Find ich ja gar nicht. Mode ist im Spiel an die Kultur des Herkunftslands gekoppelt und das finde ich gut so. Jedes der Länder in Thedas hat gewisse Vorbilder in unserer Welt und es war nie ein Geheimnis, dass es im Fall von Orlais z.B. Frankreich um die Zeit des Absolutismus war, währedn Tevinter z.B. das späte römische Imperium ist und Ferelden angelsächsisch geprägt ist. Das war aber schon seit Anbeginn der Serie so.
Darum geht es mir nicht, es geht um die zeitlich unpassenden Kleidungen, mein Char trägt eine Art bauchfreien Frack a la Biedermeier, was für eine Mittelalterwelt völlig absurd ist und einfach unpassend und ein völliger Bruch zu den Vorgängern. Und die komischen Elfenkapuzen erinnern frappant an die Kopfbedeckung von Grace Jones im 1985er Bond in Paris.
Und kein Tageszeitenwechsel, keine Wettereffekte außer an fix vorgegebenen Stellen, man hört Wind, aber es bewegen sich keine Teile der Botanik, keine herumlaufenden NPCs (außer den Gegnern), das wirkt SO leblos und steril und das im Jahr 2014l, nach 30 h haben die 2 Händler in Haven und den Hinterlanden außer paar Pflanzen nichts zu verkaufen außer dem, was ich ihnen angedreht habe, seit ich Stufe 10 bin, haue ich alles, was vorher auf Stufe 7 unbesiegbar war, weg wie nix, was ist denn das für ein fürchterliches Balancing? Warum kann ein Zwerg verdammt noch mal keinen Zwergenstreitkolben nutzen? warum kosten neuwertige Schwerter nur zB 30 Goldstücke, eine tolle Rüstung nicht mal 100 Goldstücke, da hat man das Gefühl, nur Ramsch vom Flohmarkt zu verkaufen. Warum kann ich nicht wenigstens 2 Waffensets "fixieren" und muss wenn ich vom Bogen zu Dolchen wechseln will, jedesmal wieder saunervig beide Hände mit den Dingern ausrüsten? Und keine Rüstung, in der mein weibl. Char halbwegs scharf aussieht, nur hochgeschlossenes Zeug. Was soll diese Prüderie??