Jump to content

Photo

Wie wurde Cerberus zum "bösen" Gegner?


  • Please log in to reply
25 replies to this topic

#1
Meeeps

Meeeps
  • Members
  • 568 posts
Ich habe Cerberus durch den ganzen ME2 Durchgang supported, meistens waren das Renegade Entscheidungen, wie TIM zu sagen dass die Falle klug war, Projekt Overlord weiter zu führen, die Base zu behalten. etc.

Ich vermissen den Teil zwischen ME2 und 3 wo wir Feinde wurden. Gibts dazu ein Buch oder Comics? Vermisse ich was anderes oder wird das in ME3 später irgendwann erläutert?

Wie und warum konnte die Allianz die SR2 beschlagnahmen, hatten die einen Hellseher zur Hand, vielleicht Shaira?

Edited by Meeeps, 05 May 2013 - 09:03 AM.


#2
Chris Sheppard

Chris Sheppard
  • Members
  • 194 posts
ME 1 gespielt ?

Wenn nicht dann findest du dort deine Antwort !

#3
Guest_Jack Baur_*

Guest_Jack Baur_*
  • Guests
Cerberus war schon immer eine Art Gegenspieler. Wobei sie im ersten Tiel nur eine Randerscheinung waren. So einen richtigen Übergang gibts da also nicht.

Im zweiten Teil arbeitet Shepard ja auch nicht aus Überzeugung für TIM und Cerberus, sondern weil es die zu dem Zeitpunkt einzige Möglichekit ist, etwas gegen die Kollektoren und Reaper zu unternhmen während alle anderen leugnen dass es sowas wie Reaper gibt.

Man sieht aber schon im ersten Teil wie bei Cerberus der Hase läuft. Im zweiten Teil nimmt man ja auch genug Basen hoch und bekommt einen Einblick in das Wirken von Cerberus. Und in den Büchern erfährt man dann auch noch intensiver, wie skrupellos diese Organisation vorgeht.

Im zweiten Teil wird da ganze etwas durch Miranda und Jakob vermenschlicht. Vermutlich um iregdnwie zu rechtfertigen, wieso man sich überhaupt für Cerberus engagiert. Aber es is ja nicht sod ass Cerberus hier als Engel rumkommt. Nimm nur mal Jacks Loyalitätsmission, das Overlord Projekt und und und.

Ganz deutlich wirds aber am Ende, wenn man die Base nicht übergibt. Da fängt TIM an zu drohen.

Und zur Frage wieso die SR2 bei der Allianz landet erklärt sich doch durch Arrival.

#4
Ridersection

Ridersection
  • Members
  • 728 posts
in me2 macht cerberus ja auch auf heile welt (erfährt man glaub ich in der cronos station in me3), besetzen bewusst vertrauenswürdige leute wie kenneth kelly etc. die normandy crew bzw. erlaubnis zur rekrutierung von alliens :D also alles nur um shep auf seine seite zu ziehen

mal davon abgesehen, schickt cerberus ja keine "wir sind nun gegner mails" an shep, ein schuss seitens cerberus schützen auf dem mars ist alles klar gemacht :D

#5
Rabenkopf

Rabenkopf
  • Members
  • 5,804 posts
schon aber in ME2 erfährt man das TIM ein Pragmatiker ist: wenn es den Zielen (Menschheit retten) dient ist man sogar bereit über den eigenen Schatten zu springen (Aliens um Hilfe bitten) von diesem Pragmatismus ist in ME3 nichts mehr übrig -__-' oder zumindest sehr wenig (andernfalls hätte TIM zumindest den Versuch unternommen mit Shep und Co zunächst zusammenzuarbeiten bevor er sie verrät)

#6
Forst1999

Forst1999
  • Members
  • 2,924 posts
Hast nichts verpasst, TIM kündigt dir auf dem Mars ja praktisch die "Freundschaft". Ich denke mal da ist er schon indoktriniert, sein Plan, alles was nicht zur Kontrolle der Reaper führt zu sabotieren ist nicht unbedingt vernünftig. Und ohne Reaper in seinem Kopf hätte er es bestimmt auch für keine gute Idee gehalten, seine Soldaten mit Reaperimplantaten zu versehen.
Dass Cerberus unvorsichtig ist und auf der Suche nach immer mehr Macht Mist baut, passt meiner Meinung nach 100% auf das Cerberus, das wir kennen. Mag für die Leute, die in ME2 mit ihnen kooperiert haben frustrierend sein, aber es macht Sinn.
Fand es wirklich schön, dass die eine Videoaufzeichnung meinen Verdacht bestätigt hat, dass die Normandy mit den nettesten Leuten bestückt wurde, die Cerberus nur finden konnte.

Zum Thema "Wie konnte die Allianz die Normandy beschlagnahmen?": War nachdem sich Shepard gestellt hat nicht weiter schwer. Jetzt habe ich viele Leute im Forum gesehen, die sagten, ihr Shepard würde das nie tun, aber Shepard hat immer das getan, was er/sie für den Kampf gegen die Reaper als notwendig ansah. Man kann in ME1 Unmut darüber äußern, den Spectres beitreten zu sollen, aber nach Eden Prime ist klar, dass das nötig ist, um Saren aufzuhalten. Man kann sich in ME2 wiederholt gegen Cerberus aussprechen, aber sie bieten zu dem Zeitpunkt als einzige an, was Shepard braucht. Zwischen ME2 und 3 stellt Shepard sich der Allianz, weil es erstens wirklich dämlich wäre, die zweitstärkste Militärmacht der Galaxie zu verprellen und zweitens um Vorbereitungen zu treffen (Shepard hatte dieses Kommitee ja scheinbar mittlerweile überzeugt. Mit mehr Zeit hätte sich das sicher ausgezahlt). Die Kooperation mit der Allianz war einfach der beste Weg zur Bekämpfung der Reaper. Und auch ein Shepard der in ME2 die Gelegenheit genutzt hat über die Allianz zu meckern, ist entweder im Allianzmilitär aufgewachsen, durch es gerettet worden, oder durch es dem Leben auf der Straße entkommen. Und hat dannach viele Jahre lang treu gedient. Anti-Allianz Shepards haben meiner Meinung nach nie gut funktioniert.

#7
Afalex

Afalex
  • Members
  • 403 posts
Also mal ganz ehrlich! Seit Teil Eins ist es nicht möglich auf die Seite von Cerberus zu spielen, man kann Entscheidungen treffen die Pro Cerberus sind, aber man kann sich nicht komplett auf die Seite dieser Organisation stellen, das lässt der Handlungsstrang nicht zu. Und das ist auch gut so!!!

#8
Meeeps

Meeeps
  • Members
  • 568 posts
Also mein Shepard war am Ende von ME2 ziemlich auf der Seite von Cerberus. "Sieg über die Reaper zu jedem Preis." Moral würde nicht in frage gestellt. Das sagt er ja eigentlich ganz klar auch Harbinger bei Arrival. Shepard würde die Galaxy opfern um über die Reaper zu siegen.

Das ist doch komplett der Cerberus Weg, die Allianz oder auch der Rat würde nie so weit gehen.

#9
Forst1999

Forst1999
  • Members
  • 2,924 posts
Klar, man kann in ME2 sehr pro-Cerberus sein. Aber sie kündigen einem ja die Freundschaft, nicht umgekehrt. Man kann dem Unbekannten weiter Kooperation anbieten, er lehnt ab. Shepard ist nicht eines Tages aufgewacht und hat Cerberus gehasst.
Dem Prinzip "Sieg um jeden Preis" steht der Wegfall dieses Verbündeten nicht im Weg. Die Allianz hat ja ein Einsehen und gibt Shepard freie Hand, und Shep ist ein Spectre: Es wird von ihm erwartet, jeden möglichen Preis zu zahlen, um die Galaxie zu retten. Ist so ziemlich die Jobbeschreibung. Der Rat würde einige der hässlicheren Sachen nie anordnen, aber genau dafür gibt es die Spectres ja.

#10
Paul-Muaddib

Paul-Muaddib
  • Members
  • 14 posts
Sorry wenn ich hier alte Themen ausgrabe aber ich hab grad mit Teil 3 angefangen.
Ich finde den Bruch zwischen Teil 2 und 3 auch etwas hart. Ich hab die Basis gesprengt und der Unbekannte war nicht erfreut aber soweit ok. Dann war das Spiel ja auch eigentlich vorbei.
Teil 3 Shepard und Normandy plötzlich außer Dienst und Cerberus schießt auf mich was die Rohre hergeben !? Da war der Übergang Teil 1 auf 2 aber irgendwie cooler.
Hätte ich diese Basis nicht gesprengt wäre der Bruch sogar noch unverständlicher aber gut die gingen bei der Story vermutlich vom guten Ende aus.

#11
Codebreaker819

Codebreaker819
  • Members
  • 4,670 posts
hast du auch den Arival DLC für ME2? gespielt. Der Spielt eigentlich nach ME2 und stellt die Brücke zu ME3 dar.

#12
Sugandhalaya

Sugandhalaya
  • Members
  • 4,947 posts
Das unlogische an Pro-Cerberus ME2 und dem kompletten ME3 (das ja wirklich zu 100% Snti-Cerberus ist), ist, dass einerseits Cerberus plötzlich wieder böse ist (obwohl deren Ziele in ME2 durchaus gut waren). Da macht man es sich in Sachen Antigonist bei BW zu leicht.
Andererseits fehlt mir die Glaubwürdigkeit. Mit welcher Rechtfertigung stellt die Allianz Shepard unter Arrest und stiehlt seine SR2? Und warum zur Hölle schert sich ein Pro-Cerberus-Shepard in Arrival überhaupt darum, was die Allianz davon denkt? Warum hat man nicht die Möglichkeit, als Pro-Cerberus-Shepard zu Martin Sheen zurückzukehren anstatt zum grantelnden Anderson? Also für mich ist es weder nachvollziehbar noch schönzureden, dass ein abtrünnig gespielter Shepard freiwillig zur Allianz zurückkehrt, nur weil ein paar Batarianer getötet wurden. Dass die Allianz die Bedrohung durch Arrival nicht ernst nimmt, soltle schon während ME2 klargeworden sein. Warum also zu enen zurückkehren, die einen mit einem prozess drohen und nicht zu denen, die auch wirklich etwas unternehmen? Wie gesagt...für mich weder nachvollziehbar noch logisch und schönzureden.

#13
TopSun

TopSun
  • Members
  • 6,891 posts

Sugandhalaya wrote...

Das unlogische an Pro-Cerberus ME2 und dem kompletten ME3 (das ja wirklich zu 100% Snti-Cerberus ist), ist, dass einerseits Cerberus plötzlich wieder böse ist (obwohl deren Ziele in ME2 durchaus gut waren). Da macht man es sich in Sachen Antigonist bei BW zu leicht.

BW hat da ein schlechtes Werkzeug entwickelt. Anstatt Cerberus einen richtigen und guten Grund zu geben, gegen Shepard und den Rest zu kämpfen, sagen sie einfach "Lol, Indoktrination." und alles ist erklärt.

#14
Xarvoc

Xarvoc
  • Members
  • 450 posts

Sugandhalaya wrote...

Das unlogische an Pro-Cerberus ME2 und dem kompletten ME3 (das ja wirklich zu 100% Snti-Cerberus ist), ist, dass einerseits Cerberus plötzlich wieder böse ist (obwohl deren Ziele in ME2 durchaus gut waren). Da macht man es sich in Sachen Antigonist bei BW zu leicht.


Naja solange es den Menschen dient , sind die Ziele von Cerberus klar, dafür tun sie alles wenn auch oftmals mit fragwürdigen Methoden und das schon seit Teil 1.  Das sie dabei nicht gerade zimperlich sind sieht man in allen Teilen wo halt auch Test an Menschen  wie Aliens gemacht wird.

Andererseits fehlt mir die Glaubwürdigkeit. Mit welcher Rechtfertigung stellt die Allianz Shepard unter Arrest und stiehlt seine SR2? Und warum zur Hölle schert sich ein Pro-Cerberus-Shepard in Arrival überhaupt darum, was die Allianz davon denkt? Warum hat man nicht die Möglichkeit, als Pro-Cerberus-Shepard zu Martin Sheen zurückzukehren anstatt zum grantelnden Anderson? Also für mich ist es weder nachvollziehbar noch schönzureden, dass ein abtrünnig gespielter Shepard freiwillig zur Allianz zurückkehrt, nur weil ein paar Batarianer getötet wurden. Dass die Allianz die Bedrohung durch Arrival nicht ernst nimmt, soltle schon während ME2 klargeworden sein. Warum also zu enen zurückkehren, die einen mit einem prozess drohen und nicht zu denen, die auch wirklich etwas unternehmen? Wie gesagt...für mich weder nachvollziehbar noch logisch und schönzureden.


Die Rechtfertigung sind über 300000 tote Batarianer , ein zerstörtes Sternensystem. Welche Möglichekit hat den Shep danach wenn er sich nicht stellen würde und offiziell mit der Allianz brechen würde, um sich Cerberus anzuschließen. Er/Sie verliert seinen/ihrem Specterstatus, wird als Verbrecher gebrandmarkt wegen seines/ihrem vorgehen in dem Batarianischen Sektor. Damit könnte sich Shephard garnicht im Citadelraum bewegen und die Chance die Galaxie zu einen gegen die Reaper wäre gleich 0.
Selbst ein Abtrünniger Shep, wäre nicht so dumm, weil er ja weiß was auf dem Spiel steht und das sie so viele Völker wie möglich brauchen um überhaupt eine Chance gegen die Reaper zu haben.
Desweiteren war die Haft auch dazu gedacht, die Batarianer ruhig zu stellen, da anderfalls das Risiko eines Krieges zwischen Batarianer und Menschen ziemlich hoch gewesen wäre.
Es war ja nicht so das Shep in einer Zelle am verrotten war am Anfang von Teil3 , eher in einer Art Glaskäfig.
Das der Rat sich ebenso wie die Menschen ziemlich dämlich verhält in Teil 2 , das steht natürlich außer Frage, passt aber gerade zu uns Menschen.

#15
Paul-Muaddib

Paul-Muaddib
  • Members
  • 14 posts

Codebreaker819 wrote...

hast du auch den Arival DLC für ME2? gespielt. Der Spielt eigentlich nach ME2 und stellt die Brücke zu ME3 dar.

Ich habe nur die kostenlosen DLCs gespielt. 
Wohl ne Glaubensfrage aber ich habe für ein Spiel bezahlt und erwarte dann auch ein vollständiges Erlebnis für mein Geld.
Wer Zusatzmissionen braucht ok aber dann sollten die nicht spiel relevant sein.
Logiklücken aufgrund nicht gespielter kostenpflichtiger DLCs finde ich irgendwie daneben :?

#16
CrustyCollins

CrustyCollins
  • Members
  • 247 posts
Ja, ist beides blöd. Storyrelevante DLCs (wenn klar ist, danach kommt ein großer Serienteil), sowie das etwas unstimmige hin und her Gehüpfe was Cerberus angeht.
Man hat halt eben keinen kompletten "story arch" kreiert, sondern hat da eher die Devise 'make it up as you go along' verfolgt.

#17
Paul-Muaddib

Paul-Muaddib
  • Members
  • 14 posts
Ich bin aufgewachsen in einer Welt in der ich mir im Laden für einen festen Betrag ein komplettes Spiel kaufen konnte. Das waren Zeiten...

Irgendwie ist das ein Fluch und ein Segen zugleich mit den neuen Vertriebsmodellen.
DLCs sind toll...wenn man es als Erweiterung, Zusatz oder Bonus betrachtet und nicht als kostenpflichtigen Patch. Leider hat man heutzutage oft das Gefühl dass man nur halbe Spiele angedreht kriegt und der Rest dann als DLC hinterhergeschoben wird, möglichst noch gegen Geld, versteht sich.

F2P ist auch ne Pest für sich

#18
CrustyCollins

CrustyCollins
  • Members
  • 247 posts
Auch hier gilt am Ende: Abstimmen mit dem Geldbeutel. :-)
F2P ist ja schon wieder auf dem Rückzug. "fads come and go" :)

#19
Jay Voorhees

Jay Voorhees
  • Members
  • 102 posts

Xarvoc wrote...

Sugandhalaya wrote...

Das unlogische an Pro-Cerberus ME2 und dem kompletten ME3 (das ja wirklich zu 100% Snti-Cerberus ist), ist, dass einerseits Cerberus plötzlich wieder böse ist (obwohl deren Ziele in ME2 durchaus gut waren). Da macht man es sich in Sachen Antigonist bei BW zu leicht.


Naja solange es den Menschen dient , sind die Ziele von Cerberus klar, dafür tun sie alles wenn auch oftmals mit fragwürdigen Methoden und das schon seit Teil 1.  Das sie dabei nicht gerade zimperlich sind sieht man in allen Teilen wo halt auch Test an Menschen  wie Aliens gemacht wird.

Andererseits fehlt mir die Glaubwürdigkeit. Mit welcher Rechtfertigung stellt die Allianz Shepard unter Arrest und stiehlt seine SR2? Und warum zur Hölle schert sich ein Pro-Cerberus-Shepard in Arrival überhaupt darum, was die Allianz davon denkt? Warum hat man nicht die Möglichkeit, als Pro-Cerberus-Shepard zu Martin Sheen zurückzukehren anstatt zum grantelnden Anderson? Also für mich ist es weder nachvollziehbar noch schönzureden, dass ein abtrünnig gespielter Shepard freiwillig zur Allianz zurückkehrt, nur weil ein paar Batarianer getötet wurden. Dass die Allianz die Bedrohung durch Arrival nicht ernst nimmt, soltle schon während ME2 klargeworden sein. Warum also zu enen zurückkehren, die einen mit einem prozess drohen und nicht zu denen, die auch wirklich etwas unternehmen? Wie gesagt...für mich weder nachvollziehbar noch logisch und schönzureden.


Die Rechtfertigung sind über 300000 tote Batarianer , ein zerstörtes Sternensystem. Welche Möglichekit hat den Shep danach wenn er sich nicht stellen würde und offiziell mit der Allianz brechen würde, um sich Cerberus anzuschließen. Er/Sie verliert seinen/ihrem Specterstatus, wird als Verbrecher gebrandmarkt wegen seines/ihrem vorgehen in dem Batarianischen Sektor. Damit könnte sich Shephard garnicht im Citadelraum bewegen und die Chance die Galaxie zu einen gegen die Reaper wäre gleich 0.
Selbst ein Abtrünniger Shep, wäre nicht so dumm, weil er ja weiß was auf dem Spiel steht und das sie so viele Völker wie möglich brauchen um überhaupt eine Chance gegen die Reaper zu haben.
Desweiteren war die Haft auch dazu gedacht, die Batarianer ruhig zu stellen, da anderfalls das Risiko eines Krieges zwischen Batarianer und Menschen ziemlich hoch gewesen wäre.
Es war ja nicht so das Shep in einer Zelle am verrotten war am Anfang von Teil3 , eher in einer Art Glaskäfig.
Das der Rat sich ebenso wie die Menschen ziemlich dämlich verhält in Teil 2 , das steht natürlich außer Frage, passt aber gerade zu uns Menschen.


Ich muss beim letzten Punkt leider widersprechen. Es steht in Frage ob der Rat und die Menschheit sich wirklich dämlich Verhalten haben. Hat man einmal die Reihe durchgespielt (von ME1-ME3) und spielt dann mit dem Wissen was wozu führt noch einmal von Anfang an durch, so kann ich dem Rat nichts übel nehmen. Auch den Menschen nicht, wie sie sich in ME1 oder ME2 verhalten.

Es ist nun mal Tatsache, dass es absolut keine Beweise für Shepards Behauptungen sind. Shepard erzählt immer wieder davon, dass die Reaper kämen und die Reaper die Protheaner ausgerottet haben. Jedoch kann er es nicht ein einziges Mal beweisen. Im Gerichtssaal zählen auch nur Beweise und da es sich hierbei um den Rat für alle Rassen handelt, kann er nun mal nicht auf wilde Behauptungen einer einzelnen Person reagieren und somit eventuell die gesamte Galaxie in Panik versetzen, bei der es zu 100% zu massiven zivilen Opfern führt. Stelle man sich hierzu vor, Shepard wäre im Unrecht, so müsse sich der Rat für die massiven Bevölkerungsverluste verantworten.

Und bevor es nun aufkommt: Ja es gab ja schließlich die Sovereign keine Frage. Aber als diese zerstört war, gab es leider keine Beweise dafür, dass die Sovereign ein Reaper war. Es war einfach nur ein verdammt fortschrittliches Schiff, das den aktuellen Stand der Kenntnisse übertrifft ( heißt aber nicht, dass sie nicht von irgend einer Spezies gebaut werden könnte). Und es gibt auch keine Beweise, dass mehr davon kommen werden. Leider gibt es da nicht mehr. Soweit zu ME1.

Zu ME2: Ja Kolonien verschwinden. Und ja (ich glaube hier war nur die Rede von hunderttausenden) Menschen verschwinden. Aber deswegen kann man dennoch keinen Krieg in den Terminus-Systemen riskieren. Wenn man den Kodex immer etwas gelesen hat so erfährt man doch einiges über alle Spezies. Zum Beispiel wie sich die Turianer untereinander Jahrhunderte lang bekriegt haben, bei denen Millionen (mehr als bei den Kolonien der Menschen durch die Kollektoren) von Turianern ums leben kamen und auch ganze Kolonien (bis nur noch 12 ? ) übrig waren. Da ist der Rat auch nicht dazwischen gegangen, obwohl die Turianer zu dem Zeitpunkt als letzte der 3 Spezies einen Sitz im Rat hatten. 
Desweiteren: Obwohl die Geth seit Jahrhunderten eine offensichtliche Bedrohung sind ( bis man in den 3. Teil kommt) hat der Rat auch nichts unternommen um den Quarianern zu helfen diese wieder einzudämmen bzw. die Heimat zurück zu erobern.
Was ich sagen will: Der Rat hat nichts speziell gegn die Menschen, jedoch fühlen sich die Menschen im Spiel als Opfer der Politik. Es ist auch nicht so, dass der Rat nicht eingreifen will. Der Rat muss nun mal den Frieden waren, und kann nicht einfach auf wilde Behauptungen ohne jegliche Beweise reagieren. (genauso wenig kann es die Allianz).


Nun Back to Topic, Cerberus wurde bereits vor Shepards Geschichte zum "bösen Gegner"  Es hat nicht bei ME1 angefangen. Dort trifft man lediglich auf Splitterparteien von Cerberus. Aber lest euch mal den Kodex in den Spielen durch. 
1. Man erhält einen viel besseren Tiefgang in das Spiel.
2. Wird das gesamte Mass Effect Universum wundervll erklärt.
3. Man versteht solche Entscheidungen wie der Rat sie eben in ME1 bzw ME2 getroffen hat.

Das sollen nur ein paar Vorteile sein.

Edited by Jay Voorhees, 15 October 2013 - 08:28 PM.


#20
abtacha71

abtacha71
  • Members
  • 84 posts
wie Shepard zurück zur Allianz kommt wird doch nach der Zerstörung der Reaper-Basis, in Arrival und am Anfang von ME3 erklärt, TIM will die SR2 zurück, während Shep damit direkt zur Allianz geflogen ist um sich für seine Handlungen in Arrival zu rechtfertigen, vorher hat er noch das Cerberus-Personal (Miranda, Jacob, usw) irgendwo abgesetzt, wobei sich die meisten ohnehin nicht strafbar gemacht haben.

#21
Prywin1978

Prywin1978
  • Members
  • 4 posts
@ Jay Vorhees

Das die Allianz auch ohne Beweise nichts gegen die Behauptungen von Shep unternimmt, stimmt leider nicht. Hat man den DLC Arrival nicht gespielt, wurde diese/r wegen der Zusammenarbeit mit Cerberus in Haft genommen und die Allianz hat ein Team zu Projekt Rho geschickt und die haben das System dann pulverisiert, während unser Held die Kollektoren vernichtete. Bekam man in ME3 irgendwo mit, weiß nur nicht mehr wann und wo.

Wie und wo sie/er verhaftet wurde und die Normandy beschlagnahmt worden ist, darünber erfährt man nichts.

Bekam dies nur mit, als ich es auf der 360 spielte.

Edited by Prywin1978, 23 January 2014 - 01:20 AM.


#22
Melbar_Kasom

Melbar_Kasom
  • Members
  • 116 posts
Jetzt auch mal mein "Senf" zum Thema:
Ich spiele grade mal wieder ME1 und es ist sehr klar: Cerberus ist bereits im ersten Teil eine fanatische Geheimorganisation, die über menschliche Leiche geht (z.B.Admiral Kahoku und seine Männer) und sadistische Experimente macht (Soldat Toombs oder die Thorianischen Creeper bei der Kolonie der Toten Mission usw).
Im zweiten Teil ist es tatsächlich für mich nur ein Zweckbündnis zwischen Shepard und TIM. Shepard ist die Gallionsfigur, das Idol, das benötigt wird. Und dieser spielt in ME2 ja Shepard gegenüber auch nicht mit offen Karten, sondern sagt ihr/ihm nur das, was er zur Zielerfüllung benötigt und auch schon mal dreist anlügt (der gefälschte Turianerfunkspruch bei der "Kollektorenschiffmission") und hinterher nur das zugibt was Shepard ihm dann nachweist. Ebenso ist es dann z.B. bei "Projekt Overlord". Auch hat er ja keine Skrupel am Ende von ME2 Miranda, wenn sie beim Finale dabei ist, zu befehlen Shepard während Sprengung der Basis aufzuhalten. Dieses lehnt sie ja dann ab und kündigt zeitgleich, weshalb sie ja auch im 3. Teil auf der Abschußliste von TIM/Cerberus steht genau wie Jacob Taylor und Kelly Chambers.

Edited by Melbar_Kasom, 23 January 2014 - 07:03 AM.


#23
CrustyCollins

CrustyCollins
  • Members
  • 247 posts
So gesehen macht das Bündnis in ME2 wirklich nicht viel Sinn (story-charakter-logisch-technisch). :) / :(

Edited by CrustyCollins, 24 January 2014 - 05:46 PM.


#24
Marleus

Marleus
  • Members
  • 108 posts

es gibt ein Comic buch von mass effect das die Geschichte des Unbekannten erzählt (also seine Anfänge während des Erstkontakt Krieges) ich will hier nix Spoilern falls sich einer das Buch kaufen will oder grade liest ^^

kurz gefasst am Anfang standen sie noch für eine gute Sache erst später ab ME 1 wurden sie zu sone art Terror Organisation mit dem Grund die Menschheit über alles zu stellen (der Name des Comic Buches heißt Mass Effect Evolution)



#25
RTekener

RTekener
  • Members
  • 280 posts

Naja Cerberus ist "böse" weil BW es so will. Unabhängig dessen was Cerberus so treibt und dieses nicht damit aufrechnet was die übrigen Citadelvölker mit unliebsamen Völkern machen bzw. gemacht hatten, dürften die ursprünglichen Beweggründe alleine aus der historischen Sicht richtig gewesen sein. Aber wie Saren wurde wohl auch der Unbekannte irgendwann durch die Reapertech komplett korrumpiert. Theoretisch kann man ja Cerberus, ethische u. moralische Fragen unbeachtet, eine Menge Infos in ME2 zukommen lassen inkl. der Kollektorenbasis. Kurioserweise trotz ständigen Kontakt nicht der Allianz. Ansonsten alles was nicht in ME1-ME3 stattfindet, interessiert eigentlich nicht.  Speziell "Arrival" hätte entweder nach dem Ende von ME2 mit einem Zeitsprung => als Epilog oder als Prolog zu ME3

ingame und nicht als DLC stattfinden müssen. Das Shepard als Mörder von hunderttausenden Batarianern nicht einfach durch die Galaxie düsen kann, sollte klar sein.

Im Prinzip diente seine Festsetzung schlicht seinem Schutz. Nicht einmal sein Status als Spectre war ihm aberkannt und als Spectre kann ihn theoretisch auch nur der Rat verurteilen. In Anlehnung an US-Militärrecht.

Zurück zum Thema, die Vernichtung der Kollektorenbasis mit Ethik und Moral begründen, was aber am Ende den Tod der hunderttausenden Kolonisten komplett "sinnlos" macht wogegen die Übergabe an Cerberus "Böse" wäre = "der Zweck heiligt nicht die Mittel" aber gleichzeitig den Tod hunderttausender wehrloser Batarianer = "der Zweck heiligt die Mittel" ist "gut" um einen zeitlichen Aufschub zu erreichen gegenüber den Reapern ist Heuchlerei.

Entweder Folterei ist gut oder böse aber nicht abhängig von den subjektiven Beweggründen bzw. der subjektiven Sicht auf die Dinge. Das erinnert schwer an amerikanische Scheinheiligkeit jüngerer Vergangenheit. Grundsätzlich ist Cerberus so unausgegoren in ME3 wie vieles und speziell die "moralische" Entscheidung am Ende. Man stelle sich vor alle bösen Pro Cerberusaktionen in ME2 würden am Ende in ME3 dazu führen das Kontrolle/Synthese überhaupt erst möglich wäre. Auch noch alles böse? Wer Zerstörung wählt führt direkten Genozid an einer intelligenten Lebensform durch dazu wohl Kollateralschäden die weitere zig Millionen das Leben kosten werden. Hm wirklich so "gut" und das töten hunderttausender durch Cerberus so schlecht? 

Glücklich wer mehem hat. Shep. selbst hat es mehrfach in der Hand Zivilisationen oder hunderttausende zu töten, oha wie schnell hätte BW daraus auch einen dicken "Stinkefinger" dem Spieler zeigen können wenn er es nicht macht? Wäre dann die Ausrottung der Rachni plötzlich "gut" oder die "Genophage" oder das "töten" der Heretic? Nein BW hat leider von ME2 zu ME3 den Bezug verloren, Arrival war in der Konstellation absurd. Nebenbei wäre es dann wohl ein leichtes gewesen die Reaper zu stoppen. Man vermine einfach die Massenportale. Palavan, Thessia,Terra gehen dann vielleicht hops, abhängig ob das Portal direkt im System oder nahe genug dran ist aber die Reaperflotten sind Geschichte. Zumindest für jeweils andere Rasse dürfte das wohl eine Option sein. Ob nun 300k oder 10 Milliarden sollte keine Rolle spielen