Aller au contenu

Photo

Citadel Review


  • Veuillez vous connecter pour répondre
2 réponses à ce sujet

#1
greymouse

greymouse
  • Members
  • 305 messages
Moira-chans Review zum Citadel-DLC.
Warum ein eigener Thread? Weil es geht:police:

Das was jetzt kommt wurde von Moira-chan geschrieben.



Meine Reise durch den Citadel DLC

Tür
zu, check, Trinken und Essen stehen bereit, das Telefon ist
ausgeschaltet und meine Eltern nicht da. Alle Störfaktoren sind
eliminiert und ich kann mich somit auf meine Reise durch den letzten DLC
der Mass Effect Reihe begeben. Ich muss zugeben, nach Omega war ich
skeptisch und nun sollte gerade dieser DLC der Abschied von meiner
liebsten Spielereihe ever werden. Die Erwartungen waren hoch und ich war
nicht sicher, ob er diese erfüllen könnte.
Ich weiß schon längst
nicht mehr wie viele Stunden ich in dem Universum von Mass Effect
verbracht habe, ich habe längst aufgehört zu zählen, wie viel Zeit ich
in Mira, Karin, Garett, Blaine und so viele weitere Shepards investiert
habe. Nun sollte all die Zeit also quasi zu Ende gehen.Die erste
Entscheidung stellte sich mir gleich zu Beginn meiner Reise. Mit
welcher/welchem Shepard meiner vier liebsten Sheps sollte ich die Reise
zunächst antreten? Da ich mich mit Grey darüber bereits unterhalten
hatte und wir beschlossen hatten Citadel möglichst verschieden zu
betrachten, beschloss ich Karin Shepard zu wählen. Mein einziger Renegon
(75% zu 25%, Paragon in ME1, Renegade Me2 meistens) und Thanemancer. Es
ging ja sowieso das Gerücht rum, dass er Content kriegen sollte, also
wählte ich sie als Erstes?

Ich werde versuchen so spoilerfrei wie
möglich zu bleiben, doch eines viel mir direkt ins Auge. Als ich das
Apartment von Anderson betrat, schoss mir Augenblicklich durch den Kopf:
Hatte Anderson im Buch nicht was vom kleinen Apartment auf der Citadell
geschrieben? Na, wenn das klein ist, will ich nicht wissen, was ein
Luxusapartment ist.

Nun wie dem auch sei, kommen wir zum ersten
Teil und der, der eigentlich der Wichtigste sein soll bei einem DLC für
einen Single Player: Die Story. Ohne
zu viel zu sagen, diese bedient echt ein gängiges  Sci-Fi Klischee.
Auch wenn der Gedanke dahinter von Bioware, nämlich zu zeigen, dass die
Crew immer zu Shepard hält, egal was passiert, ist durchaus ehrbar, aber
wirklich überraschend fand ich diese Plottwist (zwei an der Zahl)
nicht. Die waren eher zu erwarten gewesen. Eine Sache war für mich ein
wtf seriously? Moment (wer es gespielt hat, weiß was ich meine, ich will
es aber nicht vorweg nehmen)

Aus Renegade Sicht kann ich sagen,
diese ist wirklich gelungen. Es ist an den wichtigen Stellen das
typische „Ich-hau-auf-den-Tisch“ Haltung, aber oft auch sehr amüsant,
also probiert es durchaus aus. Zu Paragon wird euch dann Grey vielleicht
Genaueres sagen.

Auch wenn es vielleicht nun so klingen mag, der
DLC war nicht schlecht, im Gegenteil. Man merkt nur einfach deutlich,
dass die Story als eine Art Ausrede genommen wurde, damit kein reiner
Romance DLC kommt, das hatte schließlich Bioware immer stets
verneint.Dieser DLC gehört Shepard und seiner/ihrer Crew und das ist gut
gelungen. Ich habe sehr oft gelacht, während ich den DLC gespielt habe
oder musste fassungslos den Kopf schütteln. (In der größten Krise
bestellt Vega ne Pizza oder die Crew buhlt um Sheps Aufmerksamkeit)

Auch
die Treffen mit allen Crewmitgliedern und die anschließende Party sind
wirklich toll umgesetzt. Je nachdem, wie man wählt, wie die Stimmung
sein soll, kommt es zu unterschiedlichsten Gesprächen und Situationen.
Alte und neue Crew der Normandy vermischen sich, haben Spaß und
unterhalten sich über die verschiedensten Sachen. Es erwärmt einen das
Herz all die Charaktere wieder zu treffen, die man in ME3 selten in
Gesicht bekam und die man schätzen gelernt hatte. 

Endlich einmal
ging es mal nicht um die Reaper, Cerberus oder sonst etwas, diese
rücken für ungefähr 3 Stunden vollkommen in den Hintergrund. Dieser DLC
gehört allein Shepard und seinen/ihren Freunden und das ist auch richtig
so. Die Crewmitglieder kamen zeitweise etwas zu kurz und jeder,
wirklich jeder ahtte seine Glanzmomente.

Nun zu der letzten Kompomente und für viele sicher ein wichtiger Anreiz: Die Romanze.Da
ich bisher nur als Thanemancer gespielt habe, was ja bekanntlich
besondere Umstände sind, kann ich nur dazu etwas sagen. Bioware hat sich
da wirklich bemüht allen Sihas etwas zu bieten, es ist zwar noch immer
eine vollständige Romanze , aber es kommt nun zumindest ein wenig heran.
Zugegeben, ich war erst etwas begeisterter, als ich dachte, dass nur
Romances dieses Content kriegen, aber wie ich von Grey hörte, bekommen
Freunde fast genau das gleiche außer eine Szene. Es wäre einfach schön
das, was wir bekommen haben, im richtigen Spiel gehabt zu haben, denn es
hätte die Romanze komplettiert, aber Fakt ist: mehr werden wir nicht
kriegen, also entweder leben wir damit und versuchen es möglichst
positiv zu sehen (was ganz gut geht) oder man wäre für immer frustriert
und das eine Jahr hat mich schon all meine Kraft gekostet.Generell hab
ich gehört, dass die Romanzen an sich gut sind, aber es gibt (wie so
oft) doch deutliche Unterschiede.
Als Fazit sage ich: Trotz einiger
Schwächen besonders in der Story, die teilweise doch recht vorhersehbar
war, ist der DLC wirklich ein gelungener Abschluss der Mass Effect Reihe
und gibt grad im Bereich Abschied von den Freunden und geschätzten
Charakteren seine Glanzleistung.
Zwar bin ich nicht ganz so
euphorisch und geflasht wie die allgemeine Meinung auf Twitter, da die
Story dafür doch zu flach war (Story Fernatiker), aber es ist ein
wirklich gelunger, schöner Abschluss.

Ich hoffe diese Review
hilft euch ein wenig, falls ihr noch unentschlossen seid und seht mir
bitte nach, dass ich noch nie eine professionelle Review geschrieben
habe.Einen schönen Abend noch,Moira-chan

#2
greymouse

greymouse
  • Members
  • 305 messages
Der Vollständigkeit wegen kann ich meinen ja auch mit dazu packen:?

Im DLC "Citadel" geht es darum, das Shepard und die Crew der Normandy
zum Landurlaub und zur Erholung verdonnert werden. Natürlich bleibt es
nicht lange ruhig und friedlich. Shepard wird von einer unbekannten
Sölderorganisation gejagt, die es einzig und allein auf ihn/sie
abgesehen hat.
Die Geschichte ist kein Höhepunkt des DLC. Hier liegt
der Shadowbrocker deutlich vor der Citadel. Auch Leviathan hat, was die
Geschichte angeht, meiner Meinung nach mehr zu bieten.
Es gibt
insgesamt 2 Plottwist. Der eine ist ein gängiges
Sci-Fi-Geschichten-Klischee und der andere ist so vorhersehbar wie die
Tatsache das es Scherben geben wird wenn Omas wertvoller Porzelanteller
aus 2,5 Metern, vom höchsten Regal des Schrankes, auf den
Fliesenfußboden fällt.
Die Handlung dient nur als Rahmen und Vorwand
um die Gefährten in den Fokus zu rücken und um deutlicher als je zuvor
zu zeigen, das Shepard nicht alleine ist.

Ja, die Teammitglieder
die den Commander auf seiner Reise unterstützt haben und es auch immer
noch tun sind der wirkliche Mittelpunkt der Erweiterung. Es gibt
zahlreiche Gespräche für die Charaktere die uns als Teammitglieder in
ME1-3 begleitet haben. Ausgenommen die Charaktere die von den Autoren im
Laufe des dritten Mass Effect einen Serientod spendiert bekommen haben.

Wrex ist für die Dauer des DLC sogar als auswählbares Teammitglied verfühgbar.
Also
geht es in "Citadel" für den Spieler hauptsächlichst darum, Zeit mit
seiner Crew zu verbringen und sich von allen zu verabschieden. Dieser
DLC ist immerhin der letzte, der für die Trilogie erscheinen wird.

Was
die spielerische Abwechslung angeht ist dies der besste Mass
Effect-DLC. Anders als im eintönigen Omega besteht das Spielererlebnis
hier nicht nur aus Schiesereien. Aber um Spoiler zu vermeiden werde ich
hier nicht näher darauf eingehen.
Ebenfalls positiv hervor zu heben
ist der humorige Unterton. Die Crew ärgert sich ständig gegenseitig,
Shepard ist auch nicht vor bissigen aber liebgemeinten Kommentaren
sicher und es gibt mehr Easter Eggs zu finden als zu Ostern.
Nachdem
die Grundstimmung im dritten Teil sehr düster und beinahe schon
hoffnungslos war ist diese, man kann schon sagen heiter gestimmte
Episode sehr schön zu spielen. Auch wenn mir der Humor stellenweise doch
recht gezwungen vorkam.

Wärend des Spielens ist mir das Spiel
einmal abgestürzt aber weitere größere technische Schwierigkeiten oder
Bugs sind mir nicht aufgefallen. Die Anzahl der kleineren Probleme wie
Glitches oder kleineres Krabbelgetier hielten sich für Mass Effect 3,
und vor allem für einen der DLC's, angenehm in Grenzen (zumindest bei
meinem PC).  

BioWare kann tatsächlich zuhören und das gehörte
auch umsetzten. Viele Wünsche der Fans wurden umgesetzt (oder versucht
so gut wie möglich umzusetzten), die es bereits kurz nach dem Erscheinen
des Hauptspiels gab. 
Die Citadel bietet eine deutlich höhere
Awechslung im Gameplay als Omega und anders als Mass Effects Gotham
City, welches man zum gleichen Preis erstehen kann, kann man nach dem
Abschliesen der Handlung sein Appartment und das angrenzende Gebiet
weiterhin besuchen und an den dortigen Minispielen seine Zeit und seine
Credits vertrödeln. Alternativ kann man auch "Die Sims- Mass Effect
Edition" spielen und seine Wohnung dekorieren.

"Citadel" gehört
eindeutig zu den bessten DLC's die für die Mass Effect- Reihe erschienen
sind. Das er den Shadowbrocker-DLC schlägt, würde ich aber nicht sagen,
dafür gibt es von mir zu viele Punktabzüge in der Story-Note. Und
Geschichten zu erzählen ist neben den Charakteren doch die zweite große
Stärke des Studios.
Ich würde die beiden als gleichstellt betrachten.

Das war jetzt meine Review. Ich hab auch versucht Moira-chan nicht all zu sehr zu wiederholen.
Ach ja! Mein erster Gedanke zu Shepards neuer Unterkunft war: "Viel Spaß beim Putzen Shep."

#3
greymouse

greymouse
  • Members
  • 305 messages
P.S.: dämliche Formatierung:pinched:

Modifié par greymouse, 10 avril 2013 - 04:49 .