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Magier-Templer-Konflikt und Einfluss der Inquisition


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245 réponses à ce sujet

#1
pocketrobo

pocketrobo
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Hallo zusammen Posted Image


Da der Dragon Age Bereich inzwischen leider im Koma liegt dachte ich mir, dass ein neuer Diskussions Thread vielleicht wieder Leben ins Thema bringt. Et voilà hier ist er.

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Wir wissen, dass der Magier-Templer-Konflikt in DA:Inqusition eine große Rolle spielen wird und es wurde angekündigt, dass unsere Entscheidungen weitreichenden Einfluss haben werden.

Was ich mich nun frage ist ob die Inquisition den Konflikt tatsächlich entscheidend beeinflussen kann.

Werden wir die Möglichkeit haben den Magiern Freiheit zu bringen? Oder wird es am Ende so sein, dass man den Ausgang des Krieges nur minimal verändern kann?

Was denkt ihr? Und was wäre eurer Meinung nach die beste Lösung für den Konflikt?

-------------------

Ich bin gespannt auf eure Gedanken Posted Image

#2
Dukemon

Dukemon
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pocketrobo wrote...

Hallo zusammen Posted Image


Da der Dragon Age Bereich inzwischen leider im Koma liegt dachte ich mir, dass ein neuer Diskussions Thread vielleicht wieder Leben ins Thema bringt. Et voilà hier ist er.


Was daran liegt, dass noch BioWare sich wieder eingeigelt hat und es keine neuen Infos gibt über die man diskutieren könnte.

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pocketrobo wrote...Wir wissen, dass der Magier-Templer-Konflikt in DA:Inqusition eine große Rolle spielen wird und es wurde angekündigt, dass unsere Entscheidungen weitreichenden Einfluss haben werden.

Was ich mich nun frage ist ob die Inquisition den Konflikt tatsächlich entscheidend beeinflussen kann.

Werden wir die Möglichkeit haben den Magiern Freiheit zu bringen? Oder wird es am Ende so sein, dass man den Ausgang des Krieges nur minimal verändern kann?

Was denkt ihr? Und was wäre eurer Meinung nach die beste Lösung für den Konflikt?


Ich glaube es erst wenn ich es sehe.^^
Ich hoffe allerdings das Konsequenzen nur auftreten, wenn sie schlüssig in ihre jeweilige Handlung passt oder auch in die HQ meinet wegen. Ein bestes Beispiel wie sich zwei Nebenquests zu einer interessanten entwickeln zeigt die Nebenquest mit Conrad Verner in ME3 auf der Citadel. 
Negativ Beispiel ist und bleibt die Folgequest von Das Wesen der Bestie bei der Verwundeten Küste. Da hätten die es sich gleich schenken können. Eine Folgequest dazu gab es außerdem schon in DAO selber.

#3
Guest_The_Loki_*

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Die Frage ist: Bis wohin ist es ratsam den Magiern Freiheit zu geben. Auf jeden "guten" Magier kommen idR 2-3 Abscheulichkeiten, Maleficare und andere zweifelhafte Gestalten. Zum anderen sehe ich auch das Risiko von Lynchjustiz aufgrund der zivilen Bevölkerung (Aberglaube bzw. persönliche Erfahrungen) immerhin hat man selbst in Tevinter immer wieder Ärger mit Magiern - Magokratie, d. h. Magier als herrschende Klasse hin oder. Vermutlich wirds ähnlich wie bei den Elfen laufen: Haben an der Seite Andrastes gekämpft und Garahel, der Held der 4. Verderbnis war auch ein Elf und wo sind sie jetzt: Vagabunden, sprechendes Ungeziefer und Prostituierte im besten Fall noch Bürger zweiter Klasse wie in Ferelden und auch wohl nur weil Sklaverei offiziell dort geächtet ist und die fereldischen Elfen mitgeholfen haben Ferelden zu befreien

Vergleichen wir das nun mit den jüngsten Ereignissen mit Magiern und man kann sagen: Wenn es dem Gros der Magier so geht wie den Elfen Fereldens können sie fast froh sein.

Fazit: Erstmal die Situation der Elfen verbessern, dann sehen wir weiter.

#4
Quatre

Quatre
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Nun, laut BioWare wird der Magier-Templer-Konflikt nur einer von mehreren großen Konflikten sein: Dämoneninvasion, Bürgerkrieg und Elfenrebellion in Orlais: Daneben deutet sich an, dass natürlich auch Drachen und Graue Wächter eine große Rolle spielen werden. Vor dem Hintergrund bin ich skeptisch, was mögliche weitreichende Konsequenzen betrifft.

Was mich aber brennend interessiert, ist, welche Gruppierungen dabei eine Rolle spielen werden. Es gibt ja nicht nur DIE Magier und DIE Templer. Zum Beispiel frage ich mich, ob es sich bei den roten Templern um die Templer/Sucher-Fraktion von Lord Seeker Lambert aus "Asunder" handelt - oder um eine radikalisierte, vom roten Lyrium beeinflusste und abhängige Splittergruppe.

Dann frage ich mich auch, ob die Resolutionisten, eine Gruppe radikalisierter Libertarianer, noch eine große Rolle spielen werden oder sich mit den Zirkelrebellen in Andoral's Reach verbünden werden. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass ehemalige Loyalisten und Äquitarianer plötzlich Blutmagie dulden werden.

Und dann gibt es ja noch diesen Venatori-Kult aus Tevinter, der sich laut BioWare als Gegenspieler der Inquisition positionieren wird. Allerdings ist unklar, welche Ziele diese Kultisten verfolgen.

Und was ist eigentlich mit den Suchern, Templern und Magiern, die noch immer treu zur Kirche und der Göttlichen stehen. Sind die überhaupt noch eine relevante Größe?

-------

Was die Lösung des Konfliktes betrifft: Ich bezweifle, dass es da eine zufriedenstellende Lösung für alle Parteien geben wird. 

Einige Gründe für die Schaffung der Zirkel waren ja Sicherheitsbedenken ("Magical Mishaps", Dämonen, etc.) und die Erinnerungen an das alte Reich von Tevinter. Solche Sorgen verschwinden ja nicht einfach von heute auf morgen - vor allem nicht, wenn/falls sich herausstellen sollte, dass Magier für den großen Riss im Schleier gesorgt haben.

Andererseits bricht das System aus Kirche, Zirkel, Templern und Suchern zusammen. Diese Institutionen müssen überdacht und reformiert werden. Probleme dabei: Wie begegnet man Machtmissbrauch von Magiern und Templern? Wie kann man Magiern Freiheiten bei hohen Sicherheitsauflagen ermöglichen? Wie schützt man Nichtmagier vor Magiern und Magier vor Nichtmagiern?

Edi: Die Frage ist halt, wie groß der Einfluss der Inquisition als unabhängige Kraft auf diese Fraktionen wirklich sein wird. Ich vermute, dass Figuren wie Leliana und Cassandra einen gewissen "Link" zur Kirche darstellen werden. Davon ab wird das Wappen des Inquisitors eine Kombination aus den Symbolen der Kirche/des Erbauers ("Sonne"), Sucher ("Auge in Sonne") und Templer ("Schwert der Gnade") sein.

Es wäre schon cool, wenn am Ende der Spieler entscheiden kann, wie und ob es wieder Zirkel geben wird, ob die Kirche wieder einen militärischen Arm (Sucher und Templer) haben wird, usw.

Modifié par Quatre04, 27 octobre 2013 - 10:26 .


#5
Alessa

Alessa
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Erstmal danke an Pocketrobo ... klasse Idee. :wizard:


@Loki: Schön, dass du wieder da bist. :)


Zum Thema:

Ich würde mich freuen, wenn man als Inquisitor den Konflikt deutlich in die jeweils gewünschte Richtung bewegen könnte. Ich fürchte aber, dass der Einfluss des Inquisitors da begrenzt sein wird ... alleine schon, weil man sonst in den Folgespielen vollkommen gegensätzliche Welten hätte, wenn ein Spieler den Magiern Freiheit bringt und ein anderer sie womöglich in ein neues Zirkelsystem sperrt.

Für mich persönlich würde ich mir wüschen, dass Magier endlich gleichberechtigt und frei leben dürfen und dass die Leute wieder den Nutzen der Magie erkennen ... und nicht nur eine Bedrohung darin sehen.

Ich bin mir sicher, dass die Magier in der Lage sind, aus der Geschichte zu lernen und verantwortungsvoll mit ihrer mächtigen Gabe umzugehen ... wenn man ihnen die Chance dazu gibt. ^_^

Modifié par Alessa-00, 27 octobre 2013 - 10:40 .


#6
Dukemon

Dukemon
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Alessa-00 wrote...

Für mich persönlich würde ich mir wüschen, dass Magier endlich gleichberechtigt und frei leben dürfen und dass die Leute wieder den Nutzen der Magie erkennen ... und nicht nur eine Bedrohung darin sehen.

Ich bin mir sicher, dass die Magier in der Lage sind, aus der Geschichte zu lernen und verantwortungsvoll mit ihrer mächtigen Gabe umzugehen ... wenn man ihnen die Chance dazu gibt. ^_^



Dukemon approves +100

#7
Guest_The_Loki_*

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Böser Loki™, soviel Zeit muss sein.
Quatre hat es gut getroffen. Wie wird man die radikalisierten Gruppen los ohne gleich die weniger schädlichen Subjekte mit im eigenen Blut zu ersäufen?

Beispiel wäre Loyalisten Laienschwester und -brüder werden zu lassen, doch besteht nun das Risiko, dass besagter entweder ein infiltrierender Blutmagier ist oder von solchen Individuen kontrolliert wird und das abgelegene Dörfchen zu seinem Harem und Schlachtbank in einem unfunktioniert?

Meiner Meinung nach wird das ne fiese Schweinerei geben und selbst wenn nicht: Alle, aber insbesondere die Magier, werden einige Kompromisse eingehen müssen.

#8
Dukemon

Dukemon
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Wie Anders schon sagte, sich die gleichen Rechte, die alle anderen auch haben, zu fordern ist etwas anderes als nach Macht zu verlangen.
Ich werde meine Inquisitoren ganz sicher in die Richtung lenken, den Magiern zu helfen in dem sie mehr wie normale Menschen ( und Elfen) leben können. Magiern sollte es wegen einer angeblichen Disposition der Gene nicht versperrt bleiben sich Berufen zu widmen. Oder auch in Stadt Wachen angenommen zu werden. Als freie Mediziner zu arbeiten, so wie Anders es getan hat. Eine Familie gründen. Den Privilegien und Pflichten sich anzunehmen, die sie durch ihre Familie bekommen haben.

Wie man schon sagte, die Elfen sind erst mal zweitranging in DAI aber nicht unbedeutend.

#9
Quatre

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Alessa-00 wrote...
Ich bin mir sicher, dass die Magier in der Lage sind, aus der Geschichte zu lernen und verantwortungsvoll mit ihrer mächtigen Gabe umzugehen ... wenn man ihnen die Chance dazu gibt.


Das hängt doch wohl jeweils von dem einzelnen Magier und seiner Gesinnung ab. Da müsste schon das kollektive Interesse bestehen, es besser als die Magokratie Tevinter zu machen - und das ist eben nicht der Fall.

Interessant ist auch, dass die Magier rund 900 Jahre brauchen, um dieses System der Unterdrückung und Diskriminierung über den Haufen zu werfen. Warum haben sie das nicht früher gemacht? Das Problem ist, dass es innerhalb der Zirkelmagier viele gibt, die das System begrüßen:

The Loyalist fraternity seeks to strengthen ties between the Circle and the Chantry to the point of wanting the Circle of Magi to become an official arm of the Chantry, like the Templars.

Some Isolationists believe this is the best way for mages to pursue the study and use of magic in peace and safety while others think magic is as dangerous as the Chantry says it is (or even more so) and that mages should be isolated from the world for its own protection.


(Dragon Age RPG Set 2)

Solange es grundverschiedene Magier-Positionen gibt, ist es meiner Meinung nach sinnlos, nur von DEN Magiern zu sprechen.

------

Duke, wie würdest du sicherstellen, dass adlige Magier nicht (Blut-)Magie missbrauchen, um ihre politische Macht unrechtmäßig zu vergrößern? Wie würdest du verhindern, dass Magier, die die Kontrolle über ihre Magie verlieren, ganze Ortschaften aus Versehen abfackeln? Wie würdest du verhindern, dass Maleficare oder unvorsichtige Magier zu Abscheulichkeiten werden?

Ohne eine Kontrolle oder Aufsicht, ist das doch eher Utopie.

Modifié par Quatre04, 27 octobre 2013 - 11:12 .


#10
Dukemon

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Dann gibt es noch genug andere Magier die das verhindern können.
Ein schwarzes Scharf verdirbt nicht gleich die ganze Herde.

In Dawn of the Seeker taucht auch eine Gruppierung von Blutmagiern auf (wobei man erwähnen muss innerhalb dieser Gruppierung gibt es Magier mit argen Zweifeln) die von Magiern des Zirkels bekämpft wird. Und nicht nur weil sie es wegen der Kirche müssen.

Modifié par Dukemon, 27 octobre 2013 - 11:21 .


#11
Guest_The_Loki_*

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Ein von Parasiten befallener Baum wird aber keine guten Äpfel geben, egal ob Zauber- oder Blechapfel.
Mein Vorschlag: Die Blutmagier der Wächter werden eventuell wissen wie man Geisteskontrolle via Blutmagie neben der Litanei effektiv abwehren kann. Da der Ausgang auch die Wächter mitbeeinflussen wird (zum Beispiel Menge und Qualität von Rekruten) sind diese mit an Bord zu holen um effektivere Wege zu finden und erproben. Da die alten Wege erstmal für den Uranus sind wird man um solche Tests nicht rumkommen. Das Problem sehe ich eh weniger bei Isolationisten, Loyalisten oder Äquiterianer sondern beim Rest der alle Mühe über den Haufen werfen kann und so entgültig einen absoluten Massenmord an Magiern und verheerenden Krieg der alles für die Qunari-Invasion vorbereitet.

#12
pocketrobo

pocketrobo
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Alessa-00 wrote...
Erstmal danke an Pocketrobo ... klasse Idee. :wizard:

Hört man gerne Posted Image


Quatre04 wrote...

Alessa-00 wrote...
Ich bin mir sicher, dass die Magier in der Lage sind, aus der Geschichte zu lernen und verantwortungsvoll mit ihrer mächtigen Gabe umzugehen ... wenn man ihnen die Chance dazu gibt.


Das hängt doch wohl jeweils von dem einzelnen Magier und seiner Gesinnung ab. Da müsste schon das kollektive Interesse bestehen, es besser als die Magokratie Tevinter zu machen - und das ist eben nicht der Fall.

Du kennst also die Gesinnungen der Magier in DA:Inquisition? Posted Image


Quatre04 wrote...


Interessant ist auch, dass die Magier rund 900 Jahre brauchen, um dieses System der Unterdrückung und Diskriminierung über den Haufen zu werfen. Warum haben sie das nicht früher gemacht? Das Problem ist, dass es innerhalb der Zirkelmagier viele gibt, die das System begrüßen

Dass sie sich 900 Jahre lang nicht gewaltsam gegen ihre Unterdrückung gewehrt haben zeigt doch eigentlich, dass sie nicht nach Macht sondern einfach nur nach einem Leben mit gleichen Rechten wie alle anderen streben.

Danke für das Zitat. Das ist aber eher uninteressant, weil es aus einer Zeit vor dem Fall der Zirkel stammt.


Quatre04 wrote...

Duke, wie würdest du sicherstellen, dass adlige Magier nicht (Blut-)Magie missbrauchen, um ihre politische Macht unrechtmäßig zu vergrößern? Wie würdest du verhindern, dass Magier, die die Kontrolle über ihre Magie verlieren, ganze Ortschaften aus Versehen abfackeln? Wie würdest du verhindern, dass Maleficare oder unvorsichtige Magier zu Abscheulichkeiten werden?

Ohne eine Kontrolle oder Aufsicht, ist das doch eher Utopie.

Das ist die typische magiphobe Argumentation, die man fast in copy&paste Form in jeder Diskussion zu diesem Thema liest. Posted Image


Dukemon wrote...

Dann gibt es noch genug andere Magier die das verhindern können.
Ein schwarzes Scharf verdirbt nicht gleich die ganze Herde.

Genau das denke ich auch. Posted Image

#13
Guest_The_Loki_*

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Das ist weniger Magophobie denn traurige Realität.

Ich verweise hier auf den Drachenkult aus den Comics, das Gemetzel von Redcliffe, dass die Liberterianer in Asunder bereit waren Wynnes Sohn (der selbst Liberterianer war) zu opfern für die Revolte, Merediths Schwester die zur Abscheulichkeit wurde und außer Meredith so ziemlich alle tötete. Zudem geht wie gesagt selbst Tevinter gegen Aufrührer vor und auch Zirkel wurden da schon aufgelöst wie Fenris sagt und er hat hier keinen Grund zu lügen, da dies für das Reich spricht.

Quatre ist ein Pen & Paper Spieler und hat daher noch Backgroundwissen, dass uns fehlt, folglich radikale Splittergruppen

Das die Magier solange ruhig blieben liegt eher daran das Liberterianer gesamt gesehen eher in der Minderheit waren, auch wenn sie eine der beiden großen sind. Die gemäßigten (Loyal- und Isolationisten sowie Äquis) sind bei sowas eher auf einer Seite und die geldgeile Fraktion wird nichts machen was Schmuggel etc stört.

#14
Dukemon

Dukemon
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Fenris ist nicht gerade eine Quelle für fundierte Aussagen ^^ Der gehört sowieso in eine japanische Produktion als in ein westliches Rollenspiel.
Deshalb freue ich mich auf den Tevinter Magier in DAI, der hat eher eine bessere Übersicht.

Natürlich hört man mehr von den Radikal Gewaltbereiten Magiern. Sie sind am lautesten, aber nicht unbedingt in der Mehrheit. Würden die anderen Magier, die eben eher die Gleichberechtigung fordern und nicht die Macht, ebenfalls lauter schreien, nicht in Gewalt ausgedrückt, wären auch sie automatisch zu den Radikalen gehören, deshalb sind diese Kleinlaut, weil sie keine andere Wahl sehen.

Modifié par Dukemon, 27 octobre 2013 - 12:19 .


#15
Dukemon

Dukemon
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pocketrobo wrote...

Quatre04 wrote...

Duke, wie würdest du sicherstellen, dass adlige Magier nicht (Blut-)Magie missbrauchen, um ihre politische Macht unrechtmäßig zu vergrößern? Wie würdest du verhindern, dass Magier, die die Kontrolle über ihre Magie verlieren, ganze Ortschaften aus Versehen abfackeln? Wie würdest du verhindern, dass Maleficare oder unvorsichtige Magier zu Abscheulichkeiten werden?

Ohne eine Kontrolle oder Aufsicht, ist das doch eher Utopie.

Das ist die typische magiphobe Argumentation, die man fast in copy&paste Form in jeder Diskussion zu diesem Thema liest. Posted Image


Für diese Leute gibt es nu zwei Gruppen.
Die MAgier die im Zirkel Leben und damit auch gleichzeitig die Vorbild Magier sind, mit ihrer Magie haben sie es verwirkt eigenes Stückland zu besitzen, Felder zu bestellen oder sonstige Tätigkeiten nach zu gehen die NICHTS mit Magie  zu tun haben, und die Magier die kräftig auf den Tisch hauen und sagen Das geht nicht - das sind übrigens gleich die bösen auch wenn sie nur normale Magie gegen andere Einsetzen, Blutmagier* sowieso.
Magier können nichts anderes sein.
Magier können außerhalb des Zirkels kein Gemeinwohl empfinden oder ähnliches. 
Magier können nicht in Gruppen eintreten, die Kriminalität bekämpfen und wenn dann sind es allesamt Blutmagier die diese Reihen infiltrieren um es anderen Magiern zu vereinfachen ihre "bösen" Pläne durchzuführen. 


* = Blutmagie bedeutet nicht gleich verdorben. Es gibt in DA bereits genug Magier die Blutmagie gelernt haben und dann darauf verzichten bzw. verzichtet haben.  Mir fallen sofort drei ein.

Modifié par Dukemon, 27 octobre 2013 - 12:25 .


#16
Quatre

Quatre
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pocketrobo wrote...
Du kennst also die Gesinnungen der Magier in DA:Inquisition?


Habe ich das geschrieben? Natürlich nicht.Posted Image

Du wirst doch nicht ernsthaft behaupten wollen, dass alle Magier gleich ticken: Es gibt unterschiedliche Bruderschaften, Splittergruppen, Gesinnungen, Fähigkeiten, Charaktere.

Und das wird sich auch in DA:I nicht ändern.

Interessant wäre hier eher, wie man die vernünftigen Magier - zu denen beim besten Willen nicht alle gehören - so in die Gesellschaft einbindet, dass sie verantwortungsbewusst und frei agieren können.


Dass sie sich 900 Jahre lang nicht gewaltsam gegen ihre Unterdrückung gewehrt haben zeigt doch eigentlich, dass sie nicht nach Macht sondern einfach nur nach einem Leben mit gleichen Rechten wie alle anderen streben.

Oder es zeigt, dass sie bisher mehrheitlich FÜR das System waren. Bei der letzten Abstimmung des Rates der Verzauberer in Cumberland - nach den Ereignissen von Kirkwall und vor den Ereignissen in Val Royeaux - stimmte eine Mehrheit der Magier gegen die Abspaltung des Zirkels von der Kirche.


Danke für das Zitat. Das ist aber eher uninteressant, weil es aus einer Zeit vor dem Fall der Zirkel stammt.

Von wegen uninteressant: Es handelt sich dabei um zwei von drei Bruderschaften, die in "Asunder" gegen die Auflösung des Zirkels gestimmt haben. Diese Magier und ihre Meinungen verschwinden ja nicht einfach, nur weil eine Mehrheit dafür gestimmt hat. Posted Image

Und es sind genau diese Positionen, die dazu beitrugen, dass der Zirkel solange keine großen Revolten erlebt hat. erst die Ereignisse in "Asunder" haben die Äquitarianer zum Umdenken bewogen - siehe Abstimmung in Andoral's Reach.  


Das ist die typische magiphobe Argumentation, die man fast in copy&paste Form in jeder Diskussion zu diesem Thema liest.

Ob dir die Argumente nun in den Kram passen oder nicht - es sind Kernfragen des Konfliktes, die die Autoren in den Büchern und Spielen, ja sogar in Interviews aufwerfen. Posted Image

Und es sind Argumente, die ich und andere schon seit Jahren vorbringen. Dir steht es natürlich frei, mal einen Blick in ältere Threads zu dem Thema zu werfen. Auch im englischen Forum gibt es dazu schon gute und ausführliche Diskussionen. Mit Copy & Paste hat das nichts zu tun.

Und mit "Magiphobie" hat das auch nichts zu tun: Diese Problemfragen werden uns seit DA:O in Quests, Büchern und Dialogen präsentiert. Bei dem Templer-Magier-Konflikt handelt sich doch nicht nur um eine Schwarz-Weiß-Geschichte mit bösen Templern und guten Magiern.

------------

Dukemon wrote...

Dann gibt es noch genug andere Magier die das verhindern können.
Ein schwarzes Scharf verdirbt nicht gleich die ganze Herde.


Nur handelt sich dabei nicht nur um EIN schwarzes Schaf, sondern meist mehrere. Und diese Schäflein haben die Power einer ganzen Herde.

Spaß beiseite: Duke, wie würdest du das konkret umsetzen? Zum Beispiel das Problem mit den Magical Mishaps?

Modifié par Quatre04, 27 octobre 2013 - 12:51 .


#17
Falcon46a

Falcon46a
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man könnte den Magiern aber auch die wahl lassen ob sie in einen Zirkel eintretten wollen oder lieber in einen Dorf oder einer Stadt leben und für das gemeinwohl arbeiten wollen .

#18
pocketrobo

pocketrobo
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The_Loki wrote...

Das ist weniger Magophobie denn traurige Realität.

Ich verweise hier auf den Drachenkult aus den Comics, das Gemetzel von Redcliffe, dass die Liberterianer in Asunder bereit waren Wynnes Sohn (der selbst Liberterianer war) zu opfern für die Revolte, Merediths Schwester die zur Abscheulichkeit wurde und außer Meredith so ziemlich alle tötete. Zudem geht wie gesagt selbst Tevinter gegen Aufrührer vor und auch Zirkel wurden da schon aufgelöst wie Fenris sagt und er hat hier keinen Grund zu lügen, da dies für das Reich spricht.

Das sind Ereignisse für die sich ebenso viele tragische Fälle mit Nichtmagiern als Auslöser finden lassen. Bestes Beispiel ist Meredith


The_Loki wrote...

Quatre ist ein Pen & Paper Spieler

Ich auch. Posted Image

Aber auch das Pen&Paper liefert keine Informationen zur aktuellen Situation in DA:Inquisition. Und unter den Magiern muss sich etwas deutlich verändert haben sonst wäre es erst gar nicht zum Krieg und zum Sturz des Systems gekommen. Man kann also nicht einfach von den bisherigen Gruppierungen ausgehen.

#19
Dukemon

Dukemon
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"Interessant wäre hier eher, wie man die vernünftigen Magier - zu denen beim besten Willen nicht alle gehören - so in die Gesellschaft einbindet, dass sie verantwortungsbewusst und frei agieren können. "

Diesen Magiern die selben Rechte geben, wie allen anderen auch haben?

Was mich an den Templern gewaltig stört ist ihre Obrigkeitabhängigkeit, ihre eigene Auslegung ihrer Pflicht und dass sie sich freiwillig vergiften lassen. Gibt es keine andere Möglichkeit?

Der Templer Orden sollte grundlegend reformiert und Eiferer gar nicht erst aufgenommen werden. Personen mit grundlegender Abneigung gegen Magier ebenfalls, wenn sie drin sind sollten diese umgehen entfernt werden aus dem Orden. Denn die sind schlimmer als jeder Blutmagier.
Ich selber habe übrigens noch keinen Blutmagier gespielt. ;-D
Wenn der Templer Orden das ablegt bzw. das durchführt, könnte ich ihn akzeptieren.
Dann wäre ich auch dafür das jedem Magier der seine Läuterung bestanden hat ein Templer, nach der Wahl des Magiers, ein Templer zu Seite gestellt wird der mit ihm in der Nähe dort lebt wo der Magier herkam und dort sein Leben nach gehen kann.
Magier können an der Bekämpfung der Kriminalität (sowohl magischer als auch nicht magischer Natur) nach gehen, ihr Bauern leben führen, ihre Pflichten des Adels aufnehmen, Kliniken eröffnen.
Wenn das passiert, wäre das Reich der Göttlichen ein Vorbild für Tevinter und nicht Tevinter das Vorbild für Magier.

Modifié par Dukemon, 27 octobre 2013 - 12:38 .


#20
Guest_The_Loki_*

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Welchen nutzen hat Fenris in der Situation zu lügen? Würde Fenris mit dieser Aussage lügen, die ja FÜR das Reich spricht das er hasst, würde das bedeuten, dass Tevinter nicht das Land in dem Milch und Honig fließen ist als das es gerne romantisiert wird sondern ein Dreckloch indem alle paar Wochen ne Abscheulichkeit durch die Gassen stapft, was macht mehr Sinn? Hinsichtlich dessen hast du dir grade deinen eigenen Ast abgesägt, da dieses Zitat eigentlich deinen Standpunkt, dass Tevinter nicht so übel ist untermauert hätte. Gratulation

Zum anderen sagt sogar Magister Maevaris, dass Tevinter gegen Kulte vorgeht.

Zudem empfehle ich Quatres Beiträge deutlicher zu lesen, da er KLAR von 3 (!) Magierfraktionen während des Krieges spricht.

Gruß

Böser Loki

#21
Quatre

Quatre
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Dukemon wrote...
Für diese Leute gibt es nu zwei Gruppen.
Die MAgier die im Zirkel Leben und damit auch gleichzeitig die Vorbild Magier sind, mit ihrer Magie haben sie es verwirkt eigenes Stückland zu besitzen, Felder zu bestellen oder sonstige Tätigkeiten nach zu gehen die NICHTS mit Magie  zu tun haben, und die Magier die kräftig auf den Tisch hauen und sagen Das geht nicht - das sind übrigens gleich die bösen auch wenn sie nur normale Magie gegen andere Einsetzen, Blutmagier* sowieso.
Magier können nichts anderes sein.

Damit machst du es dir zu einfach. Selbst, wenn wir die unzähligen Blutmagier und Abscheulichkeiten ausklammern - und Magier, die ihre einfachen arkanen Fähigkeiten missbrauchen, gibt es das Problem des magischen Kontrollverlustes, der zu heftigen "Unfällen" führen kann. Dieses Problemen ist daher auch eines der Hauptanliegen der Isolationisten.

Magier können außerhalb des Zirkels kein Gemeinwohl empfinden oder ähnliches. 
Magier können nicht in Gruppen eintreten, die Kriminalität bekämpfen und wenn dann sind es allesamt Blutmagier die diese Reihen infiltrieren um es anderen Magiern zu vereinfachen ihre "bösen" Pläne durchzuführen. 

Leider teilen in Thedas zu viele Andrastianer diese Ansicht.

Zirkelmagier werden dennoch häufig zur Unterstützung der Gesellschaft herangezogen: Bei Verderbnissen kooperieren sie mit den Grauen Wächtern, bei den Erhabenen Marschen gegen die Qunari unterstützten sie die Armeen der südlichen Nationen, Geistheiler und Formari-Artefakte sind sehr gefragt.

Das ist doch schon mal eine gute Basis. Jetzt stellt sich nur die Frage, wie man das sicher und problemlos erweitern kann - passend zu deinen oben gemachten Vorschlägen.

Wenn du zum Beispiel magische Stadtwachen nennst, mach doch auch mal konkrete Vorschläge zu Einsatzfeldern und Kontrollmechanismen. Ich finde deine Ideen diesbezüglich nicht uninteressant.

* = Blutmagie bedeutet nicht gleich verdorben. Es gibt in DA bereits genug Magier die Blutmagie gelernt haben und dann darauf verzichten bzw. verzichtet haben.  Mir fallen sofort drei ein.

Blutmagie wird eigentlich nur von der Kirche moralisch verdammt. Zirkelmagier und Templer lehnen sie dennoch ab, dass sie zu gefährlich ist: Blutmagie kann die antimagischen Fähigkeiten der Templer umgehen. Sie erhöht das Risiko von Kontrollverlusten und dämonischer Besessenheit, ermöglicht die Öffnung von Rissen im Schleier und damit die Dämonenbeschwörung. Sie erlaubt die Manipulation anderer. Und sie ist verführerisch, denn sie verspricht den Magiern eine höhere Macht.

#22
Quatre

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[quote]pocketrobo wrote...

Quatre ist ein Pen & Paper Spieler
[/quote]
Ich auch. Posted Image
[/Quote]
Cool. 
Du spielst auch das Dragon Age RPG? Hast du auch Set 2? Posted Image

[Quote]
Aber auch das Pen&Paper liefert keine Informationen zur aktuellen Situation in DA:Inquisition. [/Quote]
Korrekt. Ich bin allerdings gespannt, was in Set 3 an Infos dazu kommt. Set 2 hielt schon einige Infos zu DA2 parat - auch das Artwork war schon neu.

[Quote]
Und unter den Magiern muss sich etwas deutlich verändert haben sonst wäre es erst gar nicht zum Krieg und zum Sturz des Systems gekommen. Man kann also nicht einfach von den bisherigen Gruppierungen ausgehen[/quote]

Siehe oben: die Ereignisse in "Asunder". Die einzelnen Bruderschaften zeigen hingegen, warum das System so lange funktionierte, nicht warum es scheiterte. Denn selbst nach Vorfall in der Galgenburg stimmten die Magier mehrheitlich um Wynne gegen den Antrag der Libertarianer.

-----

Bevor ich mich wiederhole:

Ich stimme Dir darin zu, Duke, dass der Templerorden reformiert werden muss. Falls das überhaupt noch möglich ist und nicht alle Templer mittlerweile Red-Lyrium-Junkies geworden sind. Posted Image

Allerdings: Wenn Magier wirklich die gleichen Rechte bekommen sollen - was ja nur fair wäre - müssten dennoch diese gewaltigen Sicherheitsprobleme berücksichtig werden.

Dis bisherige Existenz verschiedener Bruderschaften plus radikaler und gemäßigter Splittergruppen zeigt, dass die Magier selber diesbezüglich Bedenken haben.

Modifié par Quatre04, 27 octobre 2013 - 12:49 .


#23
Dukemon

Dukemon
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Ich habe nicht gesagt, dass Fenris lügt. Ich habe nur geschrieben dass er für eine Diskussion denkbar ungeeignet ist, weil von ihm nichts anderes zu hören ist außer "böse Magister"
Deshalb kann man ihn nicht in die Diskussion einfließen lassen. Er hat ein scheiß Leben. Und? In DA2 stirbt der bei mir eh immer.

"Zum anderen sagt sogar Magister Maevaris, dass Tevinter gegen Kulte vorgeht."

Ein Tevinter Magier der sein Land nicht in den Himmel lobt. Oh Schreck.
ruft Gaider an, das geht auf keinen Fall! *Panik*
Nur weil Maevaris schlecht über Tevinter redet, verteufel ich ihn doch nicht direkt. Habe ich je geschrieben dass ich ein Fan von Tevinter bin?
Ich freue mich auf Maevaris.

Und was habe ich mit den Fraktionen zu tun.
Wo habe ich die erwähnt?
Ich bin auf pocketrobo Beitrag eingegangen und ihm zugestimmt und erwähnt dass es für die "pöse Blutmagier" Fraktion nur zwei Gruppen von Magiern gibt.

So viel zum Thema nicht richtig lesen.

#24
Dukemon

Dukemon
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"Wenn du zum Beispiel magische Stadtwachen nennst, mach doch auch mal konkrete Vorschläge zu Einsatzfeldern und Kontrollmechanismen. "

Allein bei Entführungen wären Magier goldwert.
Sie legen einfach ein Siegel der Lähmung auf den Entführer der gerade eine Klinge an der Kehle seines Opfers hält und das Opfer kann dann problemlos vom Entführer entfernt werden.
Gegen Banden die auch Magier in ihren Reihen haben sind übliche Stadtwachen oft unterlegen. Selbst Magier dabei zu haben kann in den eigenen Reihen Leben retten.

#25
Quatre

Quatre
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Dukemon wrote...

"Wenn du zum Beispiel magische Stadtwachen nennst, mach doch auch mal konkrete Vorschläge zu Einsatzfeldern und Kontrollmechanismen. "

Allein bei Entführungen wären Magier goldwert.
Sie legen einfach ein Siegel der Lähmung auf den Entführer der gerade eine Klinge an der Kehle seines Opfers hält und das Opfer kann dann problemlos vom Entführer entfernt werden.
Gegen Banden die auch Magier in ihren Reihen haben sind übliche Stadtwachen oft unterlegen. Selbst Magier dabei zu haben kann in den eigenen Reihen Leben retten.


Einverstanden. Und wer geht gegen eine korrupte Magier-Stadtwache vor, die ihre Magie missbraucht? Andere einfache Stadtmachen oder eine dritte Kontrollinstanz? Zum Beispiel eine Magier-Wache bestehend aus Magiern?

Und wer verhindert, dass eine Magier-Stadtwache, die die Kontrolle verliert, ein ganzes Viertel abfackelt? Ihre Kollegen oder wieder eine dritte Kontrollinstanz?

Weiß du, worauf ich hinausmöchte, Duke? Posted Image

Ich sage nicht, dass das automatisch passieren muss und dass man Magier nicht als Stadtwachen einstellen sollte, aber es sind genau diese Fragen, die bislang mit den Worten "Zirkel" und "Templer" beantwortet wurden. Wie würdest du das konkret lösen?