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Ende von Mass Effect 3


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776 réponses à ce sujet

#226
lustigtv

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Big-Boss687 wrote...

Dass bei ME3 ein Problem liegt, ist klar. Aber bei ME2 sieht es genauso aus.
Ich kann mich irren, aber läuft das Ende von Horizon nicht genau gleich ab, egal wer überlebt hat? Beide schwafeln darüber, dass du jetzt bei Cerberus bist, und kehren dir dann den Rücken zu.
Oder läuft Tuchanka anders ab, wenn Wrex tot ist? Soweit ich mit erinnern kann, kannst du dort alles, was du auch bei Wrex machen kannst. Keinerlei Einschränkungen.
Die Sache mit dem Rat wurde sowieso in ME2 negiert, beim alten Rat mit diesen "Ah yes, Reapers."-Schwachsinn und beim neuen Rat, dass, obwohl in ME1 gesagt wurde, dass nun ein rein menschlicher Rat gebildet wird, nun doch Aliens wieder mit dabei sind, lol.
Und Udina und Anderson verhalten sich genau gleich, egal wer jetzt Ratsmitglied ist.

Oh, und ME2 wie auch ME3 spielen sich trotz dieser Entscheidungen genau gleich.....bis natürlich auf ein paar veränderte Zeilen in den Dialogen.


Vielen Deiner Aussagen stimme ich durchaus zu. Nur hat eben Bioware bei Mass Effect 2 bezüglich des Ausgangs doch einige Konsequenzen eingebaut. So zum Beispiel, dass nicht jeder Charakter in der Lage war jede Mission zu überleben. Zu behaupten, es hätte nie irgendwelche Konsequenzen gegeben, geht meiner Meinung nach zu weit. Genau so wie es zu weit geht zu behaupten, die Entscheidungen des Spielers hätten Einfluss auf das Ende von Mass Effect 3. Dem ist nicht so, da das Ende abhängig ist von der effektiven militärischen Stärke. Ich zitiere mal aus Eurogamer.de.

Zitat:
"Abhängig ist das Abschneiden am Ende von eurer effektiven militärischen
Stärke (EMS), die ihr euch im Kriegsterminal der Normandy anschauen
könnt. Je nachdem, wie viele Punkte ihr letztendlich zusammengetragen
habt, unterscheidet sich der Ausgang leicht."
Zitat Ende.

Trotzdem wird hier munter das Gegenteil behauptet. Und das trifft nicht auf Mass Effect 1 und auch nicht auf Mass Effect 2 zu. Also nicht auf die Trilogie, wie von Dir geschrieben.

#227
Ridersection

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So Leute :D

hab mal wieder me3 zu ende gespielt und hab mich für synthese entschieden ... durch die Musikuntermalung (an end once and for all) finde ich den gar nicht mehr so mies, wie zu anfang
gut spacemagic ist das sowieso, aber ich find das kommte dem mehem mod mega nah, ich meine org. und synt. gut gelaunt! tja, shep ist tot, kleiner wermutstropfen

#228
TopSun

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lustigtv wrote...

Vielen Deiner Aussagen stimme ich durchaus zu. Nur hat eben Bioware bei Mass Effect 2 bezüglich des Ausgangs doch einige Konsequenzen eingebaut. So zum Beispiel, dass nicht jeder Charakter in der Lage war jede Mission zu überleben.

In einer Mission ist das der Fall. Nicht gleich übertreiben. Und da diese Charaktere größtenteils eh keinen spielveränderten Einfluss haben, wird das auch wieder sinnlos.
Außerdem bleibt das Ende von ME2 sowieso gleich, bis auf dass der Stern seine Farbe wechselt.


Genau so wie es zu weit geht zu behaupten, die Entscheidungen des Spielers hätten Einfluss auf das Ende von Mass Effect 3. Dem ist nicht so, da das Ende abhängig ist von der effektiven militärischen Stärke. Ich zitiere mal aus Eurogamer.de.

Gut, das habe ich nicht behauptet, aber ich denke, dass du das eher allgemein auf den Thread bezogen hast


Zitat:
"Abhängig ist das Abschneiden am Ende von eurer effektiven militärischen Stärke (EMS), die ihr euch im Kriegsterminal der Normandy anschauen könnt. Je nachdem, wie viele Punkte ihr letztendlich zusammengetragen habt, unterscheidet sich der Ausgang leicht."
Zitat Ende.

Trotzdem wird hier munter das Gegenteil behauptet. Und das trifft nicht auf Mass Effect 1 und auch nicht auf Mass Effect 2 zu. Also nicht auf die Trilogie, wie von Dir geschrieben.

Ich sehe jetzt nicht ganz, wie das ME2 über ME3 stellen soll. Beide sind in der hinsicht ein Fehlschlag. Nicht mehr und nicht weniger (obowhl weniger ja eh nicht möglich ist).

Modifié par Big-Boss687, 03 novembre 2013 - 08:00 .


#229
Eariel101

Eariel101
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@lustigtv und BigBoss,
genau genommen habt ihr beide Recht. Natürlich unterscheiden sich ME1 und 2 von ME3 dadurch das getroffene Entscheidungen endgültig sind und sich nicht dank Aktivposten oder so aufheben lassen. Allerdings ist der Hinweis von BigBoss auch nicht von der Hand zu weisen, die Auswirkungen sind marginal. Hier mal eine andere News, da mal ein anderer Dialog ...

Aber BW hat zumindest versucht, anders als bei ME3, einen anderen Schein zu erwecken. So sieht man den Rat, hat man den alten geopfert, gar nicht, unter Umständen erhält man den Spectre-Status nicht zurück und so weiter. Solche Dinge fehlen in ME3 fast gänzlich.

Aber ja, das eigentliche Problem ist die Reduktion auf die Aktivposten und auf diese größte Fehlentscheidung scheint man bei BW nach wie vor noch Stolz zu sein ;-). Wäre ja halb so schlimm wenn es noch andere Hebel und Grenzen geben würde, aber die gibt es eben nicht und dadurch wird alles was man als Konsequenz betrachten könnte aufgehoben und es ist mehr oder weniger belanglos wie der Spieler durch die Trilogie wandert, nur die Punkte zählen ...

#230
Holger1405

Holger1405
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Ahnkahar wrote...

1. Gut, das ist dann ein Punkt über den wir nicht mehr reden brauchen. Ich werd wohl nie begreifen können, wie man DEMs gut finden kann.


Und ich nicht wie man sich so daran aufhängen kann. ;) Aber wie gesagt, verschiedener Geschmack.

2. Ich möchte an dieser Stelle einfach mal Dragon Age:Origins einwerfen. Der Epilog besteht auch nur aus Slideshows, trotzdem ist das vollkommen ok. Warum ? Weil man sieht, wohin seine Entscheidungen führen. Nach der Zeremonie gibt es die Feier bei der man mit jedem Squadmate noch reden kann und erfahren kann, was sie in Zukunft vor haben. Man erfährt nichts genaues, trotzdem bringt das ein Gefühl von Abschluss mit sich.
Das fehlt im Originalende bei ME3 sowieso, im EC wird es durch den ständigen Konjunktiv ausgehebelt.


Ich kann es nicht vergleichen, weil ich DA immer noch nicht gespielt habe, aber wie gesagt, imho wissen wir wer von unsren Squadmates und den anderen Charakteren überlebt hat welche Rassen wir gerettet oder vernichtet haben usw.
Mir ist das genug.  

4. Er minimiert sienicht ein bisschen, er degradiert Reaper zu Werkzeugen, was im krassen Widerspruch zu Harbingers und Sovereigns Aussagen steht. Mal ganz abgesehen davon, dass der Erzählstil auf die letzten paar Meter mehrmals völlig umgekrempelt wird. Ich bin gern noch mal bereit, die "Tu es" und die "Lass es bleiben" der Autorenwerkzeuge durchzugehen, was die Konstruktion eines Endes betrifft, wenn du möchtest.
Was die philosophischen Fragen betrifft. Die sind nett zu haben. Sorgen halt nur dafür, dass man länger über das Spiel nachdenkt, wenn mans durch hat. Wirklich gute Spiele behalte ich aber auch ohne solchen Hintergrund in guter Erinnerung.

Ich sehe es nicht so krass, die Reaper sind auch nach dem Catalyst ein hervorragender Antagonist, wenn auch nicht mehr der einzige. Aber auch das ist sicher Geschmackssache.  


5. Richtig, die Unzufriedenen schreien immer lautesten. Normalerweise kannste die aber ignorieren. Bethesda hätte bei Fallout 3 sagen können: Ladet halt n Spielstand vor dem Ende und macht das später. Nein, der Aufstand war wesentlich kleiner, so klein, zwar nicht so klein dass man ihn hätte ignorieren können, aber auch nicht groß genug, um das mit Broken Steel zu ändern. Trotzdem haben sie gehört und es getan. BW hat nicht gehört und Flickschusterei betrieben, dies nicht besser gemacht hat.




Aber das ist, bei allem Respekt, nur deine Subjektive sichtweiße.
Sehr viele ME Spieler haben nach dem EC kein Problem mehr mit dem Ende, andere haben nach Citadel ihren Abschluss gefunden.  
Der Punkt ist das BW mit dem EC reagiert hat, nicht so wie du es wolltest, aber sie haben reagiert.  

Edit (Um den bezug klar zu machen.)

Und ich bezweifle, dass BW der böse Overlord ist. Eher EA. Die haben
Anzugträger mit Taschenrechner rausgeschickt und denen diktiert, dass
das jetzt fertig und nicht gut werden muss. Oder hältst du Thessia oder
die Sequenz in London für qualitiativ genau so hochwertig wie Tuchanka ?


Das mit dem overlord war ein Scherz, klar wollten sie eine andere Reaktion auf das Ende.

Modifié par Holger1405, 03 novembre 2013 - 09:15 .


#231
lustigtv

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@ Eariel

Für mich selbst steht Mass Effect 1 an der Spitze der drei Spiele. Und das in jeder Hinsicht. Ich könnte garantiert etliche Dinge benennen, die mir auch an Mass Effect 2 missfallen. Besonders der weit abgespeckte Rollenspielanteil. Nur versuche ich in der Diskussion "Unwahrheiten" zu vermeiden. Ansonsten sehe ich, wie ich bereits schrieb, vieles ähnlich wie Du und Big-Boss.

Modifié par lustigtv, 03 novembre 2013 - 09:03 .


#232
lustigtv

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Holger1405 wrote...

Aber das ist, bei allem Respekt, nur deine Subjektive sichtweiße.
Sehr viele ME Spieler haben nach dem EC kein Problem mehr mit dem Ende, andere haben nach Citadel ihren Abschluss gefunden.  
Der Punkt ist das BW mit dem EC reagiert hat, nicht so wie du es wolltest, aber sie haben reagiert.  

Zumindest ich schließe mich in dem Fall sehr gern der Sichtweise von Ahnkahar an. Egal ob subjektiv oder nicht.

Modifié par lustigtv, 03 novembre 2013 - 08:38 .


#233
Holger1405

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lustigtv wrote...

@ Holger

Sorry, aber ich glaube langsam, Du willst die Realität nicht wahr nehmen.

Die Realität ist das es Entscheidungen in der Trilogie als auch in ME3 gibt die große Konsequenzen haben, und andere, die so gut wie keine haben.   
Wenn du nicht siehst das es innerhalb eines RPG’s einen entscheidenden Unterschied macht das, basieren auf deinem, des Spielers Entscheidungen, eine ganze Rasse entweder lebt oder stirbt, dann bin nicht ich es der die Realität nicht anerkennt.    

Ich mache in ME1 Anderson zum Ratsherr und natürlich ist in ME3 dann Udina auf dem Posten. Ich schreibe die Heretics in ME2 um oder nicht. Die Konsequenzen sind genau 150 Punkte Kriegsaktivposten mehr oder weniger auf Seiten der Geth oder der Quarianer, also im Endeffekt nicht vorhanden. Auch hier mehrfach angesprochen, die Kompensierung von Entscheidungen durch den MP.

Ich habe Anderson auch zu Ratsherren gemacht, und in ME2 war er dann auch der Ratsherr und nicht Udina. Das BW ihn zu einem HC in ME3 mit einer anderen Rolle gemacht hat, ist meiner Meinung nach der Story entgegengekommen. Du kannst das anders sehen, aber du kannst nicht verlangen das jede deiner Entscheidungen auch die Konsequenzen hat die du dir erwartest, ersten wäre das langweilig und zweitens nimmst du, als Spieler, nur teil an dieser Geschichte, du bestimmst sie nicht.    

Ich bleibe dabei, Mass Effect hätte genau wie Dragon Age zur absoluten Legende werden können. Profitsucht und daraus resultierender Zeitmangel, haben das zielsicher verhindert. Die Rechtfertigung seitens EA und Bioware verstehe ich eher als Schadensbegrenzung. Denn obwohl bei DAO nicht annähernd in dem Ausmaß über das Ende gestritten wurde, blieb es sehr lange im Gespräch und zwar als Referenz für Rollenspiele. Somit ist auch der Werbegag widerlegt, dass das Ende die Aufgabe hatte, ME3 lange im Gespräch zu halten.

Für mich hat Mass Effect diesen Status in vielerlei Hinsicht erlangt. Ist es Perfekt? Sicher nicht, aber das war auch noch kein Spiel das ich jemals gespielt habe.  

#234
TopSun

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Holger1405 wrote...

zweitens nimmst du, als Spieler, nur teil an dieser Geschichte, du bestimmst sie nicht.   

Lol, für eine Serie, die genau dafür geschaffen wurde, ist das ein ganz schöner Widerspruch.

#235
lustigtv

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Holger1405 wrote...

Ich habe Anderson auch zu Ratsherren gemacht, und in ME2 war er dann auch der Ratsherr und nicht Udina. Das BW ihn zu einem HC in ME3 mit einer anderen Rolle gemacht hat, ist meiner Meinung nach der Story entgegengekommen. Du kannst das anders sehen, aber du kannst nicht verlangen das jede deiner Entscheidungen auch die Konsequenzen hat die du dir erwartest, ersten wäre das langweilig und zweitens nimmst du, als Spieler, nur teil an dieser Geschichte, du bestimmst sie nicht.    


Sorry, aber jetzt mal langsam. Hast nicht Du hier ständig erklärt, dass meine Entscheidungen der ausschlaggebende Punkt sind? Nun erklärst Du, hier nachlesbar, dass ich nicht verlangen kann, dass meine Entscheidungen berücksichtigt werden. Aber damit nicht genug, denn Du erklärst mir hier ebenfalls sinngemäß, dass ich nur Teil einer "vorgefertigten Geschichte" bin.

Was denn nun Holger? Kommt es auf meine Entscheidungen an oder nicht? Entscheide Dich! :-)

#236
Deathangel008

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da hat sich wohl jemand in seiner argumentation verrannt^^

edit:

Holger1405 wrote...
[...]
Für mich hat Mass Effect diesen Status in vielerlei Hinsicht erlangt. Ist es Perfekt? Sicher nicht, aber das war auch noch kein Spiel das ich jemals gespielt habe.

für mich hat das ende von ME3 verdammt vieles von dem, was die trilogie bis dahin aufgebaut hatte, kaputt gemacht.
ein game wie ME, dass sehr stark auf die handlung fokussiert ist, kann sich so nen derben schnitzer wie das ende von ME3 einfach nicht erlauben, finde ich.

#237
Holger1405

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Eariel101 wrote...

Ja es gibt technische und finanzielle Limitationen, keine Frage, aber, und das ist ein dickes aber, es ist machbar und möglich verschiedene Lösungswege und auch Handlungsstränge zu integrieren um die Story auch nach mehrmaligen durchspielen interessant zu halten. Das es geht haben längst andere Studios vorgemacht und praktiziert in ihren Spielen. Es ist also eine eher schwache Ausrede, besonders wenn man bedenkt das gerade BW etwas anderes als als das abgelieferte versprochen hatte und das nicht nur einmal.


ME war von Anfang an ein Lineares RPG, daran hat sich bis zum Schluss nichts geändert. Hast du das auch schon nach Teil 1 oder 2 kritisiert?
 

Was die Konsequenzen im Detail angeht:

1. mit dem Leviatahn DLC läßt sich der Tod von Wrex, falls man die Genophage nicht heilt, wenn wohl auch ungewollt, umgehen, man muß die Citadel lediglich über Brysons Büro verlassen und es kommt nie zum Kampf mit Wrex und er steht im Endkampf ebenso wie Wreave ahnungslos auf der Erde.


Richtig, und wie du auch richtig sagst ist das sicher nicht gewollt gewesen.

2. egal wie man sich entscheidet bzw. entschieden hat, durch den Multiplayer lassen sich die fehlenden Aktivposten ausgleichen so das diese "Konsequenzen" im weiteren Spielverlauf gar nicht zum tragen kommen, einzig ein emotionaler Moment bleibt vielleicht hängen und das ist einfach nicht genug weil dem Spieler im Endeffekt die Folgen seiner Handlungen gar nicht vor Augen geführt werden.

Kurz es spielt gar keine Rolle was der Spieler macht, er kann so oder so ans Ziel kommen und muß gar nicht weiter darüber nachdenken weil sich alle negativen Folgen einfach aufheben lassen bzw. nicht zum tragen kommen solang die Zahl bei den Aktivposten groß genug ist und über den MP-Part lassen sich diese endlos pushen. Wenn also der Weg und die Entscheidungen egal sind und man trotz allem alles erreichen kann, welchen Wert und Sinn hat dann das ganze noch?! Schlechter läßt sich das kaum noch umsetzen.



Bei weiten nicht alle ME3 Spieler haben auch MP gespielt, (Ich zum Beispiel nicht) und selbst wenn, die EMS Punkte musst du dir immer noch im EP „verdienen“ und da ist es immer noch möglich, das du nicht die EMS für das „beste“ Ende bekommst.  

Dennoch bin ich hier der gleichen Meinung wie du, die Verknüpfung von MP und EP und auch die schlechte Balance der EMS ist der größte Fehler den BW in ME gemacht hat.  
 

Die Folgen seiner Handlungen werden dem Spieler aber durchaus vor Augen geführt. Einfachste Beispiele, die Beerdigung von Eve, oder ihr Dank an Shepard, Wrex der dich auf der Citadel töten will usw.


Was das Ende nun angeht, es sollte ein Abschluß um Shepards Weg und Geschichte sein, aber genau das passiert eben nicht. Gerade da bleib zu viel offen um diesen Abschluß überhaupt finden zu können. Vage Andeutungen und belanglose Worthülsen sind eben kein Ersatz um dem Spieler das befriedigende Ende und damit einen Abschluß der Geschichte, und mit Shep, zu gewähren.

Die einzige wirklich „vage Andeutung“ die ich im Ende sehe ist die Atem Szene, und ich gehöre nun mal zu denen die Headcannon mögen.  

#238
Holger1405

Holger1405
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lustigtv wrote...

Holger1405 wrote...

Aber das ist, bei allem Respekt, nur deine Subjektive sichtweiße.
Sehr viele ME Spieler haben nach dem EC kein Problem mehr mit dem Ende, andere haben nach Citadel ihren Abschluss gefunden.  
Der Punkt ist das BW mit dem EC reagiert hat, nicht so wie du es wolltest, aber sie haben reagiert.  

Zumindest ich schließe mich in dem Fall sehr gern der Sichtweise von Ahnkahar an. Egal ob subjektiv oder nicht.



Und dein Punkt ist? Das einige das Ende immer noch nicht mögen? Ja, ist mir aufgefallen. ;)

#239
Ahnkahar

Ahnkahar
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Holger1405 wrote...

Ahnkahar wrote...

1. Gut, das ist dann ein Punkt über den wir nicht mehr reden brauchen. Ich werd wohl nie begreifen können, wie man DEMs gut finden kann.


Und ich nicht wie man sich so daran aufhängen kann. ;) Aber wie gesagt, verschiedener Geschmack.

2. Ich möchte an dieser Stelle einfach mal Dragon Age:Origins einwerfen. Der Epilog besteht auch nur aus Slideshows, trotzdem ist das vollkommen ok. Warum ? Weil man sieht, wohin seine Entscheidungen führen. Nach der Zeremonie gibt es die Feier bei der man mit jedem Squadmate noch reden kann und erfahren kann, was sie in Zukunft vor haben. Man erfährt nichts genaues, trotzdem bringt das ein Gefühl von Abschluss mit sich.
Das fehlt im Originalende bei ME3 sowieso, im EC wird es durch den ständigen Konjunktiv ausgehebelt.


Ich kann es nicht vergleichen, weil ich DA immer noch nicht gespielt habe, aber wie gesagt, imho wissen wir wer von unsren Squadmates und den anderen Charakteren überlebt hat welche Rassen wir gerettet oder vernichtet haben usw.
Mir ist das genug.  

4. Er minimiert sienicht ein bisschen, er degradiert Reaper zu Werkzeugen, was im krassen Widerspruch zu Harbingers und Sovereigns Aussagen steht. Mal ganz abgesehen davon, dass der Erzählstil auf die letzten paar Meter mehrmals völlig umgekrempelt wird. Ich bin gern noch mal bereit, die "Tu es" und die "Lass es bleiben" der Autorenwerkzeuge durchzugehen, was die Konstruktion eines Endes betrifft, wenn du möchtest.
Was die philosophischen Fragen betrifft. Die sind nett zu haben. Sorgen halt nur dafür, dass man länger über das Spiel nachdenkt, wenn mans durch hat. Wirklich gute Spiele behalte ich aber auch ohne solchen Hintergrund in guter Erinnerung.

Ich sehe es nicht so krass, die Reaper sind auch nach dem Catalyst ein hervorragender Antagonist, wenn auch nicht mehr der einzige. Aber auch das ist sicher Geschmackssache.  


5. Richtig, die Unzufriedenen schreien immer lautesten. Normalerweise kannste die aber ignorieren. Bethesda hätte bei Fallout 3 sagen können: Ladet halt n Spielstand vor dem Ende und macht das später. Nein, der Aufstand war wesentlich kleiner, so klein, zwar nicht so klein dass man ihn hätte ignorieren können, aber auch nicht groß genug, um das mit Broken Steel zu ändern. Trotzdem haben sie gehört und es getan. BW hat nicht gehört und Flickschusterei betrieben, dies nicht besser gemacht hat.
Und ich bezweifle, dass BW der böse Overlord ist. Eher EA. Die haben Anzugträger mit Taschenrechner rausgeschickt und denen diktiert, dass das jetzt fertig und nicht gut werden muss. Oder hältst du Thessia oder die Sequenz in London für qualitiativ genau so hochwertig wie Tuchanka ?

Aber das ist, bei allem Respekt, nur deine Subjektive sichtweiße.
Sehr viele ME Spieler haben nach dem EC kein Problem mehr mit dem Ende, andere haben nach Citadel ihren Abschluss gefunden.  
Der Punkt ist das BW mit dem EC reagiert hat, nicht so wie du es wolltest, aber sie haben reagiert.  



2. Spiel es. Vergleich die Slideshow und die Gespräche am Ende und du verstehst was ich meine. Kleiner Spoiler, du wirst dich im Spielverlauf mehrmals für eine von 2 Fraktionen entscheiden. Da macht sich ein Unterschied im Epilog bemerkbar.

4. Nicht der Punkt. Holokid schmeißt alles über den Haufen was Sovereign und Harbinger über 2 Spiele etabliert haben. Und da gibts noch mehr von dieser und anderen Sachen, die ein aufmerksamer Schreiberling einfach vermeiden sollte.

5. Ebenfalls nicht der Punkt. Klar haben sie reagiert, aber sie sind nicht auf die Kritik eingegangen. Sie haben mehr Drama ins Ende gebracht und damit etwas mehr emotionale Tiefe. Das ist für einige sicher genug gewesen. Für Leute die schon großartige Geschichten angefangen und abgeschlossen haben ist das, nunja ein Armutszeugnis.

#240
Holger1405

Holger1405
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lustigtv wrote...

Holger1405 wrote...

Ich habe Anderson auch zu Ratsherren gemacht, und in ME2 war er dann auch der Ratsherr und nicht Udina. Das BW ihn zu einem HC in ME3 mit einer anderen Rolle gemacht hat, ist meiner Meinung nach der Story entgegengekommen. Du kannst das anders sehen, aber du kannst nicht verlangen das jede deiner Entscheidungen auch die Konsequenzen hat die du dir erwartest, ersten wäre das langweilig und zweitens nimmst du, als Spieler, nur teil an dieser Geschichte, du bestimmst sie nicht.    


Sorry, aber jetzt mal langsam. Hast nicht Du hier ständig erklärt, dass meine Entscheidungen der ausschlaggebende Punkt sind? Nun erklärst Du, hier nachlesbar, dass ich nicht verlangen kann, dass meine Entscheidungen berücksichtigt werden. Aber damit nicht genug, denn Du erklärst mir hier ebenfalls sinngemäß, dass ich nur Teil einer "vorgefertigten Geschichte" bin.

Was denn nun Holger? Kommt es auf meine Entscheidungen an oder nicht? Entscheide Dich! :-)


Kontext bitte! Du kannst nicht verlangen dass jede deine Entscheidungen berücksichtigt wird.  

#241
lustigtv

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Holger1405 wrote...

lustigtv wrote...

Holger1405 wrote...

Ich habe Anderson auch zu Ratsherren gemacht, und in ME2 war er dann auch der Ratsherr und nicht Udina. Das BW ihn zu einem HC in ME3 mit einer anderen Rolle gemacht hat, ist meiner Meinung nach der Story entgegengekommen. Du kannst das anders sehen, aber du kannst nicht verlangen das jede deiner Entscheidungen auch die Konsequenzen hat die du dir erwartest, ersten wäre das langweilig und zweitens nimmst du, als Spieler, nur teil an dieser Geschichte, du bestimmst sie nicht.    


Sorry, aber jetzt mal langsam. Hast nicht Du hier ständig erklärt, dass meine Entscheidungen der ausschlaggebende Punkt sind? Nun erklärst Du, hier nachlesbar, dass ich nicht verlangen kann, dass meine Entscheidungen berücksichtigt werden. Aber damit nicht genug, denn Du erklärst mir hier ebenfalls sinngemäß, dass ich nur Teil einer "vorgefertigten Geschichte" bin.

Was denn nun Holger? Kommt es auf meine Entscheidungen an oder nicht? Entscheide Dich! :-)


Kontext bitte! Du kannst nicht verlangen dass jede deine Entscheidungen berücksichtigt wird.  


Ich erlaube mir mal die Produktbeschreibung bei Amzon zu zitieren:

"Du bist Commander Shepard, ein Charakter den du nach deinen eigenen Vorstellungen anpassen und formen kannst. Du bestimmst wie sich die Ereignisse entwickeln werden, welche Planeten du erforschst, mit wem du
Bündnisse schließt, während du eine Streitmacht mobil machst, um die Reaper ein für alle Mal zu eliminieren. Wie du in diesem Krieg vorgehst, bleibt ganz dir überlassen: Feuere aus allen Rohren oder plane aus der
Deckung heraus ein taktisches Vorgehen. Setze dein Team bestmöglich ein oder ziehe als Einzelkämpfer los. Kämpfe aus der Distanz oder stelle dich dem Feind mit vernichtenden Nahkampangriffen entgegen. Mass Effect 3 reagiert auf jede deiner Entscheidungen und wird so zu einem einzigartigen Spielerlebnis."

Mehr habe ich dem nicht hinzu zu fügen.

Modifié par lustigtv, 03 novembre 2013 - 09:34 .


#242
Holger1405

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Ahnkahar wrote...

2. Spiel es. Vergleich die Slideshow und die Gespräche am Ende und du verstehst was ich meine. Kleiner Spoiler, du wirst dich im Spielverlauf mehrmals für eine von 2 Fraktionen entscheiden. Da macht sich ein Unterschied im Epilog bemerkbar.


Ist fest eingeplant, ich weiß nur nicht wann ich die Zeit finde.

4. Nicht der Punkt. Holokid schmeißt alles über den Haufen was Sovereign und Harbinger über 2 Spiele etabliert haben. Und da gibts noch mehr von dieser und anderen Sachen, die ein aufmerksamer Schreiberling einfach vermeiden sollte.


Wie gesagt, mir wäre es auch lieber gewesen die Reaper wären der alleinige Bösewicht geblieben, aber ich finde genug Interessantes in der Catalyst storyline um sie zu mögen.
Und für mich schmeißt der Catalyst auch nicht alles über den Haufen, für mich ist er nur ein Plot Twist, einer mit dem ich gut leben kann.  

5. Ebenfalls nicht der Punkt. Klar haben sie reagiert, aber sie sind nicht auf die Kritik eingegangen. Sie haben mehr Drama ins Ende gebracht und damit etwas mehr emotionale Tiefe. Das ist für einige sicher genug gewesen. Für Leute die schon großartige Geschichten angefangen und abgeschlossen haben ist das, nunja ein Armutszeugnis.


Sie sind auf die Kritik an den Logikbrüchen eingegangen, nicht auf die Kritik an ihrem Konzept, und das ist nun mal ihr gutes Recht als Autoren.

 @ Armutszeugnis

Womit wir wieder bei subjektiv waren, ich sehe das anders, rein subjektiv natürlich. :)

Und jetzt gehe ich ME3 Spielen. :innocent:

#243
Eariel101

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Holger1405 wrote...

... nimmst du, als Spieler, nur teil an dieser Geschichte, du bestimmst sie nicht.    


Ährmm ... schau bitte mal auf der ME3 Website oder einfach aufs Cover des Spiels. Was wirst du da wohl zu lesen bekommen? Genau, das die Entscheidungen des Spielers die Handlung und die Entwicklung der Geschichte bestimmen, daß es in der Hand des Spielers liegt wie sich diese Geschichte gestallten wird. Und genau das ist eine dicke Lüge.

Holger1405 wrote...

Die Folgen seiner Handlungen werden
dem Spieler aber durchaus vor Augen geführt. Einfachste Beispiele, die
Beerdigung von Eve, oder ihr Dank an Shepard, Wrex der dich auf der
Citadel töten will usw.

Das sind aber nur Momente, sicherlich teils mit Tiefe, aber für den Spielverlauf und das Ende im Endeffekt irrelevant. Egal was wird, egal was entschieden wird, man erhält immer den gleichen Ablauf, die gleichen Quests, den selben Weg zum Ende, es ändert sich absolut nichts am Spiel selbst. Das ist langweilig und abträglich dem Wiederspielwert und zeugt auch nicht gerade von viel Kreativität, es ist was es ist, der billigste Weg und simpelste Unterhaltungsware. Es ist arm das dann auch noch als episch bezeichen zu wollen. Wie gesagt, das es anders geht machen genug andere Spiele längst vor.

Modifié par Eariel101, 03 novembre 2013 - 09:37 .


#244
Deathangel008

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Eariel101 wrote...
[...]
Das ist langweilig und abträglich dem Wiederspielwert und zeugt auch nicht gerade von viel Kreativität, es ist was es ist, der billigste Weg und simpelste Unterhaltungsware. Es ist arm das dann auch noch als episch bezeichen zu wollen. Wie gesagt, das es anders geht machen genug andere Spiele längst vor.


kann ich bestätigen, ME1 hab ich 5 mal durchgezockt, ME2 glaube ich 6 mal, bei ME3 konnte ich mich nach dem dritten durchgang schon nicht mehr motivieren, mich da weiter hinter zu klemmen.
wobei das mit dem wiederspielwert EA wohl recht egal sein wird, die verdienen ja an einem kunden, der es 8 mal durchspielt nicht mehr als an einem verbraucher, der es 1 oder vllt 2 mal durchzockt...

#245
Pain87

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Alle Jahre wieder...

Nach wie vor hat Hudson EIN Versprechen gehalten: Das Ende ist etwas worüber man noch lange reden wird)auch wenn hier im allgemeinen gesprochen wird, aber es geht letzten Endes auf eines hinaus:))

Das Ende ist in seiner Gesamtqualität unterirdisch und ich spreche nicht nur von den letzten 10 Minuten. Die sind nur die Spitze des Eisberges.

ME3 ist das schlechteste von allen und ME1 das Beste....beim Abschluss einer Trilogie sollte das aber nicht so sein:=)

my 2 Cent.

#246
Sororitas

Sororitas
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Pain87 wrote...

Alle Jahre wieder...

Nach wie vor hat Hudson EIN Versprechen gehalten: Das Ende ist etwas worüber man noch lange reden wird)auch wenn hier im allgemeinen gesprochen wird, aber es geht letzten Endes auf eines hinaus:))

Das Ende ist in seiner Gesamtqualität unterirdisch und ich spreche nicht nur von den letzten 10 Minuten. Die sind nur die Spitze des Eisberges.

ME3 ist das schlechteste von allen und ME1 das Beste....beim Abschluss einer Trilogie sollte das aber nicht so sein:=)

my 2 Cent.

 

Da kann ich dir nur zustimmen Pain und der Extended Cut hat da leider auch nichts dran verändert außer das ich immer lachen muss weil Shep die Normandy wegen Abholung anfunkt und Joker sagt das bei ihnen im All die Hölle los ist obwohl er 1 Sekunde später bei Shep landet und das genau vor den Augen des Vorboten so das auch die beste Tarntechnologie nicht helfen würde unerkannt zu bleiben :D:pinched:     Naja mag mich nicht wieder aufregen ich finds nur schade das Hudson bei ME 4 auch wieder die Finger im Spiel hat und deshalb erwarte ich da auch nicht mehr viel.

#247
TopSun

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Pain87 wrote...

ME3 ist das schlechteste von allen und ME1 das Beste....beim Abschluss einer Trilogie sollte das aber nicht so sein:=)

Storytechnisch stimme ich dir zu:
ME1>>>>>>>>>>>>>>>>ME3>>>>>ME2

Gameplaytechnisch allerdings:
ME3>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>ME1=ME2

Modifié par Big-Boss687, 03 novembre 2013 - 11:11 .


#248
Eariel101

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Deathangel008 wrote...

wobei das mit dem wiederspielwert EA wohl recht egal sein wird, die verdienen ja an einem kunden, der es 8 mal durchspielt nicht mehr als an einem verbraucher, der es 1 oder vllt 2 mal durchzockt...

Na ganz so ists nicht, hat ein Spiel einen hohen Wiederspielwert verkaufen sich DLC entsprechend auch besser und man kann das Spiel an sich, wenn es bei den Spielern denn gut ankommt, noch über Jahre verkaufen. Wenn man sich überlegt das z.B. Dragon Age: Origins noch heute bei den Händlern in den Regalen zu finden ist und sich zu einem recht guten Preis absetzen läßt. Es fördert auch die Kundenbindung an das Studio. Der Spieler ist dann auch eher geneigt Folgetitel zu kaufen ohne lange zu überlegen. Aber das scheint man aus den Augen verloren zu haben, Hauptsache es lassen sich schnell Mio. in den ersten paar Wochen absetzen und wenn man dazu Lügen muß mit vollmundige Versprechen und Trailer die nichts mit dem Spiel gemein haben dann tut man das eben. Man denke nur an den Take Earth Back Trailer, hübsch gemacht aber an der Realität des Spiels vorbei und dann wundern die sich auch noch wenn die Spieler irgendwann die Schnauze voll haben und auch mal das versprochene einfordern ;-). So verliert man eher Kunden auf dauer als neue zu gewinnen, aber das scheint egal zu sein.

#249
Aliens Crew

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Holger1405 wrote...

Aliens Crew wrote...



Eine andere Sache, die mir an dem Plot nicht gefällt, ist die Sache mit Holokids Erklärung: Holokid (selbst synthetisch) erschafft die (synthetischen) Reaper und vernichtet mit diesen alles fortschrittliche oragnische Leben, um zu verhindern, dass dieses organische Leben eigenes synthetisches Leben erschafft, von dem sie dann vernichtet werden könnten. Das ist doch total hirnverbrannt. Würde etwa dem entsprechen, dass Person XYZ sein Gegenüber vom Dach stößt (und dieses damit tötet), um zu verhindern, dass eben dieser vom Dach Gestoßene nicht am Ende noch Selbstmord begeht... Bei einer Maschine wie Holokid hätte diese Logik eigentlich zu einem Kurzschluss führen müssen. Keine Ahnung, wer sich bei BW da so einen Schwachsinn ausgedacht hat.


Was aber wenn der vom Dach gestoßene dadurch Selbstmord  begeht das er eine Atombombe in einer Großstadt zündet?  

Wie gesagt, der Catalyst‎ ist an sich nichts weiter als ein sehr fortschrittlicher Computer mit eigener Intelligenz.  Die Leviathane haben ihn erschaffen um zu verhindern dass alles Organische Leben durch das von ihnen erschaffene Synthetische Leben ausgelöscht wird.

Und so handelt er auch, wie eine Maschine, ohne Mitgefühl für das einzelne Individuum oder die einzelne Rasse organischer Lebewesen.

Von seinem Standpunkt ist der Zyklus, solange er keine „endgültige“ Lösung für das Problem findet, das perfekte Werkzeug um seinen Auftrag, oder auch seine Programmierung, zu erfüllen.  

Aliens Crew wrote...

Sie lassen den Spezies eben keinen Raum, um sich zu entwickeln. Indem sie den Spezies ihre hochentwickelte Technologie überlassen, forcieren sie eben, dass sich alle Spezies eben auf deselben Weg entwickeln. Wenn sie das vermeiden wollten, dann müssten sie die Masseneffekttechnologie von den jungen Völkern fern halten, anstatt es ihnen direkt unter die Nase zu binden.


Der Catalyst hat die Citadel und Mass Relays wie du richtig sagst erschaffen um den Prozess zu beschleunigen, aber Technische Entwicklung bis hin zur Schaffung des „berüchtigten“ Synthetischen Lebens würde auch ohne diese Maßnahme stattfinden, nur halt langsamer. Und weil das hier:

Das steht im Widerspruch zu den Plänen Holokids, der angeblich das Leben schützen will. 


Tatsächlich seiner Programmierung entspricht forciert er den Prozess weil er ein noch größeres Ziel hat als das was er mit dem Zyklus, der nur eine temporäre Lösung für ihn darstellt, erreicht hat. Er will den Teufelskreiß der am Anfang steht (The created will always rebel against their creators) durchbrechen.

Dass es auch zu der Erschaffung von KIs kommen wird (ohne die indirekte Einmischung der Reaper), die alles Leben auslöschen, ist aber rein spekulativ. Es soll ja angeblich bei einigen der Tributvölkern der Leviathane geschehen sein, wobei davon auszugehen ist, dass diese ebenfalls über die Masseneffekt-Technonlogie verfügt haben (also unter den gleichen Bedingungen lebten wie die späteren Völker). Zudem haben auch diese KIs ja nicht alles Leben ausgelöscht - ansonsten wären die Leviathane ja wohl schon lange vernichtet worden, BEVOR sie Holokid hätten erschaffen können. Also...absoluter Mumpitz das Ganze!

Nein, ist es nicht. Ich glaube zwar auch das Koexistenz möglich sein musste, aber das spielt keine Rolle, den für die Leviathane war es kein Spekulation. Die Aussagen des Leviathans sind eindeutig, die Auslöschung Organisches Leben durch das von ihm geschaffen Synthetisches Leben hat unter ihren Diener-Völkern offensichtlich stattgefunden, und zwar wahrscheinlich öfter, so oft das sie eine AI mit dem Problem beraut haben. (Tja schwerer Fehler… ) 

Dass die Synthetischen nicht alles organische Leben ausgelöscht haben ist übrigens einfach mit der der offensichtlichen technologischen Übermacht der Leviathane zu erklären. Sie haben die Synthetischen die rebelliert haben selber ausgelöscht. 

Und wenn Holokid meint, er würde das Leben schützen, indem er es in Reaperform presst, wie kann er dann eben diese "geschützte" Leben für seine Kriege gegen die jungen Völker stets als Kanonenfutter verheizen? Wir haben ja in ME 1 gesehen, was passieren kann, wenn man das schützenswehrte Leben für seinen Feldzug einsetzt.


Er sagt „ascend“ und „stored“ also nicht wirklich „geschützte“. Für mich ist das eigentlich nur eine selbst Illusion um seiner Grundfunktion treu zu bleiben, den in Wirklichkeit vernichtet es das was wir, organischen, als Leben ansehen so gründlich wie nur möglich.

Würde er dieses Leben nur "zurückstutzen", so müsste er diese Völker lediglich in die Steinzeit zurückbomben, ohne sie auszulöschen, so dass diese Völker in Zukunft nicht mehr mit Masseneffektkanonen und Element-Zero-Kernen "spielen" würden, sondern wieder mit Holzspeeren und Faustkeilen. Dann könnte man sagen "er hätte das Leben zurückgestuft".


Du kannst eine Spezies nicht einfach in die „Steinzeit zurückbomben“ Selbst wenn es dir gelänge alle fortschrittliche Technologie zu vernichten, das entscheidende, das Wissen ist in den Lebewesen, und wenn du die vernichtest… ja genau.

So rottet er nur eine Spezies aus, um eine andere wachsen zu lassen. So als würde er einen Wald abholzen, nur um dort einen neuen zu hinzupflanzen. Diesen dann munter düngen, nur um ihn schließlich wieder abzuholzen. Und das ergibt einfach null Sinn!


Es ergibt, aus der sichtweiße des Catalyst, durchaus Sinn, weil die fortgeschrittenen Organischen Völker, die Synthetischen, die nach seiner Logik alles Organische leben auslöschen würden, nicht erschaffen können.          




Ob die geernteten Spezies diese "Atombombe" überhaupt zünden, ist allerdings rein hypothetisch. Ist ja nicht so, dass die Spezies erst dann vernichtet werden, wenn sie die angeblich so gefährlichen KIs entwickelt haben, sondern oft werden sie schon vorab proforma ausgemerzt. (Selbst im aktuellen Zyklus kam es zu der Entwicklung der Geth wohl auch nur deshalb, weil die Keeper von den Protheanern umprogrammiert worden waren - jedenfalls wenn man davon ausgeht, dass die Rachni-Kriege auf das Konto der Sovereign geht...) Und um auf die Dienervölker zurückzukommen...klar hatten die alle KIs entwickelt, ihnen lag ja die Technik vor. Dasselbe wird auch bei den jungen Völkern passieren, wenn sie in Kontakt mit der Reapertech kommen. Ob das auch passieren würde, wenn dem nicht so wäre, kann niemand mit Sicherheit sagen...auch kein Holokid. (kann mir z. B. nicht vorstellen, dass eine Unterwasserspezies wie die Hanar Verwendung für mechanische KIs hätten...)

Und selbst wenn Holokid keine Gefühle hat, so schimpft er sich doch KI...sollte also zu eigenen Gedankengängen fähig sein. Doch handeln tut das Ding eher wie eine VI (ohne eigene Intelligenz - rein nach vorgebener Programmierung), denn sonst hätte ihm klar werden müssen, dass er das zu verhindern versucht, was er selbst die ganze Zeit über praktiziert. (Besonders interessant ist auch, dass er nicht will, dass sich KIs gegen ihre Schöpfer stellen...etwas, was er selbst aber bereits getan hat. Hat was von einem Friedensnobelpreisträger, der ständig irgendwelche Konflikte anzettelt...) Dafür hätte sich das Teil eigentlich schon selbst vernichten müssen...

Ach ja...und wenn die Leviathane so mächtig gewesen waren, dass die KIs ihrer Dienervölker sie nicht auslöschen konnten, wie hat das dann eine einzelne KI geschafft (ihre eigene)?

Und zudem ist es egal, ob Holokid die alten Völker "schützen" oder "aufbewahren" will (kommt ja im Prinzip auf dasselbe heraus), wenn der Reaper zerbröselt wird, dann ist auch die aufbewahrte Spezies weg, erledigt, finito! Mission failed!

Was das Zurücksetzen angeht...sicher kann man ein Volk in die Steinzeit zurückbomben. Zerstöre die Infrastruktur samt dem gespeicherten Wissen über die Erstellung von Maschinen etc. und das war's dann. Oder was denkst Du, wie viele Menschen es derzeit auf der Erde gibt, die ohne Aufbauanleitung und ohne die entsprechenden Maschinen einen Atomreaktor entwerfen, zusammenbauen und in Betrieb nehmen könnten?

Was die Schwachstelle der Reaper angeht...warum sollten sie keine haben? Jedes System hat sein Gegensystem, das sollte doch jedem klar sein. Und so ist auch ein Reaper nicht unbesiegbar. Die Opfer können evtl. imens sein, aber bei der richtigen Inszenierung hätte BW das hinkriegen können. Z. B. hätte Shep mit einem Enterkommando auf der Harbinger entsprechende Infos bekommen können - entweder unter zuhilfenahme der Daten der Kollektorenbasis (falls diese erhalten geblieben wäre) oder durch Opferung eines Squadmitgliedes - was dann auch tatsächlich das Gefühl vermittelt hätte, die Entscheidung aus dem Vorgänger bringt einen Unterschied. Auf diese Weise wären die Reaper auch die Hauptgegner geblieben. So sind sie ja (wie bereits von anderer Seite erwähnt worden) zu nichts weiter als Werkzeugen bzw. unbedeutene Handlangern degradiert worden.

Was dabei auch noch auffällt ist die Sache mit Holokid = Citadel, was die ganze Handlung von ME 1 ad absurdum führt. Wozu veranstaltet die Sovereign eigentlich den ganzen Heckmeck mit den Geth? Hätte der Reaper doch einfach seinen Boss auf der Citadel angefunkt, damit dieser einfach das Massenportal in der Citadel aktiviert und gut is (zumindest aus Reapersicht). Oder Holokid hätte von Anfang an die Sache selbst regeln können. Aber das ist ja eh mein Hauptkritikpunkt an der ME-Reihe...es fehlt hinten und vorne am Konzept. Daher kann diese Reihe auch nie für mich den Status "episch" erreichen! Höchstens "epic fail"!

#250
Ridersection

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Big-Boss687 wrote...

Pain87 wrote...

ME3 ist das schlechteste von allen und ME1 das Beste....beim Abschluss einer Trilogie sollte das aber nicht so sein:=)

Storytechnisch stimme ich dir zu:


Gameplaytechnisch allerdings:
ME3>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>ME1=ME2


ich find
Storytechnisch
ME1>>>>>>>ME3(mit citadel dlc)>>>>>ME2

gameplaytechnisch

Gameplaytechnisch allerdings:
ME3>>>>ME1>>>>>>ME2(war schon näher dran an me3, aber man konnte immer alle waffen dabeihaben, ohne nen nachteil zu haben)

Modifié par Ridersection, 04 novembre 2013 - 12:22 .