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Hat noch jemand Angst, es so richtig zu vermasseln?


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13 réponses à ce sujet

#1
Kommissar Kringel

Kommissar Kringel
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Hi zusammen,

das Wort "Angst" mag in diesem Zusammenhand übertrieben klingen. Aber nach alldem, was ich bislang von DAI gehört habe, habe ich doch ein wenig Respekt vor dem Spiel.

Versteht mich nicht falsch - ich wollte ja ein herausforderndes Spiel mit viel Entscheidungsfreiheit, daher darf ich mich wohl kaum beschweren. Aber bin ich echt die einzige, die Bammel hat, nach 200 Spielstunden festzustellen, dass sie lauter falsche Entscheidungen getroffen, die coolsten Gefährten vergrault und das "Worst Ending" erspielt hat? :o

Klar, es ist nur ein Spiel, aber ich freu mir seit Wochen ein Loch in den Bauch, bin bereits in mehrere Begleiter verliebt und werde tatsächlich angesichts des Umfangs und der großen Tragweite von Entscheidungen etwas nervös. ;)

Geht es noch jemandem so?



#2
Acadis

Acadis
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Nein, eigentlich nicht. Meine Stimmung liegt eher bei großer Vorfreude und Spannung. :) Gerade das Nichtwissen über die Auswirkungen mancher Endscheidungen die man so als Inquisitor trifft, machen doch den Reitz aus. Beim nächsten Durchspielen weis man es dann eh immer besser und alles wird letztendlich gut. ;)

 

Außerdem werde ich DAI auf allen möglichen Wegen mal spielen, also guter Inquisitor/böse Inquisitorin und umgekehrt, man muss ja alles mal probieren. ;) :D


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#3
Phoebus

Phoebus
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[... bin bereits in mehrere Begleiter verliebt ...]

 

Mal davon abgesehen, dass ich noch immer auf Anders(=/ Gerechtigkeit) als möglichen Nebencharakter hoffe (sei es auch nur als DLC) fällt mir hier doch sehr der Satz eines Freundes ein.:

 

"Hätte ich auch nur einen Euro für jede Virtuelle Entität bekommen für die ich Gefühle entwickelt habe, könnte ich mir die Therapie leisten dich ich brauch um das abzustellen."



#4
xchrisx

xchrisx
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Außerdem werde ich DAI auf allen möglichen Wegen mal spielen, also guter Inquisitor/böse Inquisitorin und umgekehrt, man muss ja alles mal probieren. ;) :D

 

Also ich werde es sicherlich genauso machen wie du, außer das mit dem böse, das hat bei mir in allen vorangegangen Spielen nicht geklappt und wird es diesmal wohl auch nicht. Ich wünschte ich könnte auch mal "die Sau" rauslassen, aber bei mir klappt es einfach nicht.

Mal ehrlich, ich fühle mich schei..e, wenn ich gegen meine Überzeugung handle oder aber Dinge tue die ich für falsch halte.



#5
Kommissar Kringel

Kommissar Kringel
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Zu meinem Eingangspost, aus gegebenem Anlass: Ich hoffe, es ist jedem klar, dass der Nebensatz "bin in mehrere Begleiter verliebt" nur eine rhetorische Übertreibung war, um auszudrücken, dass mir sehr gut gefällt, was ich bislang von Gefährten und Beratern gehört/gesehen habe. Mir ist klar, dass es sich um fiktionale Charaktere handelt. Realitätsverlust steht bei mir nicht zu befürchten. ;)

 

@xchrisx

Mir geht das ähnlich. Ich denke oft: "So jetzt bin ich mal echt fies!", aber was am Ende rauskommt, ist - um es in D&D-Sprache auszudrücken -  höchstens "chaotisch neutral" ;)

 

@Acadis

Hast schon Recht. Man kann es ja immer wieder versuchen. Aber da ich im Moment nicht soviel Zeit zum Spielen habe, wird es wohl eine Weile dauern, bis ich mit DAI fertig bin und es würde mich echt frustrieren, wenn mein erster Durchgang mit einem Depri-Finale endet.



#6
Ehrlichkeit

Ehrlichkeit
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Nur Mut Herr Kommissar, wirst schon kein Depri-Finale erleben. Meiner Erfahrung nach wird man belohnt wenn man "gut" ist und nur in Einzelfällen harte Entscheidungen trifft. Meistens jedenfalls. :D



#7
Blacky_Stone

Blacky_Stone
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Nö, ich freue mich auch schon seit Monaten wie ein wauzi aufs schnitzel. Hatte auch gleich Vorbestellt als es möglich war.

naja, und Depri ende, "Alle Vergrault, Rest von der Party gestorben, und der Einzige Überlebende im Magen Des Großen Feuerwurms" naja verdauen Lassen und Nächste Runde Daddeln. gibt ja bestimmt wieder mehrere varianten. :D



#8
Kommissar Kringel

Kommissar Kringel
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Nur Mut Herr Kommissar, wirst schon kein Depri-Finale erleben. Meiner Erfahrung nach wird man belohnt wenn man "gut" ist und nur in Einzelfällen harte Entscheidungen trifft. Meistens jedenfalls. :D

Frau Kommissar, bitte! ;)

Danke für's Mutmachen. Bin wohl allein mit meinen irrationalen Ängsten. ;) Dann werde ich im ersten Durchgang halt ganz lieb sein - kommt mir ja, wie gesagt,eh entgegen.



#9
Blacky_Stone

Blacky_Stone
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hehe, oder einfach mal gaaaaannnnzzzz böse sein, kann auch lustig werden. ;)



#10
Ehrlichkeit

Ehrlichkeit
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Ja, das mag sein! Hab es bei ME3 versucht, aber sobald es um mein Team ging konnte ich es nicht! Bin eben nen weichei!

@ Kommissar Kringel
sorry
Frau Kommissar(in)

#11
Blacky_Stone

Blacky_Stone
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Stimmt, es ist echt schwer bei ME3 wenn es um generelle Team entscheidungen geht. hatte auch lange gezögert, und dann doch mal im zweiten durchgang komplett gedreht gespielt. es wurde daduch der gesammte verlauf, gefühlt wesendlich schwerer.

aber bei DA:?  hatte ich komischerweise das Problem Fast nicht, nur Morrigan war schwer.



#12
reffy

reffy
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Wüsste nicht wovor man Angst haben sollte, zumindest beim ersten Durchgang werde ich stets nur Entscheidungen treffen, die mir richtig erscheinen, und dann mit den Konsequenzen leben. Denn sein eigenes Spielverhalten immer auf mögliche gute oder negative Konsequenzen auszurichten, nur weil man unbedingt das beste Ende sehen möchte. würde meiner Meinung nach die eigene Spielerfahrung doch arg trüben. Verschiedene Varianten kann man hinterher immer noch ausprobieren, aber das erste mal sollte nach dem eigenen WIllen ablaufen.

 

Anders herum könnte Bioware in Zukunft auch einfach auf Entscheidungsfreiheit verzichten und uns nur noch Enden mit Pseudoentscheidungen wie in KOTOR, Deus Ex Human Revolution oder Mass Effect 3 präsentieren.



#13
Kommissar Kringel

Kommissar Kringel
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Wüsste nicht wovor man Angst haben sollte, zumindest beim ersten Durchgang werde ich stets nur Entscheidungen treffen, die mir richtig erscheinen, und dann mit den Konsequenzen leben. Denn sein eigenes Spielverhalten immer auf mögliche gute oder negative Konsequenzen auszurichten, nur weil man unbedingt das beste Ende sehen möchte. würde meiner Meinung nach die eigene Spielerfahrung doch arg trüben. Verschiedene Varianten kann man hinterher immer noch ausprobieren, aber das erste mal sollte nach dem eigenen WIllen ablaufen.

 

Anders herum könnte Bioware in Zukunft auch einfach auf Entscheidungsfreiheit verzichten und uns nur noch Enden mit Pseudoentscheidungen wie in KOTOR, Deus Ex Human Revolution oder Mass Effect 3 präsentieren.

Wie ich im Eingangspost schon schrieb, weiß ich Entscheidungsfreiheit sehr zu schätzen. Und natürlich werde ich in einem Rollenspiel so handeln, wie ich glaube, dass man gewählter Charakter handeln würde, was im ersten Durchlauf „gut“ bedeutet. Ich kenne das Spiel – leider – noch nicht, aber wenn ich das richtig sehe, gibt es ja nicht nur moralische sondern auch taktische Entscheidungen.  Da kann man schon mal mit den besten Absichten einen wertvollen Verbündeten vergraulen.

Der Wunsch, sich zumindest im ersten Playthrough ein gutes Ende zu erspielen, schließt nicht die Ablehnung von Entscheidungsfreiheit ein. Ebenso will ich nicht das beste Ende, ich will nur nicht beim ersten Anlauf das Schlimmste.

 

BTW.: Man kann wirklich nicht sagen, dass alle Entscheidungen in KOTOR Pseudoentscheidungen waren. Teil 1 hatte zumindest zwei sehr unterschiedliche Enden (+ eine Variante). In Teil 2 lief es auf sehr ähnliche Enden (wenn man bei KOTOR 2 überhaupt von "Ende" sprechen kann ;)) hinaus, aber während des Spiels hatte es durchaus Auswirkungen: Dialoge verliefen anders, es gab für böse Charaktere einen anderen Begleiter und ich meine mich zu erinnern, dass es zwei gesinnungsgebundene Quests gab.



#14
reffy

reffy
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BTW.: Man kann wirklich nicht sagen, dass alle Entscheidungen in KOTOR Pseudoentscheidungen waren. Teil 1 hatte zumindest zwei sehr unterschiedliche Enden (+ eine Variante). In Teil 2 lief es auf sehr ähnliche Enden (wenn man bei KOTOR 2 überhaupt von "Ende" sprechen kann ;)) hinaus, aber während des Spiels hatte es durchaus Auswirkungen: Dialoge verliefen anders, es gab für böse Charaktere einen anderen Begleiter und ich meine mich zu erinnern, dass es zwei gesinnungsgebundene Quests gab.


Pseudoentscheidung deshalb weil es überhaupt keinen Unterschied macht ob mein Revan nun wieder zurück auf die dunkle Seite gewechselt ist. In Kotor 2 wurde er praktisch vollkommen ignoriert und in SW:TOR bekämpft er die Sith bis zum Tod, weil er da nun mal Jedi (oder so) ist. Das ist aber eben nicht mein Revan, mit dem ich über 200 Stunden in Kotor verbracht habe und somit war meine Art ihn zu spielen und das Ende das ich gewählt habe eine Pseudoentscheidung, die keinerlei Auswirkungen hatte, hat und haben wird.

Aber zurück zu DAI; ich finde es einfach spannender beim ersten mal nur auf sich selbst zu hören (ohne vorher zu sagen mein Charakter ist nun so und so und hat diese oder jene Einstellung, ich spiele immerhin den Inquisitor, nicht anders herum) , denn man hat nur beim ersten Durchlauf den Luxus der Ungewissheit, nicht zu wissen was diese oder jene Entscheidung für Konsequenzen haben wird, so war zum Beispiel das Ende nach meinem ersten DA:O Durchgang eine einzige Katastrophe und so unbefriedigend das ich das Spiel danach fast nie wieder angerührt hätte. Aber gerade dieses versagen hat das ganze auch zu etwas persönlichem für mich gemacht und zum Glück gibt es in DA:O genug andere Möglichkeit wie man Situationen lösen kann ohne sagen zu müssen "Ja gut, nun sind alle zufrieden aber ich will eigentlich gar nicht das Charakter X oder Fraktion Y überhaupt zufrieden sind."
Ich hoffe nur das es in DA:I auch so sein wird.