Mass Effect 4, wie geht es weiter, was denkt ihr?
#151
Posté 21 février 2014 - 11:46
#152
Posté 21 février 2014 - 12:07
Ein Genre-Mix kann funktionieren (wie etwa bei Heroes Of Might And Magic III), doch zumeist endet so etwas in einem halbgaren 08/15-Spiel wie etwa ME 3.
#153
Posté 21 février 2014 - 12:24
Horten_B wrote...
Ansonst würde ich nicht viel an der Me-Reihe ändern. Vlt. schon wie bereits erwähnt den Part mit den Charakteren und dessen Einbindung weiter ausbauen. Aber das Kampfsystem würde ich ansich so nicht ändern. Me-3 ist für mich Spieltechnisch der beste Teil. Auch wenn die anderen nichts falsch gemacht haben.
Auch hier habe ich eine komplett andere Meinung. Mal abgesehen vom sinnlosen Multiplayerteil und den auf ein absolutes Minimum beschränkten Rollenspielelementen, geht mir vor allem die ständige Unterbrechung des Spielflusses gehörig auf die Nerven. Ständig werde ich zum reinen Zuschauer degradiert und muss mir Filmszenen anschauen, die ich noch nicht einmal wegklicken kann, was zum Beispiel bei DAO durchaus noch möglich war. Die Häufigkeit und Menge der Unterbrechungen hat dabei ein Maß erreicht, was ich nicht mehr zu tollerieren bereit bin.
#154
Posté 21 février 2014 - 12:30
So oft kommt es nun aber auch nicht zu einer Unterbrächung im Spiel, dass es mir jz als Manko auffallen würde.
#155
Posté 21 février 2014 - 12:32
#156
Posté 21 février 2014 - 03:31
Horten_B wrote...
So oft kommt es nun aber auch nicht zu einer Unterbrächung im Spiel, dass es mir jz als Manko auffallen würde.
Ich habe mir mal gestattet die reine Spielzeit im Prolog von Spielbeginn ( nach Charaktererstellung ) bis zur Schrift Mass Effect 3 ( Abflug von der Erde ) zu messen. Genau 23 Minuten benötige ich dafür. und 5 Minuten davon darf ich spielen. Alles andere sind Cutszenen die ab und an mal durch einen Klick unterbrochen werden. Kannst Du gern überprüfen.
Modifié par lustigtv, 21 février 2014 - 03:32 .
#157
Posté 21 février 2014 - 04:26
Na wenn sich Rollenspiel für dich nur über labern definiert bist du auch irgendwo falsch oder hast es nie richtig verstanden. Davon abgesehen hat niemand gesagt das er seine Gegner lediglich zu tode labern möchte.Jairidian wrote...
Was soll man denn im Krieg machen? Den Gegner zu Tode labern? blabla ... viel Unsinn .. blabla
Es geht dabei eher um alternative Routen, Lösungsmöglichkeiten und dergleichen. Sprich das z.B. auch Klassenfähigkeiten zum Einsatz kommen (wenn der Skilltree nicht so rudimentär wäre könnte auch darüber so manches laufen, aber der fällt ja seit ME2 komplett aus). Es gibt in ganz ME3 nur eine einzige Situation wo mal die gewählte Klasse zum tragen kommt, und das auch nur im Omega-DLC, nämlich wenn man als Techniker unterwegs ist kann man den Reaktor für die Kraftfelder schnell außer Gefecht setzen ohne den Bewohnern zu schaden und muß sich nicht von Petrovsky vollquatschen lassen. Sonst spielt die Klasse in ME absolut keine großartige Rolle.
Es geht immer hübsch linear durch die Schläuche ohne Alternativen wo man die Stärken der Klassen wirklich ausspielen könnte oder müßte. Weder gibt es alternative Missionen oder Wege wo man als Infiltrator zeigen müßte das man auch das infiltrieren beherrscht noch gibt es etwas wo man biotische Kräfte besonders einsetzen müßte oder wo man als Techniker etwas besonderes veranstalltet. Auch das ist Rollenspiel und fällt zur Gänze in ME unter den Tisch. Nada, nichts immer nur Geschnetzel durch Gegnerwellen die immer größer oder mehr werden. Das ist einfallslos und nicht mehr als billige Shooter-Standardkost wo man kaum noch jemanden mit hinter dem Ofen vorlockt.
@horten
Multiplayer ist kein muß und wenn man sich mal so umschaut in der Spielelandschaft sind sogar weniger Spiele mit MP-Part erschienen. Das hatte auch eine Studie im vergangenen Jahr aufgezeigt. Ich such das mal bei Gelegenheit heraus, bin mir aber sicher das ich das hier im Forum schonmal irgendwo erwähnte ;-).
Bei ME3 war die Verbindung des MP-Part mit dem Hauptspiel an und für sich keine so dumme Idee, dadurch dümpelt er nicht sinnlos nebenher. Aber die Umsetzung war letztendlich eher mies, auch weil den Aktivposten zu viel Gewicht gegeben wurde ohne das Entscheidungen und bestimmte Missionen an sich, mal abgesehen von der nackten Aktivpostenzahl, groß zum tragen kommen bzw. sich über den MP (mit den daraus resultierenden Aktivposten) aufheben lassen. Die Geschichte war nicht bis ans Ende durchdacht.
Davon abgesehen empfinde ich den MP in ME3 eher als öde weil es eben nicht gerade viel mehr als plumpe Wellenaction bietet, von den technischen Problemen (Verbindungsabbrüche etc.) ganz zu schweigen.
@lustigtv
Ja leider, viel zu oft darf man nur Zuschauer spielen und wird eher aus dem Spielfluß herausgerissen dadurch. Ich hab ja nichts gegen Cuts bei Schlüsselereignissen, aber in ME3 hat man es arg übertrieben. Mir fällt da immer die ewiglange, und sehr dümmlich wirkende, Szene auf der Citadel ein wo man Kai Leng jagd *würg*.
Modifié par Eariel101, 21 février 2014 - 04:32 .
#158
Posté 21 février 2014 - 05:44
Hm Ich fand es z.B bei KOTOR eigendlich außerordentlich spaßig wenn man Gegner mit dem Jedi Geistestrick zum Suizid treiben konnte:wub:.Jairidian wrote...
Was soll man denn im Krieg machen? Den Gegner zu Tode labern? blabla ... viel Unsinn .. blabla
Desweiteren
"Manche Schlachten gewinnt man mit Schwertern und Speeren, andere mit Schreibfedern und Raben." - Tywin Lannister
Modifié par schwarzweiss, 21 février 2014 - 05:45 .
#159
Posté 21 février 2014 - 06:09
"Die Feder ist mächtiger als das Schwert"
#160
Posté 21 février 2014 - 06:21
hehe, an den satz musste ich auch denken^^Dollartpower wrote...
Wenn wir schon bei Zitaten sind ;-) :
"Die Feder ist mächtiger als das Schwert"
#161
Posté 21 février 2014 - 06:24
www.youtube.com/watchDollartpower wrote...
Wenn wir schon bei Zitaten sind ;-) :
"Die Feder ist mächtiger als das Schwert"
#162
Posté 21 février 2014 - 07:58
Icvh hoffe zudem, dass EA aus dem fehler mit C&C4 gelernt hat. Wir erinnern uns: entworfen als reiner Multiplayertitel für den asiatischen Raum, mussten die Entwickler fix ne Story zusammenschludern, eine 4 aufs Cover pappen und heraus kam DIE Strategiegurke(!!!...GURKE!!!) der letzten Jahre und der erneute Beweis, dass EA Meister darin ist, gestandene Namen an die Wand zu fahren.
Modifié par Sugandhalaya, 21 février 2014 - 08:11 .
#163
Posté 21 février 2014 - 08:03
ich hatte mit dem MP auch in der form, die er nun mal hat, sehr viel spaß, es wäre allerdings besser gewesen, wenn er deutlich weniger bis gar keinen einfluss auf den SP gehabt hätte.Sugandhalaya wrote...
Ich denke, ich liege nicht falsch, wenn ich behaupte, dass sich ein Großteil der MP-Befürworter von ME einen Koopmodus der Story gewünscht hatte und keinen Horde-Modus, der bezüglich der Soldatenwahl irgendwie der ME-Lore den Stinkefinger zeigt.
[...]
ein koop-modus für den SP wäre allerdings echt megagenial gewesen:O
#164
Posté 23 février 2014 - 06:34
Eariel101 wrote...
@lustigtv
Ja leider, viel zu oft darf man nur Zuschauer spielen und wird eher aus dem Spielfluß herausgerissen dadurch. Ich hab ja nichts gegen Cuts bei Schlüsselereignissen, aber in ME3 hat man es arg übertrieben. Mir fällt da immer die ewiglange, und sehr dümmlich wirkende, Szene auf der Citadel ein wo man Kai Leng jagd *würg*.
Das sehe ich genau so. Was ich jedoch dabei nicht verstehe, ist, warum man als Spielentwickler nicht begreifen kann, dass Spieler spielen wollen? Wenn ich Filme anschauen möchte, dann gehe ich ins Kino oder kaufe mir ne Blu Ray, aber ich komme bestimmt nicht auf die Idee, mir ein Computerspiel zu diesem Zweck zu kaufen. Das ist vor allem deshalb problemaisch, weil ja nicht nur Bioware den Weg einschlägt Filme zu entwickeln, die ab und zu von Klicks unterbrochen werden und das dann als Spiel bezeichnet. Die letzte erst kürzlich veröffentlichte Neukreation eines "Rollenspiels" definiert den Begriff Spiel wahrlich auf ganz absonderliche Weise. Da läuft nicht mal mehr ein Film ab, sondern da müssen bei Stanbildern Klickpunkte gefunden werden. Man könnte auch sagen ein Kartenspiel, welches zum Preis eines PC-Spiels verkauft wird. Das sind eben heute die Errungenschaften oder besser die "Innovationen". Nur eben nicht für die Spieler, sondern es sind ausschließlich die Entwickler, die dabei von den nicht vorhandenen Entwicklungskosten profitieren, denn der Preis ändert sich ja nicht und den Spielern kann man inzwischen wahrscheinlich alles verkaufen.
Modifié par lustigtv, 23 février 2014 - 06:50 .
#165
Posté 24 février 2014 - 08:20
Wo wir bei "hätte sein können" sind, die seltsam anmutende Szene mit Kai Leng auf dem Skycardach, da hätte Shep auch a la Shadow Broker DLC die Karre selbst fliegen können um Kai Leng zu folgen. Da wäre Platz für eine solche Sequenz gewesen und mal eine erfrischende Abwechslung. Lustig auch das man ausgerechnet in den Cuts so wenig von Cerberus sieht, die wären doch schon am Personalmangel gescheitert bei der Einnahme der Citadel xD.
Aber die zum Zuschauer degradierenden Zwischensequenzen passen eben ins Gesamtbild des Spiel mit seinen oft zu kurzen und zu oberflächlichen Dialoge und mageren Dialogoptionen ohne tiefer schürfen zu können (nur noch simpler Befehlsempfänger und kein Spectre mit eigenem Kopf), der zunehmend redundanten Action, der Belanglosigkeit des Skilltree und der Klassenwahl und so weiter.
Sei es wie es sei, das Kapitel ist abgeschlossen. Ich würde mir in einem nächsten Titel einfach wieder mehr Abwechslung, mehr Rollenspiel (mit anständiger Charakterentwicklung) und mehr Dialogtiefe wünschen. Ach und die Gegner-KI könnte auch besser sein, vielleicht kann man dann auf Gegnerwellen mit Moorhuhn-Niveau verzichten ;-).
Modifié par Eariel101, 24 février 2014 - 09:48 .
#166
Posté 24 février 2014 - 11:31
Eine Filmeinspielung ohne aktive Beteiligung des Spielers ist doch normal.
#167
Posté 24 février 2014 - 12:03
Horten_B wrote...
Das man bei Zwischensequenzen zum Zuschauer "degradiert" wird, wundert mich nicht gerade.
Eine Filmeinspielung ohne aktive Beteiligung des Spielers ist doch normal.
Eariel hat es doch bereits hervorragend erklärt. Es ist einfach zu oft, zu lang und zu unlogisch. Und ein weiteres Problem besteht darin, dass mann diese Sequenzen nicht wegklicken kann. Das stört vor allem dann, wenn man das Spiel mehrfach durch spielt und die Sequenzen schon längst kennt.
Modifié par lustigtv, 24 février 2014 - 12:04 .
#168
Posté 24 février 2014 - 12:53
Auch ich habe das Fehlen der Möglichkeit, bestimmte Sequenzen weiterklicken zu können, bereits bemängelt.
Das es viele Sequenzen sind bestreite ich ebenfalls nicht und hier und da unlogische Dinge oder kuriose oder bedremdliche wenn es das richtige Wort ist.
Nur das ich in einer Zwischensequenz selber zum Zug kommen möchte ist doch normal und kein expliziter Fehler in meinen Augen
#169
Posté 27 février 2014 - 11:37
Ich versteh schon;)
Auch ich habe das Fehlen der Möglichkeit, bestimmte Sequenzen weiterklicken zu können, bereits bemängelt.
Das es viele Sequenzen sind bestreite ich ebenfalls nicht und hier und da unlogische Dinge oder kuriose oder bedremdliche wenn es das richtige Wort ist.
Nur das ich in einer Zwischensequenz selber zum Zug kommen möchte ist doch normal und kein expliziter Fehler in meinen Augen
Na jain
, um das überspringen einiger Sequenzen geht es mir gar nicht so sehr. Ich kann verstehen wenn so mancher so einige überspringen möchte, kein Thema, aber auf der anderen Seite ist manchmal auch verständlich warum die Spielehersteller gerade eine solche Möglichkeit einschränken. Oft wird ja die Story über diese Sequenzen vorangetrieben, manchmal wichtige Details erzählt, und könnte man sie überspringen könnten dem Spieler wichtige Dinge entgehen und er den roten Faden verlieren (wenn man mehrmals durchspielt, und alles bereits kennt, kann das natürlich lästig sein). Auch können sie nützlich sein wenn der Spieler über ein Ereignis im Spiel nicht zu schnell hinweg gehen soll und auch verstehen soll was da gerade passiert ist.
Das Problem bei ME3 liegt oft, das hast du ja schon erwähnt, eher darin das sie sich nicht logisch einfügen, Details nicht stimmen (sei es nun in der Story oder simpel bei der Ausrüstung) oder aber einfach zu platt herüber kommen um eine Wirkung zu erzielen und manchmal hat, zumindest in meinen Augen, einfach die Dramaturgie versagt. Nehmen wir zum Beispiel die Einstiegssequenz mit dem Verteidigungskomitee, nicht nur das der Dialog weitgehend automatisch abläuft, damit könnte man vielleicht noch leben beim Einstieg ins Game, er ist auch noch dermaßen oberflächlich und aufgesetzt das es einfach lächerlich wirkt. Ähnliches beim Rat, wo man jegliche Glaubwürdigkeit und Anspruch vermisst, und so weiter. Gerade Situationen wo es um Überzeugungen geht, sei es emotional oder politisch, vermisst man verschachtelte Gespräche mit mehreren Antwortmöglichkeiten um sich auch komunikativ zu beweisen. Man hat zunehmend das Gefühl BW hat ME3 lediglich für Einsteiger konzipiert, nichts zum nachdenken, alles idiotensicher, man kann nichts falsch machen.
Ein weiteres Problem ist das BW in den Sequenzen all zu schnell die Motive und Ziele von Cerberus aufdeckt. Das hat dem Spiel viel Tiefe genommen, es bleibt nichts mysteriöses und rätselhaftes was man erst aufklären müßte. Die Story ist damit absolut vorhersehbar und in gewissen Punkten damit eher flach und wenig unterhaltsam. Gerade die Cerberus-Sequenzen sind eher ärmlich, man sieht nicht gerade viel vom Angriff auf die Citadel und was man sieht wirkt nicht gerade wie ein ernsthafter Putschversuch.
Und die Szenen mit Kai Leng sind so lächerlich und überzogen, gerade hier wäre mehr möglich und auch nötig gewesen. So ist der Cerberus-Attentäter nichts weiter als eine komische Figur die ab und an auftaucht und gegen die man sowieso keine Handlungsmöglichkeit erhalten hat. Gerade hier wäre es nötig gewesen dem Spieler zu vermitteln das man etwas tun könnte, auch wenn es nicht sofort klappt, aber nichts, man bekommt eine idiotische Sequenz in der man dasteht wie ein Depp und zuschaut und dann noch, um den Bock fett zu machen, der dumme Sprung aufs Autodach und Shep hängt zur Tür raus und glotzt ihn dumm an. Ähnliches dann auf Thessia, da hat BW irgendwo dramaturgisch versagt. Toll ist etwas anderes. Gerade bei diesen Sequenzen mit Kai Leng vermisst man jegliche Interaktionsmöglichkeiten. Irgendwie war das bei Saren in ME1, obwohl ähnlich angelegt, besser gelöst und ist auch besser herüber gekommen.
#170
Posté 20 avril 2014 - 08:48
Nun da "ME4" >ME4< heißen soll, erwarte ich weder einen riesen Zeitsprung noch nur neue Protagonisten. Ansonsten ist es kein ME4 sondern lediglich ein Spiel im ME Universum. Im übrigen, sollte die DLC Politik fortgesetzt werden wird dieses "ME4" niemals meinen Rechner erreichen. Auch spielerisch sollte sich Bioware mal auf seine Ursprünge besinnen. Was bei ME 3 dank dem Ursprung ME1 und der Storyline funktioniert hat, würde als Start mich nicht reizen. Auf deutsch ein ME1 im Gewand von ME3 und die Trilogie wäre an mir vorbei gegangen. Zur Story, die Ruhezone der Reaper dürfte ein interessantes Reiseziel sein und weder Synthese noch Kontrolle eignen sich als Start für ME4. Reaper übermächtige Feuerwehr oder Friede Freude Eierkuchen Galaxie. Alles andere kann Bioware nun nicht mehr verkaufen. Egal wie beschi... man die 3 offiziellen Enden findet oder auch nicht, nachträglich durch eine Veränderung "seiner"(Spieler) Entscheidung ins negative eine Fortsetzung möglich machen, geht nicht. Ergo könnten alle Charakter auftauchen, wenn auch nur in "Gastrollen". Garrus als Kommandant einer turianischen Fregatte, Liara/Tali als wissenschafftliche Begleiter auf entsprechenden Asari/Quarianer Schiffen. EDI(repariert/abgeschirmt)/Joker und Normandie eh klar.
Speh. in der Rolle schwer angeschlagen in der Rolle von Admiral Hackett usw....
#171
Posté 20 avril 2014 - 10:24
Nun da "ME4" >ME4< heißen soll, erwarte ich weder einen riesen Zeitsprung noch nur neue Protagonisten. Ansonsten ist es kein ME4 sondern lediglich ein Spiel im ME Universum.
Gut, dass von offizieller Seite bisher nur vom nächsten "Mass Effect"-Spiel die Rede war. XD In dem Zusammenhang wurde bisher noch nie eine 4 benutzt. Das aber auch nur so als kleine Anmerkung. ![]()
#172
Posté 20 avril 2014 - 11:34
Ich bin mir zu... Sagen wir mal 80% sicher, dass der neue Mass Effect Teil kein richtiges Sequel wird, sondern eher im ME Universum spielen wird. Es ist schlichtweg zu kompliziert die verschiedenen Enden in ein Sequel einzubinden, zumal sich die Konsequenzen zu stark unterscheiden werden.
Der neue Teil könnte meinetwegen ein paar Hundert Jahre nach dem Reaper-Drama passieren. Also sprich, die Menschen und Aliens sprechen über die Ereignisse relativ distanziert, so wie wir heute beispielsweise über das Mittelalter sprechen. So nach dem Thema: "Es ist mal passiert und es ist etwas riesiges geschehen, aber es betrifft uns ja heute eh nicht mehr".
Nach ein paar hundert Jahren können sich die Dinge sowieso in jede beliebige Richtung gedreht haben, d.h. Shepards damalige Entscheidung könnte heute komplett irrelevant sein. Von neuer Technologie bis Robotern mit organischen Eigenschaften, man kann sich alles mögliche einfallen lassen.
Allerdings kann man auch viel falsch machen, es bleibt also nur zu hoffen dass sich die Macher Zeit nehmen und keinen flachen Dünnschiss produzieren...
Von Gameplay wünsche ich mir auf jeden Fall mehr Dialog-Optionen. Tiefgehendere Gespräche und vielleicht auch mehr Antwortmöglichkeiten als Renegade und Paragon wären abwechslungsreicher und interessanter. Man sollte mehr in die Szenen eingreifen können, letztendlich zeichnet sich das Spiel damit aus, selber Entscheidungen zu treffen.
Am Liebsten hätte ich außerdem einen Protagonisten der kein Soldat, also anfangs keine Autorität ist. Dann wäre auch diese Kapitän-Rekruten Beziehung dahin, was die Interaktionen mit den Squadmates interessanter machen könnte. Ich würde gerne Squadmates haben, die mich hintergehen, oder die meine Entscheidungen so schrecklich finden, dass sie sich aus dem Staub machen, sich mit mir prügeln, etc. Die Charas wären dann fast alle auf einer Wellenlänge. (mit der Zeit abreitet man sich aber hoch, etc.)
#173
Posté 21 avril 2014 - 12:11
Gut, dass von offizieller Seite bisher nur vom nächsten "Mass Effect"-Spiel die Rede war. XD In dem Zusammenhang wurde bisher noch nie eine 4 benutzt. Das aber auch nur so als kleine Anmerkung.
Das ist Wortklauberei, Bioware selbst spricht vom "nächsten Mass Effect" Mass Effect ist aber nicht das Universum, sondern der Titel der in diesem Universum angesiedelten Trilogie => "Mass Effect". Baldurs Gate, Never Winter, Icewind Dale und co. eigenständige Serien innerhalb des gleichen Universums. Abhängig des Grundkonzept bedeutet eben das beibehalten des Namen eindeutige Erwartungen. Ein Wing Commander 1-5 oder ein Fallout 1-4 ist eben klar was man erwarten kann bzw. konnte. Ein Splinter Cell XY ohne Sam Fisher, wäre eben kein Splinter Cell. Natürlich kann Bioware dem neuen einen Subtitel ala Mass Effect "Battlefields"
verpassen aber ok sowas könnten sie auch jetzt bereits mitteilen. Die Info das Shep. nicht dabei ist, deutet aber zumindest theoretisch doch eher auf wieder mehr RPG hin als zuletzt. Für nicht ME1-2 Spieler hätte Shep. auch irgendein 08/15 N7 Hansel sein können und "RPG" war nur noch alibitechnisch vorhanden.
#174
Posté 21 avril 2014 - 08:48
Also mich würde ein Wiederaufbau-Szenario schon sehr reizen, da ein solches sehr viel Potential für rollenspieltypische Konfliktbewältigung bietet. Die Machtverhältnisse in der Galaxie sind nach dem Reaperkrieg auf jeden Fall verschoben, so dass es etwa verschiedene Gruppen geben könnte, die das ausnutzen wollen. Andererseits hätte ich auch nichts gegen ein Spin-Off. Die Galaxie ist dafür wohl gross genug.
#175
Posté 28 avril 2014 - 07:37
ich für meinen teil wäre am zufriedensten, wenn das nächste mass effect weder pre- noch sequel wird, sondern
schlicht & ergreifend ein typisches mass effect, bloß in einem "alternativen" universum, das jedoch die kernelemente
der ursprünglichen trilogie beibehält wie beispielsweise die mass relays. ich find' das ist der optimale mittelweg,
da ein prequel augrund bekanntem ablauf für viele uninteressant sein könnte & für ein sequel zuviele variablen
offen sind, die nich' richtig aufgegriffen viele spieler verstimmen könnten (bspw. rotes, blaues, grünes ending).
Sprich ein Spiel, was nich' vom Kanon der Trilogie abhängig ist, sondern seine ganz eigene Geschichte erzählt.





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