Aller au contenu

Photo

Held ohne eigenes Zutun


  • Veuillez vous connecter pour répondre
37 réponses à ce sujet

#1
Malelen

Malelen
  • Members
  • 568 messages

Hallo allerseits,

 

habe gerade einen interessanten Artikel auf gamestar gelesen, der mir in Bezug auf DAI wirklich sehr aus der Seele spricht.

 

Zum Artikel hier: http://www.gamestar....72,3082227.html

 

Ich habe es hier irgendwo schon mal erwähnt, dass mich unter anderem an DAI stört, dass man von Anfang der Überflieger ist, ohne sich anstrengen zu müssen oder sich überhaupt erstmal bewähren zu können. Man ist der Held, egal, was man tut, sagt, nicht tut, nicht sagt. Man kann nichts verkehrt machen, weil die Story eben darauf aufgebaut ist, dass gewisse Aufgaben abgearbeitet werden und man erst nach diesem Abarbeiten überhaupt in der Geschichte weiterkommt. Genau deshalb kann man nichts falsch machen, nicht den Heldenstatus verlassen, muss nicht um Anerkennung kämpfen. Man ist einfach Herold und bleibt es, daran ändern auch zig angeblich wichtige Entscheidungen nichts, daran ändert auch nichts, welche Beziehung man zu seinen Gefährten hat - schon gar nicht zu den Beratern.

Und deshalb kann es auch keine wichtigen und grossartigen Konsequenzen am Ende des Spiels geben, weil der Weg von Anfang vorgegeben ist und diese kleinen Abzweige im Laufe der Geschichte nur ein bisschen Makeup im Angesicht des Heldenschicksals sind.

 

Das ist so, als würde eine Mutter liebevoll auf ihr Kind schauen, dass natürlich das süsseste und schlaueste und tollste Kind von der Welt ist, egal, wo oft es sich in die Hose sch***st, die Breischüssel vom Tisch pfeffert oder der Mutter büschelweise die Haare ausreisst. Und so funktioniert auch das Hochleveln: damit das süsse Kind nichts falsch macht und am Ende evtl. arge Probleme beim Draufhauen bekommt, nehmen wir ihm alles ab und es darf nur noch ein Pünktchen in das Fähigkeitenalbum kleben. Fertig.

 

Das ist auch eines der Dinge, die mich so maßlos an DAI enttäuscht haben. Es fühlt sich so künstlich, so unecht an, wie ich es bei keinem anderem Game zuvor jemals erlebt habe. Ich kann kein Bösewicht sein, selbst wenn ich es wollte und ich kann nicht alles absichtlich vor die Wand fahren, selbst, wenn ich es versuchen würde. Nicht, dass ich jemals ein Bösewicht war, das liegt mir einfach nicht, aber hier kann ich nicht einmal der glücksseelig triefende Gutmensch sein, weil es eben gar keinen Bösewicht gibt und ich, verdammt nochmal, der Herold bin, ob ich will oder nicht.

 

Pah.

 

So, ich habe fertig. ;)

 

LG, Malelen


  • Phoebus aime ceci

#2
Johnsen1972

Johnsen1972
  • Members
  • 5 347 messages

So jetzt müssen sie nur den Artikel auf Englisch übersetzten und Mark Derah oder Mike Laidlaw zukommen lassen. Weil das nämlich sonst kein Entscheider bei EA oder Bioware LIEST, und alles für die Katz war. Im deutschen Bioware Forum liest ja auch keiner von EA oder Bioware mit.


  • Phoebus aime ceci

#3
Nightwish72

Nightwish72
  • Members
  • 259 messages

hallo malelen :)

 

erstmal muss ich dir einfach sagen, dass du mir schon ein paar mal aufgefallen bist, weil du sehr gute und überlegte beiträge schreibst, mein lob dafür. auch deinen jetzigen beitrag kann ich ein gutes stück verstehen und nachvollziehen.

 

dennoch sehe ich persönlich ein grosses ABER: die sache ist doch die, dass es eigentlich in kaum bis gar keinem spiel wirklich ECHTE entscheidungsgewalt gibt, vor allem nicht im hauptplot während des laufenden spiels. man muss berücksichtigen, dass ein entscheidungsbaum einen handlungsstrang schnell in wirklich zig mögliche wege zersplittert. vor allem durch kombination unterschiedlicher entscheidungen kann da eine große menge entstehen, die einzeln JEDE von hand programmiert und nachvollzogen werden müsste. dieses prinzip ist ja schon so alt wie das computerspiel selbst. ich denke, dass die erwartungen an so ein spiel da einfach zu groß sind. meiner meinung nach liegt die echte qualität in diesem bereich eher darin, es dem spieler geschickt vorzugaukeln, dass er die fäden in händen hält, obwohl im hintergrund die programmierer sich die fäden nicht wirklich aus den händen nehmen lassen und so ein paar sachen einstreuen, die aber nicht wirklich plot-relevant sind. 

 

ich glaube, dass wirkliche entscheidungen mit dem heutigen stand einfach nicht machbar sind. das spiel ist mit der frostbite engine 3 einfach extrem aufwändig gestaltet, es bietet eine große welt und viele andere aspekte auf einem topniveau. viele verzweigte handlungsstränge und entscheidungsmöglichkeiten wären da mMn unrealistisch, wie gesagt. WAS konkret vielleicht eines überdenkens bedarf ist, ob die story mit ihren wendungen und kleinen entscheidungen so klug designt war, und da gebe ich dir durchaus recht, da gibt es verbesserungspotential. an ein paar punkten hätte das gesinnungspiel vielleicht mehr folgen vertragen, was ja auch folgen sein können, die sich nicht weiter verästeln durch fortführen in einem hauptstrang, sondern "endstränge" betreffen. auch der werdegang zum inquisitor und seine bewährung hätte man besser ausarbeiten können. 

 

leider ist es so, dass man einfach einen konsistenten hauptplot braucht, der nicht durch viele entscheidungen völlig variabel ist, das ist einfach nicht machbar, sonst programmiert man nicht ein spiel, sondern faktisch mehrere, die man durch verschiedene entscheidungen erst wahrnimmt.

 

gott sei dank kann ich sehr gut mit dem spiel leben (es gibt ärgerpunkte, die aber oft durch grandiose erlebnisse anderer art überdeckt werden) und bin im großen und ganzen sehr zufrieden bisher. allerdings habe ich auch erst ca. 60% der hauptstory gespielt und vielleicht 40% der welt erforscht. daher könnte sich bewertungstechnisch noch einiges verschieben, halte das aber derzeit für unwahrscheinlich.



#4
Nightwish72

Nightwish72
  • Members
  • 259 messages

sorry, ich muss einfach noch kurz ergänzen: ich bin mir bewusst, dass ich deinen beitrag in meiner antwort eigentlich nur gestreift habe und nicht auf alles eingegangen bin, aber mein geschreibsel lag mir gerad auf dem herzen *g*

 

grundsätzlich habe ich mit dem plot keine großen probleme, auch nicht damit, dass einem dermaßen gebauchpinselt und hofiert wird, man macht in händen hält, der kleine superheld ist, ich finde das gerade für ein spiel (denn das ist es ja) durchaus mal erfrischend, gerade im bereich high fantasy. mit einem mutigen feinschliff hätte man das ganze allerdings wirklich wesentlich authentischer und sympathischer gestalten können, das sehe ich auch so.

 

wie schon gesagt fühle ich mich dennoch glücklich mit da:i, weil es mir in jedem fall schon viele schöne stunden beschert hat.



#5
Aliens Crew

Aliens Crew
  • Members
  • 5 176 messages

@Nightwish

 

Sicher geht so etwas. Siehe "Witcher 2".

 

Je nach Entscheidung spielt sich der Mittelteil des Spiels völlig anders und auch das Ende verändert sich im gewissen Umfang.

 

Auch bei DA:O hatten gewisse Entscheidungen Konsequenzen, die sich weitesgehend auf die Begleiter auswirkten. Diese verliessen dann evtl. die Gruppe oder stellten sich sogar gegen den Wächter. Das scheint es bei DA:I ja nicht zu geben, oder etwa doch? (Habe das Spiel selbst nicht gespielt.)

 

Ich denke, niemand erwartet etliche wichtige Entscheidungen, die sich auf das Spiel oder auf die folgenden Spiele großartig auswirken. Ein oder zwei solcher Entscheidungen sollte es aber doch geben + evtl. mehrerer kleiner Entscheidungen, die sich nur geringfügig auswirken. Und sei es nur in Form eines Epilogs wie bei DA:O!

 

So etwas ist auch heute schon machbar...im gewissen Rahmen. Nur erfordert das eben mehr Arbeit. Aber dafür könnte man ja auch überflüssiges Zeug wie einen MP-Part in einem SP-Spiel weglassen, zumindest meiner Meinung nach.


  • Phoebus aime ceci

#6
NasChoka

NasChoka
  • Members
  • 1 838 messages
Es gibt noch einen zweiten Teil:

http://www.gamestar....72,3082231.html

Ich hoffe der Link funktioniert. :)
  • Phoebus aime ceci

#7
Nightwish72

Nightwish72
  • Members
  • 259 messages

schade, dass ich witcher 2 bisher nur kurz angespielt habe und es noch auf der warteliste ist. so kann ich nichts dazu sagen. wie lang ist der mittelteil denn?

 

meiner erfahrung nach ist eine verästelung des hauptplot bei noch keinem spiel richtig möglich gewesen. gute spiele verpacken das einfach besser und vermitteln das gefühl als wenn...

 

dein wunsch nach ein paar entscheidungen, die sich ein wenig auswirken, oder so kleinigkeiten, die varianz hineinbringen, habe ich ja auch schon beschrieben und das sehe ich auch so. da ist es an den machern, das geschickt zu garnieren und zu verweben, dass man immer wieder ein bisschen das gefühl hat, man bewegt sich frei...



#8
Aliens Crew

Aliens Crew
  • Members
  • 5 176 messages

Der "Witcher 2" besteht aus einem Tutorial und 3 Akten.

 

Im 2. Akt steht man auf einer der beiden Seiten 2er Kriegsparteien mit völlig unterschiedlichen Quests. Die Entscheidung dazu, auf welcher Seite man stehen möchte, trifft man im 1. Akt. Und da der dritte Akt etwas kürzer ist als die beiden ersten (sich aber teilweise von den Missionen her ebenfalls unterscheidet, je nachdem, welche Seite man gewählt hat), besteht der Mittelteil aus etwas mehr als einem Drittel des gesamten Spiels (grob geschätzt).

 

Das hebt natürlich den Widerspielwet auf mindestens zwei Durchläufe. Eigentlich sogar mehr, da einem manche Quest verschlossen bleiben, je nachdem, welche Entscheidungen man trifft.

 

Solltest Du einen Faible für eine dichte und auch anspruchsvolle Story haben, kann ich Dir nur empfehlen den Witcher zu spielen - aber am besten beginnend mit dem ersten Teil (falls Du den noch nicht kennst), da der 2. Teil storytechnisch auf dem ersten aufbaut und einem zudem die Hintergründe der Spielwelt dann besser klar werden.



#9
schwarzweiss

schwarzweiss
  • Members
  • 3 226 messages
Naja der Werbeslogan "Führe sie zum Sieg oder ins Verderben" hatte mir eigentlich schon vermittelt das Ich in dem Spiel diverse Entscheidungen treffen darf welche je nach Verhalten die Inquisition schwächen und gegebenenfalls zu einem schlechteren Ende oder gar einer Niederlage führen (Bad Ending), z.B. der Ball im Winterpalast als man Sherlock Holmes spielen darf und herausfinden soll wer den nun das Attentat auf die Kaiserin geplant hat aber anstatt den Spieler weiterhin im ungewissen zu lassen und Ihn am Ende der Mission selbst vor die Wahl zustellen wer den nun Aufgrund der gesammelten Beweise am ehesten der Übeltäter sein könnte und dieses gegebenfalls bei einer falschen Antwort mit dem Verlust von Orlais abzustrafen offenbart sich der Attentäter ohne Not selbst und lässt ein paar seiner Handlanger da die uns dann "aufhalten" sollen.

Dadurch das man in den Hauptmissionen sowiso nix falsch machen kann und der Bösewicht auch nicht wirklich viel auf die Reihe zubekommen scheint und bei allen seiner Vorhaben nur failt hatte ich auch nie wirklich das Gefühl einer großen Bedrohung.

Da hier sowiso schon der Begriff High Fantasy fiel, das ist auch einer der Punkte die mir das Spiel etwas vermiest haben, die beiden Vorgänger waren noch eher Dark Fantasy bei Origins merkte man noch deutlich den Einfluss von ASOIAF und gerade durch den großen Erfolg von Game of Thrones und Aussagen kurz vor Release wie diesen "Dragon Age is very much darker, and more mature, just from a tone perspective. Mass Effect is like a space opera. It’s essentially a teen rated IP at heart. It wants to be something that could be on television on a Sunday afternoon. Dragon Age, if it was a television show, would be on HBO." Mark Darrah hatte ich eigentlich schon erwartet das es sich weiterhin um ein Dark Fantasy Game handelt.

#10
Malelen

Malelen
  • Members
  • 568 messages

Hallo nochmal,

 

@Nightwish: Danke sehr für das Lob. :)

 

@Johnsen: selbst, wenn wir hier im deutschen Forum von Bioware oder EA gelesen würden, würde man das doch ohnehin nur achselzuckend zur Kenntnis nehmen und dann wieder vergessen - siehe Lob und vor allem Kritik an DAO und DA2 und Umsetzung in DAI.

 

@NasCHoka: danke für den Link, funktioniert einwandfrei. Und ist auch wiederum ein sehr schöner Artikel.

 

@Aliens Crew: jawoll, Witcher 2 war so ein Ding mit Entscheidungskonsequenz. Und da machte man sich auch bei der Gegenpartei recht unbeliebt. Wenn ich mich für den einen entschieden hatte, war ich eben nicht mehr gut Freund mit den anderen.

 

In DAO hatten Entscheidungen sogar noch Auswirkungen auf die Endkämpfe. Machte ich die Elfen platt, hatte ich eben die Werwölfe am Ende dabei. Oder die Templer, wenn ich den Zirkel ausgelöscht hatte. In DAI kann ich machen was ich will, es ändert nichts. Klar, ist ein blödes Gefühl, jemanden während der Mission in Adamant zurückzulassen. Aber es machte am Ende nichts aus. Varric blieb trotzdem und im Nachspiel nach dem Spiel wurde auch nichts mehr darüber erwähnt. Man hätte ja zumindest irgendwas draus machen können, das den Spieler am Ende hart schlucken lässt, so dass er denkt: hätteste mal anders gemacht. Aber nix.

 

Dark Fantasy, das ist für mich nur Witcher. Bereits im ersten Teil war da so ein Grusel, durch die Musik und die NPC, denen man das Leid anhörte und ansah. Im zweiten Teil war es genauso. In DAI ist von Dark nichts zu merken und Erwachsenencontent, bitte wo denn? Da ist in der nachmittäglichen TV-Programm mehr drin, das mich denken lässt, ob das nicht auf einem späten Sendeplatz besser aufgehoben wäre.

Wer hat denn hier seinerzeit Baldurs Gate gespielt und plötzlich einen grässlich üblen Ruf gehabt? Da musste man aufpassen, was man tat oder sagte, sonst war man nicht besser angesehen, als irgendein dahergelaufener Übeltäter. Das hätte man doch in irgendeiner Weise einbauen können in DAI, dass eine Fraktion, eine Verbindung nichts mehr mit der Inqui zu tun haben will, weil die dort vollkommen andere Ansichten haben (die Mission an der Sturmküste zählt für mich, hatte ja dann doch keine weiteren Auswirkungen, nix weiter passiert danach).

 

Mir fehlt einfach, dass ich es mir niemandem verscherzen kann, ich mich nicht wirklich unbeliebt machen kann. Ich kann machen was ich will, ich bin der Herold und basta. Und ein echt fieses Ende kann ich auch nicht fabrizieren. DAS wäre ja mal eine schöne Sache gewesen, dass gesamte Game nochmal spielen zu wollen, um jemanden wirklich zu retten, ein Volk, eine Allianz, irgendwas. Aber das ist so furchtbar Larifari. Und nur wegen der Romanzen spiele ich doch das gesamte Ding nicht zig mal durch, wenn ich das Ende doch jetzt kenne, ich allen seinen Facetten.

 

Betrachtet man den Nährwert von DAI, ist das alles doch eher mager. Und das schlimmste daran: es hätte so toll sein können, wenn die sich nur getraut hätten, ein RPG zu machen und nicht so ein Dingens, wie es nun ist.

 

Tz.

 

LG, Malelen :P


  • deusex99 et Phoebus aiment ceci

#11
Malelen

Malelen
  • Members
  • 568 messages

P. S. kann man hier seine eigenen Beiträge eigentlich nicht editieren? Finde nix und da oben sind ja massenweise Schnelligkeitsschreibfehler drin... sorry, müsste eigentlich arbeiten.....



#12
lustigtv

lustigtv
  • Members
  • 1 518 messages

Sehr gut geschriebene Artikel von Julius Busch. Was mich jedoch zu der Frage veranlasst, warum die Fach- und Testzeitschriften dann fast immer nur Loblieder singen, anstatt die Spiele zu testen? Julius Busch hat genau beschrieben, hervorragend formuliert und perfekt analysiert, warum DAI einfach nicht zündet. Das würde ich eigentlich von der "Fachpresse" erwarten, die jedoch im Gegensatz zu Julius Busch, fernab jeglicher Realität, fast ausschließlich Lobgesänge anstimmten. Nein, das hat mit Spielerfeedback nichts zu tun, sondern das sind bezahlte Werbetexte.



#13
NasChoka

NasChoka
  • Members
  • 1 838 messages

Naja der Werbeslogan "Führe sie zum Sieg oder ins Verderben" hatte mir eigentlich schon vermittelt das Ich in dem Spiel diverse Entscheidungen treffen darf welche je nach Verhalten die Inquisition schwächen und gegebenenfalls zu einem schlechteren Ende oder gar einer Niederlage führen *snip*.


Das hatte ich auch erwartet. Die Trailer und auch das Alpha- Gameplay waren da recht irreführend. Cassandra hat mir nie ein Schwert an den Hals gehalten. Es gab auch nie die Wahl ein Dorf oder eine Burg zu retten und Varric hat auch nie bei den Leichen gekniet und getrauert. Hat es eigentlich irgendjemand geschafft einen Begleiter zu vergraulen?



#14
Aliens Crew

Aliens Crew
  • Members
  • 5 176 messages

Entscheidungskonsequenzen gab's auch schon beim ersten Witcher. Z. B. kämpft man zum Ende gegen den Anführer der Partei, für die man sich nicht entschieden hat. An einer anderen Stelle erfährt man dann, dass eine Anführerin der Gegenpartei vergewaltigt und anschließend erhängt wurde, allerdings nur, wenn man ihrer Seite zuvor nicht beigestanden hat.

 

Und wo ich das gerade lese, über den Verlust von Gefährten, so erinnere ich mich da an eine Partie, in der ich am Ende nur noch Loghain, Oghren und den Hund zur Auswahl hatte, da der Rest entweder tot war oder die Gruppe verlassen hatte. Da hatten "falsche" Entscheidungen auch noch Konsequenzen, was mir sehr gut gefällt.



#15
lustigtv

lustigtv
  • Members
  • 1 518 messages

Lange Rede kurzer Sinn, im Grunde ist DAI kein Dragon Age mehr und dass Bioware jemals wieder zu alter Stärke zurück findet, glaube ich persönlich nicht mehr!


  • GeorgP et Phoebus aiment ceci

#16
Nightwish72

Nightwish72
  • Members
  • 259 messages

@aliens crew

 

danke für die ausführungen. du machst mich sehr neugierig auf das spiel (witcher 2) :)

die macher sind eh was besonderes in dem sinne, dass sie sich dem mainstream eher entziehen, ist ja auch ein viel kleineres team und sie sind authark und nicht abhängig von publishern wie ea, vermutlich können sie daher auch freier ihr ding durchziehen. bioware ist ganz sicher nicht perfekt und hat sicher manchen fehler, aber ich hab bei ihnen immer das gefühl, dass sie es besser machen könnten, wenn man sie nur ließe. ich unterstelle da ea durchaus, dass sie viel druck machen und ergebnisse sehen wollen und zu wenig geduld haben für ein wirklich gutes produkt. klar sind das nur spekulationen...

witcher 1 habe ich auch, aber leider missfällt mir die steuerung und die kämpfe so sehr, dass ich es wohl leider nicht spielen werde. auf witcher 2 freue ich mich aber schon sehr.



#17
Deathangel008

Deathangel008
  • Members
  • 4 439 messages
witcher 1 habe ich auch, aber leider missfällt mir die steuerung und die kämpfe so sehr, dass ich es wohl leider nicht spielen werde. auf witcher 2 freue ich mich aber schon sehr.

und ich hatte vor bald nem jahr nach etwa 2 stunden entnervt den zweiten teil beiseite gelegt, weil mir die steuerung da so aufn sack ging :lol:
ob es jetzt großartig sinn macht, den zweiten teil zu spielen ohne den ersten gespielt zu haben, wage ich übrigens zu bezweifeln.



#18
Nightwish72

Nightwish72
  • Members
  • 259 messages

ohne teil 1 ist es sicher oftmals bei franchises ein massiver nachteil... immerhin habe ich witcher 1 mit einem kumpel schon mal gespielt, wobei er gesteuert hat. ich habe ca. die ersten zwei drittel des spiels erlebt. das ist immerhin besser als nichts. und ich glaube schon, dass der teil 2 auch so gut sein kann. :)



#19
Aliens Crew

Aliens Crew
  • Members
  • 5 176 messages

Nun, ich kam mit beiden Steuerungen klar (also witcher 1+2), wobei die in Teil 2 wesentlich actionlastiger und die Kämpfe schon auf "normal" deutlich schwieriger sind als noch beim 1. Teil.

 

Doch wenn es einem bei den Spielen hauptsächlich um die Story und weniger um die Herausforderung geht, das Spiel zu meistern, so sind sie eigentlich auf der leichtesten Stufe für jeden zu schaffen, der ein wenig Erfahrung mit Echtzeitkämpfen hat - wobei es bei Teil 1 im Grunde nur darauf ankommt im rechten Moment auf die Maustaste zu drücken und für den entsprechenden Gegner den richtigen Kampfstil zu wählen.

 

Und ich hatte ursprünglich auch mit Teil 2 angefangen...mich allerdings noch im ersten Kapitel dazu entschlossen mir auch Teil 1 zuzulegen und zu spielen - was sehr zum besseren Verständnis und somit auch zum besseren Spielerlebnis führte.

 

Und wie gesagt - auf der leichtesten Stufe dürften die beiden eigentlich von jedem Spielveteranen locker durchzuspielen sein.



#20
Malelen

Malelen
  • Members
  • 568 messages

Ich würde auch das Durchspielen von Witcher 1 empfehlen, um überhaupt erstmal in die Geschichte richtig einzusteigen.

Die Steuerung und das Kampfsystem sind nicht schwer und ich fand gerade die Atmosphäre in Teil 1 so richtig gruselig. Wenn man erstmal die Stadt betreten kann, wird es noch düsterer, weil dort wirklich ein "dark" Stimmung herrscht. Später dann reist man in die Sümpfe und auch dort ist es wunderbares "dark" feeling.

 

In Teil 2 fand ich die Steuerung dann doch gewöhnungsbedürftig. Aber je nach eigenem Kampfstil ist das rasch erlernt. Es gibt dann einige echt happige Kämpfe zu überstehen, ich brauchte einige Anläufe, um den ersten "Bosskampf" zu packen. Belohnung: eine zauberhafte Atmosphäre, eine tolle Story, echte Entscheidungen, die nicht umkehrbar sind.

 

Ich war und bin ein grosser Witcher-Fan, da ich auch alle Bücher gelesen habe und alleine die Romane liebe.

 

Grosser Ärger nun meinerseits: mein System packt die Hardwareanforderungen des dritten Teils nicht. Ich habe die Vorbestellung rückgängig gemacht, weil ich das Geld nicht habe, mir eine neuen Rechner zu kaufen. Habe ein Alienware-Notebook, schon ein bisschen älter, und da kann ich mal eben die einzelnen Bestandteile auswechseln, um mithalten zu können, ist eine Frage der Kompatibilität und der Kosten.

 

Bevor das hier jetzt zum Witcher-Fan-Thread verkommt, höre ich auf. :D

 

Zumindest kann ich DAI mit meinem vorhandenen System spielen, zwar auf mittelmässigen Einstellungen, aber es läuft.

 

LG, Malelen



#21
Aliens Crew

Aliens Crew
  • Members
  • 5 176 messages

Grosser Ärger nun meinerseits: mein System packt die Hardwareanforderungen des dritten Teils nicht. Ich habe die Vorbestellung rückgängig gemacht, weil ich das Geld nicht habe, mir eine neuen Rechner zu kaufen. Habe ein Alienware-Notebook, schon ein bisschen älter, und da kann ich mal eben die einzelnen Bestandteile auswechseln, um mithalten zu können, ist eine Frage der Kompatibilität und der Kosten.

 

Bevor das hier jetzt zum Witcher-Fan-Thread verkommt, höre ich auf. :D

 

 

LG, Malelen

 

Aus diesem Grund habe ich mir Mitte des letzten Jahres einen neuen Rechner zugelegt! :lol:



#22
Nightwish72

Nightwish72
  • Members
  • 259 messages

danke euch für den informativen "exkurs" ;) vielleicht sollte ich das alles nochmal überdenken und witcher 1 versuchen eine chance zu geben.



#23
halja27

halja27
  • Members
  • 559 messages

Das hatte ich auch erwartet. Die Trailer und auch das Alpha- Gameplay waren da recht irreführend. Cassandra hat mir nie ein Schwert an den Hals gehalten. Es gab auch nie die Wahl ein Dorf oder eine Burg zu retten und Varric hat auch nie bei den Leichen gekniet und getrauert. Hat es eigentlich irgendjemand geschafft einen Begleiter zu vergraulen?

 

ja auf den Inhalt hab ich auch gewartet :) was das vergraulen angeht...ich hab solas geschlagen( er bleibt trotzdem)..ich hab sera zum teufel gejagt(inklusive gewaltandrohung) und ich hab blackwall vergrault..was die anderen angeht weiss ich noch nicht ob man sie loswerden kann ;)


  • NasChoka aime ceci

#24
schwarzweiss

schwarzweiss
  • Members
  • 3 226 messages

Also bei mir ist zwar keiner von alleine gegangen aber zumindest Cole (beim Rest weiß ich es nicht) soll wohl wenn man zu wenigen Leuten geholfen hat verschwinden.

Spoiler

 

P. S. kann man hier seine eigenen Beiträge eigentlich nicht editieren? Finde nix

uTaiGQg.png



#25
NasChoka

NasChoka
  • Members
  • 1 838 messages

ja auf den Inhalt hab ich auch gewartet :) was das vergraulen angeht...ich hab solas geschlagen( er bleibt trotzdem)..ich hab sera zum teufel gejagt(inklusive gewaltandrohung) und ich hab blackwall vergrault..was die anderen angeht weiss ich noch nicht ob man sie loswerden kann ;)

Bei mir gabs nur Streit mit Cassandra. ^_^ Sie bleibt aber trotzdem.

 

Spoiler

 

@Cole wow hätte ich nicht gedacht