khayjeet wrote...
Was war denn an ME so anders als an ME2? Bis auf das die Waffen und Co. Items waren statt das man sie 'freischaltet' wars für mich genau gleich. Glaube auch nicht das BW das Waffensystem aus ME2 in 3 übernommen hätte wenns so gefloppt und unbeliebt ist.
Konversationen gabs genauso viel und Talente(Tactical Cloak usw.) gabs sogar noch weit mehr zum lernen.
ME2 ist für mich der rundeste Teil. Charaktere besser in Szene gesetzt als in 1 (X), glaubhaftere und bedrohlichere Gegner(Harbinger und die Collectors waren schlicht und ergreifend die cooleren Gegner als die Sovereign und Saren mit seinen Androiden, auch wenn der Kampf gegen Saren Husk gut war, ich sag nur assuming direct control
), das Waffensystem am Bordcomputer fand ich auch besser(ich steh nicht auf ständiges vergleichen von Waffen und Rüstungen).
Aber ist natürlich wie alles in diesem Thread nur persönliche Meinung. Jeder hat wohl selbst seinen Lieblingsteil.
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Zum Thema Verkaufszahlen, geht man nur nach X360 ist trotzdem 2 auf Platz 1, obwohl ME1 3 Jahre länger auf dem Markt war. ^^

Fangen wir mit den Verkaufszahlen an. Auch hier blendest du ein paar kleine Details aus. Das sind die globalen Zahlen für die XBox, schaut man sich aber die Zahlen für Europa an stellt man auf einmal fest das sich ausgerechnet ME2 am wenigsten verkaufte. Ähnlich sieht es bei Verkäufe für PC aus, sowohl weltweit als auch auf dem europäischen Markt hat sich ME2 am wenigsten verkauft.
Das sagt uns zweierlei, Europäer verlangen von einem Spiel etwas anderes als Spieler vom amerikanischen Kontinent und Konsolenspieler ticken etwas anders als PC-Spieler. Letzteres hatte auch BioWare einst bei der Auswertung der gesammelten Feedbackdaten zu ME2 festgestellt. Konsolenspieler legten mehr wert auf actionlastige Quests, PC-Spieler eher auf emotionale und tiefgründigere Quests.
Ich weiß auch nicht wie du darauf kommst es hätte sich nichts bei Waffen oder Skilltree zwischen ME1 und ME2 geändert. Das hat es sogar grundlegend. Konnte man vorher jede Waffe tragen und benutzen, entsprechende Skills via Erfolge freischalten, war man bei ME2 weitgehend auf 2 Waffen beschränkt, die Schweren mal außen vor, und sie waren nicht mehr modifizierbar.
Warum hat man wohl die Waffen in ME3 wieder modifizierbar gemacht? Warum kann zumindest Shep nun wieder jede Waffe tragen und nutzen je nach vorliebe des Spielers? Weil das ganze neue System und seine Begrenzungen in ME2 stark kritisiert wurde.
Weiterhin sind universelle Verbesserungen für Universalwerkzeuge und Biotikverstärker ganz entfallen bzw. nur für bestimmte Charaktere verfügbar via "Forschung". Rüstungsupgrades sind bei Begleiter gänzlich entfallen bzw. nur noch optischer Natur ohne jegliche Werte und Verbesserungen.
Und der Skilltree ist derart simplifiziert das man ihm kaum noch Beachtung schenken braucht, es spielt keine Rolle mehr was man skillt und man kommt mit nahezu jeder Skillung und Gruppenzusammensetzung durch (das gilt sowohl für ME2 als auch 3). Tut mir leid genial ist etwas anderes und lernen muß man da ganz gewiss auch nichts.
Und rund ist an ME2 gar nichts. Der Hauptstrang, mit den Kollektoren ist so dünn das man ihn über die Begleitermissionen und Nebenquests nahezu vergißt und den roten Faden verliert. Auch bei den 12 Begleitern hat man sich beim Questdesign nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Sie folgen alle demselben Grundprinzip, aufsammeln und helfen damit sie loyal werden. Das langweilt einfach irgendwann weil es sich nicht abhebt und sie selten etwas besonderes haben was im Gedächtnis bleibt.
Auflockerung brachten dann nur noch DLC wie Shadow Broker, Overlord und die Ankunft. Ein anderes Problem generiert bereits der Einstieg ins Game von ME2, der Tod Sheps ist schwer zu übertreffen und das konnte die Endmission eben leider auch nicht, so schön sie auch gemacht ist.
Nein die rundere Geschichte lieferte ausgerechnet ME1 und nicht 2, was eben, auch um DLC besser einbauen zu können, viel zu zerstückelt war in einzelne kleine Abschnitte. Für jemanden der nur 08/15 Shooter spielt ist es egal, er bekommt in aller Regel eine 08/15 Story die lediglich die Missionen miteinander verknüpft aber sonst keinerlei Auswirkungen hat. Er kennt auch nichts anderes, stumpfe Ballerei und eine belanglose Geschichte. Für einen Rollenspieler ist das einfach zu mager.
Sei es wie es sei, was Garrus angeht hatte ich ganz vergessen zu erwähnen das man zudem auch noch auf eine Klasse beschränkt wäre, nicht nur bei Aussehen und Geschlecht. Garrus plötzlich als Experte, Wächter oder Frontkämpfer, auf die Erklärung wäre ich dann doch gespannt

. Und wie gesagt, nimmt man den Rollenspielern auch noch diese letzten Individualisierungsmöglichkeiten dann verliert sie BW ganz.
Modifié par Eariel101, 10 juin 2013 - 09:30 .