Deathangel008 wrote...
netter provokationsversuch..... aber leider unsauber zitiert, da du einen teil meines posts unter den tisch hast fallen lassen und dieses wegfallen auch in keinster weise kenntlich gemacht hast.
Es ist übliche Netiquette, Abschnitte, zu denen man nichts zu sagen hat, nicht zu zitieren, damit nicht so lächerlich große Zitatblöcke entstehen. Das war nicht unsauber zitiert, sondern das exakte Gegenteil. Ich bin nämlich nicht NasChoka und fühlte mich demnach nicht angesprochen.

Deathangel008 wrote...
wenn du das nicht verstehen willst tut mir das leid, aber spare dir in zukunft bitte deine versuchten provokationen in form von wikipedia-einträgen. danke.
Wenn ich
was nicht verstehen will?
Oh und: Nö.

lustigtv wrote...
Nachdem nun Pattekun, NasChoka und Codebreaker doch etwas sonderlich argumentieren, gestatte ich mir hier mal den eigentlichen Sachverhalt etwas ausführlicher darzulegen.
sonderlich? In welcher Weise? o_ô
lustigtv wrote...
Worum geht es?
Immer öfter im Allgemeinen und im von mir direkt benannten aktuellen Fall, hat ein Entwicklerstudio ein Spiel verkauft, welches zum Zeitpunkt des Verkaufs gar nicht spielbar war und das ohne die Käufer über den völlig offensichtlichen Produktmangel zu informieren. Meiner Meinung nach handelt es sich dabei eindeutig um Betrug, denn mir kann niemand erzählen, dass der Mangel nicht bekannt war. Man wusste ganz genau, dass das Spiel noch nicht fertig ist. Trotzdem hat man es verkauft. Verkauft in der Hoffnung, die Spieler werden es schon akzeptieren und nur wenige fordern ihr Rückgaberecht ein. Das ist der eigentliche Sachverhalt und deshalb auch meine Frage, wann ein solches Verhalten endlich mal Folgen haben wird? Folgen wie zum Beispiel nun auch den "fabelhafte Fab" ( siehe hier: www.google.de/url ) endlich mal eingeholt haben.
Erstmal: Willkommen auf der Erde. Leider spielen hier auf diesem Planeten oftmals Faktoren (einige vermeidbar, andere nicht) mit in die Spielentwicklung, die verhindern, dass immer das perfekte Spiel am Ende herauskommt, das der Entwickler und der Käufer beide gerne gehabt hätten. D:
Also, für die die es immer noch nicht mitbekommen haben: Technik entwickelt sich weiter und wird komplexer. Das gilt zum Beispiel auch für Spiel-Engines. Das heißt, mehr potenzielle Fehlerquellen. Das dürfte so ziemlich die Hauptursache von Bugs in aktuellen Spielen sein. Das ist nun mal die Natur der Sache. Mir fallen da auch nur drei Gegenmittel ein: kleine, weniger komplexe Spiele, talentierte Programmierer oder genügend Zeit und Geld, um ein Jahr nix anderes zu machen, als QA. °_°
Und ich weiß nicht, so wie sich deine Ausführungen lesen, klingt es so als nimmst du Videospiele als Gebrauchsgut wahr, dessen Design starr und unveränderlich ist. Und ich weiß nicht, ob Betrug nicht etwas zu hoch gegriffren ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Entwickler mit der Absicht, sich selbst einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, begann, das Spiel zu entwickeln. Ohne mich genau mit dem Einzelfall beschäftigt zu haben, würde ich eher die Vermutung äußern, dass der Entwickler schlicht kein Geld mehr hatte und vor der Entscheidung stand, das Spiel zu veröffentlichen oder dicht zu machen. Die Tatsache, dass der Entwickler nun, da er weiterexistieren kann, weiter am Produkt arbeitet, unterstützt die These ja nur. Und bezüglich Rückgaberecht greift glaube ich
§ 312d Absatz 4 Nummer 2 BGB.
Und juristische Folgen wird es in solchen Fällen wie dem aktuellen wohl keine geben, weil Nacherfüllung betrieben wird. Und in den anderen Bestandteilen deines Obstsalates hauptsächlich, weil deine Meinung nicht das Gesetz ist. XD
lustigtv wrote...
Stattdessen wird darüber diskutiert, wie "vorbildlich" sich der Entwickler verhält, in dem er fast jeden Tag einen neuen Patch zur Verfügung stellt. Wie bitte? Unrecht darf nicht mehr als Unrecht benannt werden und "Betrüger" sind Vorbilder? Ist 1984 von Georg Orwell "nun endlich" Realität geworden?
Was hat der Fall jetzt mit staatlicher Überwachung zu tun?
Und ja, vorbildlich ist vielleicht etwas zu hoch gegriffen, aber vielleicht wäre es mal ganz gut, sich über die Realitäten der Spielentwicklung zu informieren, um mal von diesem Schwarz-Weiß-Denken wegzukommen.