuary, genau in diesem Moment angegriffen haben, ist kein Zufall, "unser" eigener Charakter macht das vollkommen klar:  "The Reapes attack, because this Place was a threat."

2. Dann hätten die Reaper TIM einfach "befehlen" können Sanctuary abzuschalten.
Und wann versucht TIM " ständig den Bau des Tiegels" zu unterbinden? Auf dem Mars versucht er die Plane des Tigels an sich zu bringen, (Und macht dabei übrigens eindeutig klar das sein Plan von Anfang an vorsah die Reaper zu Kontrollieren. Außerdem wollte er die Kollektoren Station auch nur deshalb haben.) Alle anderen Ceberus Aktionen in ME3 haben das Ziel Informationen zu erlangen, Macht an sich zu reißen, um TIM's eigentliches Ziel, die Kontrolle der Reaper, umsetzten zu können, Abtrünnige zu bestrafen, "Material" für Cerberus Kontrolle Experimente zu bekommen, oder Shepard aufzuhalten. Es gibt nicht eine Aktion von Cerberus die direkt gegen den Tigel gerichtet ist.

3. Nein, wie gesagt, auch TIM sieht Kontrolle als Möglichkeit an und "das Spiel" macht das eindeutig,  schon auf dem Mars, also eigentlich von Anfang an, klar.
Und das ist entscheidend für die Geschichte.
Man kann von TIM's Moralischen Überzeugungen halten was man will, ME2 platziert ihn als einen Charakter der kein Träumer ist, der weiß wovon er spricht und seine Ziele erreichen kann. Wenn ein solcher Charakter dem Spieler sagt das etwas möglich ist, wird es zum Lore.

4. Falscher Ansatz. Du betrachtest den catalyst wie einen Menschlichen, mit Emotionen, der Fähigkeit sich zu schämen, oder einem Überlebensinstinkt, zu versuchen einer "Bestrafung" zu entkommen.
Das ist er aber nicht.

Der catalyst ist eine KI, die zu einem bestimmten Zweck programmiert wurde. Für ihn sind Moralische Grundsätze nicht entscheidend, er verstehet sie nicht ein Mal richtig.    

Du sagst das der catalyst, "in der Situation vernichtet zu werden" seine Taten zu rechtfertigen versucht.
Der catalyst währe nie in diese Situation gekommen wenn er sie nicht selber herbeigeführt hätte.
Am Ende von Shepards Konversation mit Anderson wird Shepard von Hackett gerufen, weil der Tigel nicht Feuert. Shepard versucht das Control Panel zu erreichen, bricht dann aber zusammen und bleibt bewusstlos und blutend an dessen Fuß liegen.

Wenn der catalyst darauf aus gewesen wäre einfach mit seinem Zyklus weiter zu machen (nicht "bestraft" zu werden.) hätte er Shepard einfach dort verbluten lassen können. Aber das tat er nicht.   
Der catalyst selber bringt Shepard auf seine Ebene.


1. Vielleicht lag Shepard auch wieder falsch? Wie bei Control? Wie so oft? Hirnlose Husks zu kontrollieren ist etwas ganz anderes als echte Reaper.
Die Reaper sind am Ende vor der Erde in sämtlichen Systemen, siehe Galaxiekarte. Sie sind ganz schön fix diesmal. Vielleicht ist es auch Bad writing.

2. Vielleicht hat TIM das getan und die Reaper haben nur aufgeräumt? Dass TIM die Kollektorenstation dafür haben wollte, um die Reaper zu kontrollieren, wird nie gesagt in ME2.
Cerberus versucht zu verhindern, dass wir die Tiegelpläne überhaupt bekommen (MArs). Später versucht er zu verhindern, dass wir erfahren, was der Catalyst ist. Ohne das kann man den Tiegel nicht einsetzen.

3. Was du nicht sagst. "So the illusive Man was right after all." Bad writing, wenn ich Shepard nicht entsprechend pro TIM spielen kann.

4. EDI wurde auch zu einem bestimmten Zweck programmiert. Sie scheint bereits intelligenter zu sein als SC = Bad writing. Oder SC stellt sich dumm und du bist ihm auf den Leim gegangen.

Ich dachte die Reaper fühlen sich bedroht, wie du in Punkt 1 schriebst? Nun also nicht mehr? Warum versucht er immer noch den Tiegel zu zerstören, wenn seine alte Lösung nicht mehr funktioniert? Was ist das für eine blöde KI? Sie müsste sofort mit nutzlosen Aktionen aufhören.
Der Balg versteht Moral nicht? Da hat er soviele Leute verflüssigt und deren Wissen in Reaper hochgeladen, und versteht es trotzdem nicht? Er ist also ein Idiot, die Spitze der Evolution? Ich dachte bei Synthese bekommen Synthetics das volle Verständnis für Organische von den weisen Reapern? oO

Oh jetzt müssen wir den Balg also dankbar sein, dass es uns gnädigerweise nach oben geholt hat? Low EMS: "Why are you here?" Muss ein Idiot sein, wenn es Shepard nach oben holt und dann noch dumm fragt. Ich dachte die blöde KI hat keine Kontrolle über die Citadel? Aber einen dämlichen Lift kann sie steuern? = Bad writing.

Shepard wäre verblutet? Wie überlebt er dann noch mehrere Explosionen oder sprintet in den Synthesestrahl? Er muss noch recht fit sein. Oder es ist Bad writing.

#224
LadyXBOX

LadyXBOX
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Ich finde generell, dass man beim Destroy Ending+Shep lebt am wenigsten geboten bekommt... Bei Synthese sieht man wie alle fröhlich grün leuchten, bei Kontrolle ist Shep quasi auch verschmolzen und somit weg vom Fenster... Doch was passiert wirklich bei Destroy ? Klar man sieht Shep nochmal atmen aber alles andere wurde völlig weg gelassen... Ich denke, dass ist es auch was die meisten Fans so aufregt, nicht unbedingt das es kein Hollywood Happy End gibt.
Fantasie hin oder her manche wollen es halt visuell...
Die Logikfehler sind für mich auch eher "Nebensache"

#225
Rabenkopf

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Holger1405 wrote...
Doch, mich. :innocent:

Edit: Typo


Ich bezichtige dich der Lüge! ^^