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Ende von Mass Effect 3


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776 réponses à ce sujet

#451
schwarzweiss

schwarzweiss
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Ahnkahar wrote...


4. Egal was man wählt, die "Entscheidung" wird von Holokid diktiert. Da man zu diesem Zeitpunkt dem Urteil von Shepard nicht mehr trauen kann, ist es tatsächlich Holokids Entscheidung, es lässt dir nur die Illusion, du hättest die Wahl. Das heißt, egal wohin Shepard humpelt, es kann nur zu Holokids Vorteil sein.

Bei Refusal nicht .

Irgendwie kommt es mir auch so vor das diese Entscheidung dem Holokid am wenigsten schmeckt da er ja seine Kiddie Charade fallen lässt und in seiner richtigen Reaper Stimme spricht aber dieses Ende wirkt halt irgendwie ziemlich unbefriedigend da der Aufwand den man die ganzen 3 Spiele über betrieben hat eigendlich für nix ist und dabei so ein "Ich habe versagt" Gefühl entsteht aber ansonsten ist es eigendlich das einzige Ende das man als freie Entscheidung bezeichnen kann .

Modifié par schwarzweiss, 17 novembre 2013 - 09:45 .


#452
Ahnkahar

Ahnkahar
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Dass Holokid plötztlich anfängt in Reapervoice zu reden, kann auch bedeuten, dass er keinen Sinn mehr darin sieht, weiter zu spielen, weil er eh gewonnen hat.

Davon ab ist Refusal eh der Mittelfinger an uns, die wir das Ende nicht mögen.

#453
BigBadMother

BigBadMother
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@Ahnkahar

Und welches Ende ist kein Mittelfinger? rot, grün oder blau?

#454
Ahnkahar

Ahnkahar
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BigBadMother wrote...

@Ahnkahar

Und welches Ende ist kein Mittelfinger? rot, grün oder blau?


Da is der Mittelfinger nich beabsichtigt gewesen. Die wollten was, worüber man lange redet, aber keinen Sh*tstorm, der sie letztendlich Image gekostet hat.

#455
BigBadMother

BigBadMother
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Hmm...ein ungewollter Mittelfinger - ich bezweifle das ich bei der nächsten Polizeikontrolle damit durchkomme.

#456
Horst Walter

Horst Walter
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habe grad auch zum ersten mal das extended cut ende gesehen....
ich finde kleine kinder noch immer nervtötend...
alles nach dem schwebenden fahrstuhl...

#457
Holger1405

Holger1405
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Ahnkahar wrote...


1. Egal, wie man die Träume interpretiert. Die Tatsache, dass Holokid eben diese Form gewählt hat, zeigt, dass es Zugang zu Shepards Kopf hat.


Wollen wir wieder ein bisschen miteinander diskutieren Ahnkahar? :whistle:

Die Reaper, und damit zumindest indirekt auch der Catalyst, hatten spätestens ab ME2 „Zugang“ zu Shepard Kopf, heißt das wir konnten ihr/ihm schon im gesamten ME3 nicht mehr trauen?  

2. Wenn Holokid Zugang zu Shepards Kopf hat, kann man seinem/ihrem Urteil nicht mehr trauen. Auch nicht dem, dass er möglicherweise weiß, dass es zu Ende geht.


Warum nicht?  Nur weil der Catalyst in Shepard Gehirn „lesen“ kann, heißt es noch lange nicht dass er sie/ihn auch kontrollieren kann.  

3. Reaper sind keine Technologie. Sie sind eine Lebensform. Und zwar eine, an der gar nichts positives ist. Denn sie verbringt ihre Zeit damit, Zivilisationen zu vernichten. Da ist nichts positives dran, auch wenn Holokid dir das weismachen will.


Sie sind eine Technologische Lebensform, aber natürlich hast du Recht, aus „Organischer Perspektive“ ist nichts, aber auch gar nichts, Positives an ihnen, aber der Catalyst  sieht das halt anders.

4. Egal was man wählt, die "Entscheidung" wird von Holokid diktiert. Da man zu diesem Zeitpunkt dem Urteil von Shepard nicht mehr trauen kann, ist es tatsächlich Holokids Entscheidung, es lässt dir nur die Illusion, du hättest die Wahl. Das heißt, egal wohin Shepard humpelt, es kann nur zu Holokids Vorteil sein.


Das hatten wir glaube ich schon mal.  Von den 4 möglichen Wahlmöglichkeiten ist nur eine, Synthese, wirklich im Interesse des Catalyst der existierte bevor der Crucible ihn veränderte, alle anderen nicht.

Modifié par Holger1405, 19 novembre 2013 - 02:55 .


#458
Ahnkahar

Ahnkahar
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Holger1405 wrote...

Ahnkahar wrote...


1. Egal, wie man die Träume interpretiert. Die Tatsache, dass Holokid eben diese Form gewählt hat, zeigt, dass es Zugang zu Shepards Kopf hat.


Wollen wir wieder ein bisschen miteinander diskutieren Ahnkahar? :whistle:

Die Reaper, und damit zumindest indirekt auch der Catalyst, hatten spätestens ab ME2 „Zugang“ zu Shepard Kopf, heißt das wir konnten ihr/ihm schon im gesamten ME3 nicht mehr trauen?  

2. Wenn Holokid Zugang zu Shepards Kopf hat, kann man seinem/ihrem Urteil nicht mehr trauen. Auch nicht dem, dass er möglicherweise weiß, dass es zu Ende geht.


Warum nicht?  Nur weil der Catalyst in Shepard Gehirn „lesen“ kann, heißt es noch lange nicht dass er sie/ihn auch kontrollieren kann.  

3. Reaper sind keine Technologie. Sie sind eine Lebensform. Und zwar eine, an der gar nichts positives ist. Denn sie verbringt ihre Zeit damit, Zivilisationen zu vernichten. Da ist nichts positives dran, auch wenn Holokid dir das weismachen will.


Sie sind eine Technologische Lebensform, aber natürlich hast du Recht, aus „Organischer Perspektive“ ist nichts, aber auch gar nichts, Positives an ihnen, aber der Catalyst  sieht das halt anders.

4. Egal was man wählt, die "Entscheidung" wird von Holokid diktiert. Da man zu diesem Zeitpunkt dem Urteil von Shepard nicht mehr trauen kann, ist es tatsächlich Holokids Entscheidung, es lässt dir nur die Illusion, du hättest die Wahl. Das heißt, egal wohin Shepard humpelt, es kann nur zu Holokids Vorteil sein.


Das hatten wir glaube ich schon mal.  Von den 4 möglichen Wahlmöglichkeiten ist nur eine, Synthese, wirklich im Interesse des Catalyst der existierte bevor der Crucible ihn veränderte, alle anderen nicht.


1. Ich weiß nicht wann und wie die Reaper Zugang erhalten haben. Das ist auch unerheblich. Es kommt auf Shepards Verhalten an. Seit der Ankunft auf der Erde machen Shepards Entscheidungen aus militärischer Sicht immer weniger Sinn. Spätestens an dieser Stelle fange ich an, an Shepards Urteilsvermögen zu zweifeln.

2. Es geht nicht um Kontrolle. Es geht um Beeinflussung. Die kann subtil sein. Und dass Holokid versucht Shepard zu beeinflussen, kann man nicht abstreiten. Dazu ist Holokids Wortwahl viel zu auffällig.

3. Holokids Perspektive tut in diesem Zusammenhang nichts zur Sache. Es ging darum ob man Reaper einfach als Technologie hinstellen kann, die man abstellen kann, wenns einem beliebt.

4. Woher weißt du das ? Wenn Kontrolle nicht im Sinne von Holokid wäre, würde er den Weg nicht anbieten. Wenn Zerstörung nicht im Sinne von Holokid wäre, würde er den Weg nicht anbieten. Wenn Refusal nicht im Sinne von Holokid wäre, würde er seine Charade aufrecht erhalten und nicht einfach in Reaperform übergehen.
Holokid ist eine Lebensform, und zwar eine höchst eigensinnige noch dazu. Er zieht sein Sozialkundeexperiment seit Äonen durch, eine winzige, geradezu unbedeutende Abweichung wie Shepard ändert da doch nichts. Vor allem weil er die Möglichkeit hätte, einfach so weiter zu machen. Lass Shepard da oben ausbluten, die Ernte geht weiter. ALLEIN sein Auftauchen zeigt, dass er von allen Möglichkeiten einen Vorteil für sich sieht.

#459
_Horten_

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Ahnkahar wrote...

4. Woher weißt du das ? Wenn Kontrolle nicht im Sinne von Holokid wäre, würde er den Weg nicht anbieten. Wenn Zerstörung nicht im Sinne von Holokid wäre, würde er den Weg nicht anbieten. Wenn Refusal nicht im Sinne von Holokid wäre, würde er seine Charade aufrecht erhalten und nicht einfach in Reaperform übergehen.
Holokid ist eine Lebensform, und zwar eine höchst eigensinnige noch dazu. Er zieht sein Sozialkundeexperiment seit Äonen durch, eine winzige, geradezu unbedeutende Abweichung wie Shepard ändert da doch nichts. Vor allem weil er die Möglichkeit hätte, einfach so weiter zu machen. Lass Shepard da oben ausbluten, die Ernte geht weiter. ALLEIN sein Auftauchen zeigt, dass er von allen Möglichkeiten einen Vorteil für sich sieht.


Es geht bei den Wahlmöglichkeiten die einen geboten werden, nicht um den Willen von Holokid. Sondern darum was Holokid denkt, dass am Besten für den Forbestand von intelligenten Lebensformen ist. Und nicht einer Rasse. Sondern intelligente Lebensformen im Allgemeinen. Er sieht keinen Vorteil für sich sondern für seinen Auftrag. Zudem ist Shepard nicht nur eine unbedeutende Abweichung. Der Einmarsch wurde um Jahre verzögert. Die Kollektoren ausgeschaltet und zum ersten Mal wurde die ganze Galaxie vereint, bzw hat es jemand geschaft den Tiegl zu vollenden und anzudocken. Es ist auch kein Sozialkundenexperiment, sondern seine Lösung für das Überleben von klugen Rassen.

#460
Eseria

Eseria
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[quote]Ahnkahar wrote...


[/quote]

1. Ich weiß nicht wann und wie die Reaper Zugang erhalten haben. Das ist auch unerheblich. Es kommt auf Shepards Verhalten an. Seit der Ankunft auf der Erde machen Shepards Entscheidungen aus militärischer Sicht immer weniger Sinn. Spätestens an dieser Stelle fange ich an, an Shepards Urteilsvermögen zu zweifeln.

[/Quote]

Welcher Ankunft beim begin von me3 oder am schluss?
Wenn du es am ende meinst ergibt es einen Sinn, es geht um das Überleben aller Rassen. Also eine Verzweiflungstat oder besser gesagt ein Selbstmordkommando in einem sehr großen ausmasse.
Jede Rasse setz nur noch auf 1 karte auf Shepard und das wird durchgehend in me3 erwähnt. Somit er gibt es in millitärischer Sicht Sinn. 

#461
Ahnkahar

Ahnkahar
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Horten_B wrote...

Ahnkahar wrote...

4. Woher weißt du das ? Wenn Kontrolle nicht im Sinne von Holokid wäre, würde er den Weg nicht anbieten. Wenn Zerstörung nicht im Sinne von Holokid wäre, würde er den Weg nicht anbieten. Wenn Refusal nicht im Sinne von Holokid wäre, würde er seine Charade aufrecht erhalten und nicht einfach in Reaperform übergehen.
Holokid ist eine Lebensform, und zwar eine höchst eigensinnige noch dazu. Er zieht sein Sozialkundeexperiment seit Äonen durch, eine winzige, geradezu unbedeutende Abweichung wie Shepard ändert da doch nichts. Vor allem weil er die Möglichkeit hätte, einfach so weiter zu machen. Lass Shepard da oben ausbluten, die Ernte geht weiter. ALLEIN sein Auftauchen zeigt, dass er von allen Möglichkeiten einen Vorteil für sich sieht.


Es geht bei den Wahlmöglichkeiten die einen geboten werden, nicht um den Willen von Holokid. Sondern darum was Holokid denkt, dass am Besten für den Forbestand von intelligenten Lebensformen ist. Und nicht einer Rasse. Sondern intelligente Lebensformen im Allgemeinen. Er sieht keinen Vorteil für sich sondern für seinen Auftrag. Zudem ist Shepard nicht nur eine unbedeutende Abweichung. Der Einmarsch wurde um Jahre verzögert. Die Kollektoren ausgeschaltet und zum ersten Mal wurde die ganze Galaxie vereint, bzw hat es jemand geschaft den Tiegl zu vollenden und anzudocken. Es ist auch kein Sozialkundenexperiment, sondern seine Lösung für das Überleben von klugen Rassen.


ALLES dreht sich um den Willen von Holokid. Er hätte in den Jahrmillionen einen anderen Weg finden können, hat es aber nicht getan, weil er sich schlicht geweigert hat und nicht weil ihm die Möglichkeiten gefehlt hätten.
Er wusste von Anfang am vom Tiegel. Und mit Anfang meine ich der ersten verdammten Blaupause. Anders lässt sich der Raum in dem Shepard und Holokid sich unterhalten nicht erklären.
Genau, es ist SEINE Lösung. Er hätten mit vielen tausend verschiedenen Völkern Konferenzen abhalten können, ohne sie abzuschlachten. Hat er nicht getan. Der ganze Zyklus und sein Fortbestand unterliegen einzig seinem Gutdünken. Und damit ist das ganze ein Sozialkundeexperiment und nichts, was irgendwen vor der Auslöschung bewahren könnte.


@Eseria: Ja, ich meine die Ankunft auf der Erde. Und nein, auch in Hinblick auf eine Selbstmordmission ist das geradezu lächerlich schlecht geplant und umgesetzt. Für militärische Maßstäbe, auch unter den verzweifelten Umständen, hat das rein gar nichts mit Standardvorgehen zu tun.
Beim Angriff auf die Kollektorenbasis hatten sie wenigstens den Überraschungseffekt auf ihrer Seite.

Modifié par Ahnkahar, 20 novembre 2013 - 07:59 .


#462
Horst Walter

Horst Walter
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mal eine ganz kurze frage, sollte man beim destroy ende nicht eigentlich sehen wie EDI und die geth "sterben" oder vertue ich mich grad ein wenig?

und, mal ganz am äußersten rande, die citadel DLC waffen sind doch etwas seeehr stark oder?

#463
Seelenreisser

Seelenreisser
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Bin heute fertig geworden...

Nur geht es mir genau so wie ettlichen anderen hier, wie es scheint.

Ich hab eine weibliche Shepard von ME1-ME3 gespielt und muss sagen hat Spass gemacht.

Ich hatte das Symbiose- Ende und hab mich die ganze Zeit gefragt wärend der Abspann lief : " Was zum Teufel nimmt der Storyautor der sich das ausgedacht hat nur für Drogen?!"

So recht werd ich da nicht schlau draus, war wohl einfach nur das Friede, Freude, Eierkuchen Ende ohne wirklichen Sinn und Verstand, denn wenn ich das als Basis nehme, wie soll dann bitte ME4 aussehen?

Die Unterhaltungen mit Holokid ergeben kaum Sinn, er sagt das es keinen Frieden zwischen synthetischen und organischen Lebewesen geben kann, nur was hab ich dann zwischen Quarianern und den Geth gestifftet? Das ist doch ein nicht zu wiederlegender Beweis das es Frieden und eine Co-Existens geben kann.

Auch verstehe ich nicht warum die KI die der Spieler als Holokid kennen lernt, Shepard die Kontrolle über die Reaper überlassen sollte. Das ist doch unlogisch, weil er damit seinem eigenen Existenszweck, die Steuerung und Kontrolle der Reaper und des Ernteprozesses,  zuwiederhandet. Wie kann ich mir das als Spieler nun also vorstellen? Hier mach du mal weiter ich hab keine Lust mehr und geh Schach spielen?!

Anhand dieses Endes verstehe ich nun auch den kompletten 2. Teil nicht mehr, was haben denn nun die Kolektoren damit zu tun und wozu brauchten die Reaper sie? Wirkt in ME3 ja nun nicht so als bräuchten sie HIlfe bei der Ernte.

Wäre vieleicht besser gewesen, wenn man in ME2 den Spieler an die große Mechanik des Zyklus heran führt und an deren Ende der Spieler dann heraus bekommt dass das Ende seines Zyklus gekommen ist und die Reaper unterwegs sind. Da hätte dann auch Zavik besser rein gepasst, ich hab den irgendwie in ME3 als erzählerischen Störfaktor empfunden, den man hätte auch gut raus lassen können.

Unterm Strich möchte ich nicht Falsch verstanden werden die Story ist wirklich gut, auch wenn ich so recht nicht begreife wie der 2. Teil da nun rein passt, aber nun gut gibt schlimmeres, nur das Ende wirkt einfach schlecht durchdacht und hat Logikfehler ohne Ende, was schade ist, da man sich soviel Mühe mir der Story gegeben hat. Als wäre ihnen die Zeit ausgegangen, wie bei ner Klassenarbeit aus der Schule, wenn man merkt man muss gleich abgeben und hat noch 3 Fragen zubeantworten nur kaum noch Zeit sie richtig zubeantworten.

Mal schauen was uns nun mit ME4 erwartet, angekündigt haben sie es ja schon am Ende des Abspanns von ME3. :)

#464
benai

benai
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Servus,

ja die Logik in der Erzählstruktur ist nicht gegeben. Meine alte Germanistiklehrerin würde sagen: „Der Anfang der Geschichte (Teil 1) war gut, der Mittelteil hatte leichtere Schwächen (Teil2) und ab dem Ende haben sie vergessen was Sie davor geschrieben haben (Teil3)“.

Finde es schon relativ makaber und fast schon zum weinen lustig das die Story Fan-Mods der Logik näher kommen als Bioware dies schaffte.

Naja mal schauen wie ME4 wird, habe das Gefühl das Bioware bei den Erstlingswerken gute Arbeit leistet, aber die Nachfolgerwerke doch stark leiden, ob EA das Geld einspart oder die Deadline zu kurz setzt weiss ich nicht, aber eine stringente Erzählstruktur sieht anders aus.

Wobei ich die Klassenentwicklung doch als sehr gut empfinde(wobei bestimmte Klassen dennoch Schrott sind sobald man den Schwierigkeitsgrad erhöht), aber die Story ist nunmal wichtiger. Die DLC sind zwar ganz nett und sie versuchen ja auch Lücken zu füllen, aber es hilft nicht den Grundmangel zu lösen.

gruß
benai

Modifié par benai, 21 novembre 2013 - 12:16 .


#465
Holger1405

Holger1405
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Ahnkahar wrote...

1. Ich weiß nicht wann und wie die Reaper Zugang erhalten haben. Das ist auch unerheblich. Es kommt auf Shepards Verhalten an. Seit der Ankunft auf der Erde machen Shepards Entscheidungen aus militärischer Sicht immer weniger Sinn. Spätestens an dieser Stelle fange ich an, an Shepards Urteilsvermögen zu zweifeln.


Die einzige „militärische“ Entscheidung die Shepard auf der Erde wirklich trifft ist das „Flugabwehrgeschütz“ auszuschalten, als das Team da dafür vorgesehen war abgeschossen wird. Diese Entscheidung macht nicht nur Sinn, es ist die einzig logische.  
Alle anderen „militärischen“ Entscheidungen werden von Anderson getroffen, aber selbst in denen kann ich keinen wirklichen Fehler entdecken.   

2. Es geht nicht um Kontrolle. Es geht um Beeinflussung. Die kann subtil sein. Und dass Holokid versucht Shepard zu beeinflussen, kann man nicht abstreiten. Dazu ist Holokids Wortwahl viel zu auffällig.


Sicherlich ist für den Catalyst Synthese die bevorzugte „Wahl“, aber weder Shepard als der Protagonist, noch du als der Spieler, wird dazu gezwungen diese Wahl zu treffen.
Alleine diese Tatsache, dass Shepard nicht gezwungen wird Synthese zu wählen, beweist das er sich der versuchten „Beeinflussung“ entziehen kann, und auch dass er nicht indoktriniert ist.

3. Holokids Perspektive tut in diesem Zusammenhang nichts zur Sache. Es ging darum ob man Reaper einfach als Technologie hinstellen kann, die man abstellen kann, wenns einem beliebt.


Wie jetzt? Aus moralischer Perspektive?

4. Woher weißt du das ?


Weil er es selber sagt, und das er nicht lügt was das angeht wird klar wenn man Kontrolle oder Zerstörung wählt, aber auch durch das Verhalten des Catalyst im Gespräch mit Shepard.   

Holokid ist eine Lebensform, und zwar eine höchst eigensinnige noch dazu. Er zieht sein Sozialkundeexperiment seit Äonen durch, eine winzige, geradezu unbedeutende Abweichung wie Shepard ändert da doch nichts. Vor allem weil er die Möglichkeit hätte, einfach so weiter zu machen. Lass Shepard da oben ausbluten, die Ernte geht weiter. ALLEIN sein Auftauchen zeigt, dass er von allen Möglichkeiten einen Vorteil für sich sieht.


Welchen Vorteil hat er durch seine eigene Vernichtung?  (Die sowohl in „Kontrolle“ als auch in „Zerstörung“ stattfindet.)

Der Catalyst ist, trotz seiner Intelligenz, nur eine Maschine, ein sehr weit entwickelter Computer. Shepards Erfolge und der Crucible geben ihm Input, input der seine Grundprogrammierung verändert und neue Möglichkeiten kreiert. Er erkennt an das seine „Lösung“ nicht länger funktioniert.

#466
Holger1405

Holger1405
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Horst Walter wrote...

mal eine ganz kurze frage, sollte man beim destroy ende nicht eigentlich sehen wie EDI und die geth "sterben" oder vertue ich mich grad ein wenig?

EDI ist auf der Gedenktafel, aber eine „Todesszene“ gibt es nicht.

und, mal ganz am äußersten rande, die citadel DLC waffen sind doch etwas seeehr stark oder?


Welche jetzt? Die Pistole?

#467
Aliens Crew

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@Seelenreisser & benai

Wie bereits mehrfach von mir erwähnt, sehe ich das Problem mit der ME-Story darin, dass BW die einzelnen Teile einfach munter drauf los produziert hat, ohne sich über ein Gesamtkonzept Gedanken zu machen. Dazu kommt dann noch das eine oder andere Umschwenken der Story und schon ist der Sinngehalt der Geschichte nicht mehr gegeben bzw. verwickelt sich in Widersprüche. ME ist somit eine gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn man bei einer mehrteiligen Story vergisst, als allererstes einen groben Überlick über die Gesamthandlung zu erstellen, an den man sich dann bei den einzelnen Teilen orientieren kann. (Anders ausgedrückt: Zuviele Köche verderben den Brei.)

@Holger

Tja, dann ist Holokid also doch nur eine VI, wenn er "nur" eine Maschine ist. Als KI wäre er ja eine synthetische Lebensform wie etwa die Geth.

#468
Ahnkahar

Ahnkahar
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Holger1405 wrote...

Ahnkahar wrote...

1. Ich weiß nicht wann und wie die Reaper Zugang erhalten haben. Das ist auch unerheblich. Es kommt auf Shepards Verhalten an. Seit der Ankunft auf der Erde machen Shepards Entscheidungen aus militärischer Sicht immer weniger Sinn. Spätestens an dieser Stelle fange ich an, an Shepards Urteilsvermögen zu zweifeln.


Die einzige „militärische“ Entscheidung die Shepard auf der Erde wirklich trifft ist das „Flugabwehrgeschütz“ auszuschalten, als das Team da dafür vorgesehen war abgeschossen wird. Diese Entscheidung macht nicht nur Sinn, es ist die einzig logische.  
Alle anderen „militärischen“ Entscheidungen werden von Anderson getroffen, aber selbst in denen kann ich keinen wirklichen Fehler entdecken.   

2. Es geht nicht um Kontrolle. Es geht um Beeinflussung. Die kann subtil sein. Und dass Holokid versucht Shepard zu beeinflussen, kann man nicht abstreiten. Dazu ist Holokids Wortwahl viel zu auffällig.


Sicherlich ist für den Catalyst Synthese die bevorzugte „Wahl“, aber weder Shepard als der Protagonist, noch du als der Spieler, wird dazu gezwungen diese Wahl zu treffen.
Alleine diese Tatsache, dass Shepard nicht gezwungen wird Synthese zu wählen, beweist das er sich der versuchten „Beeinflussung“ entziehen kann, und auch dass er nicht indoktriniert ist.

3. Holokids Perspektive tut in diesem Zusammenhang nichts zur Sache. Es ging darum ob man Reaper einfach als Technologie hinstellen kann, die man abstellen kann, wenns einem beliebt.


Wie jetzt? Aus moralischer Perspektive?

4. Woher weißt du das ?


Weil er es selber sagt, und das er nicht lügt was das angeht wird klar wenn man Kontrolle oder Zerstörung wählt, aber auch durch das Verhalten des Catalyst im Gespräch mit Shepard.   

Holokid ist eine Lebensform, und zwar eine höchst eigensinnige noch dazu. Er zieht sein Sozialkundeexperiment seit Äonen durch, eine winzige, geradezu unbedeutende Abweichung wie Shepard ändert da doch nichts. Vor allem weil er die Möglichkeit hätte, einfach so weiter zu machen. Lass Shepard da oben ausbluten, die Ernte geht weiter. ALLEIN sein Auftauchen zeigt, dass er von allen Möglichkeiten einen Vorteil für sich sieht.


Welchen Vorteil hat er durch seine eigene Vernichtung?  (Die sowohl in „Kontrolle“ als auch in „Zerstörung“ stattfindet.)

Der Catalyst ist, trotz seiner Intelligenz, nur eine Maschine, ein sehr weit entwickelter Computer. Shepards Erfolge und der Crucible geben ihm Input, input der seine Grundprogrammierung verändert und neue Möglichkeiten kreiert. Er erkennt an das seine „Lösung“ nicht länger funktioniert.


1. Richtig, die Entscheidungen werden von Anderson getroffen, Shepard befolgt sie wie ein braves Hündchen. Das ist auch erst mal nichts verkehrtes. Der Fehler beginnt mit der Planung des Angriffs. London ist ein Trümmerfeld. Es gibt viele Möglichkeiten sich zu verschanzen und unbemerkt vorzudringen. Den Strahl nur aus einer Richtung anzugreifen hat rein gar nichts mit Strategie zu tun, sondern lädt Harby zu genau dem ein was er tut. Ein Angriff aus mehreren Richtungen hätte nicht nur die Chancen erhöht, sondern Harby auch dazu gewzungen sich drehen zu müssen. Oder hat hier schon mal jemand einen Reaper gesehen, der nach hinten oder zur Seite feuert ?
Dann Andersons Alleingang nach oben und Shepard ders ihm gleichtut. Wobei das bei Shepard fast noch zu verzeihen ist, weil er annehmen kann, dass er allein ist. Klug ist es trotzdem nicht. Es sind noch Funksprüche da, Harby ist weg. Irgendjemand kann also das Schlachtfeld beobachten. Warum versuchen die jetzt nicht ihr Glück, wenn die Luft rein ist ?
Dann auf der Citadel, 2 Soldaten in feindlichem Gebiet, mit unbekannter feindlicher Truppenstärke. 2 Alleingänge. Das ist nicht nur sinnlos, sondern auch wesentlich gefährlicher.

2. Klar wird Shepard gezwungen. Wähle oder alles was du jemals kanntest wird der Vergessenheit anheimfallen. Wähle oder alle die du liebst, werden einen sinnlosen Tod sterben. Wo wir grad bei Entscheidungen waren, wo ist meine Wahlmöglichkeit, die dicksten Waffen auf den Crucible zu richten, abzudrücken und zu sehen wie Holokid in seinr Kammer verglüht. Shep wäre einen vernünftigen Tod gestorben und wir hätten ein Refusal Ende ohne totale Niederlage. Aber nein, Shepard nimmt Holokids Auflagen ohne Widerspruch an. Was völlig ooc ist, noch mal angemerkt.

3. Nein, is auch egal, ist nicht so wichtig.

4. Gut, gehen wir davon aus, dass Holokid nur eine Maschine, also eine gewöhnlich VI ist. Wenn er weiter seiner Grundprogrammierung folgt, wieso versucht er dann nicht den Zyklus aufrecht zu erhalten. Kann er, ohne weiteres. Er müsst sich einfach nicht zeigen. Die Schlacht ist ohnehin so gut wie verloren. Shepard hat ohne ihn keine Möglichkeit, den Crucible endgültig zu aktivieren. Deswegen sage ich unbedeutende Abweichung. Auf jeden Fall wusste Holokid, dass irgendwer, irgendwann den Crucible komplett bauen wird. Er hatte Millionen Jahre Zeit sich vorzubereiten. Und der Input den Shepard ihm gibt.... ich bitte dich, wie viele Tausend Völker hat Holokid vor diesen ausgelöscht ? Rein von der Wahrscheinlichkeit her, muss es irgendwann den passenden Input gegeben haben.

#469
Seelenreisser

Seelenreisser
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Aliens Crew wrote...

@Seelenreisser & benai

Wie bereits mehrfach von mir erwähnt, sehe ich das Problem mit der ME-Story darin, dass BW die einzelnen Teile einfach munter drauf los produziert hat, ohne sich über ein Gesamtkonzept Gedanken zu machen. Dazu kommt dann noch das eine oder andere Umschwenken der Story und schon ist der Sinngehalt der Geschichte nicht mehr gegeben bzw. verwickelt sich in Widersprüche. ME ist somit eine gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn man bei einer mehrteiligen Story vergisst, als allererstes einen groben Überlick über die Gesamthandlung zu erstellen, an den man sich dann bei den einzelnen Teilen orientieren kann. (Anders ausgedrückt: Zuviele Köche verderben den Brei.)




Ja leider wahr, das große Gesamtgerüst was alle 3 Teile miteinander verbindet fehlt in der Tat, obwohl ME1 und ME3 noch am ehesten zusammen passen. Vieleicht wäre es besser gewesen die Story von ME3 in ME2 zupacken und es dann enden zulassen. Ich werd im nachhinein das Gefühl nicht los das EA da seine Finger im Spiel hatte, kann mich da aber auch irren. Nur lässt sich auch kaum bestreiten das ME2 mit der eigentlichen Hauptstory nicht  viel zu tun hat. Sollte man ME2 nun nicht gespielt haben, naja dann fehlt einem kaum was.

Am Ende von Teil 2 wird ja gesagt das die Reaper kommen, nur verstehe ich nicht warum sich in ME3 keiner darauf vorbereitet hat? Ich meine da kommt eine Bedrohung die alles Leben in der Galaxie auslöschen will (das da ein Ernteprzess zum Platz machen statt findet, erfährt der Spieler ja erst im laufe von ME3) und niemanden interessiert es? Das wiederspricht doch dem Selbsterhaltungstrieb. ^^

Ich glaube mittlerweile das BW mit Badurs Gate seinen Höhepunkt erreicht hatte und seit sie zu EA gehören geht es langsam, aber stetig Berg ab. Dem Spieler bleibt nur zu hoffen das EA wahr macht was sie angekündigt haben und den Entwicklerteams wieder die Zeit lassen die sie brauchen und sich nicht mehr einmischen in die Entwicklung, aber das haben die schon häufiger gesagt. Ist schon bemerkenswert wie EA alles kaputt wurstet was sie in die Hände bekommen um es dem Massenmarkt anzupassen. Ich mag diesen Konzern einfach nicht.

Mit Dragon Age 3 werden wir ja sehen was wir geboten bekommen, oder auch nicht.

#470
benai

benai
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Servus,

die 3 Teile an sich find ich schon passend nacheinander, das Problem ist für mich nur das spätestens ab dem zweiten Teil Story Elemente gestrichen wurden (evtl zu lange Programmierzeit sprich zu komplex oder nicht umsetzbar) und dadurch der Handlungsstrang weitgehend flöten ging.
Die Politik ist doch recht beherrschend im ME Universum (Spectreernennung, Rat-Rettung/-Vernichtung, Abkommandierung zur Geth Wache, Udinas Überlaufen zu Cerberus, etc bla bla - hab das deutliche Gefühl das die Story extremst gekürzt wurde)

Über die militärische Taktik will ich mich nicht streiten, aber glaubwürdig ist das größtenteils nicht.

Zum Thema Überlebensinstinkt/Selbsterhaltungstrieb: Nette Idee - schau dich aber mal im wahren Leben um wie oft handelt da die Gesellschaft gegen diesen Instinkt/Trieb? Menschen waren noch nie sonderlich logisch denkende Wesen. Warum glauben wir das dies in einem virtuellen Universum anders wäre und das wir die Ignoranz nicht mit den anderen Rassen teilen müssen?

DA und DA2 waren ja recht simpel - zwei Stories die mehr oder minder parallel laufen und sich kaum berühren. DA:I verbindet das und wenn man Biowares ME Triologie zu Grunde legt ist das recht bedenklich. Naja sie haben noch 1 Jahr - die Community hat ihren Willen die verschiedenen Rassen also ist alles gut (*IRONIE*)

Mit der Meinung zu EA stehst du nicht alleine da. @ Seelenreiser

gruß
benai

Modifié par benai, 21 novembre 2013 - 10:36 .


#471
_Horten_

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benai wrote...

....
Menschen waren noch nie sonderlich logisch denkende Wesen.
...
benai



es gibt eine Gruppe von Menschen die logisches Denken beherrscht.
Ihr Name lautet Ingenieure (am besten in E-technik).:D

#472
_Horten_

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Ahnkahar wrote...
1. Richtig, die Entscheidungen werden von Anderson getroffen, Shepard befolgt sie wie ein braves Hündchen. Das ist auch erst mal nichts verkehrtes. Der Fehler beginnt mit der Planung des Angriffs. London ist ein Trümmerfeld. Es gibt viele Möglichkeiten sich zu verschanzen und unbemerkt vorzudringen. Den Strahl nur aus einer Richtung anzugreifen hat rein gar nichts mit Strategie zu tun, sondern lädt Harby zu genau dem ein was er tut. Ein Angriff aus mehreren Richtungen hätte nicht nur die Chancen erhöht, sondern Harby auch dazu gewzungen sich drehen zu müssen. Oder hat hier schon mal jemand einen Reaper gesehen, der nach hinten oder zur Seite feuert ?
Dann Andersons Alleingang nach oben und Shepard ders ihm gleichtut. Wobei das bei Shepard fast noch zu verzeihen ist, weil er annehmen kann, dass er allein ist. Klug ist es trotzdem nicht. Es sind noch Funksprüche da, Harby ist weg. Irgendjemand kann also das Schlachtfeld beobachten. Warum versuchen die jetzt nicht ihr Glück, wenn die Luft rein ist ?
Dann auf der Citadel, 2 Soldaten in feindlichem Gebiet, mit unbekannter feindlicher Truppenstärke. 2 Alleingänge. Das ist nicht nur sinnlos, sondern auch wesentlich gefährlicher.


Unbemerktes Vordringen wird schwierig wenn die größte Schlacht der Galaxie stattfindet und eine Armee am Boden landet. Bzw. London voll mit Reapern ist und der Strahl bewacht wird.
Wenn der Angriff nur aus einer Richtung kommt, weil es sonst keiner geschaft hat, bleibt keine Wahl.
Warum keiner wartet bis Harbinger weh ist weiß ich auch nicht. Vlt war keiner mehr da, aber das glaube ich auch nicht. Wenn es nur 2 geschaft haben, haben es nur 2 geschaft.Worauf warten?


Ahnkahar wrote...
2. Klar wird Shepard gezwungen. Wähle oder alles was du jemals kanntest wird der Vergessenheit anheimfallen. Wähle oder alle die du liebst, werden einen sinnlosen Tod sterben. Wo wir grad bei Entscheidungen waren, wo ist meine Wahlmöglichkeit, die dicksten Waffen auf den Crucible zu richten, abzudrücken und zu sehen wie Holokid in seinr Kammer verglüht. Shep wäre einen vernünftigen Tod gestorben und wir hätten ein Refusal Ende ohne totale Niederlage. Aber nein, Shepard nimmt Holokids Auflagen ohne Widerspruch an. Was völlig ooc ist, noch mal angemerkt.


Waum sollte sich Shepard auch beschweren? Er kann die Reaper vernichten, das zählt. Das ist, warum er da ist.


Ahnkahar wrote...
4. Gut, gehen wir davon aus, dass Holokid nur eine Maschine, also eine gewöhnlich VI ist. Wenn er weiter seiner Grundprogrammierung folgt, wieso versucht er dann nicht den Zyklus aufrecht zu erhalten. Kann er, ohne weiteres. Er müsst sich einfach nicht zeigen. Die Schlacht ist ohnehin so gut wie verloren. Shepard hat ohne ihn keine Möglichkeit, den Crucible endgültig zu aktivieren. Deswegen sage ich unbedeutende Abweichung. Auf jeden Fall wusste Holokid, dass irgendwer, irgendwann den Crucible komplett bauen wird. Er hatte Millionen Jahre Zeit sich vorzubereiten. Und der Input den Shepard ihm gibt.... ich bitte dich, wie viele Tausend Völker hat Holokid vor diesen ausgelöscht ? Rein von der Wahrscheinlichkeit her, muss es irgendwann den passenden Input gegeben haben.


Holokid ist eine KI. Sagt jeder auch die Leviathane. Holokid hat aus seiner sicht kein Volk ausgelöscht, sondern es in eine höhere Existenz gepresst. In Reaperform sind die Völker gespeichert.

#473
Horst Walter

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Holger1405 wrote...

Horst Walter wrote...

mal eine ganz kurze frage, sollte man beim destroy ende nicht eigentlich sehen wie EDI und die geth "sterben" oder vertue ich mich grad ein wenig?

EDI ist auf der Gedenktafel, aber eine „Todesszene“ gibt es nicht.

und, mal ganz am äußersten rande, die citadel DLC waffen sind doch etwas seeehr stark oder?


Welche jetzt? Die Pistole?


ah ok, ich dachte nur da schon einmal eine solche sequenz gesehen zu haben, mwin fehler.
was die waffen angeht: eigetnlich beide, ich habe das gefühl als würde der schwierigkeitsgrad sofort rapide absinken sobald ich eine der beiden dabei habe...:lol:

#474
Holger1405

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Ahnkahar wrote...


1. Richtig, die Entscheidungen werden von Anderson getroffen, Shepard befolgt sie wie ein braves Hündchen. Das ist auch erst mal nichts verkehrtes. Der Fehler beginnt mit der Planung des Angriffs. London ist ein Trümmerfeld. Es gibt viele Möglichkeiten sich zu verschanzen und unbemerkt vorzudringen. Den Strahl nur aus einer Richtung anzugreifen hat rein gar nichts mit Strategie zu tun, sondern lädt Harby zu genau dem ein was er tut. Ein Angriff aus mehreren Richtungen hätte nicht nur die Chancen erhöht, sondern Harby auch dazu gewzungen sich drehen zu müssen. Oder hat hier schon mal jemand einen Reaper gesehen, der nach hinten oder zur Seite feuert ?
Dann Andersons Alleingang nach oben und Shepard ders ihm gleichtut. Wobei das bei Shepard fast noch zu verzeihen ist, weil er annehmen kann, dass er allein ist. Klug ist es trotzdem nicht. Es sind noch Funksprüche da, Harby ist weg. Irgendjemand kann also das Schlachtfeld beobachten. Warum versuchen die jetzt nicht ihr Glück, wenn die Luft rein ist ?
Dann auf der Citadel, 2 Soldaten in feindlichem Gebiet, mit unbekannter feindlicher Truppenstärke. 2 Alleingänge. Das ist nicht nur sinnlos, sondern auch wesentlich gefährlicher. 


Zuerst mal, wir reden über „Militärische Entscheidungen“, und dann verhält sich ein Offizier der die Befehle seines Vorgesetzten ausführt „wie ein braves Hündchen“? Dann war ich sehr oft ein braves Hündchen.  (Hab mich jetzt nicht so gesehen, aber vielleicht… )  ;) 

Zweitens, und mal davon abgesehen das Shepard und Anderson nicht wissen wo sie sich auf der Citadel befinden und an verschiedenen Stellen „herausgekommen“ sind, Anderson also genau das tut  was jeder andere gute Soldat in dieser Situation machen würde, nämlich Aufklärung betreiben, (Dabei wird er übrigens auch von Shepard aufgefordert nicht zu weit voraus zu gehen.)  Shepard und Anderson „müssen“ alleine sein, weil es der Plot so vorsieht. Und das ist auch gut so, denn wer will denn dass am Ende der „Held“ nicht mehr derjenige ist der im Mittelpunkt stehet?   

Drittens misst du diesem „Sturmangriff“ oder auch dem „Militärischem“ imho viel zu viel Bedeutung bei.
Wir reden hier über ein Videospiel, da geht es in erster Linie um den Plot und um Cinematics. Oder auch: Es muss cool aussehen!
Es gibt im ME Universum, angefangen von ME1 bis zu ME3 buchstäblich dutzende von „militärischen Operationen“ die, Technik und Ausstattung des „Zeit“ und der Normandy in Betracht gezogen, Militärisch gesehen nicht den geringsten Sinn ergeben.
Und das ist vollkommen normal, die „Game Mechanik“ von ME1 bis ME3 schreibt vor das es eine dreier Infanterie Gruppe ist die das Problem löst.    
Der Sturmangriff am Ende ist nicht mehr als ein plot device mit guten Cinematics, wie so viele andere Dinge im ME Universum auch, hier plötzlich auf „militärische Exaktheit“ zu bestehen macht einfach keinen Sinn.    
 
 

2. Klar wird Shepard gezwungen. Wähle oder alles was du jemals kanntest wird der Vergessenheit anheimfallen. Wähle oder alle die du liebst, werden einen sinnlosen Tod sterben.


Und in welchem vorstellbaren Ende ist Shepard nicht zu dieser Wahl gezwungen? Natürlich muss er eine Wahl treffen um den Zyklus zu beenden, aber das war doch schon von Anfang an klar.
Der Plot „zwingt“ Shepard in allen drei Spielen bestimmte Dinge zu „wählen“ darum führt kein Weg herum.


Wo wir grad bei Entscheidungen waren, wo ist meine Wahlmöglichkeit, die dicksten Waffen auf den Crucible zu richten, abzudrücken und zu sehen wie Holokid in seinr Kammer verglüht.
Shep wäre einen vernünftigen Tod gestorben und wir hätten ein Refusal Ende ohne totale Niederlage. Aber nein, Shepard nimmt Holokids Auflagen ohne Widerspruch an. Was völlig ooc ist, noch mal angemerkt.


Welche „Auflagen“? Du selber sagst dass der Catalyst ganz deutlich eine bestimmte Wahlmöglichkeit bevorzugt. Und Shepard hat alle Möglichkeiten dieser bevorzugten Wahl nicht nachzukommen und seine eigene Entscheidung, zu treffen.  

Was das „Holokid wegblasen“ angeht, rein Plot-Technisch würde das heißen das Shepard dazu in der Lage ist den Zyklus, gegen den er vom ersten Moment von ME1 gekämpft hat, zu beenden, aber weil dir als Spieler die Art und Weise wie er das kann nicht gefällt, sollte da eine Option sein wie Shepard mit einem großen „Peng“ endet und dabei auch noch allen anderen, nachfolgenden Zivilisationen, jede Möglichkeit auf einen Sieg über die Reaper nimmt.?
Also die Möglichkeit würde imho keinen Sinn machen.    


4. Gut, gehen wir davon aus, dass Holokid nur eine Maschine, also eine gewöhnlich VI ist.


Ich gehe nicht davon aus das der Catalyst eine VI ist, er ist eine KI, trotzdem ist er immer noch eine Maschine, eine Künstliche Intelligenz halt und er handelt wie eine Künstliche Intelligenz, Mathematisch, logisch, ohne Empathie oder Mitgefühl.


Wenn er weiter seiner Grundprogrammierung folgt, wieso versucht er dann nicht den Zyklus aufrecht zu erhalten. Kann er, ohne weiteres. Er müsst sich einfach nicht zeigen. Die Schlacht ist ohnehin so gut wie verloren. Shepard hat ohne ihn keine Möglichkeit, den Crucible endgültig zu aktivieren. Deswegen sage ich unbedeutende Abweichung. Auf jeden Fall wusste Holokid, dass irgendwer, irgendwann den Crucible komplett bauen wird. Er hatte Millionen Jahre Zeit sich vorzubereiten. Und der Input den Shepard ihm gibt.... ich bitte dich, wie viele Tausend Völker hat Holokid vor diesen ausgelöscht ? Rein von der Wahrscheinlichkeit her, muss es irgendwann den passenden Input gegeben haben.


Weil seine Programmierung durch Shepard, dem ersten Organischen der es schafft zu ihm vorzudringen und die Technischen Möglichkeiten des zum ersten Mal fertiggestellten und angedocktem Crucible verändert wird.

#475
Holger1405

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Seelenreisser wrote...

So recht werd ich da nicht schlau draus, war wohl einfach nur das Friede, Freude, Eierkuchen Ende ohne wirklichen Sinn und Verstand, denn wenn ich das als Basis nehme, wie soll dann bitte ME4 aussehen?


Na ja, Shepard ist tot, Friede, Freude, Eierkuchen, würde ich das jetzt nicht nennen. ;)
@ ME4
Das sollte kein großes Problem sein, es gibt duzende Möglichkeiten die Ausgangslage so zu gestalten das keines der ME3 Enden wirkliche Rolle Spielt.    

Die Unterhaltungen mit Holokid ergeben kaum Sinn, er sagt das es keinen Frieden zwischen synthetischen und organischen Lebewesen geben kann, nur was hab ich dann zwischen Quarianern und den Geth gestifftet? Das ist doch ein nicht zu wiederlegender Beweis das es Frieden und eine Co-Existens geben kann.



Ja kann, muss aber nicht.
Der Geth Konflikt zeigt, innerhalb der Story, das  Co-Existenz möglich ist, aber er beweist nicht das keine andere Organische Rasse nicht doch Synthetische Intelligenzen erschaffen könnten die dann doch zu einer Bedrohung allen Organischen Lebens werden könnten.      

Auch verstehe ich nicht warum die KI die der Spieler als Holokid kennen lernt, Shepard die Kontrolle über die Reaper überlassen sollte. Das ist doch unlogisch, weil er damit seinem eigenen Existenszweck, die Steuerung und Kontrolle der Reaper und des Ernteprozesses,  zuwiederhandet. Wie kann ich mir das als Spieler nun also vorstellen? Hier mach du mal weiter ich hab keine Lust mehr und geh Schach spielen?!


Der Existenzzweck des Catalyst ist die Erhaltung des Organischen Lebens an sich (mit Betonung auf ans sich.) nicht die Steuerung und Kontrolle der Reaper, die hat er selber erschaffen.


Anhand dieses Endes verstehe ich nun auch den kompletten 2. Teil nicht mehr, was haben denn nun die Kolektoren damit zu tun und wozu brauchten die Reaper sie? Wirkt in ME3 ja nun nicht so als bräuchten sie HIlfe bei der Ernte.


Die Reaper waren halt noch ziemlich weit weg. ;)
Nein im Ernst, ME2 wahr halt ein typischer Mittelteil, man will nicht zu viel vom letzten Teil vorwegnehmen und sie haben ihr Konzept für ME3 nach dem Abschluss von ME2 sicher auch noch geändert.   

Modifié par Holger1405, 21 novembre 2013 - 02:16 .