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Die Geschichte eurer Multiplayer Charaktere


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3 odpowiedzi w tym temacie

#1
Sykall

Sykall
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Hallo zusammen,

Ich hab mir gedacht, Mass Effect ist ein Spiel mit einer großartigen Geschichte (vom Ende abgesehen), aber im Multiplayer sind unsere Charaktere nur stumme Ballermänner. Also hab ich gedacht, dass die Hobbyautoren sich mal eine Geschichte für ihre Charaktere ausdenken könnten und hier posten können.

Um das Eis zu brechen hab ich hier die Geschichte meines Kroganischen Wächters Weyrloc Knarr
Ich bitte im Vorfeld eventuelle Rechtschreibfehler zu entschuldigen.

Eine Asari, ausgerechnet eine Asari. Das Schiksal hatte einen wirklich seltsamen Sinn für Humor. Ein bitteres Lächeln legte sich auf das Gesicht von Weyrloc Knarr. Er konnte seine Augen nicht von der Asari lassen. Ihr dunkelblaues Gesicht, die sanften Augen, sogar ihr Kopfkranz erinnerte ihn an seine Tochter. Noch in diesem Augenblick konnte er ihr Lachen in seinen Ohren hören.

Die Asari hinter dem Schreibtisch tippte gelangweilt auf ihren Datenpad, als wäre der handschellentragene Kroganer vor ihr nur Luft.

„Weyrloc Knarr, geboren auf Tuchanka, Partner der Asari Sa'ny, verstorben.“, sagte sie mit einer emotionslosen Stimme, ohne aufzusehen.

Als Knarr Sa'nys Namen hörte, spürte er eine Flamme in seinem Inneren auflodern. Er schüttelte sich und knurrte. Die Soldaten hinter ihm richteten nervös ihre Gewehre auf den Kroganer. Knarr hing zwar in Handschellen, aber es wäre ein leichtes für Knarr diese Fesseln zu zerreissen, wenn er nur gewollt hätte.
„Sie haben sich nach dem Reaperangriff auf Kremol den Truppen angeschlossen. Wissen sie, warum sie hier sind?“

Knarr legte den Kopf in den Nacken und lachte. „Ich bin hier, weil die verdammte Bürokratie sogar den Tag des jüngsten Gerichtes überlebt! Man sollte meinen, was vor oder während der Invasion passiert, wäre nun bedeutungslos!“

Die Asari lächelte. „Wäre es eigentlich auch. Aber Salarianer vergessen bekanntlich nie etwas.“
Knarr spürte ein Kribbeln in seinen Schuppen. Seine Hände waren wegen der Handschellen ganz wund gerieben. „Warum bringen wir es nicht endlich hinter uns! Ich habe nichts zu bereuen!“

„Das ist die kroganische Mentalität. Asari hören sich immer zwei Seiten an, ehe sie ihr Urteil fällen.“

„Aber ich habe es getan. Ich habe diesen stinkenden Salarianer umgebracht!“

„Darf ich fragen wieso? Ich weiß, dass die Kroganer die Salarianer hassen, aber eigentlich solltet ihr doch genug Intelligenz besitzen, um im Kriegsfall zu wissen, dass sie auf die Reaper schießen sollten.“
„Reaper... Die Salarianer sind keinen deut besser als sie. Die Reaper zerstören Welten und Familien.Haben sie die Berge an Kinder gesehen, die nicht leben durften, weil die Salarianer es nicht wollten? Haben sie die Gräber toter Kroganer gesehen, die ihr Leben in Rachni-Kriegen ließen, weil die Salarianer sie zu Sklaven machten? Haben sie Tuchanka gesehen?“
„Moment, ich glaube nicht, dass die Salarianer am Atomkrieg auf Tuchanka schuld gewesen sind.“
„Nein, aber sie sind schuld an den Zuständen auf Tuchanka. Sie konnten es ja nicht sein lassen sich mit ihren schmierigen Händen in unsere Angelegenheiten einzumischen. Sie kennen sich doch aus, mit Berichten, oder? Steht dort vielleicht auch, wie die STG nach den Rebellionen dafür gesorgt hat, dass die Kroganer keine Regierung bilden konnten? Wie sie immer wieder versucht hatten den Konflikt zwischen den Klans anzufachen?“
Die Asari legte das Datenpad zur Seite und lächelte. Fast genau so, wie Cheryll es immer getan hatte. Mit leichter Stimme sagte sie: „Aber Knarr, hier geht es nicht um die kroganische Geschichte. Es geht hier um sie.“
Knarr wäre am liebsten davongerannt. Aber er konnte nicht. Ihre dunklen Augen hatten ihn fixiert. Sie zwangen ihn stehenzubleiben. „Also schön.“, brummte Knarr. „Es begann alles auf Kremol. Bevor die Reaper dort aufgetaucht waren, war es eine schöne und junge Gartenwelt. Das Gras wuchs auf allen Hügeln, die Bäume bildeten starke Wälder und in ihnen lebten viele Tiere. Die Kolonie auf Kremol war jung und stark. Viele Asari. Und ihre Partner. Ich sah dort Turianer, Batarianer, sogar Vorcha. Welche Asari lässt sich bitte mit einer solchen Ratte ein?“
Das Lächeln der Asari verstarb. „Bitte, lenken sie nicht ab!“
„Sa'ny und ich lebten ebenfalls dort, auf einem Agrakomplex am Rand der Kolonie. Cheryll liebte es in den nahen Wäldern zu spielen. Sie mochte die Tiere dort, die Natur. Sie konnte ganze Nachmittage damit verbringen in Blumenfeldern zu liegen und dort die Wolken zu betrachten. Cheryll, meine kleine Prinzessin.“ Knarr musste eine Pause machen. Er sah die kleine Asari, wie sie mit ihm im Wald verstecken spielte, wie er sie auf seine Schultern setzte und ihr glückliches Lachen.
„Dann kamen die Reaper! Diese Monster! Drei Stück von ihnen schwebten wie riesige Monolithen vom Himmel. Mit ihren Waffen zerstörten sie die Kolonie mit einem Schlag. Dann setzten sie ihre Diener ab. Die Husk strömten aus, um die verbliebenden Bewohner zusammenzutreiben!
Ich kam gerade von der Jagd. Ich hatte einen stattlichen Namaka erlegt. Kennen sie das Tier? Groß, sechs Beine, ähnelt dem Büffel der Menschen, hat aber kein Fell und statt eines Kiefers einen Schnabel, mit dem es an den Büschen grast. Mein Exemplar war ein Jungtier, dass sich in einer Falle verfangen hatte. Keine fünfhundert Kilo schwer. Ich schleppte ihn zu unserem Haus, als ich plötzlich Sa'ny schreien hörte.“ Knarr hielt inne. Vor seinem Auge konnte er wieder den schlimmsten Tag seines Lebens sehen. Er hatte den Namaka fallen gelassen. Er sah sich zum Haus rennen und die Tür aufreißen. Drei Husk hatten Sa'ny in die Enge getrieben. In ihrer Panik riss sie die Hände hoch und schleuderte einen der Husk gegen die Wand. Knarr prackte einen weiteren. Er brach den Husk mit seiner linken Hand das Genick und zertrümmerte den Schädel des zweiten mit einer Kopfnuss.
„Wir müssen hier weg!“, schrie er und wollte Sa'ny beim aufstehen helfen. Dann Schüsse. Erst dachte er, dass es wäre die koloniale Miliz. Doch dann sah er die Marudeure. Turianer an sich waren schrecklich, aber diese Dinger aus verwestem Fleisch und Metall ließen selbst einen Kroganer erzittern. Sie richteten ihre Waffen. Schützend warf sich Knarr vor Sa'ny. Er spürte, wie die Projektile in sein Fleisch einschlugen und brüllte auf vor Schmerz. Seine Instinkte trieben ihn weiter. Er spürte sein Herz schlagen, fühlte das Blut in seinen Adern, jede einzelne Vene. Im Blutrausch stürtzte er sich auf die Marudeure und tötete sie alle.
„Knarr!“ Sa'nys Stimme ließ ihn aufhorchen. Er rannte zurück ins Haus. Sa'ny lehnte sich gegen die Wand. Blut tropfte aus ihrem Bauch. Knarr starrte fassunglos auf das Blut. „Wo... wo ist meine Cheryll?“ Langsam senkte sich ihr Kopf. Sie seufzte und dann... Knarr standen Tränen in den Augen. Er schloss Sa'nys Augen. Vor Wut und Trauer rasend brüllte er auf. Sein Schrei hallte über die Ebene. Sofort wussten alle Husk in der Nähe, dass ein Kroganer darauf wartete ihre Köpfe zu zerquetschen.
Reifen quietschten und ein Motor kam zum stehen. Knarr stürzte ins Freie. Ein Salarianer kam ihm entgegen. Ein grüner Mistkerl in einer schwarzroten Rüstung. „Nelon, STG. Wir sind hier, um sie abzuholen.“
Knarr wimmerte. „Was wollt ihr?“
„Weyrloc Knarr, Wächter. Sie sind die einzige militärische Ressource, auf diesem Planeten!“
„Was?“
„Wir sollen den Planeten evakuieren. Kommen sie.“
Ein Schrei ließ Knarr aufhorchen. Cheryll! Er sah in Richtung der Blumenfelder. „Cheryll!“ Knarr rannte los, auf die Blumen zu. „Cheryll, ich komme!“
„Haltet ihn!“ Die Stimme des Salarianers hallte bis heute in Knarr's Träumen. Eine Betäubungskugel und alles war vorbei.
„Dieser Mistkerl. Er hat gar nicht erst versucht sie zu retten! Nelon hat Cheryll sterben lassen!“
Knarr stürmte vorwärts und schlug auf den Schreibtisch der Asari ein. Eine riesige Delle blieb dort zurück. Mit Mühe rissen die zwei Soldaten den Kroganer wieder auf seinen Platz.
„Und was ist danach passiert?“ Die Asari war von dem Wutausbruch des Kroganers völlig unbeeindruckt.
„Ich wollte Rache an den Reapern. Deswegen ging ich zu diesen Teams, diese N7-Teams. Meine Gruppe bestand aus hartgesottenen Soldaten. Unser Anführer war ein turianischer Wächter namens Mylenus. Der Kerl wusste, wie man tötete. Mit einem Sturmgewehr mähte er die Gegner nieder, zerschnitt sie mit seinen Doppelklingen und wenn er nicht an sie heran kam, zückte er sein Widow.
Unsere Großwildjägerin war eine Quarianerin. Kaum zu glauben, aber das Biest war listig. Ein Rohling kam auf dich zugestürmt? Einen Kopfschuss später lag das Ding am Boden. Geth-titan? Mit Sabotage griff er seine Brüder an. Diese Namina vas Deku wusste, was sie tat.
Dann war da noch Marie Chevalier. Sie war eine der talentiersten Biotikerinnen unter den Menschen. Selbst ein Bansche fürchtete sich vor ihren Biotiken. Zusammen kämpften wir in mehr als vierzig Einsätzen auf mehr als einem Dutzend verschiedener Welten. Wir erledigten Reaper, Ceberus sogar Kollektoren!
Und dann kam der große Fisch.“
„Sie meinen Operation Feuerritt?“
„Jaja, diese dummen Namen. Wir wurden mit einem zweiten Team zusammengelegt, um unsere Chancen zu erhöhen. Dabei war dieses salarianische Schwein. Nelon war der Anführer des zweiten Teams! Dieser dumme STG-Techniker. Operation Feuerritt fand auf der Asariwelt Illumi statt. Drei Zerstörer waren dabei die Hauptstadt der Kolonie auszulöschen. Hätte ich gewusst, worum es bei der Operation wirklich ging! Ich hätte mich nie darauf eingelassen!
Unser Team sollte dem Team von Nelon Rückendeckung geben. Man setzte uns genau zwischen den drei Zerstörern ab. Etwa zwei Häuserblocks von uns entfernt konnte ich diese riesigen Dinger sehen. Der Boden bebte bei jedem ihrer Schritte. Auf einem großen Marktplatz der Kolonie baute das Team von Nelon eine große Apparatur auf. Mylenus und Namina saßen auf dem Dach eines Hauses und gaben schützenhilfe, während Marie und ich die Aufmerksamkeit der Husk auf uns lenkten. Ich glaube, dass ich noch nie so viele Reaper erledigt habe, wie an diesem Tag! Aber Nelon. Jedes Mal, wenn ich ihn sah, dann musste ich an Cheryll denken. Er hatte sie sterben lassen! Ich hätte sie retten können! Meine kleine Cheryll!“
„Ich weiß, dass geht ihnen nahe. Aber bitte, weichen sie nicht ab. Was ist bei der Operation passiert?“
„Mylenus und die anderen wusste, was ich von Nelon hielt. Glauben sie mir, ich wollte ihn umbringen, mit jeder Faser meines Körpers. Er hatte meine Cheryll getötet! Wenn die Geister doch nur sprechen könnten! Nun, irgendwann bekamen wir über Komm den Befehl zur LZ zu gehen. Marie und ich bekamen den Befehl Nelons Team zu eskotieren. Währen die Reaper nicht gewesen, ich hätte Nelon sofort erschossen!
Namina hatte die Angewohnheit sich in alle Kommkanäle zu hacken, wenn wir auf einer Mission waren. Was sie da hörte, war furchtbar. Nelon hatte über Komm die Meldung gegeben, dass die Bombe bereit war.“
„Bombe?“ Die Asari hob verwundert eine Augenbraue. „Was für eine Bombe?“
„Es war ein Prototyp. Kaum hatte ich das gehört, packte ich Nelon und zwang ihn alles zu sagen. Er erzählte mir, dass das STG an einer Möglichkeit arbeitete die Reaper zu zerstören. Die Reaper waren mächtig und nahezu unzerstörbar. Aber selbst sie konnten sich nicht einer Sonne wiedersetzten. Das war der Plan. Eine Fusionsbombe von solchen Ausmaßen... Sie wollten den ganzen Planeten auslöschen! Nur wegen drei Zerstörern! Das schlimmste, keiner konnte sie deaktivieren, weil es keinen Ausschalter gab. In der Bombe würde Uran zerfallen, um die Wasserstoffatome mit Energie aufzuladen und dann Bumm!“ Knarr riss seine Hände zum Himmel.
„Die drei anderen aus Nelons Team, ein weiterer Salarianer, ein Drell und ein Volus wollten ihren Anführer retten. Aber Marie schleuderte ihnen eine Schockwelle um die Ohren. Ich packte Nelon und sah ihn tief in die Augen. Ich sagte zu ihm: „Du... Du hast meine Tochter genommen. Ein unschuldiges Wesen.“ „Die Reaper“, war seine Antwort. „Sie haben sie getötet!“
„Aber du wolltest sie gar nicht erst retten! Du hast sie geopfert! Und nun willst du diese Welt zerstören? Du bist nicht besser, als ein Reaper!“ Ich hätte ihn töten können. Meine Hand lag an seinem Genick. Aber dann wusste ich, ware Gerechtigkeit würde er nur erfahren, wenn er mit der Welt unterging. Ich brach ihm beide Beine und ließ ihn fallen.
Sein Team wollte Nelon retten. Sie wussten um seinen Plan. Aber Marie trieb sie weiter zum Rondevouspunkt. Wir hoben ab. Nelon blieb zurück auf den Planeten. Vom All aus sah ich die Flammen, die den Planeten einhüllten!
Nun, den Rest kennt ihr ja. Ich und mein Team wurden gefangen gesezt, weil wir richtig gehandelt haben. Und jetzt sitze ich vor meiner Schafrichterin, die ich nur noch ein bisschen unterhalten soll!“
„Seid ihr sicher?“, fragte die Asari. „Wie kommt ihr darauf, dass ich eure Richterin bin?“
„Irgendwann muss jeder für seine Sünden bezahlen. Nelon ist auf Illumi gestorben, zusammen mit den Millionen. Und ich, ich konnte meine eigene Familie nicht retten. Meine Frau ist tot, meine Tochter ist...“
„Am Leben!“ Die Asari baute sich vor Knarr auf. „Erkennst du mich nicht, Vater?“
Ein Donnerschlag fuhr druch Knarr's Körper. „Cheryll? Aber... Das kann nicht sein! Wie...“
„Slasher, der Vorcha, hat mich gerettet. Er versteckte mich und die anderen Überlebenden des Reaperangriffes im Untergrund. Nachdem die Reaper abgezogen sind, kamen Rettungskräfte.“
Knarr konnte es nicht fassen. Er spürte, wie sein Herz schlug. Ketten hin oder her, er konnte sich nicht mehr halten. Er schlug den Schreibttisch beiseite und zerriss die Handschellen. Er umarmte seine Tochter. Und das erste Mal seit Jahren hörte er das Lachen seiner Tochter!

#2
MISTER_KRABS

MISTER_KRABS
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hehe Asari sind auch niedlich!Spiel am liebsten als Asari

#3
Sykall

Sykall
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Ja, die blauen haben schon etwas an sich. Nun, ich gebe zu, dass diese Geschichte vielleicht nicht sehr originell ist, aber sie dient ja auch nur als einstieg. Ich bin gespannt, wie anderen Geschichten ausehen werden

#4
Runor

Runor
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Finde die Geschichte über den Kroganer gut geschrieben, sollte mal überlegen, per MP mit zu spielen, und mir eine Figur zu erschaffen. Aber wie gesagt mal überlegen.