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Werden die DLCs auch mal irgendwann billiger?


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83 Antworten in diesem Thema

#26
lustigtv

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Codebreaker819 wrote...

Nein Skyrim hatte natürlich nie DLCs gehabt. Heartfire, Dawnguard und Dragonborn sind einfach vom Himmel gefallen und haben sich per Zauberhand ins Spiel eingefügt. Es ist nunmal so das mit DLCs der Produktlebenszyklus eines Spiel massiv verlängert werden kann weil die Aufmerksamkeit auf das Spiel auffrecht erhalten werden kann. Das Day One DLCs nicht zur verlängerung des Zyklus da ist ist ja wohl offensichtlich aufgrund ihrer Releasedatums. Ihre Bedeutung liegt vorallem darin die Vorbestellungen zu erhöhen da sie nunmal fast immer Bestandteil von Vorbesteller Boni oder Digital Deluxe Editionen sind.


Lies einfach mal richtig und antworte auch auf das was da steht. Es reicht schon, wenn Draco Ordinis das nicht ganz so genau nimmt. Siehe hier: social.bioware.com/forum/4/topic/48/index/17282127#17284602 hier: social.bioware.com/forum/4/topic/48/index/17282127#17284702 und hier: social.bioware.com/forum/4/topic/48/index/17282127#17284842.
Nie habe ich behauptet, dass es für Skyrim keine DLC's gibt, sondern keine Day One DLC's. Das ist sogar noch nachlesbar!

#27
Codebreaker819

Codebreaker819
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lustigtv wrote...
Lies einfach mal richtig und antworte auch auf das was da steht. 


Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen.
Und irgendwelche verlinkungen zu eurem Provokations Thread hat mit dem Thema hier ja wohl absolut garnichts zu tun.

Aber da du ja eh alles zu wissen scheints was in der Wirtschaft los ist dann kannst du ja auch mal erklären wie die Entwickler bei gestiegenen Produktionskosten es schaffen die Investition wieder reinzuspielen und das ohne DLCs. Also wie erhöht man die allgemeine Verkaufszahl des Spiels, die Vorbestellungen und wie verlängert man den Produktlebenszyklus des Spiels.

#28
lustigtv

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Du tust ja gerade so, als wenn die Kosten "nur" für Entwickler steigen würden. Dem ist aber nicht so, denn gerade für Endverbraucher explodieren die Kosten fast überall. Ob bei Energie, Gesundheit, Pflege, Wohnraum usw., überall steigen die Kosten. Wie sollen denn die Endverbraucher ihre gestiegenen Kosten wieder "rein" holen? Und vor allem, warum explodieren die Kosten bei Entwicklern und Endverbrauchern? Was hat sich denn an einer Kilowattstunde Strom oder einem Stück Butter geändert? Nichts, außer dem Preis und dieser höhere Preis entzieht Liquidität, da ja die Einnahmen nicht im gleichen Maß steigen. Das ist erst einmal die Situation, der sich alle Beteiligten bewusst werden müssen. Also lautet die Aufgabe, wie steigert man den Erlös bei sinkender Liquidität?

Problem Nummer eins dabei ist, dass das Qualitäts und Preisbewusstsein bei nicht genügend vorhandener Liquidität nicht sinkt sondern steigt, weil man genauer prüft, für was man bezahlen soll.

Das heißt Levelrecycling, Onlinezwang, Dialogradherzchen, zu kurze Spielzeit, hässliche Elfen und verschiedenfarbige Enden sollten eventuell auch gegen Widerstände hoch bezahlter "Leistungsträger" überdacht werden. Ich wundere mich immer wieder aufs Neue darüber, warum man das in den Manageretagen noch nicht bemerkt hat?

#29
Codebreaker819

Codebreaker819
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Der Preis für Computerspiele hat sich kaum geändert und ist seit Jahren konstant. Was dagegen gestiegen ist sind die Entwicklungskosten. Und warum die Kosten für Entwickler gestiegen sind ist jawohl offensichtlich, die Spieler wollen immer mehr. Mehr Grafik, mehr Story, Mehr Level einfach mehr. Früher reichte Midimusik und Textblöcke für ein RPG. Heute muss es Musik von einem Orchester aufgenommen sein und total Synchronisiert. Um das mal alleine an der Sprachausgabe zu verdeutlichen. Früher musste man einen Text schreiben und diesen dann als Textbox einprogrammieren fertig. Heute muss man den Text schreiben dann Synchronsprecher finden und diese den Text in einem Aufnahmestudio sprechen lassen. Die Audiodatein müssen bearbeitet werden und anschließend einprogrammiert werden. Und sollte es fehler geben oder die Sprachaufnahme umsonst gewesen sein weil die Szene entfernt wird dann war die ganze Arbeit von duzenten Beteiligten umsonst müssen aber trotzdem bezahlt werden. Ganz zu schweigen von dem Mehraufwand bei der Lokalisierung.

Also die Kosten sind zweifelsfrei gestiegen und das nicht wenig. Der Preis ist allerdings Konstant also ist die Frage wie schaft man es das die Investition sich auszahlt?. Da ist nunmal der einzig gangbare weg indem man es schafft zum einen so viele Spieler anzusprechen wie möglich und zweitens die Aufmerksamkeit so lange wie möglich auf das Spiel zu lenken. Und das geht nunmal am besten mit DLCs.

#30
Sugandhalaya

Sugandhalaya
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Codebreaker819 wrote...

lustigtv wrote...
Lies einfach mal richtig und antworte auch auf das was da steht. 


Und irgendwelche verlinkungen zu eurem Provokations Thread hat mit dem Thema hier ja wohl absolut garnichts zu tun.


Die Provokation im verlinkten Thread müsstest du aber schon zeigen, ich seh da nämlich keine. "Provokationsthread" schreibt man übrigens zusammen. *fuchtel*

Ansonsten hinkt deine Argumentation wie üblich etwas. Steigende Produktionskosten haben primär nichts mit konstantbleibenden DLC-Preisen zu tun. Um steigende Kosten mit DLCs aufzufangen, müsste man diese noch wesentlich teurer machen, wesentlich mehr davon veröffentlichen und das über einen erheblich längeren Zeitraum. Die steigenden Produktionskosten sind vielmehr schon in den Presien der richtigen Produkte enthalten. Schau dir zum beispiel nur mal die Preise für die Sims 3 an. Keine DLCs, sondern Addons und...öhm ja, Accessoire-Packs (also irgendwie doch Pferdedecken-DLCs). Alle ungemein teuer und bei weitem nicht den Preis wert, den man dafür zahlen muss. Sims 4 ebenso. Preise, da träumt...ach neee, das darf man nicht sagen. Aber zum Vergleich: Earth 2150: 25DM bei Veröffentlichung. Earth 2150 Teil 3 (Lost Souls) 20DM. Earth 2160 45DM...in einer Ausstattung, für die man bei EA-Produkten das doppelte zahlen müsste. Ja, Spiele waren mal günstiger, aber qualitativ nicht minderwertiger.
NORMALERWEISE (und da springt dann der gesunde Menschenverstand an...eigentlich überrollt er einen regelrecht) müsste auch bei DLCs der Preisverfall greifen. Tut er aber nicht, warum weiß nur Gott und der Hersteller, aber an gestiegenen Produktionskosten liegt es sicherlich nicht. Ein einfaches Beispiel mit Milchmädchenrechnung: Waren die Produktionskosten für Javik wirklich so hoch, dass der dazugehörige Day1-DLC-Preis ca. 16,67% des Grundspielpreises (bei 60€ Grundpreis für ME3) betragen musste und nach mehr als 1 Jahr immer noch beträgt? Und sind die Kosten von Leviathan ebenfalls so hoch gewesen? Warum war Omega teurer? Lizenzgebühren wegen einer roten Couch? War der Mehraufwand, bereits im Spiel enthaltene Waffen nochmals separat als Waffen-DLC herauszubringen, so hoch, dass man dafür 2€ verlangen musste? Fragen über Fragen. :whistle:

Bearbeitet von Sugandhalaya, 10 September 2013 - 05:05 .


#31
Xarvoc

Xarvoc
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Codebreaker819 wrote...

Der Preis für Computerspiele hat sich kaum geändert und ist seit Jahren konstant. Was dagegen gestiegen ist sind die Entwicklungskosten. Und warum die Kosten für Entwickler gestiegen sind ist jawohl offensichtlich, die Spieler wollen immer mehr. Mehr Grafik, mehr Story, Mehr Level einfach mehr. Früher reichte Midimusik und Textblöcke für ein RPG. Heute muss es Musik von einem Orchester aufgenommen sein und total Synchronisiert. Um das mal alleine an der Sprachausgabe zu verdeutlichen. Früher musste man einen Text schreiben und diesen dann als Textbox einprogrammieren fertig. Heute muss man den Text schreiben dann Synchronsprecher finden und diese den Text in einem Aufnahmestudio sprechen lassen. Die Audiodatein müssen bearbeitet werden und anschließend einprogrammiert werden. Und sollte es fehler geben oder die Sprachaufnahme umsonst gewesen sein weil die Szene entfernt wird dann war die ganze Arbeit von duzenten Beteiligten umsonst müssen aber trotzdem bezahlt werden. Ganz zu schweigen von dem Mehraufwand bei der Lokalisierung.

Also die Kosten sind zweifelsfrei gestiegen und das nicht wenig. Der Preis ist allerdings Konstant also ist die Frage wie schaft man es das die Investition sich auszahlt?. Da ist nunmal der einzig gangbare weg indem man es schafft zum einen so viele Spieler anzusprechen wie möglich und zweitens die Aufmerksamkeit so lange wie möglich auf das Spiel zu lenken. Und das geht nunmal am besten mit DLCs.


Mehr Grafik, mehr Story mehr lvl sorgen nicht für höhere Produktionkosten, ebensowenig die Musik
Die liegen fast ausschließlich an der Vollvertonung und den inzwischen total überhand nehmenden Cinematics.
Braucht man eine Vollvertonung , nicht unbedingt gibt genug Beispiele von DAO über Skyrim, Kindoms of Amalur das es auch ohne geht, sie sind nur teilvertont und das reicht vollkommen aus.
Desweiteren muß man nicht wirklich bekannte Schauspieler dafür nehmen, das alleine würde den Preis schon ungemein drücken.
Cinematics werden immer häufiger eingesetzt , manche Spiele sind heute schon ein Zwitter aus Spiel und Videofilm auch das braucht eigentlich in der Form keiner.

Du sagst die Preise für Computerspiele seien nicht gestiegen , nur die Produktionkosten, dem ist nicht so.
Nur gab es keine offentsichtliche Preiserhöhung, sondern schön versteckt. Die Spiele werden immer kleiner, Lvlrecycling, dünne Story mit immer weniger werdenden Gesprächsmöglichkeiten.
Ergo ich bekomme weniger Spiel fürs gleiche Geld auch das mein lieber Codebreaker ist eine Preiserhöhung.
Da nutzt auch keine Vollvertonung etwas wenn ich eh nur zum Zuhörer degradiert werde. da bleiben mir Spiele wie DAO besser in Erinnerung wo ich 5-7 Antwortmöglichkeiten zum Teil hatte.

Vorallem bitte tu nicht so als wenn die AAA Titel zu kämpfen hätten ihre Produktionkosten wieder einzuspielen.
Me3 hat vllt 80 - 120 Millionen $ gekostet, hat sich 4 Millionen mal verkauft , wenn man jetzt einen Verkaufspreis von 40 $ nimmt sind das alleine schon 160 Millionen $. Da bleibt also bei weitem genug hängen, vorallem da davon auszugehen ist das weitaus mehr eingespielt wurden. Ebenso sind darin noch keine Dlcs enthalten ebensowenig die Waffenpacks.

EA könnte es gut gehen , wenn sie ihre Geschäftspolitik mal überdenken würden, dann müssten die AAA-Titel nicht Jahr für Jahr die Fehlinvestionen auffangen die die Führungsetage am laufenden Band vollbringt.

#32
Aliens Crew

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Sicher sind Spiele teurer geworden. Zum einen durch die von Xarvoc erwähnte Verkleinerung des Inhalts und zum anderen auch durch den Preis.

Früher kosteten PC-Spiele zwischen 50 - 70 DM (neu). Heute liegen diese bei 40 - 60 €. Rechne das mal in DM um, dann sprechen wir weiter. Dazu kommen noch die DLCs (besonders der Day-1-DLC), welche ebenso als versteckte Preiserhöhung zu sehen sind...

#33
_Horten_

_Horten_
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Dafür hat damals ein PC auch so viel wie 2-Monatsgehältert gekostet.

Das DLC´s, im Fall von ME-3, so viel Kosten wie das ursprüngliche Spiel finde ich auch überzogen. Ein Day-1-DLC ist für mich eigentlich ein Schlag in Gesicht. Warum gibt man diesen Inhlat nicht gleich zum Spie l(und warum muss ich diesen noch downloaden mit meinen langsamen Internten)? Wenn ich weiß es gibt einen DLC muss ich ihn haben, ansonst bleibt ein Gefühl der Unvollständigkeit zurück bei mir. Ist blöd weil es eben viel Kostet. Die Idee mit DLC´s und Erweiterungen finde ich aber ansonst nicht schlecht. Die Hersteller haben länger Zeit um diesen Inhalt des Spieles mehr zu verfeinern und mit neuen Details zu versehen und dadurch die Qualität anzuheben. Jedoch wie bereits gesagt finde ich den Preis nicht in Ordnung. Z.B. Im Fall von Herr der Ringe: Schlacht um Mittelerde2 habe ich mir den Zusat gekauft für 10€ und dabei eine neue Kampagne erhalten eine neue Fraktion mit allem dazu und Erweiterunegn bei Welten und bereits bestehenden Fraktionen. Für mich ein absulut gerechtfertigter Preis(und ich musste die Erweiterung nicht downloaden:)).

#34
lustigtv

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Den genialen Gedankengang von Xarvoc gestatte ich mir mal aufzugreifen, da sich die Diskussion hier nur im Kreis dreht. Nämlich, EA und sein Sprachrohr Codebreaker, beklagen immer wieder zu hohe oder gestiegene Kosten, um die mehr als fragwürdige Preis, DLC und Onlinezwangspolitik zu rechtfertigen. Grund genug für mich, mal genauer hin zu schauen.

Wir diskutieren doch hier über Spiele von Bioware? Oder? Welches Spiel von Bioware hat denn nun Verlust verursacht? Mir ist keines bekannt. Was also soll das ständige Gejammere über gestiegene Kosten? Was haben die Gewinne der Aktionäre oder Fehlzukäufe mit tatsächlichen Kosten der Spiele zu tun? Gar nichts, erfüllen jedoch ihren Zweck den Spielern tiefer in die Tasche zu greifen.

Auch der Titel des Threads ist perfekt gewählt, denn im Grunde unterliegt jede natürliche Ware einem ebenso natürlichem Wertverlust im Laufe der Zeit. Wer das nicht glaubt, der kann gerne mal versuchen, den Wert von 10 Tonnen Kartoffeln allein durch Lagerung über mehrere Jahre zu erhalten, nur um mal ein verständliches Beispiel zu nennen. Mit den DLC's würde es sich ähnlich verhalten, wenn nicht die Kontrolle des Angebotes bei den Publishern liegen würde. Das ist das Resultat des Digitalvertriebes, der natürlich laut Werbung nur zu unserem Vorteil eingeführt wurde. Nein, bei genauer Betrachtung zum alleinigen Vorteil der Publisher, die dann auch noch gestiegene Kosten für nicht vorhandene Lagerhaltung geltend machen wollen.

Bearbeitet von lustigtv, 10 September 2013 - 11:28 .


#35
_Horten_

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Es gibt Sachen die mit der Zeit sogar an Wert gewinnen: Gold, Platin, Diamanten, ÖL, Oldtimer usw.
Eine gewisse Belastung durch höhere Produktionskosten ist bestimmt gegeben. Höhere Energiekosten nur als Beispiel.
Aber ob das die Preise (vor allem bei DLC´s) gerechtfertigt mag ich bezweifeln. Aber man muss ja kein Geld ausgeben wenn man nicht will, es fehlt dann nur etwas im Spiel was mich persönlich sehr nervt. Aber ich ich hätte auch die Wahl, dass nicht zu untersützen und wenn sich genug Nicht-Käufer finden muss der Hersteller auch handeln wenn er seine Ware loswerden will.

Bearbeitet von Horten_B, 10 September 2013 - 03:06 .


#36
lustigtv

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Horten_B wrote...

Es gibt Sachen die mit der Zeit sogar an Wert gewinnen: Gold, Platin, Diamanten, ÖL, Oldtimer usw.
Eine gewisse Belastung durch höhere Produktionskosten ist bestimmt gegeben. Höhere Energiekosten nur als Beispiel.
Aber ob das die Preise (vor allem bei DLC´s) gerechtfertigt mag ich bezweifeln. Aber man muss ja kein Geld ausgeben wenn man nicht will, es fehlt dann nur etwas im Spiel was mich persönlich sehr nervt. Aber ich ich hätte auch die Wahl, dass nicht zu untersützen und wenn sich genug Nicht-Käufer finden muss der Hersteller auch handeln wenn er seine Ware loswerden will.


Wertlehre und Wertheorie sind im Grunde extrem komplexe Themen, da der Wert von mehreren Faktoren abhängig ist, auf die ich im Rahmen dieses Threads einfach nicht eingehen möchte . Aber weder Gold noch Platin, noch Diamanten oder sonst etwas gewinnen an Wert an sich. Oder vermehren sich diese Dinge auf sonderbare Weise? Was sich ändert ist der Preis in Geld und Geld ist nun wirklich kein Wertmaßstab.

#37
_Horten_

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@lustigtv
Natürlich gewinnen diese Dinge an Wert. Wert hat ja nichts damit zu tun, dass sich diese Dinge vermehren dadurch wird es eher weniger Wert. Geld ist der einzige Wertmaßstab den es gibt heute, da Geld an nichts gebunden ist und jeder sich nach dem Dollarausrichtet kann nur so Wert (universell) ermittelt werden. Da der Wert nun in Geld steigt und Geld der einzige Maßstab für Wert ist...
Vom ideologischen Wertmaßstab brauchen wir nicht reden da dieser ja subjektiv ist.
Aber darum geht es im Forum nicht und mir ist egal ob das schwachsin ist oder nicht^^

Bearbeitet von Horten_B, 10 September 2013 - 03:28 .


#38
lustigtv

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Horten_B wrote...

@lustigtv
Natürlich gewinnen diese Dinge an Wert. Wert hat ja nichts damit zu tun, dass sich diese Dinge vermehren dadurch wird es eher weniger Wert. Geld ist der einzige Wertmaßstab den es gibt heute, da Geld an nichts gebunden ist und jeder sich nach dem Dollarausrichtet kann nur so Wert (universell) ermittelt werden. Da der Wert nun in Geld steigt und Geld der einzige Maßstab für Wert ist...
Vom ideologischen Wertmaßstab brauchen wir nicht reden da dieser ja subjektiv ist.
Aber darum geht es im Forum nicht und mir ist egal ob das schwachsin ist oder nicht^^


www.google.de/url

#39
CrustyCollins

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In einem hat LustigTV auf jeden Fall Recht: Publisher haben noch einen ganz wichtigen Grund auf DLCs scharf zu sein: Kein Einzelhandel dazwischen. Höhere Margen, mehr Kontrolle.

Unabhängig davon würde ich mich allerdings über eine sachliche Diskussion freuen. Also bitte kein Gekeife, Lustig & Code. Danke. :-)

#40
_Horten_

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Es wäre ja interessant für mich, wie hoch die Produktionskosten für ein (08/15) Spiel sind. Also von Gehalt für Angestellte, Lieferkosten, Materialkosten, Werbung, Energie, Verzug, mögliche Lagerkosten oder Mietkosten uvm. Ich rate mal und sage 1/3 vom Kaufpreis. Bzw. wie viel schneidet ein Zwischenhändler mit. Ich rate erneut und sage wieder so 1/3. (Also bei 60€ sind das 20 für Hersteller 20 fürn Händler um die Ecke und 20 für den Rest. keine Ahnung)

Und weiters: um wie viel sinken die Herstellkosten durch Onlinekauf? Es fehlt dann der besagte Zwischenhändler und ein Teil der Herstellkosten (Material, Lieferung, Lagerung, Maschinen blablabla...)

Sind Spiele online billiger als bei einen Kauf im Geschäft (weiß ich nicht da ich online nur die DLC´s kaufe). Wenn ja, ist das genau der Anteil den ein Zwischenhändler draufgibt oder ein wilkürlicher Preis der ausgewürfelt wird? Und wie viel (falls) verdient ein Hersteller mehr durch Onlinekauf?

#41
lustigtv

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Horten_B wrote...

Es wäre ja interessant für mich, wie hoch die Produktionskosten für ein (08/15) Spiel sind. Also von Gehalt für Angestellte, Lieferkosten, Materialkosten, Werbung, Energie, Verzug, mögliche Lagerkosten oder Mietkosten uvm. Ich rate mal und sage 1/3 vom Kaufpreis. Bzw. wie viel schneidet ein Zwischenhändler mit. Ich rate erneut und sage wieder so 1/3. (Also bei 60€ sind das 20 für Hersteller 20 fürn Händler um die Ecke und 20 für den Rest. keine Ahnung)

Und weiters: um wie viel sinken die Herstellkosten durch Onlinekauf? Es fehlt dann der besagte Zwischenhändler und ein Teil der Herstellkosten (Material, Lieferung, Lagerung, Maschinen blablabla...)

Sind Spiele online billiger als bei einen Kauf im Geschäft (weiß ich nicht da ich online nur die DLC´s kaufe). Wenn ja, ist das genau der Anteil den ein Zwischenhändler draufgibt oder ein wilkürlicher Preis der ausgewürfelt wird? Und wie viel (falls) verdient ein Hersteller mehr durch Onlinekauf?


Diesmal stimme ich zum Teil zu, denn auch mich würden in dem Fall mal genaue Zahlen brennend interessieren. Insbesondere deshalb, damit man die ständigen Behauptungen mal überprüfen kann. Allerdings glaube ich nicht, dass wir diese Zahlen ( und ich meine hier keine allgemeine Bilanz von EA ) jemals erfahren werden, da sich ja vor allem auch durch den Informationsvorteil Gewinne generieren lassen.

Was ich jedoch noch anmerken möchte, ist, dass es genau genommen im gesamten Produktionsprozess nur und ausschließlich Lohnkosten gibt. Lohnkosten sind die einzig real anfallenden Kosten, da die Arbeitskraft des Individuums erhalten werden muss. Alle anderen Kosten gründen sich nur auf fragwürdige Eigentumsrechte. Dies mal kurz am Beispiel von Materialkosten hier dargelegt. Jedes Material stammt vom Ursprung her von der Natur und die Natur nimmt nun mal kein Geld für die Entnahme von Erz, Öl, Wasser usw.. Das Geld geht in Wahrheit immer an die Eigentümer und eben nicht an die Natur. Auch wüde es der Natur wenig nutzen in Euro oder Dollar bezahlt zu werden. Was jedoch beim Abbau dieses Materials und bei der Veredlung notwendig ist, ist Arbeit und damit sind wir wieder bei den Lohnkosten.

#42
NasChoka

NasChoka
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@horten

GTA5 kostete 265 Mio, bioshok infinite 200 Mio, Starcraft 2 100 Mio dazu kommt möglicherweise noch die Vermarktung. (Angaben gegoogelt und ohne Gewähr)

@online sind sie meist genauso teuer weil sonst die Einzelhändler reihenweise pleite gehen würden

Ihr seid aber schon recht weit weg vom Thema DLC *g*

Bearbeitet von NasChoka, 11 September 2013 - 12:04 .


#43
Xarvoc

Xarvoc
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Horten_B wrote...

Es wäre ja interessant für mich, wie hoch die Produktionskosten für ein (08/15) Spiel sind. Also von Gehalt für Angestellte, Lieferkosten, Materialkosten, Werbung, Energie, Verzug, mögliche Lagerkosten oder Mietkosten uvm. Ich rate mal und sage 1/3 vom Kaufpreis. Bzw. wie viel schneidet ein Zwischenhändler mit. Ich rate erneut und sage wieder so 1/3. (Also bei 60€ sind das 20 für Hersteller 20 fürn Händler um die Ecke und 20 für den Rest. keine Ahnung)

Und weiters: um wie viel sinken die Herstellkosten durch Onlinekauf? Es fehlt dann der besagte Zwischenhändler und ein Teil der Herstellkosten (Material, Lieferung, Lagerung, Maschinen blablabla...)

Sind Spiele online billiger als bei einen Kauf im Geschäft (weiß ich nicht da ich online nur die DLC´s kaufe). Wenn ja, ist das genau der Anteil den ein Zwischenhändler draufgibt oder ein wilkürlicher Preis der ausgewürfelt wird? Und wie viel (falls) verdient ein Hersteller mehr durch Onlinekauf?


Nein Onlinespiele sind nicht billiger im Verkauf teilweise sogar um einiges teuerer, gibt natürlich auch Aktionen da man mal das ein oder andere ältere Spiel billiger bekommt, aber bei Neuerscheinungen bist du mit einer Version aus dem Laden oftmals billiger dran.
Tja wieviel verdient ein Hersteller beim Onlineverkauf mehr, einiges da viele Aufwendungen halt wegfallen, wie Aufwendungen für Material, Transport, Lagerung, Energie,Gehaltszahlungen (brauche beim reinen Onlineverkauf, keine Mitarbeiter im Lager/ keine Fahrer/ und weniger Personal im kaufmännischen Bereich, die sich um den Vertrieb mit den Zwischenhandel beschäftigen).
Du hast dagegen wenig Aufwendungen die sich erhöhen, Anschaffung eines- mehrerer Server, gegebenfalls 2-3 neue Mitarbeiter für Wartung derselbigen und wen das dann noch so ein Rumpelserver ist wie der bei Origin (kann dort mit max 50% meiner Leitung nur ziehen im Vergleich zu Steam wo ich immer 100% habe) ist das ein gutes Geschäft für dich als Hersteller.

Genaue Zahlen wären sehr Interessant, aber EA oder sonstwer wird den Teufel tun und die jemals bekannt geben, von daher kann man über die genaue Höhe der Einsparungen nur spekulieren.
Nur sicher ist , schalte ich den Zwischenhandel aus, dann bleibt ein ordentliches Sümmchen mehr hängen wie vorher und man bedenke trotz Zwischenhandel bleiben bei den AAAtiteln jetzt schon eine Menge übrig

Bearbeitet von Xarvoc, 11 September 2013 - 12:29 .


#44
lustigtv

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NasChoka wrote...

@horten

GTA5 kostete 265 Mio, bioshok infinite 200 Mio, Starcraft 2 100 Mio dazu kommt möglicherweise noch die Vermarktung. (Angaben gegoogelt und ohne Gewähr)


Wäre es möglich, das mal genauer aufzuschlüsseln?

#45
Aliens Crew

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Laut einem Wikieintrag über Steam lag der Gewinnanteil bei Half Life 2 bei 80 % (bei der digitalen) Version gegenüber 36 % (für die Retailfassung) - also knapp 50 % mehr Gewinn. Das deckt sich auch mit dem, was ich als Kaufmann mal gelernt habe.

Bei anderen Spielen wird das ähnlich sein.

#46
Xarvoc

Xarvoc
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NasChoka wrote...

@horten

GTA5 kostete 265 Mio, bioshok infinite 200 Mio, Starcraft 2 100 Mio dazu kommt möglicherweise noch die Vermarktung. (Angaben gegoogelt und ohne Gewähr)

@online sind sie meist genauso teuer weil sonst die Einzelhändler reihenweise pleite gehen würden

Ihr seid aber schon recht weit weg vom Thema DLC *g*



Naja selbst wenn GTA5 265 Millionen kostet in der Herstellung ,Vermarktung wird da schon zum großen Teil im Posten enthalten sein, da die Vermarktung ja schon in der Herstellungphase anfängt und nicht erst mit erscheinen des Spiels, das Spiel ist ein AAA Titel, Take2 rechnet "bescheiden" mit 18 Millionen Verkaufter Exemplare, zudem kostet die Downloadvariante "nur" 69,99, wobei hier auch wieder viele Einzelhändler billiger sind.
Wenn sie, sagen wir nur 10 Millionen verkaufen und das zu einem Preis von Durchschnittlich 55€, dann hab ich schon einen Umsatz von 550 Millionen gemacht, sry aber da bleibt kein Platz fürs Jammern die Produktionkosten werden immer höher, da bleibt genug überig für einen satten Gewinn.

Seh ich nicht so das wie recht weit weg sind vom Thema DLC, Onlineverkäufe  vom Hauptspiel wie DLC, haben doch den gleichen Hintergrund kein Zwischenhandel,geringere Aufwendungen, kein Wertverfall =Gewinnmaximierung
passt also recht gut dazu.

Bearbeitet von Xarvoc, 11 September 2013 - 12:28 .


#47
Nihilismus

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lustigtv wrote...

Diesmal stimme ich zum Teil zu, denn auch mich würden in dem Fall mal genaue Zahlen brennend interessieren. Insbesondere deshalb, damit man die ständigen Behauptungen mal überprüfen kann. Allerdings glaube ich nicht, dass wir diese Zahlen ( und ich meine hier keine allgemeine Bilanz von EA ) jemals erfahren werden, da sich ja vor allem auch durch den Informationsvorteil Gewinne generieren lassen.


Ich weiss ja nicht wie das US- bzw. kanadische Obligationenrecht aussieht, aber ich vermute mal, würdest du auch nur eine Namenaktie halten bekämst regelmässig einen Geschäftsbericht mit der Post. Wäre dieser noch nicht differenziert genug, könnte meines Wissens nach höchstens noch die GV der Aktionäre genauere Einsicht verlangen/vorschlagen, aber das interessiert von denen wahrscheinlich keiner :whistle:

#48
lustigtv

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Nihilismus wrote...

lustigtv wrote...

Diesmal stimme ich zum Teil zu, denn auch mich würden in dem Fall mal genaue Zahlen brennend interessieren. Insbesondere deshalb, damit man die ständigen Behauptungen mal überprüfen kann. Allerdings glaube ich nicht, dass wir diese Zahlen ( und ich meine hier keine allgemeine Bilanz von EA ) jemals erfahren werden, da sich ja vor allem auch durch den Informationsvorteil Gewinne generieren lassen.


Ich weiss ja nicht wie das US- bzw. kanadische Obligationenrecht aussieht, aber ich vermute mal, würdest du auch nur eine Namenaktie halten bekämst regelmässig einen Geschäftsbericht mit der Post. Wäre dieser noch nicht differenziert genug, könnte meines Wissens nach höchstens noch die GV der Aktionäre genauere Einsicht verlangen/vorschlagen, aber das interessiert von denen wahrscheinlich keiner :whistle:


Erst mal Danke für Deine Bemühungen, aber an die Bilanz von EA heran zu kommen ist auch ohne Anteilsschein kein Problem. Trotzdem kann ich diesen Zahlen nicht konkret entnehmen, wie sich die einzelnen realen Kosten von zum Beispiel Mass Effect 3 gliedern und welche konkreten Einnahmen dem gegenüber stehen. Ich vermute eher, wie ja auch bereits von Xarvoc dargelegt wurde, dass das ständige Gejammere über steigende Kosten nur dem Zweck der Gewinnmaximierung dient.

#49
Codebreaker819

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Horten_B wrote...
Und weiters: um wie viel sinken die Herstellkosten durch Onlinekauf? Es fehlt dann der besagte Zwischenhändler und ein Teil der Herstellkosten (Material, Lieferung, Lagerung, Maschinen blablabla...)  

Sind Spiele online billiger als bei einen Kauf im Geschäft (weiß ich nicht da ich online nur die DLC´s kaufe). Wenn ja, ist das genau der Anteil den ein Zwischenhändler draufgibt oder ein wilkürlicher Preis der ausgewürfelt wird? Und wie viel (falls) verdient ein Hersteller mehr durch Onlinekauf?


Spiele kosten durchschnittlich 28 Millionen in der Herstellung das geht aus einer Studie hervor, die das Analyse-Unternehmen M2 Research in Auftrag gegeben hat. Allerdings konsten Triple A Spiele bei weitem mehr (mehr als das doppelt und dreifache.

Bei Onlinekäufe fallen zwar Punkte wie Material und Lagerung im klassischen Sinne weg dafür ergeben sich allerdings neue Kostenpunkte wie die Server Mietkosten und das wird nicht wenig sein. Die Server müssen gewartet werden wofür man zusätzliches Personal benötigt. Die Materialkosten für die Verkaufsbox hat man einmal aber die Serverkosten sind dauerhaft für Jahre.

Online Sind Spiele bei Release nicht billiger. BF4 kosten retail 53,99 und digital 59.99. Mit der Zeit aber nähern sie sich immer mehr an. Im Gegensatz dafür gibt es dann allerdings bei Digital sehr oft Rabattaktionen woman Spiele sogar bis zu 75% reduziert bekommen kann.

Hat aber alles nur entfernt mit DLCs zu tun. Hauptaufgabe von DLCs ist nunmal das Interesse langfristig auf Spielen zu halten um somit ihre Verkaufszahlen zu erhöhen.

Bearbeitet von Codebreaker819, 11 September 2013 - 12:58 .


#50
Aliens Crew

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DLCs dienen nur einem einzigen Zweck. Schnelle Kohle für wenig Aufwand einfahren. Sie verlängern damit keineswegs die "Lebenszeit" eines Spiels...zumindest nicht mehr als es ein normales AddOn tut.

Und verschone uns doch bitte mit Deinen Theorien über die Serverkosten, Codebreaker, wo Valve doch schon selbst zugegeben hat, dass sie an den digitalen Verkäufen mehr verdienen als an der Retailfassung.