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Ende von Mass Effect 3


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776 réponses à ce sujet

#151
Holger1405

Holger1405
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Matnab wrote...

@holger1405 und all die anderen,

ich finde ME1 - Me3 völlig in Ordnung. Ich mag sogar die Endscheidung der verschiedenen Enden.
Mein Empfinden beruht auf keinerlei faktischer Daten und muss deshalb auch nicht diskutiert werden. Ist es denn nicht in Ordnung wenn ich sage ich finde die Trilogy so wie sie ist völlig für mich stimmig?


Doch vollkommen, und mir geht es genauso.  


Dann mal noch viel Spass beim demontieren einer hervoragenden Spielegeschichte.


Das ME eine „hervorragenden Spielegeschichte“ ist eigentlich genau der Grund der mich dazu bringt hier immer wieder zu posten und es zu verteidigen.  

#152
Holger1405

Holger1405
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Ahnkahar wrote...

Erstens unterstütze ich Xarvoc hier mal in all seinen Aussagen und zweitens ist dem Rest dieses ewige im Kreisdrehen, welches  von anderer Stelle schon zu Genüge vorgesetzt wurde, einfach nur noch langweilig. Ich bewundere Xarvocs Durchhaltevermögen an dieser Stelle.
Einer Sache sei dir aber versichert, nur weil keiner mehr Bock hat Links rauszusuchen, zum 100erdsten Mal die gleichen Argumente vorzubringen oder gegen eine Wand aus Ignoranz zu reden, bedeutet das nicht, dass du plötzlich alle von deiner Sichtweise überzeugt hättest.


Wenn du jemanden unterstützen willst der sich wie ein kleines Kind verhält ist das deine sache.
Und wo die „Wand aus Ignoranz“ steht ist auch abhängig von der betrachtungsweiße.

#153
Mada-Chan Uchiha

Mada-Chan Uchiha
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Ich mag ME3 da mir einige Sachen dort wirklich gefallen, dennoch gibt's Sachen die mir nich gefallen wie Thanes Tod oder die schlechte Behandlung der ME2 Romanzen besonders bei Femshep.  Gut finde dass man Kaidan oder Ashley wieder  ins Team holen kann. Die tollen Emotionen die das Spiel in einem auslöst, auch wenn se manchmal ziemlich traurig sind  :crying: wie der Anfang des dritten Teils. Die Gelungen Charaktere die man vom Anfang an der Trilogie bis jetzt begleitet hat. Und Sachen die einem immer wieder zum schmunzeln bringen wie Garrus Ausage: This is my Favorit Place on the Citadel.  :wub: Oder der geniale Citadel DLC. 


Aber es gibt eines was ich wirklich nicht mag und daß ist Ende jedenfalls der Teil mit dem Holokid und außer Drestroy wo ich mich einigermaßen zufrieden gebe. Mag ich keine der Szenen besonders,  Synthese ist mein absolutes Hassende :ph34r::devil:

Und deshalb ziehe ich auch die MEHEM Mod den normalen Enden vor. 

Und das ist meine persönliche Meinung. 
Also deal with it

global3.memecdn.com/grumpy-cat-deal-with-it_o_1296093.jpg

Modifié par Lady Hawke 88, 30 octobre 2013 - 11:50 .


#154
Horst Walter

Horst Walter
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ich kann mit dem normalen destroy eigentlich ganz gut leben, man zieht den stecker
und schon ist endgültig ruhe mit den reapern, kein hin und her, ganz schlicht und einfach
eine absolute entgültige lösung und man kann feierabend machen und gemütlich ein käffchen schlürfen,.. sobald man aus den citadel resten rausgewühlt wurde....

#155
Mada-Chan Uchiha

Mada-Chan Uchiha
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Horst Walter wrote...

ich kann mit dem normalen destroy eigentlich ganz gut leben, man zieht den stecker
und schon ist endgültig ruhe mit den reapern, kein hin und her, ganz schlicht und einfach
eine absolute entgültige lösung und man kann feierabend machen und gemütlich ein käffchen schlürfen,.. sobald man aus den citadel resten rausgewühlt wurde....


Sign bin der selben Meinung :D
Aber manchmal wünscht sich Frau gern eine Happy End und süße kleine Babys mit dem oder der liebsten Liebsten für seine Shep. :wub: Shep hätte sich es nämlich echt verdient.  :innocent:

#156
Horst Walter

Horst Walter
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ich bin ein unglaublich männlicher 20 jähriger kerl voller männlichleit und sowas ähnlichem wie einen bart, daher ist es wohl kein wunder das ich auf zerstörung, explosionen und dergleichen abfahre ;)

oder um ehrlich zu sein, ich bevorzuge halt einfach etwas entgültigere lösungen, und EDI, die Geth und ein paar kratzer und verbrennungen von der explosion der citadel sind für mich nicht wirklich tragisch :D

#157
Mada-Chan Uchiha

Mada-Chan Uchiha
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Ich mag endgültige Lösungen auch. Da Reaper ja schon genug Zerstörung angerichtet haben. Deshalb kotzt mich auch dieses Friede, Freude Eierkuchen grüne Ende total an. Vorallem weil es total entgegen meiner Moral steht. :<
Nebenbei Edi und Geth könnten man doch wieder zurückholen wozu hat man den die Quarianer die kennen sich ja damit aus.

Ich bin eine mitte20 Frau die sich manchmal Aktion mit richtig Krach und Bum lieber anschaut als die neusten Telenovelas oder Schnulzen. Bäh Schnulzen so Klischeehaft.
Aber dennoch gehe gerne mal shoppen oder Schuhe kaufen. ;-)

#158
Xarvoc

Xarvoc
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Jay Voorhees wrote...



Das ist so nicht richtig. Um meine Meinung mal zu äußern: kein Kanon spielt auch nur irgendeine Rolle sollte es sich um eine Fortsetzung handeln. Mit dem Stargazer am Ende ist jeder Kanon irrelevant für eine Fortsetzung. Dabei wird lediglich wichtig sein: Leben die Reaper noch oder nicht?
Die Fortsetzung muss nicht unmittelbar nach ME3 angesetzt sein. Lass es 5 Millionen Jahre nach ME3 sein, alle bisherigen Völker sind bereits ausgestorben (dann muss es nicht mal Refusal sein).

Sie muss nicht mal in der Milchstraße angesetzt sein. Lass sie doch in Andromeda sein, außerhalb der Massenportale, außerhalb der Reichweite der Reaper.

Mal ehrlich, das ME-Universum ist so groß, da ist das Ende von ME3 sowas von unwichtig. Auch Synthese spielt dabei keine Rolle. Sagen wir es setzt direkt nach ME3 an. Die Normandy flieht vor den Auswirkungen des Katalysators. Egal wie man sich entscheided (sofern es nicht Refusal ist) . Nun kann man es so einfädeln, dass sie durch ein Massenportal geflogen sind aber durch die Explosion(in gewisser weise sind ja alle 3 eine Explosion) wurde die Normandy weiter geschleudert, als durch das Massenportal vorgesehen war. Sie landen in einem komplett anderen Sternensystem außerhalb der Milchstraße. 
Sie steigen ja auf einem Planeten aus und da kann nun die ME4 Geschichte ansetzen: Man spielt eine Spezies die auf dem neuen Planeten heimisch ist und nichts mit den Massenportalen und den Reapern zu tun hat, und nicht von den Auswirkungen abbekommen hat. Und man hat die Crew der Normandy als feindlich eingestuft und eliminiert.
Sollte man Refusal gewählt haben spielt es hierbei eben keine Rolle und man spielt dennoch die neue Spezies im neuen System. Und es fällt wegen mir eine Scene weg. Und schon spielt kein Ende eine Rolle und man kann ein neues ME-Universum erschaffen.




Ich geb dir recht wenn es außerhalb des uns bekannten Raumes im MEUniversum spielen würden dann wäre der Kanon wirklich egal.
Allerdings kann ich mir nicht vorstellen das Bw diesen Schritt gehen wird und wie Ahnkahar schon richtig schrieb, viele Menschen wollen halt einen Menschen spielen.
Wegen mir könnte Me gerne so eine Auswahl bei der Rassenwahl haben wie DAO zu seiner Zeit, oder größer wie im ME3 MPpart, was es Aufgrund der Kosten von Vollvertonung erstmal nicht geben wird.

Von daher gehe ich stark aus das es in dem uns bekannten Raum spielen wird, wenigstens zum großen Teil und da ist der Kanon dann schon wieder wichtig.
Wie du schon geschrieben hast leben die Reaper noch oder nicht , dann wie sieht das Leben aus Normal oder mit Grünstich.
Von daher bietet sich eigentlich nur Destroy oder Kontrolle an, weil es da eigentlich kaum Unterschiede gibt , soll heißen Reaper sind tot, oder bei Kontrolle Reaper sind im Orkusnebel verschwunden. Beides bräuchte aber nur als Randnotiz auftauchen. Galaxy wird wieder aufgebaut und gut ist, es gibt keine Farb oder Wesenveränderungen und durch verschwinden der Reaper könnte man leichter das auftauchen einer neuen Bedrohung erklären
Bei Synthese geht das in meinen Augen eher nicht, neben dem einfärben , der Verbundeheit, hat man noch die Reaper darumspringen, was ein erstarken bzw auftauchen eines neuen Feindes ziemlich einschränken würde.
Und Refusal glaube ich aus oben genannten Gründen nicht.

Ich bezweifel auch das man so weit in die Zukunft geht. Alleine schon aus Kostengründen nicht, weil bei 5000000 Jahre müsste BW alles neu enwickeln Masseneffectkerne in Raumschiffe wäre dann schon mehr wie eine Antiquität usw. :happy:

Von daher hoff ich mal das sie ME4 10-30 Jahre nach Me3 ansiedeln Destroy oder Kontrolle als Kanon nutzen.
Shep irgendwo als Kodexeintrag auftaucht oder als Statue auf der Citadel, vllt den ein oder anderen Gizmoauftritt eines alten Bekannten und einen guten vllt nicht so übermächtigen Gegner wie die Reaper.
WIe Zaeed schon so richtig sagte es fühlt sich nicht wie ein Kampf an wenn dein Gegner größer ist wie ein Hochhaus.

#159
NasChoka

NasChoka
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Ahnkahar wrote...

Einer Sache sei dir aber versichert, nur weil keiner mehr Bock hat Links rauszusuchen, zum 100erdsten Mal die gleichen Argumente vorzubringen oder gegen eine Wand aus Ignoranz zu reden, bedeutet das nicht, dass du plötzlich alle von deiner Sichtweise überzeugt hättest.


Vielleicht ist der Ansatz, dass man Leute von seiner Sichtweise überzeugen will einfach falsch? Holger hat auf Fehler in der Argumentation hingewiesen und nach Quellen und Links gefragt. Wie unhöflich, dass er diese "Beweisführung durch Auslassen" nicht akzeptiert hat. Ihn dann als ignorant oder Fanboy zu bezeichnen ist dann natürlich die angemessene Reaktion.

Es muss ja einige Leute so richtig ankotzen, dass man das Ende gut findet und Spaß an Mass Effect 3 hat sonst sind hier ja einige Reaktionen nicht zu erklären. ^_^

#160
Ahnkahar

Ahnkahar
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NasChoka wrote...

 Holger hat auf Fehler in der Argumentation hingewiesen und nach Quellen und Links gefragt.


Fehler wo keine sind und Quellen, die schon zig mal gepostet und ignoriert wurden.
Ich mein, auch hier kauen wir absolut nichts neues durch. Keine neuen Sichtweisen, keine neuen Argumentationen, auch die Beleidigungen hatten wir schon zu Genüge in vielerlei Threads.
Da find ichs völlig legitim, das ganze einfach n bisschen abkürzen zu wollen, weils einfach irgendwann reicht.

#161
Aliens Crew

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@Jay Vorrhees

Das Ansiedeln einer neuen ME-Story in einer anderen Galaxie ist gut und schön...nur, was hat das dann noch mit ME zu tun, wenn weder die namensgebende Technologie noch die bekannten Völker mehr darin vorkommen? Versuche Dir in diesem Zusammenhang ein Star Wars ohne Jedis/Sith, Wookies, Sandleute, Jawas, Twi'leks etc. vorzustellen bzw. ein solches Spiel an den geneigten Fan zu verkaufen. Das wird nicht funktionieren. Da ist der Verkaufsflopp quasi schon vorprogrammiert.

@Holger

Nun, das Ende von ME 3 (sowohl von der Inszenierung wie auch vom Inhalt her) wirkt auf mich so, als wenn BW dies kurz vor Ladenschluss eben mal schnell zusammengezimmert hätte. (Dasselbe Gefühl hatte ich schon beim Ende von DA 2, welches ich genauso panne finde.) Allein schon die Einführung einer Deus Ex Machina fünf Minuten vor Schluß, die dann alles erklären soll, ist einfach nur ganz schlechtes Storywriting. Schon in der Antike war diese Erzählweise beim Publikum verpönt...und daran hat sich eigentlich nix geändert.

#162
Holger1405

Holger1405
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Ahnkahar wrote...

Fehler wo keine sind….


Du magst denken dass da keine sind Ahnkahar, aber auch du hast nur dass recht auf deine eigene Meinung, nicht aber auf deine eigenen Fakten.

und Quellen, die schon zig mal gepostet und ignoriert wurden.


Habe ich die Quellen ignoriert?
social.bioware.com/forum/4/topic/280/index/17480200/3%2520-%252017495117#17493983
Nö, nicht im Geringsten, im Gegenteil würde ich sagen. Auf der anderen Seite hat keiner von euch meine Argumentation wiederlegt.  

Ich mein, auch hier kauen wir absolut nichts neues durch. Keine neuen Sichtweisen, keine neuen Argumentationen, auch die Beleidigungen hatten wir schon zu Genüge in vielerlei Threads.
Da find ichs völlig legitim, das ganze einfach n bisschen abkürzen zu wollen, weils einfach irgendwann reicht.


Dafür habe ich eine einfache Lösung. Wenn ihr eure sogenannten „Fakten“ nicht mehr verteidigen wollt dann benutzt sie einfach nicht mehr.

NasChoka hat es nämlich erkannt, ich bin nicht hier um irgendjemand von meiner Sichtweise zu überzeugen. Ob man das Ende von ME3 gut oder schlecht findet ist nämlich eine absolut persönliche Sache, und ich bin, offensichtlich im Gegensatz zu anderen Leuten hier, nicht der Meinung das meine Sichtweiße der Weisheit letzter Schluss ist.    

Es sind nicht die Pro-ender wie ich die jede Möglichkeit die sich bietet dazu zu nutzen über das Ende und BW zu jammern und damit das Thema von dem du inzwischen anscheinend die Nase voll hast immer wieder hochkochen.

Aber wenn ihr, in einem öffentlichen Forum, dazu noch Bioware’s eigenem Forum, immer wieder damit anfangt und imho fadenscheinige und falsch Argumente anführt, müsst ihr auch damit leben das jemand wiederspricht.   

Modifié par Holger1405, 31 octobre 2013 - 10:07 .


#163
Holger1405

Holger1405
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Aliens Crew wrote...

@Holger

Nun, das Ende von ME 3 (sowohl von der Inszenierung wie auch vom Inhalt her) wirkt auf mich so, als wenn BW dies kurz vor Ladenschluss eben mal schnell zusammengezimmert hätte. (Dasselbe Gefühl hatte ich schon beim Ende von DA 2, welches ich genauso panne finde.) Allein schon die Einführung einer Deus Ex Machina fünf Minuten vor Schluß, die dann alles erklären soll, ist einfach nur ganz schlechtes Storywriting. Schon in der Antike war diese Erzählweise beim Publikum verpönt...und daran hat sich eigentlich nix geändert.


Eigentlich war die Deus Ex Machina in der Antike ein geeignetes Stilmittel, und selber in unserer Zeit gibt es noch Beispiel dafür.  

Außerdem bin ich der Meinung dass der Crucible viel eher eine Deus Ex Machina ist als der Catalist. (Wenn auch besser in die Geschichte eingebaut.) 

Trotzdem verstehe ich deine sichtweiße, insbesondre weil das Organal-Ende eine Menge Logiklöcher hatte. 

#164
Ahnkahar

Ahnkahar
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1. Könnten wir bitte endlich damit aufhören, jemanden irgendwelche Rechte absprechen zu wollen ?

2. Das mit den Quellen war weniger auf dich bezogen, wenn man halt schon genervt ist von einer Frage, triffts halt den, der sie zuletzt fragt.

3. Siehe Punkt 2. Wenn man irgendwas schon einige Male durchgekaut hat, trifft die genervte Reaktion halt den, der es anscheinend immer noch nicht gelesen, überlesen, wieder vergessen oder was auch immer hat. Das macht unsere Argumente nicht fadenscheinig und falsch.

4. Deus Ex Machina Geräte sind kein legitimes Stilmittel. Nur weil sie benutzt werden, heißt das nicht, das die Allgemeinheit das so toll findet. Gab Schreiberlinge, die wurden nach der Aufführung ihrer Stücke aus der Stadt gejagt, weil sies so enden ließen. Das ist heute zum Glück nicht mehr gängige Praxis.
Siehs mal so, sich in einer Schlange vorzudrängeln, steht auch nicht unter Strafe, es wird "nur" nicht gern gesehen, trotzdem passierts immer wieder. Meist macht nicht mal jemand den Mund auf.

#165
Holger1405

Holger1405
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Ahnkahar wrote...

1. Könnten wir bitte endlich damit aufhören, jemanden irgendwelche Rechte absprechen zu wollen ?


Klar, sobald ihr damit aufhört eure Meinung als Fakt dazustellen.

3. Siehe Punkt 2. Wenn man irgendwas schon einige Male durchgekaut hat, trifft die genervte Reaktion halt den, der es anscheinend immer noch nicht gelesen, überlesen, wieder vergessen oder was auch immer hat. Das macht unsere Argumente nicht fadenscheinig und falsch.


Ich habe gesagt das die Argumentation in diesem Strang meiner Meinung nach „fadenscheinig und falsch“ ist, und du hast recht, das macht eure Meinung nicht Faktisch „fadenscheinig und falsch“ es bedeutet nur das ich das so sehe. (Siehst du denn unterschied?) ;)

4. Deus Ex Machina Geräte sind kein legitimes Stilmittel. Nur weil sie benutzt werden, heißt das nicht, das die Allgemeinheit das so toll findet. Gab Schreiberlinge, die wurden nach der Aufführung ihrer Stücke aus der Stadt gejagt, weil sies so enden ließen. Das ist heute zum Glück nicht mehr gängige Praxis.
Siehs mal so, sich in einer Schlange vorzudrängeln, steht auch nicht unter Strafe, es wird "nur" nicht gern gesehen, trotzdem passierts immer wieder. Meist macht nicht mal jemand den Mund auf.


Und es gibt Griechische Tragödien die heute noch mit Deus Ex Machina aufgeführt werden. 

Tatsache ist das die Deus Ex Machina es erst sehr viel später zu einem wirklich umstrittenen Stilmittel wurden. Und in Scfi und Fantasie Storys gibt es trotzdem vielfältige Beispiel dafür.  

Modifié par Holger1405, 31 octobre 2013 - 10:37 .


#166
Aliens Crew

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@Holger

Die Deus Ex Machina gibt es zwar schon seit der Antike, aber besonders beliebt war sie eben nie. Und den Tiegel als "Lösung" für das Reaperproblem gefiel mir ebenso wenig wie Holokid selbst, da dieser "Superwaffen"-Plot doch schon ziemlich abgegriffen ist.

Ich hätte einen konventionellen Sieg vorgezogen, dafür hätte aber vieles aus ME 3 schon in ME 2 behandelt werden müssen bzw. ME 3 hätte mindestens doppelt so lang werden müssen wie es dann letztendlich geworden ist.

Eine andere Sache, die mir an dem Plot nicht gefällt, ist die Sache mit Holokids Erklärung: Holokid (selbst synthetisch) erschafft die (synthetischen) Reaper und vernichtet mit diesen alles fortschrittliche oragnische Leben, um zu verhindern, dass dieses organische Leben eigenes synthetisches Leben erschafft, von dem sie dann vernichtet werden könnten. Das ist doch total hirnverbrannt. Würde etwa dem entsprechen, dass Person XYZ sein Gegenüber vom Dach stößt (und dieses damit tötet), um zu verhindern, dass eben dieser vom Dach Gestoßene nicht am Ende noch Selbstmord begeht... Bei einer Maschine wie Holokid hätte diese Logik eigentlich zu einem Kurzschluss führen müssen. Keine Ahnung, wer sich bei BW da so einen Schwachsinn ausgedacht hat.

#167
_Horten_

_Horten_
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Aliens Crew wrote...
Eine andere Sache, die mir an dem Plot nicht gefällt, ist die Sache mit Holokids Erklärung: Holokid (selbst synthetisch) erschafft die (synthetischen) Reaper und vernichtet mit diesen alles fortschrittliche oragnische Leben, um zu verhindern, dass dieses organische Leben eigenes synthetisches Leben erschafft, von dem sie dann vernichtet werden könnten. Das ist doch total hirnverbrannt. Würde etwa dem entsprechen, dass Person XYZ sein Gegenüber vom Dach stößt (und dieses damit tötet), um zu verhindern, dass eben dieser vom Dach Gestoßene nicht am Ende noch Selbstmord begeht... Bei einer Maschine wie Holokid hätte diese Logik eigentlich zu einem Kurzschluss führen müssen. Keine Ahnung, wer sich bei BW da so einen Schwachsinn ausgedacht hat.


Holokid schütz ja das Leben an sich. Es wurde erschaffen um den Fortbestand der intelligenten Evolutionz u sichern. Das schafft es ja wieder und wieder. Es müssen die risiko Spezien (also welche die Künstliche Intelligenz schaffen oder es könnten) weg um die Evolution zu sichern. Bei einer normalen Ki besteht das Risiko, dass sie alles hoch entwickelte Leben auslöschen, für immer. Die Reaper speichern aber die alten Völker in Reaperform und erhalten dadurch das Volk. Für uns natürlich erschreckend, aber als Maschine ein sicherer Erhalt von Leben. Zudem ist dadurch gesichert, dass andere Völker wieder aufsteigen können.
Kann ich persönlich schon verstehen.
Für mich ist es wie: Ein Kind (steht für die Entwicklung des Lebens) und ein Erwachsener (Holokid). Der Erwachsene muss das Kind schützen vor Gefahren. Es gibt einen Tisch und auf besagtem Tisch liegt ein Messer (mit +20 Angriff^^Scherz am Rande). Das Kind kann das Messer aber nicht erreichen weil es zu klein ist. Jedoch wächst das Kind und will nach dem Messer greifen. Der Erwachsene sieht das und aus Beschützerinstingt muss er das Kind daran hindern das Messer zuerreichen. Also schneidet er dem Kind einige cm. von den Füßen ab,  damit es das Messer nicht erreichen kann. Das Kind weint und ist nicht gerade amused(Ende eines Zyklus). Jedoch kann sich das Kind jz nicht mehr verletzen. Und zudem wächst das Kind wieder weiter. Bis es erneut das Messer bekommen kann. Dann wieder Füße ab usw...

#168
Aliens Crew

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Das ist doch unfug.

Wenn es Holokid daran gelegen wäre, das Leben an sich zu schützen, dann würde es dieses Leben eben nicht in vorgebene Bahnen drängen (wie es das ja tut, indem es seine Technologie zurück lässt.) Es würde sich das Leben frei entwickeln lassen und nur die Spezies abernten, welche das Leben an sich tatsächlich bedrohen (etwa die Quarianer im aktuellen Zyklus.)

Außerdem steht diese Theorie, welche Du hier aufstellst, im Widerspruch zu dem, was Sovereign in ME 1 noch von sich gab. Da hieß es dann in etwa so wie: "Sie entwickeln sich, wie wir es für sie vorsehen. Sie existieren, weil wir es Ihnen erlauben und sie enden, weil wir es fordern." Klingt für mich nicht gerade nach einem Wohltäter, dem das Leben am Herzen liegt. Btw ist das auch ein Grund, weshalb ich Holokid nicht mag. Seine Existenz degradiert Reaper wie die Sovereign und auch Harbinger von den Oberschurken zu einfachn Handlagern, obwohl sie erstere Rolle viel besser ausfüllen als es dieses alberne Rotzbalg je könnte. Der ganzen Story fehlt nun mal leider ein durchgehendes Konzept...und das ist ihre größte Schwäche.

Und in Deinem Beispiel mit dem Erwachsenen und dem Kind ist wohl ein kleiner Denkfehler drin. Holokid als Erwachsener schneidet dem Kind nicht die Füße ab, um zu verhindern, dass es an dieses Messer kommt, sondern löscht es einfach aus und wartet darauf, dass ein neues Kind heranwächst, welches dann auch getötet wird, wenn es zu groß wird. Eine ähnliche Argumentation wollte mir schon Codebreaker seinerzeit unterjubeln...und die passte genauso wenig.

Modifié par Aliens Crew, 31 octobre 2013 - 01:11 .


#169
Jay Voorhees

Jay Voorhees
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Aliens Crew wrote...

@Jay Vorrhees

Das Ansiedeln einer neuen ME-Story in einer anderen Galaxie ist gut und schön...nur, was hat das dann noch mit ME zu tun, wenn weder die namensgebende Technologie noch die bekannten Völker mehr darin vorkommen? Versuche Dir in diesem Zusammenhang ein Star Wars ohne Jedis/Sith, Wookies, Sandleute, Jawas, Twi'leks etc. vorzustellen bzw. ein solches Spiel an den geneigten Fan zu verkaufen. Das wird nicht funktionieren. Da ist der Verkaufsflopp quasi schon vorprogrammiert.

@Holger

Nun, das Ende von ME 3 (sowohl von der Inszenierung wie auch vom Inhalt her) wirkt auf mich so, als wenn BW dies kurz vor Ladenschluss eben mal schnell zusammengezimmert hätte. (Dasselbe Gefühl hatte ich schon beim Ende von DA 2, welches ich genauso panne finde.) Allein schon die Einführung einer Deus Ex Machina fünf Minuten vor Schluß, die dann alles erklären soll, ist einfach nur ganz schlechtes Storywriting. Schon in der Antike war diese Erzählweise beim Publikum verpönt...und daran hat sich eigentlich nix geändert.

In ME2 kamen auch plötzlich neue Rassen auf, die vorher in ME1 wenig bis gar nicht aufgezählt wurden, wie da wären Drell, Vorcha, Batarianer (nur falls man Kriegsheld am Anfang wählte wurden die Batarianer erwähnt, sonst nur im Kodex). Zudem sind andere Rassen untergegangen, also nicht mehr behandelt worden, wie die Elcor und Hanar. Keiner hat sich gewundert, und keiner hat sie vermisst. Man kann durchaus ein neues Universum aufbauen.
Ob Menschen nun eine Rolle spielen oder nicht bleibt dahin gestellt. Es gibt auch genug Spiele bei denen man keinen Menschen bzw einen Menschen sehr wenig spielte von EA, die dennoch Kassenschlager wurden, man nenne hier einfach mal Portal 2.
Des weiteren denke ich, würde sich ME4 egal in welche Richtung es sich entwickelt schon fast nahezu wegen dem Namen verkaufen seitens ME per say und Bioware sowie EA. Man sehe sich hierbei das Beispiel von Diablo 3 an. Es hat ebenso wenig Wiedererkennungswert wie das von mir vorgeschlagene Szenario. Lediglich das Gameplay blieb erhalten und ein paar wenige Namen, die auch in der von mir vorgeschlagenen Fortsetzung durchaus erhalten bleiben können.
Des weiteren hat diese Geschichte dennoch potential in diese Richtung, da man hier einfach mal von einem Universum per say spricht. Soll heißen, es hat ungeahnt und für unsere Begriffe "unendlich" viele Möglichkeiten.
Dann spricht man eben von einer Raumstation, die sich in Stase gelegt hat und einfach willkürlich durchs All geflogen ist, und diese trifft nun auf eine neue Galaxie auf einem unbekannten Planeten (selbiges Beispiel wie oben) oder diese Raumstation wollte gerade durch ein Massenportal fliegen, als die Explosion kam und wurde so in eine neue Galaxie geschleudert. Das ist der Ausgangspunkt. Nun setzt die Geschichte 5 tausend Jahre nach ME3 an, alle Rassen sind erhalten geblieben, die Auswirkungen des Tiegels hat diese Raumstation nicht betroffen. In der neuen Galaxie bestehen also die eben genannten Rassen weiter, und man hat sich wieder auf verschiedene Systeme verbreitet. Ein paar neue Rassen sind dazu gekommen, andere weggefallen weil sie die Rehabitilation nicht geschafft haben, hier würden mir die Drell ins Auge stechen, wegen dem allgemeinen Kepral-Syndrom, sofern sie keinen passenden Planeten gefunden haben. Und ja laut Kodex haben nahezu alle überlebenden Drell in ME3 (was ja nur noch um die 300.000 sind) das Kepral-Syndrom. Sowie die Batarianer denn die waren schon am Anfang von ME3 nahezu ausgelöscht.

Die von mir vorgeschlagene Fortsetzung muss sich keineswegs um so etwas handeln. Es soll nur eine von mehreren Möglichkeiten darstellen, wie man dem Kanon entgehen kann, so dass er keine Auswirkungen auf irgendetwas hat. Man kann nun hier Pläne schmieden um wieder zurück in die Milchstraße zu gelangen. Und sich dafür auch gleichzeitig auf die Reaper vorbereiten. Ich kann mir zumindest nichts vorstellen wo eine Fortsetzung hinführen soll.
So oder so muss eine neue Geschichte aufgebaut werden, mit einer neuen Bedrohung.
Hierbei würden die Spezies, Technologie und Geschichte von ME1 - 3 erhalten bleiben ohne, dass der Kanon Auswirkungen hat.

Ansonsten kann ich mir nur eine Parallel-Geschichte zu Shepard vorstellen. Man spielt einen anderen Spectre, was jedoch vorraussetzt, dass man keinen Menschen spielt.

#170
NasChoka

NasChoka
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Aliens Crew wrote...

Das ist doch unfug.


Das ist kein Diskutieren sondern Provozieren. 

@Beispiel das mit dem Kind könnte man vielleicht auch mit einem Gärtner vergleichen. Er legt Beete an, düngt usw. 

#171
Aliens Crew

Aliens Crew
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Das Hinzufügen neuer Rassen spielt ja auch keine Rolle....wurde in Star Wars ja auch gemacht (wobei die Batarianer in ME 1 ja sogar auftauchten - siehe DLC "Bring Down The Sky"), es geht vielmehr um das Weglassen aller bekannten Völker + deren Universum. Das hat sich bis dato noch kaum einer getraut innerhalb einer Serie (egal ob Spiel oder Film) und wenn, dann wurde das schlecht von den Fans aufgenommen (siehe auch den vierten Teil der Spieleserie "Heroes of Might & Magic").

Eine solche Serie dann noch Mass Effect zu nennen, wäre dann nichts weiter als Bauernfängerei, da es mit dem ursprünglich erschafften Universum nix mehr gemein hätte. Dein Vorschlag mit der Raumstation...tja da wäre ich dann auf die Erklärung gespannt, weshalb Angehörige der verschiedenen Spezies (die sich mitunter nicht einmal leiden können) sich gemeinsam auf einer solchen befinden sollten. Zudem ist eine Station wohl sicher nicht dazu geeignet zwischen den Galaxien zu reisen...aber wer weiß. BW traue ich inzwischen alles zu.

Doch denke ich, BW wird es sich einfach machen und schlicht und ergreifend einen Kanon festlegen und gut is!

Und sicher wird man wieder einen Menschen spielen, weil es sich einfach besser verkauft.

Modifié par Aliens Crew, 31 octobre 2013 - 02:13 .


#172
Exor_Leviathan

Exor_Leviathan
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Horten_B wrote...

Aliens Crew wrote...
Eine andere Sache, die mir an dem Plot nicht gefällt, ist die Sache mit Holokids Erklärung: Holokid (selbst synthetisch) erschafft die (synthetischen) Reaper und vernichtet mit diesen alles fortschrittliche oragnische Leben, um zu verhindern, dass dieses organische Leben eigenes synthetisches Leben erschafft, von dem sie dann vernichtet werden könnten. Das ist doch total hirnverbrannt. Würde etwa dem entsprechen, dass Person XYZ sein Gegenüber vom Dach stößt (und dieses damit tötet), um zu verhindern, dass eben dieser vom Dach Gestoßene nicht am Ende noch Selbstmord begeht... Bei einer Maschine wie Holokid hätte diese Logik eigentlich zu einem Kurzschluss führen müssen. Keine Ahnung, wer sich bei BW da so einen Schwachsinn ausgedacht hat.


Holokid schütz ja das Leben an sich. Es wurde erschaffen um den Fortbestand der intelligenten Evolutionz u sichern. Das schafft es ja wieder und wieder. Es müssen die risiko Spezien (also welche die Künstliche Intelligenz schaffen oder es könnten) weg um die Evolution zu sichern. Bei einer normalen Ki besteht das Risiko, dass sie alles hoch entwickelte Leben auslöschen, für immer. Die Reaper speichern aber die alten Völker in Reaperform und erhalten dadurch das Volk. Für uns natürlich erschreckend, aber als Maschine ein sicherer Erhalt von Leben. Zudem ist dadurch gesichert, dass andere Völker wieder aufsteigen können.
Kann ich persönlich schon verstehen.
Für mich ist es wie: Ein Kind (steht für die Entwicklung des Lebens) und ein Erwachsener (Holokid). Der Erwachsene muss das Kind schützen vor Gefahren. Es gibt einen Tisch und auf besagtem Tisch liegt ein Messer (mit +20 Angriff^^Scherz am Rande). Das Kind kann das Messer aber nicht erreichen weil es zu klein ist. Jedoch wächst das Kind und will nach dem Messer greifen. Der Erwachsene sieht das und aus Beschützerinstingt muss er das Kind daran hindern das Messer zuerreichen. Also schneidet er dem Kind einige cm. von den Füßen ab,  damit es das Messer nicht erreichen kann. Das Kind weint und ist nicht gerade amused(Ende eines Zyklus). Jedoch kann sich das Kind jz nicht mehr verletzen. Und zudem wächst das Kind wieder weiter. Bis es erneut das Messer bekommen kann. Dann wieder Füße ab usw...

Danke :)
Und ich dachte schon ich wäre der Einzige der das Ende verstanden hat.

#173
Holger1405

Holger1405
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Aliens Crew wrote...

@Holger

Die Deus Ex Machina gibt es zwar schon seit der Antike, aber besonders beliebt war sie eben nie. Und den Tiegel als "Lösung" für das Reaperproblem gefiel mir ebenso wenig wie Holokid selbst, da dieser "Superwaffen"-Plot doch schon ziemlich abgegriffen ist.


Ich hätte einen konventionellen Sieg vorgezogen, dafür hätte aber vieles aus ME 3 schon in ME 2 behandelt werden müssen bzw. ME 3 hätte mindestens doppelt so lang werden müssen wie es dann letztendlich geworden ist.


Die Möglichkeit eines  konventionellen Sieges würde eigentlich schon nach ME1 schwierig bis unmöglich. Sovereign würd als so mächtig dargestellt das, wenn sie plötzlich in Richtung „Wir haben jetzt in kürzester Zeit Waffen entwickelt die Tausende von Sovereign’s töten können“ gegangen wären, wäre das doch ziemlich unglaubwürdig gewesen wäre.

Das ist die Krux wenn du einen solchen Bösewicht erschaffst, auf der einen Seite ist er imho einer der Hauptgründe für die Klasse Atmosphäre (der Bedrohung), auf der anderen Seite wird eine Art Deus Ex Machina fast unumgänglich.        

Aliens Crew wrote...

Das ist doch unfug.

Wenn es Holokid daran gelegen wäre, das Leben an sich zu schützen, dann würde es dieses Leben eben nicht in vorgebene Bahnen drängen (wie es das ja tut, indem es seine Technologie zurück lässt.) Es würde sich das Leben frei entwickeln lassen und nur die Spezies abernten, welche das Leben an sich tatsächlich bedrohen (etwa die Quarianer im aktuellen Zyklus.)


Zwei Probleme hier, erstens würde er damit die anderen Spezies auf seine und die Existenz der Reaper aufmerksam machen, was wiederum zu einer Bedrohung für ihn und die Reaper werden würde.
Zweitens, wenn er „das Leben frei entwickeln lassen“ würde, dann würde an irgendeinem Punkt in der Zukunft eine der Organischen Rassen eine Technische Entwicklung erzielen die über seinem und dem der Reaper liegt, und sollten diese Organischen dann Synthetische Wesen entwickeln die sich gegen ihre Schöpfer wenden, was laut seiner Programmierung ja unweigerlich passieren wird, dann wäre er nicht mehr in der Lage dem Einhalt zu gebieten.        

Außerdem steht diese Theorie, welche Du hier aufstellst, im Widerspruch zu dem, was Sovereign in ME 1 noch von sich gab. Da hieß es dann in etwa so wie: "Sie entwickeln sich, wie wir es für sie vorsehen. Sie existieren, weil wir es Ihnen erlauben und sie enden, weil wir es fordern." Klingt für mich nicht gerade nach einem Wohltäter, dem das Leben am Herzen liegt. Btw ist das auch ein Grund, weshalb ich Holokid nicht mag. Seine Existenz degradiert Reaper wie die Sovereign und auch Harbinger von den Oberschurken zu einfachn Handlagern, obwohl sie erstere Rolle viel besser ausfüllen als es dieses alberne Rotzbalg je könnte. Der ganzen Story fehlt nun mal leider ein durchgehendes Konzept...und das ist ihre größte Schwäche.


Zuerst mal ist der Catalyst natürlich kein „Wohltäter“ er ist eine Maschine mit einem Auftrag. Das heißt das er Menschliche Emotionen wie Empathie oder Mitleid nicht kennt.  Er will die Existenz der Organischen Rassen nicht aus irgendeinem noblem Impuls heraus sicherstellen, sondern weil er darauf Programmiert ist.  
Er hat aber noch einen zweiten „Auftrag“, eine Lösung für den, für ihn unausweichlichen, Konflikt zu finden. (Das ist auch der Grund warum er Synthese bevorzugen muss, es ist die einzige „Permanente“ Lösung des Konflikts so wie ihn der Catalyst sieht.) Dieser zweite Auftrag will er, ganz die Maschine die er ist, so effizient wie möglich erledigen, und deshalb lässt er die Reaper die Massenportale und die Citadel bauen, um die Entwicklung der Organischen Rassen unter seiner Kontrolle zu halten und gleichzeitig zu beschleunigen.        

Trotzdem wäre es auch mir am liebsten gewesen wenn sie überhaupt keine Erklärung für die Reaper gefunden hätten, die sind auch imho ein großartiger Antagonist und die Existenz des Catalyst degradiert sie schon ein wenig, wenn auch nicht vollkommen.      

Modifié par Holger1405, 31 octobre 2013 - 02:44 .


#174
Jay Voorhees

Jay Voorhees
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Aliens Crew wrote...

Das Hinzufügen neuer Rassen spielt ja auch keine Rolle....wurde in Star Wars ja auch gemacht (wobei die Batarianer in ME 1 ja sogar auftauchten - siehe DLC "Bring Down The Sky"), es geht vielmehr um das Weglassen aller bekannten Völker + deren Universum. Das hat sich bis dato noch kaum einer getraut innerhalb einer Serie (egal ob Spiel oder Film) und wenn, dann wurde das schlecht von den Fans aufgenommen (siehe auch den vierten Teil der Spieleserie "Heroes of Might & Magic").

Eine solche Serie dann noch Mass Effect zu nennen, wäre dann nichts weiter als Bauernfängerei, da es mit dem ursprünglich erschafften Universum nix mehr gemein hätte. Dein Vorschlag mit der Raumstation...tja da wäre ich dann auf die Erklärung gespannt, weshalb Angehörige der verschiedenen Spezies (die sich mitunter nicht einmal leiden können) sich gemeinsam auf einer solchen befinden sollten. Zudem ist eine Station wohl sicher nicht dazu geeignet zwischen den Galaxien zu reisen...aber wer weiß. BW traue ich inzwischen alles zu.

Doch denke ich, BW wird es sich einfach machen und schlicht und ergreifend einen Kanon festlegen und gut is!

Und sicher wird man wieder einen Menschen spielen, weil es sich einfach besser verkauft.

Beispiele für Serien, welche erhalten bleiben, bei der sich in jeder Staffel nahezu alles verändert und viele (fast alle Personen verschwinden):
24 (Fernsehserie), Final Fantasy, Tales of-, Dragon Quest, Call of Duty ( der Sprung von WWII auf Anti-Terror ist ein solcher cut), Rune Factory
Es gibt genug Beispiele für Spiele und Serien, welche einen heftigen Einschnitt hatten und dennoch fort bestehen, und sich nach einem solchen Einschnitt sogar noch besser verkauften. Das ist hier also schlicht weg kein Argument.

Des weiteren bleibt da meine Aussage, dass manche Rassen wegfallen. Demnach bleibt ein bestimmter Bestand erhalten, man kann davon ausgehen, dass die Ratsvölker erhalten bleiben. Turianer und Menschen haben zusammen die Normandy gebaut und arbeiten nach ME1 auch bei der C-Sicherheit eng zusammen, hierbei sollte es keine Probleme geben. Die Asari werden alleine wegen ihrem Bedürfnis nach genetischer Vielfältigkeit kein Problem haben, die Salarianer werden wohl auch in den saueren Apfel beissen und wegen ihrer politischen Beziehung auch mit anderen an Bord steigen. Die Volus stehen unter dem Schutz der Turianer, somit sollten dies kein Problem darstellen. Quarianer und Kroganer dürften damit wohl nicht vorhanden sein und danach wegfallen. Jedoch die Rachni könnten sich schon lange vor den Ereignissen in ME1 in einer neuen Galaxie befinden.
Was bleibt noch? Nun Elcor und Hanar haben schon seit ME2 keine Rolle mehr gespielt. Die Drell dürften das vermutlich nicht überleben, sowie die Batarianer. Somit hätte man ein paar Spezies gemeinsam und in einer neuen Galaxie kann man auch andere hinzufügen. 
Zumal man hier einmalig wieder soetwas wie ME1 aufbauen kann, man lernt alles neu kennen und kann wieder den RPG-Anteil in den Vordergrund rücken.

#175
_Horten_

_Horten_
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[quote]Aliens Crew wrote...

Das ist doch unfug.
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Alles Gute.

[quote]Aliens Crew wrote...
Wenn es Holokid daran gelegen wäre, das Leben an sich zu schützen, dann würde es dieses Leben eben nicht in vorgebene Bahnen drängen (wie es das ja tut, indem es seine Technologie zurück lässt.) Es würde sich das Leben frei entwickeln lassen und nur die Spezies abernten, welche das Leben an sich tatsächlich bedrohen (etwa die Quarianer im aktuellen Zyklus.)
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Es lässt die Spezien ja im großen Raum frei entwickeln (sie hinterlassen Technologie stimmt. Aber nur um jeden Zyklus besser zu nutzen) bis zu einem Punkt, an dem sie sich selbst schaden könnten durch Erschaffung von künstlichen Wesen.
Die Reaper könnten doch nicht einfach ein Volk ernten (Quarianer) und die anderen Völker sehen dabei zu? 



Außerdem steht diese Theorie, welche Du hier aufstellst, im Widerspruch zu dem, was Sovereign in ME 1 noch von sich gab. Da hieß es dann in etwa so wie: "Sie entwickeln sich, wie wir es für sie vorsehen.
[/quote]

Sie entwickeln sich, wie wir es vorsehen:  Natürlich. Wie auch bei den Protheanern und bei dem Menschenzyklus ist und war die Citadel der Knackpunkt, dass Zentrum der Macht. Immer hatte die Citadel den ersten Schlag der Reaper eröffnet, wo gleich alles was Rang und Namen hat vernichtet wird und einen leichtere Ertne verspricht. Nur als Bsp. Also Citadel --> Entwicklung beinflusst.

[quote]Aliens Crew wrote...
Sie existieren, weil wir es Ihnen erlauben und sie enden, weil wir es fordern."
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Exestieren ist klar. Sie könnten uns auch im Mittelalter auslöschen. Und Enden auch, um den Erhalt der intelligenten Lebewesen zusichern.

[quote]Aliens Crew wrote...
Klingt für mich nicht gerade nach einem Wohltäter, dem das Leben am Herzen liegt.
[/quote]

Ich sage ja auch nicht, dass es aus wohltäigen Gründen geschiet, sondern weil es aus der Sicht der Reaper eine Notwendigkeit ist um das Leben zu erhalten. Wäre es nicht das Ziel der Reaper, würden sie die Galaxie einfach besetzt halten und jede intelligente Rasse töten. Tun sie aber nicht. Jedes Volk erhält eine Chance auf Evolution.


[quote]Aliens Crew wrote...
Btw ist das auch ein Grund, weshalb ich Holokid nicht mag. Seine Existenz degradiert Reaper wie die Sovereign und auch Harbinger von den Oberschurken zu einfachn Handlagern, obwohl sie erstere Rolle viel besser ausfüllen als es dieses alberne Rotzbalg je könnte. Der ganzen Story fehlt nun mal leider ein durchgehendes Konzept...und das ist ihre größte Schwäche.
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Ja hätte auch lieber die Reaper als oberstes Böse gesehen.


[quote]Aliens Crew wrote...
Und in Deinem Beispiel mit dem Erwachsenen und dem Kind ist wohl ein kleiner Denkfehler drin. Holokid als Erwachsener schneidet dem Kind nicht die Füße ab, um zu verhindern, dass es an dieses Messer kommt, sondern löscht es einfach aus und wartet darauf, dass ein neues Kind heranwächst, welches dann auch getötet wird, wenn es zu groß wird. Eine ähnliche Argumentation wollte mir schon Codebreaker seinerzeit unterjubeln...und die passte genauso wenig.
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Nein du verstehst meine Argumentation nicht ganz(habe es aber nicht vollkommen deutlich geschrieben).
Das Kind steht für das Leben (das habe ich geschrieben) Alles Leben. Ob Spinne, Hai,  Bär, T-Rex. Alle Lebewesen repräsentieren das Leben, die Entwicklung, die Evolution. Die intelligenten Lebewesen sind nur eine vergrößerung des Seins vom Kind (cm die zum Tisch fehlen) und nicht das Kind. Schneidet der Erwachsene (Holokid) die cm vom Kind weg (Zyklus und Ernte der hochentwickelnten Lebewesen) stirbt das Kind (Alle Lebewesen) nicht. Es wachsen die fehlenten cm wieder nach (neue Entwicklung von fortschrittlichen Spezien).