Wüsste nicht wovor man Angst haben sollte, zumindest beim ersten Durchgang werde ich stets nur Entscheidungen treffen, die mir richtig erscheinen, und dann mit den Konsequenzen leben. Denn sein eigenes Spielverhalten immer auf mögliche gute oder negative Konsequenzen auszurichten, nur weil man unbedingt das beste Ende sehen möchte. würde meiner Meinung nach die eigene Spielerfahrung doch arg trüben. Verschiedene Varianten kann man hinterher immer noch ausprobieren, aber das erste mal sollte nach dem eigenen WIllen ablaufen.
Anders herum könnte Bioware in Zukunft auch einfach auf Entscheidungsfreiheit verzichten und uns nur noch Enden mit Pseudoentscheidungen wie in KOTOR, Deus Ex Human Revolution oder Mass Effect 3 präsentieren.
Wie ich im Eingangspost schon schrieb, weiß ich Entscheidungsfreiheit sehr zu schätzen. Und natürlich werde ich in einem Rollenspiel so handeln, wie ich glaube, dass man gewählter Charakter handeln würde, was im ersten Durchlauf „gut“ bedeutet. Ich kenne das Spiel – leider – noch nicht, aber wenn ich das richtig sehe, gibt es ja nicht nur moralische sondern auch taktische Entscheidungen. Da kann man schon mal mit den besten Absichten einen wertvollen Verbündeten vergraulen.
Der Wunsch, sich zumindest im ersten Playthrough ein gutes Ende zu erspielen, schließt nicht die Ablehnung von Entscheidungsfreiheit ein. Ebenso will ich nicht das beste Ende, ich will nur nicht beim ersten Anlauf das Schlimmste.
BTW.: Man kann wirklich nicht sagen, dass alle Entscheidungen in KOTOR Pseudoentscheidungen waren. Teil 1 hatte zumindest zwei sehr unterschiedliche Enden (+ eine Variante). In Teil 2 lief es auf sehr ähnliche Enden (wenn man bei KOTOR 2 überhaupt von "Ende" sprechen kann
) hinaus, aber während des Spiels hatte es durchaus Auswirkungen: Dialoge verliefen anders, es gab für böse Charaktere einen anderen Begleiter und ich meine mich zu erinnern, dass es zwei gesinnungsgebundene Quests gab.