Vorab, dies ist ein persönlicher Eindruck der mit einem Augenzwinkern zu betrachten ist. Keinesfalls will ich irgendeine Nationalität diskriminieren, weiterhin ist mir klar das ich nur bei den wenigsten Leuten die Gelegenheit hatte die Nationalität nachzusehen und die meisten wahrscheinlich überhaupt nicht in das Bild passen.
Trotzdem präsentiere ich hier die ME3-Multiplayer-Stereotypen. Ich würde mich wie ein Schneekönig freuen wenn ihr eure eigenen Erfahrungen mit den Mitspielern aus verschiedenen Ländern ebenfalls mit mir teilen würdet.
Und wie gesagt, bitte nicht kreuzigen. Ist doch alles nur Spaß ![]()
Russen:
Hier werden keine halben Sachen gemacht, spätestens in der 3. Runde fliegen die Raketen. Selbstverständlich werden auch in den Bronze- und Silberrunden die besten Verbrauchsgegenstände ausgerüstet. Wenn sie mal sterben braucht man nicht versuchen sie wieder zu beleben. Sie haben das Medigel schon genommen bevor sie zu Boden gefallen sind. (zumindest bis es ihnen ausgeht) Wenn man das Glück hat einen von ihnen als Host zu haben, sollte man nur hoffen das das Team nach der 3. Runde zu Boden geht. Denn sonst bestehen gute Chancen das die Verbindung abreißt und man ohne alles da steht.
Sollten sie mal ihr Headset anhaben, wird man von ihnen nicht viel mehr hören als einige, derbe Flüche. Meist als Kroganer unterwegs.
Amerikaner:
Für die Jungs ist ME3 f***ing serious buisness. Meistens haben sie das Headset an und geben bereits in der Lobby allen anderen wichtige Tipps wie sie ihre Charaktere auszurüsten haben. Und wehe man folgt ihren Anweisungen nicht.
Voten auch konsequent einen Kick für jeden dessen N7-Rating nicht im vierstelligen Bereich ist.
Im Spiel selber stellen sie dann auch gerne die Position des Generals da, ihre Taktik ist dabei immer die selbe. Sie gehen vor und töten alles und der Rest hat zu folgen und sie wiederzubeleben, wenn es nötig wird. Immerhin machen sie die meisten Missionsziele, nur bei den zwei Objekten holen überlassen sie das gerne jemand anderes. Sollten sie tatsächlich mal zu Boden gehen und sterben, nutzen sie ihre übermenschlichen Fähigkeiten dazu den anderen Spielern zu erklären wie sie vorzugehen haben. Aus Vietnam haben sie allerdings gelernt. Wenn eine Sache verloren ist (das heißt sie liegen auf dem letzten Platz der Punkteliste) verlassen sie konsequent das Spiel, auch wenn sie Hosts sind und man so die ganze Runde nochmal machen muss.
Franzosen:
Mass Effect 3 ist wohl eine Art Trainingsprogramm für ihre Armee. Sind fast immer als Infiltratoren unterwegs und verbringen fast die gesamte zeit damit getarnt weg zu laufen. Kämpfen nur wenn sie auf der anderen Seite der Karte stehen und so einen weit entfernten Feind snipen können.
Sollte in einer Runde nur noch ein Franzose auf den Beinen sein, kann man derweil in Ruhe zu Abend essen und eine Runde mit dem Hund gehen. Wenn man zurück kommt wird er immer noch damit beschäftigt sein vor einem Husk wegzulaufen.
Haben fast immer das Headset an und nutzen es in allen Leuten wichtige Sache mitzuteilen, die aber keine Sau versteht weil es für normale Menschen nur unverständlicher Kauderwelsch ist.
Italiener:
Hängen sich an den vermeintlich stärksten Mitspieler und laufen ihm hinterher um möglichst immer wiederbelebt zu werden. Haben nicht viele Kills, aber erreichen die 50 Assists meistens schon in der dritten Runde. Sie machen das töten der Gegner für einen leichter. Allerdings sollte man nicht den Fehler machen zu Boden zu gehen. Anstatt einem wiederzubeleben laufen sie lieber weg um die Seiten zu wechseln, also sich an einen anderen Mitspieler zu hängen. Wenn es eine Möglichkeit gäbe für die Mobs zu kämpfen, würden sie wohl zur Not auch auf die Seite der Reaper wechseln. Benutzen meistens kein Headset, vermutlich weil sie es satt haben das jeder bei ihnen ne Pizza bestellen will.
Spanier:
Okay, wenn du die dabei hast kannst du dich auf eine entspannte Runde gefasst machen. Hauen mit ihren Biotikern so ziemlich alles weg was ihnen in Weg steht. Man kann froh sein wenn man in einer Platinrunde mit Spaniern wenigstens mal nen Husk erledigen darf. Die meiste Zeit wird man damit verbringen verzweifelt den Gegner zu finden. Machen auch immer die Missionen ohne zu zögern. Vielleicht hoffen sie mit den gewonnenen Credits das Haushaltsdefizit ihres Staates ausgleichen zu können.
Headsets werden eigentlich nie genutzt, reden lenkt sowieso nur vom töten ab.
Deutsche:
Der Deutsche liebt seine Orden und da es in Mass Effect kein eisernes Kreuz gibt, müssen halt die Banner herhalten. Verbinden das auch gerne und machen sowohl die Charakter- als auch die Waffenorden gerne zusammen. Wenn man also eine Asari-Expertin mit der N7-Typhoon findet liegt das nicht daran das derjenige keine Ahnung hat, sondern nur das er den entsprechenden Charakter- und Sturmgewehrorden noch braucht. Dabei hat man natürlich nur wenig Zeit sich mit den dämlichen Missionszielen herum zu schlagen. Wenn sie das HS anhaben, beweihräuchern sie gerne ihren eigenen Skill und bemühen sich dabei für einen kulturelle Weiterentwicklung ihrer Sprache mit Sätzen wie „Aldda, voll der Headshot!“ Oder „Hab denn voll gekillt, Digga!“
Polen:
Experten für den Fangschuss. Feuern nur einmal auf die Banshee, nehmen ihr damit aber den letzten Lebensbalken. Haben deshalb auch eine entsprechend hohe Killanzahl. Sprechen oft ein paar Brocken deutsch, können aber nicht darüber lachen wenn man einen Witz über gestohlene Autos macht.
Japaner:
Verirren sich nur sehr selten in die Lobbys, haben aber dann immer einen N7-Rang jenseits von Gut und Böse. Man fragt sich dann ob sie zu viel Freizeit haben oder einfach Glitcher sind. Wenn sie dann allerdings mit einem Volus-Söldner um die 300.000 Punkte erreichen, weiß man das es wohl ersteres ist. Haben grundsätzlich keinen Banner eingestellt und benutzen keine Headsets.
Briten:
Könnten selbst mit dem Missle-Glitch auf Bronze nicht über Runde 3 kommen. Verbringen die meiste Zeit damit den Boden zu küssen. Das positive an ihnen ist, das es sie überhaupt nicht stört. Mit eingeschalteten Headset verkünden sie jedem mit einem Lachen das sie keinerlei Skill haben. Wenn man sie bis durch Runde 10 schleift schicken sie danach Dankesbriefe (verbunden mit Freundschaftsanfragen)
Sondergruppe Frauen:
Egal welche Nationalität, wenn eine Frau in die Lobby kommt ist das Spiel vorbei, vor allem wenn sie das Headset anhaben. In Sekundenschnelle schalten auch alle anderen ihre Headsets an, sogar die Spanier.
Sie selber spielen meistens ganz gut, aber mit den anwesenden, männlichen Spielern gehen leider die Hormone durch. Nur die Dame wird wiederbelebt, da man mit den anderen Männern in ständiger um den ersten Platz auf der Punkteliste steht. Selbst das eingeschworenste Team wird sich in so einem Fall spinnefeind. Da kann man froh sein das es kein friendly fire gibt, sonst würden sich alle die Raketen gegenseitig um die Ohren schießen.
Sondergruppe Missleglitcher:
Kann man bei allen Nationen finden. Zeichnen sich dadurch aus das nur die wenigsten sie wollen. Kann man sie in einer Lobby noch relativ leicht ausmachen (und entsprechende Konsequenzen ziehen), wird es spätestens dann beschissen wenn sie in ein laufendes Spiel joinen. Gemeinsames Merkmal sind zu klein geratene Genitalien die sie durch einen hohen N7-Rang kompensieren wollen. Wenn sie ein HS anhaben benutzen sie es meistens um über ihre tollen Skills zu reden (ist auch schwer immer mit Raketen um sich zu schießen) und Witze zu reißen die keiner mehr lustig findet. Neigen seltsamerweise trotzdem zum öfteren sterben.





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