Ende von Mass Effect 3
#176
Posté 31 octobre 2013 - 03:27
Wenn ich einem Kind einen Fernseher, Computer etc. vor die Nase setzen, dann wird dieses sich damit beschäftigen und damit aufwachsen. Somit steuere und beeinflusse ich dessen Entwicklung - selbst wenn ich das Kind mit diesen Dingen allein lasse. Das gleiche tun die Reaper. Sie steuern die Entwicklung der anderen Völker durch das Zurücklassen ihrer Technik, so dass diese sich zu 99% zwangsläufig in die von den Reapern geplante Richtung entwicklen.
Das steht im Widerspruch zu den Plänen Holokids, der angeblich das Leben schützen will.
Deine Antwort auf meinen Einwurf zur Sovereign verstehe ich nicht Ganz. Damit bestätigst Du doch das, was ich sage...
Und bei der Ernte vernichten die Reaper auch Leben, was nicht hochentwickelt ist. Was ist das dann? Kollerteralschaden?
#177
Posté 31 octobre 2013 - 03:59
Aliens Crew wrote...
Sie lassen den Spezies eben keinen Raum, um sich zu entwickeln. Indem sie den Spezies ihre hochentwickelte Technonlogie überlassen, forcieren sie eben, dass sich alle Spezies eben auf deselben Weg entwickeln. Wenn sie das vermeiden wollten, dann müssten sie die Masseneffekttechnologie von den jungen Völkern fern halten, anstatt es ihnen direkt unter die Nase zu binden.
Wenn ich einem Kind einen Fernseher, Computer etc. vor die Nase setzen, dann wird dieses sich damit beschäftigen und damit aufwachsen. Somit steuere und beeinflusse ich dessen Entwicklung - selbst wenn ich das Kind mit diesen Dingen allein lasse. Das gleiche tun die Reaper. Sie steuern die Entwicklung der anderen Völker durch das Zurücklassen ihrer Technik, so dass diese sich zu 99% zwangsläufig in die von den Reapern geplante Richtung entwicklen.
Es es besteht auch ohne Einmischen der Reaper die gleich große Gefahr von künstlich erschaffenen Wesen. Ansonst hätte man die Reaper bzw. Holokid ja nicht entworfen um das Problem zu lösen. Also auch vor ohne Einmischen von Reapern wird das problem füher oder später exestent.
Aliens Crew wrote...
Das steht im Widerspruch zu den Plänen Holokids, der angeblich das Leben schützen will.
Es schützt das Leben ja auch. Auf eine perverse Art aber er beschützt es vor sich selbst. Außerdem ist es für Holokid ja nicht das Ende, sondern der Aufstieg zu etwas größerem, nämlich einen Reaper der alles von einem Volk speichert und es dadurch nicht tötet ondern es erweitert verbessert und beschützt.
Aliens Crew wrote...
Deine Antwort auf meinen Einwurf zur Sovereign verstehe ich nicht Ganz. Damit bestätigst Du doch das, was ich sage...
Ja ich bestätige, dass es nicht gut ist wenn Milliarden durch Reaper getötet werden, es geht aber darum, dass es sich auf den Zyklus stützt. Entwicklung, Leben und Tot jeder Rasse werden von Reapern bestimmt.(die Enteicklung in die richtige Richtung wie Citadel. Das Leben in bestimmten Systemen welche durch Massenportale verbunden sind und der Tot, der eintretten muss, weil es die Erhaltung des Lebens nach der Philosophie Holokids bestimmt) All das lassen die Reaper zu um dem großen Ziel zu dienen.
Aliens Crew wrote...
Und bei der Ernte vernichten die Reaper auch Leben, was nicht hochentwickelt ist. Was ist das dann? Kollerteralschaden?
Wo gehobelt wird fallen auch ..
Ja Kollerteralschaden. Nötige Opfer zum Aufstieg der Rassen. Vlt würden die Reaper ja gar nichts verwüsten, wenn die Völker ihr Schicksal von Holokid annehmen würden und einfach sich in Reaperform speichern lassen. Nur weil sich alle Wehren machen die bösesn Gegner alles flach. Ist aber rein spekuliert ka obs wirklich so wäre.
Außerdem. Was ist schon ein Leben für die Reaper? Nichts im Vergleich zum Ganzen. Sie töten einige Millionen unschuldige und die anderen 5 Millionen die nicht ins Schussfeld gelaufen sind bleiben am Leben und können nach belieben wachsen. Sie werden ja nicht zur Gänze ausgelöscht nur individuen.
#178
Posté 31 octobre 2013 - 04:10
Genau das, man kann das so vergleichen wie bei einer Flugzeugentführung durch 1 oder 2 Terroristen. Was wird gemacht? Entweder man verhandelt, was aber gegen den Grundsatz jeder Diplomatie verstößt, oder man schießt das Flugzeug ab, bevor solche Folgen entstehen wie am 11. September. Die unschuldigen Passagiere in dem Flugzeug, welche durch den Abschuss sterben sind dabei auch Kollerteralschaden. So einfach ist das nun mal auch bei den Reapern.Aliens Crew wrote...
Und bei der Ernte vernichten die Reaper auch Leben, was nicht hochentwickelt ist. Was ist das dann? Kollerteralschaden?
#179
Posté 31 octobre 2013 - 04:27
Und wenn Holokid meint, er würde das Leben schützen, indem er es in Reaperform presst, wie kann er dann eben diese "geschützte" Leben für seine Kriege gegen die jungen Völker stets als Kanonenfutter verheizen? Wir haben ja in ME 1 gesehen, was passieren kann, wenn man das schützenswehrte Leben für seinen Feldzug einsetzt.
Dann stimmst Du mir also zu, dass die Aussagen Holokids und der Sovereigns im Widerspruch zueinander stehen. Schließlich will Holokid ja, dass die Völker eben keine KIs entwickeln, während Sovereign sagt, ihr entwickelt euch so, wie wir es wollen (und was zwangsläufig dazu führt, dass die Völker KIs bauen werden...eben weil sie es können). Wenn Holokid wirklich so clever wäre, dann hätte ihm das schon lange auffallen müssen.
Und um noch einmal auf Dein Beispiel mit dem Kind zurück zu kommen...ich denke, Dein Gedankenfehler ist der, dass Du meinst, das Kind würde alles Leben darstellen. Das kann aber nicht sein, da sich eben nicht alles Leben so weit entwickelt, um eben dieses Messer erreichen zu können. Das schaffen nur einige wenige Spezies. Die anderen bleiben zu klein, um überhaupt über die Tischplatte sehen zu können...und andere wiederum brauchen dafür eben nur etwas länger.
Anders ausgedrückt. Das Kind kann nur für die Sepzies gelten, die sich so weit entwickelt haben, um das Messer erreichen zu können. Anders ergibt dieser Vergleich meiner Ansicht nach keinen Sinn. Und wie reagiert Holokid darauf? Er jagt dem Kind eine Kugel durch den Kopf und verarbeitet es zu Kompost (= Totalauslöschung + Recyling zum Reaper). Und dann wartet es auf den kleinen Burder/die kleine Schwester des Kindes, bis auch dieses groß genug ist und dann...wieder BUMM!
Würde er dieses Leben nur "zurückstutzen", so müsste er diese Völker lediglich in die Steinzeit zurückbomben, ohne sie auszulöschen, so dass diese Völker in Zukunft nicht mehr mit Masseneffektkanonen und Element-Zero-Kernen "spielen" würden, sondern wieder mit Holzspeeren und Faustkeilen. Dann könnte man sagen "er hätte das Leben zurückgestuft". So rottet er nur eine Spezies aus, um eine andere wachsen zu lassen. So als würde er einen Wald abholzen, nur um dort einen neuen zu hinzupflanzen. Diesen dann munter düngen, nur um ihn schließlich wieder abzuholzen. Und das ergibt einfach null Sinn!
#180
Posté 31 octobre 2013 - 04:40
Es ergibt eben schon Sinn. Die Reaper töten eben nicht, und da ist dein Denkfehler enthalten, sie konservieren das bisherige Leben in einer neuen Form, einem (oder mehrere) neuen Reaper. Es kann durchaus sein, dass ein gewisser Fortschritt eines Wesens notwendig ist, um es effektiv in Reapertechnologie einzubinden. Somit werden Spezies herangezüchtet um den eigenen Bestand zu sichern. Viele Reaper sind in ME3 gestorben, und eventuell werden aus dem, was sie ernten tausende neue Reaper erschaffen, somit sind die paar dutzend Reaper, welche bei der Ernte sterben ein geringes Übel.Aliens Crew wrote...
Dass es auch zu der Erschaffung von KIs kommen wird (ohne die indirekte Einmischung der Reaper), die alles Leben auslöschen, ist aber rein spekulativ. Es soll ja angeblich bei einigen der Tributvölkern der Leviathane geschehen sein, wobei davon auszugehen ist, dass diese ebenfalls über die Masseneffekt-Technonlogie verfügt haben (also unter den gleichen Bedingungen lebten wie die späteren Völker). Zudem haben auch diese KIs ja nicht alles Leben ausgelöscht - ansonsten wären die Leviathane ja wohl schon lange vernichtet worden, BEVOR sie Holokid hätten erschaffen können. Also...absoluter Mumpitz das Ganze!
Und wenn Holokid meint, er würde das Leben schützen, indem er es in Reaperform presst, wie kann er dann eben diese "geschützte" Leben für seine Kriege gegen die jungen Völker stets als Kanonenfutter verheizen? Wir haben ja in ME 1 gesehen, was passieren kann, wenn man das schützenswehrte Leben für seinen Feldzug einsetzt.
Dann stimmst Du mir also zu, dass die Aussagen Holokids und der Sovereigns im Widerspruch zueinander stehen. Schließlich will Holokid ja, dass die Völker eben keine KIs entwickeln, während Sovereign sagt, ihr entwickelt euch so, wie wir es wollen (und was zwangsläufig dazu führt, dass die Völker KIs bauen werden...eben weil sie es können). Wenn Holokid wirklich so clever wäre, dann hätte ihm das schon lange auffallen müssen.
Und um noch einmal auf Dein Beispiel mit dem Kind zurück zu kommen...ich denke, Dein Gedankenfehler ist der, dass Du meinst, das Kind würde alles Leben darstellen. Das kann aber nicht sein, da sich eben nicht alles Leben so weit entwickelt, um eben dieses Messer erreichen zu können. Das schaffen nur einige wenige Spezies. Die anderen bleiben zu klein, um überhaupt über die Tischplatte sehen zu können...und andere wiederum brauchen dafür eben nur etwas länger.
Anders ausgedrückt. Das Kind kann nur für die Sepzies gelten, die sich so weit entwickelt haben, um das Messer erreichen zu können. Anders ergibt dieser Vergleich meiner Ansicht nach keinen Sinn. Und wie reagiert Holokid darauf? Er jagt dem Kind eine Kugel durch den Kopf und verarbeitet es zu Kompost (= Totalauslöschung + Recyling zum Reaper). Und dann wartet es auf den kleinen Burder/die kleine Schwester des Kindes, bis auch dieses groß genug ist und dann...wieder BUMM!
Würde er dieses Leben nur "zurückstutzen", so müsste er diese Völker lediglich in die Steinzeit zurückbomben, ohne sie auszulöschen, so dass diese Völker in Zukunft nicht mehr mit Masseneffektkanonen und Element-Zero-Kernen "spielen" würden, sondern wieder mit Holzspeeren und Faustkeilen. Dann könnte man sagen "er hätte das Leben zurückgestuft". So rottet er nur eine Spezies aus, um eine andere wachsen zu lassen. So als würde er einen Wald abholzen, nur um dort einen neuen zu hinzupflanzen. Diesen dann munter düngen, nur um ihn schließlich wieder abzuholzen. Und das ergibt einfach null Sinn!
Falls man jetzt mit dem Argument kommen möchte, dafür müsse man aber die Spezies sich nicht so hoch entwickeln lassen um sie zu ernten. So möge sich dieser doch mal bitte ein Haustier anschaffen, und dieses vor seinen PC zu Hause setzen, und schauen ob dieses Haustier den PC bedienen kann. Ich vermute mal das wird nicht möglich sein (wenige Ausnahmen von irgendwelchen hoch intelligenten Affen könnten vielleicht existieren was ich hier gleich stellen möchte mit dem Shadow Broker). Aber in der Regel sollte es nicht möglich sein.
Geht man diesen Gedanken weiter, so muss eine Spezies beim abernten und indoktrinieren vermutlich einen Gewissen Wissenstand erreicht haben, um einen solchen Reaper bedienen zu können. So dass dieser in die Gesellschaft der Reaper aufgenommen werden kann.
#181
Posté 31 octobre 2013 - 04:40
Ich denke, dass ein konaventioneller Sieg doch möglich gewesen wäre, wenn man die Story nur anders aufgzogen hätte. Denn jede und ich meine damit auch wirklich JEDE Spezies hat ein Schwachstelle...warum dann nicht auch die Reaper. Ich hatte dazu schon mal in einem anderen Thread ein mögliches Szenario dargestellt. ME 3 hätte dnn davon gehandelt, eben diese Schwäche zu finden und auszunutzen. Und zwischendurch hätten die Völker dann Systeme geopfert, um Zeit zu schinden.
So bekamen wir ein zweites "Krieg/Kampf der Welten". Als man nicht mehr weiter wußte, starben eben alle Aliens an irgendwelchen irdischen Krankheiten. Na supi!
#182
Posté 31 octobre 2013 - 04:46
Jay Voorhees wrote...
Es ergibt eben schon Sinn. Die Reaper töten eben nicht, und da ist dein Denkfehler enthalten, sie konservieren das bisherige Leben in einer neuen Form, einem (oder mehrere) neuen Reaper. Es kann durchaus sein, dass ein gewisser Fortschritt eines Wesens notwendig ist, um es effektiv in Reapertechnologie einzubinden. Somit werden Spezies herangezüchtet um den eigenen Bestand zu sichern. Viele Reaper sind in ME3 gestorben, und eventuell werden aus dem, was sie ernten tausende neue Reaper erschaffen, somit sind die paar dutzend Reaper, welche bei der Ernte sterben ein geringes Übel.Aliens Crew wrote...
Dass es auch zu der Erschaffung von KIs kommen wird (ohne die indirekte Einmischung der Reaper), die alles Leben auslöschen, ist aber rein spekulativ. Es soll ja angeblich bei einigen der Tributvölkern der Leviathane geschehen sein, wobei davon auszugehen ist, dass diese ebenfalls über die Masseneffekt-Technonlogie verfügt haben (also unter den gleichen Bedingungen lebten wie die späteren Völker). Zudem haben auch diese KIs ja nicht alles Leben ausgelöscht - ansonsten wären die Leviathane ja wohl schon lange vernichtet worden, BEVOR sie Holokid hätten erschaffen können. Also...absoluter Mumpitz das Ganze!
Und wenn Holokid meint, er würde das Leben schützen, indem er es in Reaperform presst, wie kann er dann eben diese "geschützte" Leben für seine Kriege gegen die jungen Völker stets als Kanonenfutter verheizen? Wir haben ja in ME 1 gesehen, was passieren kann, wenn man das schützenswehrte Leben für seinen Feldzug einsetzt.
Dann stimmst Du mir also zu, dass die Aussagen Holokids und der Sovereigns im Widerspruch zueinander stehen. Schließlich will Holokid ja, dass die Völker eben keine KIs entwickeln, während Sovereign sagt, ihr entwickelt euch so, wie wir es wollen (und was zwangsläufig dazu führt, dass die Völker KIs bauen werden...eben weil sie es können). Wenn Holokid wirklich so clever wäre, dann hätte ihm das schon lange auffallen müssen.
Und um noch einmal auf Dein Beispiel mit dem Kind zurück zu kommen...ich denke, Dein Gedankenfehler ist der, dass Du meinst, das Kind würde alles Leben darstellen. Das kann aber nicht sein, da sich eben nicht alles Leben so weit entwickelt, um eben dieses Messer erreichen zu können. Das schaffen nur einige wenige Spezies. Die anderen bleiben zu klein, um überhaupt über die Tischplatte sehen zu können...und andere wiederum brauchen dafür eben nur etwas länger.
Anders ausgedrückt. Das Kind kann nur für die Sepzies gelten, die sich so weit entwickelt haben, um das Messer erreichen zu können. Anders ergibt dieser Vergleich meiner Ansicht nach keinen Sinn. Und wie reagiert Holokid darauf? Er jagt dem Kind eine Kugel durch den Kopf und verarbeitet es zu Kompost (= Totalauslöschung + Recyling zum Reaper). Und dann wartet es auf den kleinen Burder/die kleine Schwester des Kindes, bis auch dieses groß genug ist und dann...wieder BUMM!
Würde er dieses Leben nur "zurückstutzen", so müsste er diese Völker lediglich in die Steinzeit zurückbomben, ohne sie auszulöschen, so dass diese Völker in Zukunft nicht mehr mit Masseneffektkanonen und Element-Zero-Kernen "spielen" würden, sondern wieder mit Holzspeeren und Faustkeilen. Dann könnte man sagen "er hätte das Leben zurückgestuft". So rottet er nur eine Spezies aus, um eine andere wachsen zu lassen. So als würde er einen Wald abholzen, nur um dort einen neuen zu hinzupflanzen. Diesen dann munter düngen, nur um ihn schließlich wieder abzuholzen. Und das ergibt einfach null Sinn!
Falls man jetzt mit dem Argument kommen möchte, dafür müsse man aber die Spezies sich nicht so hoch entwickeln lassen um sie zu ernten. So möge sich dieser doch mal bitte ein Haustier anschaffen, und dieses vor seinen PC zu Hause setzen, und schauen ob dieses Haustier den PC bedienen kann. Ich vermute mal das wird nicht möglich sein (wenige Ausnahmen von irgendwelchen hoch intelligenten Affen könnten vielleicht existieren was ich hier gleich stellen möchte mit dem Shadow Broker). Aber in der Regel sollte es nicht möglich sein.
Geht man diesen Gedanken weiter, so muss eine Spezies beim abernten und indoktrinieren vermutlich einen Gewissen Wissenstand erreicht haben, um einen solchen Reaper bedienen zu können. So dass dieser in die Gesellschaft der Reaper aufgenommen werden kann.
Jetzt machst Du einen Denkfehler. Den Reapern geht es eben nicht um die Erhaltung der eigenen Art. (Das wäre ja noch nachvollziehbar), sondern um die Erhaltung des organische Lebens. Und das erreicht man eben nicht, indem man dieses Leben in eine synthetische Hülle presst. Zudem gehe ich davon aus, dass sich der Reaper über ein Programm gesteuert wird und nicht durch den organischen Brei, den man in diesen pumpt...
#183
Posté 31 octobre 2013 - 04:50
Mit den Reapern und den Organischen Leben ist es nichts anderes.
#184
Posté 31 octobre 2013 - 04:57
Aliens Crew wrote...
Jetzt machst Du einen Denkfehler. Den Reapern geht es eben nicht um die Erhaltung der eigenen Art. (Das wäre ja noch nachvollziehbar), sondern um die Erhaltung des organische Lebens. Und das erreicht man eben nicht, indem man dieses Leben in eine synthetische Hülle presst. Zudem gehe ich davon aus, dass sich der Reaper über ein Programm gesteuert wird und nicht durch den organischen Brei, den man in diesen pumpt...
Die eigene Art ist die Erhaltung des organischen Lebens. Das ist die einzige Art von organischem Leben die Bestand hat, somit ist es auch eine Erhaltung der eigenen Art. Da ist kein Denkfehler enthalten.
Modifié par Jay Voorhees, 31 octobre 2013 - 04:58 .
#185
Posté 31 octobre 2013 - 07:15
richtig, "äste und verzweigungen". die reaper sägen aber eher den ganzen baum ab und zünden dann die überreste an, um bei deinem beispiel zu bleiben.Codebreaker819 wrote...
ist doch ganz einfach. Es ist wie bei Obstbäumen, man muss immer mal wieder Äste und verzweigungen entfernen damit weiter Früchte wachsen und der Baum nicht selbst an sich zugrunde geht.
Mit den Reapern und den Organischen Leben ist es nichts anderes.
#186
Posté 31 octobre 2013 - 07:58
Holger1405 wrote...
Und es gibt Griechische Tragödien die heute noch mit Deus Ex Machina aufgeführt werden.
Tatsache ist das die Deus Ex Machina es erst sehr viel später zu einem wirklich umstrittenen Stilmittel wurden. Und in Scfi und Fantasie Storys gibt es trotzdem vielfältige Beispiel dafür.
Das macht es nicht besser. Klar gibt es Klassiker und auch viele Werke in denen das angewandt wird. Ich sage nicht, dass es nicht vorkommt, ich sage, dass es ein Fehler ist, das einfach so hinzunehmen.
Mass Effect 3 ist zu großen Teilen ein tolles Spiel, bisschen stupide an manchen Stellen, aber dennoch sehr unterhaltsam. Selbst wenn ich jetzt nur den Handlungsstrang aus Teil 3 betrachte und die Widersprüche die durch Teil 1 und 2 entstanden sind wegdenke, passt Holokid so gar nicht ins Konzept. Es is plötzlich einfach da.
Unerwartete Wendungen schön und gut, aber es kann doch nicht Sinn der Sache sein, wenn urplötzlich IRGENDWAS auftaucht und als Lösung für die Haupthandlungsstränge präsentiert wird.
Bei komplexen Geschichten wie Mass Effect zeugt das davon, dass die Autoren sich an einer Stelle verrannt haben. Bei eher simplen Geschichten wie Krieg der Welten zeugt das von der mutwilligen Intention, dem Leser auf den Sack zu gehen. Forsch ausgedrückt.
#187
Posté 31 octobre 2013 - 11:49
Aliens Crew wrote...
Eine andere Sache, die mir an dem Plot nicht gefällt, ist die Sache mit Holokids Erklärung: Holokid (selbst synthetisch) erschafft die (synthetischen) Reaper und vernichtet mit diesen alles fortschrittliche oragnische Leben, um zu verhindern, dass dieses organische Leben eigenes synthetisches Leben erschafft, von dem sie dann vernichtet werden könnten. Das ist doch total hirnverbrannt. Würde etwa dem entsprechen, dass Person XYZ sein Gegenüber vom Dach stößt (und dieses damit tötet), um zu verhindern, dass eben dieser vom Dach Gestoßene nicht am Ende noch Selbstmord begeht... Bei einer Maschine wie Holokid hätte diese Logik eigentlich zu einem Kurzschluss führen müssen. Keine Ahnung, wer sich bei BW da so einen Schwachsinn ausgedacht hat.
Was aber wenn der vom Dach gestoßene dadurch Selbstmord begeht das er eine Atombombe in einer Großstadt zündet?
Wie gesagt, der Catalyst ist an sich nichts weiter als ein sehr fortschrittlicher Computer mit eigener Intelligenz. Die Leviathane haben ihn erschaffen um zu verhindern dass alles Organische Leben durch das von ihnen erschaffene Synthetische Leben ausgelöscht wird.
Und so handelt er auch, wie eine Maschine, ohne Mitgefühl für das einzelne Individuum oder die einzelne Rasse organischer Lebewesen.
Von seinem Standpunkt ist der Zyklus, solange er keine „endgültige“ Lösung für das Problem findet, das perfekte Werkzeug um seinen Auftrag, oder auch seine Programmierung, zu erfüllen.
Aliens Crew wrote...
Sie lassen den Spezies eben keinen Raum, um sich zu entwickeln. Indem sie den Spezies ihre hochentwickelte Technologie überlassen, forcieren sie eben, dass sich alle Spezies eben auf deselben Weg entwickeln. Wenn sie das vermeiden wollten, dann müssten sie die Masseneffekttechnologie von den jungen Völkern fern halten, anstatt es ihnen direkt unter die Nase zu binden.
Der Catalyst hat die Citadel und Mass Relays wie du richtig sagst erschaffen um den Prozess zu beschleunigen, aber Technische Entwicklung bis hin zur Schaffung des „berüchtigten“ Synthetischen Lebens würde auch ohne diese Maßnahme stattfinden, nur halt langsamer. Und weil das hier:
Das steht im Widerspruch zu den Plänen Holokids, der angeblich das Leben schützen will.
Tatsächlich seiner Programmierung entspricht forciert er den Prozess weil er ein noch größeres Ziel hat als das was er mit dem Zyklus, der nur eine temporäre Lösung für ihn darstellt, erreicht hat. Er will den Teufelskreiß der am Anfang steht (The created will always rebel against their creators) durchbrechen.
Nein, ist es nicht. Ich glaube zwar auch das Koexistenz möglich sein musste, aber das spielt keine Rolle, den für die Leviathane war es kein Spekulation. Die Aussagen des Leviathans sind eindeutig, die Auslöschung Organisches Leben durch das von ihm geschaffen Synthetisches Leben hat unter ihren Diener-Völkern offensichtlich stattgefunden, und zwar wahrscheinlich öfter, so oft das sie eine AI mit dem Problem beraut haben. (Tja schwerer Fehler… )Dass es auch zu der Erschaffung von KIs kommen wird (ohne die indirekte Einmischung der Reaper), die alles Leben auslöschen, ist aber rein spekulativ. Es soll ja angeblich bei einigen der Tributvölkern der Leviathane geschehen sein, wobei davon auszugehen ist, dass diese ebenfalls über die Masseneffekt-Technonlogie verfügt haben (also unter den gleichen Bedingungen lebten wie die späteren Völker). Zudem haben auch diese KIs ja nicht alles Leben ausgelöscht - ansonsten wären die Leviathane ja wohl schon lange vernichtet worden, BEVOR sie Holokid hätten erschaffen können. Also...absoluter Mumpitz das Ganze!
Dass die Synthetischen nicht alles organische Leben ausgelöscht haben ist übrigens einfach mit der der offensichtlichen technologischen Übermacht der Leviathane zu erklären. Sie haben die Synthetischen die rebelliert haben selber ausgelöscht.
Und wenn Holokid meint, er würde das Leben schützen, indem er es in Reaperform presst, wie kann er dann eben diese "geschützte" Leben für seine Kriege gegen die jungen Völker stets als Kanonenfutter verheizen? Wir haben ja in ME 1 gesehen, was passieren kann, wenn man das schützenswehrte Leben für seinen Feldzug einsetzt.
Er sagt „ascend“ und „stored“ also nicht wirklich „geschützte“. Für mich ist das eigentlich nur eine selbst Illusion um seiner Grundfunktion treu zu bleiben, den in Wirklichkeit vernichtet es das was wir, organischen, als Leben ansehen so gründlich wie nur möglich.
Würde er dieses Leben nur "zurückstutzen", so müsste er diese Völker lediglich in die Steinzeit zurückbomben, ohne sie auszulöschen, so dass diese Völker in Zukunft nicht mehr mit Masseneffektkanonen und Element-Zero-Kernen "spielen" würden, sondern wieder mit Holzspeeren und Faustkeilen. Dann könnte man sagen "er hätte das Leben zurückgestuft".
Du kannst eine Spezies nicht einfach in die „Steinzeit zurückbomben“ Selbst wenn es dir gelänge alle fortschrittliche Technologie zu vernichten, das entscheidende, das Wissen ist in den Lebewesen, und wenn du die vernichtest… ja genau.
So rottet er nur eine Spezies aus, um eine andere wachsen zu lassen. So als würde er einen Wald abholzen, nur um dort einen neuen zu hinzupflanzen. Diesen dann munter düngen, nur um ihn schließlich wieder abzuholzen. Und das ergibt einfach null Sinn!
Es ergibt, aus der sichtweiße des Catalyst, durchaus Sinn, weil die fortgeschrittenen Organischen Völker, die Synthetischen, die nach seiner Logik alles Organische leben auslöschen würden, nicht erschaffen können.
Modifié par Holger1405, 31 octobre 2013 - 11:58 .
#188
Posté 01 novembre 2013 - 12:13
Aliens Crew wrote...
@Holger
Ich denke, dass ein konaventioneller Sieg doch möglich gewesen wäre, wenn man die Story nur anders aufgzogen hätte. Denn jede und ich meine damit auch wirklich JEDE Spezies hat ein Schwachstelle...warum dann nicht auch die Reaper. Ich hatte dazu schon mal in einem anderen Thread ein mögliches Szenario dargestellt. ME 3 hätte dnn davon gehandelt, eben diese Schwäche zu finden und auszunutzen. Und zwischendurch hätten die Völker dann Systeme geopfert, um Zeit zu schinden.
Sicherlich hätten sie es so schreiben können, dann hätten sie die Reaper aber halt nicht von Anfang an so Mächtig machen dürfen.
@ Schwachstelle.
Was für eine Schwachstelle? Ein Virus? Die Dark energy storyline? Imho wäre auch all das eine Art deus ex machina gewesen.
So bekamen wir ein zweites "Krieg/Kampf der Welten". Als man nicht mehr weiter wußte, starben eben alle Aliens an irgendwelchen irdischen Krankheiten. Na supi!
Um fair zu sein, die Bakterien in „Der Krieg der Welten“ waren ein Seitenhieb von HG Wels in Bezug auf die damalige Britische Kolonialpolitik.
Edit: Die Frage ist jetzt ob der Catalyst nicht auch eine Metapher darstellt….
Modifié par Holger1405, 01 novembre 2013 - 12:18 .
#189
Posté 01 novembre 2013 - 12:39
Ahnkahar wrote...
Das macht es nicht besser. Klar gibt es Klassiker und auch viele Werke in denen das angewandt wird. Ich sage nicht, dass es nicht vorkommt, ich sage, dass es ein Fehler ist, das einfach so hinzunehmen.
Mass Effect 3 ist zu großen Teilen ein tolles Spiel, bisschen stupide an manchen Stellen, aber dennoch sehr unterhaltsam. Selbst wenn ich jetzt nur den Handlungsstrang aus Teil 3 betrachte und die Widersprüche die durch Teil 1 und 2 entstanden sind wegdenke, passt Holokid so gar nicht ins Konzept. Es is plötzlich einfach da.
In unserer Diskussion vor ein paar Monaten habe ich glaube ich schon darauf hingewiesen das für mich der Crucible viel eher eine deus ex machina ist als Catalyst, der wenig mehr tut als erklären.
Aber hast du dir nie die Frage gestellt wer die Reaper erschaffen hat? Nie die Möglichkeit in Betracht gezogen das es, da es ja Maschinen sind, einen „Schöpfer“ dieser Maschinen gegeben haben muss?
Dass dieser „Schöpfer“ dann im letzten Spiel auftaucht finde ich jetzt nicht so überraschend, auch wenn mit persönlich, wie auch schon gesagt, die Reaper als „alleiniger“ Bösewicht lieber gewesen wären.
Unerwartete Wendungen schön und gut, aber es kann doch nicht Sinn der Sache sein, wenn urplötzlich IRGENDWAS auftaucht und als Lösung für die Haupthandlungsstränge präsentiert wird.
Bei komplexen Geschichten wie Mass Effect zeugt das davon, dass die Autoren sich an einer Stelle verrannt haben. Bei eher simplen Geschichten wie Krieg der Welten zeugt das von der mutwilligen Intention, dem Leser auf den Sack zu gehen. Forsch ausgedrückt.
Was „Krieg der Welten“ angeht hat sich HG Wels dabei durchaus was gedacht, „auf den Sack zu gehen“ ist denke ich auch richtig, nur nicht seien Lesern, sondern eher gewissen Politikern seiner Zeit.
Aber „eher simplen Geschichte“? Das ist eines der für die Science-Fiction-Literatur grundlegenden Werke weil es Missstände im damaligen leben (Kolonialzeit) durch eine Fiktive Geschichte beschreibt oder kritisiert.
Das ist die Essenz von Science-Fiction.
#190
Posté 01 novembre 2013 - 09:12
Man hat mehrere Wahlmöglichkeiten, die völlig unterschiedliche Auswirkungen auf die Zukunft haben. Jede Option bietet positive und negative Aspekte. Es gibt somit keine "perfekte" Entscheidung und kein Friede-Freude-Eierkuchen-Happy-End. Für mich passt das zu Sheps Story.
#191
Posté 01 novembre 2013 - 04:31
Holger1405 wrote...
Ahnkahar wrote...
Das macht es nicht besser. Klar gibt es Klassiker und auch viele Werke in denen das angewandt wird. Ich sage nicht, dass es nicht vorkommt, ich sage, dass es ein Fehler ist, das einfach so hinzunehmen.
Mass Effect 3 ist zu großen Teilen ein tolles Spiel, bisschen stupide an manchen Stellen, aber dennoch sehr unterhaltsam. Selbst wenn ich jetzt nur den Handlungsstrang aus Teil 3 betrachte und die Widersprüche die durch Teil 1 und 2 entstanden sind wegdenke, passt Holokid so gar nicht ins Konzept. Es is plötzlich einfach da.
In unserer Diskussion vor ein paar Monaten habe ich glaube ich schon darauf hingewiesen das für mich der Crucible viel eher eine deus ex machina ist als Catalyst, der wenig mehr tut als erklären.
Aber hast du dir nie die Frage gestellt wer die Reaper erschaffen hat? Nie die Möglichkeit in Betracht gezogen das es, da es ja Maschinen sind, einen „Schöpfer“ dieser Maschinen gegeben haben muss?
Dass dieser „Schöpfer“ dann im letzten Spiel auftaucht finde ich jetzt nicht so überraschend, auch wenn mit persönlich, wie auch schon gesagt, die Reaper als „alleiniger“ Bösewicht lieber gewesen wären.Unerwartete Wendungen schön und gut, aber es kann doch nicht Sinn der Sache sein, wenn urplötzlich IRGENDWAS auftaucht und als Lösung für die Haupthandlungsstränge präsentiert wird.
Bei komplexen Geschichten wie Mass Effect zeugt das davon, dass die Autoren sich an einer Stelle verrannt haben. Bei eher simplen Geschichten wie Krieg der Welten zeugt das von der mutwilligen Intention, dem Leser auf den Sack zu gehen. Forsch ausgedrückt.
Was „Krieg der Welten“ angeht hat sich HG Wels dabei durchaus was gedacht, „auf den Sack zu gehen“ ist denke ich auch richtig, nur nicht seien Lesern, sondern eher gewissen Politikern seiner Zeit.
Aber „eher simplen Geschichte“? Das ist eines der für die Science-Fiction-Literatur grundlegenden Werke weil es Missstände im damaligen leben (Kolonialzeit) durch eine Fiktive Geschichte beschreibt oder kritisiert.
Das ist die Essenz von Science-Fiction.
Ja, der Crucible ist genau so ein Gerät wie der Catalyst. Der eine deutlicher, der andere weniger. Beide tauchen plötzlich auf, beide passen nicht in das Konzept, bei hinterlassen den selben faden Beigeschmack, dass die Autoren nicht wussten, wo die Story hingehen und enden soll.
Ja, die Herkunft wird ja in Leviathan erklärt. Die Herkunft ist an sich auch kein großes Problem. Wie sie aufgemacht ist und welches Motiv sie letztendlich verfolgen dagegen sehr wohl. Hätten wir statt mit Holokid mit Harbinger gesprochen, wie in Teil 1 mit Sovereign, wär das vielleicht was ganz anderes und nicht so ein derber Widerspruch zu Teil 1. An dieser Stelle möchte ich auch einfach noch mal sagen, dass es mir anstelle dieser Sache sogar lieber gewesen wäre, das Motiv ganz im Dunkeln zu lassen.
Das war für das Imperium aus Star Wars nie nötig. Den Borg aus Star Trek hätte das auslassen auch eher gut getan. Denn das Unbekannte ist für uns Menschen naturgetreu eher bedrohlich und furchterregend.
Wem Wells letztendlich auf den Sack gehen will ist doch unerheblich. Er tut es ganz bewusst durch eben dieses "Stilmittel".
Und ja, die Geschichte an sich ist eher simpel. Der Hintergrund in dem sie geschrieben wurde und die Intention hinter dem Gleichnis ist eine ganz andere Sache.
Klar hat Wells durch dieses Werk Gesellschaftskritik ausgeübt, das will ich auch gar nicht absprechen. Mit ein bisschen Augenzwinkern kann man solche Kritik auch in ME3 wiederfinden. Das bestreite ich alles gar nicht. Ich sage, dass die Autoren von ME3 wesentlich mehr hätten herausholen können, als einen monatelangen Sh*tstorm, der durch Faulheit und Planlosigkeit seitens der Autoren entstanden ist. Und ob du ihn jetzt gerechtfertigt findest oder nicht, er war da. Und es war der bis dato größte in der Videospielindustrie. Das wiederum will etwas heißen.
Modifié par Ahnkahar, 01 novembre 2013 - 04:35 .
#192
Posté 01 novembre 2013 - 04:49
Modifié par Big-Boss687, 01 novembre 2013 - 04:51 .
#193
Posté 01 novembre 2013 - 04:50
Zwar etwas spät, aber ich muss zugeben, dass das ziemlich cool wäre.Horst Walter wrote...
vielleicht ein reaperblasto?Big-Boss687 wrote...
Zum Glück gab es keinen Endkampf. Nach Cyborg-Saren und Terminator-Baby wäre da bestimmt noch etwas Idiotischeres erschienen.lustigtv wrote...
Kein Endkampf...
Modifié par Big-Boss687, 01 novembre 2013 - 04:55 .
#194
Posté 01 novembre 2013 - 06:31
Holger1405 wrote...
Um fair zu sein, die Bakterien in „Der Krieg der Welten“ waren ein Seitenhieb von HG Wels in Bezug auf die damalige Britische Kolonialpolitik.
Sagt wer....?
Holger1405 wrote...
Edit: Die Frage ist jetzt ob der Catalyst nicht auch eine Metapher darstellt….
Ich würde in die ME-Story nicht allzuviel reininterpretieren. Solche großen Storyschreiber sind die bei BW nun auch nicht. Sogar der Schimmelreiter hat mehr Tiefgang und Finesse. Ich bezweifle daher stark, dass bei BW-Geschichten irgendetwas mit Metaphern, Stilmitteln, Rahmenhandlungen und Wortspielen zu finden sein wird, dazu sind die Geschichten bei BW-Spielen am Ende einfach zu banal und amerikanisch...kurz gesagt: zu einfach gestrickt. Für einfache Gemüter mag das hohe Kunst sein...
Aber wo du schon so geschrieben hast, was die Essenz der SciFi ist. Auch einen Vergleich mit einem der größten SciFi-Werke (Frank Herberts Wüstenplanet-Zyklus) hält ME bei weitem nicht stand.
Modifié par Leberwurstbrot, 01 novembre 2013 - 06:37 .
#195
Posté 01 novembre 2013 - 10:32
Lady Hawke 88 wrote...
Ich mag endgültige Lösungen auch. Da Reaper ja schon genug Zerstörung angerichtet haben. Deshalb kotzt mich auch dieses Friede, Freude Eierkuchen grüne Ende total an. Vorallem weil es total entgegen meiner Moral steht. :<
Nebenbei Edi und Geth könnten man doch wieder zurückholen wozu hat man den die Quarianer die kennen sich ja damit aus.
Ich bin eine mitte20 Frau die sich manchmal Aktion mit richtig Krach und Bum lieber anschaut als die neusten Telenovelas oder Schnulzen. Bäh Schnulzen so Klischeehaft.
Aber dennoch gehe gerne mal shoppen oder Schuhe kaufen. ;-)
hey auf schuhe bzw stiefel stehe ich auch, das ist nicht unbeding für die damenwelt reserviert.
aber ich glaube das zurückholen könnte sich schwierig gestalten, da die "persönlichkeit" ja meines wissen nach auf der technologie der reaper basiert.
#196
Posté 01 novembre 2013 - 10:48
Ahnkahar wrote...
Ja, der Crucible ist genau so ein Gerät wie der Catalyst. Der eine deutlicher, der andere weniger. Beide tauchen plötzlich auf, beide passen nicht in das Konzept, bei hinterlassen den selben faden Beigeschmack, dass die Autoren nicht wussten, wo die Story hingehen und enden soll.
Ich denke ja das der Catalyst durchaus in das Konzept passt, und ich weiß nicht ob sie von Anfang an wussten wo sie hinwollten, eher nein wenn man die Haestrom storyline sieht, aber irgendwann wussten sie es, und sie haben es so zu Ende gebracht wie sie es wollten.
Du magst die Art und weiße nicht wie sie das getan haben, und das ist vollkommen OK, wäre schlimm wenn wir alle den gleichen Geschmack hätten.
Persönlich habe ich von der Hälfte von Mass Effect 1 damit gerechnet dass am Ende eine Art deus ex machina stehen wird und ich fand es richtig das sie kein „Friede Freude Eierkuchen“ Happy End konstruiert haben, weil das imho überhaupt nicht zur Mass Effect storyline gepasst hätte plus, die vielen „philosophischen“ fragen die das Ende aufwirft finde ich persönlich einfach klasse.
An dieser Stelle möchte ich auch einfach noch mal sagen, dass es mir anstelle dieser Sache sogar lieber gewesen wäre, das Motiv ganz im Dunkeln zu lassen.
Wie gesagt, mir persönlich auch.
Das war für das Imperium aus Star Wars nie nötig. Den Borg aus Star Trek hätte das auslassen auch eher gut getan. Denn das Unbekannte ist für uns Menschen naturgetreu eher bedrohlich und furchterregend.
Das Imperium oder dessen Entstehung wurden in Ep 1 – 3 ja eigentlich schon erklärt, aber was das Star Trek und das „Unbekannte“ angeht hast du sicher recht.
Wem Wells letztendlich auf den Sack gehen will ist doch unerheblich. Er tut es ganz bewusst durch eben dieses "Stilmittel".
Und ja, die Geschichte an sich ist eher simpel. Der Hintergrund in dem sie geschrieben wurde und die Intention hinter dem Gleichnis ist eine ganz andere Sache.
Klar hat Wells durch dieses Werk Gesellschaftskritik ausgeübt, das will ich auch gar nicht absprechen. Mit ein bisschen Augenzwinkern kann man solche Kritik auch in ME3 wiederfinden. Das bestreite ich alles gar nicht.
Also was das „eher simpel“ in Bezug auf „Der Krieg der Welten“ angeht bleiben wir auch geteilter Meinung fürchte ich. Insbesondere wenn man sich überlegt wann das Buch geschrieben wurde. Zu einem Zeitpunkt zu dem Raumfahrt noch nicht mal annähern in Sicht war und der Wissenschaftliche Status quo… na ja 1898 halt.
.
Ich sage, dass die Autoren von ME3 wesentlich mehr hätten herausholen können, als einen monatelangen Sh*tstorm, der durch Faulheit und Planlosigkeit seitens der Autoren entstanden ist. Und ob du ihn jetzt gerechtfertigt findest oder nicht, er war da. Und es war der bis dato größte in der Videospielindustrie. Das wiederum will etwas heißen.
Ich behaupte nicht das BW keine Fehler gemacht hat, im Gegenteil da waren offensichtliche. Das Original-Ende hat Logikbrüche (Wie kam die Normandie jetzt genau auf diesen Planeten?) und der Dialog mit dem Catalyst war auch nicht wirklich ausgereift. Außerdem hätte „Leviathan“ unbedingt ins Spiel gehört (So hätte man sich die ganze „der Catalyst taucht aus dem nichts auf“ Diskussionen ersparen können.)
Vielleicht hätte man sich so einen Teil des Aufstands erspart, aber ich bin auch, nach wie vor, der Meinung das die einzige Möglichkeit den Aufstand zur Gänze zu vermeiden das besagte „vollkommene“ Happy End gewesen wäre, und das hatte imho, wie auch schon gesagt, nun überhaupt nicht zur Mass Effect gepasst.
Modifié par Holger1405, 01 novembre 2013 - 11:08 .
#197
Posté 01 novembre 2013 - 11:23
Leberwurstbrot wrote...
Sagt wer....?
Meine Literatur Lehrerin. Also damals vor langer langer Zeit…
Aber ich stimme ihr da zu, wobei es nicht ganz akkurat formuliert war. Das Gesamte Buch ist eine Kritik an der Britischen Kolonial-Politik, dass es am Ende Bakterien sind die die Invasoren „besiegen“ und nicht das mächtige Militär ihrer Majestät, setzt dem ganzen nur die Krone auf.
Ich würde in die ME-Story nicht allzuviel reininterpretieren. Solche großen Storyschreiber sind die bei BW nun auch nicht. Sogar der Schimmelreiter hat mehr Tiefgang und Finesse. Ich bezweifle daher stark, dass bei BW-Geschichten irgendetwas mit Metaphern, Stilmitteln, Rahmenhandlungen und Wortspielen zu finden sein wird, dazu sind die Geschichten bei BW-Spielen am Ende einfach zu banal und amerikanisch...kurz gesagt: zu einfach gestrickt. Für einfache Gemüter mag das hohe Kunst sein...
Metaphern? Bleibt zur Diskussion offen.
Stilmitteln? Stimmt wohl, eher nicht.
Rahmenhandlungen? Die Geth storyline kommt einer Rahmenhandlungen schon sehr nahe.
Wortspielen? Doch, sicher nicht Nobelpreis verdächtig, aber da sind sie schon.
Im Übrigen mag ich das, „Für einfache Gemüter“ nicht, es ist der Geschmack der darüber entscheidet was man als Kunst ansieht, nicht die Intelligenz.
Aber wo du schon so geschrieben hast, was die Essenz der SciFi ist. Auch einen Vergleich mit einem der größten SciFi-Werke (Frank Herberts Wüstenplanet-Zyklus) hält ME bei weitem nicht stand.
Ich würde ME auch nicht mit Herberts Werken vergleichen, vor allen nicht mit Dune, aber in erster Linie weil man die Medien nicht miteinander vergleichen kann.
Einen Roman mit einem Videospiel zu vergleichen ist so wie einen Roman mit einem Film zu vergleichen, einfach nicht möglich.
Trotzdem stimme ich dir zu das Herbert vermutlich ein wenig talentierter war als die BW Autoren (Was nicht heißt das dies untalentiert sind.)
Aber es steht für mich auch außer frage das BW mit Mass Effect die Standards im RPG Genre auf ein neues Level gebracht hat. Vielleicht nicht was das „literarische“ angeht, aber beim Gesamtpacket und der Charakterentwicklung/Interaktion auf jeden Fall.
Edit: Eine Sache noch was die Essenz von Science Fiction angeht.
Individual science fiction stories may seem as trivial as ever to the blinder critics and philosophers of today - but the core of science fiction, its essence has become crucial to our salvation if we are to be saved at all.
-Isaac Asimov
Modifié par Holger1405, 01 novembre 2013 - 11:37 .
#198
Posté 02 novembre 2013 - 02:06
#199
Posté 02 novembre 2013 - 09:03
Holger1405 wrote...
Ahnkahar wrote...
Ja, der Crucible ist genau so ein Gerät wie der Catalyst. Der eine deutlicher, der andere weniger. Beide tauchen plötzlich auf, beide passen nicht in das Konzept, bei hinterlassen den selben faden Beigeschmack, dass die Autoren nicht wussten, wo die Story hingehen und enden soll.
Ich denke ja das der Catalyst durchaus in das Konzept passt, und ich weiß nicht ob sie von Anfang an wussten wo sie hinwollten, eher nein wenn man die Haestrom storyline sieht, aber irgendwann wussten sie es, und sie haben es so zu Ende gebracht wie sie es wollten.
Du magst die Art und weiße nicht wie sie das getan haben, und das ist vollkommen OK, wäre schlimm wenn wir alle den gleichen Geschmack hätten.
Persönlich habe ich von der Hälfte von Mass Effect 1 damit gerechnet dass am Ende eine Art deus ex machina stehen wird und ich fand es richtig das sie kein „Friede Freude Eierkuchen“ Happy End konstruiert haben, weil das imho überhaupt nicht zur Mass Effect storyline gepasst hätte plus, die vielen „philosophischen“ fragen die das Ende aufwirft finde ich persönlich einfach klasse.
An dieser Stelle möchte ich auch einfach noch mal sagen, dass es mir anstelle dieser Sache sogar lieber gewesen wäre, das Motiv ganz im Dunkeln zu lassen.
Wie gesagt, mir persönlich auch.
Das war für das Imperium aus Star Wars nie nötig. Den Borg aus Star Trek hätte das auslassen auch eher gut getan. Denn das Unbekannte ist für uns Menschen naturgetreu eher bedrohlich und furchterregend.
Das Imperium oder dessen Entstehung wurden in Ep 1 – 3 ja eigentlich schon erklärt, aber was das Star Trek und das „Unbekannte“ angeht hast du sicher recht.Wem Wells letztendlich auf den Sack gehen will ist doch unerheblich. Er tut es ganz bewusst durch eben dieses "Stilmittel".
Und ja, die Geschichte an sich ist eher simpel. Der Hintergrund in dem sie geschrieben wurde und die Intention hinter dem Gleichnis ist eine ganz andere Sache.
Klar hat Wells durch dieses Werk Gesellschaftskritik ausgeübt, das will ich auch gar nicht absprechen. Mit ein bisschen Augenzwinkern kann man solche Kritik auch in ME3 wiederfinden. Das bestreite ich alles gar nicht.
Also was das „eher simpel“ in Bezug auf „Der Krieg der Welten“ angeht bleiben wir auch geteilter Meinung fürchte ich. Insbesondere wenn man sich überlegt wann das Buch geschrieben wurde. Zu einem Zeitpunkt zu dem Raumfahrt noch nicht mal annähern in Sicht war und der Wissenschaftliche Status quo… na ja 1898 halt.
.Ich sage, dass die Autoren von ME3 wesentlich mehr hätten herausholen können, als einen monatelangen Sh*tstorm, der durch Faulheit und Planlosigkeit seitens der Autoren entstanden ist. Und ob du ihn jetzt gerechtfertigt findest oder nicht, er war da. Und es war der bis dato größte in der Videospielindustrie. Das wiederum will etwas heißen.
Ich behaupte nicht das BW keine Fehler gemacht hat, im Gegenteil da waren offensichtliche. Das Original-Ende hat Logikbrüche (Wie kam die Normandie jetzt genau auf diesen Planeten?) und der Dialog mit dem Catalyst war auch nicht wirklich ausgereift. Außerdem hätte „Leviathan“ unbedingt ins Spiel gehört (So hätte man sich die ganze „der Catalyst taucht aus dem nichts auf“ Diskussionen ersparen können.)
Vielleicht hätte man sich so einen Teil des Aufstands erspart, aber ich bin auch, nach wie vor, der Meinung das die einzige Möglichkeit den Aufstand zur Gänze zu vermeiden das besagte „vollkommene“ Happy End gewesen wäre, und das hatte imho, wie auch schon gesagt, nun überhaupt nicht zur Mass Effect gepasst.
1. Nach dem Gespräch mit Sovereign habe ich damit gerechnet, dass wir auf jeden Fall kein Regenbogenhappyend bekommen werden. Sovereign hatte keinen Grund zu lügen als es sagte "Our Numbers will darken the skies of every world...". Das bedeutete ein Sieg würde teuer erkauft werden. Daher hätte ein Happy End meines Erachtens nicht gepasst. Vor allem habe ich damit gerechnet, dass Shepard nicht überleben wird. Aber nur weil es kein Happy End gibt, muss man uns noch lange keine unbefriedigende DEM vorsetzen, oder ?
Auch gegen philosophische Fragen habe ich nichts, nur sollte man davon absehen, sie genau ins Ende zu packen. Dort sollen Fragen geklärt und nicht neu aufgeworfen werden. Gibt schließlich auch für Autoren einen Handwerkskasten. Und das war einfach nicht gut geschrieben.
2. Möglich, dass wir da nicht auf einen Nenner kommen, nur um was geht es denn grundlegend anderes als einen unschlagbar erscheinenen Invasoren, der letztendlich doch abziehen muss, obwohl alles was wir ihm entgegen werfen unwirksam ist ? Möglich dass ich die Geschichte einfach nicht mehr so im Kopf habe, aber wirkliche Subplots gehen der Sache doch ab.
3. Siehst du, da ist der Kern der Sache. Ich glaube nicht das es am Happy End lag. Sondern tatsächlich an den Fehlern. Ich schildere dir einfach mal in kurzen Worten mein Spielerlebnis. Es hat mich ungefähr 35 Stunden gekostet im ersten Durchgang zum Ende zu kommen. Der Zeit die bis dahin verstrichen ist, bin ich kaum gewahr geworden. Im Nachhinein sind einige Fragen aufgetaucht, die den Flow aber nicht unterbrochen haben. Warum genau Legion sich jetzt opfern musste bleibt mir persönlich zB verschlossen. So, jetzt kommen wir zum Ende, das beginnt wo der Harbys Strahl Shepard trifft. Das war der erste RICHTIGE WTF-Moment. Der vaporisiert andere Soldaten und sprengt Panzer. Shepard aber steht einfach wieder auf, wenn auch n bisschen lädiert.
An dieser Stelle war ich raus. Das langsame Tempo hat sein übriges getan, dass ich auch nicht wieder in den Flow reinfinde, weswegen ich alles wesentlich bewusster wahrgenommen habe. Das wiederum hat bedeutet, dass die ganzen kleinen Logikfehler, Plotbrüche, Ungereimtheiten usw. mir quasi ins Gesicht gesprungen sind. Entsprechend hat sich Holokid angefühlt wie ein Tritt in die Weichteile. Mit Anlauf und Stahlkappe.
Das ist dann auch der Grund warum mir der MEHEM besser gefällt als alles was BW geliefert hat. Holokid fehlt. Denn DAS war von vornherein mein wirklich größter Kritikpunkt am Ende. Und da ich den "Wir mögen das Ende nicht"-Thread relativ früh aufmerksam verfolgt habe, hat sich dieser Punkt sehr schnell als Muster herausgestellt. Nicht das es kein Happy End gibt. Mit Shepards Tod hatten wahrscheinlich alle an irgendeiner Stelle gerechnet. Nein, alle Umfragen die ich mir angeschaut habe, ein Großteil der Posts und selbst die Aktion mit den Cupcakes hatten nie das Happy End zum Thema. Sondern immer den Einheitsbrei der Cutscenes und die Unlogik der letzten 20 Minuten.
#200
Posté 02 novembre 2013 - 09:16
*hust* Vigil *hust*Holger1405 wrote...
Persönlich habe ich von der Hälfte von Mass Effect 1 damit gerechnet dass am Ende eine Art deus ex machina stehen wird...





Retour en haut





