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Mal eine allgemeine Frage


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34 réponses à ce sujet

#1
Mikesm76

Mikesm76
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Hallo liebe Community,

 

ich hätte da mal eine allgemeine Frage zum "Ende" der Story..

 

vorab bitte Achtung Spoiler:

 

also.. ich wollte wissen, ob ich jetzt etwas falsch gemacht habe, oder ob das so geplant war.. meine Geschichte:

 

Ich habe anfangs erst peinlichst genau alle Quests verfolgt, die Himmelsfeste ein bisschen ausgebaut, hatte eine Romanze mit Cassandra usw.. als ich lvl 20 war, entschloss ich mich, weiter der Hauptquest zu folgen und musste nach vielleicht maximal 5 Stunden feststellen, dass sich Coripheus leichter besiegen lässt, als manche höheren Dämonen aus diversen Rissen.. und was mir noch absolut abgegangen ist.. wo sind denn diese "Dämoninnen" der Wollust abgeblieben und sowieso und überhaupt hat sich das Ende angefühlt als ein kleiner Akt von Level 10 auf level 15 oder so..??! Also absolut nichts bemerkenswertes und auf einmal kommen die Credits.. ööhm..

 

Also ich finde DAO ist Kult, mit diversen Mods mein absolutes Lieblingsspiel.. DA2 ist.. oke.. sagen wir mal mit den DLC's recht passabel.. aber WAS bitte ist nun mit der Inquisition passiert.. den Coripheus DLC kannte ich schon, weil ich ihn mir im 2.ten Teil gekauft hatte.. oke, er kommt wieder, warum auch immer.. aber das ist alles? Das ist der Baustein dieser wahrlich wirklich großen Welt?

 

Ich habe mich für die Magier entschieden, die waren wohl in der Himmelsfeste, denke ich zumindest.. aber was haben die am Ende getan? Ich meine, im Ersten Teil musste man Ressourcen sammeln usw. aber was ist denn hier passiert.. erst gibt es noch Bedenken bezüglich der Magier, welche sich in Abscheulichkeiten verwandeln könnten usw. und dann wird die komplette Spielgeschichte irgendwie bedeutungslos und endet in einem 2 Minuten Kampf.. *grübel* ..?

 

mfg

Mike



#2
Mikesm76

Mikesm76
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Was ich meine ist.. man sieht in einer Zwischensequenz dieses Kartenspiel mit den anderen "Gefährten" usw., was mir duraus sehr gut gefallen hatte und wo auch sicherlich sehr viel Liebe im Detail steckt.. und dann gibt es so ein rasches Ende, ohne Cut-Scenes, ohne Hintergrund, ohne allem?..



#3
Sosipaasnar

Sosipaasnar
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MIr hat das Ende auch nicht gefallen, alle anderen Story Missionen fand ich eigentlich sehr gut gemacht, aber das Ende kam mit irgendwie so vor als wenn die es nur schnell hintersich bringen wollten... Ich meine man startet die Mission, ein Kampf und schon kommen die Credits, das ist jetzt ein klein wenig übertrieben, aber dennoch Corypheus kam mir nachdem Kampf irgendwie ziemlich schwach vor. Da dachte ich mir irgendwie schon "Das war jetzt der Typ, der sich für einen Gott hält? Also in DA2 hatte er fast schon mehr drauf". Auch hat mir gefehlt, das nicht wie in DA:O und DA2 die anderen Begleiter eine Rolle gespielt haben.



#4
Mikesm76

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Mhmm.. also ich hoffe da mal auf ein paar gute DLC's, die da noch ein bisschen mehr Sinn hinein bringen, ansonsten muss ich mich diversen Kritiken wirklich anschließen und als alter und auch treuer Fan der Dragon Age Saga sagen: die Größe allein ist hier wirklich nicht alles, da hätte man viel mehr machen können und so liebevoll man dieses mal mit der Grafik auch ins Detail ging, so wurde wiederum an Persönlichkeit der Mitstreiter eingespart.. leider sehr enttäuschend.. ich hätte gerne auf 2 oder sogar 3 Gebiete vollends verzichtet und dafür dem Ganzen mehr Handlung und Tiefpunkt gegeben!

 

..und man selbst hinkt irgendwie auch immer seinem alten Ich - Hawke nach.. oke, man ist der Inquisitor und alles, aber mit Hawke haben die Leute irgendwie mehr Freude.. da kommt irgendwie Neid auf, bei mir zumindest.. obwohl man es eh im Grunde selber ist (war) :-)



#5
Sosipaasnar

Sosipaasnar
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Sehe ich ähnlich, bei vielen Sachen hätten sie einfach viel mehr drauß machen können. Ich finde die Persönlichkeiten der MItstreiter auch sehr gut gelungen, klar, hätte man manche Sachen besser machen können oder mehr Dialoge usw. aber ich könnte mich glaube ich auch mit manchen Begleitern Stundenlang unterhalten und dann wäre es immer noch nicht genug.

Die Szene mit Varric, wo er einen zu einer Partie SÜndefall einläd, daraus hätte man soviel machen können, danach habe ich nur gedacht "das wars?"

Was auch ein wenig stört ist die Kamera, wenn man sich unterhält, vor allem bei der Grafik, hätte ich gerne alle mit denen ich geredet habe "ins Gesicht" geschaut wie in DA:O oder Mass Effect.



#6
Mikesm76

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Gut, über Steuerung und so manch anderem könnte man an dieser Stelle sicher auch noch sehr lange diskutieren und es ist auch natürlich nicht alles schlecht gemacht.

Sofern es zu DLC's kommen sollte, so wäre es schön wenn diese in die große Welt einfließen würden und nicht nur mittels eines Portals betretbar sind, auch wäre eine Art Schwarzes Emporium klasse, denn ich "schraube" gerne an dem Char herum.. und immer ein neues Spiel, naaaaja :-)



#7
reffy

reffy
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Naja, das Ende ist ein typischer Cliffhanger, entweder als Einleitung für einen größeren Story DLC oder für das nächste Dragon Age. Hätte man sicherlich besser lösen können, aber das Ende von DAO war praktisch gleich aufgebaut, mit der Siegesfeier und so. Komischerweise hat sich bei DAO keiner darüber beschwert soweit ich weiß. Aber bei Inquisition wird es als unpassend oder ungenügend empfunden, schon seltsam.

#8
Sosipaasnar

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Naja, das Ende ist ein typischer Cliffhanger, entweder als Einleitung für einen größeren Story DLC oder für das nächste Dragon Age. Hätte man sicherlich besser lösen können, aber das Ende von DAO war praktisch gleich aufgebaut, mit der Siegesfeier und so. Komischerweise hat sich bei DAO keiner darüber beschwert soweit ich weiß. Aber bei Inquisition wird es als unpassend oder ungenügend empfunden, schon seltsam.

 

Es geht nicht um den Cliffhanger oder dem Epilog..

Es geht darum, das die letzte MIssion einfach wirkt als wenn sie es nur schnell hinter sich bringen wollten. Man fängt die MIssion an, und nach einem kleinen Gespräch, fängt auch schon das kleine "Fangen spielen" mit Corypheus an. Ich hätte mir nur gewünscht, das wieder alle Begleiter mit dabei wären beim letzten Kampf, meinet wegen das ich und meine Gruppe uns um Corypheus kümmern, während die anderen sich um seine letzten Schergen kümmern, statt alleine aufzutauchen und das er mir in DA2 herausfordernder vorkam.

Ich sagte nie, das es ungenügend wäre, man hätte nur mehr daraus machen können, aber das würde ich auch sagen, wenn sie mehr daraus gemacht hätten, ich kann bei sowas nicht genug kriegen.



#9
Aliens Crew

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Naja, das Ende ist ein typischer Cliffhanger, entweder als Einleitung für einen größeren Story DLC oder für das nächste Dragon Age. Hätte man sicherlich besser lösen können, aber das Ende von DAO war praktisch gleich aufgebaut, mit der Siegesfeier und so. Komischerweise hat sich bei DAO keiner darüber beschwert soweit ich weiß. Aber bei Inquisition wird es als unpassend oder ungenügend empfunden, schon seltsam.

 

Das Ende von DA:O war allerdings auch kein Cliffhanger....



#10
reffy

reffy
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Das Ende von DA:O war allerdings auch kein Cliffhanger....


kommt wohl darauf an wie man es selbst gespielt hat, für mich war DAO erst mit dem hexenjagd dlc abgeschlossen und da mein Wächter mit morrigan durch den eluvian gegangen ist war es für mich schon ein ziemlicher Cliffhanger.

#11
Aliens Crew

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@reffy

 

Da Hexenjagd sogar noch nach DA:A spielt, gehört das für mich nur bedingt zu DA:O...vor allem auch, weil der/die Held(in) von Ferelden zu dem Zeitpunkt schon tot sein kann, je nachdem, welche Entscheidung man am Ende des Hauptspiels getroffen hat - was das Ende dann auch komplett verändert hat (Trauerfreier statt Siegesfeier!)

 

Und sowohl bei DA:A wie auch bei den meistens DLCs (außer dem Shale-DLC und bedingt auch die Wächterfestung) merkte man schon den qualitativen Abstieg BioWares.



#12
Mikesm76

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Meine Frage bezog sich auch nicht auf eventuell aufkommende Fragen nach dem Ende, sondern einfach nur, wie schon oben von Sosipaasnar richtig erkannt darauf, dass es einfach so scheint, als müsste es schnell schnell abgewickelt werden, der Kampf gegen Coripheus selbst war für mich mit (erst)? Level 20 keineswegs fordernd und am "Ende" und oder auch vor diesem fehlten einfach noch einige Shortcut's der Begleiter.. dieser "Endkampf" fühlte sich keineswegs so an, wie in DA0 gegen den Erzdämon, noch in DA2 gegen Meredith.. alles in allem wirkte es schnell mal zusammengeschustert. :-)

 

mfg

Mike



#13
Condarik

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Ihr habt ja sicher alle Coripheus Rüstung zerstört...

Vielleicht ist es ja möglich, zum Bosskampf zu kommen OHNE diese Quest mit der Rüstung zu machen - und vielleicht ist der Endlampf dann um so schwerer?



#14
Mikesm76

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Öhm ja, also keine Ahnung, aber es geht ja um die Haupthandlung.. ich habe es erst auch absichtlich vermieden, dera zu folgen, weil ich (leider) schon ahnte, dass diese zu einem schnellen Ende führen würde.. nur dass das Ende so schnell dann auch eintreffen würde, damit war selbst ich nach dieser teils dennoch großartigen und teils durchdachten Welt überrascht.



#15
Johnsen1972

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Öhm ja, also keine Ahnung, aber es geht ja um die Haupthandlung.. ich habe es erst auch absichtlich vermieden, dera zu folgen, weil ich (leider) schon ahnte, dass diese zu einem schnellen Ende führen würde.. nur dass das Ende so schnell dann auch eintreffen würde, damit war selbst ich nach dieser teils dennoch großartigen und teils durchdachten Welt überrascht.

Leider hat sich Bioware zuviel von Skyrim abgeguckt. Sie hätten lieber weiterhin ihr DING drehen und einfach ein DAI mit riesiger Haupthandlung und wenig Nebenquests machen sollen. Das Problem ist dass sich Skyrim 5 mal sooft verkauft hat wie DA2 und aus dem Grunde hat EA gesagt dass sie einen Cashcow machen müssen....  Aus dem Grunde reicht übertrifft DAI für mich auch nicht DAO. Aber trotzdem ein gutes DA Game und wesentlich besser als DA2.



#16
Sosipaasnar

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Leider hat sich Bioware zuviel von Skyrim abgeguckt. Sie hätten lieber weiterhin ihr DING drehen und einfach ein DAI mit riesiger Haupthandlung und wenig Nebenquests machen sollen. Das Problem ist dass sich Skyrim 5 mal sooft verkauft hat wie DA2 und aus dem Grunde hat EA gesagt dass sie einen Cashcow machen müssen....  Aus dem Grunde reicht übertrifft DAI für mich auch nicht DAO. Aber trotzdem ein gutes DA Game und wesentlich besser als DA2.

Und mir das wichtigste, die Unterstützung von Mods haben sie vergessen abzugucken :o

MIt kommt es teilweise eher so vor, als wenn Bioware versucht mit jedem Spiel was in den letzten 5 Jahren von ihnen raus kam "das Rad neu zu erfinden". Es werden irgendwie immer so viele Dinge geändert, und das nicht immer zum positiven. Was Ea betrifft: Vielleicht liegt es nur an mir, aber mir kommt es so vor als wenn sie qualitativ stark abgenommen haben. Kann mir aber auch nur so vorkommen, weil ich bis einschließlich DA:O ein riesen Fan von Bioware war und es eigentlich noch immer bin, aber DAI war das letzte Spiel von Bioware, das ich mir blind gekauft habe.

Aber ich glaube wir weichen hier etwas vom eigentlich Thema ab ;)



#17
reffy

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Und jetzt kommen wir an den Punkt, an dem allen vielleicht mal klar wird das mit jedem Sequel, jeder Spieleserie, jedes Entwicklers immer experimentiert wird, um herauszufinden, was die meisten Käufer einbringt und was abschreckt. Wie schockierend.

Man darf heutzutage eins nie wieder vergessen, wir sind keine Spieler oder Konsumenten mehr, sonder Käufer oder zumindest potenzielle Käufer.

Studios brauchen nun mal hohe Verkaufszahlen, sonst gehen sie pleite, und hohe Verkaufszahlen kriegt man nun mal zustande, indem man liefert was die Mehrheit will, nicht irgendwelche Hardcore Fans eines früheren Spieles, die sich am liebsten jahrelang in nur einer Spielwelt verlieren wollen und, Gott bewahre, das wegen zu viel Modunterstützung vielleicht sogar schaffen, und kaum ein anderes Spiel in der Zeit kaufen.

Ausgiebiges spielen ist heutzutage nur noch bis zu dem Punkt erwünscht, an dem der letzte DLC erschienen ist, danach möge man sich doch bitte dem nächsten Spiel des selben Entwicklers/Publishers zuwenden.

#18
Aliens Crew

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@reffy

 

Ich würde sagen, dass ist der Punkt, wo sich ein Spieleentwickler entscheiden muss, ob er seiner Fangemeide, die ihn zu dem gemacht hat, was er heute ist, treu bleibt oder ob er sich den Casualspielern des Massenmarktes zuwendet.

 

Erstes bietet ein relativ gesichertes und, durchschnittliches, aber vor allem dauerhaftes Einkommen. Letzters lockt mit hohen, aber nur kurzfristigen Gewinnen, da Casualspieler eigentlich nicht wirklich dauerhaft gebunden werden können. EA hat sich für den zweiten Weg entschieden...und beraubt BW damit nach und nach seiner ursprünglichen Idendität.



#19
Pattekun

Pattekun
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Das ist eigentlich ne ziemlich leichte Entscheidung: immer den Weg gehen, der am meisten Geld bringt. Würde ich auch so machen.Die erstere Zielgruppe kann vielleicht Winz-Projekte ohne hohe finanzielle Risiken wie Wasteland 2 oder Pillars of Eternity finanzieren, aber sicherlich keinen AAA-Titel wie Dragon Age: Inquisition. Und Markentreue gibt es im Massenmarkt durchaus. Call of Duty und Assassin's Creed sind Paradebeispiele dafür. So eine Cash Cow wünscht sich doch nun wirklich jeder Publisher. Und wer kann es ihnen verdenken? :D Ich nicht. Ich würd's genau so machen. In dem Prozess sind dann auch die zwei Fans egal, die schon seit Baldur's Gate dabei sind.

 

btw: Massenmarkt≠Casualgamer



#20
irgendeindreck

irgendeindreck
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Ich würde sagen, dass ist der Punkt, wo sich ein Spieleentwickler entscheiden muss, ob er seiner Fangemeide, die ihn zu dem gemacht hat, was er heute ist, treu bleibt oder ob er sich den Casualspielern des Massenmarktes zuwendet.

 

Erstes bietet ein relativ gesichertes und, durchschnittliches, aber vor allem dauerhaftes Einkommen. Letzters lockt mit hohen, aber nur kurzfristigen Gewinnen, da Casualspieler eigentlich nicht wirklich dauerhaft gebunden werden können. EA hat sich für den zweiten Weg entschieden...und beraubt BW damit nach und nach seiner ursprünglichen Idendität.

 

Es ist gar nicht möglich ein Spiel nur für die Hardcore-Fangemeinde zu machen. Das hat wenig mit "Gewinnsucht" usw. zu tun, sondern mehr damit das man ja auch Entwicklungskosten hat, die man wieder einspielen muss, denn die Programmierer leben ja auch nicht nur von Luft und Liebe und zufriedenen Fans. Und ja, am Ende muss Gewinn stehen, ich weiß gar nicht was daran so verwerflich sein soll. Bioware und EA sind nicht die Heilsarmee, das sind Konzerne. Wir gehen doch auch arbeiten weil wir am Ende dafür mit Gehalt belohnt werden. 

 

Allerdings muss man dazu sagen das viele der selbsternannten "Wir-sind-kein-Mainstream" Spieler die eierlegende Wollmilchsau wollen. Kriegen sie ein Spiel das genau wie Origins ist, maulen sie rum das dies ja wieder das selbe Spiel ist. Kriegen sie ein Spiel das anders ist, maulen sie rum das dies kein Dragon Age mehr ist. Sie wollen also im Prinzip ein Spiel das genau wie das Alte ist, aber eben doch neu.

Und wehe die Entwickler erlauben sich dann noch Geld dafür zu verlangen, das ist dann ja immer er Gipfel der Frechheit.

 

Ich bin selber Casual-Spieler und trotzdem fühle ich meine Casual-Zeit mit Spielen von hoher qualität und nicht irgendwelchen Mist wie Ride to hell.



#21
Aliens Crew

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Die erstere Gruppe kann auch Dinge wie Star Citizen finanzieren. Das würde ich jetzt nicht gerade als wenig bezeichnen...

 

Und wohin das führt, wenn man eine Serie auslutscht und nur andere kopiert, anstatt die eigenen Stärken auszubauen, sollte EA eigentlich selbst am besten wissen (Stichwort: Westwood). Aber in dem Punkt waren die Jungs dort schon immer recht lernresistent.



#22
irgendeindreck

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Die erstere Gruppe kann auch Dinge wie Star Citizen finanzieren. Das würde ich jetzt nicht gerade als wenig bezeichnen...

 

Wie mans nimmt. Zunächst einmal steht hinter Star Citizen niemand geringeres als Chris Roberts. Den Mann kenne sogar ich, er kommt aus einer Zeit in der Spieleentwickler noch sowas wie Filmstars waren. (Und im Gegensatz zu Romero hat er keine so gewaltigen Höheflüge gehabt.) Aber frag mich mal wer Chefentwickler von Dragon Age oder Mass Effect war, da habe ich keine Ahnung und den meisten wird es genauso gehen. Außerdem muss er ja erstmal einen Arbeitsnachweis bringen. Ob das Spiel wirklich das wird, was es verspricht muss sich noch zeigen. Ich traue es Roberts wirklich zu, aber wie gesagt wir müssen erst sehen.

 

Dann klingen die 44 Millionen Dollar zwar nach viel, sind es aber nicht. DA2 hat damals 40 Millionen verschlungen und das hat man in nur 18 Monaten zusammen geschustert. Die Kosten für DAO und DAI dürften also deutlich drüber liegen. Nur mal so zum Vergleich, ein COD verschlingt 200 Millionen.

 

 

Und wohin das führt, wenn man eine Serie auslutscht und nur andere kopiert, anstatt die eigenen Stärken auszubauen, sollte EA eigentlich selbst am besten wissen (Stichwort: Westwood). Aber in dem Punkt waren die Jungs dort schon immer recht lernresistent.

 

Besonders originell war Dragon Age noch nie. Die Hauptstory von DAO hat man schon tausend Mal gesehen. Man zieht los und sammelt Verbündete um Sauron in Mordor zu besiegen den Erzdämon aufs Maul zu hauen. Weder das Skill- noch das Kampfsystem war bahnbrechend. Es hat die Geschichte einfach nur gut erzählt, auch wenn die bei genauerer Betrachtung einfach nur geklaut war. Und was dabei herum kommt wenn man mal weg von dieser typischen Auserwählten-Story geht, hat man an DA2 gesehen. Klar, das Spiel hatte viele Schwächen aber die Grundidee der Story war eigentlich wirklich mal was anderes. Man spielte nicht den typischen Superhelden sondern einen Charakter der in Ereignisse herein schlittert die er nicht kontrollieren kann. Aber anstatt das zu würdigen regen sich die Leute darüber auf, das es in der Geschichte ja eigentlich gar nicht um Hawke geht sondern um Anders ect. (damit will ich nicht die Schwächen verteidigen wie Levelresycling usw. aber man muss es eben auch mal differenziert sehen.

 

Inqusition ist ebenfalls nicht perfekt. Corypheus als Gegner ist schon irgendwie bla. Aber es bleibt trotzdem ein sehr gutes Spiel und das muss man einfach mal anerkennen ohne ständig zu brubbeln.



#23
Aliens Crew

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Die Frage dabei ist aber, wieviel von diesen 200 Millionen wandern tatsächlich ins Spiel und wieviel in das Marketing oder andere "Löcher", die nichts mit dem Spiel zu tun haben? Ähnlich wird es bei EA ablaufen...

 

Das die Story von DA:O nichts besonderes ist, streite ich nicht ab. Aber das ist bei BW auch nichts neues. (Eine Ausnahme wäre da das von der Handlung her ungewöhnliche Jade Empire.) Aber die Umsetzung war eben gut. So habe ich auch die Story von DA 2 nicht kritisiert (abgesehen von dem bescheuerten Ende, wo es Wurst war, für welche Seite man sich entschied und der Tatsache, dass sie nicht wirklich beeinflussbar war - da wäre ein wenig mehr Witcher 2 wünschenswert gewesen). Hauptkritikpunkte bei DA 2 war vielmehr die Umsetzung (Präsentation, Level - und Soundrecycling, Beschneidung der RPG-Elemente, Menüsteuerung- und Aussehen, Kampfanimationen, Dialograd etc.)

 

Und gegen Neuerungen an sich habe ich nichts - solange sie Sinn machen und nicht nur einfach das Spiel versimpeln und uninteressant machen.

 

Und BWs Stärke war bisher immer, eine Hauptstory sehr fesselnd und interessant herüberzubringen. Doch wenn diese Story jetzt in einem Meer von langweilen Nebenaufträgen untergeht, haben sie wohl auch das inzwischen verlernt.

 

P.S.: Und ich bin sicher, würden die Doctores nun nen Kickstarterprojekt starten, würden die Dollars auch nur so fließen...



#24
Pattekun

Pattekun
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Die Frage dabei ist aber, wieviel von diesen 200 Millionen wandern tatsächlich ins Spiel und wieviel in das Marketing oder andere "Löcher", die nichts mit dem Spiel zu tun haben? Ähnlich wird es bei EA ablaufen...

Wieso soll Marketing nichts mit dem Spiel zu tun haben? Man könnte sogar argumentieren, dass Marketing mit der wichtigste Faktor für den Erfolg von Spielen ist. Ein weiteres Enslaved oder Psychonauts wünscht sich sicher kein Entwickler.

 

 

Und BWs Stärke war bisher immer, eine Hauptstory sehr fesselnd und interessant herüberzubringen. Doch wenn diese Story jetzt in einem Meer von langweilen Nebenaufträgen untergeht, haben sie wohl auch das inzwischen verlernt.

Wieso? Die Story ist doch immer noch da. Charaktere und Themen sind imo immer noch so stark wie im Vorgänger. Plot ist wieder auf Origins-Level. Diesmal gibt's nur mehr optionalen Side Content obendrauf. (Der vor allem für Leute, die Lore und World Building mögen, interessant ist.)



#25
Deathangel008

Deathangel008
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Wieso soll Marketing nichts mit dem Spiel zu tun haben? Man könnte sogar argumentieren, dass Marketing mit der wichtigste Faktor für den Erfolg von Spielen ist.

trotzdem hat es auf das gameplay, also das so ziemlich wichtigste element eines videospiels, keinerlei einfluss, ob da ein riesen PR aufwand betrieben wurde oder nicht.