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Raupkopien und Offizieller Release


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46 réponses à ce sujet

#26
Sanuku

Sanuku
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Eine Teilschuld ist Definitiv bei den Entwicklern zu Suchen die es immer öfter Verabsäumen eine Demo von Ihren Spielen bereit zustellen. Gerade weil man als PC Spieler immer seltener in den Luxus kommt ein Spiel vorab Antesten zu können greifen immer öfter Spieler eben zu einer Raupkopie. 

Dennoch bin ich der Meinung das es sowohl im Falle von Dragon Age: Origins als auch bei Mass Effect 2 EA/Bioware nicht Schaden wird. Beide Spiele sind absolute Top Games und werden deswegen bei den Händler wie geschnittenes Brot verkauft werden.

#27
Cirdar

Cirdar
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rikimarujan wrote...
Im Offline-Zustand? Selbst bei den Sachen die einem offiziell gehören muss man zumindest angemeldet sein.
Die Möglichkeit eine XML zu verändern und dadurch offline alle DLCs zu bekommen erscheint mir ein bisschen zu einfach, als dass das übersehen worden wäre...


Jupp OFFLINE ,die offiziellen Sachen ohne angemeldet zu sein.
Das Problem mit der Autentifizierung und der Zwangsregistrierung hier,
haben ausschliesslich Du und Ich als diejenigen die gezahlt haben.
Der Rest bekommt alle Items und DLCs zum 0Tarif OFFLINE.

#28
Mortal Kasi 78

Mortal Kasi 78
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Was mich im falle ME2 am meisten an den Raubkopieren stört ist, das sie es schon spielen können während ich hier noch auf heißen Kohlen sitzen muss! Meine Box braucht Futter! :)

#29
Yilantras

Yilantras
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es wird immer raubkopien geben und daran wird kein DLC und kein securom etwas ändern.

der einzige effektive kopierschutz ist ein hardware-dongle (http://de.wikipedia.org/wiki/Dongle)
nur sind die dinger teuer und man (ich) verbummelt die ständig ;)

auch bezweifle ich das die DLC jemanden von der raubkopie abbringen.
wer das spiel raubkopiert wird auch die DLC raubkopieren und wer sich das spiel kauft, kauft warscheinlich auch die DLC oder verzichtet.
die DLC lassen also einfach nur etwas mehr geld in die kassen der entwickler fliesen, was die verluste durch raubkopien zumindest teilweise ausgleicht.

seid doch einfach froh das ME2 nicht mit securom verseucht ist und die zeit bis ME3 mit ein paar DLC versüßt wird.

Modifié par Yilantras, 25 janvier 2010 - 01:10 .


#30
Jan Shepard

Jan Shepard
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Glaubt ihr, dass MM und Saturn das Spiel schon Morgen verkaufen?

Dann würd ich Mittwoch Abend zu Gamestop fahren, die verkaufens nämlich immer nur vor Release wenn einer der beiden Großen das Streetdate gebrochen hat.

#31
Zhodiac

Zhodiac
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Was ich viel schlimmer finde, ist die Tatsache, dass man mittlerweile weniger Probleme und Ärger mit einer Raubkopie hat, als mit einem legal erworbenen Spiel.



Beispiel Mass Effect 2:

1. Im EA Store vorbestellt

2. Download-Link für das Spiel erhalten; was aber scheinbar nicht die bestellte Digital Collector Edition ist, sondern die normale Version. Downloadlinks zu den Zusatzinhalten der CE fehlen.

3. Freischaltcodes für Mass Effect 2 und das Cerberus Netzwerk erhalten. Für "Collector Gear, Sniper Rifle and Inferno Armor" fehlt der Freischaltcode

4. Support kontaktiert, natürlich noch keinerlei Reaktion

5. Cerberus Netzwerk mit dem Bioware-Account verbunden. Hier konnte ich nun 3 Downloads herunterladen: Blutdrachen-Panzerung, Zaeed - Der Preis der Rache und Absturzstelle der Normandy. Sind das alle Inhalte, die zur Zeit zum Cerberus Netzwerk gehören? Generell ist diese Seite eine ziemliche Katastrophe um eindeutige Informationen zu seinem Account oder seinen registrierten Inhalten zu erhalten.

6. Bis zum 28. oder doch 29. warten, damit man spielen darf. Wer weiss schon wann es wirklich los geht...



Mass Effect 2 als Raubkopie?

1. Herunterladen

2. Installieren

3. Crack drüber und spielen.



Eigentlich muss alles von Anfang problemlos funktionieren. Ich glaube, EA würde es auch nicht gefallen, wenn ich sagen würden: "Bitte haben Sie noch etwas Geduld. Der ausstehende Betrag für Ihr Produkt wird Ihnen in unabsehbarer Zeit gutgeschrieben. Meine Techniker arbeiten mit Hochdruck daran."



Ich dachte, nach dem Debakel hätte EA daraus gelernt und würde es bei Mass Effect 2 besser machen. Aber scheinbar machen sie die selben Fehler und es gibt keine Aussicht auf Besserung.



Ich bin maßlos enttäuscht.

#32
Badabingnator

Badabingnator
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Mortal Kasi 78 wrote...


Was mich im falle ME2 am meisten an den Raubkopieren stört ist, das sie es schon spielen können während ich hier noch auf heißen Kohlen sitzen muss! Meine Box braucht Futter! :)


LMAO, darum ging es hier auch eigentlich in dem Thema und nicht um Pro und Contra von Piraterie. :lol:

Was Du schreibst Zhodiac ist schon der Hammer, darüber sollten sich mal die Hersteller und Publisher auch mal Gedanken machen. 

#33
gps666

gps666
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nur so zur info der dlc ist auch schon "raupkopiert" aber der dl funktioniert mal garnicht da überlegt man es sich glatt zweimal...

#34
Tirigon

Tirigon
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Der DLC kann mit Sicherheit auch gecrackt werden. Wenn das stimmt was Cirdar schreibt kanns sogar ich (mit 0 Computerkenntnis) und ein erfahrener Hacker bräuchte wahrscheinlich ca 10 sec um den Kram für sich freizuschalten.

#35
MagicBullet

MagicBullet
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Es ist ein Wettrüsten zwischen Kopierschutz und der Raubkopie - egal was ersteres versucht, letzteres trickst sie immer aus. Ubisoft zb. lässt ab demnächst seine Games registieren - zb. Silent Hutner V und AssassinsCreed2. Nur dass man den Freischaltcode auch emulieren kann, wird blindlings einfach geleugnet. Der CEO von Ubi meinte nur dazu "ein unknackbares, narrensicheres System". Selbiger CEO bezeichte auch schon SecuRom und Starlock als unknackbar :D



Das Problem mit den Raubkopien ist einfach das Angebot - ich loade mir etwas, wofür ich im wahren Leben kein Geld ausgeben würde. Ist häufig bei Musik so.

Bei Games ist eher umgekehrt, durch fehlende Demoversionen. Ich kauf doch nicht die Katze im Sack. Wenns überzeugt, dann blättert man eben die Kohle hin - und wenn nicht, dann eben nicht.



Was ich eher belustigend finde, ist die Tatsache, dass sämtliche Publisher die schlechten Verkaufszahlen auf Raubkopien abwälzen -ungeachtet der Qualität des Spiels.

Deswegen würde man ja auch vieeel mehr auf Konsolen verkaufen. Das stelle ich nicht infrage, sondern die Frage ist eher: Warum sind im letzten Jahren ausnahmslos die Konsolenversionen verschiedener Spiele in Filesharingkreisen aufgetaucht? Raubkopierte PC-Versionen kamen meist erst nach Release hinzu.


#36
Tirigon

Tirigon
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Wenn die Publisher ernsthaft Raubkopierer bekämpfen wollen, dann sollen sie Spiele produzieren bei denen man das Gefühl hat das Geld hat sich gelohnt.



Wenn ich an Spiele wie Oblivion denke, das zwar super war, aber erst nach hinzufügen von 10 GB an Fan-mods, oder Warcraft 3, das ich mir nur wegen DotA gekauft hab, wars das Geld echt nicht wert, weil man das Spiel nur als Basis für die Fanmods braucht.



Würde mal ein gutes Spiel Bugfrei auf den Markt kommen würde sich das sicher lohnen.

#37
IngoLoema

IngoLoema
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Ich erinnere mich an Zeiten, wo Amiga- oder C64-Kopien über den Schulhof gereicht wurden und da hat niemand wirklich nach gekräht, weder die Publisher, noch Spieleredakteure und auch nicht meine damaligen Erziehungsberechtigten.
Die Umsatzzahlen müssen wohl doch im Plus gewesen sein, sonst würde es vielleicht diese Form der Unterhaltung so nicht mehr geben *übertreib*

Trotz meiner Liebe zu Bioware muß ich an dieser Stelle sagen, sich EA als Vertragspartner ins Boot geholt zu haben, war wohl der größte Fehler überhaupt.
EA hat in der Vergangenheit immerwieder großartige Spiele herausgebracht, "nur" das Kunden-/ Verkäuferverhältnis hat sich verschlechtert.
Nicht die Raubkopierer machen Programmierteams kaputt, es sind die Führungskräfte, die keinerlei Gespür mehr haben, wie mit Menschen umgegangen werden muß.

Eine kleine Auflistung...
Support:
So gut wie nicht vorhanden, man bekommt Mails, in denen man erklärt bekommt, daß mein Ansinnen an die zuständige Abteilung weitergesandt wird (die sich selbst natürlich nicht meldet). Dafür erhält man ca. eine Woche später eine generierte Mail, an die eine Umfrage angehängt ist, wie zufrieden ich mit meinem Support-Ansprechpartner war (der blanke Hohn).

Versprochene DLCs:
Okay, Ostagar ist innoffiziell draußen, der Original-Preis hierfür wäre auch in Ordnung (ob für 30 min oder 60 min sei mal dahingestellt), aber hier fallen diejenigen rein, die zuvor die entsprechenden Punkte käuflich erworben haben (und dies wohl verständlicherweise NIE wieder tun werden) und auf ein (verlässliches) Lebenszeichen vonseiten des Publishers warten...nix...nada...

Dadurch kommen wir zur Kommunikation:
Mr. Priestley hat in seinem Job versagt...ganz klar...nicht als Überbringer der schlechten Nachricht, dies gehört leider zu seinen Aufgaben (und derzeit möchte ich nicht mit ihm tauschen), sondern in der Art, wie er es rübergebracht hat (s. Teufelssmiley am Schluß des "No Ostagar in sight"-Beitrages im Forum). Danach hüllte sich jeder der Beteiligten in Schweigen...großartig...was für eine Aussenwirkung und was für eine Positionierung zu uns, den Kunden...

In der Zeit der immerschneller werden Komminukationsmöglichkeiten ist gerade der letzte Punkt ein Unding und weist für mich auf ein starkes Entfernt-Sein von der Basis, von uns, hin (ich lasse die Autoren von Bioware aussen vor, die haben schon ein Gefühl dafür, was uns gefällt).

Firmenpolitik: Vielleicht etwas fehl am Platze, aber dennoch muß ich es loswerden, der Einkaufsrausch, den EA in den letzten Jahren hingelegt hat, hat nicht zu einer Verbesserung des Spielemarktes geführt, im Gegenteil...es wurden mittelmäßigere Spiele rausgebracht und das in Massen. Ich kann die Kids verstehen, die sich die EA Sports-Sachen ziehen, weil nicht einsehbar ist, daß für die minimalen Änderungen zum Vorjahres-Equivalent, ein Vollpreis gezahlt werden soll.

Ich wünsche mir für die Zukunft, daß EA an seiner "Gier" erstickt und die Programmierstudios wie etwa Bioware ihre Verträge mit diesem Konzern auflösen, denn in der Zeit des heutigen technischen Fortschritts, ist ein Publisher-Studio, wie man es von früher her kennt überhaupt nicht nötig.

Zum Abschluß und Inspiration, ich bin lange Kunde bei Bigfish (sowohl im Casual- als auch im "richtigen" Spielebereich) und dort habe ich dieses Chaos nie erlebt.

Modifié par IngoLoema, 27 janvier 2010 - 11:00 .


#38
MagicBullet

MagicBullet
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EA ist leider nicht Vertragspartner von Bioware - EA hat Bioware für lächerliche 800 Millionen GEKAUFT.

und ich prophezeie dir, wenn die eierlegende Wollmilchsau namens Bioware nicht mehr genügend Zaster ausspeit, dann ereilt denen dasselbe Schicksal wie andere Legenden... Bullfrog, Westwood, Starbreeze, Wizards of the Coast, IonStorm....

Wurden alle gnadenlos von EA zerschlagen. SCheiß auf die Qualität, auf die Kunden, egal, die werden ja schon kaufen...



Naja, zur Ehrenrettung muss man aber sagen, dass sich im Hause EA mom. einiges wandelt, seitCEO Ricitello eine "Qualitätsoffensive" ausgerufen hat. Schaut man sich mal das jährliche Portfolio von anno 2007 und heute an, wird man feststellen, dass heute nur halb so viele Schrottgames dabei sind.

Blöd nur, dass EA seitdem ganz gewaltig miese macht.




#39
Badabingnator

Badabingnator
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Bullfrog und Westwood, welch wohlklingende Namen. Hach da wer ich ja wieder von der Nostalgie gepackt, Syndicate und Dune II Battle for Arrakis, da waren die Zeiten noch rosig und die Wiesen saftig.

#40
alceleniel

alceleniel
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@IngoLoema: Es gab heute wieder ein neues Statement zu Ostagar und Chris Priestly setzt immer das "böse Smiley" unter seine Beiträge, da sein Spitzname auch Evil Chris Priestly ist. Also das nicht so ernst nehmen ;)



b2t

#41
Raphael213

Raphael213
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Hi, ich hatte das Spiel auch schon 1 Woche vor dem Release, weil ich es nicht abwarten konnte es zu spielen! Hab es mir aber direkt heute als Collectors Edition gekauft, weil den ersten Teil hatte ich mir schon direkt original gekauft und ich finde ein solches Spiel muss man sich kaufen und auch die Entwickler muss man unterstützen, denn so gute Spiele erscheinen nicht sehr oft! l

#42
Atomius

Atomius
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1. Die Piraterie ist mehr Werbung als Verlust, Microsoft wäre nie so gross geworden ohne Raubkopien!

2. Wenn ich nicht so dämlich ehrlich wäre, bei mir läuft die Digital Deluxe Edition

noch immer nicht, kein Mail mit Code ( und es ist nicht im Spam).

Da muss man sich nicht wundern wenn Versprechungen nicht eingehalten werden

wieso andere mit Raubkopieren arbeiten.

#43
Nameterror

Nameterror
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Zuerst einmal ein paar Worte zu der Aussage "Bei Amiga und C64 hat sich keiner an Raubkopien gestört..."
Das mag ja sein, aber die Zeiten waren damals auch für die Entwickler noch andere. Ein Spiel für den Amiga zu entwickeln muss im Vergleich zu heute noch spottbillig gewesen sein. Selbst Highlights oder Spiele mit großem Umfang, wie zb die Turrican- oder die Eye of the Beholder-Reihe, waren sicherlich relativ kostengünstig.
Heute kostet die Entwicklung großer und umfangreicher Spiele Millionen und es hängen mitunder hunderte Jobs an einem Titel. Schau dir nur mal in Ruhe die Credits zu Mass Effect an, das ist schon der Hammer, wie viele Leute daran mitgearbeitet haben. Und damit ist es natürlich auch um einiges wichtiger, hohe Verkaufszahlen zu erreichen und Raubkopien sind wesentlich schwerer zu Verschmerzen.


Was die Raubkopien von Mass Effect 2 betrifft... ich muss schon zugeben, es hat mich für einen Moment in den Fingern gejuckt dieser Tage. Nein, ich habe diesem Impuls nicht nachgegeben, ich werde heute losstiefeln und mir ME2 kaufen. Ich bin erklärter Fan von Bioware, bislang habe ich einfach noch kein Spiel von denen in die Finger bekommen welches mich nicht restlos begeistet hätte. Was Bioware anpackt hat einfach Hand und Fuß, sowohl was die Spiele selbst betrifft, als auch in Punkto Bugfreiheit und Qualität und das möchte ich natürlich auch honorieren.

Aber ich muss gestehen, ich war doch wirklich verärgert als ich feststellen musste, dass ME2 in Nordamerika eine Woche früher erscheint als in Europa. Was soll das denn bitte? Natürlich könnte man sagen, dass diese eine Woche mehr das Kraut auch nicht fett macht, aber das gilt dann natürlich auch im Umkehrschluss. Warum bekommen die Amis das Spiel eine Woche früher als wir?
Ich frage mich dann schon, wie viele potentielle Käufer sich ME2 nicht kaufen werden und das einfach deshalb, weil sie nicht noch eine Woche länger warten wollten/konnten und sich die amerikanische Version gezogen haben. Das ist natürlich keine Rechtfertigung, aber trotzdem eine Tatsache die man nicht ignorieren sollte.

Was den Kopierschutz an sich angeht... da ich fühle ich mich doch recht unentschieden.
Natürlich hat eine Softwareschmiede ein gerechtfertigtes Interesse daran, ihre Investition zu schützen. Ich bin aber auch der Meinung, dass der Schuss nicht selten nach hinten losgeht.
Ich will nicht sagen, dass ich noch nie eine Raubkopie besessen hätte... ich bin schon ein etwas älteres Semester und mit C64 und Amiga ging damals schon der Punk ab. Mit einem Zweitlaufwerk, einem selbstgebastelten Stecker und der entsprechenden Software konnten damals Disketten inklusive Kopierschutz kopiert werden... :lol:

Aber heutzutage kaufe ich meine Spiele, schon weil ich der Meinung bin, dass der Anbieter eines guten Produktes unterstützt und bezahlt werden sollte. Und was ich da schon für Disaster mit Kopeirschutz und miesem Support erlebt habe passt inzwischen auf keine Kuhhaut mehr. Wie oft liefen Spiele nicht, weil der Kopierschutz die originale CD nicht erkennt. Und im Endeffekt lief es nicht selten darauf hinaus, dass man sich als Kunde zumindest in eine Grauzone begeben muss und sich zumindest einen NoCD-Patch zieht der ja im Endeffekt auch nur ein Produkt der Raubkopie-Szene ist. Solches Verhalten von Seiten der Anbieter schafft, zumindest bei mir, im Endeffekt nur verärgerte und trotzige Kunden. Dss betrifft übrigens nicht nur Spiele und Software, sondern den ganzen Copyright- und Urheberrechtswahnsinn überhaupt. Man schaue sich nur einmal an, wie viele offizielle Videos von Musikern für deutsche Nutzer von Youtube gesperrt sind - aber KAUFEN soll ich den Kram dann.

An sich finde ich den Weg den Bioware im Moment geht gar nicht mal so schlecht. Der Kopierschutz wird weitestgehend weggelassen und mit der Registrierung des Spieles schaltet man auch die Möglichkeit frei, DLC zu nutzen. Und wenn dass dann noch spieleübergreifend funktioniert ist die Freude natürlich groß. Ich jedenfalls finde es ein nettes Gimmick, Dragon Age: Origins eine Rüstung beizulegen die sogar noch für Mass Effect 2 funktioniert.
Ich glaube jedenfalls, dass eine Kundenbindung auf diesem Wege längerfristig besser funktioniert und sich mehr bezahlt macht als jeder Kopierschutz. Vor allem wenn, wie bei Bioware im Moment, die Qualität stimmt und man für sein Geld einiges an Umfang und Wiederspielwert geboten bekommt.

#44
IngoLoema

IngoLoema
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Ich möchte mich hier nicht falsch verstanden wissen, ich bin gegen Raubkopien an sich, frei nach dem Motto: "If you like it, buy it."

Trotzdem kann ich mich eines grundsätzlichen Verständnisses gegenüber denen, die illegale Downloads ziehen, nicht erwehren...



Was mich stört ist, diese Schwarz/ Weiß-Schuldzuweisung vonseiten der Industrie...



Und Nameterror, ich gebe Dir natürlich recht, möchte aber bedenken, daß "spottbillig" auch nicht ganz stimmt, wenn man bedenkt wie sich die Kaufkraft an sich seit z.B. den Amiga-Zeiten verändert hat.



Und desweiteren, auch damals hingen hunderte von Jobs an den einzelnen Projekten, ich sage nur Infocom und das "Cornerstone"-Debakel...



Und zum Abschluß...und das mag ausschließlich meine subjektive Sicht sein, meines Wissens hat sich die Qualität von Game-Franchises oder auch die Studioqualität nicht verbessert, wenn sich Großkonzerne wie EA und Konsorten in diese einmischen...ich sage nur Sierra, Infocom, Bullfrog, Westwood...

#45
silbermoon

silbermoon
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das eigentliche Problem meines erachtens ist (tschuldigung ich muss etwas weiter ausholen):

wenn ich einen Spiele-Markt gehe und mich entschließe ein Spiel zu kaufen, aber noch nicht weiß welches kann ich unmöglich unterscheiden welches Spiel wirklich gut ist und welches nicht. Im Internet kursieren abertausende von Raubkopien, Testberichten und Empfehlungen, die mir aber alles, ausser den Raubkopien, nichts nützen, da Sie meine persönlichen Vorlieben nicht einsehen können. Das selbige gilt auch für den neuen EA-Spiele-Berater (meiner ansicht Schwachsinn hoch 3)
Raubkopien gewähren zumindest einsicht in die Spiele, wo die Hersteller sagen kauf es dir doch wenn du Einsicht haben willst. allerdings schreibt auch jeder Coder der Raubkopien einen Hinweis ind die Kopie: Wenn euch das Spiel gefällt, kauft es euch! 
Diesen Hinweis könnt ihr fast immer finden.
Was allerdings in naher Zukunft zum verlust vieler Kunden kommen kann ist die Tatsache das viele Spiele Wochen vor dem Offiziellen Release mit allen möglichen Cracks schon als Raubkopie angeboten werden kann (unter anderem mit Muliplayer-Crack wahlweise in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch usw). 
Einen Kopierschutz könnte man somit als Überflüssig oder störend Bezeichnen. 

Das Problem in den Läden ist, dass einfach viel zu viel Schrott darum Liegt und einfach alles zu teuer ist, so das man sich meisten nur ein paar Spiele pro Monat kaufen kann (40-70€ sind eine Stange Geld), was eine 1:1 Umrechnung aus DM Zeiten noch ist.

Auch das Problem mit den Unvollständigen Spielen ist mir bekannt, da kann man einfach nur noch Raten so geil so ein Spiel auch aufgebaut sein mag, lasst die Finger davon. Hier liegt aber das Problem das man diese Spiele leider nicht erkennen kann, ohne sich eine Raubkopie zu Organisieren.

Zu gutem Schluss hier noch eine Idee von Mir an die Spiele Firmen: Bringt wieder Demos raus, die nicht so kurz sind wie die alten Demos, denn bei denen hat man fast nichts gesehen.

An die Spieler egal ob ihr Raubkopien gut heißt oder nicht: Kauft euch das Spiel ehrlich im Handel wenn ihr überzeugt seid das es gut ist, nicht um dem Publisher Geld zu geben, sondern um die Arbeit zu belohnen.

Edit: Mir ist gerade noch eingefallen das ich genügend Leute kenne, die sich nur noch gute Multiplayer-Spiele kaufen. Diese haben meistens folgende Antworten parat wenn man sie darauf anspricht: Mir ist das Spiel zu teuer. oder Warum sollt ich Geld für so ein Spiel ausgeben.  Bei einigen meiner Spiele hätte ich wohl auch so wie diese Leute verfahren sollen. Bei anderen will ich das Spiel einfach Ori haben, wie z.b. ME DA:O und ME2, womit ich allerdings nicht EA loben möchte sondern BioWare, welche eine saubere, gute und Lobenswerte Arbeit hingelegt haben.
Schade nur das EA das wieder kaputt macht mit deren Support und Verkaufstaktik.

Modifié par silbermoon, 29 janvier 2010 - 01:23 .


#46
Nameterror

Nameterror
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@ IngoLoema

Also ich denke ja schon, dass Produktionskosten- und Aufwand ganz gewaltig in die Höhe geschnellt sind. Natürlich hingen auch damals schon nicht wenige Jobs an Erfolg oder Misserfolg eines Spieles.
Aber schau dir nur mal Dragon Age an. Soweit ich weiss, lag die Entwicklungszeit dieses Spieles bei etwa 6 Jahren und die Kosten dürften sicherlich im 2-stelligen Millionenbereich liegen.
Und dabei war DA:O sicher nicht einmal eine der teuersten Produktionen. Killzone 2 hat rund 40 Millionen Dollar gekostet, Halo 3 etwa 60 Millionen Dollar und GTA 4 hatte ja angeblich ein Budget von sagenhaften (oder auch kranken) 100 Millionen Dollar.
Schaut man sich dagegen mal diesen alten Bericht über die Entwicklung von Turrican 3 an kann ich da schon so einige Unterschiede erkennen was Kosten und Aufwand angeht...

www.nemmelheim.de/turrican/files/turrican-3-development-diary.html

Und das Argument von wegen Kaufkraft verstehe ich auch nicht. Fakt ist, dass im Gegensatz zu allen anderen Produkten Computerspiele erstaunlich preisstabil geblieben sind. Ich habe hier noch einige alte Amiga-Originale inklusive Rechnung herumliegen, damals hat man für ein Spiel in der Regel zwischen 70 und 120 Mark bezahlt. Ein neues PC-Spiel kostet heutzutage zwischen 30 und 50 Euro, die Preise sind also stabil geblieben. Dagegen sind in den letzten 10 Jahren die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten um bis zu 40% gestiegen. Und die Angestellten einer Softwarefirma müssen immerhin auch von irgendetwas leben.


Was mich allerdings auch ärgert ist die geschilderte schwarz/weiss Sicht so manches Entertainment-Riesen. Da munter werden Feindbilder geschaffen, Spieler kriminalisiert und zahlende Kunden verprellt, dass es eine Freude ist. So mancher wird da schon aus Trotz mit dem einen oder anderen Download reagieren, vor allem wenn er/sie dann noch reichlich schlechte Erfahrungen mit miesen Support und fehlerbehafteten Produkten gemacht hat.

#47
IngoLoema

IngoLoema
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"Dagegen sind in den letzten 10 Jahren die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten um bis zu 40% gestiegen."



Dann hast Du ja doch verstanden, was ich wegen der veränderten Kaufkraft meinte^^