Hallo allerseits,
eigentlich wollte ich einen allumfassenden Beitrag, mit einem wirklich sehr sehr langen Vorwort, posten. Aber ich versuch mich lieber kurz zu fassen.
Eins noch vorweg: Das hier ist eine Beta. Auch wenn ich ganz unbescheiden anmerken darf das es eine sehr ausgereifte Beta ist. ![]()
Es ist nicht der Weisheit letzter Schluß. Es ist eine Art Schablone mit deren Hilfe Ihr Euer eigenes Ende erschaffen könnt.
Der Weg zum Ziel bzw. der Röhre
Ab verlassen der Hammer-Basis ist ein neues Ende fällig!
Das fängt schon damit an das der Großteil von Shepards Crew in der Basis herumsitzt und sich langweilt während draußen die Welt untergeht. - Die müssen auf jeden Fall mit!
Ob ihr sie nun (in Eurer Vorstellung) als eigenes Team mitlaufen lasst, das mit Shepard parallel vorrückt, und Deckung gibt oder ob Ihr die einzelnen Crew-Member den Truppen (Kroganern, Geth, Allianz, usw) zuteilt ist Euch überlassen.
Was mich zum nächsten Punkt bringt:
Sobald Shepard die Hammer-Basis verlassen hat scheint es so als würde er allein gegen die gesamte Reaper Invasionsarmee kämpfen. Ab und zu taucht ein Panzer auf um kurze Zeit später zerbröselt zu werden - das wars. Das gehört ganz klar geändert!
Ähnlich wie bei der finalen Raumschlacht um die Erde will ich den Lohn meiner Arbeit sehen! Das heißt Ich will all die Fraktionen die ich mitgebracht habe dabei haben. ZB will ich sehen wie sich wild gewordene Kroganer im Blutrausch auf die Reaper stürzen, wie Geth Seite an Seite mit den Quarianer um ihr gemeinsames Überleben & ihre gemeinsame Zukunft in dieser Galaxis kämpfen usw usf. Die (Wunsch-) Liste lässt sich beliebig erweitern und verändern.
Das ganze sollte in schön fies-knifflige Entscheidungen und packende Dialoge verwoben sein. Ähnlich denen aus Teil 2. Aber mit den Unterschied das Ihr hier tatsächlich (Ex-) Crew-Member in den sicheren Tot schicken müsst.
Das sollte natürlich in erster Linie eure Entscheidungen aus Teil 3 reflektieren. Ihr könnt aber gerne auch Entscheidungen aus den Vorgängern mit einfliesen lassen.
Einen kleinen Einblick darin wie das aussehen könnte ist hier zu sehen.
Der Endboss
Anstatt im Showdown wieder gegen einen „kleinen“ Reaper zu kämpfen wäre ganz klar ein Endfight mit Harbinger fällig.
Was für ein geiler Endfight wäre das denn?! Zu Fuß einen kilometerhohen Reaper bezwingen. Natürlich unter zu Hilfenahme der klitze kleinen Streitmacht die Shepard mitgebracht hat. ![]()
Nach mehreren Fehlschlägen, ihn zu bezwingen, würde es darauf hinauslaufen das Shepard ein Schiff, aus dem All, mit Harbinger kollidieren lässt um ihn endlich platt zu machen. Das wäre 1. pure Epic und 2. ein sehr schönes Sinnbild für den verzweifelten (Überlebens-) Kampf. Welches Schiff sich opfern soll liegt in Shepards Hand.
Ein nicht ganz so ernst gemeintes Video wie das Aussehen kann ist hier zu sehen. ![]()
An dieser Stelle bietet sich die Gelegenheit für ein Gespräch mit Harbinger an.
Ob Ihr (in eurer Geschichte) die 2 nun ein paar „Nettigkeiten“ austauschen lasst oder ob Ihr sie über etwas von Substanz reden lasst ist Euch überlassen. Ich für meinen Teil würde die Chance nutzen um ein paar Fragen zu beantworten. Wie zB was der Tiegel ist? Oder wieso so eine hochentwickelte Spezies so einem „schönen Hobby“ wie dem zyklischen und galaxieweiten Genozid fröhnt? Ich hätte da gern ein paar sinnvollere Antworten als: „Because we can!“ Andererseits wäre mir das immernoch lieber als das.
Außerdem wäre es die Gelegenheit für den ein oder anderen „Aha, so ist das also!“ Dialog.
Das wäre alles wesentlich befriedigender als das sinnbefreite Geschwurbel von Space-Child.
Auf der Zielgeraden
Spätestens ab jetzt solltet Ihr Euch von allem verabschieden was Euch ME3 so als „Ende“ präsentiert hat.
Für alles was nun folgt ist es wichtig das Shepard vom Rest seiner Crew bzw. der Galaxiebefreiungsallianz (was für ein schönes Wort ^^) getrennt ist. Es gibt ja einen naheliegenden Grund: Jede Menge Schutt in Form von Harbingers sterbenden Körper und ein fettes Raumschifffrack.
Shepard ist zwar vom Rest getrennt aber praktischerweise nahe der Röhre. Also begibt er sich, von mir aus unter Beschuss von allen Seiten, dort hin. Und zwar nicht als humpelnder und blutender Fleischklumpen sondern als der Held in Rüstung wie wir ihn seit Teil 1 kennen.
Wenn Ihr mögt könnt Ihr noch ein paar Gefechte einbauen. Ich für meinen Teil finde das unnötig. Jeder weitere Schusswechsel würde im Angesicht des letzten Bossfights verblassen.
Wer sich jetzt fragt: „Was ist mit Maurader Shields?“ Der wird nicht mehr gebraucht.
Shepard landet auf der Citadel entweder alleine oder inmitten verängstigter Zivilisten bzw. C-Sec Mitarbeiter. Wie Ihr das ausgestaltet ist Euch überlassen.
Aber es liegt ganz klar auf der Hand das Anderson dort oben nix verloren hat.
Nicht ganz so eindeutig sieht die Sache beim Illusive Man aus. Mein 1. Reflex war ihn rauszuschmeissen da er zu dem Teil des Endes gehört das Schmerzen verursacht. Andererseits macht es, was das narrativ betrifft, Sinn das er dort oben ist. Schließlich hat Shepard ihn den ganzen 3. Teil lang gejagt.
Wofür Ihr Euch auch entscheidet, sein erscheinen sollte auf jeden Fall erklärt werden und ob Ihr ihm wirklich übernatürliche „Zauber“-Kräfte geben wollt würde ich mir 3 mal überlegen. Das Gesprächsthema an sich könnt Ihr aber m.E. so belassen.
So....und jetzt kommen wir zum Casus Knacktus: Das Ende selbst.
Ich muss gestehen das es nicht einfach ist meine Idee einerseits so zu formulieren das sie allgemein verständlich und andererseits so offen ist das jeder etwas daraus machen kann. Schreiben kann sehr mühseliges sein....
Danach wird Shepard die Arme der Citadel öffnen damit der Crucible andocken kann. Dort erfährt er, vereinfacht gesagt, das der Crucible eine Art Security Stick ist. Der nur wenn er mit der Citadel verbunden ist eine seit Äoenen, vor den Augen aller Zivilisationen die da kamen und verschwanden, verborgene Fähigkeit aktivieren kann.
Was für eine Fähigkeit?
Das entscheidet Ihr. Ob er die Macht hat bei den Reapern die Selbstzerstörung auszulösen, oder sie fort schickt und alle Koordinaten der Milchtrasse aus ihren System löscht oder sie „einschlafen“ lässt (So wie in der einen Star Trek Episode, als Cpt. Picard von den Borg gefangen & assimiliert wurde.) oder oder oder....Das bleibt, wie gesagt, Euch und eurer Phantasie überlassen. Wichtig ist einzig das er die Bedrohung durch die Reaper schlagartig beenden kann. ABER (!!) es muss auf JEDEN FALL zum narrativ des ME-Universums passen! Also KEINE Space Magic!
Das sollte eigentlich jedem klar sein. Aber ich dachte mir um sicher zu gehen weise ich ausdrücklich darauf hin. ![]()
Woher weiß Shepard das?
Nun das kann ihm EDI erklären. Egal wieviele Crewmember Ihr bis dahin verloren habt, solange es die Normandy gibt wird Euch Joker und EDI erhalten bleiben. ![]()
Wenn Ihr mögt könnt Ihr sie, ähnlich wie Space Child, als holographische Projektion in eure Geschichte einbauen.
Mission accomplished? Shepard muss nur einen Button drücken und das ME-Universum ist gerettet? Nicht ganz, denn was nun folgt ist....
Shepards schwerste Entscheidung
EDI erklärt Shepard nicht nur was der Crucible bewirkt sondern was für Konsequenzen die Aktivierung haben wird.
Aufgrund einer massiven Energie-Entladung wird der Crucible, kurz nach der Aktivierung, auf die Erde stürzen und die Citadel mit sich reißen. Ein paar Zivilisten und Shepard werden von der Citadel flüchten können aber der Großteil wird bei dem Aufprall sterben. Ebenso wird es zahlreiche Opfer auf der Erde geben.
Ich hatte mit dem Gedanken gespielt das der Aufprall der Citadel eine globale Katastrophe auslöst, hab ihn dann aber verworfen.
Diese Katastrophe lässt sich verhindern indem Shepard den Crucible kurz nach der Aktivierung abkoppelt und kontrolliert abstürzen lässt.
Das kann er aber nur manuell tun da der Crucible auf die schnelle zusammengeschustert wurde. Das heist es gibt es keine Möglichkeit den Crucible per Autopilot zu steuern oder ihn von der Citadel aus abzukoppeln.
Eine alternative Erklärung wäre das diese „Fehlfunktion“ von den Reapern absichtlich so designt wurde. Ich gebe zu das der Punkt noch nicht ganz ausgereift ist.
Das bedeutet das Shepard sich entscheiden muss. Entweder ein nobler Opfertot für das wohl vieler oder als mehr oder minder geächteter Held weiter leben.
Das ist die ultimative Paragon vs. Renegade Entscheidung. Und sie liegt allein in eurer Hand.
Je nachdem wie ihr euch entscheidet wird sich Eure Geschichte im wesentlichen in 2 unterschiedliche Richtungen entwickeln:
Opfertot:
Während Shepard sich im kontrollierten Sturz auf die Erde befindet hat er ein letztes mal die Gelegenheit mit seiner Crew inkl seiner liebsten (In meinem Fall wäre das Tali.) zu sprechen. Das das ein sehr tränenreiche Szene ist brauche ich wohl nicht zu erwähnen. ![]()
Nachdem sein Abschied von der Crew und der darauf folgende Tot Shepards entsprechend zelebriert wurden, sehen wir wie sein Denkmal an Bord der Citadel enthüllt wird. Anderson bzw. Hackett halten eine bewegende Rede. Die Crew der Normandy sitzt davor, dahinter sitzen eine paar hohe Würdenträger / Regierungsoberhäupter und dahinter bzw. reium die Bewohner der Citadel. Alle hören bedächtig zu. Manche brechen in Tränen aus...
Ohje, die arme Tali.
Überleben:
Nachdem Shepard zwar nicht angeklagt, aber all seiner (militärischen) Titel enthoben und entlassen wurde. Zieht er sich mit seiner LI auf deren Heimatplaneten zurück und führt dort ein zurückgezogenes Leben.
Aber hey, Tali ist Happy ![]()
Oder er kommt endlich mal dazu blaue Babys zu zeugen.
Wieso eigentlich nicht beide? Wieso kann Shepard nur Eine haben? Das habe ich nie verstanden. ![]()
Abspann
Danach brauch man nur noch die Slideshow aus dem Destroy bzw. Control Ende einbauen. Von mir aus auch noch die „Space Winter“ Szene.
Die Credits rollen über den Bildschirm und ENDE!
Keelah se'lai und vielen Dank für die Aufmerksamkeit.
PS: Habt ihr Fragen, Meinungen, Wünsche oder konstruktive (!!) Kritik;) auf dem Herzen?
Dann schreibt sie mir!
PPS: Ich für meinen Teil bin mir ziemlich sicher hätte BioWare sich bemüht ein ähnlich befriedigendes Ende wie das meine zu veröffentlichen, hätte es nie diesen Sturm der Entrüstung gegeben. Stattdessen hätten alle aufgeregt und fasziniert über die Entscheidungen und Konsequenzen des Endes diskutiert. Es hätte so schön sein können....





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